Wohnen + Lifestyle

TRADITION PUR Events in München WARM-UP FÜROSTERN Gute Laune mit Pastell Eine Werbebeilage der beteiligten Unternehmen in der FRÜHLINGSWORKOUT Homefitness & Activewear HARMONISCH: SCANDI-EFFEKT Wohnen mit Holz

VITO EINBAUKÜCHE – Schlichte L-Küche Abgebildete Farbkombination: Betonoptikfronten in Beton hell | Korpus in Weiß und Arbeitsplatten in Weiß Steinstruktur Inkl. Einbaugeräte-Set der Marke Premiere Hochbaubackofen 235224 EEK*A | Autarkes Kochfeld 344604 | Kopffrei-Dunsthaube 3684610 EEK*A | Einbaukühlschrank 361727 EEK*E | Einbaugeschirrspüler 246804 EEK*E | Edelstahl-Einbauspüle Maße ca. 305 x 305 cm Ohne Deko und Rückwände Erhältlich in 3 Frontvarianten www.billerkuechen.de Nur 10 Min. vom Flughafen MUC an der A92, Ausfahrt Moosburg-Nord 84174 Eching, Am Moos 17 Tel. 08709/929-0 Einrichtungshaus mit Küchenstudio Mo. - Do. 10 - 19 Uhr, Fr. 10 - 20 Uhr, Sa. 9.30 - 19 Uhr 80687 München, Landsberger Str. 380a Tel. 08709/929-2040 Küchenstudio Mo. - Fr. 10 - 19 Uhr, Sa. 10 - 18 Uhr, Schau-Sonntag 13 - 17 Uhr Im Studio oder direkt bei Ihnen Zuhause: Zum Termin vereinbaren jetzt scannen oder anrufen unter 08709 929-2436 FEIERT 2.GEBURTSTAG inMünchen 45% AUF KÜCHEN➊ 15% GEBURTSTAGSRABATT➊ +40 MONATE ZINSFREI FINANZIEREN➋ nur noch bis 7.3.: Zum Geburtstag Backofen A Kühlschrank EA G Geschirrspüler EA G ANTI-FINGERPRINTBESCHICHTUNG INKLUSIVE GESCHIRRSPÜLER 45% +15% zusätzlich gespart 7.568.- 3.999.- Mit 0% Finanzierung 40 x mtl. 74.98 €➋ Dunsthaube A ➊➋Alle Informationen dazu auf billerküchen.de oder direkt im Küchenstudio

Impressum Erscheinungstermin: 28. Februar 2026 Zeitungstitel: Abendzeitung München/ Landshuter Zeitung + Sonderdruck Redaktion: Gertraud Wittmann, Diemuth Schmidt Anzeigenverkauf: Ruben Kapzan, Danyal Yalcin, Christian Kirschbaum Anzeigenverkaufsleitung: Melanie Blüml Geschäftsführung: Joachim Melzer Grafik: Marina Wimmer, Denise Rößler Titelbild: © /stock.adobe.com Druck: Jos. Thomann‘sche Buchdruckerei, Altstadt 89, 85028 Landshut Ausdem Inhalt 4 Möbel-Neuheiten Gemütlich. Wohnlich. Ton-in-Ton. 10 Durchdachte Ästhetik Außen Struktur, innen clever 15 Scandi-Effekt Der Einrichtungsstil verändert das Wohnen mit Holz 17 Wow-Faktor im Garten Das eigene Outdoor-Kino 21 Must-have Sonnenbrillen Kleine Designobjekte 22 Fransen, Federn &Falten Die Mikrotrends der Saison 26 Retro-Charme Beliebt: Möbel mit Cord Ein Gegenpol zur Unruhe in der Welt Der Schnee verabschiedet sich, seine Farbe bleibt. Sanftes Weiß ist der Pantone-Farbton des Jahres 2026: Cloud Dancer. Wie zart wogende Wolken schenkt es Raum für Ruhe und Gelassenheit, schenkt gedankliche Weite und visuelle Klarheit – in Fashion- und Interior-Design. Für Harmonie sorgt zugleich die dezente Ton-in-Ton-Ästhetik der Möbel-Neuheiten, der aktuellen Küchen, Bäder und Böden. Wohlig weich fühlen sich die abgerundeten Cordsofas an, deren Retro-Charme gut mit cleanen, glatten Oberflächen kontrastiert. Da verwundert es nicht, wenn im Licht zart glitzernde Partikel an der Wand erstrahlen und ein klein wenig von der Magie des Sternenhimmels in den Alltag bringen. Auch die Mode greift diese Leichtigkeit auf – mit Falten, Fransen und Federn. Viel Freude und Ruhe bei der Lektüre Gertraud Wittmann Redaktion Wohnen + Lifestyle 8EinePrise Glamour Magie für jeden Raum 6 Frühlingsfrisch Ostern in Pastell 24 München imMärz Starkbier, die Pinakotheken und Viertelliebe Foto: pwmotion/adobestock Foto: ppd/TrendXPRESS Елизавета Старкова Foto: DJD/Schöner-Wohnen-Kollektion 20Cloud Dancer Moderne Leichtigkeit inWeiß Foto: Högl

4 Lust auf neue Möbel? Gemütlich. Innovativ. Harmonisch. Die Neuheiten. Warme Naturfarben, Ton-in-TonKonzepte und helle Hölzer bringen Geborgenheit in die eigenen vier Wände. „Unsere Hersteller wecken mit ihren innovativen Neuheiten viel Lust auf eine neue Einrichtung, die dank hoher Qualität lange Freude bereitet“, stellt Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, fest. Zur Möbelmesse „imm cologne“ gaben die Möbelverbände Einblick in die wichtigsten Einrichtungstrends. Ton-in-Ton im Ess- und Wohnbereich Für ein perfektes Ambiente lassen sich die Füße von Stühlen und Sofas neuerdings farblich passend auf Schränke, Side- und Lowboards sowie Tische abstimmen. Untergestelle mit zarten Rot-, Beige-, Braunoder Grautönen fügen sich harmonisch im Ess- und Wohnzimmer ein. Bei den Schränken und Kommoden fallen abgeschrägte Fronten sowie Einsätze aus geriffeltem Glas ins Auge. Akzente lassen sich mit gebürstetem Stahl und patiniertem Messing setzen. Für viel Wohnlichkeit sorgt der goldbraune Farbton der Kastanie, die in der neuen Ausführung taupefarbengeölt erhältlich ist und eine Alternative zur beliebten Eiche darstellt. Viel Flexibilität ermöglichen ausziehbare Tische, die mit bequemen und häufig drehbaren Polsterstühlen bestückt werden. Eine Neuheit ist ein Esstisch, der sich sowohl in der Länge als auch in der Breite vergrößern lässt. Innovative Auszugstechniken ermöglichen auch für kleine Räume komfortable Lösungen, etwa bei runden Esstischen. Geborgenheit beim Schlafen Warme Hölzer, Naturmaterialien, sanfte Farben und mattes Finish prägen das Schlafzimmer. Komfortable Polsterbetten mit abgerundetem Kopfteil vermitteln Ruhe und Geborgenheit. Dazu passen voluminöse Kissen und flauschige Teppiche. Die Nachttische fallen eher dezent aus und werden oft schwebend angebracht. Reizvoll sind hier Applikationen aus echten Kieselsteinen. Weiter auf dem Vormarsch befinden sich die überbreiten Familienbetten. Beliebt ist zudem Massivholz – wegen seiner warmen Optik und der gesundheitlichen Vorteile. Mit neuen Farben und Materialien wird die Gestaltung bei Dreh- oder Schwebetürenschränken noch vielfältiger. Die Innenausstattung umfasst Kleiderlifte, ausziehbare Regale oder Fächer für Schmuck und ist individuell konfigurierbar. red 1) Die klare Formensprache und die hellen Farben bringen Eleganz ins Wohnzimmer. Foto: Venjakob 2) Ton-in-Ton: Die farbliche Abstimmung von Stuhlbeinen und Esstisch erzeugt ein besonders harmonisches Wohnambiente. Foto: 3C 3) Organische Formen und weiche Stoffe sorgen für ein behagliches Ambiente. Foto: Bielefelder Werkstätten 1 3 2

5 DerFrühling klopft an Der Start ins Gartenjahr Schneeglöckchen, Christrosen und Lenzrosen beginnen zu blühen. Auch Sträucher wie Winterkirsche oder Schneeball zeigen schon Blüten. Tulpen zögern noch. Doch zarte Frühlingsgefühle regen sich. Sobald die Temperaturen steigen und die Sonne stärker scheint, beginnen auch Forsythie, Felsenbirne und Zierjohannisbeere kräftig auszutreiben. Primeln und Hornveilchen schützen Frühjahrsblüher wie Primeln, Gänseblümchen, Vergissmeinnicht, Hornveilchen und Stiefmütterchen gibt es bereits zu kaufen. Die Gewächshaus-Zöglinge sollten angesichts der noch wechselhaften Temperaturen geschützt stehen – in Hausnähe auf der Terrasse oder im Eingangsbereich. Dort können auch vorgetriebene Zwiebelblumen im Topf nach draußen. Ist Frost angekündigt, kann man empfindliche Gewächse nachts in den Hausflur nehmen. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) rät, die Pflanzen in isolierendes Material zu wickeln und auf einer dämmenden Unterlage dicht in eine windgeschützte Ecke zu stellen. Vogelwohnung gesucht Sie singen wieder: Amsel und Blaumeise machen sich auf die Suche nach Brutplätzen. Damit bei Meise, Star & Co. keine Wohnungsnot aufkommt, ist jetzt noch ein guter Zeitpunkt, um Nistkästen aufzuhängen. Biologin Angelika Nelson vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) erinnert, natürliche Brutplätze, etwa in morschen Bäumen, gebe es nur begrenzt. Für Arten, die gern in Nischen oder unter Vorsprüngen nisten, eignen sich halboffene Kästen. Zu deren typischen Bewohnern zählen Arten wie Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Bachstelze oder Grauschnäpper. Wichtig ist, dass die Vögel den Kasten gut anfliegen können und sich in der Nähe offene Flächen wie Wiesen befinden – dort finden die Vögel genügend Insekten. Geschlossene Höhlenbrüterkästen mit Einflugloch werden von Meisen, Sperlingen, Kleibern oder Staren angenommen. Hier macht die passende Lochgröße den Unterschied. Kleinere Öffnungen locken 1 2 3 1) Nicht nur der Gartenrotschwanz fühlt sich erst ab rund 1,5 bis 3 Metern Höhe wohl. Foto: Christin Klose/dpa-tmn 2) Unter einem Dachvorsprung bleibt der Kasten trocken. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn 3) Farbenfrohe Deko mit Lenzrosen und Hornveilchen. Foto: Natalia Greeske/adobestock eher Meisen an, Sperlinge und Stare hingegen brauchen größere Löcher. Der Nistkasten sollte in einer Höhe von etwa 1,5 bis drei Metern sicher befestigt werden. Die Einflugöffnung zeigt am besten nach Osten oder Südosten. Aus vorhandenen Nistkästen können Vogelfreunde jetzt noch altes Nistmaterial entfernen und mit Bürste und Wasser den Frühjahrsputz erledigen. dpa/tmn

Bereit fürs große SUCHEN Fair gewärmt Dieses Top-Duo in Sachen Niedlichkeit sorgt nicht nur auf dem Ostertisch für wohltemperierte Frühstückseier. Bei den Eierwärmern nach einem Entwurf von Dille & Kamille handelt es sich um handgemachte, fair gehandelte Artikel, die Frauen in Nepal zu einem stabilen Einkommen verhelfen sollen. Foto: Dille & Kamille Easter-Shopping Wer schaut denn da so süß? Die nostalgisch anmutenden Taschen „Bunny Meadow“ in drei Farben von hoff interieur bringen Oster-Vibes schon beim Einkaufen in den Alltag. Und an den Feiertagen lässt sich damit die reiche Beute nach der großen Suche nach Hause tragen. Foto: hoff-shop.de/TrendXPRESS Statement-Rock Dieser Vintage-inspirierte Rock des niederländischen Labels King Louie wirkt, als hätten die Figuren aus der „Häschenschule“ beim Designen ihre Finger mit im Spiel gehabt. Mit seinem farbenfrohen Muster sorgt es als Outfit an Ostern auf jeden Fall für einen modischen Hingucker. Foto: King Louie/ Modell erhältlich ab März Flower Bunny Schon Frühlingsgefühle im Anmarsch? Das dazu passende Ambiente entsteht zu Hause ganz einfach mit den liebevoll gestalteten Tassen und Eierbechern in vielen sanften Farbtönen von ppd. Der Hingucker des Designs ist dabei der minimalistische Umriss eines weißen Häschens mit goldenem Puschelschwanz. Foto: ppd/TrendXPRESS Warm-up für Ostern

Durch die Blume Diese florale Bluse mit passender cooler Sonnenbrille von Dawid by Dawid Tomaszewski lassen das Outfit richtig aufblühen und passen perfekt zum aktuellen Blumenmuster-Trend. Ideal geeignet für Einladungen an den Osterfeiertagen und die lustige Eiersuche imGarten. Foto: QVC/Dawid Tomaszewski/ Modelle erhältlich Mitte März Natürlich schön Der Osterstrauch stellt die Krönung eines festlich gedeckten Tisches dar. Dabei werden Zweige der gelb blühenden Forsythie, Zweige mit Weidenkätzchen oder von verschiedenen Obstbäumen verwendet. Ein idealer zusätzlicher Schmuck sind diese fair produzierten Eier aus Filz von Dille & Kamille. Sie können mit Holz- und Glasanhängern kombiniert werden und sorgen so für einen stilvollen Naturlook. Foto: Dille & Kamille Zuckersüß Pastellfarben gehören in diesem Jahr zu Ostern wie das hartgekochte Ei. Sanft, süß und doch intensiv bringen sie Gegenstände wie dieses Tablett von IKEA zum Strahlen. Mit seiner kompakten Größe eignet es sich nicht für schöne Dekorationen, sondern auch für das Servieren des Frühstücks im Bett. Foto: IKEA Kuschelhasen Osterdeko findet man nicht nur auf dem Tisch. Sie hat auch das Sofa und das Bett der Kinder längst erobert und hält sich garantiert auch noch nach den Feiertagen. Kein Wunder, wer möchte denn nicht mit diesen süßen Hasen kuscheln? Die elegante Kissenhülle von pad ziert ein verschmitzter Meister Lampe. Der Plüschhase ist – typisch für das britische Label Jellycat – luxuriös weich und liebevoll gearbeitet. Foto: PAD/TrendXPRESS und Jellycat

8 Tchibo GmbH www.tchibo.de Podcast auf YouTube Fotos: Tchibo Wenn Kunst auf Kaffee trifft Qbo Kapselmaschine für den guten Zweck Tchibo kooperiert mit den drei Künstlern ZEBU, Cevin Parker (Foto) und Manuel Skirl. Jeder von ihnen gestaltete eine Qbo ICONIC als echtes Unikat. Vom 16. bis 22. März küren Instagram-Nutzer (@qbo.coffee) den Favoriten. Teilnehmende können eines der Kapselmaschinen-Kunstwerke gewinnen. On top: Jeder Künstler repräsentiert eine gemeinnützige Organisation, die Tchibo nach dem Voting mit einer Spende von 8.000 Euro bis 12.000 Euro unterstützt. Auch die Deutschen nutzen Kaffee gerne kreativ: Laut Kaffeereport machten neun Prozent aus einem Kaffeefleck ein kreatives Highlight auf der Kleidung, acht Prozent nutzten ihn zum Basteln, sechs Prozent als Farbe im Kunstwerk. Und welche Rolle spielt Kaffee für die Künstler? Cevin Parker verrät es im Tchibo Podcast „Fünf Tassen täglich“. EinePriseGlamour Wandfarben mit Glitzer für den unverwechselbaren Look Wer wünscht sich nicht bisweilen etwas mehr Extravaganz im Alltag? Deko und ein ausgefallenes Wanddesign können dabei helfen. Glimmerwände drängen sich nicht auf und können insbesondere in Kombination mit einer sonst schlichten Einrichtung einen modern-eleganten Look schaffen. Spezielle Wandfarben, die feine Silberpartikel enthalten, fangen das Licht von Sonne, Kerze oder Lampe ein und beginnen dabei, sanft zu schimmern. So entstehen im Handumdrehen neue Stimmungen: gemütliche Nächte wie unter dem Sternenhimmel, glamouröse Auftritte im Flur oder magische Lesestunden auf dem Lieblingssofa. Eine Glamour-Strukturfarbe in tiefem Nachtblau beispielsweise fürs Schlafzimmer, dunkles, stilvolles Grau als Erinnerung an polierten Glimmerschiefer zu dunklen Möbeln oder helle Akzente für eine Wand im Wohnzimmer, die beim Sonnenuntergang ins Licht getaucht wird. Etwas Magie für jeden Raum Die Glimmerfarben lassen sich im Bauoder Fachmarkt individuell anmischen. Scheuerbeständig ausgerüstet eignen sie sich etwa für die Gestaltung von Kinderzimmern, Küchen oder strapazierten Flächen im Flur. Auch kleine Räume können von dem Look profitieren. Der Effekt ist am größten, wenn beispielsweise indirektes Licht direkt darauf trifft. Die funkelnden Bestandteile reflektieren den Schein, und voilà, der Raum wirkt etwas heller und größer – eine clevere Lösung für Bereiche, in die nicht viel zusätzliches Tageslicht fällt. Bekannte Hersteller sind etwa Schöner Wohnen, Caparol, Alpina oder Brillux. Es gibt fertige Glimmerfarben, bei der feine Glitzerpartikel integriert sind und ein Aufrühren während des Auftragens wichtig ist. Bei einer Topcoat-Effektlasur wird die Wand in Wunschfarbe gestrichen und anschließend eine transparente Glimmer-Optik in Gold oder Silber aufgetragen. djd/wit 1 2 1) Schlafen wie unter dem Sternenhimmel: Die nachtblaue Glimmerfarbe begleitet sanft in die Träume. 2) Bei Glimmerfarben wirken der Farbton und die Art des Auftrags zusammen. Fotos: DJD/Schöner-WohnenKollektion

9 So wird die Wohnung ruhiger Die Akustik verbessern und Lärm dämpfen Das Gespräch der Nachbarn klingt, als säßen sie direkt mit am Tisch. Schritte von oben wirken wie Hammerschläge. Lärm kann belasten – und er gehört zu den häufigsten Ärgernissen in Wohnungen. Doch zunächst sollte man „klar unterscheiden zwischen Schallisolierung, Schalldämpfung und Akustikverbesserung, sonst redet man aneinander vorbei“, sagt die Münchner Innenarchitektin Anne Batisweiler. Dringen Geräusche aus der Nachbarwohnung wie ungefiltert durch, ist Schallisolierung gefragt. „Ein bauliches Thema“, sagt Batisweiler. Fehlt eine Trittschalldämmung oder ein Schallschutzfenster, kann der Eigentümer nachrüsten. Für Vermieter maßgeblich seien die Schallschutzvorschriften, die beim Bau des Gebäudes galten. Ausnahmen greifen, wenn durch Umbauten ein neuer baurechtlicher Standard erreicht wurde. Bücherregale gegen Lärm Was sich baulich nicht ändern lässt, kann zumindest abgeschwächt werden: Mit Materialien, die dick, weich, uneben und schwer sind. „Glatte, harte Flächen reflektieren – textile, unruhige Oberflächen dämpfen“, sagt die Innenarchitektin. Praktisch bedeutet das: dicke Vorhänge statt nackter Fensterfronten. „Schwere, dicht fallende Vorhänge aus Samt oder ähnlichen Stoffen wirken, weil sie Masse haben“, so Batisweiler. „Je dicker und je stärker gefaltet, desto besser ist die schalldämpfende Wirkung.“ Oder ein hochfloriger Teppich statt Fliesen oder Parkett. Möbel können den Geräuschpegel ebenfalls senken. Ein voll bestücktes Bücherregal wirkt der Innenarchitektin zufolge gut: „Es schluckt Schall und reguliert den Klang im Raum.“ Massive Möbel wie Kleiderschränke entfalten ihre Wirkung vor allem, wenn sie an der Wand zur Lärmquelle stehen. Decken und Türen aufrüsten Schall breitet sich dreidimensional aus. Neben Raumteilern aus Holz oder Stoff können auch Akustikpaneele an der Zimmerdecke dämpfen. „Sie verbessern die Klangqualität im Raum, sie machen ihn ruhiger und angenehmer“, sagt Batisweiler. Bei der Montage der Paneele aus Schaumstoff, Filz oder Holzfaser, sollte man auf die Entkopplung achten. Ohne Abstandshalter verlieren die Elemente viel von ihrer Wirkung. An Türen reduzieren Schallschutzvorhänge oder Türdichtungen die Geräusche und verhindern zugleich Zugluft. dpa/tmn/wit 1) Akustikpaneele mit Designfaktor, etwa whisperwool Wandpaneele. 2) Wandpaneele aus Wolle können sogar das Raumklima verbessern. Wolle kann etwa Formaldehyde aus der Luft filtern und überschüssige Feuchtigkeit speichern. Foto: epr/whisperwool/Tante Lotte Design 2 1

10 Durchdachte Ästhetik Die Küchen-Trends 2026 Stilvolle Interior Designs steigern das Wohlbefinden. Ästhetik gepaart mit Funktionalität bereiten täglich wiederkehrende Freude. „Küchenbesitzer sind immer dann mit ihrer Wahl auch langfristig zufrieden, wenn sie sich selbst, ihre Vorstellungen und Wünsche sowie ihren eigenen Lebensstil in ihrer neuen Küche wiederfinden“, sagt Küchenexperte Volker Irle. Moderne Naturtöne wie Beige und Braun in Varianten wie Sand, Macchiato oder Taupe bringen aktuell Wärme in die Küche. Besonders harmonisch wirkt dies Ton-in-Ton mit einer einheitlichen Farbe für Fronten, Arbeitsplatte, Nischenverkleidung und Griffmulden. Häufig werden die Naturtöne mit hellem Holz kombiniert, aber auch schmale, schwarze Details sind möglich. Innovative Schrankfronten Viele innovative Ideen bieten die neuen Kollektionen bei den Schrankfronten. Eine besondere Optik erzielen Fronten mit schräg gestellten Flächen. Den Retro-Stil der 1950er Jahren bringen pastellige Mattlackoberflächen mit sanft abgefasten Ecken zurück. Neben strukturierten Oberflächen, etwa mit Keramikanmutung, sind Kassettenfronten im modernen Landhaus-Stil beliebt. Besonders filigran fallen die Rahmenfronten beim stark im Trend liegenden JapandiStil aus, der Designelemente aus Japan und Skandinavien aufgreift und sich durch Minimalismus, Naturverbundenheit und Funktionalität auszeichnet. Durch die offene Planung wird die Küche zum Teil des Essund Wohnraums. Besonders ansprechend gelingt die Verbindung der Bereiche mit Hilfe organischer Formen, indem sich etwa runde Wangen in Rillenoptik nicht nur bei den Küchenmöbeln, sondern auch am Sideboard im Wohnbereich finden. Eleganz verbreiten Glasvitrinen mit einem schmalen Aluminiumrahmen in Schwarz. Hochwertig und pflegefreundlich überzeugen matte Oberflächen mit Antifingerprint-Eigenschaften. Großer Auftritt im Kleinen Praktische und technologische Errungenschaften bei Küchenmöbeln, Geräten und Zubehör bringen Annehmlichkeit in den Alltag. Die Auswahl reicht von besonders platzsparend bis zu komfortabel überbreit. In gut geplanten kleinen Küchen gibt es nahezu alles, was man auch bei ihren größeren Geschwistern schätzt – nur eben kleiner, kompakter und schmaler. Neben multifunktionalen Einbaugeräten in 45 Zentimeter hohen Möbelnischen wie Einbaubacköfen und Kombi-Dampfgarer gibt es 60 Zentimeter schmale Induktionskochfelder mit integriertem Dunstabzug. Einige Unterschrankauszüge und ein Weintemperierschrank machen sich 15 Zentimeter schmal. Die Innenorganisation macht´s Schränke mit Komfortausstattungen und cleveren Ordnungssystemen bringen viel Stauraum mit. So werden Hoch- und Vorratsschränke wieder deckenhoch geplant. Raumausnutzung bis in die hintersten Winkel versprechen optimierte Eckschranksysteme. Eine Ecklösung setzt auf diagonal in der Küchenecke verlaufende Vollauszüge. Beim Öffnen schwenken die Schubkastenfronten leicht nach innen, damit die Fronten des angrenzenden Korpus nicht gestreift werden. Beim Schließen bewegen sie sich in die Ausgangsposition zurück. Andere Varianten setzen auf robuste Tablare, die nicht einmal den Nachbarkorpus blockieren. Ist etwa der Geschirrspüler gleich daneben eingebaut, lässt sich seine Tür problemlos öffnen, damit Töpfe und Pfannen auf kürzestem Weg in den Eckschrank gelangen. wit l S e u a d N u a D n z u 1 2

11 Ein Upgrade fürs Zuhause Design-Aktionswochen bei ASMO KÜCHEN Eine Küche sollte nicht nur modern aussehen, sondern sich im Alltag einfach richtig anfühlen. Genau das ist das Ziel in den ASMO Küchenstudios – insbesondere den Leicht-Designstudios. Hier geht es nicht um Trends, sondern um Design-Qualität: Klare Linien, ruhige Flächen, ausgewogene Proportionen. LeichtKüchen sind Architektur im besten Sinn. Platz und Ordnung, damit Leben stattfinden kann. Wohnliche Materialien und Farben, alltagstaugliche Oberflächen – diese Küchen sind gemacht, um lange geliebt zu werden. Beim Morgenkaffee, beim Snack und wenn Gäste in der Küche hängen bleiben, weil es dort einfach am schönsten ist Produkt und Planung – Hand in Hand Was diese Küchen spürbar aufwertet, ist die Planung dahinter. Wo wird geschnippelt, wo gekocht, wo landet Abwasch? Wie entsteht praktischer Stauraum, der dennoch leicht wirkt? Die ASMO-Küchenberater entwickeln aus Gewohnheiten, Wegen und Bedürfnissen eine Lösung. Die aktuellen Aktionspreise für individuell geplante Markenküchen kombinieren den Messe München-Aktionsrabatt und die Planung per Laufmeter. Design und Qualität zu klaren Konditionen. Das Ergebnis: Die Leicht-Küche wirkt wie ein Upgrade fürs Zuhause. am schönsten ist. ter entwic ASMO KÜCHEN www.asmo.de Fotos: ASMO 3 4 1) Den Retro-Stil der 1950er bringen pastellige Mattlackoberflächen mit sanft abgefasten Ecken zurück. Foto: Ballerina-Küchen 2) Voll erreichbar: Zwei Tablare fahren so raffiniert aus. dass der Nachbarkorpus voll zugänglich bleibt – der kürzeste Weg für Töpfe vom Geschirrspüler in den Eckschrank. 3) Die hohe Kunst des Verstauens: maßgeschneidert, platzsparend, organisiert. 4) Raum-in-Raum: In der Wohnwand öffnet sich die versteckte Durchgangstür zu Hauswirtschaftsbereich, Pantry oder Homeoffice. Fotos: AMK

12 Frische Kräuter So klappt‘s in der Wohnung Kräuter in der Küche sind praktisch, egal ob auf der Fensterbank, einer Aufhängung im Fenster oder mit spezieller Pflanzenleuchte. Basilikum etwa braucht es hell und warm. Überlebt jedoch die Pflanze, die das Aroma von Pesto und Caprese ausmacht, nicht lange, hat man sie vielleicht im Supermarkt gekauft. Diese Pflanzen sind für den Direktverzehr gedacht. Robuster ist Schnittlauch. Für eine kühle Fensterbank empfiehlt Kräutergärtner Fabian Dittrich die Anzucht von Kresse, Rucola, Dill und Kerbel. Auch Winterheckenzwiebel lassen sich gut vortreiben. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian bevorzugen im Winterhalbjahr kühle Plätze mit viel Licht. Auch ein geschützter Balkon kann perfekt sein. Sparsam mit Wasser und Nährstoffen Das Grüne Medienhaus rät, die Kräuter regelmäßig zu drehen und sparsam zu gießen. Stehen die Wurzeln im Nassen, faulen sie leicht. Ab März darf allmählich auch etwas Flüssigdünger ins Gießwasser. Mehrjährige Arten wie Schnittlauch, Rosmarin und Thymian können nach dem Winter ins Freie gepflanzt werden. dpa/tmn 1) Basilikum gedeiht am besten an hellen, warmen Standorten in der Wohnung. Foto: adobestock/Halfpoint 2) Grüne Frische in der Küche: Im Winter lassen sich viele Kräuter auch in hellen Innenräumen erfolgreich anbauen. Foto: GMH/dpa-tmn 1 2 Unsere nächste Ausgabe „Wohnen+Lifestyle“ erscheint am 23.Mai 2026 Weitere Informationen erhalten Sie von Ruben Kapzan. Telefon +4989/23773328 Telefax +4989/23773399 E-Mail ruben.kapzan@abendzeitung.de Eine Werbebeilage der beteiligt WOHNEN + tenU WOHNE &Erleben TRADITION PUR Events in München WARM-UP FÜROSTERN Gute Laune mit Pastell Eine Werbebeilage der beteiligten Unternehmen in der FRÜHLINGSWORKOUT Homefitness & Activewear HARMONISCH: SCANDI-EFFEKT Wohnen mit Holz

13 Bio-Schlafzimmer erleben Zirbenduft, geöltes Massivholz und Systeme ganz ohne Metall von LaModula LaModula Lerchenauer Straße 156 80935 München Tel.: 089 24418995-1 www.lamodula.de Der LaModula-Vorteil: Alle Produkte werden kostenfrei geliefert. 1) Neu im Programm: Dunkle Buche geölt. Bett „Alois“ aus heimischem Holz – natürlich und stabil 2) Erholsamen Schlaf finden: auf Bio-Schlafsystemen mit Naturlatex-Matratze „Julian“ 3) Natürlich schlafen im Bio-Schlafzimmer, Zirben-Doppelbetten ab 1.388 EUR 4) Entspannt im Verkaufsraum: In München berät das Team mit Sepp, Stefanie und Renate Fotos: LaModula Ein erholsamer Schlaf ist mehr als Regeneration – er schenkt Gesundheit, Energie und Lebensfreude. Mit Massivholzmöbeln, Zirbenbetten und Bio-Schlafsystemen aus Deutschland und Österreich hält die Natur Einzug im Schlafzimmer. Wie authentisch können ein Eichenbett, ein Buchenschrank oder eine Eschenkommode sein? Sanft geölt mit pflanzlichen Ölen, entstehen die Möbel von LaModula aus nachhaltig bewirtschafteten europäischen Wäldern – und werden kostenfrei ins Haus geliefert. Wer einmal den unvergleichlichen Duft von Zirbenholz erlebt hat, kann sich der Faszination dieses besonderen Holzes kaum entziehen. Die Zirbe bleibt bei LaModula unbehandelt und erfüllt das Schlafzimmer mit herrlichem Waldaroma. Ein weiteres Plus: Viele Betten und Einrichtungselemente kommen ganz ohne Metall aus. Wohnen in seiner reinsten Form. Gesunder Schlaf beginnt bei der Auswahl Der Körper verdient Erholung – Nacht für Nacht. Feinfühlige Bio-Schlafsysteme folgen jeder Bewegung, passen sich sanft an die Schlafposition an und stützen die Wirbelsäule genau dort, wo sie es braucht. Mit der passenden Matratzenhöhe und -festigkeit genießen Schlafende eine tiefe Regeneration. Unterschiedliche Härtegrade berücksichtigen persönliche Bedürfnisse, metallfreie Lattenroste sorgen für gute Luftzirkulation und ein trockenes, hygienisches Klima. Natürlich, schadstofffrei, nachhaltig Alle Materialien sind streng geprüft und ideal für Allergiker. Das Bio-Schlafsystem verspricht erholsame Nächte – und leistet zugleich einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Umwelt. So vereinen sich Natürlichkeit, Komfort und Gesundheit in dem Raum, in dem jeder sich täglich etwa sechs bis acht Stunden aufhält: im Schlafzimmer. ÖKO-TEST empfiehlt Matratze „Julian“ Die Zeitschrift ÖKO-TEST hat in der Ausgabe (12/2024) elf Latexmatratzen getestet, unter anderem die LaModula-NaturlatexMatratze „Julian“ im Härtegrad Medium. Allein die Inhaltsstoffe wurden im Test mit der Note „sehr gut“ bewertet, und mit dem Gesamturteil „gut“ überzeugte das Modell als eine der besten Naturlatex-Matratzen. Ein Unternehmen der LaModula GmbH, Italiener Straße 10a, A-9500 Villach. Preise inkl. Zustellung. Gesetzliches Widerrufsrecht besteht. 1 2 3 4

14 Wer nach einem hektischen Tag nach Hause kommt, möchte meist erst einmal durchatmen. Dabei können Möbel, Paneele, Böden und Objekte aus offenporigem Massivholz helfen, weil sie ein wohngesundes Raumklima fördern. „Gleichzeitig versprühen Möbel aus Massivholz ein dezenten, angenehmen Duft nach Wald und Natur, eine beruhigende Wirkung entfaltet“, meint Andrea Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM). Der entscheidende Vorteil gegenüber vielen andere Werkstoffen oder auch lackiertem Holz besteht in der Offenporigkeit. Viele wissen, dass Holz bei hoher Luftfeuchtigkeit überschüssigen Wasserdampf aus der Luft in den Zellwänden speichert. Sobald die Luft trockener wird, kehrt sich dieser Prozess um. Das stabile Raumklima schont die Schleimhäute und verspricht Asthmatikern Entlastung. Sanfter Filter Doch auch die statische Aufladung von Staub wird mit Massivholz reduziert – es wirbeln weniger Partikel durch den Raum – was das Durchatmen erleichtert. Besonders Allergikern fällt das Atmen spürbar leichter. Massivholzmöbel können wie sanfte Filter wirken. Unbehandelte oder lediglich mit natürlichen Ölen veredelte Oberflächen sind fähig, Schadstoffe aus der Luft zu binden und teilweise sogar zu neutralisieren. „Doch der Einfluss von Holz geht weit über das rein Messbare hinaus. Die einzigartige Optik und Haptik – die individuellen Maserungen, die Äste und die spürbare Wärme der Oberfläche – steigern das Wohlbefinden“, sagt der Möbelexperte. Studien zeigten, dass der Stresslevel beim Aufenthalt in Räumen mit hohem Holzanteil sinke. „Massivholzmöbel sind die perfekte Symbiose aus Ästhetik und Gesundheit“, schließt Ruf. red 1) Natürlicher Blickfang aus Massivholz Foto: wit 2) Bei hoher Luftfeuchtigkeit, etwa an schwülen Sommertagen, beim Duschen oder nach dem Kochen, nimmt Holz überschüssigen Wasserdampf aus der Luft auf und speichert ihn in seinen Zellwänden. Foto: IPM/Voglauer 3) Die einzigartige Optik und Haptik von Massivholzmöbeln wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Foto: IPM/Wimmer Massivholzmöbel 3 Aufatmen für Lunge & Augen Massivholz und sein Effekt auf das Wohlbefinden SHOWROOM Exclusive Parkettböden & Edeldielen Hauptstraße 53 | 82008 Unterhaching | Tel 089/66 80 78 www.urban-hoertreiter.de | Sa. 10 - 13 Uhr geöffnet Wir nehmen uns Zeit für Sie und bitten um Terminvereinbarung, gerne auch Mo. - Fr. 2 nen , der as n 1

15 Das steckt hinter dem Scandi-Effekt Parkett-Trends 2026: Dauerbrenner, bewusstes Einrichten und der Profi-Wunsch Parkett zählt nach wie vor zu den beliebtesten Bodenbelägen in deutschen Wohnräumen. Doch Geschmack und Prioritäten verändern sich. Zu den Trends 2026 gibt der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) Auskunft: vom Dauerbrenner bis zum sogenannten „Scandi-Effekt“. Landhausdielen bleiben angesagt Parkett ist ein langlebiges Produkt – einmal verbaut, können die Dielen Generationen überdauern. Schon im Mittelalter wurden Massivdielen verlegt. Im vergangenen Jahr war fast die Hälfte des verkauften Parketts eine Landhausdiele und auch 2026 dauert der Siegeszug an. Die großen Dielen bestechen durch ihre warme Atmosphäre, sind pflegeleicht und lassen sich vergleichsweise einfach verlegen. Die inneren Werte Optik und Haltbarkeit sind Pluspunkte, zudem punktet Parkett beim Klimaschutz. Holz speichert Kohlenstoff über Jahrzehnte. Wer sich für Parkett aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern entscheidet und auf das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) achtet, investiert ein Stück weit in Klimaneutralität. Parkett spielt hier seine Stärken aus und hebt sich von anderen Bodenbelägen ab. Ein zunehmender Faktor bei Entscheidungen. Der Scandi-Effekt Astlöcher, starke Maserungen und lebhafte Oberflächen waren jahrelang beliebt. „Rustikal“, passend zum Landhausstil und „unperfekt“ für den Industrial Style. Doch nun gibt es eine starke Nachfrage nach ruhigeren Sortierungen, die zum zurückhaltenden, skandinavischen Möbelstil passen. Mit diesem „Scandi-Effekt“ ist auch das Fischgrät-Muster wieder gefragt. Keine Astlöcher, das heißt oft kleinere Formate – und diese lassen sich gut im klassischen Fischgrät verlegen. Wird das die Landhausdiele vom Thron stoßen? „In jedem Fall ist das gut fürs Handwerk“, sagt vdp-Vorsitzender Michael Schmid. „Denn das Fischgrät-Muster lassen viele Endkunden lieber vom Profi verlegen.“ Mehr Mut zur Vielfalt Und welchen Trend würde sich Parkett-Experte Michael Schmid, wünschen? „Mehr Vielfalt bei den Holzarten. Eiche dominiert nach wie vor, doch in unseren Wäldern wachsen auch andere Bäume. Buche, Esche, Ahorn oder Roteiche bieten spannende Alternativen mit eigener Charakteristik.“ Ein Stück Individualität. red 1) Jede Holzart besitzt einen eigenen Charakter. Weiße, gebürstete Lärche für ein luftiges Ambiente. Foto: Hain Parkett 2) Fischgrätparkett macht einen wertigen Eindruck. Foto: Bembe 3) Weiter im Trend: Landhausdielen. Foto: Hamberger Flooring GmbH & Co. KG. 1 3 2 Besuchen Sie unseren Showroom: Riesige Auswahl an Traumböden! Holz bringt Behaglichkeit und Wärme in Ihr Zuhause. Unser Spezial-Service: Möbel aus- und einräumen. Parkett-Kompetenz und Erfahrung seit über 90 Jahren! Forstenrieder Allee 195 · 81476 München Tel. 089 / 6 89 21 77 · www.artparkett-stelzl.de Öffnungszeiten nach tel. Vereinbarung! ökologisch | nachhaltig | langlebig Beratung | Verkauf | Verlegung| Renovierung

16 Im Schaumbad einen Film ansehen, Duschen mit Farblichtwechsel und im Multimediaspiegel Nachrichten lesen – ein Traum, der noch nicht in allen Badezimmern Einzug gehalten hat. Fast jeder Zweite hält sein Bad für nicht mehr zeitgemäß. Auf dem Wunschzettel steht das Upgrade zu einer Wohlfühloase – Schätzungen zufolge wollen die Deutschen in den kommenden Jahren rund zehn Millionen Bäder erneuern. Gefragt sind nachhaltige, wohnliche Ausstattungen – mit einem Hauch von Luxus und technischer Finesse. Zierlicher Japandi-Stil Immer öfter ist der Japandi-Stil im Badezimmer zu sehen. Zierliche Rahmenfronten, Naturmaterialien und warme Töne erzeugen eine ruhige Atmosphäre. Wohnlichkeit heißt auch im Bad immer öfter Holz – in massiver Form, als Furnier oder Dekor. Besondere Hingucker auf wenig Platz sind Holzpaneele. Raffinierte Design-Details wie eine aufgedoppelte Frontblende auf dem Waschtisch oder ein weißer Korpus mit schmalem Kantenprofil lassen die Schrankfront wie gerahmt erscheinen. 2 1) Schwellenlos und elegant: Reinigungsfreundliche Duschrinnen gibt es in Edelstahl, farbigen Metalltönen und als befliesbares Profil. Foto: DJD/Geberit 2) Japandi-Stil mit Weiß, heller Eiche und bronzefarbenen Armaturen Foto: Nobilia: Luxus im Badezimmer Behagliches Japandi Spa 1 Modern und komfortabel Steigen Komfort und Barrierefreiheit, kann sich mit der Modernisierung auch der Wert der Immobilie erhöhen. Klassisches Beispiel: die bodenebene Dusche. Durchgängig gefliest wirkt der Raum größer. Duschrinnen direkt an der Wand verstärken die elegante Optik. Der Austausch von Fliesen und die Kombination von warmem Holz mit edlem Naturstein sind und bleiben beliebte Standards der Sanierer. Darüber hinaus gibt es mehr digitale Technik. Wassersparen mittels Start-Stopp-Automatik von Sensorarmaturen, Spar-Duschköpfe sowie intelligent gesteuerte Heizkörperregler sind ohne große Kosten und Veränderungen realisierbar. red

Neuer Wow-Faktor imGarten Grillen, gucken und jubeln Die Fußballweltmeisterschaft im Juni naht. Viele freuen sich auf spannende Abende mit Freunden, am besten im eigenen Garten – mit Outdoor-TV. Auf Nachfrage erzählt Martin Rudel von den Reisenberger Galerien in München, dass insbesondere bei Fussballspielen die Größe des Bildes entscheidend für das Gemeinschaftserlebnis sei. Meist würden hier Fernseher ab 65 Zoll Bilddiagonale gewünscht. Deren Bildqualität ist der Projektion eines Beamers überlegen und kann bereits tagsüber und in der Dämmerung genutzt werden. Heutzutage sind ein Antennenanschluss für Kabel oder die Satellitenschüssel nicht mehr zwingend. Wichtig ist jedoch ein Netzwerkanschluss oder WLAN mit hoher Geschwindigkeit. Wer DVD-Player oder Streaming-Geräte anschließen möchte, sollte die Zahl der HDMI-Anschlüsse im Auge haben. Ein USB-Anschluss kann nützlich sein, um Multimedia-Inhalte von externen Speichergeräten abzuspielen. Speziell geschützte Fernseher mit großer Helligkeit Mit IP56-Schutzklasse ist ein Fernseher staub- und wassergeschützt. Dennoch schützt ein Terrassendach oder Pavillon Technik und Zuschauer vor Regen und praller Sonne. Ein lichtstarkes Fernsehbild ist ausschlaggebend. „Das Fernseherlebnis muss unter Umständen auch bei Mittagssonne gewährleistet sein. Mit starker Helligkeit halten hier Fernseher mit mindestens 700 und bis 2000 Nits (gemessen in cd/m²) dagegen. Aktuell sei das High-End-Gerät der Samsung „The Terrace Outdoor TV“, der Neo QLED-Technologie und 40 Watt 4-Kanal-Sound mitbringt. Und welches Budget sollten Einsteiger und Heimkino-Enthusiasten einplanen? „Bei hochwertiger Technik und Luxus-Ambiente sind nach oben die Grenzen offen. Im Heimkino gibt es Installationen von 10.000 bis 500.000 Euro.“ Dann kommt der HiFi & TV Fachhändler ins Schwärmen: „Auf der Technikmesse ICE in Barcelona wurde ein Outdoor Micro LED Fernsehgerät vorgestellt. Dieser TV wirkt wie eine Skulptur, bis er sich aufklappt, entfaltet und zum Betrachter dreht. Mit Bildbreiten bis 4,50 Meter.“ Die WM-Spiele starten zwischen 19 und 22 Uhr – „da ist gegenseitige Rücksichtnahme in der Nachbarschaft ein elementares Feature“, weiß Martin Rudel und würde seine Nachbarn dazu einladen. Und damit smarte Funktionen wie Sprachsteuerung auch Lausbuben nicht in Versuchung führen, rät er, die Anlage bei Nichtbenutzung komplett vom Strom nehmen zu können. wit 17 2 1 1) Eine Outdoor-Küche mit TV im Großraum München Foto: Reisenberger Galerien 2) Von solch einem Wohnzimmer im Grünen ohne Nachbarn träumen nicht nur Heimkino-Fans. Foto: Viktor/adobestock

18 Workout fürs Outfit Die neue Activewear Foto: Decathlon r mit Flower Bei dieser vielseitig einsetzbaren Sportswear-Kombi treffen die Welten von adidas und FARM Rio aufeinander. Dem sportlichen Design wird dabei ein aufregender brasilianischer Vibe verpasst und das trendige Blumendesign zieht die Blicke auf sich. Foto: Deichmann/adidas Power Eine cleane Ästhetik mit figurbetonter Silhouette, dieser Look erobert 2026 verstärkt den Pilatesraum, das Yogastudio und das Gym. Die durch ausdauernde Muskelstärkung verbesserte Körperhaltung und Ausstrahlung lässt sich mit Outfits, die auf nahtlose Schnitte setzen sowie Ton-in-Ton Kombinationen bestens unterstreichen. Beliebt sind weiterhin softe Erdtöne, die im Frühling durch Pastellnuancen wie Rosé, Buttergelb, Pistazie und Lavendel ergänzt werden. Pieces wie Cropped Hoodies, Longsleeves und WrappedTops sorgen für einen flexiblen Übergang zwischen Active- und Streetwear. Foto: Deichmann/adidas Fotos: H&M Move

19 Doch für den Einstieg braucht es nicht viel Platz. Hanteln oder Liegestützgriffe reichen aus. Wer mehr Raum zur Verfügung hat, kann über eine Trainingsbank nachdenken. Die Geräte sollten zum aktuellen Trainingsniveau passen, rät Florian Staudigl von Tüv Süd. Zu hohe Einstiegsgewichte oder instabile Konstruktionen können das Verletzungsrisiko erhöhen. Liegestützgriffe - Schutz für die Handgelenke Liegestützgriffe entlasten beim Training die Handgelenke. Sie ermöglichen zudem einen größeren Bewegungsradius, was Brust-, Schulter- und Trizepsübungen effektiver macht. Die Modelle sind aus stylishem Holz oder trendigem Metall. Die rutschfesten Griffe müssen zum Sportler passen. Die maximale Tragkraft sollte deutlich über dem Körpergewicht liegen, denn dynamische Kräfte beim Training führen zu kurzzeitigen Belastungsspitzen. Ergonomie-Check: Idealerweise sind die Griffe leicht angewinkelt – das Gerät liegt dann besser in der Hand, unterstützt eine natürliche Position. Wer keine Erfahrung hat, sollte Modelle im Laden ausprobieren, bevor er sich zum Kauf entscheidet. Dabei lohnt ein Blick auf die Unterseite: eine rutschfeste Standfläche bietet Sicherheit bei Liegestütz, Push-Ups und Handstand. Hanteln - Gewichte sicher und flexibel verstellen Auch Hanteln sind bei geringem Platzbedarf maximal vielseitig. Kurzhanteln mit Gewichtsscheiben lassen sich je nach Übungsund Trainingsniveau flexibel anpassen. Eine sichere, feste Fixierung beugt Unfällen bei Training und Aufbewahrung vor. Beim Kauf also auf Schraubverschlüsse oder hochwertige Schnellverschlüsse und auf rutschfeste Griffe achten, rät Staudigl. Gerade bei schweißtreibenden Einheiten ist der Grip entscheidend. Auch Trainingshandschuhe oder Magnesium kommen hier sinnvoll zum Einsatz. Eine große Trainingsmatte schützt den Boden, dämpft Geräusche, verbessert die Standfestigkeit und hält Schweiß etwa vom Parkettboden fern. wit/dpa 1 2 3 1) Für jedes Alter und jeden Trainingszustand gibt es passende Hanteln. Foto: picture alliance/dpa/Shutterstock/ Prostock-studio|Hermes Arzneimittel GmbH 2) Nimmt man sich erstmal nur kurze Sporteinheiten vor, gelingt der Einstieg ins Training besser. Foto: Christin Klose/picture alliance/dpa/dpa-tmn 3) Schnell die Matte für eine Runde Liegestütze ausrollen. Foto: manow/adobestock Muckibude @home Zu Hause sicher mit Geräten trainieren Die Smartwatch mahnt täglich: Schritteziel, Stehstunden, Trainingziel: „Du kannst es noch schaffen!“ Gesundheit und Fitness sind wichtig und bei der eigenen Aktivität hat man selbst die Dinge in der Hand. Bei den vielen Negativ-Meldungen rund um die Welt ein gutes Gefühl. Bike, Rudergerät oder Stepper und Laufband – wer Platz hat, hat meist ein Gerät zuhause, hat gar einen Raum dafür reserviert. Kein langer Weg ins Fitnessstudio, kein Regen als Ausrede und die Geräte sind immer verfügbar. Für das Workout zu Hause gibt es viele Trainingsgeräte, bei denen man die eigenen Designvorstellungen gleich mit verwirklichen kann.

Cloud Dancer Trendfarbe mit großem Styling-Potenzial Gebrochenes Weiß mit dem klingenden Namen Cloud Dancer sorgt als Pantone Farbe des Jahres 2026 für zeitlose Eleganz und visuelle Klarheit in Interieur und Fashion. Der Ton erzeugt eine optische Großzügigkeit und bringt Leichtigkeit in die Einrichtung. Cloud Dancer-Produkte decken dabei die verschiedensten Wohnbereiche ab. In der Mode denkt man angesichts der cleanen Stücke an eine leere Leinwand, die für eine spannende Styling-Inszenierung bereit steht. Weiße Schuhe, Taschen und andere Accessoires setzen dezente Akzente und verleihen dem Look ein modernes und ruhiges Finish. Bei Ton-in-TonOutfits sorgt ein Mix aus Materialien wie Leder, Strick und transparenten Stoffen für die richtige Spannung. Foto: Armedangels Foto: Samsøe Samsøe Foto: Rich&Royal Foto: Zalando/Versace Foto: IKEA Foto: Armedangels Foto: Högl Foto: Le Creuset/ TrendXPRESS Foto: IKEA

21 Must-have Sonnenbrille: „So good looking“ Dieses Make-up passt zu den Trend-Sonnenbrillen Sommerzeit ist Sonnenbrillenzeit. Die beliebten Accessoires schützen die Augen und prägen das Outfit. Schließlich sind dieses Jahr Brillen angesagt, die selbst wie kleine Designobjekte wirken. Alles über die neuen Proportionen, Farben und wie man sich am besten dazu schminkt. Grafische Stilelemente Skulpturale Fassungen mit klar modellierten Konturen liegen dem Kuratorium Gutes Sehen (KGS) zufolge im Trend, ebenso fließende Rundungen und bewusst gestaltete Übergänge. Auffällig sind die Proportionen: Breite oder betonte Oberkanten geben dem Gesicht Struktur und sollen für eine grafische Wirkung sorgen. Häufig werden sie mit schmaleren oder filigranen Unterkanten kombiniert, um die Gesamtform auszugleichen, erklären die Experten. Auch geschliffene oder reliefartige Oberflächen sind aktuell. Runde und ovale Silhouetten bleiben präsent, werden jedoch oft durch kantige oder geometrische Elemente ergänzt. Zudem erleben Sonnenclips ein Comeback. Mit einem Handgriff verwandeln sie Alltagsbrillen in Sonnenbrillen. Ruhiges Make-up wählen Welches Make-up passt zur Sonnenbrille? Statt der versteckten Augen, rücken andere Partien in den Fokus. Make-up-Artist Lukas Wythe rät zu einem ruhigen Look und gleichmäßigem Teint. Nase und Wangen sollten leicht mattiert werden, damit das Make-up nicht verrutscht und keine Abdrücke entstehen. „Am besten den Puder sanft in die Haut eindrücken, nicht nur oben auflegen.“ Ein leichtes Rouge und dezenter Lippenstift oder Lipgloss akzentuieren das Gesicht und verleihen ihm Frische. Auf UV-Filter achten Die Sonnenbrille ist ein Begleiter auf Zeit, das Augenlicht jedoch unersetzlich. So ist deren Schutz mit UV-Filter unverzichtbar. Egal welche Glasfarbe im Trendrahmen landet – sie sollte den Hinweis UV400 oder das CE-Zeichen tragen, rät das KGS. Die Tönungsstufe gibt an, wie stark die Augen vor blendenden Sonnenstrahlen geschützt werden. Für den Alltag in Mitteleuropa reichen meist die Kategorien zwei und drei (2/3N). Während gelbe und orange Gläser Sportlern bei schlechtem Wetter eine hellere Sicht verschaffen, sind sie in der Sommersonne fehl am Platz. Große Modelle schützen die Augen auch vor seitlich einfallendem Licht. dpa/tmn 1 1) Angesagt bei Sonnenbrillen: Fassungen mit skulpturaler Anmutung – Modell von Le Specs. Foto: Le Specs/dpa-tmn 2) Fassungen in Nude, wie bei Le Specs, sind häufig zu sehen. Foto: Le Specs/dpa-tmn 3) Auch transparente Fassungen sind in, hier gesehen bei Paul Smith. Foto: Paul Smith/dpa-tmn 4) Skulptur oder Sonnenbrille? Modell von Karl Lagerfeld Foto: Karl Lagerfeld/dpa-tmn 1 2 3 4

22 Manchmal machen nicht die großen Linien den Unterschied, sondern die kleineren Trends. In der Laufsteg-Analyse für Frühjahr und Sommer fällt auf. Es flattert und schwingt. Das Outfit ist in Bewegung. Kreative Fransen-Designs: von zurückhaltend bis allover Chanel setzt Fransen an Ärmel und Saum an ein senfgelbes, elegantes Kleid. Bei Elie Saab gibt es Fransen zu Blütenapplikationen, bei McQueen zum silbrigen Top. Bei den Acne Studios zieren Fransen die große weiße Tasche, bei Balmain die kleine beige. Und bei Calvin Klein besteht das Kleid aus Fransen: in schlichtem Grau und oversized. Fransen verleihen den Outfits Dynamik und dreidimensionale Tiefe. Laut Modeberaterin Dunja Heß werden sie heute vor allem als durchdachtes „Stilwerkzeug“ getragen, alltagstauglich und teilweise sogar im Fransen, Federn, Falten Die Mikrotrends der Saison Business-Outfit. Dafür sollte man einzelne Akzente setzen: Taschen mit Fransen oder eine Bluse mit Fransensaum zur Jeans. Damit aus weit nicht unförmig wird, rät Heß: „Wir haben ja momentan sehr viele Oversized-Looks. Und bei Fransen brauchen wir den Mix aus weit und schmal.“ Etwa die weite Weste zur schmalen Jeans oder der Ballonrock zum figurbetonten Oberteil. Gefiedertes Statement: Federleicht und üppig Leichtigkeit kommt auch mit Federn in die aktuellen Kollektionen. Bei Balenciaga flattern sie etwa am rosa, roten und gelben Rock – und am schlicht geschnittenen weißen Kleid mit breiter Schulterpartie. Bei Chanel gibt es den voluminös-bunten Federrock, aber auch das schulterfreie Feder-Top zum knielangen Karo-Rock. Bei Brandon Maxwell sorgen Federelemente an der Schulterpartie für Akzente am schwarzen Top mit tiefem Ausschnitt. Und bei Mugler wirkt gleich das ganze Oberteil wie ein gefiederter Vogelkörper – inklusive geflügelter Ärmel. Alltagstauglich wird es laut Dunja Heß durch den dezenten Einsatz – als Statementstück oder für den Stilbruch: das schicke Oberteil mit Federn zur Baggy Jeans etwa. Auch Stilberater Andreas Rose rät allen, die es weniger opulent mögen, zu einem einzelnen gefiederten Accessoire. Beispiele dafür liefert Dior mit Federn an schlichten schwarzen High Heels, und Loulou de Saison an der weißen Clutch. Spannende Tiefe mit Raffung und Falte Bewegung bringen auch Falten – „präzise drapiert, sodass sie den Outfits elegante Schwünge verleihen“, urteilt die „Textilwirtschaft“. Der Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien (BV Schmuck + Uhren) sieht „kunstvolles Origami“ laut Trendbericht sogar beim Schmuck: an plissierten Oberflächen, gerafften Strukturen und Formen. 1

23 Doch auch hier rät Stilberaterin Dunja Heß zur durchdachten Kombi: Die voluminöse Hose mit Falten zum schmalen Oberteil. Und Falten als Hingucker, als Gegenstück zu eher unspektakulären Stücken: Der klassische Jeans-Look sieht mit gefalteten Ohrringen „einfach cool aus“, sagt Heß. Seidentuch: Ein Klassiker neu gebunden Ein wenig Raffung bringt das klassische Seidentuch ins Outfit: am Handgelenk, als Gürtel, Halstuch oder Taschen, sagt Modeberaterin Jasmin Link. Doch Vorsicht: Zu klassischen Stücken sehe das schnell „royal“ aus. Am besten trägt man die Tücher deshalb zu Oversized-Stücken oder zur Jeans. Dunja Heß sieht hier Dunkelblau und Weiß, Rosé und helles Blau im Trend. Außerdem: abstrakte Muster, Aquarellmotive und Naturformen. dpa/tmn 1) Extravagantes Outfit mit Federn aus der Chanel Frühjahr/Sommer 2026 Haute Couture-Kollektion. Foto: Aurelien Morissard/AP/dpa-tmn 2) Bringt Schick und Farbe ins Outfit: das klassische Seidentuch. Hier ein Beispiel von Max Mara. Foto: Max Mara/dpa-tmn 3) Hingucker Fransenbommel auf der Calvin Klein Collection Show, in bunt als Tasche erhältlich. Foto: Isidore Montag - Filippo Fior/Gorunway.com 4) Bringen Bewegung in den Look: Federn, wie in diesem Beispiel aus der Dior FS26 Haute Couture-Kollektion. Foto: Dior/dpa-tmn 5) Ärmeldetail eines Kleides der Calvin Klein Collection Foto: Isidore Montag - Filippo Fior / Gorunway.com 6) Bewusst gesetzte Faltenwürfe machen sich gut an Oberteilen und Hosen. Hose von Veronica Beard. Foto: Veronica Beard/dpa-tmn 2 6 2 3 4 5

Traditionen in die Zukunft tragen Das bietet München im März Starkbier-Zeit Das Politikerderblecken mit dem neuen Fastenprediger Stephan Zinner bildet am 4. März den offiziellen Auftakt zur Starkbiersaison. Seit 1891 ist das feste Tradi tion. Doch bereits 1651 schenkten die Paulanermönche das später als Salvator bekannte Bier aus. Neben dem Nockherberg wird im Augustiner-Keller, im Löwenbräukeller, dem Giesinger Starkbierfest, im Ayinger Bräustüberl und dem Hofbräukeller ausgelassen gefeiert. Im Bild: Stephan Zinner (li.) mit Maxi Schafroth und Thomas Lienenlüke (re.) Foto: picture alliance/dpa/Matthias Balk Im März ist Fisch-Monat In der Fastenzeit hat Fisch einen festen Platz auf der Speisekarte, natürlich auch in der bayerischen Hauptstadt. Ob Saibling, frische Bachforelle oder Austern – am Viktualienmarkt bei Fisch Witte, im Schlachthofviertel im Fischrestaurant Atlantik und im FrischeParadies oder beim Dallmayr in der Altstadt werden Genießer sicher fündig. Lebens- und liebenswert Wer seinen Besuchern mehr zeigen will als Marienplatz und Glockenspiel, ist in den Viertelliebe-Führungen richtig: Ortskundige Guides kennen den Charme der unterschiedlichen Münchner Ecken und Gassen. Auf nach Schwabing, Haidhausen, Giesing und rein in die bunte Welt von Schlachthof- und Bahnhofsviertel. www.münchen.travel Foto: pwmotion/adobestock Vorfreude auf die Outdoor-Saison Auf Süddeutschlands größter IndoorGartenmesse, Garten München, zeigt sich der Frühling vom 4. bis 8. März in voller Pracht. Besucher schwelgen in der Blütenvielfalt und können neben Tipps für Garten, Balkon und Terrasse auch vieles fürs Zuhause mitnehmen. Das Ticket fürs Messegelände gilt zudem für die Messen Food & Life, Handwerk & Design sowie die Internationale Handwerksmesse. www.garten-muenchen.de Wie Bilder erzählen Die Münchner Pinakotheken stellen die Kunst als Wissensvermittler vor. Die Alte Pinakothek zeigt noch bis 5. Juni das Storytelling von Albrecht Altdorfer bis Peter Paul Rubens: Wer erzählt wie und was, und wo führt er den Betrachter in die Irre? In der Pinakothek der Moderne ist bis 12. April „Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art“ zu sehen. Die Sammlungsschau stellt Schrift typografisch, kalligrafisch und handschriftlich in den Fokus, gesellschaftspolitisch und global. www.pinakothek.de Foto: Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Alte Pinakothek München WD d D 5 A e d , - - 24

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