Bayerns Bestes

DAS REISE- UND GENUSSMAGAZIN Nr. 02 | 2026 HERBST/WINTER EINFACH GUAD Frisches Brot, fränkischer Zwetschgenbaames, duftender Glühwein: Kulinarik aus Bayern Eine Werbebeilage der beteiligten Unternehmen in der Abendzeitung

BR Heimat – typisch Bayern. Weitere Volksmusikangebote auf dem YouTube Kanal von BR Heimat. In Ihrem Digitalradio DAB+

ED I TOR IAL hris Sternitzke edaktion Bayerns Bestes C Re Mit dem Anbruch der kalten Monate sehnen wir uns vermehrt nach gemütlichen Genussmomenten: Etwa bei der bayerischsten Form einer Mahlzeit – der Brotzeit. In unserer Herbst-/Winterausgabe vonBayerns Bestes geben wir Ihnen Anregungen dafür. Dass das vermeintlich Einfache oft das Gute ist, wurde mir beim Besuch von Maisel’s Bier-Erlebniswelt deutlich. Unter dem Motto „4 Zutaten, 1.000 Möglichkeiten“ verdeutlicht die dortige Ausstellung, welchen Variantenreichtum Wasser, Malz, Hopfen und Hefe den Brauern bieten. Selbstverständlich erhält man auf dem Brauereigelände eine große Auswahl an Bieren – eine der Grundzutaten der Brotzeit. Ein resches Brot ist mindestens ebenso wichtig. Auch Bäckermeister André Heuck zeigt mit seiner Bio-Bäckerei „Cumpanum“ auf, dass weniger Zutaten oft mehr sind. Ein Geheimtipp auf der Brotzeitplatte ist der Zwetschgenbaames – was sich dahinter verbirgt, erfahren Sie auf unserer Spezialitätenseite. Dennoch hoffe ich noch auf einige angenehme Tage im Spätherbst, um mit Wanderschuhen das Farbenspiel der Natur in den Alpen, dem Bayerischen Wald oder im Fichtelgebirge zu genießen. Faszinierende Ausblicke bietet eine Wanderung auf den Lusen mit seinem Granitblockmeer. Auf viele Genussmomente im Herbst und Winter genießen Bayern BAYERNS BESTES 3

INHALT 8 16 16 Drei Dinge für ein gutesBrot Bäckermeister André Heuck setzt bei seinen Broten auf hervorragende Zutaten, handwerkliches Können und Zeit. 22 Entspannte Herbstwanderung Auf einem gemütlichen Spaziergang von der Burg Ranfels ins Tal der Großen Ohe die goldene Jahreszeit genießen 24 Es weihnachtet sehr Der Duft von gebrannten Mandeln und Glühwein: Tipps für Christkindlmärkte in ganz Bayern Impressum Werbebeilage der Abendzeitung München am 30. / 31. Oktober 2026 REDAKTIONChris Sternitzke, Maximilian Pleier, Andrea Reimer ANZEIGENMelanie Blüml, Anzeigenverkaufsleitung Gaby Moog, Anzeigenverkauf GESCHÄFTSFÜHRERJoachim Melzer LAYOUT, GRAFIK & ILLUSTRATIONJulia Maier, Laura Niederbruckner DRUCK UND VERLAGJos. Thomann’sche Buchdruckerei, Verlag der Landshuter Zeitung KG, Altstadt 89, 84028 Landshut Attenkofer MEDIENGRUPPE DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT IM APRIL 2027 Fotonachweise TITELBILD: Daniel Delang EDITORIAL: Adobe Stock / Daria INHALTSVERZEICHNIS: Michael Bauer Photography (S. 4 o.), Daniel Delang (S. 4 M.), Bayerisches Kochbuch(S. 4 u.), Frederick Sams (S. 5) NEUES AUS BAYERN (S. 6): Stadt Rehau (o. l.), Karoll Petit (o. r.), IMAGO/Bihlmayerfotografie (u. l.), Marc Conzelmann/M8 Media House (u. r.) (BRAU-)KUNST ERLEBEN: Michael Bauer Photography (S. 8/9 o. M.), Sebastian Kosowski Photography (S. 8 u.), Maisel & Friends (S. 9) EIN MEER AUS GRANIT: Chris Sternitzke BAYERISCHE SPEZIALITÄTEN: Genussregion Oberfranken /Adobe Stock: James/Bildagentur-o/ Bildagentur-o/posinote/superfood (S. 14) HERBSTWANDERUNG: Naturpark Bayerischer Wald (S. 22) CHRISTKINDLMÄRKTE: Frederick Sams, IMAGO/ Depositphotos, Martin Kessel (S. 24), Berchtesgadener Advent GmbH, Petra Schwerdtfeger, Waldwipfelweg GmbH (S. 25) REZEPT: Adobe Stock/tashka2000, Bayerisches Kochbuch/Verlag Friedrich Pustet o. = oben, u. = unten, r. = rechts, l. = links, M. = Mitte 8(Brau-)Kunst erleben Dass Kunst und Bier gut zusammenpassen, zeigt Maisel’s Bier-Erlebniswelt in Bayreuth. Hier trifft Braukunst auf Streetart. 10 Ein Meer aus Granit Autor Chris Sternitzke hat sich auf eine abwechslungsreiche Wanderung auf den Lusen im Bayerischen Wald begeben. 12 Bayerisches für daheim Wärme für innen und außen: Unsere schönsten Fundstücke für die kalte Jahreszeit 14 Bayerns kulinarisches Erbe Fünf Spezialitäten aus unterschiedlichen Ecken des Freistaats – und wie sie entstanden sind 26 +Rezept Gebratene Pute 6

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GROSSES STADTJUBILÄUM IN OBERFRANKEN Rehau feiert im kommenden Jahr sein 600-jähriges Stadtjubiläum. Das zelebrieren die Oberfranken mit einer Reihe von Veranstaltungen. Die größte darunter ist das Wiesenfest vom 1. – 6. Juli mit dem Tag der Franken als Höhepunkt am 4. Juli. Reizvoll ist auch der Tag des Bieres am 23. April, der mit einem speziellen Jubiläumsbier begangen wird sowie das Lichtkunst-Projekt „Oberfranken leuchtet in Rehau“ vom 25. Juni – 4. Juli. PRACHTVOLLES RATHAUS WIEDER OFFEN Das Augsburger Rathaus gilt als einer der herausragenden Renaissancebauten nördlich der Alpen. Zwei Jahre lang war das Gebäude aufgrund von Sanierungsarbeiten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich – seit September ist es wieder offen. Prunkstück für Touristen ist der Goldene Saal. Der 14 Meter hohe, repräsentative mit Blattgold verzierte Raum zieht Gäste durch seine beeindruckenden Portale, die Wandmalereien und die Kassettendecke an. AUF JOSEPH VON FRAUNHOFERS SPUREN In diesem Jahr jährte sich der Tod des Wissenschaftlers Joseph von Fraunhofer zum 200. Mal. Pünktlich dazu gingen die Sanierungsarbeiten an der historischen Fraunhofer-Glashütte zu Ende. Die Glashütte in Benediktbeuern war lange Zeit Wirkungsstätte des Wissenschaftlers. Zur Neueröffnung bietet das Museum eine neukonzipierte Ausstellung. Fraunhofer selbst führt als KI-Avatar die Gäste durch das Museum und erzählt ihnen mehr über sein Leben und seine Arbeit. BANKSY IN BISCHOFSWIESEN Ein vermummter Mann, der anstatt eines Molotowcocktails einen Blumenstrauß wirft. Ein Mädchen, das nach einem roten Ballon greift, den der Wind davonweht: Die Graffiti des Streetart-Künstlers Banksy sind weltberühmt. Der Kulturhof Stanggass in Bischofswiesen widmet sich vom 6. – 20. März 2027 dem Künstler. Dann gastiert die Banksy Modeste Collection erstmals in Deutschland. Zu sehen sind mehr als 300 Werke von Banksy. NEUES AUS BAYERN kurz notiert t 6 BAYERNS BESTES

Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes UNDKEINER SAGTDIR BESCHEID. UND KEINER Mit einem Pieks drei Leben retten. Blut spenden tut weniger weh. blutspendedienst.com

Schon bei der Ankunft auf dem Parkplatz sticht eine fünf Meter hohe Statue ins Auge, die Mutter Erde symbolisiert. Die Gebäudewände sind verziert mit riesigen Streetart-Gemälden, darunter auch der Hopfenreiter, ein schwarzer Ritter im Hopfengewand, der das Vergnügen am Bier bringt. Harald Riedl, Leiter Tourismus, zieht einen Vergleich zwischen Streetart-Künstlern und Brauern: „Es ist faszinierend, was Künstler aus den vier Druckfarben erschaffen, indem sie diese mischen. Ähnlich ist es bei den Brauern, die aus nur vier Grundzutaten 1.000 Biere brauen können. Brauer sind also auch Künstler.“ Dem widmet sich die Braukunstwelt unter dem Motto „Vier Zutaten – 1.000 Möglichkeiten“. Sie ist der neueste Teil von Maisel’s Bier-Erlebniswelt. Ein Einführungsfilm gibt einen Einblick in die Geschichte der Firma Maisel und in den Brauprozess. Danach stellt je ein Raum die Grundzutaten Wasser, Malz, Hopfen und Hefe vor. Schnell wird klar, nicht nur Gelegenheits-Biertrinker sondern auch Bier-Nerds lernen viel Neues über den Gerstensaft. Die Räume veranschaulichen interaktiv die einzelnen Zutaten und ihre Bedeutung für den Brauprozess. VIER ZUTATEN, IRRE VIELE MÖGLICHKEITEN Der erste Raum nimmt sich Wasser zum Thema. In Bayreuth kommt das Brauwasser aus dem Löchleinstal. Durch das dort dominierende Granitgestein ist das Wasser weich, wie Riedl erklärt. „Die Mineralisierung spielt entscheidend in die Wahl der Zutaten und in die Wahl der Brautechnik hinein.“ Der zweite und der dritte Raum – Malz und Hopfen – verdeutlichen, welchen Variantenreichtum die Grundzutaten den Brauern bieten. Riedl zeigt auf eine Wand mit über 20 Malzsorten – Kostprobe eines Rauchmalzes inklusive. Wer tief in die Materie einsteigen möchte, der spielt sich an der Datenbank zu den Malzsorten. Bei Anwahl der einzelnen Malze taucht man intensiv in die Bierwelt ein. Die Datenbank spuckt dazu die jeweiligen Biersorten und Auf dem Maisel & Friends Brauereigelände in Bayreuth bietet die Brauerei Maisel Liebhabern des Gerstensaftes ein Biererlebnis mit allen Sinnen. Die Braukunstwelt ist die neueste Besucherattraktion. Doch Inhaber Jeff Maisel widmet sich auf dem Areal nicht nur seinem Kernprodukt – durch jede Menge Streetart bringt er urbanes Feeling nach Oberfranken. TEXT: CHRIS STERNITZKE (BRAU-) KUNST ERLEBEN

das Mischverhältnis aus, das die Brauer verwenden. Die Nase spielt eine große Rolle im Hopfenraum, denn man kann die Aromen erriechen. An Aromarädern bekommen Gäste eine Übersicht über die Geruchskategorien, die von blumigen über beerige bis hin zu harzigen Noten reichen. Den Abschluss bildet die Hefe, die den Zucker in der Bierwürze in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. EIGENES BIER BRAUEN Doch auch die Geschichte ist ein wichtiger Teil von Maisel’s Bier-Erlebniswelt. Im historischen Teil der Brauerei, einem Backsteinbau aus dem Jahr 1887, ist ein Brauerei-Museum untergebracht. Hier stehen viele noch funktionierende Maschinen aus vergangenen Zeiten, wie eine Dampfmaschine. Wer von den Braukünstlern lernen möchte, der nimmt an einem Brautag in der Erlebnisbrauerei teil und stellt sein eigenes Bier her, das er später selbst trinken kann. Die Gäste übernehmen dabei wichtige Aufgaben des Brauprozesses. Neben der Braukunst gilt Brauerei-Inhaber Jeff Maisels Liebe auch der Streetart. So hat er rund um die Eröffnung des Liebesbier-Hotels vor zehn Jahren urbane Kunst auf das Gelände und ins Hotel geholt. „Man wollte Farbtupfer setzen und ein Stück Großstadt nach Bayreuth bringen“, erklärt Harald Riedl. Auf dem Gelände, vor allem im Hotel, haben sich mehr als 80 Künstler aus 30 Ländern verewigt. COBURG MARKETING Herrngasse 4 | 96450 Coburg +49 9561 89-8000 marketing@coburg.de coburgmarketing.de In der Vestestadt treffen beeindruckende Bauwerke, hochkarätige Veranstaltungen und kulinarische Genüsse aufeinander.

VON CHRIS STERNITZKE Dass man sich in der Vergangenheit viele Sagen rund um den Lusen erzählte, wundert mich nicht, als ich auf dem Gipfel des fünfthöchsten Berges im Bayerischen Wald sitze. Zu ungewöhnlich ist der Blick auf ein Meer aus Granitblöcken. Einer Sage nach soll unter den Steinen ein riesiger Goldschatz des Teufels liegen. Um die Kostbarkeiten zu verstecken, legte der Beelzebub die Blöcke über den Schatz. Eine andere Geschichte wiederum besagt, dass der Teufel Granitblöcke sammelte, um eine Kirche im Tal zu zerstören. Als jedoch deren Glocken ertönten, erstarrte er auf der Stelle des Lusens und verlor seine Blöcke. Tatsächlich entstand das 420.000 Quadratmeter große Blockmeer vor Millionen vor Jahren infolge von Frostverwitterung. Auf dem großflächigen Blockmeer bietet sich ein 360-GradRundumblick. Glücklicherweise ist das Lusenschutzhaus unweit des Gipfels bewirtschaftet. Denn eine Stärkung tut Not. Von Waldhäuser aus habe ich mich für die Variante über den Finsterauer Lusensteig entschieden. Der Lusengipfel befindet sich im letzten Drittel der gut 16 Kilometer langen Wanderung. Der Weg auf den Gipfel ist steil und man überwindet für den Bergaufstieg 540 Höhenmeter. Reizvoll auf der Wanderung ist gerade der Abstieg. Er führt über die Himmelsleiter, die ein Teil des prämierten Fernwanderwegs „Goldsteig“ ist. Zunächst geht man noch über das Blockmeer, wo Trittsicherheit gefragt ist. Keine Bäume verstellen den Blick und so sieht man exzellent, wie sich der weitere Weg in den Nadelwald fräst. In Richtung Ziel steht am Wegesrand auch noch ein Glaskunstwerk, welches schon eine Reise durch den Bayerischen Wald hinter sich hat – die Glasarche von Harald Fischer und Hubert Stein. Doch zurück zum Beginn der Tour: Die ersten beiden Drittel der Wanderung führen weitEin Meer aus Granit $ @@ @ @ Start / Ziel: Waldhäuser Länge: rund 16 km Höhenmeter: 640 Gehzeit: 5 – 6 Stunden Sulzriegel Lusen Hohlstein Waldhäuser 10 BAYERNS BESTES

„Natürlich aus der GOLDSTEIG Wald- & Bauernregion“ – so bekennen wir uns zu unserer Region, dem Bayerwald und Böhmerwald. Unsere Landwirte der Region liefern die feine Milch, welche wir zu unseren Käsespezialitäten veredeln. Das schmeckt man – in unserem nussig-feinen Emmentaler, im mild-aromatischen Almdammer oder im milchig-feinen Mozzarella. DieVielfalt unserer GOLDSTEIG Käsespezialitäten bereichert jede Brotzeit, auch in der kalten Jahreszeit. So vielseitig wie unsere Region! Mehr entdecken auf www.goldsteig.bayern *Grenzenlos wie unsere Natur erstreckt sich die GOLDSTEIG Wald- und Bauernregion von Bayern bis nach Böhmen. WILD UNSERE NATUR. ECHT UNSER GESCHMACK. gehend durch den Wald, vermehrt geht es bergab, weswegen man schnell vorankommt. Eine kurze Pause bietet sich auf dem Tummelplatz an, einer Waldlichtung mit einer alten Forstdiensthütte. Früher erhielten Hirten hier Proviant. Der Abschnitt nach dem Tummelplatz führt häufig an wildromantischen Bächen entlang. Sehenswert ist hier der alte Tunnel über den Reschbachweg. Im letzten Abschnitt vor dem Aufstieg kann man sich schon gut auf den Lusen vorbereiten, denn vom Bohlenweg durch das Moosgebiet Tieffilz ist der BayerwaldBerg schon gut sichtbar.

BOARISCHES FÜR DAHOAM Unsere schönsten Fundstücke für die kalte Jahreszeit Stilvoll bestrumpft Strick ist schick – und kuschelig warm. Damit mit Beginn der kalten Jahreszeit eisige Zehen keine Chance haben, rein in die selbstgestrickten Socken. Ab32€ www.simone-strickt.de Wärme von innen Gin zählt zu den klassischen Sommergetränken. Mit der Winter Edition wollen die Destillateure der Brennerei Liebl etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringen. Ab17,75 € www.brennerei-liebl.de S S k B e h s A w FUNDSTÜCKE Ewiger Garten Noch keine Lust, sich vom Sommer zu verabschieden? Mit den handbedruckten Stoffen und bäuerlichen Mustern holt man sich die Natur ins Haus. Ab28 € www.schleyerbach-katharied.de Süße Brezen Mit den Ausstechformen in Brezenform holt man sich das Traditionsgebäck in süßer Form auf den Kaffeetisch. 7,49 € www.bavariashop.de 12 BAYERNS BESTES

Den Winter in den Bergen genießen Erlebnisse im Schnee und Spa-Momente: Sehnsuchtsziele für Alpenfans Fotos: Foto Atelier Wolkersdorfer Foto: wisthaler.com Foto: Filippo Galluzzi Der Kronplatz erweitert zum Start in den Winter sein Angebot für Familien, Genuss- und Sportskifahrer mit drei neuen Bahnen sowie drei neuen oder neu gestalteten Pisten. Das 5-Sterne-Skigebiet in Südtirol verfügt über 125 Pistenkilometer auf einer Lage zwischen 1.000 und 2.275 Metern. Sie sind zu 100 Prozent technisch beschneibar. Einem frühen Saisonstart am 28. November steht nichts im Wege. Bis Weihnachten haben Pulverfans und Carver die Pisten zu besonders günstigen Konditionen für sich. www.kronplatz.com eigenes Kino, eine private Sauna und einen Outdoor-Whirlpool. Neben Outdoor-Whirlpool und großer Terrasse punktet die Wolke 7 Suite mit Private Spa, einem Rundbett sowie einem Kamin mit Effektfeuer. Das gemeinsame Erleben prägt auch das Essen. Am Abend können die Gäste zwischen dem Winzer Sharing Menü und einem Fünfgang-Menü wählen. Viel Raum für Erholung bietet der rund 5.000 Quadratmeter große Wellnessbereich mit seinen drei Spa-Welten. Ruhige Stunden verbringen die Urlauber auf den Schwebeliegen der Salz-Lounge oder in der Edelsteingrotte. Im „Himmelreich“ warten gemütliche Doppel-Cocons, und auch im Wellnesskino gelingt das gemeinsame Abschalten. www.hotel-winzer.at Morgens die ersten Schwünge ziehen, nachmittags im warmen Sky Pool den verschneiten Gipfeln entgegenschauen und abends mit einem Drink über den Lichtern des Ahrntals sitzen: ImAmonti & Lunaris Wellnessresort liegen Wintererlebnis und Wellness nah beieinander. Die Talstation des Klausbergs befindet sich direkt gegenüber. Hier startet man am 4. Dezember in die Saison. Nach dem Skigenuss auf 86 Pistenkilometern entspannen die Gäste auf mehr als 6.000 Quadratmetern Wellnessfläche. www.wellnessresorts.it Das Hotel Winzer im Salzkammergut bietet beste Voraussetzungen für ungestörte Wintertage und gemütliche Abende zu zweit. Seit September freuen sich die Gäste über 24 neue Juniorsuiten und Suiten mit viel Privatsphäre, großzügigem Raumangebot und weiteren Extras. Unter den neuen Suiten tun sich die Private Cinema Suite und die Wolke 7 Suite hervor. Erstere bietet ein Ferienland DONAURIES Vom Himmel gefallen Hallo, Pfadjäger! Den Wegen von Wanderschäfern folgen. Spuren des gewaltigen Asteroiden-Einschlags aufspüren. Auf Relikte alter Vorfahren stoßen. Über Wacholderheiden schlendern. Die Stille von Wald und Wasser genießen. Wandern im Ferienland DONAURIES hält himmlische Abenteuer für Sie bereit. Ferienland DONAURIES e. V. · Pflegstraße 2 · 86609 Donauwörth · info@ferienland-donauries.de · Tel. 0906 74-1900 · www.ferienland-donauries.de Hier direk t unser Infomaterial bestellen Foto: (c) MK Fotografie

BERCHTESGADENER MEISTERWURZ Die Meisterwurz bringt echtes Alpenfeeling ins Glas: In den Berchtesgadener Alpen wird die Spirituose schon seit dem 17. Jahrhundert nach alter Bergbrenner-Tradition hergestellt. Namensgeber ist eine Hochgebirgspflanze, die früher als „Alleskönner“ in vielen Bauerngärten der Alpentäler wuchs und auch als Heilpflanze geschätzt wurde. SCHWÄBISCHE SPÄTZLE Schwäbische Spätzle sind ein echtes Wohlfühlessen mit Geschichte: Schon im 18. Jahrhundert standen die Teigwaren aus Mehl, Ei und Wasser im Allgäu auf dem Speiseplan. Damals waren sie eine günstige, sättigende Mahlzeit und kamen auch an fleischlosen Fastentagen auf den Tisch. Das typische Aussehen bekommen sie traditionell von Hand: Der Teig wird direkt vom Brett ins kochende Wasser geschabt. FRÄNKISCHER ZWETSCHGENBAAMES Geheimtipp für eine deftige Brotzeit? Der Zwetschgenbaames ist ein würziger Rinderschinken aus der Keule, der in Salz und Gewürzen eingelegt, geräuchert und luftgetrocknet wird. Dabei verliert er etwa die Hälfte seines Gewichts und erhält seine feste Konsistenz. Seinen Namen verdankt er dem Zwetschgenbaum: Im Anschnitt erinnert die dunkle Außenseite mit hellem Kern an den Querschnitt des Stammes. PRINZREGENTENTORTE Die Prinzregententorte ist eine Kuchenspezialität aus Biskuit, Schokoladencreme und Schokoladenguss. Erfunden wurde sie zu Ehren des Prinzregenten Luitpold, der von 1886 bis 1912 regierte. Ursprünglich standen die acht Biskuitschichten für die acht bayerischen Regierungsbezirke, einschließlich der Pfalz. Da diese heute nicht mehr zu Bayern gehört, backt man die Torte inzwischen mit sieben Böden. PICHELSTEINER Der Pichelsteiner ist ein echter Klassiker aus dem Bayerischen Wald: Der deftige Eintopf kombiniert Fleisch und Gemüse. Einer Legende nach entstand er 1742, als eine Bäuerin die Truppen des Panduren Trenck mit Fleischresten, Kraut und Rüben aus einem großen Kessel, dem „Pichel“, bewirtete. Eine andere Version verortet die Entstehung um 1850 in Grattersdorf am Büchlstein. In Regen wird die Spezialität bis heute mit einem eigenen Fest gefeiert. BAYERNS KULINARISCHES ERBE fünf Spezialitäten und ihre Geschichte t Bayerns Küche ist geprägt von regionalen Traditionen, überlieferten Rezepten und jahrhundertealtem Handwerk. Die folgenden fünf Spezialitäten zeigen, wie vielfältig und traditionsreich das kulinarische Erbe des Freistaats ist. 14 BAYERNS BESTES

Gutes Brot braucht keine Abkürzungen Warum Bäckermeister André Heuck bei „Cumpanum“ auf Bio, echtes Handwerk und 48 Stunden Zeit setzt – und weshalb er überzeugt ist, dass weniger Zutaten oft mehr Qualität bedeuten. Ein Brot, das herrlich knuspert, saftig ist und auch nach Tagen noch schmeckt. Das ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr. Während häufig Geschwindigkeit, standardisierte Abläufe und möglichst niedrige Herstellungskosten den Takt vorgeben, geht die Bio-Bäckerei Cumpanum bewusst einen anderen Weg. „Ein richtig gutes Brot braucht vor allem drei Dinge: hervorragende Zutaten, handwerkliches Können und Zeit“, sagt Bäckermeister André Heuck. Der Gründer und Inhaber der Bio-Bäckerei Cumpanum hat klare Vorstellungen davon, was in seinen Backwaren stecken darf. Weniger ist manchmal mehr Wer die Zutatenlisten industriell hergestellter Backwaren betrachtet, entdeckt mitunter Stoffe wie Technische Enzyme, Emulgatoren und spezielle Backmittel. „Wir verzichten vollständig auf technische Enzyme, Backmischungen und industrielle Backmittel. Nicht, weil wir grundsätzlich etwas gegen moderne Technik haben, sondern weil wir überzeugt sind, dass man mit guten Rohstoffen und echtem Handwerk das bessere Brot backen kann“, erklärt Heuck. Besonders kritisch sieht er den Einsatz technischer Enzyme. Diese werden häufig mithilfe von Mikroorganismen hergestellt, teilweise auch unter Verwendung gentechnischer Verfahren. Im fertigen Gebäck müssen sie unter bestimmten Voraussetzungen nicht einmal deklariert werden. Statt fertiger Backmischungen setzt Cumpanum auf eigene Rezepturen. Die Rohstoffe werden einzeln abgewogen, die Teige nach traditionellem Verfahren hergestellt. Kein Weizen in den Ofen Häufig bestimmt Weizen das Sortiment der Bäckereien. Cumpanum setzt ausschließlich auf Dinkel und Roggen sowie ergänzend auf alte Getreidearten wie Emmer und Einkorn. „Moderner Weizen wurde über Jahrzehnte vor allem auf hohe Erträge und gute Verarbeitungseigenschaften gezüchtet. Wir haben uns bewusst für Dinkel entschieden, weil wir seine Backeigenschaften, seinen Geschmack und seine lange Tradition schätzen“, sagt Heuck. Dinkel stellt allerdings höhere Anforderungen an die Verarbeitung. Eine Herausforderung, Fotos: Daniel Delang 16 BAYERNS BESTES

die für Heuck zum Bäckerhandwerk gehört. „Unsere Bäcker müssen ihren Teig verstehen. Sie müssen fühlen, wann er richtig geknetet ist, wie viel Wasser er verträgt und wann er bereit für den Ofen ist. Das lässt sich nicht einfach durch ein standardisiertes Rezept ersetzen.“ 48 Stunden, die den Unterschied machen Besonders viel Geduld verlangt die Teigführung: Cumpanum gibt dem Teig rund 48 Stunden Zeit. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Sauerteig. Gleich drei verschiedene Sauerteigkulturen werden täglich gepflegt: ein milder, mediterraner Dinkelsauerteig, ein kräftiger Roggenvollkornsauerteig und ein mehrstufig geführter Dinkelvollkornsauerteig. „Unsere Sauerteige sind lebendige Kulturen. Wir pflegen sie jeden Tag und ziehen aus einem Teil des gereiften Sauerteigs den nächsten heran. So entwickeln sich über lange Zeit besondere Aromen.“ Während der langen Reifung arbeiten natürliche Mikroorganismen und die im Mehl vorhandenen Enzyme. Stärke und andere Mehlbestandteile werden verändert, organische Säuren und zahlreiche Aromastoffe entstehen. Das Ergebnis sind Brote mit ausgeprägtem Geschmack, saftiger Krume und einer kräftigen Kruste. Die lange Teigführung kann außerdem bestimmte schwer verdauliche Bestandteile des Getreides reduzieren. „Zeit ist für uns eine der wichtigsten Zutaten. Man sollte sie nicht einfach durch ein Pulver ersetzen“, sagt Heuck. Bio beginnt nicht erst in der Backstube Doch für den Bäckermeister beginnt die Verantwortung bereits lange vor der Teigherstellung – nämlich auf dem Acker. Cumpanum verarbeitet ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. „Wir möchten wissen, wo unser Getreide wächst, wer es anbaut und wie mit den Böden umgegangen wird. Deshalb arbeiten wir direkt mit BioLandwirten aus unserer Region zusammen.“ Die Zusammenarbeit ist auf langfristige Partnerschaften ausgelegt. Auch bei der Pflanzenzüchtung hat Heuck klare Vorstellungen. Er unterstützt die Entwicklung biologisch gezüchteter Sorten und lehnt den Einsatz von Gentechnik ab. Zentral für ihn ist, dass gesunde Böden und sauberes Grundwasser auch in Zukunft erhalten bleiben. Dazu gehören für Heuck auch möglichst kurze Transportwege. Das Getreide wird in regionalen Mühlen vermahlen und in seinen Backstuben verarbeitet. Handwerk, das man sehen kann Wer eine Cumpanum-Bäckerei besucht, kann Bäcker bei ihrer Arbeit beobachten. In den offenen Backstuben werden Teige aufgearbeitet, Brote von Hand geformt und direkt vor den Augen der Kunden gebacken. Große Steinbacköfen sorgen für kräftige Röstaromen und die charakteristische Kruste. „Wir möchten das Bäckerhandwerk wieder sichtbar machen. Unsere Kunden sollen erleben können, wie viel Arbeit, Wissen und Leidenschaft in einem guten Brot stecken.“ Auch beim Energieeinsatz versucht das Unternehmen, konsequent zu handeln. Die Backöfen werden elektrisch mit Ökostrom betrieben. Am Ende entscheidet der Geschmack Dennoch bleibt für Heuck eines am Ende entscheidend: das Geschmackserlebnis. „Ein Brot kann noch so nachhaltig hergestellt sein. Wenn es nicht schmeckt, wird es niemand ein zweites Mal kaufen.“ Deshalb steht bei Cumpanum die Qualität des fertigen Gebäcks im Mittelpunkt. Ob kräftiges Roggen-Dinkel-Brot, mildes Dinkelgold oder aromatisches Saatenbrot – jedes Produkt soll seinen eigenen Charakter besitzen. „Wir möchten, dass unsere Kunden wieder entdecken, wie gut ein einfaches Butterbrot schmecken kann, wenn das Brot selbst richtig gut ist.“ Genau darin sieht Heuck auch die Zukunft seines Handwerks. „Wir brauchen nicht immer neue Zusatzstoffe, schnellere Maschinen und kompliziertere Verfahren. Manchmal müssen wir uns einfach daran erinnern, was ein gutes Brot ursprünglich ausgemacht hat.“ Für den Bäckermeister ist das keine nostalgische Vorstellung, sondern eine bewusste Entscheidung für die Zukunft. „Gutes Brot braucht keine Abkürzungen. Es braucht Menschen, die ihr Handwerk lieben, und die Bereitschaft, sich die nötige Zeit zu nehmen.“ Weitere Informationen: www.cumpanum.de ANDRÉ HEUCK Das Bäckerhandwerk begleitet André Heuck seit seiner Kindheit. Aufgewachsen in der elterlichen Bäckerei auf Rügen und später in Niedersachsen, erlernte er den Beruf von Grund auf und legte mit 21 Jahren seine Meisterprüfung ab. Es folgten Stationen in Miami, auf Zypern, Fuerteventura und in Macau, wo er die Bäckerei des Venetian Resorts leitete. 2018 gründete er im schwäbischen Bobingen die Bio-Bäckerei Cumpanum mit heute 170 Mitarbeitern in 15 Standorten zwischen Ulm und München. Außerdem ist Heuck im Berufsverband „Die Freien Bäcker“ engagiert. BAYERNS BESTES 17

Wer ist die Schönste im ganzen Land? In der Schneewittchenstadt Lohr a.Main trifft Fachwerk auf Natur Die charmante Stadt im Spessart trägt nicht ohne Grund den Titel Schneewittchenstadt: Maria Sophia Margaretha Catharina von Erthal, 1725 im Lohrer Schloss geboren, gilt als mögliches historisches Vorbild für das weltberühmte Schneewittchen. Bis heute begegnet einem die Märchenfigur an vielen Orten in der Stadt. Bei einem Bummel durch die historische Altstadt zeigen sich liebevoll erhaltene Fachwerkhäuser, verwinkelte Gassen und das Lohrer Schloss von ihrer schönsten Seite. Und direkt vor den Toren beginnt der Spessart – ideal für alle, die ihren Urlaub sportlich gestalten. Wanderer entdecken dichte Wälder, stille Täler und aussichtsreiche Höhen auf abwechslungsreichen Touren. Radfahrer haben die Wahl zwischen entspannten Etappen entlang des „MainRadwegs“, idyllischen Strecken durch Täler und sportlicheren Touren hinauf in die Spessarthöhen. So verbindet Lohr auf besondere Weise Märchen, Kultur und Natur. Weitere Informationen: Touristinformation Lohr a.Main Schlossplatz 5 | 97816 Lohr a.Main Tel.: +49 (0) 9352 / 848465, www.lohr.de/tourismus Fotos: Jürgen Goldbach, Tanja Mädler Holmernhof Dreiquellenbad ***** LeadingCampingResort - BadGriesbachBayern

Info & Kontakt Touristinformation Lohr a.Main Schlossplatz 5 · 97816 Lohr a.Main Tel: 0 93 52 -84 84 65 tourismus@lohr.de www.lohr.de/tourismus Erleben Sie bei uns ... Prächtiges Fachwerk, Museen und Kultur-Festivals, Schneewittchen und sein Schloss, das Ausflugsschiff Maintalbummler, spannende Kostümführungen, Wandern im Räuberwald, Radeln auf dem Main-Radweg, den Bikewald Spessart und vieles mehr ... Aktiv in und um Lohr a.Main Die Region rund um den Spessart ist nicht nur als Wanderregion beliebt, sondern am Main entlang können auch wenig geübte Radler das Gefühl von Weite erfahren. Eine Schifffahrt mit dem Maintalbummler, eine Stadtführung oder ein Einkaufsbummel durch die Innenstadt machen den Urlaub in der Schneewittchenstadt perfekt. Das Beste: Die schönsten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Schritte von einladenden Cafés und Restaurants entfernt. Märchenhaftes trifft Kultur Ob in der malerischen Altstadt, der städtischen Parkanlage oder im prächtigen Schloss, überall begegnen Ihnen märchenhafte Details. Kein Wunder, dass sich so viele Gäste bereits auf den ersten Blick in den Charme des Städtchens mit seinen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gässchen verlieben. Und sollten Sie noch zweifeln, ob Schneewittchen tatsächlich im Schloss geboren wurde, empfehlen wir Ihnen einen Besuch im Spessartmuseum. Dort erlischt auch der letzte Zweifel an der Wahrheit dieser Behauptung. Feste, Partys und Genuss Gefeiert wird natürlich auch, denn das ganze Jahr über finden Veranstaltungen statt. So ist zum Beispiel die Spessartfestwoche im Sommer seit Jahrzehnten ein echter Besuchermagnet. Und die Stadthalle Lohr beeindruckt mit hochkarätigen Veranstaltungen namhafter Künstler aus den Bereichen Kultur, Theater, Ballett, Kabarett und vielem mehr. Alle Infos zum Programm gibt es unterwww.stadthalle-lohr.de @LohrMain @lohrmain Die Schönste imganzen Land.

20 BAYERNS BESTES Spielbank Garmisch-Partenkirchen: Tradition trifft auf neue Perspektiven Die Spielbank Garmisch-Partenkirchen steht vor einem besonderen Wandel: Mit einer umfassenden Modernisierung des klassischen Spiels erfährt der Standort seine bisher größte Neugestaltung. Ziel ist es, Tradition und ein zeitgemäßes Erlebnis miteinander zu verbinden und dabei gleichzeitig die regionale Identität zu bewahren. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen ein hochwertiges Ambiente, eine besondere Atmosphäre und eine noch höhere Aufenthaltsqualität für die Gäste zu schaffen. Bühne, Bar, Restaurant und Casino sollen künftig stärker zusammenspielen und den Besuch als Gesamterlebnis prägen. Die Arbeiten finden bei laufendem Betrieb statt, Beeinträchtigungen gibt es aber keine. Die Wiedereröffnung ist für das Frühjahr kommenden Jahres geplant. Welche Details und Highlights die Gäste erwarten, bleibt bis dahin bewusst eine Überraschung. Erste exklusive Einblicke in die Modernisierung bietet das „CASINO“ Magazin der Spielbanken Bayern, welches im Dezember erscheint. Spannung am Pokertisch Auch für Pokerfans wird 2027 ein besonderes Jahr: Die Spielbank Garmisch-Partenkirchen ist Austragungsort des Finales der „Spielbanken Bayern Pokermeisterschaft“. Die neue Qualifikationsrunde beginnt ab November. In allen neun Spielbanken Bayern werden monatlich mindestens zwei Ranglistenturniere ausgetragen. Das Turnier gehört zu den größten und höchstdotierten Pokerturnieren in Deutschland. Die Nachfrage ist wachsend, daher wird das bislang garantierte Preisgeld von 100.000 Euro im kommenden Jahr auf 150.000 Euro erhöht. Zum Pokerprogramm gehört außerdem ein beliebtes Charity-Poker-Turnier mit hochkarätigen Gästen. In diesem Jahr waren beispielsweise Mario Basler und Cathy Hummels dabei. Mit der Modernisierung und dem bevorstehenden Pokerfinale rückt die Spielbank Garmisch-Partenkirchen gleich doppelt in den Fokus. Während sich das Haus auf ein neues Ambiente vorbereitet, beginnt für die Pokerteilnehmer die nächste Runde auf dem Weg zum Finale. So verspricht das Jahr 2027 einen besonderen Höhepunkt für den Standort – mit einem außergewöhnlichen und neuen Ambiente im klassischen Stil und einem hochkarätigen Pokerereignis. Weitere Informationen: www.spielbanken-bayern.de/spielinfos/ pokermeisterschaften Fotos: Spielbank Garmisch-Partenkirchen

Mediaagentur: www.Tourismus-Marketing-Bayern.de

VON CARINA KRONSCHNABL Den Herbst kann man jetzt hautnah in der reizvollen Umgebung des Naturparks Bayerischer Wald genießen. Eine schöne Wanderung führt durch die Gemeinde Zenting. Auf einem fünf Kilometer langen Rundweg geht es hinauf zur historischen Burg Ranfels und hinunter ins Tal der Großen Ohe. Die Strecke verläuft auf abwechslungsreichen Waldwegen und bietet schöne Ausblicke auf das Bachtal und dieBurg. Ausgangspunkt ist gegenüber des Landgasthofs Birkenhof in Ranfels. Von dort aus folgt man dem Goldsteig-Alternativweg durch einen Buchenwald mit großen Granitblöcken bis zur Burg Ranfels. Nach einer Umrundung der Burg geht es auf der Ostseite über einen sehr steilen Pfad mit der Markierung 24 hinunter zur Ranfelsmühle. Nach der Straßenquerung der Markierung 24 weiter nach Neuhof folgen. Hinter der Ranfelsmühle hat man nochmal einen spektakulären Ausblick auf die fast 1.000 Jahre alte Burg. Nun führt die Wanderung auf einem abwechslungsreiSTART Von der Burg Ranfels ins Tal der Großen Ohe Herbstwanderung durch den Naturpark Bayerischer Wald # Länge: 5km Höhenmeter: rund 200 Gehzeit: 1,5 bis 2 Stunden chen Pfad durch einen schönen Mischwald und bietet immer wieder Ausblicke auf das Bachtal der Großen Ohe. In Neuhof biegt man nach rechts ab und erreicht bald den Wanderweg 68. Dieser führt nach kurzer Zeit auf einer Brücke über die Große Ohe und auf der anderen Seite des Bachs zurück zur Ranfelsmühle. Unterwegs lohnt es sich, aufmerksam zu sein: Mit etwas Glück beobachtet man an der Ohe einen Eisvogel. Er fällt durch sein leuchtend blaues Gefieder auf und schießt oft pfeilschnell knapp über der Wasseroberfläche dahin. Da der Vogel sehr scheu ist, braucht es etwas Glück, um ihn am Ufer zu entdecken. An der Ranfelsmühle hält man sich links und folgt dem Goldsteig-Alternativweg entlang der Großen Ohe nach Westen. Nach etwa einem Kilometer überquert man den Bach erneut. Anschließend führt ein steiler Anstieg zurück nach Ranfels und zum Ausgangspunkt. Ranfels Neuhof

24 süße Glücksmomente aus der Lauenstein Confiserie Es gibt Dinge, für die wird man nie zu groß: das Zählen der Tage bis Weihnachten, die Neugier auf eine kleine Überraschung und die Freude, jeden Morgen ein neues Türchen zu öffnen. Mit den Adventskalendern der Lauenstein Confiserie wird daraus ein köstliches Ritual. Hinter liebevoll gestalteten Fassaden warten feine Trüffel- und Pralinenkreationen, mit Liebe handgemacht und dazu bestimmt, die Vorweihnachtszeit Tag für Tag ein wenig zu versüßen. Ob als festliches Adventsbuch oder in einer anderen bezaubernden Gestaltung: Die Kalender verbinden traditionelle Confiseriekunst mit dem Zauber des Advents. Mal vertraut, mal überraschend und immer eine Einladung, kurz innezuhalten und den Moment zu genießen. Ein besonderes Geschenk für einen lieben Menschen. Oder für sich selbst. Denn Vorfreude darf man verschenken und genauso gut selbst auskosten. Entdecken Sie Ihren Lieblingskalender auf www.lauensteiner.de lauensteiner.de Pralinenkunst in ihren schönsten Farben und Formen Vorfreude Türchen für Türchen

Der Lucrezia-Markt inmitten von Regensburgs Altstadt zieht Besucher an, die Kunst, Kultur und Kreativität schätzen. Der Markt zeichnet sich aus durch ein breites Angebot an Kunsthandwerk mit Waren aus Keramik, Glas, Textilien, Holz, Metallen und Leder sowie Illustrationen und Grafiken. Parallel dazu richtet der Förderkreis Regensburger Kunsthandwerk e. V. im Kunstraum der Sigismundkapelle und im Hof des Thon-Dittmer-Palais seine Aus2 Kunsthandwerk im Welterbe stellung „Touché“ aus, die sich dem Thema Fingerspitzengefühl widmet. WO?Haidplatz und Kohlenmarkt, Regensburg, Oberpfalz WANN? 27. November – 23. Dezember www.lucrezia-markt.de VON CHRIS STERNITZKE Christkindlmärkte INBAYERN Lindauer Hafenweihnacht Direkt am Ufer des Bodensees wird die Lindauer Hafenpromenade wieder zu einem stimmungsvollen Weihnachtsdorf mit über 90 dekorierten Ständen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen Musikern bringt die Gäste garantiert in festliche Stimmung. Tipp: Rund um den Weihnachtsmarkt gibt es adventliche Stadtführungen sowie weihnachtliche Schiffsrundfahrten über den Bodensee. WO? Hafenpromenade, Lindau, Schwaben WANN? 26. November – 20. Dezember (jeweils von Donnerstag bis Sonntag) www.lindauer-hafenweihnacht.de 1 T r r } 24 BAYERNS BESTES

N 3 Vor der malerischen Kulisse des festlich erleuchteten Wasserschlosses Mitwitz findet seit 35 Jahren ein Weihnachtsmarkt statt. Zwischen den historischen Mauern entdecken die Besucher liebevoll gefertigtes Kunsthandwerk, besondere Einzelstücke sowie kreative Geschenkideen. Kulinarische Freuden bereiten regionale Spezialitäten, winterliche Genüsse sowie den Duft von Zimt und Glühwein, der einfach zur Weihnachtszeit gehört. WO? Wasserschloss Mitwitz, Mitwitz, Oberfranken WANN? 27. – 29. November www.mitwitzer-schlossweihnacht.de Weihnachtsstimmung vor historischer Kulisse Für sechs Wochen entsteht in Berchtesgaden zwischen dem Königlichem Schloss und der Stiftskirche jährlich ein kleines Dorf aus Holz und Licht. Dann ist wieder Berchtesgadener Advent. An rund 60 Ständen ist den Besuchern mit Blick auf den Watzmann viel geboten: Vom regionalen Glühwein über handgedrechselte Filigrandosen bis zur Bosna der Bäcker-Brüder. Wer etwas weg vom Trubel möchte, wandert den zwei Kilometer langen Laternenweg, der von 75 kunstvollen Holzlaternen beleuchtet ist. WO?Zwischen Weihnachtsschützenplatz und Schlossplatz, Berchtesgaden, Oberbayern WANN? 20. November 2026 – 3. Januar 2027 www.berchtesgadeneradvent.de 4Weihnachtsdorf unterm Watzmann K Festlich geschmückte Stände im Schein funkelnder Lichterketten kündigen vor dem erhabenen Schloss Johannisburg in Aschaffenburg die Weihnachtszeit an. Eine überdimensionale Weihnachtspyramide und eine lebensgroße Krippe prägen den Markt. Wer tiefer in die weihnachtlichen Bräuche der Stadt einsteigen möchte, der nimmt an der Führung „Apfel, Nuss und Mandelkern“ teil. Wer noch mehr in festliche Stimmung kommen möchte, der besucht eines der vielen Weihnachtskonzerte. WO?Schlossplatz, Aschaffenburg, Unterfranken WANN? 21. November – 21. Dezember www.mein.aschaffenburg.de/ event/weihnachtsmarkt 5Weihnachtsmarkt Aschaffenburg 6Ein Wald voller Lichter Der Waldwipfelweg in Maibrunn verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit an den Wochenenden wieder in einen Wald aus glitzernden Lichtern. Besucher freuen sich auf eine Budenstadt mit kreativen Geschenkideen und regionalen Leckereien. Highlights für die Kinder sind Besuche des Nikolaus‘ und des Zauberers Waltini. Beliebt ist auch die Flames Feuershow. Einen wunderbaren Blick auf den Markt erhalten die Gäste, wenn sie auf den Aussichtsturm des Waldwipfelwegs steigen. WO?Waldwipfelweg, St.-Englmar-Maibrunn, Niederbayern WANN?20. November – 20. Dezember (jeweils an den Wochenenden von Freitag – Sonntag) www.waldwipfelweg.de/ attraktionen/weihnachtsmarkt

ZUTATEN 1 junge Pute Salz, Pfeffer nach Belieben zumBraten 80gButter 750 ml Flüssigkeit zum Binden nach Belieben: 1 EL Mehl oder 2 TL Stärkemehl zum Garnieren Orangen- oder Ananasscheiben Mandarinenspalten enthäutet eingemachte Kirschen feines Apfelmus glasierte Kastanien u. a. m. Temperatur: 190 – 210 °C, letzten 10 Minuten 240 °C; Bratdauer: 2,5 – 3 Stunden D GEBRATENE PUTE ZUBEREITUNG 1. Pute am Vorabend innen mit Salz und Peffer, außen nur mit Salz einreiben und kühl stellen. 2. Vor dem Zusetzen dressieren (Flügel auf dem Rücken verschränken, Keulen an den Rumpf pressen und zusammenbinden). Pute gut mit Butter bestreichen oder mit heißer Butter übergießen. 3. Auf der unteren Schiene in die vorgeheizte Röhre mit Brustseite nach unten einschieben. Wenn der Rücken gebräunt ist, mit der Brustseite nach oben braten. 4. Während des Bratens häufig mit Butter bestreichen und mehrmals mit Bratensaft übergießen. 5. Gare Pute aus der Soße nehmen, heiß stellen; Soße entfetten, Bratansatz lösen, in Soße aufkochen, nach Belieben binden, abschmecken. 6. Die Pute mit einem scharfen Messer und einer Geflügelschere tranchieren und warm stellen. 7. Die Garnituren müssen vorbereitet und heiß sein, damit der Braten nicht zu sehr abkühlt. Beliebte Obstgarnituren: gefüllte Äpfel, Ananas- oder entkernte Orangenscheiben, in wenig Butter leicht gebraten, enthäutete Mandarinenspalten, feines Apfelmus, Preiselbeeren, eingemachte Kirschen. An Gemüsen kommen alle feinen, jungen Gemüse, auch Rosenkohl, in Butter geschwenkt und glasierte Kastanien zur Verwendung. EXTRATIPP Um eine knusprige Haut zu erzielen, kann man das Geflügel in den letzten 10 Minuten mehrmals mit Salzwasser bestreichen und bei guter Oberhitze überbraten. Quelle: „Bayerisches Kochbuch“, Verlag Friedrich Pustet 26 BAYERNS BESTES

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