Eine Sonderbeilage der Kötztinger Zeitung und des Viechtacher Anzeigers Dezember 2025 Fr he Weihnachten Informationen und Glückwünsche der Geschäftswelt aus Ihrem Ort Besinnliche Gedichte und liebevolle Zeichnungen Großes Weihnachtsrätsel
Die Wochen vor Weihnachten fühlen sich oft wie ein Wettlauf an: voller Erwartungen, Terminen und kleiner Dringlichkeiten. Die Straßen sind voll mit Menschen, die – wie ich selbst – noch auf der Suche nach Geschenken sind. In den Geschäften erklingt schon seit Wochen weihnachtliche Musik, aber mir fällt es schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Die Tage sind gefüllt mit To-dos: Das wollte, das könnte, das sollte ich noch erledigen, bevor das Jahr zu Ende geht. Und manches muss man dann tatsächlich noch erledigen. Irgendwann hilft auch das endlose Aufschieben nichts mehr. Für mich ist es jedes Jahr dasselbe Phänomen: Gerade dann, wenn die „staade Zeit“ anbrechen sollte, scheint sie vielen von uns am wenigsten „staad“ zu sein. Vielleicht ist es gerade deshalb so wichtig, innezuhalten. Nicht lange, manchmal reicht ein Atemzug. Ein kurzer Blick aus dem Fenster auf die weihnachtlich geschmückten Straßen und Häuser oder auch ein gemeinsamer Glühwein mit Menschen, die einem wichtig sind. Weihnachten erinnert uns daran, dass es oft schon die kleinen Augenblicke sein können, die uns ein wenig Glück bringen. Bei all der Hektik und dem Stress vergessen wir das aber nur allzu oft. Die Adventszeit ist aber auch geprägt von Traditionen und Ritualen. Das gemeinsame Schmücken des Christbaums, das Erzählen jener Anekdoten, die zwar schon hunderte Male erzählt wurden, einen aber dennoch wieder zum Schmunzeln bringen. Diese Momente im Kreis der Familie oder Freunde geben Halt in Zeiten, in denen nicht jeder Blick in die Zukunft nur Zuversicht bereithält. Denn auch 2025 war für viele ein Jahr voller Herausforderungen. Manches hat uns überrascht, anderes hat uns sicherlich einiges an Überwindung gekostet. Umso wertvoller sind jene Begegnungen, die uns gestärkt haben. Menschen, die mit uns gelacht haben, uns unterstützt oder inspiriert haben. Weihnachten lädt uns ein, diese Dankbarkeit bewusst wahrzunehmen. Und sie auch zu teilen. Nicht jeder erlebt diese Zeit im Kreis der Familie oder mit Freunden. Umso bedeutsamer sind kleine Gesten: ein Anruf, aufmunternde Worte oder einfach nur zuhören. Oft sind es genau diese Dinge, die die wahre Weihnachtsbotschaft weitertragen: Menschlichkeit, Mitgefühl und ein friedvoller Umgang miteinander. Wenn wir in diesen Tagen zur Ruhe kommen, können wir erkennen, was wirklich zählt: Frieden, Gesundheit, Gemeinschaft. All das sind Werte, die niemals selbstverständlich sind. Wer es schafft, sich dem Zauber dieser besonderen Zeit zu öffnen, geht mit einem leichteren Herzen durch das Leben. Die Mediengruppe Attenkofer und die Geschäftswelt wünschen Ihnen und Ihren Liebsten schöne Festtage und ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Marie Burgmeier, Laberweinting, 13 Jahre Pia Schatt, Schwarzach, 12 Jahre Katharina Straubinger Simbach, 14 Jahre Ein herzliches Dankeschön für die rege Teilnahme an unserem Wettbewerb. Unsere Glücksfee hat aus der großen Anzahl der Einsendungen diese 3 Gewinner gezogen: Unsere Gewinner Die (fast) vergessene Weihnachts-Botschaft Kleine Momente des Glücks zum Ende eines bewegten Jahres
Glückwünsche aus Bad Kötzting + Umgebung ©Privat ©Johann Semmler Glücksspiel kann süchtig machen. Spielteilnahme ab 21 Jahren. Informationen und Hilfe unter www.spielbanken-bayern.de www.spielbanken-bayern.de DUO BLACK & WHITE 26. GEBURTSTAG 25.2.2026 Beginn: 19 Uhr ©Hubert Lankes TRIO TRIKOLORE LIVEMUSIK 26.3.2026, Beginn: 19:00Uhr WIR WÜNSCHEN IHNEN EIN FROHES FEST UND FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH. Geschenkideen für Weihnachten. SILVESTER MIT MUSIK PRIVAT JOKER 31.12.2025, Beginn: 20:00Uhr © Andrea Herzig CAPPUCCINO LIVEMUSIK 31.1.2026, Beginn: 19:00Uhr TALK.EAT.PLAY JOHANNES REITMEIER 5.3.2026Beginn: 19:00Uhr Familie Adam bedankt sich bei allen Kunden, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten für das entgegengebrachte Vertrauen und wünscht frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr! Arndorfer Steig 9 | D-93444 Bad Kötzting Telefon 09941/906892 Telefax 09941/906893 Mobil 0170/1639871 E-Mail post@adam-bau.com Internet www.adam-bau.com Frohe Weihnachten undein gesundes neues Jahr 2026 wünscht der Fam. Hartmannsgruber ( B&B Steinbachhotel ) Gerhard Preuss. Für die überaus freundliche Aufnahme in meinem neuen Zuhause nochmals vielen Dank. Zeit DANKE zu sagen! Valerie Brandl, Bad Kötzting, 11 Jahre Severin Brandl, Bad Kötzting, 9 Jahre Ein Klassiker neu gedacht Weihnachtlicher Genussmoment: Pistazienkekse mit Baiserhäubchen Knuspriger Keksboden, feiner Pistaziencrunch, süße Baiserhaube und dazu eine fruchtige Geleefüllung – mehr braucht es eigentlich nicht, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Wie ein Hauch Pistazie und fruchtiges Gelee einem Weihnachtsklassiker einen neuen Dreh verleihen, zeigt Food-Bloggerin Mareike Pucka. Der Clou an dieser klassischen Kombination ist der kleine Pistazien-Twist, der den süß-herben Geschmack des Brombeergelees perfekt ergänzt. Besonders gut schmecken sie Pucka mit leicht gesalzenen Pistazien. Denn das sorgt für einen spannenden Kontrast. Aber das ist natürlich Geschmackssache. ■ Zutaten für 30 Kekse: Für den Teig braucht es: 30 gZucker 1 Päckchen Vanillezucker 185 g zimmerwarme Butter 50 g geschälte Pistazienkerne (gesalzen oder ungesalzen) 2Eigelb 1 Prise Salz 250 gMehl Für die Baisers: 2Eiweiß 100 g Puderzucker Für die Füllung: 300 g Brombeergelee Außerdem: Mehl zum Ausrollen, Nudelholz, runder Ausstecher mit rund vier Zentimeter Durchmesser, Spritzbeutel mit großer Stern-Tülle, zwei Backbleche mit Backpapier ■ Zubereitung: 1. Die Pistazienkerne in einem Blitzhacker fein mahlen. 2. Die zimmerwarme Butter dazugeben und im Blitzhacker gut vermengen. 3. Zucker und Vanillezucker in eine Rührschüssel geben, Pistazien-Butter-Mischung dazugeben und schaumig aufschlagen. 4. Die Eigelbe dazugeben und gut unterrühren. 5. Salz und Mehl in die Rührschüssel geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 6. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und circa eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. 7. Die Arbeitsplatte leicht mit Mehl bestreuen, den Teig mit Nudelholz ausrollen. 8. Teigkreise ausstechen und auf die vorbereiteten Backbleche setzen. 9. Den Backofen auf 170 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. 10. Die Teigkreise bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen. 11. Eiweiß in eine fettfreie Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen steif aufschlagen. 12. Den gesiebten Puderzucker unterheben. 13. Masse in den Spritzbeutel mit Stern-Tülle füllen und auf jeden Teigkreis einen Baisertupf spritzen. 14. Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen circa 20 Minuten backen. 15. Auskühlen lassen. 16. Brombeergelee erhitzen und immer zwei Kekse mit einem Teelöffel Gelee zusammenfügen. (dpa/tmn) Durch die Geleefüllung werden zwei Vanillekipferl miteinander verbunden. Foto: Mareike Pucka/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn
Glückwünsche aus Bad Kötzting + Umgebung Allen unseren verehrten Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten wünschen wir frohe Weihnachtenund ein gutes neues Jahr, verbunden mit einem herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen! Schlepper•Land &Forstmaschinen•Motorgeräte•Reparaturen Hydraulikschlauch Service•Sonderanfertigungen•Fahrzeugbau Bärndorf BadKötzting·Tel.09941/3306·www.Landtechnik Kauer.de � � � � � � Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, neues Jahr! - - - - - - Rider, Rasentraktoren(+4x4) verfügbar Mähroboter, Seilwinden, Holzspalter ... große Auswahl an Maschinen u. Geräten in Bad Kötzting Motorgeräte Eiberger Straubing • Schlesische Straße 108 Bad Kötzting • Arnbrucker Str. 29 Wir haben Betriebsurlaub. Terminvereinbarung mögl. unter: 09941/906470. Bitte auf AB sprechen. Frohe Weihnachten und für das neue Jahr alles Gute! LVM-Versicherungsagentur Robert Rendler e.K. Holzapfelstr. 4 93444 Bad Kötzting Telefon 09941 4009686 https://rendler.lvm.de Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr kann kommen. Morgen Wir machen den Weg frei Wir wünschen unseren Kunden frohe Weihnachten, geruhsame Festtage und ein glückliches neues Jahr! www.rb-koetzting.de Ristorante-Pizzeria „Da Enzo“ Bad Kötzting · Metzstraße 3 · Telefon 0 99 41 / 18 52 Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Alle Gerichte zum Mitnehmen! Familie Schisa TAXI UND KFZ WERKSTATT Adolf Wolf wünscht allen Freunden und Bekannten frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2026 H H H H H H Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg für das neue Jahr wünscht Ihnen Ihr VdK-Ortsverband Bad Kötzting mit Grafenwiesen, Hohenwarth und Blaibach Der BSB-Kreisverband Bad Kötzting wünscht allen Mitgliedern und deren Angehörigen Glück und Segen für das Jahr 2024 gez. Lomparski, Kreisvorsitzender für das Jahr 2026 Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht allen Kunden, Freunden und Bekannten AXA Geschäftsstelle Harald Urban e.K. Bahnhofstraße 25 93444 Bad Kötzting Tel.: 09941 949090 Fax: 09941 949900 harald.urban@axa.de Ein frohes und segensreiches Weihnachtsfest mit besinnlichen und angenehmen Stunden im Kreise aller Lieben sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr all meinen Kunden, Freunden und Bekannten wünscht Taxi Hofbauer Bad Kötzting Telefon 09941/1657 Nah-, Fern-, Krankentransport, Großraumtaxi, 8 Personen Wir wünschen Ihnen Wärme im Herzen und Freude an jedem Tag. Die Weihnachtseule Eine besondere, weihnachtliche Geschichte von Anita Menger Vor langer Zeit war der Weihnachtsmann, wie jedes Jahr in der Weihnachtsnacht, mit seinem Rentiergespann auf dem Weg in ein kleines, abgelegenes Dorf. Er hatte gerade in der nahe gelegenen Stadt die Geschenke zu den Familien gebracht. Jetzt musste er nur noch über das große Waldgebiet, hinter dem das Dörfchen lag, fliegen und dort die letzten Päckchen verteilen. Die neun Rentiere mit den lustigen Namen Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner, Blitz und Rudolph, die seinen Schlitten zogen, wurden langsam müde. Nach der langen, beschwerlichen Tour war das kein Wunder. Trotzdem rafften sie sich auf und gaben ihr Bestes. So kamen sie zügig voran, bis plötzlich, in der Mitte des Waldes, das Gefährt außer Kontrolle geriet. Es schlingerte und holperte wie verrückt. Der Weihnachtsmann hielt sich erschrocken fest. Das hatte er noch nie erlebt. Er kam sich vor, als würde er auf einem wilden Stier reiten. Nach dem ersten Schreck fasste er sich aber schnell und griff beherzt in die Zügel. „Brrr…“ rief er seinen Rentieren beruhigend zu. Es schien zu wirken, bis eines der Rentiere, es war Donner, unruhig wurde und seltsame Verrenkungen machte. Damit brachte er die anderen Tiere wieder aus dem Takt, wodurch das Gespann erneut außer Kontrolle geriet. Es half nichts, sie mussten notlanden. Zum Glück sah der Weihnachtsmann in einiger Entfernung eine Waldlichtung. Mit viel Mühe und Geschick gelang es ihm, sein Gespann dorthin zu lenken. Die Landung verlief zwar unsanft, aber ohne nennenswerten Schaden. Besorgt und mit leicht zittrigen Knien stieg der Weihnachtsmann von seinem Schlitten und beeilte sich nach seinen Rentieren zu sehen. Gottlob, keines von ihnen hatte sich bei der Landung verletzt, aber Donner war ganz grün im Gesicht und krümmte sich vor Schmerzen. Blitz, der neben Donner stand, legte wie tröstend seinen Kopf an Donners Hals. Der Weihnachtsmann, der für den Notfall immer Heilkräuter bei sich hatte, ging zu seinem Schlitten, um das Säckchen mit den Kräutern zu holen. Zu seinem Schreck musste er feststellen, dass es nicht mehr im Schlitten lag. Es musste wohl bei der turbulenten Fahrt hinausgefallen sein. Jetzt war guter Rat teuer. Er überlegte, wen er zu Hilfe rufen sollte. Das Christkind hatte bestimmt noch alle Hände voll zu tun und seine fleißigen Helferlein waren in dieser Zeit auch alle überlastet. Natürlich würden sie alle trotzdem seinem Hilferuf folgen, aber… „Huhuu“ hörte der Weihnachtsmann plötzlich hinter sich. Er drehte sich um, konnte aber nichts entdecken. „Huhuu“ vernahm er wieder und sah plötzlich zwei Kreise in der Dunkelheit aufleuchten. Eine Eule, erkannte der Weihnachtsmann erfreut. Er schätzte dieses als weise bekannte Tier des Waldes sehr. „Hallo liebe Eule!“ grüßte der Weihnachtsmann, „kannst du uns behilflich sein?“ „Aber gerne!“ antwortete die Eule. Lautlos flog sie durch die Luft und landete bei der Gruppe. Der Weihnachtsmann erzählte ihr, was passiert war, und die Eule sah Donner daraufhin von allen Seiten prüfend an. Nachdem sie einige Male in gewohnt abgeklärter Art „Huhuu“ gerufen hatte, drehte sie ihren Kopf in Richtung Weihnachtsmann und sagte: „Oh ja, ich kenne Heilkräuter, die in diesem Fall sicher und schnell helfen“. „Ja, aber wo bekommen wir diese jetzt her?“ fragte der Weihnachtsmann. „Kein Problem, ich schicke meine Freunde in den Wald, die finden sicher schnell die richtigen Pflänzchen, denn schließlich wissen wir Waldbewohner wo welche Kräuter wachsen und für was sie gut sind“, antwortete die Eule. Sie rief ihre Eulenfreunde zusammen und erklärte ihnen, worum es ging. Diese zeigten sich sofort bereit, zu helfen, besprachen sich kurz und schwärmten dann aus, um die Heilpflanzen zu suchen. In der Zwischenzeit führten der Weihnachtsmann und die Eule ein angeregtes Gespräch. Die Eule erzählte ihm von den Sorgen und Nöten der Tierwelt und von ihren Wünschen und Träumen. Er erfuhr von ihrer Angst ihren Lebensraum zu verlieren, von den Hungersnöten in sehr strengen Wintern und von den Gefahren, die ihnen durch die Menschen drohten. „Ich werde mich mit dem Christkind besprechen“, versprach er. „Es muss doch einen Weg geben, wie wir euch beistehen können.“ Endlich kam die Eulenschar zurück und sie hatten tatsächlich die benötigten Heilkräuter dabei. Der Weihnachtmann nahm die Pflänzchen, ging zu Donner und hielt sie ihm mit der ausgestreckten Hand entgegen. Donner beäugte die Kräuter, machte aber keine Anstalten sie anzunehmen. Erst als der Weihnachtsmann ihm gut zusprach und Blitz ihn aufmunternd stupste, bequemte er sich dazu und aß die Kräuter schließlich auf. Es dauerte nicht lange, bis die Wirkung einsetzte und es Donner besser ging. Nachdem sich der Weihnachtsmann und seine Rentiere bei den hilfreichen Eulen bedankt hatten, versicherte der Weihnachtsmann, dass er sofort nach seinem Gespräch mit dem Christkind zurückkommen würde. Nachdenklich setzte er seine Reise fort. Bald darauf erreichten sie das kleine Dorf, aber sie hatten doch viel Zeit verloren, deshalb musste der Weihnachtsmann sich sputen, um seine Gaben noch rechtzeitig zu den Menschen zu bringen. Als er endlich fertig war, flog er auf dem schnellsten Weg zum Christkind, denn er wollte ihm unbedingt erzählen, was er von der Eule erfahren hatte. Das Christkind hörte ihm aufmerksam zu und anschließend besprachen sie, wie den Tieren der Welt zu helfen sei. Schließlich hatten sie eine Idee, die vielversprechend zu sein schien und beschlossen einen Versuch zu wagen. Zufrieden mit ihrem gemeinsamen Plan verabschiedete sich der Weihnachtsmann und war noch vor Morgengrauen wieder auf der Waldlichtung. Dort erklärte er der Eule in einem langen Gespräch, was er mit dem Christkind vereinbart hatte. Was damals genau besprochen wurde, ist unbekannt, aber seit diesem Tag sind die Eulen am Heiligen Abend als stellvertretende Weihnachtsmänner für alle Waldtiere unterwegs. Unter anderem freuen sich Eichhörnchen über extra feine Nüsse, Wildtiere über gefüllte Futterkrippen und Vögel über Samen und Sonnenblumenkerne, die sie am Weihnachtstag vorfinden. In der Adventszeit aber fliegen die Weihnachtseulen nachts in Dörfer und Städte und erzählen schlafenden Menschen von den Sorgen und Nöten der Tiere und bitten sie um ihre Hilfe. Die Worte erreichen das Unterbewusstsein der Menschen, diese merken nicht, was vor sich geht, und wenn doch, dann glauben sie zu träumen. Jolande Ketterl, Chamerau, 8 Jahre
Glückwünsche aus Bad Kötzting + Umgebung Wir wünschenall unserenKundenund FreundenfroheFesttageundZeit zur Entspannungmit denLiebsten. GutenRutsch, Gesundheit und allzeit guteFahrt imneuenJahr! Frohe Weihnachten! Ihr Teamvon Traidersdorf 26| 93444BadKötzting T09941/9414-0| info@auto-gogoeissl.de| www.auto-gogeissl.de Ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr wünscht allen Freunden, Bekannten und Kunden 93444 Bad Kötzting-Wettzell Telefon 09941/1740 Unseren Mandanten, Freunden und Bekannten wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. 93444 Bad Kötzting · Herrenstraße 7 · Tel. 09941 904484 93047 Regensburg · Emmeramsplatz 7 · Tel. 0941 8984880 93437 Furth im Wald · Stadtplatz 10 · Tel. 09973 804866 Familienrecht, Verkehrsrecht, mehr Info auf www.kanzlei-rkf.de Wir sind wieder gegenüber im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude E-Mail Telefon info@zimmerei-muehlbauer.de 09941 90067 Zimmerei Mühlbauer Kammern26 93444 Bad Kötzting UND EINEN GUTEN START INS JAHR 2026 www.zimmerei-muehlbauer.de WIR WÜNSCHEN EUCH EINEFROHE WEIHNACHTSZEIT S N O E A W ÜN H H EIN FR H U T 2 D H E N IN NS HEN T N R R H I W W E C S l E N ENE E R W d w m e e N T E I E C U R H H E N RO NE R H HE N H AH IH ÜN O E TS N ART aue W Praxis für kosmetische Fach-Fußpflege Herrenstraße 4 93444 Bad Kötzting Telefon 0151/18714382 Ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr wünscht allen Freunden, Bekannten undKunden Alexandra Aschinger eldmeier Kammern 27 93444 Bad Kötzting Tel.: 0 99 41 / 73 01 E-Mail: haustechnik.feldmeier@gmail.com Homepage: www.haustechnik-feldmeier.de HAUSTECHNIK Heizung- Lüftung- Sanitär - Solar - Spenglerei Kammern 27 93444 Bad Kötzting Tel.: 0 99 41 / 73 01 E-Mail: haustechnik.feldmeier@gmail.com Homepage: www.haustechnik-feldmeier.de Unseren Kunden und Geschäftsfreunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. All unseren Kunden und Geschäftsfreunden wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und ein glückliches neues Jahr! Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Westsiedlung 22 · 93444 Bad Kötzting Telefon 09941/904066 oder 0179/2419283 www.griesbeck-transporte-gmbh.de Wir wünschen unseren Patienten, Freunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr! PRIVATPRAXIS FÜR HAUTKRANKHEITEN Priv. Doz. Dr. med. habil. Thomas Klyscz Facharzt für Hautkrankheiten Naturheilverfahren Allergologie•Venerologie Phlebologie•Lasermedizin Ernährungsmedizin•Ambulante Operation•Dermat. Kosmetik Bahnhofstraße 25 • 93444 Bad Kötzting Telefon 0 99 41 / 94 90 99 Der Mondschein Legenden, Geschichten und Erzählungen aus Grafenwiesen ab dem Jahr 1900 Von Heinz Pletl Wie man bei verschiedenen Zusammenkünften herausfiltern kann, stellt gerade heute die jüngere Generation sehr oft die Frage, wie das eine oder das andere wohl früher war. Gespannt und neugierig lauschen dann die Jugendlichen den Erzählungen von Oma, Opa, den Eltern und älteren Freunden. Sie finden daraus so viel Interessantes, dass sie gar nicht alles auf einmal in sich aufnehmen können, auch wenn beim Vortrag im Raum absolute Stille herrscht. Ihr gleichlautender Kommentar: Es muss damals ja alles, obwohl die meisten Leute in ärmlichen Verhältnissen lebten, nicht so stressig abgelaufen sein. Scheinbar war auch der Zusammenhalt unter den Menschen um einiges größer als heute. So traf man sich mit den Nachbarn und mehreren Familien wöchentlich einmal abwechselnd am Abend zu einem netten Plausch, zu einer fröhlichen Gesprächsrunde, zum Kartenspielen und zum gemütlichen Beisammensein. Man freute sich über lustige Begebenheiten und konnte noch herzlich über die kleinsten Dinge des Alltags lachen. Bis alle Leute am Abend eintrudelten und vollzählig waren, fingen die Hausfrauen mit dem Anrichten und Bereitstellen der herkömmlichen „Milchsuppe“ an, die in keinem Hause fehlen durfte. Rund um die große Blechschüssel lagen die Esslöffel bereit. Und wie die Suppe allen schmeckte! Schließlich verfeinerten die Bäuerinnen die Suppe mit selbst zubereitetem Sauerrahm! Nachstehend eine Geschichte aus Grafenwiesen, wie sie sich damals zugetragen hatte, die zum Teil auf Wahrheit beruht, mit dem Titel „Der Mondschein“ (entnommen aus dem Heftchen eines Teiles der Pfarrchronik von Zenta Pletl und Hedy Häring). „Der Schegerer von Grafenwiesen gehört zu den alten Männerriesen – die überall ein jeder kennt und die man echte Waldler nennt. Zwar ist er schon in der andern Welt, aber Geschichten werden immer noch von ihm erzählt; beim Schegerer und seiner seltenen Art, wird mit Lob und Preis niemals gespart. Einmal, da war es gerade Sommerszeit und es ist in Schönbuchen Kirta droben und den tun alle Grafenwiesener loben. In aller Herrgottsfrüh geht es schon an, da geht auf das Bergerl eine Prozession, zur heiligen Anna tut alles fest beten, um den Frieden für Leib und Seele zu retten. Zwischen all die Leute, die auf die „Buacher“ gehen, ist der Schegerer Alis zu sehen und der Gogeißl Hans lasst sich das nicht nehmen, der muss auch auf den Kirta kommen. Nach der Messe und der Predigt kehren die Leute ein, im Wirtshaus beim Pirzer, das muss so sein. Nachher kauft man dies und jenes am Kirtastand und nachher beten wieder alle heim miteinander. Der Schegerer und der Gogeißl blieben aber sitzen, denn bei dieser Hitze muss man zu viel schwitzen; aber bis die zwei schön kühl heimgehn können, derweil müssen sie allerhand Maß Bier erzwingen. Bis sie dann endlich heimzu durch das Dörferl gehen, schlagt es auf der Schlosskapellenuhr viertel nach zehn. Im Dörferl ist alles recht friedlich und still, keinen Hund hört man bellen und kein „Winderl“ nicht wehn. Am Dorfplatz neben der schönen Linde ist dem Schegerer sein eigenes Wirtshaus zu finden. Und da sagt der Gogeißl Hans, dem Schegerer sein Freund: „Schau grad, wie der Mond so schön scheint, in all deine Fenster tut er sich spiegeln, der könnte seine Neugierd auch ein wenig zügeln. Da sagt der Schegerer: „Hans, jetzt machen wir eine Geschichte, dass das Glas in allen meinen Fenstern bricht. Dem werde ich helfen, da hinein zu schauen, da könnte man ja bald überhaupt niemand mehr trauen! Nachher lachen die zwei und schimpfen und fluchen und lachen dann wieder. Dann suchen sie Steine, stellen sie sich auf und eins, zwei, drei, werfen sie beim Schegerer alle Fenster ein. „Siehst, sagt der Schegerer, so wird das gemacht, dass der Mond nicht mehr zum Fenster hineinlacht, so kann man dem Mondschein seine Neugierd austreiben – das soll sich der Lackl hinter die Ohren schreiben.“ Das Bild zeigt ein paar Grafenwiesener vor dem Gasthaus Schegerer, mit dabei Alois Schegerer in der Bildmitte hinten, der Sohn des Alois Schegerer, der die Hauptrolle in unserer Geschichte spielt. Foto: Arbeitskreis Dorfgeschichte Die Sage vom Dorfweiblein. Viele Geschichten aus Grafenwiesen sind in einem Heftchen, das Teil der Pfarrchronik ist, aufgeschrieben. Foto: A. Hoffmann
Glückwünsche aus Blaibach nd Wellness Moder olar, Holz und e Kötztinger Str. 45 – 93476 Blaibach 09941.4009200 – www.nazet-haustechnik.de Wir wünschen unseren Kunden, Mitarbeitern und Geschäftsfreunden frohe Weihnachten und ein erfolgreiches neues Jahr. Schwimmbäder und Wellnesspools Modern heizen mit Solar, Holz und Erdwärme Das gesamte Team vom Gesundheitszentrum Renz und FIT IN Blaibach wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und ein wunderschönes, gesundes neues Jahr! Pechlergasse 15 - 93476 Blaibach - kontakt@gesundheitszentrumrenz.de - 09941 8566 - www.gesundheitszentrum-renz.com - kontakt@fitinblaibach.de - 09941 4009454 Ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen wir all unseren Gästen, Bekannten und Geschäftsfreunden. Pizzeria „VESUVIO“ 93476 Blaibach · Unteres Dorf 25 · Telefon 0 99 41/75 53 Wir haben am 25. / 26. Dezember 2025 für Sie geöffnet. Am 24. Dezember 2025, Heiligabend, ist geschlossen. Die Geschenkidee: Ein Gutschein unseres Hauses Wir wünschen allen unseren Kunden, Bekannten und Freunden ein frohes und gesegnetes We ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest utes neues Jahr! und ein gutes neues Jahr! Martin Emberge Fliesenverlegung Kachel- und Kaminöfen Gsteinetstraße 46 • 93476 Blaibach Tel.: 09941/90 53 66 martin-emberger@gmx.de ihnachtsfest er und ein g G t i t t ß Frohe Weihnachten und die besten Glückwünsche zum Jahreswechsel verbunden mit unserem Dank für Ihr Vertrauen wünschen wir unseren Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten Katrin Bielmeier Bahnhofstraße 13 · 93476 Blaibach Telefon 09941/400708 · www.haarmonie-hair.de wünscht allen Kunden, Freunden und Bekannten gesegnete Weihnachten sowie ein glückliches und erfolgreiches gesundes neues Jahr2026. Meiner Kundschaft sage ich vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen! " # # " #! # #" ! 4444444444444444444444444444444444444 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Weihnachten steht vor der Tür. Vergessen Sie für ein paar Tage die Hektik des Alltags und genießen Sie eine schöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben. In diesem Sinne wünsche ich meinen geschätzten Kunden, Geschäftsfreunden und Kollegen ein friedvolles, besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2026! Robert Laumer, Allianz-Generalvertreter Badstraße 5, 93476 Blaibach, Tel. 09941/908513 Perlbachstr. 3, 93468 Miltach-Altrandsberg, Telefon: 0 99 44/3069950 l 4444444444444444444444444444444444444 Heizung — Sanitär — Gas — Solar — Kundendienst 93476 Blaibach – Tel.: 0151/43118235 – info@haustechnik-rank.de www.haustechnik-rank.de Allen Geschäftsfreunden, Kunden und Bekannten ein frohes Weihnachsfest und ein gesundes neues Jahr. Schlossgasthof Rösch 93476 Blaibach | Kirchplatz 10 | Telefon 09941/94670 GUTSCHEINE online bestellen unter www.schlossgasthofroesch.de Frohe Weihnachten und ein gesundes und glückliches neues Jahr wünschen wir allen unseren Gästen, Geschäftsfreunden, Bekannten und Kunden. wünscht allen Kunden, Geschäftspartnern und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gesundes neues Jahr. Josef Bielmeier Mühlgasse 5 93476 Blaibach www.fahrradstadl.de E-Mail: info@fahrradstadl.de Telefon 01 60 - 92 67 94 50 Telefax 0 99 41 - 90 80 85 Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit! Wie feiern Bürgermeisterin und Pfarrer Weihnachten? Monika Bergmann und Pater Joseph Santhappan erzählen, wie sie den Heiligen Abend verbringen Von Alexander Ziereis Sie tragen Verantwortung für die politische oder die kirchliche Gemeinde in Blaibach und stehen Kraft ihres Amtes häufig im Licht der Öffentlichkeit. Aber wie feiern Blaibachs Bürgermeisterin und der Pfarrer eigentlich Weihnachten? Der Weihnachtstag von Bürgermeisterin Monika Bergmann beginnt ganz traditionell am Vormittag, wenn der Christbaum gemeinsam aufgestellt und geschmückt wird. „Für meinen lieben Gatten ist das jedes Jahr eine kleine Herausforderung, denn die Jungs und ich neigen dazu, auf der Christbaumplantage unseres Vertrauens ein zu großes Exemplar auszuwählen“, verrät Blaibachs Bürgermeisterin schmunzelnd. Bevor am Nachmittag gemeinsam die Christmette besucht wird, bereitet Familie Bergmann noch das Abendessen vor. In diesem Jahr führt sie der Weg zur Kirche nach Miltach. Dabei erinnert sich das Gemeindeoberhaupt gerne an eine Wanderung, die sie am Heiligen Abend bereits vor ein paar Jahren zur Christmette nach Miltach gemacht haben und nach dem Gottesdienst mit einer stimmungsvollen Fackelwanderung wieder heimgegangen sind. Zu Hause angekommen, war dann im Hause Bergmann bereits das Christkind da und bei einer gemütlichen Tasse Kinderpunsch freuen sich nicht nur die beiden Jungs über die Geschenke. Die traditionellen Mettenwürste mit Kraut als Abendessen, die Monika Bergmann noch aus ihrer Kindheit kennt, wurden mittlerweile durch Raclette ersetzt. Ganz ruhig und entspannt, mit einem lustigen Weihnachtsfilm, lässt die Familie den Abend schließlich ausklingen. Für Pater Joseph Santhappan stehen am Heiligen Abend natürlich die Christmetten in den verschiedenen Orten seiner Pfarreiengemeinschaft auf dem Plan. Der aus Indien stammende Ortspfarrer erinnert sich aber gerne an Weihnachten in seinem Geburtsland. Obwohl nur etwa drei Prozent der indischen Bevölkerung christlich sind, ist das Weihnachtsfest doch weit verbreitet und gehört zu einem der wichtigsten Festtage im Jahr. Schon Wochen vor dem 25. Dezember werden Kirchen, Schulen und Einkaufszentren mit bunten Lichtern, Weihnachtssternen aus Papier und festlichen Dekorationen versehen. Auch kunstvolle Krippen prägen vielerorts das Stadtbild. Statt dem Tannenbaum werden jedoch Bananen- oder Mangobäume geschmückt. Festliche Strandfeiern erinnern an eine Mischung aus europäischer Tradition und tropischem Lebensgefühl. Höhepunkt des Weihnachtsfestes in Indien ist auch hier die Mitternachtsmesse, die mit Kerzen, viel Musik und in großer Gemeinschaft gefeiert wird. Im Anschluss feiern die Menschen mit der Familie und Freunden beim gemeinsamen Essen weiter. Hier gibt es viele kulinarische Spezialitäten, so Pater Joseph, wie etwa Biryani oder Curry oder auch den beliebten süßen Teigkringel Kulkuls oder Süßspeisen aus Kokosnuss. Oft wird bei diesen Feiern die Grenze zu den anderen Religionen Indiens gesprengt und Menschen aller Glaubensrichtungen öffnen ihre Häuser füreinander und feiern gemeinsam. Pater Joseph vor dem Weihnachtsbild in der Blaibacher Pfarrkirche. Foto: Alexander Ziereis Bürgermeisterin Monika Bergmann vor dem Blaibacher Christbaum in der Ortsmitte. Foto: C. Obermeier
Glückwünsche aus Miltach Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2026! LORENZ BAU GMBH Hoch-, Tief-, Straßen-, Rohrleitungsbau Steuerbare Bohrungen Kabelpflug- und Fräsarbeiten Ihr zuverlässiger Partner in Sachen Bau! Allmannsdorf 7 • 93468 Miltach Tel. 09944/3040-0 • Fax 09944/3040-10 Nichts kann den Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt. Wir möchten uns am Ende des Jahres für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!. EECKL Familie Franz X. Eckl Fliesen – Natursteine Untervierau 8 · 93468 Miltach · Telefon 0 99 44 / 26 82 ★ ☆ Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr wünscht Fam. Franz Nemmer Grubenentleerung – Kanalreinigung – Müllabfuhr TV-Kanaluntersuchung – Transporte – Containerdienst Sand- und Kieslager – Straßenreinigung 93468 Miltach · Rieslstraße 42 · Tel. 09944/587 · Fax 09944/2630 Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Wir wünschen allen unseren Kunden, unseren Bekannten und Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr ! Bahnhofstraße 9 · 93468 Miltach www.steinbauer-haustechnik.de Persönlich · Kompetent · Unabhängig Ich wünsche all meinen Kunden, Freunden und Bekannten frohe Weihnachtstage und alles Gute im neuen Jahr! Norbert Neumeier Ihr Partner für den Aufbau und die Optimierung Ihres Vermögens www.neumeier-miltach.de s Allen unseren verehrten Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr! – Einbaugeräte – Installationen • Photovoltaik • Haustechnik • Sat • Netzwerk • Beleuchtung – Reparatur E-Mail: info@elektro-pankratz.de | www.elektro-pankratz.de Pankratz Georg Tel: 09944/1575 St. Martinsplatz 4 Fax: 0 99 44 / 27 16 93468 Miltach Franz Miefanger Bagger- und Lkw-Betrieb Altrandsberg – Tel. 0 99 44/30 20 53 Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht 4444444444444444444444444444444444444 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Weihnachten steht vor der Tür. Vergessen Sie für ein paar Tage die Hektik des Alltags und genießen Sie eine schöne Zeit im Kreise Ihrer Lieben. In diesem Sinne wünsche ich meinen geschätzten Kunden, Geschäftsfreunden und Kollegen ein friedvolles, besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2026! Robert Laumer, Allianz-Generalvertreter Badstraße 5, 93476 Blaibach, Tel. 09941/908513 Perlbachstr. 3, 93468 Miltach-Altrandsberg, Telefon: 0 99 44/3069950 l 4444444444444444444444444444444444444 Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Gärtnerei Brandner Altrandsberg • Telefon 09944/2483 Vom 27.12.2025 bis zum 31.1.2026 Betriebsurlaub. Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! Ein Weihnachtslicht in Miltach Als Zeichen von gegenseitiger Hilfe und Zusammenhalt: An Heiligabend stand früher in vielen Häusern ein Licht im Fenster Von Christian Röhrl Die Geschichte Miltachs ist geprägt von Landwirtschaft, Durchgangsverkehr im Regental und einem guten Zusammenhalt der Bevölkerung. In alten Erzählungen, wie sie auch in Ortsüberlieferungen und Familienchroniken auftauchen, findet sich ein weihnachtlicher Brauch, der von den Lebensumständen des 19. Jahrhunderts Zeugnis ablegt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bestand Miltach, in älteren Quellen auch als Miltdorf oder Mildach bezeichnet, aus wenigen Höfen und Anwesen entlang des Regens. Die Siedlung lag an einer wichtigen Verbindung zwischen Viechtach, Chamerau und den weiter in den Bayerischen Wald führenden Wegen. Der Fluss bestimmte das Leben im Tal, ebenso die Wälder an den Hängen von Roßberg und Warth. Die Wege waren unbefestigt, im Winter oft tagelang unpassierbar. Besonders in strengen Wintern kam es vor, dass Fuhrleute, Holzknechte oder wandernde Handwerker im Schnee festsaßen. Aus dieser Zeit stammt der belegte Brauch, in den Wintermonaten – vor allem an kirchlichen Feiertagen – ein Licht in den Fenstern brennen zu lassen. Es diente der Orientierung und war zugleich Ausdruck christlicher Nächstenliebe. Überliefert ist die Geschichte einer verwitweten Frau, die nahe der damaligen Dorfstraße, unweit eines Regenübergangs, lebte. Ihr Name wird in den Erzählungen als Kreszenz genannt, wie er im 19. Jahrhundert im Regental häufig vorkam. Sie soll besonders am Heiligen Abend eine Wachskerze ins Fenster gestellt haben – ein Brauch, den sie aus dem Elternhaus übernommen hatte. Für den Winter eines besonders schneereichen Jahres, vermutlich in den 1880er-Jahren, wird berichtet, dass ein Reisender auf dem Weg von Roding kommend den Abzweig nach Miltdorf im Schneetreiben verfehlte. Die Sicht war schlecht, der Wind stark, und der Pfad entlang des Regens kaum mehr zu erkennen. In der Dunkelheit habe er ein einzelnes Licht gesehen, das ihn schließlich zu einem bewohnten Anwesen führte. Die Frau nahm den Mann für die Nacht auf, versorgte ihn mit warmer Speise und ließ ihn am Herd ausruhen. Solche Formen der Aufnahme waren im ländlichen Raum nicht ungewöhnlich, zumal sie durch Kirche und Brauchtum als Pflicht gegenüber Notleidenden galten. Der Reisende setzte seinen Weg am nächsten Morgen fort. Ob es sich um einen Einzelfall oder um mehrere ähnliche Vorkommnisse handelte, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Fest steht jedoch, dass der Brauch des Weihnachtslichtes in Miltach weitergegeben wurde. Noch im frühen 20. Jahrhundert berichten ältere Einwohner davon, dass an Heiligabend in vielen Häusern ein Licht im Fenster stand – nicht aus Zierde, sondern als stilles Zeichen der Bereitschaft zu helfen. So fügt sich diese Überlieferung in die Geschichte des Ortes ein: als Ausdruck eines einfachen, aber wirkungsvollen Brauches, entstanden aus den Lebensbedingungen im Regental. Und auch heute, wenn in der Weihnachtszeit Lichter in den Fenstern des Ortes brennen, erinnern sie an eine Zeit, in der Orientierung, Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe überlebenswichtig waren. Lichter erinnern an eine Zeit, in der Orientierung, Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe überlebenswichtig waren. Foto: Christian Röhrl
Glückwünsche aus Zandt � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten! Kötztinger Straße · 93499 Zandt FordWir wünschen unseren Kunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches neues Jahr 2026. Wir bedanken uns für das erwiesene Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit! Norbert Attenberger Weiherhäusl 5 | 93499 Zandt | Telefon 09974/902026 ATTENBERGER Malerarbeiten | Bodenbeläge | Trocken- und Akustikbau Frohe Weihnachten undein gutes neues Jahr allen Kunden und Geschäftsfreunden wünscht Familie Martin Fleischmann Metzgerei u. Gastwirtschaft 93499 Harrling Telefon 09944/9398 Bei uns gibt’s das gute Bayerwald- Rauchfleisch ä Wir wünschen gesegnete Weihnachten und ein gesundes neues Jahr Haustechnik Kastl GmbH&Co. KG│Nasting6│93499 Zandt Tel. 09944 302249-0│info@haustechnik-kastl.de│www.haustechnik-kastl.de pengle trobl Blechdächer Fassaden Spenglerei Strobl GmbH & Co. KG • In der Au 7 • 93499 Zandt Tel. 09944/305003 • Mobil 0171/4706457 • www.spenglerei-strobl.de Wir wünschen allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2026! Blechdächer • Dachrinnen• Kaminverkleidungen• Mauerabdeckungen Dachgaubenverkleidungen• Fassaden• Schneefang• Fensterbleche Gesimsbleche • Trapezbleche• Vordächer • Wartungsarbeiten Wir danken für die gute Zusammenarbeit und wünschen einfrohes Weihnachtsfest! Wir wünschen Ihnen ein schönes Fest! Ein bitterkalter Heiligabend Erinnerungen an Weihnachten 1948 – Es war eine armselige Zeit Von Rosi Stelzl Ich erinnere mich noch gut an den Heiligen Abend vor 77 Jahren, im Jahre 1948. Ich war kurz zuvor acht Jahre alt geworden. Es war ein strenger, kalter Wintertag. Der Schnee knirschte nur so beim Gehen unter unseren Füßen, als wir, meine Eltern, mein Bruder Sepperl und ich, zur mitternächtlichen Christmette von Hochfeld aus nach Konzell, gut sechs Kilometer marschierten. Auf der Schotterstraße, der Staatsstraße 2140, war nur eine enge Schneebahn, ähnlich einer Lastwagenspur, denn einen Winterdienst so wie heute gab es damals nicht. Ein Bauer hatte zudem einen großen Baumstamm an sein Pferd angehängt, und so entstand eine begehbare Spur nach Konzell. Erwähnenswert ist auch, dass es in damaliger Zeit keine so warme Winterbekleidung und kein sonderlich festes Schuhwerk gab. Die Hände steckte man in einen warmen „Muff“, der aus gegerbtem Hasenfell bestand, da waren sie angenehm warm. In der Konzeller Kirche – in der ich 1940 an Heiligabend das Sakrament der Taufe empfangen hatte – stand ein stattlicher Christbaum, so wie jetzt auch, und die Kugeln in verschiedenen Farben und die brennenden Kerzen funkelten prächtig, wie staunten wir Kinder da! Aber von Anfang an: In der Erinnerung ist dieses Weihnachtfest eines meiner schönsten, denn mein Vater kam kurz vorher nach Kriegseinsätzen und langjähriger Gefangenschaft wieder heim. Ich hatte ihn nicht mehr erkannt, als er mich in den Arm nahm und sagte: „Ich bin dein Papa“, ich aber antwortete scheu: „Das glaube ich nicht ...!“ Der Vater war kaum wiederzuerkennen Ich hatte meinen Vater als einen stattlichen jungen Mann in Erinnerung, als ich ihn im Alter von gut einem Jahr zuletzt gesehen hatte und so wie ich ihn auf einem Foto sah, das meine Mutter in der Stube aufgestellt hatte, mit dunklen, schwarzen, gelockten Haaren. Aber derjenige, der behauptete, er sei mein Papa, war total abgemagert, hatte stumpfes und kurz geschnittenes Haar. Langsam aber glaubte ich es dann doch, weil sich meine Mutter so freute und weil der ‚Mann‘, als es finster wurde, nicht mehr ging. Anderntags kam sein Bruder Alois aus Birnbrunn vorbei und brachte uns einen großen Laib knuspriges Bauernbrot, wofür wir sehr dankbar waren. Gab es doch seinerzeit Lebensmittel, auch Brot, Fett und Fleisch, nur auf Lebensmittelmarken und nur in kleinen Mengen. Vor dem Beginn der Christmette aber traten wir zuerst ans Familiengrab, wo die Eltern meines Vaters begraben lagen, der Friedhof war damals noch bei der Kirche, und ich sah Papa bittere Tränen weinen, denn seine Mutter war vor einem Jahr verstorben und er hatte sie nicht mehr lebend angetroffen. Sie hatte sich all die Jahre Sorgen um ihren „Lugg“ gemacht. Zwei seiner Brüder sind bis heute vermisst, der jüngste mit 18 Jahren im Kessel von Stalingrad. Die Sankt-Martins-Kirche war voll besetzt und festlich geschmückt, aber es war sehr kalt in ihr, denn Heizungen gab es damals in Gotteshäusern nicht. Die Orgel spielte, und der Chor sang schöne Lieder, es war alles recht feierlich. All dies hatte mich sehr beeindruckt. Von den Mettengängern sah man die Atemluft aufsteigen. Pfarrer Mühlbauer – ich hatte ihn im Religionsunterricht an der Schule in Gossersdorf, er wirkte von 1940 bis 1958 in der Pfarrei Konzell – hielt die Predigt, aber ich bekam nicht viel davon mit, denn ich habe vor Müdigkeit ein wenig geschlafen. Vorher war Mühlbauer Pfarrer in Sattelpeilnstein, aber da wollte er bald wieder weg – weil „nur ein einziges Mal im Jahr eine Beerdigung war, und die wäre nicht gewesen, wenn nicht ein Stier einen Bauern erdrückt hätte“, so erzählte er des Öfteren den Konzellern. Gemeinde wartete auf ihren Pfarrer Übrigens, Pfarrer Mühlbauer war ein leidenschaftlicher Kartenspieler, und es kam schon vor, dass er zur nachmittäglichen Sonntagsandacht erst verspätet kam, weil er erst ein Spiel im nahen Wirtshaus, beim „Dickerlwirt“, zu Ende spielen musste. Die Leute aber warteten geduldig derweil in der Kirche, bis ihr Pfarrherr – er hatte eine ziemliche Körperfülle – angeschnauft kam! Gossersdorf hatte in der Zeit einen eigenen Ruhestandspriester, wahrscheinlich ein Flüchtling, seinen Namen weiß ich leider nicht mehr. Er hielt Religionsunterricht bei uns in der 2. und 3. Klasse und war sehr gütig zu uns Kindern. Er hatte mir und einem Flüchtlingsmädchen im Winter 1949 Geld für den Kauf von Gummistiefeln geschenkt, weil wir einen sehr weiten Schulweg von gut über einer Stunde Fußweg hatten, wir und unsere Eltern dankten ihm herzlich dafür. Er wurde bald darauf krank und starb, ob er in Konzell begraben wurde, weiß ich nicht mehr. Mein Vater hat dann von diesem Schuhgeld vom Nürnberger Schuhversandhaus „Pöhlmann“ Gummistiefel für mich bestellt, in Größe 38 – ungefähr vier Nummern zu groß – damit sie mir ja recht lange passen. Manche Mitschüler haben mich dann wegen meiner „Siebenmeilen-Stiefel“ verspottet, vielleicht auch ein wenig aus Neid? Ich aber war sehr froh darüber, kam ich doch trockenen Fußes in der Schule an, während andere Kinder meist in Holzschuhen unterwegs waren und oft in der Früh schon nasse Füße hatten. Strümpfe, Mützen und andere nasse Bekleidung wurden dann am Kanonenofen im Schulzimmer getrocknet. Weihnachtslieder vom Kirchturm aus Nach der Christmette, so um etwa ein Uhr herum, stiegen Musiker mit ihren Blasinstrumenten zum Kirchturm hinauf und spielten Weihnachtslieder hinein in den beginnenden ersten Weihnachtstag. Die Leute blieben alle am Kirchplatz stehen und lauschten den Melodien, viele sangen auch mit. An eines der Lieder kann ich mich noch gut erinnern, es hieß: „Es ist ein Ros entsprungen, aus einer Wurzel zart.“ Mein Vater hat aus freudigem Herzen mitgesungen – er hatte eine schöne Singstimme –, wohl deshalb auch, weil er nach langer Gefangenschaft wieder daheim bei seiner Familie sein durfte. Auf dem Heimweg von der Christmette war ich so müde, Vater hat mich zeitweise getragen. Weit in den ersten Weihnachtstag hinein hab ich dann geschlafen. Unter unserem einfachen Christbäumchen lagen Plätzchen, ein Püppchen aus Stoffresten (genäht von meiner Tante Resl, wie ich später erfuhr) und einige gestrickte Sachen aus (beißender) Schafwolle, über all dies habe ich mich sehr gefreut. Es war nicht viel, aber andere Kinder bekamen auch nicht mehr, oft nicht einmal das. Im nächsten Jahr lag dann ein Meter Schürzenstoff unterm Christbaum, und meine Nachbarin, die Amalie, hat mir daraus eine Schürze genäht, die ich dann voller Stolz zum Schulbesuch anzog... Das Konzeller Kripperl, allerdings noch ohne die Heilige Familie. Pfarrer Pater Stephan stellt sie immer erst bei der Christmette in den Stall. Foto: Rosi Stelzl
Glückwünsche aus Chamerau Glückwünsche aus Rimbach + Grafenwiesen elektrotechnik-weber.bayern Grafenwiesen 0171 2784776 Elektroinstallation SmartHome EDV-Netzwerktechnik Licht & Beleuchtung SAT-Antennentechnik Sicherheitstechnik Photovoltaik Elektromobilität Das Team von Elektrotechnik Weber wünscht allen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! & Weihnachten FROHE NEUES JAHR UND EIN GUTES Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Jahr 2026! Beratung · Planung Ausführung Kundendienst Josef Seidl · Berghäuser 55 93479 Grafenwiesen STAHLKONSTRUKTIONEN · BAUSCHLOSSEREI · TREPPENBAU Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht Meisterbetrieb Josef Heinrichmeyer 93485 Rimbach • Telefon 0 99 41/12 33 Herstellung – Ausstellung – Verkauf Öffnungszeiten: Montag 9 bis 13 Uhr, Dienstag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 13 Uhr Krippenausstellung Riesenauswahl an Krippenställen und Krippenfiguren, Krippenbeleuchtung und Krippenzubehör Andreas Eiser Geschäftsführer / Mauerermeister 09941/90 85 338 0151/12 70 40 45 09941/90 85 339 Abendbergweg 13 93479 Grafenwiesen eiser-andreas@t-online.de www.eiser-bau.de Frohe Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr wünscht allen Kunden, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen fröhliche und besinnliche Weihnachten! Erinnerungen an Weihnachten 1950 In einer Zeit, in der das Land von den Wunden des Krieges geprägt war, kam ein Geschenk: Der Vater kehrte aus russischer Gefangenschaft zurück Von Hermann Schropp Die Adventszeit im Jahr 1950 war für mich und meine Schwester eine Zeit der Vorfreude und des Wartens, jedoch auch eine Periode voller Ungewissheit und Traurigkeit, die in der Seele wie ein schweres Gewicht lag. In einer Zeit, in der das Land von den Wunden des Krieges geprägt war, kam ein unerwartetes Geschenk: Unser Vater kehrte aus russischer Gefangenschaft zurück. Ich erinnere mich noch genau daran, wie stark dieser Moment in meiner Kindheit verankert ist. Es war wie ein Traum, der inmitten der grauen Realität der Nachkriegsjahre aufblitzte. Ich war gerade einmal acht Jahre alt, als mein Vater nach Jahren der Abwesenheit in unsere kleine Stube trat. Seine Erscheinung war erschreckend – er war stark abgemagert, die durchlebten Erfahrungen waren ihm ins Gesicht geschrieben. Der Zwang zur Arbeit in einem Bergwerk und die Lungenentzündung, die er sich in der Gefangenschaft zugezogen hatte, hatten ihn gezeichnet. Er wirkte schüchtern und zurückhaltend, als wäre er nicht er selbst. Es war der zweite Advent. Die beiden Kerzen brannten flackernd auf dem Tisch, und der Duft von frisch gebackenem Lebkuchen, die mit Kunsthonig hergestellt wurden, durchzogen die kahle Stube. Nachdem meine Mutter ein Klopfen hörte und öffnete, stand plötzlich dieser fremde Mann in unserer Stube. Die Freude über die Rückkehr meines Vaters wurde von einem seltsamen Gefühl der Fremdheit überschattet. Ich kannte ihn nicht. Ich hatte nie gewusst, wie er aussieht oder klingt. In meinen acht Jahren hatte ich nur von meiner Mutter durch Erzählungen von ihm gehört, in einer Zeit, als der Krieg seine Schatten über unsere Familie warf. Unendliche Freude Als er meine Mutter in die Arme schloss, weinten beide. Sie weinte und in ihrem weinenden Lächeln fand ich sowohl Schmerz als auch unendliche Freude. Es war, als ob sie all das Leid der vergangenen Jahre in diesem einen Moment in ihre Umarmung packte. Ich fühlte mich wie ein Zuschauer in meinem eigenen Leben, der diesen schönen, aber auch schmerzhaften Moment aus der Ferne betrachtete. Das Bild blieb mir bis heute im Gedächtnis haften – meine Mutter, verkörpert in Glück und Trauer. In den Tagen nach seinem Heimkommen war unser Zuhause erfüllt von einer intensiven Energie, die ich nicht ganz begreifen konnte. Es gab viel zu erzählen und noch mehr Gefühle, die ausgedrückt werden wollten. Mein Vater sprach nur wenig über die Zeit in Gefangenschaft. Die Dunkelheit seiner Erinnerungen blieb größtenteils verborgen, und ich verstand, dass er darauf verzichtete, um uns nicht den Zauber der Wiedervereinigung zu nehmen. Doch für mich blieb das Gefühl, dass hinter seinen müden Augen eine ganze Welt von Schrecknissen verborgen lag, die er nicht mit uns teilen wollte. Die Adventszeit wurde schnell zu einer Phase des Heilens. Wir besuchten die Kirche, in der ich getauft wurde, wo die Kerzen leicht funkelten und um uns herum wie ein sanfter Trost wirkten. Mein Vater schaffte es, trotz seines körperlichen und emotionalen Anspannens, sich in die festliche Stimmung einzufinden. Er lächelte oft, obwohl die Züge seiner Traurigkeit immer noch in seinem Gesicht lagerten. Und ich? Ich beobachtete ihn, fasziniert von diesem Mann, der nun der Mittelpunkt meines Lebens war. Die Weihnachtsfeiertage rückten näher, und trotz der schwierigen Umstände bereitete meine Mutter alles für das Fest vor. Sie hängte Schmuck an den Fichtenbaum, der bei uns im Garten so dahinwuchs und nun als Christbaum in der Stube diente, den wir zusammen mit unserem Vater schmückten. Alles war ein wenig anders, doch die Liebe erfüllte jeden Raum. Es war eine Art Transformationsprozess, in dem unsere Eltern versuchten, wieder zueinander zu finden. Am Heiligabend saßen wir gemeinsam am Tisch, und während wir das Festmahl, einen Sauerbraten mit Knödel und Blaukraut genossen, spürte ich das besondere Band, das sich zwischen uns entwickelte. Der Geschmack des Sauerbratens und der Duft der Lebkuchen schwebten in der Luft und vermischten sich mit den Gesprächen unserer Eltern. Jedes Lachen und jeder Blick wurden zur Verbindung – diese kleinen Momente zeigten mir, dass wir trotz der dunklen Vergangenheit die Hoffnung auf ein besseres Morgen hatten. Mein Vater erzählte Geschichten aus seiner Kindheit, von der Heimat und von den Freunden, die er verloren hatte. Diese Erinnerungen öffneten eine Tür zu einem Teil seines Lebens, den ich nie gekannt hatte. Ich hörte aufmerksam zu, und in mir wuchs die Bewunderung für den Menschen, der vor mir saß. Sein Mut, trotz der widrigen Umstände an sein Leben anzuknüpfen, beeindruckte mich und inspirierte meine jungeSeele. Eine neue Zukunft Die Weihnachtszeit 1950 war mehr als nur eine Rückkehr unseres Vaters. Sie stellte die Weichen für eine neue Zukunft, in der wir die verlorene Zeit aufzuholen versuchten. Es war ein Beginn, ein neues Kapitel in unserem gemeinsamen Leben, das die Narben der Vergangenheit umschloss und uns gleichzeitig mit neuer Hoffnung erfüllte. Lange habe ich darüber nachgedacht, wie das Leben weiterging. Die Erinnerungen an diese Zeit sind mir bis heute lebendig geblieben. Sie lehrten mich, die kleinen Dinge des Lebens wertzuschätzen: die Wärme der Familie, die Kraft des Daseins und die unzerbrechliche Hoffnung, die selbst in den dunkelsten Zeiten leuchtet. Weihnachten 1950 wird für mich immer eine Zeit bleiben, in der wir trotz aller Widrigkeiten zusammengefunden haben und wenn es auch nur die drei Jahre waren, bis mein Vater starb. Deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs bei ihrer Heimkehr aus russischer Gefangenschaft. Foto: obs | NDR/Bundesarchiv
www.idowa.deRkJQdWJsaXNoZXIy MTYzMjU=