Eine Sonderbeilage des Plattlinger Anzeigers und des Donau-Anzeigers Dezember 2025 Fr he Weihnachten Informationen und Glückwünsche der Geschäftswelt aus Ihrem Ort Besinnliche Gedichte und liebevolle Zeichnungen Großes Weihnachtsrätsel
Die Wochen vor Weihnachten fühlen sich oft wie ein Wettlauf an: voller Erwartungen, Terminen und kleiner Dringlichkeiten. Die Straßen sind voll mit Menschen, die – wie ich selbst – noch auf der Suche nach Geschenken sind. In den Geschäften erklingt schon seit Wochen weihnachtliche Musik, aber mir fällt es schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Die Tage sind gefüllt mit To-dos: Das wollte, das könnte, das sollte ich noch erledigen, bevor das Jahr zu Ende geht. Und manches muss man dann tatsächlich noch erledigen. Irgendwann hilft auch das endlose Aufschieben nichts mehr. Für mich ist es jedes Jahr dasselbe Phänomen: Gerade dann, wenn die „staade Zeit“ anbrechen sollte, scheint sie vielen von uns am wenigsten „staad“ zu sein. Vielleicht ist es gerade deshalb so wichtig, innezuhalten. Nicht lange, manchmal reicht ein Atemzug. Ein kurzer Blick aus dem Fenster auf die weihnachtlich geschmückten Straßen und Häuser oder auch ein gemeinsamer Glühwein mit Menschen, die einem wichtig sind. Weihnachten erinnert uns daran, dass es oft schon die kleinen Augenblicke sein können, die uns ein wenig Glück bringen. Bei all der Hektik und dem Stress vergessen wir das aber nur allzu oft. Die Adventszeit ist aber auch geprägt von Traditionen und Ritualen. Das gemeinsame Schmücken des Christbaums, das Erzählen jener Anekdoten, die zwar schon hunderte Male erzählt wurden, einen aber dennoch wieder zum Schmunzeln bringen. Diese Momente im Kreis der Familie oder Freunde geben Halt in Zeiten, in denen nicht jeder Blick in die Zukunft nur Zuversicht bereithält. Denn auch 2025 war für viele ein Jahr voller Herausforderungen. Manches hat uns überrascht, anderes hat uns sicherlich einiges an Überwindung gekostet. Umso wertvoller sind jene Begegnungen, die uns gestärkt haben. Menschen, die mit uns gelacht haben, uns unterstützt oder inspiriert haben. Weihnachten lädt uns ein, diese Dankbarkeit bewusst wahrzunehmen. Und sie auch zu teilen. Nicht jeder erlebt diese Zeit im Kreis der Familie oder mit Freunden. Umso bedeutsamer sind kleine Gesten: ein Anruf, aufmunternde Worte oder einfach nur zuhören. Oft sind es genau diese Dinge, die die wahre Weihnachtsbotschaft weitertragen: Menschlichkeit, Mitgefühl und ein friedvoller Umgang miteinander. Wenn wir in diesen Tagen zur Ruhe kommen, können wir erkennen, was wirklich zählt: Frieden, Gesundheit, Gemeinschaft. All das sind Werte, die niemals selbstverständlich sind. Wer es schafft, sich dem Zauber dieser besonderen Zeit zu öffnen, geht mit einem leichteren Herzen durch das Leben. Die Mediengruppe Attenkofer und die Geschäftswelt wünschen Ihnen und Ihren Liebsten schöne Festtage und ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Marie Burgmeier, Laberweinting, 13 Jahre Pia Schatt, Schwarzach, 12 Jahre Katharina Straubinger Simbach, 14 Jahre Ein herzliches Dankeschön für die rege Teilnahme an unserem Wettbewerb. Unsere Glücksfee hat aus der großen Anzahl der Einsendungen diese 3 Gewinner gezogen: Unsere Gewinner Die (fast) vergessene Weihnachts-Botschaft Kleine Momente des Glücks zum Ende eines bewegten Jahres
Glückwünsche aus Plattling wunde olles und besi liches 2026 Allen unseren geschätzten Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Jahr! ✷ ✷ ✷ ✷ ✷ ✷ ✷ ✳ ✳ ✭ ✭ ✭ info@zaglauer-bau.de Wir wünschen frohe Weihnachten undeinen guten Rutsch ins neue Jahr! Lagerhausstr. 17a, 94447 Plattling 09931 895670 plattling@baywa-ht-krampfl.de Immobilien Christian Lerchenberger Bahnhofstraße 5 94447 Plattling Tel. 09931/4234 Marktplatz 1 94428 Eichendorf Tel. 09952/9333916 Website: www.Lerchenberger.com; Mail: Immobilien@Lerchenberger.com Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr! ORIENTAL THAI-MASSAGE Ratree Salzberger wünscht allen Kunden, Freunden und Bekannten frohe Weihnachten und ein glückliches, gesundes neues Jahr! Landauer Str. 36• 94447 Plattling 09931/8927030 0159/01806700 Claudia Strobl | Friedhofstraße 8 | 94447 Plattling Tel. 09931/2771 | Mobil 0172 8574788 casa-del-flores@web.de Trauerfloristik | Hochzeitsfloristik Grabpflege | Gießservice | Sträuße ÖFFNUNGSZEITEN: Montag bis Freitag: 8 – 12 + 13.30 – 18 Uhr Samstag: 8 bis 13Uhr Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! Wir beraten Sie gerne, kompetent und freuen uns auf Ihren Besuch. Wir wünschen allen friedliche Weihnachten, ein gutes und gesundes neues Jahr. Nicole & Angelika Preysingplatz 8 | 94447 Plattling Tel. 09931/7 02 84 00 | Mobil 0171/2 61 98 08 info@nicolefischl.studio | www.nicolefischl.studio Lichtermeer Von Sylvia Zankl Ich schau hinaus aufs Lichtermeer soweit ich sehen kann ich wünsche mir im Herzen sehr Friede sei in jedem Land spürst du den Zauber dieser Zeit der ohne Rast und ohne Ruh uns Menschen von der Not befreit und leise flüstert: glücklich seist du Ich schau hinaus aufs Lichtermeer sie künden die Weihnachtszeit an tief im Innern wünsch ich mir das jedes Herz erstrahlen kann draußen dort im Winterwald duftet es wie nie im Jahr dort wo der Ruf der Eule hallt es ist ganz wunderbar Ich schau hinaus aufs Lichtermeer sie tragen mich hinfort meinen Träumen jag ich hinterher ich träume mich von Ort zu Ort von nah und fern kann ich es spüren es ist so seltsam sonderbar es öffnen sich die Himmelstüren das Christkind ist der Erde nah Du wundervolles Lichtermeer im hellsten Glanz und Schein ich bete zu dem Engelsheer es zieh der Friede endlich ein lass die Welt ganz neu erstrahlen im Weihnachts-Wunderland lasst unsere Herzen bunt bemalen reicht einander eure Hand Ein Lichterhimmel, das zum Träumen einlädt. Foto: IMAGO/Christoph Hardt Karamellbonbons Eine Weihnachtserinnerung von Anita Menger Was haben Karamellbonbons mit Weihnachten zu tun werdet ihr euch sicher fragen. Eigentlich nichts – und doch erinnere ich mich gerade in der Vorweihnachtszeit, immer wieder an ein Erlebnis aus meiner Kindheit, in dem Karamellbonbons eine große Rolle spielten. Ich weiß nicht mehr, ob meine Großmutter damals geflucht hat, viele an ihrer Stelle hätten es sicher getan. Einen ärgerlichen Ausruf muss sie aber losgelassen haben, sonst wären meine Schwester und ich nicht, wie von der Tarantel gestochen, in die Küche gestürmt. Wenn Oma einmal laut wurde, musste schon etwas Schlimmes passiert sein. In der Küche stand unsere Großmutter mit einem Backblech in den Händen, sie hatte einen verzweifelten Ausdruck im Gesicht. Ich konnte mir keinen Reim auf das Geschehen machen, wunderte mich aber über den süßen, mir wohlvertrauten Duft und die seltsame Masse auf dem Blech, die so gar nicht nach dem üblichen Plätzchenteig aussah. Auch fand ich es seltsam, dass der Backofen nicht eingeschaltet war. Oma erzählte uns was passiert war: Sie hatte versucht, Karamellbonbons selbst zu machen. Aber die Masse, die sie nach Rezept zubereitet und dann auf ein Backblech gestrichen hatte, weigerte sich eigensinnig, trotz vorgeschriebener Kühlzeit, schnittfest zu werden. Süßigkeiten waren teurer Luxus Ich erinnere mich, dass wir beim Einkaufen immer mit begehrlichen Blicken nach den leckeren Karamellbonbons schielten, und natürlich versuchten wir Oma zu überreden, uns welche davon zu kaufen. Aber Süßigkeiten waren Luxus, den unsere Großeltern sich selten leisten konnten. Um uns Kindern eine Freude zu machen, versuchte unsere Großmutter immer wieder Alternativen zu finden, so auch diesmal. Obwohl sie in der Vorweihnachtszeit alle Hände voll zu tun hatte, scheute sie weder Zeit noch Mühe, um uns wieder einmal einen Wunsch zu erfüllen. Es war verständlich, dass unsere Oma enttäuscht war, weil ihr Experiment danebengegangen war. Wir Kinder dagegen fanden ihren Versuch keineswegs missglückt, im Gegenteil, wir naschten mit Begeisterung die breiige, aber wundervoll süß schmeckende, Masse direkt vom Blech. Strahlende Kinderaugen Auch Oma ließ sich schließlich dazu überreden das Karamell zu probieren. Der leckere Geschmack, oder vielleicht auch unsere, vor Freude strahlenden, Augen ließen sie ihren Ärger langsam vergessen. Letztendlich lachten wir gemeinsam über das Missgeschick und verbrachten einen schönen Adventssonntag. Auch wenn es ihr nicht bewusst war, hat mir unsere Oma eines der kostbarsten Geschenke überhaupt gemacht: eine, mir lieb gewordenen Weihnachtserinnerung, an Stunden voller Liebe und Lachen und an den süßen Geschmack von Karamell.
Glückwünsche aus Plattling Ihr Spezialist für Fenster und Türen! Wir danken für das uns im Jahre2025 entgegengebrachte Vertrauen und bitten Sie, uns auch im neuen Jahr dasselbe in gleicher Weise entgegenzubringen. Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel viel Glück, Erfolg und Gesundheit. 94447 Plattling • Michaelsbucher Straße 38 Telefon 09931/8963890 • Fax 09931/3307 www.bauelemente-schreiner.de info@bauelemente-schreiner.de Wir wünschen frohe Weihnachten. Bleiben Sie auch im neuen Jahr mit uns fit und gesund! VOM ARZT VERORDNET VON DER KRANKENKASSE GENEHMIGT VON UNS DURCHGEFÜHRT Freibad-Gaststätte Griechisches Restaurant POSEIDON Plattling Georg-Eckl-Str. 22 Tel.09931/7028979 Montag Ruhetag Di. – So. 11 –14 Uhr (Mittagskarte) und 17 – 23 Uhr Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest. Wir freuen uns, unsere Gäste auch im neuen Jahr mit griechischen Köstlichkeiten verwöhnen zu dürfen. Köstliche griechische Küche, auch zum Abholen. – Ganzjährig geöffnet! – ★ ☆ ☆ ★ ★ ☆ Wir wünschen allen Kunden und Bekannten frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr ! GmbH Seit über 40 Jahren Eduard-Stanglmeier-Straße 20, 94447 Plattling Telefon 0 99 31 / 35 46, E-Mail: info@alpoplast.de www.alpoplast.de 6 Wir wünschen allen unseren Patienten frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Elke Schmid u. Sandra Fischer Staatl. geprüfte Podologin mit Kassenzulassung für Diabetiker Bahnhofstraße 9 · 94447 Plattling · Telefon 0 99 31 / 90 77 33 Wir wünschen unseren Kunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und gute Fahrt im neuen Jahr! KFZVierlbeck GmbH Meisterbetrieb Reparaturen aller Fahrzeugmarken, Autogastankstelle – 24-h-Betrieb 94447 Plattling, Pankofen Irlwiesen 2, Tel.: 0 99 31 / 60 66 Mail: info@urquattro.net ierlbeck Hans Es weihnachtet Ein Gedicht von Anita Menger Und wieder strahlen Kinderaugen, verklärt im kerzenhellen Raum. Und wieder tanzt der Weihnachtsmann mit Elfen durch den Kindertraum. Und wieder werden Blicke wärmer, wir öffnen leichter Herz und Hand. Und wieder singen wir von Liebe und Glück im Winter-Wunderland. Und wieder geht ein Jahr zu Ende. In feierstiller Winternacht erwacht erneut die scheue Hoffnung, dass die Vernunft uns einigmacht. Es schneit... Ein Gedicht von Anita Menger Es schneit, es schneit: Natur trägt Winters Kleid. Wenn hell die Mittagssonne lacht, glänzt sie in ihrer weißen Pracht. Es schneit, es schneit: Natur trägt Winters Kleid. Es schneit, es schneit: Oh schöne Winterzeit. Die Kinder stürmen aus dem Haus und holen ihre Schlitten raus. Es schneit, es schneit: Oh schöne Winterzeit. Es schneit, es schneit: Ihr Kinder, welche Freud. Trotz kalter Ohren, roter Nas‘ bringt eine Schneeballschlacht viel Spaß! Es schneit, es schneit: Ihr Kinder, welche Freud. Es schneit, es schneit: Der Frühling scheint noch weit. Doch unterm Schnee, warm zugedeckt, das Schneeglöckchen sich gähnend streckt. Es schneit, es schneit: Der Frühling scheint noch weit ... Das Hirtenbüblein Ein Märchen der Brüder Grimm Es war einmal ein Hirtenbübchen, das war wegen seiner weisen Antworten, die es auf alle Fragen gab, weit und breit berühmt. Der König des Landes hörte auch davon, glaubte es nicht und ließ das Bübchen kommen. Da sprach er zu ihm: „Kannst du mir auf drei Fragen, die ich dir vorlegen will, Antwort geben, so will ich dich ansehen wie mein eigen Kind, und du sollst bei mir in meinem königlichen Schloss wohnen.“ Drei Fragen Sprach das Büblein: „Wie lauten die drei Fragen?“ Der König sagte: „Die erste lautet: wie viel Tropfen Wasser sind in dem Weltmeer?“ Das Hirtenbüblein antwortete: „Herr König, lasst alle Flüsse auf der Erde verstopfen, damit kein Tröpflein mehr daraus ins Meer lauft, das ich nicht erst gezählt habe, so will ich Euch sagen, wie viel Tropfen im Meere sind.“ Sprach der König: „Die andere Frage lautet: wie viel Sterne stehen am Himmel?“ Das Hirtenbübchen sagte: „Gebt mir einen großen Bogen weiß Papier,“ und dann machte es mit der Feder so viel feine Punkte darauf, dass sie kaum zu sehen und fast gar nicht zu zählen waren und einem die Augen vergingen, wenn man darauf blickte. Darauf sprach es: „So viel Sterne stehen am Himmel, als hier Punkte auf dem Papier, zählt sie nur.“ Aber niemand war dazu imstand. Die Entscheidung Sprach der König: „Die dritte Frage lautet: wie viel Sekunden hat die Ewigkeit?“ Da sagte das Hirtenbüblein: „In Hinterpommern liegt der Demantberg, der hat eine Stunde in die Höhe, eine Stunde in die Breite und eine Stunde in die Tiefe; dahin kommt alle hundert Jahr ein Vöglein und wetzt sein Schnäbelein daran, und wenn der ganze Berg abgewetzt ist, dann ist die erste Sekunde von der Ewigkeit vorbei.“ Sprach der König: „Du hast die drei Fragen aufgelöst wie ein Weiser und sollst fortan bei mir in meinem königlichen Schlosse wohnen, und ich will dich ansehen wie mein eigenes Kind.“ Christbaum im Schnee. Foto: imageBROKER/ReinhardxHölzl
Glückwünsche aus Plattling Die CSU Plattling-Pankofen wünscht allen Plattlinger Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gutes neues Jahr 2026! POLITISCHE ANZEIGE•Sponsor: CSU Plattling-Pankofen • Weitere Informationen unter https://ttpw.idowa.de/6znwov Plattling * Aktion gültig am Mo. 29.12., Di. 30.12. und Mi. 31.12.25 gegen Vorlage der Globus Baumarkt Bonuskarte. Ausgenommen Werbeartikel aus dem Aktionsfaltblatt (KW01, gültig von 29.12.25 - 03.01.26), preisreduzierte Ware, Brennstoffe, Gasflaschen (Flasche und Füllung), Lebensmittel, Pfandartikel, Gastronomie, Verlagsartikel, lebende Tiere, Geschenkgutscheine, Waschstraße, Tankstelle, Online-Shop und Dienstleistungen. Preisreduzierung erfolgt direkt an der Kasse. Bestellungen müssen am selben Tag bezahlt werden. Nicht kombinierbar mit anderen Aktionen. Jetzt beantragen 20RABATT AUF ALLES* EXKLUSIV mit Kundenkarte! Mo. 29.12. - Mi. 31.12.25 Frohe Weihnachten! Frohe Festtage und ein glückliches Jahr 2026 wünschen Ihnen Ihre Stadträte Herbert Petrilak-Weissfeld Reinhold Gems Stephan Bieber Martin Halser und der SPD-Ortsverein C C C C C C c c c c c c POLITISCHE ANZEIGE•Sponsor: SPD Ortsverein Plattling • Weitere Informationen unter https://ttpw.idowa.de/XGaSno Ein herzliches Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir wünschen ein erfolgreiches neues Jahr! Gätzschmann & Dr. Gerhardinger Rechtsanwälte Christian Gätzschmann Rechtsanwalt Dr. iur. Andreas Gerhardinger Rechtsanwalt Ludwigplatz 32 · 94447 Plattling Telefon: 09931 73555 · Fax 09931 73557 info@kanzlei-plattling.de · www.kanzlei-plattling.de Auf Ihren Besuch freut sich Daniela Schall mit Team. Landauer Straße 31 94447 Plattling Tel.: 0 99 31 / 27 89 Montag geschlossen! Ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neuesJahr wünschen wir allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten. Unseren Kunden und Geschäftspartnern wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, verbunden mit den besten Wünschen für das neue Jahr 2026. SERGEJ VISJULIN LackierCenterPlattling Dr.-Wandinger-Straße 2 94447 Plattling Telefon 0 99 31 / 89 13 - 28 Telefax 0 99 31 / 89 13 - 29 Mobil 0171 / 2 95 84 72 E-Mail: sv-lackiercenter@t-online.de Unser Betrieb istvom 24. 12. 2025 bis 6. 1. 2026 geschlossen. Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftspartnern und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr! 94447 Plattling Dr. Wandinger Str. 12 �09931/5174 94486 Osterhofen (Filiale) Plattlinger Str. 55 (beim KIK) �09932/90215 Echt süß! Weihnachtsmann-Mützen aus Marzipan Marzipan, Kokos und ein Hauch Rosenwasser: Diese Weihnachtsmann-Mützen sind echte Hingucker auf dem Plätzchenteller und der Trick mit dem Zuckerguss macht sie zum Deko-Highlight. Zutaten für circa 9 Weihnachtsmann-Mützen: Für den Teig: 200 g Marzipanrohmasse 50 g Puderzucker 1 Eiweiß (M) 30gMehl 50 g gemahlene gehäutete Mandeln 2 EL Rosenwasser (nach Belieben) Für die Deko: 100 g Puderzucker ca. 3 EL Zitronensaft rote Lebensmittelfarbe 30 g Kokosraspel 9 große weiße Zuckerperlen Zubereitung: 1. Für den Teig ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Marzipanrohmasse auf einer Reibe grob raspeln und in eine Rührschüssel geben. 2. Puderzucker, Eiweiß, Mehl, Mandeln und nach Belieben Rosenwasser dazugeben. Alle Zutaten zuerst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 3. Vom Teig gut walnussgroße Portionen abnehmen. Diese zuerst zu Kugeln rollen, dann leicht kegelförmig zu Weihnachtsmann-Mützen formen. Die Unterseiten flach aufs Blech setzen. Die Mützen mind. 45 Min. kalt stellen, dann bleiben sie beim Backen besser in Form. 4. Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Die Weihnachtsmann-Mützen im Ofen (Mitte) ca. 15 Min. backen – sie sollen nicht dunkel werden. Die Mützen aus dem Ofen holen, vollständig abkühlen und fest werden lassen. 5. Für die Deko Puderzucker mit Zitronensaft und Lebensmittelfarbe in einem Schälchen zu einem dickflüssigen, aber nicht zu festen Guss verrühren. Die Kokosraspel auf einen kleinen Teller schütten. Ein Brett mit Backpapier belegen. 6. Die Mützen mit der Spitze nach unten in den Guss tauchen, etwas abtropfen lassen und aufs Backpapier setzen. Sofort eine Zuckerperle als Bommel an die Spitze setzen. Sobald der Guss unten auftropft, die Mützen mit der Unterseite in die Kokosraspel setzen und mit den Fingern rundherum einen weißen Rand andrücken. Die WeihnachtsmannMützen auf Backpapier trocknen lassen. (dpa-mag) Durch die dreidimensionale Form haben die Nikolaus-Mützen einen perfekten Stand. Foto: Claudia Timmann/StockFood Studios/GU/dpa-mag Knecht Ruprecht Ein Gedicht von Theodor Storm (1862) Von drauß‘ vom Walde komm ich her; Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr! Allüberall auf den Tannenspitzen Sah ich goldene Lichtlein sitzen; Und droben aus dem Himmelstor Sah mit großen Augen das Christkind hervor; Und wie ich so strolcht‘ durch den finstern Tann, Da rief’s mich mit heller Stimme an: „Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell, Hebe die Beine und spute dich schnell! Die Kerzen fangen zu brennenan, Das Himmelstor ist aufgetan, Alt‘ und Junge sollen nun Von der Jagd des Lebens einmal ruhn; Und morgen flieg ich hinab zurErden, Denn es soll wieder Weihnachten werden!“ Ich sprach: „O lieber Christ, Meine Reise fast zu Ende ist; Ich soll nur noch in diese Stadt, Wo’s eitel gute Kinder hat.“ – „Hast denn das Säcklein auch bei dir?“ Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier: Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern Essen fromme Kinder gern.“ – „Hast denn die Rute auch bei dir?“ Ich sprach: „Die Rute, die ist hier; Doch für die Kinder nur, die schlechten, Die trifft sie auf den Teil, den rechten.“ Christkindlein sprach: „So ist es recht; So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“ Von drauß‘ vom Walde komm ichher; Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr! Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find! Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?
Glückwünsche aus Plattling Wir wünschen allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest sowie ein glückliches neues Jahr 2026. Bleiben Sie gesund! Vielen Dank für Ihr Vertrauen! Dr.-Walter-Bruch-Straße 1 · 94447 Plattling Tel.:09931/89040·Fax:09931/890414 E-Mail: apo-im-globus@web.de www.apotheke-globus-plattling.de imGlobus potheke Apollo Optik Plattling Preysingplatz 12 · Tel. 09931/9127848 Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht das Apollo Optik-Team Plattling. Mo. bis Fr. 9 bis 13 Uhr / 14 bis 18 Uhr • Sa. 9 bis 13 Uhr AVAS Ihr Spezialist für Metallrecycling & mehr zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb! • Eisen • Metalle • Altholz • Gewerbeabfall • Containerdienst info@avas-metallrecycling.de www.avas-metallrecycling.de Barbing Plattling & in Ab 7. Jan. 2026 sind wir wieder da! Wir wünschen unseren Kunden und Geschäftspartnern ein besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Gute. ( (( ( ( ( Besuchen Sie uns in der Auszeit! Ob ein gemütliches Frühstück, warme Speisen, Brotzeit, hausgemachte Kuchen und Torten oder bei einem Eis unseren Biergarten genießen ... Feiern aller Art, Catering auf Anfrage. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Inh. Silke Urmann & Yvonne Weinberger Mainkofen 22 (Haus D5) 94469 Deggendorf/Mainkofen 09931/873737-0 · E-Mail: cafe.auszeit20@outlook.de UNSERE AKTION: NEU· NEU· NEU Jeden Donnerstag von11.00 bis 20.30 Uhr CurrywurstTime Wir wünschen unseren Gästen, Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten ein ruhiges Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr. Wir wünschen allen ruhige Feiertage und einen guten Rutsch. WeissBeratende Ingenieure PartGmbH Landauer Straße 26, 94447 Plattling t 09931/60400-50 mail@ib-stefan-weiss.de WIR BRINGEN DIE ENERGIE Hintermeier Elektro GmbH Dr.-Wandinger-Straße 14 94447 Plattling Telefon 09931 1060 info@hintermeier-elektro.de www.hintermeier-elektro.de Wir wünschen unseren Kunden und Geschäftspartnern frohe, gesegnete Weihnachten und für das neue Jahr alles Gute und Gesundheit. HH H H H H H Gerhard Schötz Deggendorfer Straße 1 · 94505 Bernried Mobil 0170 / 6 46 41 81 · E-Mail: schoetz-g@t-online.de Allen unseren Geschäftspartnern, Freunden und Bekannten ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit für das neue Jahr wünscht Telefon 09931/9127888 0173/7083466 Preysingplatz 11 I 94447 Plattling www.p11-plattling.de Wir wünschen alLen Gästen ein gesegnetes Weihnachtsfest, alLes Gute und Gesundheit im neuen Jahr. GASTRON SEIT1997 PIZZA• PASTA• BURGER• DÖNER OMIE-ERFAHRUNG HEIMSERVICE&LOKAL Inhaber: Singh N I R Am 31. 12. 2025 und 1. 1. 2026 geöffnet! Nutzen Sie die Feiertage für schöne Stunden mit Ihren Liebsten! Sterne aus Papierrollen Einfache, aber schöne Bastelei Für viele sind sie neben Lebkuchen, Spekulatius, Tannenbaum, dem Duft nach Zimt und Nelken, Kugeln und Lichterketten der Inbegriff von Weihnachten. Sie sind filigran, einzigartig, funkelnd und immer schön anzuschauen. Die Rede ist natürlich von Sternen. Dabei gibt es mittlerweile vielfältige Arten sie selbst zu basteln. Hingen sie zu Zeiten von Eltern oder Großeltern aus Stroh am prächtig geschmückten Baum, finden sich mittlerweile Sterne aus Brotzeittüten und sogar leeren Klopapieroder Küchenpapierrollen in den Wohnungen. Gut, dass zumindest die letzteren beiden Utensilien zumindest in einem Haushalt mit Kindern immer irgendwie vorhanden sind. Wie auch die Kleinsten zauberhafte Sterne ganz leicht und ohne großen Aufwand – dafür mit Ruhe für die Eltern – basteln können, ist in der nachfolgenden Anleitung zu lesen. ■ Materialien Klopapier- oder Küchenpapierrollen (in der Beschreibung nur als Rolle bezeichnet), eine Schere, Kleber, (Acryl-)Farbe, eventuell Glitzer. ■ So geht’s Mit der Schere etwa ein Zentimeter breite Ringe von der Rolle schneiden. Damit sich die Ringe leichter schneiden lassen, die Rolle zusammendrücken. Die abgeschnittenen Ringe so zurechtlegen, dass sie einen Stern ergeben. Nun die einzelnen Teile mit dem Kleber verbinden. Jetzt heißt es etwas Geduld haben, denn der Kleber muss trocknen. Um dem Stern während des Trockenvorgangs mehr Stabilität zu geben, können die einzelnen Ringe mit Hilfe von Büroklammern fixiert werden. Ist der Kleber ausgehärtet, die Klammern wieder entfernen. Nun ist es an der Zeit, das Grau der Rolle verschwinden zu lassen. Mithilfe der (Acryl-)Farbe verwandeln sich die Sterne in wahre Kunstwerke. Ob grün, rot, blau, pink oder lila – hier können sich die kleinen und großen Künstler nach Lust und Laune austoben. Es fehlt noch ein Hauch Glitzer für den perfekten Stern? Die Farbe gut trocknen lassen, den Stern mit etwas Kleber bestreichen und funkelnde Akzente setzen. Und keine Sorge: zu viel Glitzer gibt es nicht! (anr) Die Streifen über Kreuz zusammenkleben ... ... trocknen lassen, bemalen und fertig ist der Stern. Fotos: A. Reimer Es braucht nicht viel für den Stern: Schere, Kleber, Papierrolle und Farbe. Die Papierrolle in etwa ein Zentimeter breite Streifen schneiden.
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Deggendorfer Straße 40 • 94447 Plattling Telefon 09931/981800 • Fax 09931/9818018 info@marquardt-physio.de • www.physiotherapie-marquardt.de $ $ % % Wir wünschen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr Gesundheit und allzeit gute Fahrt. HELMUT EIMER Meisterbetrieb der Kfz-Innung Ihr kompetenter Ansprechpartner rund ums Auto seit über 60 Jahren. Car Service | Truck Service | Diesel Service Telefon: (0 99 31) 21 61 + 60 51 eimer-plattling@t-online.de · www.eimer-plattling.de Öffnungszeiten: Mo. Fr. 7.30 18.00 Uhr E E E E E E E E E „Tauet, Himmel, den Gerechten!“ Eine Geschichte von Anton Halser Endlich! Heut’ ist HeiligAbend. Auch in dem alten Pfarrdorf, das schon deutlich von den Wohnblocks der ausfransenden Polypen der Stadt angefressen wird. Heute, am Vor-Tag aller Seligkeiten, soll auch in einer vorabendlichen Andacht auf das Fest eingestimmt werden. Einen richtigen Pfarrer hat die Gemeinde schon lange nicht mehr. Dafür aber einen Hilfsgeistlichen aus dem Süden Indiens, der sich hier seinen und zum Teil auch seiner zurückgebliebenen Familie Lebensunterhalt verdienen will. Sein Name ist für uns Weltbürger unaussprechlich; er wird daher hier nur der „Pater Charly“ genannt. So haben er und die Dorffrauen für alte und kranke Leute, für Kinder und Fremde einen heimeligen Nachmittag im alten Pfarrsaal vorbereitet, bestehend aus einem BewirtungsTeil und einer Andacht. Eigentlich geht man in Bayern ja erst in die Kirche - und dann ins Wirtshaus, aber die Frauen haben sich mit dem Verweis, sie müssten ja das Alles heute am Heiligen Abend auch wieder noch wegräumen, durchgesetzt. Also, bleibt der Vorhang der kleinen Bühne vorerst noch geschlossen und nach der Begrüßung durch Pater Charly fingert nur der hochbetagte Schullehrer und Werktagsorganist, der Beppi, auf dem Harmonium ein bisserl rum. Dazu gibt es Weißwürscht oder Wiener mit Brezen und Senf serviert. Dass bereits Teller mit allerhand süßem Naschzeug die Tische zieren, versteht sich von selbst. Tee, Sprudel oder Schorle zum Trinken. Alles kostenlos vom Frauenbund, weil halt Weihnachten ist. Die Besucher, die meisten kennen sich ja kaum, lösen sich aus der Beklemmung, trinken und reden sich ein bisschen warm. Holpriger Start Mit einigem Gepolter werden die Tische abgeräumt, der Alltag in die Spülküche verbannt. Jetzt kann der feierliche Teil beginnen. Der Saal wird etwas abgedunkelt, dafür das Geschehen auf die Bühne verlagert. Der Vorhang geht auf; von den zwei Spots ist einer auf einen Stroh-Press-Bündel vom Brucker-Bauern gerichtet, einen gewöhnlichen länglichen Bündel, auf dem lediglich etwas verquer eine Decke und ein Sofa-Kissen liegen, begleitet, beschützt von dem bedauernswerten Olivenbaum, der in seiner Kiste zur Überwinterung hereingeschleppt wurde. Daneben noch ein ganz gewöhnlicher hölzerner Stuhl: Eine zeitgemäße Inszenierung des Stalles von Bethlehem. Vor der Bühnenrückwand das ganze Equipment der kirchlichen JazzBand, die hier gelegentlich probt. Der zweite Spot ist auf Charly gerichtet, der hier oben nun in holperigem Deutsch versucht, die Gesellschaft auf das kommende Fest einzustimmen. Mit Weheleid muss er seine Muttersprache verleugnen, hat die Besinnung zu verdrängen, dass zur Stunde in seiner Heimat bereits die Weihnachtsglocken läuten, während er hier vor vollen Bäuchen die Botschaft der Liebe verbreiten muss - soll - darf. Jetzt zum Gesang: Der Beppi, der brave alte Beppi stimmt das so wehleidig-schöne Lied „Tauet, Himmel, den Gerechten“ auf seinem Harmonium an, in der Erwartung, dass da doch wohl ein paar mitsingen. Weil aber die meisten Frauenstimmen noch hinten in der Küche gebunden sind, bleibt er so ziemlich der einzige Sänger zu seinem Spiel. Nur die erste Strophe, mehr an Text wäre ja eh nicht zu erwarten gewesen - aber - halt - aber! Da springt der Charly, unser Pater Charly nach hinten, schnappt sich die Gitarre, die er ja als Jazzer spielt, prüft kurz die Stimmung, stellt sich breit in die Mitte und erklärt, dass er jetzt das Lied in seiner Muttersprache bringen wird - und dann gleich auch noch in Englisch für die Fremden im Raum. Immer nur die eine Strophe. Und dann … jetzt haben sie ‘s … doch, jetzt haben sie wohl die Melodie … und jetzt fordert Charly seine ihm gegenwärtig anvertraute Gemeinde auf aufzustehen. Mit göttlicher Inbrunst „Jetzt singen wir alle zusammen das schöne Lied, ein jeder in seiner Sprache, so wie er es als Kind gelernt hat. Alle mit voller göttlicher Inbrunst zusammen.“ Natürlich kann er da jetzt seine Gitarre nicht benutzen, jetzt braucht er ja seine beiden Hände, seine ganzen Arme, um Einsatz und Takt, Elan und Tempo zu steuern. Da muss schon wieder der Beppi sein Harmonium in Schwung bringen. Und jetzt hebt es an: Der Charly streckt seine Arme weit aus, der Beppi schwitzt … und im Saal schwillt ein Gesang an, dass es eine wahre himmlische Freude sein muss. Nach den ersten Takten kommen auch schon ein paar Frauen aus der Küche gelaufen, um bei dem Anruf an Gott mit dabei zu sein. Kaum einer versteht den Anderen, aber der Klang tönt so freudigkräftig, dass Charly zum Schluss alle Mühe hat, die Stimmen wieder einzufangen. Und er beugt sich dem Verlangen der holden Küchen-Weiblichkeit, das Ganze noch einmal zu wiederholen, schließlich muss ja die Überstimme auch noch mit eingebracht werden. Die Gewalt des Gesanges hat alle vereint. Tauet, Himmel, den Gerechten! Was für ein Ruf aus der Not! Welche Erwartung! Was für ein Tag! Eigentlich hätte jetzt der Bäcker-Franz noch eine Weihnachts-Geschichte lesen sollen. Aber der Charly hat gesehen, dass dem Franz da ein paar Tränen über die Wange gelaufen sind. Da hat er sich bei der Gemeinde freudig bedankt und allen ein gesegnetes Weihnachtsfest gewünscht. Und bei Einigen, die scheu und etwas humpelig herein gekommen waren, konnte man sehen, dass sie tatsächlich gerader und mit offenem Blick wieder in die nun eingekehrte Nacht hinausgegangen sind. Doch mit Freude am Heute, mit Zuversicht für das Morgen. Ein Hirte an der Krippe des Jesukindes. Foto: imago images/MiS
Glückwünsche aus Plattling Allen unseren Gästen, Freunden und Bekannten wünschen wir ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr. Familie Fernando Midea Pizza-Pavillon „San Salvo“ Alle Gerichte zum Mitnehmen! Unsere Öffnungszeiten: 11.00 – 14.00 Uhr 17.00 – 22.00 Uhr, Montag Ruhetag! Ludwigplatz 18 • 94447 Plattling •Z0 99 31/ 61 64 Wir wünschen und ein gesegnetes frohe Weihnacht neues Jahr 94447 Plattling • Schulstraße 26 www.servus-plattling.de Tel.: 0 9931 / 89 29 805 • Brennholz • Holzbriketts • Streusalz • Tierstreu • Tiernahrung • Holzpellets Happy 2026 Der Fischereiverein bedankt sich und wünscht allen Vereinsmitgliedern, Gönnern und Förderern ein friedliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Fischerjahr. Fischereiverein Plattling e.V. Passauer Str. 52 - 94447 Plattling Die Vorstandschaft M M M E E R R R R H Allen unseren Kunden ein besinnliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2026 stets Glück und Erfolg! Inh. Ramona Hollauer Friseurmeisterin Ludwigplatz 13 ∙ 94447 Plattling Telefon 09931/73748 Termine nach Vereinbarung E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E E IHR HAAR IST UNSERE LEIDENSCHAFT Wir wünschen allen Kunden, Freunden und Bekannten frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr. Tank-Shop Getränkemarkt Gekühlte Getränkekisten Plattling · Straubinger Straße 64 · Telefon 0 99 31 / 65 55 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Billmeier elefon 09931/6555 „Softtecs“ Waschanlage Blue Ad Neue Waschboxen Allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches Jahr 2026! ZIMMEREI HOLZBAU Max Jahrstorfer Geranienweg 8 · 94447 Plattling Telefon 09931/71453 Von Hexen und Weihnachtsmännern Bräuche und kulinarische Traditionen machen die festliche Jahreszeit in Europa einzigartig. Weihnachten wird in ganz Europa gefeiert. Überall begegnet man eigenen, oft einzigartigen, mitunter sogar skurrilen Bräuchen. Gemeinsam mit dem Weihnachtsmann lässt sich eine gedankliche Reise durch das festliche Europa unternehmen. Und wo könnte diese Reise wohl passender beginnen als in seiner vermeintlichen Heimat? Viele Finnen glauben, dass der Weihnachtsmann in Lappland wohnt. Vom Korvatunturi, dem „Ohrenberg“, nahe der russischen Grenze, soll er der Legende nach die Geschenke in alle Welt bringen. Wie in so vielen anderen europäischen Ländern ist Weihnachten auch in Finnland ein Familienfest. Der Weihnachtsabend, auf Finnisch „Jouluaatto“ genannt, beginnt traditionell mit einem Saunagang, ehe ein festliches Essen folgt. Es gibt oft Weihnachtsschinken, Lachs und „Karjalanpiirakka“, karelische Piroggen. In Griechenland schmückt man zu Weihnachten keine Bäume, sondern Boote. Die Adventszeit begehen viele Griechen mit Fasten, das sie am 25. Dezember brechen. Dann kommen festliche Speisen auf den Tisch. Bei vielen Familien ist es gefüllter Truthahn. Eine besondere Spezialität ist das kunstvoll verzierte Weihnachtsbrot „Christopsomo“. Die Geschenke gibt es jedoch erst am Neujahrstag. Diese bringt der Heilige Basilius. In Norwegen verweist der Name „Jul“ auf die heidnischen Wurzeln und die Wintersonnenwende. Die Menschen schmücken ihre Häuser mit Lichterketten, und in einigen Regionen stellen sie „Julebukk“, also kleine Strohgeister, vor die Türen – ein alter Brauch, der Schutz und Ernteglück bringen soll. Der „Julnissen“, der norwegische Weihnachtsmann, gilt als koboldartiger Hofgeist, der auf dem Bauernhof lebt und an Weihnachten Geschenke verteilt. Bescherung gibt es erst am Dreikönigstag In Spanien hingegen bringen die Heiligen Drei Könige am 6. Januar die Geschenke. Jedes Kind schreibt ihnen einen Brief, erklärt sein Verhalten im vergangenen Jahr und äußert seine Wünsche. Der Heilige Abend, „La Nochebuena“, ist ein Fest der Familie mit reichhaltigen Vorspeisen wie Schinken, Meeresfrüchten oder Käse, gefolgt von Fleisch, Fisch oder gefülltem Truthahn. Die Desserts aus Nougat, Marzipan oder die bekannten „Polvorones“, ein krümeliges Schmalzgebäck, und der „Spanische Dreikäsekuchen“ sind dabei besonders beliebt. In Schweden markiert der „Lucia-Tag“ am 13. Dezember einen frühen Höhepunkt der Weihnachtszeit. Mädchen in weißen Gewändern und mit Lichterkronen feiern die heilige Lucia und symbolisieren die Hoffnung auf das Ende der langen Winternächte. Am 24. Dezember folgt ein großes Festessen mit Lachs, Fleischbällchen und Würstchen. Eine Tradition ist der „Julklapp“: Früher legte man die Geschenke noch anonym vor der Tür ab, heute wird daraus oft ein Spiel mit Reimen oder Rätseln. In Frankreich steht am 24. Dezember das ausgedehnte Festessen im Mittelpunkt. Dieses kann bisweilen schon einmal bis tief in die Nacht hinein dauern. Klassisch wird oft ein mit Kastanien gefüllter Truthahn oder auch ein Kapaun, der üblicherweise mit Pflaumen gefüllt wird, serviert. Besonders im Süden gehören die „Treize Desserts“, dreizehn verschiedene Nachspeisen, dazu: Sie erinnern an Jesus und seine zwölf Apostel und umfassen unter anderem Nougat, Obst, Gebäck undKäse. Wenig überraschend ähneln die Bräuche inÖsterreichjenen in Bayern: Es gibt einen Adventskranz, den Weihnachtsbaum schmückt die Familie gemeinsam, und die Bescherung findet am Heiligabend statt, wenn das Christkind die Geschenke bringt. Wichtig dafür: Kurz vor der Bescherung öffnet man das Fenster, damit es hereinfliegen kann. In der Ukraine feiern die Menschen Weihnachten nach dem julianischen Kalender. Die Festlichkeiten beginnen am 6. Januar mit dem „Sviat Vechir“, dem Heiligen Abend. An diesem Fastenabend essen die Familien traditionell fleischlos. Das „Kutja“, ein Brei aus Weizen, Honig, Rosinen und Nüssen, darf dabei auf keinen Fall fehlen. Zum festlichen Mahl bereiten sie meist zwölf Gerichte zu, die die zwölf Apostel symbolisieren – darunter „Borschtsch“, eine Rote-Bete-Suppe, und „Warenyky“, gefüllte Teigtaschen. Am 7. Januar, dem eigentlichen Weihnachtstag, besuchen viele Ukrainer den Gottesdienst und verbringen Zeit mit ihren Familien. In den Niederlanden findet die Bescherung deutlich früher statt als in vielen anderen Ländern. Bereits am 5. Dezember, dem Vorabend des Nikolaustags, feiert man den „Sinterklaasavond“. Der heilige Nikolaus, der der Tradition nach zusammen mit seinem Helfer „Zwarte Piet“ mit dem Schiff aus Spanien anreist, zieht dann durch die Städte und bringt den Kindern ihre Geschenke. Die Familien verbringen Weihnachten meist zu Hause und feiern ein eher ruhiges Fest. In Polen lässt man einen Platz frei Mit der „Wigilia“, dem festlichen Heiligabend, erreicht die Weihnachtszeit in Polen ihren Höhepunkt. An diesem Abend servieren viele Familien traditionell zwölf fleischlose Gerichte, darunter Rote-Bete-Suppe, Karpfen und die bekannte Spezialität „Pierogi“, polnische Teigtaschen. Ein Platz am Tisch bleibt symbolisch frei, um an Bedürftige und Verstorbene zu erinnern. In Dänemark ist Weihnachten ebenfalls ein Familienfest. Am 24. Dezember gibt es Gerichte wie Ente oder Schwein, Rotkohl und Kartoffeln. Beliebt sind „Julehjerter“, gebastelte Weihnachtsherzen aus Papier, mit denen die Familien den Weihnachtsbaum dekorieren. Kinder hängen Strümpfe auf, in die der „Julemand“, der dänische Weihnachtsmann, zusammen mit seinen Helfern, den Weihnachtswichteln, Geschenke legt. In Tschechien ist der 24. Dezember der wichtigste Weihnachtstag. Typisch für das Festessen sind Karpfen mit Kartoffelsalat, Schnitzel sowie verschiedenes Weihnachtsgebäck. Eine besondere Tradition ist das Apfelschneiden: Schneidet man einen Apfel quer auf, soll ein Stern im Kernhaus Glück bringen, während ein Kreuz als schlechtes Omen gilt. Das „Chrischtchindli“ und die Hexe Befana Inder Schweiz ist, wie so oft, vieles anders. In der Deutschschweiz bringt das „Chrischtchindli“ die Geschenke, in der Romandie der „Père Noël“. Auch kulinarisch gibt es regionale Unterschiede: Fondue und Raclette sind Schweizer Klassiker, die Berner Platte ist im Kanton Bern beliebt, im Tessin gehören Kapaun in Senfsauce und Panettone zum Festessen. In Italien isst man an Heiligabend traditionell fleischlos, besonders im Süden dominiert Fisch. Die Geschenke bringt der Weihnachtsmann am 25. Dezember. Eine Besonderheit ist die Hexe Befana, die in der Nacht zum 6. Januar der Legende nach auf ihrem Besen umherfliegt und den Kindern Süßigkeiten – wenn sie denn brav waren – oder auch ein Stück Kohle, also schwarzen Zucker, bringt. In England findet der Höhepunkt am 25. Dezember statt. „Father Christmas“ bringt die Geschenke, die die Familien morgens öffnen. Das traditionelle Festessen mit Truthahn, Bratkartoffeln und Gemüse gehört ebenso dazu wie die „Christmas Crackers“ (bunte Knallbonbons) sowie der „Christmas Pudding“ und „Mince Pies“ mit Fruchtfüllung. Auch die Weihnachtsansprache aus dem Königshaus ist für viele Familien ein fester Bestandteil der Weihnachtstradition. In Belgien vereinen sich verschiedene Traditionen. In Flandern bringt „Sinterklaas“, begleitet vom „Zwarte Piet“, schon am 6. Dezember die ersten Geschenke. An Weihnachten übernimmt der „Père Noël“. Das Festessen beginnt oft mit Meeresfrüchten, gefolgt von Braten oder Wild. Beliebte Süßspeisen sind der „Cougnou“, ein traditionelles Hefegebäck, sowie Spekulatius. Ob besinnlich oder ausgelassen, schlicht oder festlich gefeiert wird, überall in Europa zeigt sich zu Weihnachten die Vielfalt der Kulturen. Trotz unterschiedlicher Bräuche verbindet alle das gleiche Bedürfnis: Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind. Und genau das macht das Weihnachtsfest zu etwas Besonderem. ■ Maximilian Pleier Die Niederlande erreicht der aus seiner Heimat Spanien kommende Nikolaus zusammen mit seinem Helfer „Zwarte Piet“ per Schiff. Foto: Imago/ANP Gelebte Tradition: Auch in diesem Jahr werden wieder viele Briten die Weihnachtsansprache von König Charles III. anschauen. Foto: Imago/i Images In Venedig kommt die Hexe Befana schon einmal mit dem „Vaporetto“. Foto: Imago/ABACAPRESS
Glückwünsche aus Plattling + Umgebung Wir wünschen allen unseren Bürgerinnen und Bürgern ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, erfolgreiches und vor allem ein gesundes neues Jahr. Ihre Bürgermeister Gemeinde Aholming Martin Betzinger Gemeinde Buchhofen Josef Friedberger Gemeinde Moos Alexander Zacher Gemeinde Oberpöring Thomas Stoiber Gemeinde Otzing Johannes Schmid Gemeinde Stephansposching Jutta Staudinger Gemeinde Wallerfing Hans Eigner JosefBugl KFZ-Meisterbetrieb GmbH Bahnhofstraße 45, Telefon 0 99 35/5 12 94569 Stephansposching Frohe Weihnachten undein glückliches neues Jahr! Frohe Weihnachten und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten. Gas- und Wasserinstallation, Heizung, Lüftung, Spenglerei Josef Unverdorben GmbH Neusling 30 · 94574 Wallerfing · 09936/90376-0 info@unverdorben-hls.de PRELLER HEIZUNG · LÜFTUNG · SANITÄR Wir wünschen allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten frohe, besinnliche Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr. 94569 Stephansposching· Tulpenweg 4 09935/1293 · info@hls-preller.de Der Förderverein Wallerfinger Volksfest e. V. wünscht allen Freunden und Besuchern des Wallerfinger Volksfestes ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr, verbunden mit dem Wunsch, dass wir uns gesund beim Volksfest 2026 wieder sehen. Ich wünsche allen meinen Kunden, Freunden und Bekannten ruhige Weihnachten und ein gesundes, glückliches neues Jahr! Salon Brigitte Brigitte Blenk Bahnhofstraße 2 · 94563 Otzing Telefonische Voranmeldung 0 99 31/51 77 Weihnachten heißt schenken! FREUDE Die Weihnachtseule Eine besondere weihnachtliche Geschichte von Anita Menger Vor langer Zeit war der Weihnachtsmann, wie je des Jahr in der Weihnachtsnacht, mit seinem Rentiergespann auf dem Weg in ein kleines, abgelegenes Dorf. Er hatte gerade in der nahe gelegenen Stadt die Geschenke zu den Familien gebracht. Jetzt musste er nur noch über das große Waldgebiet, hinter dem das Dörfchen lag, fliegen und dort die letzten Päckchen verteilen. Die neun Rentiere mit den lustigen Namen Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitz und Rudolph, die seinen Schlitten zogen, wurden langsam müde. Nach der langen, beschwerlichen Tour war das kein Wunder. Trotzdem rafften sie sich auf und gaben ihr Bestes. So kamen sie zügig voran, bis plötzlich, in der Mitte des Waldes, das Gefährt außer Kontrolle geriet. Es schlingerte und holperte wie verrückt. Der Weihnachtsmann hielt sich erschrocken fest. Das hatte er noch nie erlebt. Er kam sich vor, als würde er auf einem wilden Stier reiten. Nach dem ersten Schreck fasste er sich aber schnell und griff beherzt in die Zügel. „Brrr…“ rief er seinen Rentieren beruhigend zu. Es schien zu wirken, bis eines der Rentiere, es war Donner, unruhig wurde und seltsame Verrenkungen machte. Damit brachte er die anderen Tiere wieder aus dem Takt, wodurch das Gespann erneut außer Kontrolle geriet. Es half nichts, sie mussten notlanden. Zum Glück sah der Weihnachtsmann in einiger Entfernung eine Waldlichtung. Bruchlandung Mit viel Mühe und Geschick gelang es ihm, sein Gespann dorthin zu lenken. Die Landung verlief zwar unsanft, aber ohne nennenswerten Schaden. Besorgt und mit leicht zittrigen Knien stieg der Weihnachtsmann von seinem Schlitten und beeilte sich nach seinen Rentieren zu sehen. Gottlob, keines von ihnen hatte sich bei der Landung verletzt, aber Donner war ganz grün im Gesicht und krümmte sich vor Schmerzen. Blitz, der neben Donner stand, legte wie tröstend seinen Kopf an Donners Hals. Der Weihnachtsmann, der für den Notfall immer Heilkräuter bei sich hatte, ging zu seinem Schlitten, um das Säckchen mit den Kräutern zu holen. Zu seinem Schreck musste er feststellen, dass es nicht mehr im Schlitten lag. Es musste wohl bei der turbulenten Fahrt hinausgefallen sein. Jetzt war guter Rat teuer. Er überlegte, wen er zu Hilfe rufen sollte. Das Christkind hatte bestimmt noch alle Hände voll zu tun und seine fleißigen Helferlein waren in dieser Zeit auch alle überlastet. Natürlich würden sie alle trotzdem seinem Hilferuf folgen. Wer ruft aus dem Wald? „Huhuu“ hörte der Weihnachtsmann plötzlich hinter sich. Er drehte sich um, konnte aber nichts entdecken. „Huhuu“ vernahm er wieder und sah plötzlich zwei Kreise in der Dunkelheit aufleuchten. Eine Eule, erkannte der Weihnachtsmann erfreut. Er schätzte dieses als weise bekannte Tier des Waldes sehr. „Hallo liebe Eule!“ grüßte der Weihnachtsmann, „kannst du uns behilflich sein?“ „Aber gerne!“ antwortete die Eule. Lautlos flog sie durch die Luft und landete bei der Gruppe. Der Weihnachtsmann erzählte ihr, was passiert war, und die Eule sah Donner daraufhin von allen Seiten prüfend an. Nachdem sie einige Male in gewohnt abgeklärter Art „Huhuu“ gerufen hatte, drehte sie ihren Kopf in Richtung Weihnachtsmann und sagte: „Oh ja, ich kenne Heilkräuter, die in diesem Fall sicher und schnell helfen“. „Ja, aber wo bekommen wir diese jetzt her?“ fragte der Weihnachtsmann. „Kein Problem, ich schicke meine Freunde in den Wald, die finden sicher schnell die richtigen Pflänzchen, denn schließlich wissen wir Waldbewohner, wo welche Kräuter wachsen und für was sie gut sind“, antwortete die Eule. Sie rief ihre Eulenfreunde zusammen und erklärte ihnen, worum es ging. Diese zeigten sich sofort bereit, zu helfen, besprachen sich kurz und schwärmten dann aus, um die Heilpflanzen zu suchen. Tiere und ihre Sorgen In der Zwischenzeit führten der Weihnachtsmann und die Eule ein angeregtes Gespräch. Die Eule erzählte ihm von den Sorgen und Nöten der Tierwelt und von ihren Wünschen und Träumen. Er erfuhr von ihrer Angst ihren Lebensraum zu verlieren, von den Hungersnöten in sehr strengen Wintern und von den Gefahren, die ihnen durch die Menschen drohten. „Ich werde mich mit dem Christkind besprechen“, versprach er. „Es muss doch einen Weg geben, wie wir euch beistehen können.“ Endlich kam die Eulenschar zurück und sie hatten tatsächlich die benötigten Heilkräuter dabei. Der Weihnachtmann nahm die Pflänzchen, ging zu Donner und hielt sie ihm mit der ausgestreckten Hand entgegen. Donner beäugte die Kräuter, machte aber keine Anstalten sie anzunehmen. Erst als der Weihnachtsmann ihm gut zusprach und Blitz ihn aufmunternd stupste, bequemte er sich dazu und aß die Kräuter schließlich auf. Es dauerte nicht lange, bis die Wirkung einsetzte und es Donner besser ging. Nachdem sich der Weihnachtsmann und seine Rentiere bei den hilfreichen Eulen bedankt hatten, versicherte der Weihnachtsmann, dass er sofort nach seinem Gespräch mit dem Christkind zurückkommen würde. Nachdenklich setzte er seine Reise fort. Bald darauf erreichten sie das kleine Dorf, aber sie hatten doch viel Zeit verloren, deshalb musste der Weihnachtsmann sich sputen, um seine Gaben noch rechtzeitig zu den Menschen zu bringen. Hilfe vom Christkind Als er endlich fertig war, flog er auf dem schnellsten Weg zum Christkind, denn er wollte ihm unbedingt erzählen, was er von der Eule erfahren hatte. Das Christkind hörte ihm aufmerksam zu und anschließend besprachen sie, wie den Tieren der Welt zu helfen sei. Schließlich hatten sie eine Idee, die vielversprechend zu sein schien und beschlossen einen Versuch zu wagen. Zufrieden mit ihrem gemeinsamen Plan verabschiedete sich der Weihnachtsmann und war noch vor Morgengrauen wieder auf der Waldlichtung. Dort erklärte er der Eule in einem langen Gespräch, was er mit dem Christkind vereinbart hatte. Was damals genau besprochen wurde, ist unbekannt, aber seit diesem Tag sind die Eulen am Heiligen Abend als stellvertretende Weihnachtsmänner für alle Waldtiere unterwegs. Unter anderem freuen sich Eichhörnchen über extra feine Nüsse, Wildtiere über gefüllte Futterkrippen und Vögel über Samen und Sonnenblumenkerne, die sie am Weihnachtstag vorfinden. In der Adventszeit aber fliegen die Weihnachtseulen nachts in Dörfer und Städte und erzählen schlafenden Menschen von den Sorgen und Nöten der Tiere und bitten sie um ihre Hilfe. Die Worte erreichen das Unterbewusstsein der Menschen, diese merken nicht, was vor sich geht, und wenn doch, dann glauben sie zu träumen. Weihnachten kann magisch sein. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Geschenke Ein Gedicht von Sandra Meilinger Wos wird des Joa wohl unterm Christbaum lieng? Für unsa fleißige Mama vielleicht a goldner Fingerring? Mei groaße Schwester mecht a festlichs Sonntagsgwand, d´Oma gfreit´s se über a Kaffehaferl, mit am scheena Rand. Mei kloana Bruada brauchad dringend an neia Anorak, und da Opa wull an bsonders guadn Schnupftabak. Selbagstrickte Seckl warn für Papa ned schlecht, moinst ob Tante Resl a bunte Dischdeck mecht? Da Nachbarn kriagt a Glaserl Honig für sein Tee, und für mei Hunderl an groaßn Knochn, mei des wa schee. Unsa Postbot kannt woarma Handschua braucha, und da Schullehrer a stingade Zigarren zum raucha. An Pfarrer derf ma ja ned vergessen, weil der hot über d´Feierdog ja gor so viel Messen. Dem frechn Maxl vo nebenan, den dad i goar nix schenga, dem Lausbua solls sauber des Weihnachtsfest verrenga. Oba i - i dad mi scho über a Geschenk recht gfreia, mei Wunsch war an Puppenwogn, an nogelneia. Oda an Holzschlitt fürn verschneid´n Winta, der begeistert doch ole gloana Kinda. I konns kam abwortn, bis des Christkindl kimmt, und jeder sei Geschenk in die Hände nimmt!
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