Frohe Weihnachten!

Eine Verlagsbeilage der Vilsbiburger Zeitung Dezember 2025 Frohe Weihnachten Mit Gewinnspiel Mehr erfahren Sie auf Seite 2 !

Lösungswort Absender: Vorname, Name Anschrift Telefon Coupon ausschneiden und einsenden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich. Mitarbeiter des Verlags und deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Ihre Daten werden nur zum Zwecke des Gewinnspiels verwendet. Die Gewinner werden in der Tageszeitung mit Vor- und Nachnamen sowie Wohnort veröffentlicht. Bitte ausreichend frankieren! Landshuter Zeitung (Media Sales) „Glückwunschrätsel“ Ländgasse 116 84028 Landshut Impressum Frohe Weihnachten Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer 24. Dezember 2025 Redaktion: Christoph Reich, Petra Möllerfrerk Anzeigenleitung: Thomas Gedeck Verkaufsleitung: Margot Schmid Anzeigenverkauf: Katrin Heider, Gerlinde Graf, Ulrike Giglberger, Gudrun Lurz, Alwin Ehrmann Layout: Jürgen Schmalzgruber (Anzeigen), Christoph Reich, Petra Möllerfrerk (Redaktion) Grafik: Miriam Ottinger Druck: Jos. Thomann’sche Buchdruckerei, Verlag der Landshuter Zeitung KG Bilderhinweis: Titel: © Anna - stock.adobe.com Köpfe: © Veris Studio - stock.adobe.com Seite 2: © Veris Studio - stock.adobe.com Liebe Leserinnen und Leser, Gewinnspiel Haben Sie auf den Glückwunschseiten Weihnachtssymbole mit Buchstaben gesehen? Die Reihenfolge ist etwas durcheinander geraten. Bilden Sie das richtige Lösungswort, schreiben Sie es auf den Teilnahmecoupon und senden Sie diesen an die Landshuter Zeitung! Für die Teilnahme am Rätsel müssen die Teilnahmecoupons spätestens bis Freitag, 02.01.2026, im Verlag eingegangen sein! Zu gewinnen gibt es: EOberpaur-Gutschein im Wert von 100 € EMännerladen-Gutschein im Wert von 50 € EBücher Pustet-Gutschein im Wert von 30 € Tipp zum Lösungswort: Weich und warm für eine angenehme Weihnachts-Atmosphäre. tolle Preise Rätseln & gewinnen! es ist schon lange Tradition, dass an Heiligabend in Ihrer Zeitung eine Sonderbeilage mit vielen Artikeln rund um das Weihnachtsfest erscheint, ergänzt durch die Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche der heimischen Geschäftswelt. Auch dieses Jahr möchten wir Ihnen ein Geschenk machen, das Sie durch die besinnliche Zeit begleitet. Wir haben für Sie wieder eine Fülle an lesenswerten Beiträgen zusammengestellt. Wir erzählen Ihnen unter anderem von einem „echten Engel“ in einem Seniorenheim, dessen gute Taten große Freude bereiteten, von einer jungen Frau, die ihrer Leidenschaft folgt und Krippenbaumeisterin werden möchte. Wir blicken zurück auf Weihnachten vor 70 Jahren und erfahren von einem Pfarrer, wie er Weihnachten in zwei unterschiedlichen Kulturen erlebt hat. Und wie klingt „Stille Nacht“ auf Zimbrisch? Auch das verraten wir Ihnen. Hier finden Sie aber nicht nur Geschichten und Berichte, sondern auch kreative Seiten mit einem Rezept, einem Weihnachtsquiz sowie einem Gewinnspiel mit attraktiven Preisen. Lassen Sie sich auf die Festtage einstimmen und gönnen Sie sich gemütliche Lesemomente mit unserer Lektüre. Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr! Christoph Reich Redaktion „Frohe Weihnachten“

Vilsbiburg GLÜCKWÜNSCHE AUS Agrar Technik Thalhammer GbR • Pfaffenbach 79 • 84137 Vilsbiburg www.agrartechnik-thalhammer.de Maschinenbau - Lohnunternehmen - Reifenservice Wir bedanken uns bei unseren Kunden fü die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen ! Fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht euch Familie Thalhammer mit der ganzen Belegschaft ! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Jahr 2026 und geben unser Bestes um Ihre Wünsche und Anforderungen zu meistern ! -Ma hinen für di wü ! stern en uns vice n! W eifenser auen Wir wünschen allen schöne Festtage und ein gesundes neues Jahr! ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ Fraunhoferstraße 2b | 84137 Vilsbiburg | Tel. + Fax: 08741/ 94 97 10 Besinnliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen das Team der Wir machen Urlaub vom 1. - 6. Januar 2026! Ab 7. Januar 2026 sind wir wieder da! ✩ ✩ ✩ Dirnaich 12 c 84140 Gangkofen Tel. 08722/9698550 Finkenstraße 3 84137 Vilsbiburg Tel. 08741/8794 www.scheidhammer.de Das Team wünscht ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Frohe Weihnachten und viel Glück im neuen Jahr wünscht Ihnen Gobener Straße 19 · 84137 Vilsbiburg · Tel. 08741/7435 E-Mail: Verputz-Weber@t-online.de C C C C C C C C P Willi Pürkner – Kfz.-Werkstatt – Bahnhofstr. 19, 84137 Vilsbiburg, Tel. 08741/ 3101 ALLEN UNSEREN KUNDEN UND BEKANNTEN ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neuesJahr. Saubere Arbeit, freundlicher Preis Ihre Werkstatt für alle Marken W Frohe Weihnachten Der TSV Vilsbiburg 1883 e.V. dankt allen Mitgliedern, Trainern, Partnern und Sponsoren für die Unterstützung im vergangenen Jahr und wünscht Ihnen 6 Bastian Maier stv. SPD Ortsvorsitzender HANS UNTERHOLZNER SÄGEWERK wünscht allen Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und für das Jahr 2026 alles Gute! Gaindorf 15 · 84137 Vilsbiburg Telefon 08741/45 81 · Fax 45 69 Kunstvolle Stallbauten voller Hingabe und Präzision Krippen werden heutzutage als Ausdruck regionaler Identität und religiöser Kunst verstanden Von Georg Soller Im Heimatmuseum Vilsbiburg ist noch bis Heilig Drei König die Ausstellung „Himmlisch-irdisch – Krippen erzählen“ zu sehen. Die angehende Krippenbaumeisterin Sabine C. Kohler zeigt Krippen aus mehreren Jahrzehnten, in denen zum Teil auch Aspekte der Region zum Ausdruck gebracht werden. Der Krippenbau ist tief in der alpenländischen Kultur und Tradition verwurzelt. Blickt man aber ein wenig über den eigenen Kulturkreis hinaus, stellt man fest, dass sich der Brauch über die Jahrhunderte in verschiedenen Kulturen und Epochen weiterentwickelt hat. Jeder Erdteil, ja, jede Region brachte ihre eigenen künstlerischen, religiösen und gesellschaftlichen Einflüsse in diese Tradition ein. Von den frühen Anfängen bis heute Bei der Eröffnung ihrer Krippenausstellung im Museum ging Sabine C. Kohler auf die Geschichte der Krippenkultur ein, die mit den ersten Krippenbildern aus dem dritten Jahrhundert in den Katakomben von Rom begonnen habe. Im Mittelalter wurden in Kirchen und Klöstern die Krippen- und Krippenbilder dazu benutzt, um dem Volk, das nicht lesen und schreiben konnte, die Weihnachtsgeschichte zu veranschaulichen. Der Name Krippe stammt Kohler zufolge vom mittelhochdeutschen „Krips“ oder vom althochdeutschen „Krippa“ ab und bedeutet eigentlich nur Vorrichtung, trogartiger Behälter, Futtertrog oder Futterraufe, in den Jesus von Nazareth nach der Geburt im Stall zu Bethlehem gelegt wurde. Der heilige Franz von Assisi gilt als Begründer der Krippentradition. Er baute im Jahre 1223 im Wald von Greccio zur Weihnachtspredigt eine Krippe mit Menschen und Tieren auf. Von Franz von Assisi soll auch der Satz „Bauet die Krippe zum Lobe des Herrn, aber bauet sie nach Eurer Heimat“ stammen. Was in die heutige Sprache übersetzt bedeutet: Baut die Weihnachtskrippe nicht nur als religiöses Symbol, sondern auch so, dass sie eure Kultur und eure Heimat sichtbar macht. Jede Region hat die Geburt Christi „in ihre Welt“ hineingestellt – ob in ein bayerisches Bauernhaus, ein neapolitanisches Straßenszenario oder eine mexikanische Dorfkirche. Wie Sabine C. Kohler weiter ausführte, bauten die Jesuiten 1562 in Prag die erste Krippe mit Weihnachtsszene im heutigen Sinnauf. Im Kontext der Gegenreformation wurden Weihnachtskrippen durch die Orden der Jesuiten, Serviten und Franziskaner gefördert. Eine noch ältere Tradition als die Weihnachtskrippe hat die Fastenkrippe oder Passionskrippe, die aber hierzulande fast in Vergessenheit geraten ist. Nur das sogenannte „Bergkripperl“ im Krippengang der Wallfahrtskirche Maria Hilf wird als „Jahreskrippe“ verwendet; das bedeutet, es wird nicht nur die Weihnachtsgeschichte dargestellt, sondern das ganze Jahr über werden biblische Ereignisse mit den Figuren illustriert. Das Bergkripperl existiert nachweislich seit mindestens 1737. Bis zur Säkularisation, die König Max I. Joseph und Maximilian Graf von Montgelas besonders konsequent umsetzten, waren die Krippen fast nur in Kirchen, Klöstern und Adelshäusern vorhanden; danach kamen Krippen auch im normalen Bürgertum an. Gerade in den süddeutschen Bürgerhäusern wurde die religiöse Verehrung mit bürgerlichem Repräsentationsbedürfnis und regionaler Identität verknüpft. Ein Ausdruck der regionalen Identität Eine prachtvolle Hauskrippe war Ausdruck von Status und Bildung, sie wurden in repräsentativen Räumen wie Stuben oder Salons aufgestellt und waren Teil der festlichen Dekoration. Familien zeigten damit neben ihrer Frömmigkeit auch ihren Wohlstand und ihre kulturelle Verbundenheit. Aufgrund dieser Entwicklung wurden die kunstvollen Krippen zunehmend als Ausdruck regionaler Identität verstanden. Vereine und Sammler begannen, Krippenkunst zu dokumentieren und zu bewahren. „Jede Krippe erzählt eine Geschichte, nicht nur die der Geburt Christi, sondern auch die des Menschen, der sie geschaffen hat“, sagte Sabine C. Kohler. „Meine Vorfahren haben vor vielen Jahrzehnten den Grundstein für diese Tradition gelegt. Als Wagnermeister und Schreinermeister haben sie nicht nur Räder und Möbel gefertigt, sondern auch mit derselben Hingabe und Präzision die ersten Krippenställe gebaut. Ihre Werke waren von einer tiefen Liebe zum Detail geprägt und strahlten eine schlichte, aber eindrucksvolle Würde aus.“ Josef und Maria auf Herbergssuche, eingebettet in eine orientalische Szenerie – Krippe von Sabine C. Kohler (2025) Foto: Georg Soller

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünschen Stefan und Franz-Josef Wandinger W ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , Untere Stadt 3 84137 Vilsbiburg Tel. 08741-92 54 60 Fax 08741-9254 60 ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, Frohes Fest! Wir wünschen unseren Kunden und Lesernruhige, erholsame Weihnachtsfeiertageundeingesundes und erfolgreiches neues Jahr! Wir bedanken uns herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und freuen uns weiterhin auf gute Zusammenarbeit. Vilsbiburger Zeitung 08741 / 96 51 - 0 anzeigen@vilsbiburger-zeitung.de www.kers�ns-haarzauber.de www.kers�ns-haarzauber.de Wir wünschen Ihnen besinnliche, frohe und glückliche Weihnachtstage und für das kommende Jahr Zufriedenheit und Frohsinn. Landshuter Straße 10 · 84137 Vilsbiburg · Tel. 08741/6876 Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.30 bis 18.00 Uhr Sa 7.00 bis 12.30 Uhr Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen WIR WÜNSCHEN FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN START INS NEUE JAHR! SACHVERSTÄNDIGER FÜR VILSBIBURG UND UMGEBUNG RAINER BUCHNER· TEL. 0151 17347471 Vilsbiburg GLÜCKWÜNSCHE AUS Allen unseren großen und kleinen Kunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr! Stadtplatz 27 84137 Vilsbiburg Telefon 08741 / 92 87 49 Josef, Maria, Ochs und Esel Die tiefe Symbolik der Krippenfiguren ist etwas in Vergessenheit geraten Die Symbolik und das richtige Aufstellen der einzelnen Figuren in einer Krippenlandschaft ist in der modernen Welt etwas in den Hintergrund geraten. Bei ihrer Einführung in die Krippenausstellung im Vilsbiburger Museum erläuterte Sabine C. Kohler die Bedeutung der zentralen Figuren: Bei Maria ist das weiße Kopftuch wichtig; Weiß steht für die Reinheit; das rote Kleid für die Liebe und Göttlichkeit und der blaue Mantel für den Glauben, die Treue und Christus. Maria steht immer vom Betrachter aus gesehen auf der linken Seite, der Seite der Evangelisten oder der Hirten. Josef ist in der Krippe das Symbol für Verantwortung, Schutz und stille Stärke. In süddeutschen Krippen wird Josef oft mit einem Stab oder einer Laterne dargestellt als Zeichen seiner Rolle als Wächter und Begleiter. Er tritt nicht als „Held“ auf, sondern als einfacher Handwerker, der seine Aufgabe erfüllt. Jede Figur ist bedeutsam Hinter der Krippe stehen Ochs und Esel. Gemeinsam bilden die beiden Tiere ein theologisches Paar: Der Ochse (Israel) und der Esel (Heidenwelt) beugen sich vor Christus. Sie machen sichtbar, dass die Geburt Jesu alle Menschen betrifft – Juden wie Heiden, Starke wie Schwache. Der Esel, der immer auf der Seite Mariens steht, repräsentiert in der mittelalterlichen Deutung die Heiden, die Christus zunächst nicht erkennen. Hinter dem Josef, auf der rechten Seite des Betrachters, steht der Ochse als Sinnbild für das Judentum, Symbol für Kraft und Macht, man nennt ihn auch den „Patron“ des Stalles. In der Krippe steht er für die stille Kraft, die im Dienst Gottes wirkt. In der Bibel ist noch von Sterndeutern und Magiern die Rede, in der Gotik wurden sie zu Königen, zu Repräsentanten der drei Erdteile, die damals bekannt waren. So hatte die Anbetung der Könige für die damalige Bevölkerung die Bedeutung, dass diese hohen Herrn nach Gottes Gebot handeln mussten, denn ihre Regentschaft war von Gott verliehen. Die drei Könige repräsentieren auch drei Generationen, der Alte vornweg, in der Mitte der im mittleren Alter und der Jüngling zum Schluss ist meistens der „Mohr“. Gold, Weihrauch undMyrrhe Die Bedeutung der Königsgeschenke reicht weit zurück und birgt einen tieferen Sinn. Melchior bringt Gold, als Symbol für Reichtum, Macht, das All und die Ewigkeit. Balthasar schenkt Weihrauch aus Arabien, als Ausdruck für Gottesnähe und Menschlichkeit. Caspar bringt Myrrhe aus Afrika, als Zeichen für Andacht, Liebe, Heil und Gebet. In ganz alten Krippen des 17. und 18. Jahrhunderts findet man zusätzlich zu den üblichen Krippenfiguren auch noch Adam und Eva. Sie sollen den Anfang symbolisieren – ähnlich wie bei einem Christbaum, der mit roten Kugeln geschmückt ist: Die rote Kugel ist als Symbol für den Apfel des Adams da. Ebenfalls ein Fingerzeig ist das gebundene Lamm, das auf die Passion hinweist. (gs) Aus den Sterndeutern der Bibel wurden in der Gotik Könige, deren Regentschaft von Gott verliehen ist. Fotos: Georg Soller Die Figuren der heiligen Familie und der Tiere an der Krippe sind voller symbolischer und religiöser Bedeutung. E

Kunst und Leidenschaft des Krippenbaus Auf dem Weg zur Meisterin: Sabine C. Kohler baut in der dritten Generation Krippen Von Georg Soller Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen hat mit Holz zu tun, besonders mit Lindenholz“, erzählt Sabine C. Kohler. Ihre Großmutter habe sie immer mal wieder in die Schnitzwerkstatt ihres Großonkels Hermann Baier mitgenommen. „Dort roch es so gut nach Lindenholz, und besonders faszinierten mich die kleinen, bunten Heiligenfiguren. Meine Liebe zu Krippen hat hier sicherlich den Grundstein bekommen.“ Ihre Kreativität komme aber nicht nur aus der Familie ihrer Mutter Inge, auch ihr Vater, Schreinermeister Gerhard Kohler, sei ein sehr kreativer Mensch gewesen, „und wir Kinder sind in der Schreinerei mit dem Material Holz aufgewachsen“. In ihrer Familie gibt es Krippenfiguren, die mehr als 100 Jahre alt sind. Weil es für diese Figuren aberkeine Herberge gab, entschied sie sich vor vier Jahren, diesen Figuren eine Krippe zu bauen: Am Dreikönigstag 2022 begann sie in der Küche ihrer Mutter ihr Werk, weil sie weder den passenden Raum noch das passende Werkzeug für diese kleinteilige Arbeit hatte. „Die Arbeit an diesem Tag war so intensiv, dass wir sogar übersehen haben, zu Mittag zu essen; aber abends konnten wir dann das Richtfest feiern“, erinnert sie sich. Es folgten einige andere Krippen, bis sie sich zwei Jahre später entschieden hatte, für ihre Leidenschaft eine solide Ausbildung zu erlangen. Im Juni 2024 begann sie an der Schule für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern ihre Ausbildung zur Krippenbaumeisterin unter Ausbildungsleiter Martin Königsdorfer. Kindheitserinnerung wird zur Berufung Bei den verschiedenen praxisnahen Kursen in GarmischPartenkirchen lernen die Teilnehmer in kleinen Gruppen alle Grundbereiche des Krippenbaus – vom Landschaftsaufbau über Putztechnik und Holzarbeit bis zur Fassung. Unter Anleitung wird auch der Hintergrund zur Landschaft erstellt, und in einem eigenen Hintergrund-Malkurs werden Aspekte der perspektivischen Darstellung, des richtigen Bildaufbaus und der Farbenlehre vermittelt. Auch die passende Beleuchtung, die das Heilsgeschehen ausdrucksstark in Szene setzt, ist ein Thema des Kurses. Zur Ausbildung gehört aber nicht nur das praktische Bauen einer Krippe, die späteren Krippenbaumeister müssen auch über die Geschichte der Krippenkultur, ihre Symbolik und das richtige Aufstellen der einzelnen Figuren Bescheid wissen. Mittlerweile hat Sabine C. Kohler diese Ausbildung zur Hälfte geschafft und darf sich Krippenbaulehrerin nennen. In der sehenswerten Ausstellung im Vilsbiburger Museum erkennt man auch die Entwicklung, die ihre Krippenbaukunst in den vergangenen zwei Jahren genommen hat. K Im Nachbau des 1903 abgebrochenen unteren Stadttores stellte Sabine C. Kohler eine städtische Szene dar mit Nachtwächtern und Bürgern, die die Geschenke der Könige bringen. Foto: Georg Soller Sabine C. Kohler in ihrem Element. Foto: Heimatmuseum EIN FROHES, BESINNLICHES WEIHNACHTSFEST, VIEL GLÜCK, GESUNDHEIT UND ERFOLG FÜR DAS NEUE JAHR wünschen wir allen unseren Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten und danken für das erwiesene Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. C C C C C C Saliterweg 1 • 84137 Vilsbiburg • Tel. 0 87 41 / 70 43 • Fax 37 03 • info@buchner-gmbh.com EST, C C C C O wünsche ich allen Bürgerinnen und Bürgern in unserer Stadtgemeinde persönlich und im Namen des Stadtrates. Sibylle Entwistle, Erste Bürgermeisterin Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr www.vilsbiburg.de © www.Bayer.LA · Foto: Wilhelm Grässle Frohe Festtage! w Die DRÄXLMAIER Group bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeitenden und Geschäftspartnern für das Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit! Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie besinnliche Feiertage, einen guten Jahreswechsel sowie Erfolg, Zufriedenheit und vor allem Gesundheit im Jahr 2026. www.draexlmaier.com Vilsbiburg GLÜCKWÜNSCHE AUS LANDWIRTSCHAFTLICHE BUCHSTELLE Liebe Kundinnen und Kunden, wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026. Schußreith 61. 84137 Vilsbiburg Tel. 08741/92033 info@gillhuber-haustechnik.de Rudolf Thalhammer BauunternehmenGmbH Schlüsselfertiges Bauen Baumgartenstraße 15, Vilsbiburg info@thalhammer-bau.com Tel. 08741/925 80 36 www.thalhammer-bau.com Wir wünschen allen schöne Weihnachten R.Thalhammer

Wenn der Advent nach Kokos duftet Bei Landfrau Gertraud Schindlbeck werden Adventsplatzerl zu kleinen Geschenken Von Petra Möllerfrerk Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen liegt in der Luft, draußen ist es kalt, drinnen warm – bei Gertraud Schindlbeck in Mühlen bei Vilsbiburg hat die Adventszeit begonnen. In ihrer Küche entstehen an diesem Vormittag Kokosflockensterne, eine der insgesamt drei Rezeptideen, mit denen sie im neuen Backbuch „Adventliches von den Landfrauen Landshut“ vertreten ist. Behutsam rührt sie den Teig an und setzt Stern für Stern auf das Blech. „Je winterlicher es draußen ist, desto lieber backe ich“, sagt Schindlbeck und lächelt. Die verheiratete Mutter von vier Kindern arbeitet auf dem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb, ist gelernte Hauswirtschaftsmeisterin und seit 19 Jahren Ortsbäuerin. Damit ist sie nicht nur fachliche Ansprechpartnerin in landwirtschaftlichen Fragen, sondern auch eine wichtige Stimme im gesellschaftlichen Leben vor Ort. Dass Backen für sie mehr ist als Routine, merkt man schnell: Bereits an Buß- und Bettag oder Allerheiligen beginnt sie mit den ersten Sorten. Stollen und Lebkuchen brauchen Zeit – und Geduld. Plätzchen folgen meist zum ersten Advent. In der Hochphase der Adventszeit verlassen gut zwanzig Bleche mit mindestens drei Sorten ihre Küche. Mehr als eine Tradition Traditionelle Rezepte haben dabei klar Vorrang, auch wenn Schindlbeck gern Neues ausprobiert – etwa mit gesalzenen Erdnüssen oder einer Prise Chili. Ihre Backtipps kommen aus Erfahrung: Der Teig wird am besten am Vortag zubereitet und kühl gelagert. „Anfangs ist er etwas schwerer zu bearbeiten, später dafür umso besser“, erklärt sie. Außerdem rollt sie den Teig zwischen zwei Backfolien aus – möglichst ohne Mehl, damit der Geschmack unverfälscht bleibt. Gemeinschaftsprojekt Neben den Kokosflockensternen finden sich auch Gertraud Schindlbecks Sonnenblumenknacker und Ischler-Mandelschnitten in dem Buchprojekt zum Advent: 124 Landfrauen aus dem Kreisverband Landshut haben für das Buch insgesamt 183 Rezepte beigesteuert – von Plätzchen über Torten bis hin zu weihnachtlichen Likören. „Wir hatten so viele positive Rückmeldungen zu unserem ersten Backbuch, dass der Wunsch nach einer Fortsetzung ganz von selbst kam“, sagt Kreisbäuerin Angelika Graf, die Gertraud Schindlbeck beim Backen Gesellschaft leistet. Entstanden sei das neue Buch aus echter Gemeinschaftsarbeit – vom Backen über das Arrangieren bis hin zu den Fotoarbeiten von Manfred Progl. Dabei geht es den Landfrauen nicht nur um Genuss, sondern auch um Zusammenhalt und soziales Engagement. Die für das Buch gebackenen Plätzchen wurden unter anderem an das Kinderwaisenhaus Sankt Vinzenz in Landshut gespendet. „Wir sind als Landfrauen regelmäßig karitativ unterwegs“, betont Angelika Graf. „Dieses Miteinander und das ‚Wir-Gefühl‘ gehören für uns ganz selbstverständlich dazu.“ Seit Jahrzehnten geben die Landfrauen dem Leben auf dem Land ein Gesicht – engagiert, modern und fest verwurzelt in der Region. Bei Gertraud Schindlbeck zeigt sich das ganz konkret: in einer warmen Küche, im Duft von Kokos und Vanille – und in Platzerl, die nach Advent schmecken. ��� Kokosflockensterne Teig: 250 g Mehl, 125 g Butter, 125 g Zucker, 1 Ei, 1 Eigelb, 1 Päckchen Vanillezucker Makronenmasse: 180 g Kokosflocken, 180 Zucker, 3 Eiweiß, 1 TL Zitronensaft Füllung: fein passierte Aprikosenmarmelade Mehl, Butter, Zucker, Eier und Vanillezucker zu einem glatten Mürbeteig verkneten und kühl stellen. Für die Makronenmasse Eiweiß festschlagen und Zucker einrieseln lassen. Zitronensaft und Kokosflocken unterheben. Sterne ausstechen und mit einem Spritzbeutel die Makronenmasse aufspritzen. Bei 160 Grad backen bis die Masse leicht zu bräunen beginnt (circa 15 Minuten). Nach dem Backen die Aprikosenmarmelade in das Loch füllen. S Eines von 183 Rezepten der Landfrauen, das auch Kindern Spaß macht: Kokosflockensterne. Trotz Routine ist Gertraud Schindlbeck beim Backen mit viel Herzblut und Begeisterung in ihrem Element. Fotos: Petra Möllerfrerk Vilsbiburg GLÜCKWÜNSCHE AUS Schöne& erholsame Feiertage. Wünscht ihnen ihre spd-fraktion im Landshuter kreistag RuthMüller SibylleEntwistle SebastianHutzenthaler Franzgöbl peterforstner Christel Engelhard POLITISCHE ANZEIGE•Sponsor: SPD Kreistagsfraktion Landshut•Die Anzeige steht im Zusammenhang mit: Weihnachtsgruß• Weitere Informationen unter ttpw.idowa.de/RjnirL Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Georg Schandl Beratungsstellenleiter Michael-Jäger-Straße 25 84137 Vilsbiburg Georg.Schandl@vlh.de 08741 5417302 hr Rollladen- und Sonnenschutztechnik GmbH Herrnfelden 34 | 84137 Vilsbiburg Eh Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die gute Kooperation! Mit den besten Wünschen für ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr! Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr wünscht Ihnen Fam. Klaus Rapciak Kachelöfen und Fliesen Eichenstraße 2 84137 Vilsbiburg Tel. 08741 / 44 02 HH H H H H H Hermann Fertl Maybachstraße 15 84137 Vilsbiburg H H HH H HH Frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2026 wünscht Ihnen Firma Fertl. Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht allen Kunden und Geschäftsfreunden Musikhaus Köstler Frontenhausener Str. 8 · 84137 Vilsbiburg Telefon: 08741/62 93 H i H i i H H i H i Das Jahr neigt sich dem Ende zu, wir alle kommen nun zur Ruh’. Reflektieren, innehalten, einen Gang herunterschalten. Danke sagen und zum Schluss: Frohes Fest und Weihnachtsgruß. Ein gesegnetes neues Jahr 2026! c c c c c c Tankschutz Eduard Hauck Fraunhoferstraße 5a - 84137 Vilsbiburg Tel.: 08741/928049 - Fax: 08741/928048 E-Mail: hauck-ts@t-online.de Fachbetrieb nach § 19 I WHG VdK Vilsbiburg und Geisenhausen wünscht allen Mitgliedern und allgemein allen Menschen friedvolle und besinnliche Feiertage und vor allem Gesundheit für 2026. Dass wir auch in 2026 viele schöne Momente miteinander erleben und teilen. Danke für das großartige Miteinander. Ihr Vorstand des VdK-Ortsverbandes Vilsbiburg und Geisenhausen vooooooooooooooooooz Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht allen Kunden, Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten vooooooooooooooooooz Immobilien u. Hausverwaltung Wolfgang Neuner Schützenstraße 16 c 84137 Vilsbiburg Tel. 08741/92 82 68 www.immobilien-neuner.de o o o o o o o o o o o o o o o o

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Ihre Rosa-Maria Maurer Erste Bürgermeisterin Innen- und Außenputz · Estric Kobel 2 · 84166 Adlkofen Telefon (08744) 91 96 68 E-Mail info@verputz-wirthmueller.de www.verputz-wirthmueller.de Fröhliche Weihnachten wünsch ch ht h t I Ein Engel auf Erden Tante Anni war von Beginn an die gute Seele im Elisabethstift – bis sie dort selbst verstarb Von Maria Daschinger In der biblischen Weihnachtsgeschichte sind Engel ein fester Bestandteil: Der Engel Gabriel brachte Maria die frohe Botschaft; neun Monate später waren es Engel, die den Hirten auf dem Feld die Geburt Jesu verkündeten und bald darauf war es ein Engel, der Josef im Traum befahl, nach Ägypten zu fliehen. Die Weihnachtsgeschichte ist ohne Engel kaum vorstellbar, sie sind immer da, wenn wichtige Botschaften überbracht werden müssen. Das weltliche Weihnachten kommt ohne Engel ebenfalls kaum aus – ob aus Papier oder Holz, als Dekoration in der Adventszeit oder als Christbaumschmuck – Engel gehören einfach dazu. Neben den unsichtbaren, himmlischen Gestalten, die wir manchmal auch als „Schutzengel“ kennenlernen, gibt es noch eine andere Art von Engel: Es sind jene Mitmenschen, die sich unermüdlich für andere einsetzen und immer da sind, wenn Hilfe gebraucht wird. Ein solcher Engel für die Armen und Notleidenden war zu ihrer Zeit sicherlich die heilige Elisabeth von Thüringen. Geboren als ungarische Königstochter wurde sie durch Heirat zur Landgräfin und wohnte auf der Wartburg bei Eisenach. Vor 800 Jahren führte der Hungerwinter 1225/1226 zu einer Verelendung weiter Bevölkerungskreise. Elisabeth ließ als junge Gräfin landauf, landab die herrschaftlichen Kornkammern öffnen, um die darbende Bevölkerung zu versorgen. Sie sah schon bald ihre Lebensaufgabe darin, sich um Arme und Kranke zu kümmern, nicht nur durch Geld und Essensgaben, sondern auch durch persönlichen Einsatz an ihren Mitmenschen. Als 2010 das Seniorenstift in Adlkofen eröffnet wurde, bekam es den Namen „Elisabethstift“. Eine Figur der heiligen Elisabeth ziert seitdem den Eingangsbereich. Auch hier gab es von Beginn an einen besonderen Menschen – eine Frau, die sich als ein „Engel“ auf Erden herausstellte. Sie kam fast täglich vorbei, half, wo es nötig war, und nahm jeden Bewohner an, so wie er eben war. Sie fragte nach, wie es geht, kümmerte sich um die Sorgen und Nöte jedes Einzelnen. Sie wurde mit der Zeit für die Bewohner genauso wertvoll und wichtig wie für die Beschäftigten und die Angehörigen. Sie hörte zu, fragte nicht nach dem „Warum“ und „Wieso“, stand allen positiv gegenüber und war absolut verschwiegen. Sie kam zum gemeinsamen Essen, zum gemeinsamen Beten und war bei vielen der Begleiter in der Sterbestunde. Der Engel war einfach da, hielt die Hand, tröstete und gab Halt und Kraft. Auszeichnung mit dem „Weißen Engel“ Für den Engel vom Elisabethstift war dieser Einsatz selbstverständlich. Die Auszeichnung mit dem „Weißen Engel“, die vom Bayerischen Gesundheitsministerium für besondere ehrenamtliche Verdienste verliehen wird, war dennoch eine große Ehre. Im Frühjahr dieses Jahres ging auch seine Lebenszeit langsam zu Ende. Er zog in das Elisabethstift und nahm schon wenige Wochen später Abschied von dieser Welt. Mit den Worten „Mögen Engel ins Paradies dich geleiten“ nahm eine große Trauergemeinde Abschied von einem Engel auf Erden. Bekannt war dieser Engel als „Tante Anni“ – so stellte sie sich immer selbst vor. Engel Anni Foto: Eva-Maria Krätzig Die heilige Elisabeth Foto: Maria Daschinger Ist Vorfreude die schönste Freude? Spannende Antworten von einem Philosophen – und ein klarer Rat an alle Eltern Vorfreude ist die schönste Freude. Rund um die Weihnachtszeit hat kaum ein anderer Satz mehr Konjunktur. Doch stimmt das auch? Wo Vorfreude ist, besteht schließlich auch immer das Risiko der Ernüchterung. Wird das Gefühl dadurch entwertet? Nein, sagt der Philosoph Andreas Urs Sommer. Im Interview rät er dennoch manchmal zu mehr Gelassenheit – aber zugleich auch dazu, Kinder nicht in ihrer Euphorie zu bremsen. Herr Sommer, ist Vorfreude wirklich die schönste Freude? Andreas Urs Sommer: Es gibt ganze Religionen, die davon leben. Das Christentum in seiner traditionellen Form sagt: Wir sind zwar im irdischen Jammertal, aber wir haben die Vorfreude auf die ewige Seligkeit. Das ist eine Vorstellung, die vielen Menschen fremd geworden ist, aber sie ist klassisch. Natürlich wissen wir nicht, ob am Ende die erwartete Freude einsetzt. Aber gläubige Christen sind geneigt, unbedingt daran zu glauben. Das muss man vielleicht auch, damit es mit der Vorfreude klappt. Kann Vorfreude auch unglücklich machen, weil die Erwartungen zu hoch sind? Sommer: Angenommen, Sie haben sich auf die ewige Seligkeit gefreut, aber es wird dann leider am Tag des Jüngsten Gerichts anders entschieden und Sie müssen doch in die Hölle wandern. Dann wurde die Vorfreude enttäuscht. Das geht natürlich auch im Irdischen – etwa an Weihnachten. Wobei die Vorfreude durch eine Enttäuschung nicht entwertet wird. Vielleicht war das Fest aus welchen Gründen auch immer nicht so toll, aber Sie waren die Zeit davor in einer freudigen Erwartung. Das hat für Ihr Seelenleben etwas gebracht. Aber die Enttäuschung ist dennoch groß. Sommer: Klar, man denkt, etwas muss wahnsinnig toll werden: der Urlaub, das rauschende Fest an Weihnachten. Das erzeugt Druck und damit die Gefahr, dass die Realität diesem Druck nicht standhaltenkann. Es ist also auch eine Frage des Erwartungsmanagements. Aber kann man seine Illusionen, die einem die Vorfreude gibt, in realistischen Bahnen halten – oder ist das schlichtweg zu viel verlangt? Sommer: Natürlich hat unser Inneres unterschiedliche Bedürfnisse. Um gewisse winterliche Schatten aus dem Kopf zu vertreiben, kann eine temperierte Vorfreude hilfreich sein – also etwa, dass es wieder Frühling wird und die Blumen sprießen. Bei sehr stark euphorisierenden Empfindungen ist es schwer, diese im Zaum zu halten. Das kann man häufig bei Kindern beobachten, die auf die tolle Feier oder den Urlaub mit Oma und Opa hinfiebern und sich dann vielleicht zu Tode langweilen. Philosophisch betrachtet: Wenn ich bei meinen Kindern überschwängliche Vorfreude beobachte – ist es angebracht, auf die Bremse zu treten und diese Euphorie zu nehmen, oder lässt man es laufen, weil es das Kind in dem Moment so glücklich macht? Sommer: Ich würde da zu größter Zurückhaltung raten. Man sollte als Eltern nicht denken, man sei überlegen, weil man andere Lebenserfahrungen und damit andere Enttäuschungserfahrungen hat. Zu sagen: „Übertreib nicht und komm runter. Euphorie ist da gar nicht angesagt“, das braucht es nicht. Man braucht das Kind nicht ernüchtern. Jeder Mensch muss da seine eigenen Erfahrungen machen und sein Erwartungsmanagement für sich austarieren. Was sagen Sie: Taugt Vorfreude als Gegengewicht zu Stress und negativen Gefühlen? Sommer: Die Gefahr ist, dass man sich die Vorfreude vergällt, wenn man sie zu sehr als Gegengift zur Gegenwart nutzt. Ich würde dann doch eher empfehlen, die Freude im Hier und Jetzt zu suchen und nicht auf das unsichere Pferd der Vorfreude zu setzen, wenn es darum geht, negative Empfindungen zu bewältigen. Daher würde ich nicht so sehr die Fähigkeit zur Vorfreude trainieren. Sondern eher die Gelassenheit, sich mit Gegenwärtigem zu arrangieren. Interview: Tom Nebe, dpa Vor lauter Vorfreude auf die Weihnachtstage sind Kinder oft ganz euphorisch. Foto: Maria Diachenko/Westend61/dpa-tmn Andreas Urs Sommer, Professor für Philosophie an der AlbertLudwigs-Universität Freiburg. Foto: Stefan Obermeier/Andreas Urs Sommer/dpa-tmn

Zweig für Zweig geht es voran: Marille Englberger, Annemarie und Karola Englbrecht (im mittleren Bild von rechts) sind eingespielt. Fotos: Josef Rothenaigner Von Josef Rothenaigner Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent treffen sich die Frauen aus der Gemeinde im Gewölbe des Pfarramtes, um den großen Adventskranz für die Sankt-Georg-Kirche zu binden. Mit seinem Durchmesser von 1,80 Meter und einer Dicke von rund 40 Zentimetern wird er während der gesamten Adventszeit als zentraler Blickfang im Kirchenraum hängen – ein sichtbares Zeichen für Ankunft, Hoffnung und Zusammenhalt. Bevor die Der Adventskranz von Sankt Georg Vorweihnachtliches Ritual: Jedes Jahr treffen sich Frauen aus der Gemeinde zum Kranzbinden eigentliche Arbeit beginnt, holen die Helfer die „Dachsen“ – so nennt man in Bayern die Tannenzweige – mit dem Traktor und Anhänger aus dem Kirchholz. Der Duft von frischem Grün erfüllt das Gewölbe, während die ersten Vorbereitungen laufen: schneiden, sortieren, bündeln. Jeder Handgriff sitzt, denn das Team ist seit Jahren eingespielt. Eine ganz besondere Atmosphäre Karola Englbrecht nimmt die Zweige vom Anhänger und kürzt sie auf etwa 20 Zentimeter. Annemarie Englbrecht übernimmt bei Bedarf den Feinschnitt und legt die vorbereiteten Zweige sorgfältig in kleinen Bündeln bereit. Marille Englberger bindet sie schließlich Schicht für Schicht um den Strohkranz. Das gleichmäßige Arbeiten ist für sie längst Routine, doch eine Herausforderung bleibt jedes Jahr: das letzte Stück so zu schließen, dass kein Anfang und kein Ende sichtbar sind. Besonders ist an diesem Kranz zudem, dass er vollständig rundherum gebunden wird – eine Kunst, die Geduld, Erfahrung und ein gutes Auge verlangt. Während die Frauen konzentriert arbeiten, entsteht nach und nach eine Atmosphäre, die viele von ihnen seit Kindertagen kennen: leises Lachen, der rhythmische Schnitt der Scheren, das Rascheln der Tannenzweige. Es ist ein Nachmittag, der mehr ist als bloßes Handwerk – ein Moment des Miteinanders, der das nahende Weihnachtsfest spürbar macht. Seit Jahrzehnten finden sich Frauen, die diese Tradition fortführen und damit der Pfarrkirche in der Vorweihnachtszeit eine besondere Stimmung verleihen. Die Adventszeit beginnt „Wenn man nicht zusammenhilft, dann wird es keinen Adventskranz mehr geben“, sagt Marille Englberger und blickt stolz auf das gemeinsame Werk, das am Ende sattgrün und festlich geschmückt eine besondere vorweihnachtliche Stimmung in das Pfarrgewölbe trägt. Nachdem alles aufgeräumt ist, klingt der Nachmittag bei Glühwein und selbst gebackenen Plätzchen aus. Dann wissen alle: Die Adventszeit hat begonnen – und mit ihr die Gewissheit, dass auch kleine Rituale eine ganze Gemeinde tragen können. Aus jeder Perspektive ein Blickfang und Zeichen der Ankunft, Hoffnung und des Zusammenhalts – der große Kranz im Kirchenraum. N Gerzen, Aham, GLÜCKWÜNSCHE AUS Kröning & Schalkham OTTO SCHEMMERER GMBH Hauptstraße 32 | 84168 Aham Tel. 08744/317 | Fax 08744/71 29 Ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr wünscht Ihnen Dornauerstraße 7a | 84175 Leberskirchen Tel. 08744/9674104 | Fax 08744/9674105 | Mobil 0175/4 61 42 76 E-Mail franz@metallbau-seisenberger.de www.metallbau-seisenberger.de I wünsch eich a g‘sunds, zufriedenes und entspannts Johr 2026! Ois wead recht! METALLBAU Zäune| Geländer | Treppen | Überdachungen Metallbau | Edelstahl |Verzinkt | Pulverbeschichtet Wir bedanken uns bei unseren Kunden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und Erfolg für das kommende Jahr. Wir machen Betriebsurlaub vom 22.12.2025 bis 09.01.2026 (nur Notdienst!) GmbH & Co. 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Bürgermeister Johann Luger Gemeinde Gerzen Bürgermeister Konrad Hartshauser Gemeinde Kröning Bürgermeister Jens Herrnreiter Gemeinde Aham Bürgermeister Lorenz Fuchs Gemeinde Schalkham v z Frohe und gesegnete Festtage wünscht allen Gästen, Freunden und Bekannten Familie Jakob Schwab, Hub Gasthaus – Omnibusse KKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKK KKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKKK Friedhofweg 1 - 84175 Gerzen - Telefon 08744 / 88 97 Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Familie Fleischmann wünscht ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jah Familie Fleischmann Klosterstraße 4 | 84175 Schalkham Telefon: +491515 4397248 info@kaeserei-johannesbrunn.de https://kaeserei-johannesbrunn.de hr. n ham MARTIN SENNES Installation und Heizungsbau Gewerbegebiet 5 • 84168 Aham Telefon: 08744/9 13 09 Mobil: 0179/7 59 99 53 Wir wünschen all unseren Kunden, Freunden und Bekannten frohe Weihnachtstage und einen guten Start für's neue Jahr. 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Kleine Sterne, große Wirkung Wie man zauberhafte Weihnachtssterne aus Papier basteln kann Weihnachtssterne verbreiten in jedem Raum eine zauberhafte, weihnachtliche Stimmung. Mit etwas Fantasie entstehen aus unterschiedlichen Materialien die schönsten Kreationen. Wir zeigen Ihnen ein besonders schönes Beispiel für Sterne aus Papier. Papiersterne zum Aufhängen Faltsterne aus Papier sind eine schöne Bastelidee für die Weihnachtszeit, für die man nicht allzu viele Materialien benötigt. Unter der Decke schwebend verbreiten sie festliche Stimmung. Schritt 1: Zwei Papierquadrate pro Stern falten Schneiden Sie für jeden Stern zwei Quadrate mit den folgenden Maßen aus dem Papier zu: • großer Stern: 53 × 53 cm • mittlerer Stern: 45 × 45 cm • kleiner Stern: 30 × 30 cm Bei gemusterten Papieren sollte das Muster nach innen zeigen. Falten Sie jedes Quadrat zunächst zur Hälfte und ziehen Sie die Knicklinie mit einem Falzbein nach. Klappen Sie das Papier anschließend auseinander und falten Sie es in die andere Richtung ebenfalls zur Hälfte. Drehen Sie das Quadrat um, falten Sie es zweimal diagonal und wenden Sie es erneut. Schritt 2: Markierung setzen und Dreiecke falzen Setzen Sie nun an den vier nach oben stehenden Kanten der geraden Faltlinien Markierungen, beim großen Stern in 11 cm, beim mittleren in 9,5 cm und beim kleinen in 6,5 cm Abstand vom Rand. Schneiden Sie die Kanten bis zu den Markierungen ein und falten Sie die Seiten bis zur diagonalen Faltlinie. Anschließend die Knicklinien mit dem Falzbein möglichst genau nachziehen. Schritt 3: Sternzacken zusammenkleben Bestreichen Sie jeweils eine Hälfte der Dreiecke mit einem Klebestift. Kleben Sie die Sternenzacken übereinander und fixieren Sie sie mit einer Wäscheklammer. Diesen Vorgang wiederholen Sie mit dem zweiten Quadrat. Die fertigen Sterne sind auf dem letzten Bild zu sehen. Schritt 4: Sterne zusammensetzen und aufhängen Legen Sie beide Sternhälften versetzt übereinander und markieren Sie die Schnittpunkte. Unterhalb der Markierungen tragen Sie jeweils einen dicken Klecks Vielzweckkleber auf und kleben beide Sterne entsprechend der Markierungen zusammen. Damit nichts verrutscht, legen Sie den Stern zum Trocknen auf eine Kiste. Nach dem Trocknen lochen Sie den Stern an einer Zacke und befestigen ihn mit einem Schleifenband an einem Deckenhaken. (DIY-Academy) Schwebend verbreiten die Sterne eine festliche Stimmung. Schritt 2: Abstände markieren und das Papier einschneiden Schritt 1: Papier zuschneiden und falten Schritt 3: Die Zacken zusammenkleben und fixieren Schritt 4: Sternhälften zusammenkleben Fotos: tesa/DIY-Academy Z Materialliste Diese Dinge brauchen Sie, um die Papiersterne nachbasteln zu können: • Stabiles Papier, zum Beispiel Fotokarton oder Tapetenreste • Bleistift, Lineal • Falzbein, Schere, Wäscheklammern • Klebestift • Vielzweckkleber • Deckenhaken dem Binatal GLÜCKWÜNSCHE AUS Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr! Gangkofener Straße 15a · 84155 Binabiburg · Telefon 08741 96280 info@suttner.vkb.de · www.suttner.vkb.de · suttner_versicherung ★ ★ ★ ★ ★ ★ Der Zauber von Weihnachten ist immer besonders. Genießen Sie diese einzigartige Weihnachtszeit und tun Sie, was Sie glücklich macht! Sager l Fertigteile GmbH l Wiesmannstr. 5 l 84155 Bodenkirchen Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest! 7 7 7 ? ? 7 7 7 7 4 4 4 4 4 4 @ @ SS SS SS SS All unseren Kunden, Freunden und Bekannten wünschen wir frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr. AloisLurz Haustechnik Solar · Heizung · Sanitär Nelkenstraße 1 · 84155 Bodenkirchen Telefon 08745 / 91 92 00 Wir wünschen unseren Kunden, Freunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr! Hauptstraße 12 • 84155 Bodenkirchen Telefon: 08745/911 90 • Telefax: 08745/911 91 E-Mail: info@riebesecker-kke.de www.rkke.de KÄLTE-KLIMA-ELEKTRO GMBH Riebesecker 7o Riebesecker KÄLTE KLIMA ELEKTRO Scheidhammer Metallgestaltung GmbH & Co. KG schmiede-scheidhammer.de SCHEIDHAMMER Schmiede . Metallgestaltung . Restaurierung Ascheene stade Zeit! Der VdK-Ortsverband Bodenkirchen wünscht allen Mitgliedern frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2026! Wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026! Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und Ihre Treue. BETRIEBSURLAUB Wir machen Urlaub ab Mittwoch 24. Dezember 2025 und sind ab 7. Januar 2026 wieder für Sie da! Ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr Margarethen 10 - 84155 Bodenkirchen Telefon: 08745 /12 87- Mobil: 0160 / 98 04 27 96 Email: polstereipreitenwieser@t-online.de Polstern & Beziehen von Polstergarnituren, Stilmöbeln, Eckbänken, usw. ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ✩ ✩ ✩ ✩ ✩ ✩ ★ ★ ✩ ★ ✩ ★ ✩ ★ wünscht all seinen Kunden und Bekannten ✩ ★ ✩ ★ ( ( ( ( ( ( ( ( Wir wünschen all unseren Kunden, Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten besinnliche Festtage und ein gutes neues Jahr! – Kfz Schaumeier – EU-Neuwagen nach Wunsch www.eu-jw.de ☎08745/91243 Frohe Weihnachten und ein gesundes neuesJahr GARTENSTR. 7A - 84155 BODENKIRCHEN

Wir machen Betriebsurlaub vom 22. Dezember 2025 bis einschl. 6. Januar 2026 Glückliche, frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! wünscht unseren Bekannten und Geschäftspartnern Familie Ludwig Wimmer Torsysteme 84140 Angerbach Tel.: 08722/96 13-0 | Fax 08722/96 13-30 Gangkofen GLÜCKWÜNSCHE AUS Mia wünsch ma eich a frohes Fest und an guad‘n Rutsch! Wotzinger „Mit Herzbluad fia Di!“ Land-, Forst- und Gartentechnik www.wotzinger-landtechnik.de “Mia machma Urlaub vom24.12.2025 bis 06.01.2026. Ab07.01.2026samma wieda fia eich do!” Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten! GIRNGHUBER ZIMMEREI GmbH & Co. KG Marastorf 2, 84140 Gangkofen | Tel. 08735 396 NL Baumgartenstr. 15, 84137 Vilsbiburg www.girnghuber-zimmerei.de DACHSTÜHLE | HOLZHAUSBAU | HALLENBAU Wir machen Urlaub von Montag,22.12.2025 bis einschließlich Freitag,09.01.2026. Dorfgasthaus Englmeier Angerbach, Telefon 08722/15 83 Vergelt‘s Gott an meine treuen Gäste! 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Die Feuerwehren appellieren daher an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: „Jedes Jahrereignen sich in Deutschland inder Adventszeit zahlreiche folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die Feuerwehren in Deutschland informieren daher über die Brandrisiken in der Weihnachtszeit. „Unachtsamkeit etwa beim Umgang mit dem Adventskranz ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände“, sagt Hachemer. So können Sie Brände verhindern Sieben einfache Tipps, um Brände zu verhindern: • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung. • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen oder an einem Ort mit starker Zugluft auf. • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen! • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie ganz heruntergebrannt sind. • Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und ist dann umso leichter entflammbar – ziehen Sie solche Brandfallen rechtzeitig aus dem Verkehr. • In Haushalten mit Kindern und freilaufenden Haustieren sind elektrische Kerzen ratsam. Diese sollten den VDE-Bestimmungen entsprechen. • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Idealerweise sollten auch elektrische Lichterketten nicht in Ihrer Abwesenheit leuchten. (ots) Adventskränze gehören in der Weihnachtszeit zu den häufigsten Ursachen für Wohnungsbrände. Foto: Imago/Zoonar.com/Maren Winter N Adventszeit zwischen Lebkuchen und Krampus Ludwig Weindl blickt zurück auf Kindheitserinnerungen und Festtagstraditionen Von Peter Köppen Weihnachten ist im Jahr 2025 in vielen Familien ein Fest der Geschenke. „Was schenken wir Tante Rita? – Was wünscht sich Enkel Leon?“, so oder ähnlich lauteten die Fragen in den vergangenen Wochen. Wie aber sahen Kinder das Weihnachtsfest vor etwa 70 Jahren in den 1950er- und 1960er-Jahren? Auf seinem Vierseithof in Rampoldsdorf erzählt dazu Ludwig Weindl, heute 75 Jahre alt. Das Gespräch hat Willi Mehringer, in der Region bekannt durch seine mundartlichen Werke, eingefädelt. Er kennt Weindl von der Jugendgruppe der katholischen Jugendgemeinschaft (KJG). Er war sein Gruppenführer und ist bei der Unterhaltung in der gemütlichen Stube mit Holzofen anwesend, ebenso Weindls Frau Beate. Ludwig Weindl lebt heute noch als Austragslandwirt auf dem Hof seiner Kindheit und Jugend. Dort ist er in gesicherten Verhältnissen aufgewachsen, zusammen mit Großeltern, Mägden und Knechten, Milchkühen, Schweinen und Hühnern. Damals, als Kinder, hatten sich Ludwig und seine drei Geschwister immer sehr auf Weihnachten gefreut. Sie waren aufgeregt und hatten die Vorbereitungen in den Wochen vor dem großen Fest intensiv erlebt. Düfte, Lieder und wilde Gestalten In der Adventszeit kann sich Ludwig Weindl vor allen Dingen an die Lebkuchen erinnern, die seine Mutter selbst gebacken hatte. Aber es gab sie auch nur zu besonderen Anlässen, zum Beispiel am Nikolausabend. Der war für den jungen Ludwig und seine Geschwister wichtig und auch ein bisschen mit Furcht verbunden. Der heilige Nikolaus war es nicht, vor dem die Kinder Angst hatten. Es war vielmehr der finster aussehende Krampus, der sich die etwas forscheren Buben schon einmal vornahm. An einen brennenden Popo kann sich Ludwig Weindl durchaus noch erinnern, denn er sagt von sich: „Ich war damals ziemlich frech.“ Auch sonst, so berichten Mehringer und Weindl übereinstimmend, sollten sich in jenen Tagen Kinder und Jugendliche bei Dunkelheit nicht mehr in Geisenhausen herumtreiben. Es gab wild vermummte Gestalten, die als Krampusse mit dem Stock Angst und Schrecken verbreiten konnten. An den Abenden versammelte sich die Familie um den Adventskranz und sang gemeinsam weihnachtliche Lieder. Jede Woche wurde eine Kerze mehr angezündet – das Weihnachtsfest kam immer näher. „Das war wirklich schön“, erinnert sich Ludwig Weindl. (Fortsetzung nächste Seite) Familie Weindl in trauter Runde beim Weihnachtspunsch. Foto: Ludwig Weindl

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