Berufsinfomesse Landshut

In der Sparkassen-Arena Landshut Berufsinfomesse Landshut Samstag, 21. März 2026, 9 – 14 Uhr Eine Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer März2026 Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Landshut

2 Berufsinfomesse Landshut 2026 Eine Brücke zwischen Bildung und Arbeitswelt Das Netzwerk SchuleWirtschaft organisiert seit Jahren die größte Berufsinfomesse – und alles ehrenamtlich Das Netzwerk SchuleWirtschaft Landshut (SWL) steht seit über 30 Jahren für einen engagierten und verlässlichen Dialog zwischen Schulen und Unternehmen in Stadt und Landkreis Landshut. Als Teil des bayernweiten Netzwerks SchuleWirtschaft verfolgen die Mitglieder vor Ort ein zentrales Ziel: jungen Menschen einen bestmöglichen Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Die Grundidee von SchuleWirtschaft reicht bis in die 1950-er Jahre zurück. Schon damals wurde die Notwendigkeit erkannt, Schule und Wirtschaft stärker miteinander in Kontakt zu bringen. Heute ist daraus ein bundesweites Netzwerk entstanden, das wirtschaftliche und pädagogische Perspektiven gleichberechtigt zusammenführt. Auch in Landshut wird diese Partnerschaft auf Augenhöhe gelebt. Lehrkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen und Institutionen engagieren sich ehrenamtlich im Gremium und sorgen für einen aktiven Brückenschlag zwischen Schule und Wirtschaft. Die Gruppe ist bewusst paritätisch aufgestellt: Führungsverantwortung übernehmen Vertreter aus Wirtschaft und Schule gemeinsam. Berufsorientierung als Herzstück Aktuell wird das Netzwerk SchuleWirtschaft Landshut von diesem Führungsteam getragen: Claus Sterl, Personalleiter beim Farbhersteller MIPA in Essenbach, Ralf Franke, langjähriger Ausbildungsleiter bei BMW und dort jetzt Leiter der Arbeitssicherheit in Dingolfing, Marc-André Alram, Regionalbeauftragter Landshut der Industrie- und Handelskammer (IHK), sowie Reinhold Ostermaier, Schulleiter der Berufsschule 1 und der Berufsfachschule für Informatik in Landshut. Diese breite Aufstellung spiegelt den Netzwerkgedanken wider und stärkt die regionale Verankerung. Ein zentrales Element der Arbeit ist die jährlich stattfindende Berufsinformationsmesse. Sie hat sich über viele Jahre hinweg als feste Größe in der Region etabliert und verzeichnet in der Regel weit mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher. Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen präsentieren hier ihre Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten und treten direkt mit Jugendlichen, Eltern und Lehrkräften in Kontakt. Das Konzept setzt bewusst auf den persönlichen Austausch: Ausbildungsbetriebe informieren praxisnah über Inhalte, Anforderungen und Perspektiven – immer auch vertreten durch eigene Auszubildende, um Gespräche auf Augenhöhe zu ermöglichen. Die Messe wird von Schulen aktiv unterstützt und richtet sich ausdrücklich auch an Eltern. Ein besonderes Zeichen setzt das Netzwerk SWL in diesem Jahr: Erstmals wird die Messe barrierefrei gestaltet. Damit soll allen Besucherinnen und Besuchern eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden. Unter anderem wird eine Gebärdendolmetscherin vor Ort sein, um Gespräche und Programmpunkte zu begleiten. Dieses Engagement unterstreicht den Anspruch des Netzwerks, Berufsorientierung für alle jungen Menschen zugänglich zumachen. Ziel ist die Förderung junger Menschen Neben der Messe organisiert das Netzwerk SWL weitere Veranstaltungen und Formate wie Betriebserkundungen für Lehrkräfte und Projekte zur vertieften Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen. SchuleWirtschaft Landshut versteht sich als langfristig angelegtes Netzwerk. Es fördert eine zielgerichtete und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen im gleichen Wirtschaftsraum. Im Mittelpunkt stehen dabei die Unterstützung junger Menschen bei der beruflichen Orientierung, die Stärkung der Ausbildungsreife und Zukunftskompetenzen, der Aufbau und die Pflege eines stabilen regionalen Netzwerks sowie die Förderung des gegenseitigen Verständnisses von Schule und Wirtschaft. So entstehen konkrete Impulse für das Schul- und Ausbildungssystem – zeitnah, effektiv und praxisnah. Entscheidender Beitrag zur Fachkräftesicherung Das Netzwerk SchuleWirtschaft Landshut ist eine lebendige Plattform des Austauschs, der Verantwortung und des gemeinsamen Engagements. Mit seiner starken regionalen Führung, der engen Zusammenarbeit von Schule, Wirtschaft und Institutionen sowie innovativen und inklusiven Veranstaltungsformaten leistet es einen entscheidenden Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Zukunft junger Menschen in der Region Landshut. (red) Im Netzwerk SchuleWirtschaft sind alle, die mitmachen, ehrenamtlich unterwegs. Die Vorstandsmitglieder: (v.l.) Ralf Franke (BMW), Claus Sterl (MIPA), Reinhold Ostermaier (Berufsschule 1) und Marc-André Alram (IHK). Fotos: SchuleWirtschaft

3 Berufsinfomesse Landshut 2026 Ein Tag, der Türen öffnet Grußwort von Landrat Peter Dreier Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, sehr geehrte Ausstellerinnen und Aussteller, die Berufswahl ist weit mehr als eine Entscheidung für einen Ausbildungsplatz oder ein Studium – sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Orientierung, Information und persönliche Begegnungen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Berufsinfomesse von SchuleWirtschaft Landshut schafft genau diesen Raum und leistet damit einen wertvollen Beitrag für die Zukunft junger Menschen in unserer Region. Auch dieses Jahr wird die Sparkassenarena zum Treffpunkt für Bildung und Wirtschaft. Rund 160 Aussteller präsentieren die Vielfalt beruflicher Möglichkeiten. Der direkte Austausch ist besonders wertvoll Besonders wertvoll ist dabei der direkte Austausch: Er macht Berufsbilder greifbar, zeigt individuelle Wege auf und hilft, eigene Stärken und Interessen besser einzuordnen. So wird Berufsorientierung lebendig – und zu einer echten Entscheidungshilfe. Dass diese Messe erneut vom Netzwerk SchuleWirtschaft organisiert wird, verdient große Anerkennung. Der ehrenamtliche Zusammenschluss engagierter Vertreterinnen und Vertreter aus Schule und Wirtschaft steht beispielhaft für gelebte Verantwortung gegenüber der jungen Generation. Mein herzlicher Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, den Ausstellern sowie allen Beteiligten, die mit ihrem Einsatz diese Berufsinfomesse möglich machen. Den Schülerinnen und Schülern wünsche ich inspirierende Gespräche, neue Erkenntnisse und den Mut, ihren eigenen Weg zu finden. Möge dieser Tag viele Türen öffnen und wertvolle Impulse für die Zukunft geben. Peter Dreier Landrat „Den Übergang erleichtern“ Grußwort von Oberbürgermeister Alexander Putz Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Aussteller, der Name ist Programm: Seit vielen Jahren ist es ein Anliegen des Netzwerks SchuleWirtschaft, in Landshut Verbindungen zwischen Schülerinnen und Schülern und möglichen Arbeitgebern zu knüpfen. Zahlreiche kleinere und mittlere Firmen, aber auch einige Global Player haben ihren Sitz in Niederbayern und bieten Berufsanfängern interessante Chancen. Ein niederschwelliges Angebot mit Chancen Mit den langjährig gewachsenen Kontakten des Netzwerks SchuleWirtschaft zu Unternehmen aus der Region bietet die jährlich stattfindende Berufsinfomesse ebendiesen eine Plattform, um sich vorzustellen und mit Auszubildenden direkt in Kontakt zu treten. Die potenziellen Nachwuchskräfte erhalten ein niederschwelliges Angebot, um sich umfassend zu informieren und ihre Chancen auszuloten. Den Vertretern des Netzwerks SchuleWirtschaft, möchte ich – in diesem Jahr zum letzten Mal als Oberbürgermeister der Stadt Landshut – für ihr unermüdliches Engagement danken. Den Schulabgängern den Übergang zu erleichtern und sie bei der Suche nach dem für sie passenden Ausbildungsplatz zu unterstützen, ist ein Verdienst, der nicht hoch genug eingeschätzt werden kann und für den ich Ihnen herzlich danken möchte. Die Berufsinfomesse soll nicht nur Orientierung bieten, sondern vor allem Mut machen, neue Perspektiven zu entdecken und den eigenen Karriereweg aktiv zu gestalten. Nutzen Sie also die Gelegenheit, mit den Ausstellern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und sich über die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Vielleicht ergeben sich überraschende und spannende Wege. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg! Ihr Alexander Putz Gute Stimmung auf dem Ausbildungsmarkt Die Berufsinfomesse in Landshut: Für viele beginnt hier die berufliche Zukunft Wenn derzeit von Wirtschaftskrise die Rede ist, machen sich viele jungen Leute und deren Eltern Sorgen: Haben Schulabgänger noch dieselben Chancen wie vor ein paar Jahren? Antworten dazu findet man am Samstag, 21. März, auf der Berufsinfomesse in Landshut, die von 9 bis 14 Uhr in der Sparkassen-Arena stattfindet. Das Credo dürfte sein: Nachwuchskräfte werden dringend gesucht! Rund 160 Aussteller sind wieder mit dabei, vom großen Industrieunternehmen bis zum Handwerksbetrieb, dazu viele berufliche Schulen und andere Institutionen, bei denen eine Berufsausbildung möglich ist. Damit ist die Landshuter Berufsinfomesse die größte ihrer Art in der Region. Veranstaltet wird sie vom Netzwerk SchuleWirtschaft. Ehrenamtliche aus Schule und Wirtschaft arbeiten dort seit vielen Jahren für die Ausbildung von den Fachkräften von morgen zusammen. Langjähriges Vorstandsmitglied ist Reinhold Ostermaier, Direktor der Berufsschule 1 in Landshut. Er verfolgt die Entwicklung am Ausbildungsmarkt auch anhand seiner Schülerzahlen. So habe es im aktuellen Schuljahr zwar eine „moderate Anpassung“ gegeben, einige Branchen verzeichneten aber auch Zuwachs, etwa die Gastronomie und die Versorgungstechnik wie etwa das SHK-Handwerk, wo es wieder mehr „Passung“ gebe. „Die Zielvorstellungen sind realistischer geworden“, meint Ostermaier, „sowohl bei Bewerbern als auch bei den Unternehmen“. Nicht jeder junge Mensch könne Influencer oder Online-Händler werden. Und auch die Unternehmen würden nicht mehr nur auf Bewerber mit Bestnoten setzen. Probleme gebe es laut Ostermaier aber nach wie vor im Mittelschulbereich, wo man immer noch zu viele Abgänger ohne jeden Abschluss verzeichne, die dann meist in der Berufsschule ein Berufsvorbereitungsjahr besuchten. Defizite verzeichne man da häufig bei den Softskills, den sogenannten „Sekundärtugenden“ wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit oder das Benehmen im Umgang mit Menschen. Karrierestart mit einem Praktikum Allen Schulabgängern könne man nur empfehlen, sich um Praktika zu bewerben. „Daraus entsteht oft auch ein Ausbildungsplatz“, weiß Ostermaier. Und der perfekte Ort, um ein Praktikum zu vereinbaren, ist nach wie vor die Berufsinfomesse. (pe) Mehr als 2.500 Besucher verzeichnet die Berufsinfomesse in Landshut jedes Jahr. Foto: LZ-Archiv

4 Berufsinfomesse Landshut 2026 „Die Perspektive ist da“ Grußwort von IHK-Vizepräsident Hans Graf Jeden Tag prasseln Tausende von Nachrichten auf uns ein, und nur wenige sind positiv. Die Wirtschaftsnachrichten sind davon nicht ausgenommen. Die Rede ist von einem Wirtschaftsstandort in der Krise, von steigenden Belastungen und Risiken. Damit hat nicht zuletzt die junge Generation zu kämpfen, von der aber erwartet wird, dass sie mit Kraft und Elan in die Zukunft schaut und Gesellschaft und Wirtschaft voranbringt. Diese Generation sucht nach Antworten, unter anderem auf die Frage nach dem weiteren Bildungs-, Berufs- und damit auch Lebensweg. Konkret geht es oft um die Entscheidung: Ausbildung oder Studium? Drei zentrale Fakten. Ausbildung oder Studium? Beides! Erstens: Es geht nicht um ein „Entweder-oder“. Eine Ausbildung eröffnet alle Perspektiven und Möglichkeiten: von der anschließenden beruflichen Fortbildung, über das Hochschulstudium, für das sich Ausbildungsinhalte anrechnen lassen, bis hin zur Selbstständigkeit. Zweitens: Der Satz „Wer gut verdienen möchte, muss studieren“ ist längst überholt. Im Gegenteil: Ein Azubi verdient vom ersten Tag an sein eigenes Geld. Und es gibt viele Akademiker, die weit unter ihrem Anspruch bezahlt werden. Das führt mich zu drittens: Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen die Unternehmen die richtigen Leute an der richtigen Stelle. Und das sind ganz überwiegend die Fachkräfte aus der beruflichen Bildung – gut ausgebildete Praktiker. Wer also den Einstieg in eine Karriere bei unseren Unternehmen sucht, dem möchte ich die berufliche Ausbildung ans Herz legen. Die Vielfalt ist groß: Rund 150 verschiedene IHK-Ausbildungsberufe bieten allein die niederbayerischen Betriebe an. In einem zweiten Schritt lassen sich dann über die berufliche Weiterbildung die richtigen Kompetenzen draufpacken, die einen im Betrieb weiter voranbringen. Die Perspektive ist also da. Es gibt Chancen, und die gilt es zu ergreifen. Die Ausbildung ist dafür der erste Schritt. Ich wünsche daher allen Besuchern der Berufsinfomesse sowie den Ausstellern viel Erfolg – und die richtigen Entscheidungen. Hans Graf Vizepräsident IHK Niederbayern Ausbildung ist das Fundament Grußwort von Handswerkskammer-Präsident Georg Haber Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, ihr steht vor einer der wichtigsten Entscheidungen eures Lebens: der Berufswahl. Auf der Berufsinfomesse in Landshut könnt ihr viele verschiedene Berufe kennenlernen. Nutzt diese Chance, mit Arbeitgebern aus eurer Region ins Gespräch zu kommen – und bleibt offen und neugierig. Überlegt ehrlich, was eure Stärken sind und was euch Freude macht. Wer das weiß, trifft die richtige Wahl. Mein Tipp: Schaut besonders auf die Berufe im Handwerk! Es gibt viele Gründe, sich für einen der über 130 Ausbildungsberufe im Handwerk zu entscheiden. Handwerker werden immer gebraucht – denn was Hände schaffen, kann keine KI ersetzen, wenngleich KI natürlich auch die Arbeit im Handwerk ergänzen und erleichtern wird. Handwerk ist kreativ und abwechslungsreich! Ob draußen auf der Baustelle oder drinnen in der Werkstatt: Das Handwerk ist kreativ, abwechslungsreich und bietet euch viele Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung. Ob Zweiradmechaniker, Bäcker, Gold- oder Silberschmied – im Handwerk findet ihr ganz sicher euren Traumberuf! Mit einem Handwerksberuf stehen euch außerdem alle Karrierewege offen: Vom Gesellen zum Meister gibt es unzählige Möglichkeiten der Weiterbildung, die euch den Weg in Führungspositionen und die Selbstständigkeit öffnen werden. Ein starkes Fundament für eure Zukunft! Für euren Start in den nächsten Lebensabschnitt wünsche ich euch persönlich und im Namen der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz alles Gute. Herzliche Grüße Dr. Georg Haber Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Foto: Foto Graggo ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH · Sittelsdorf 24 · D-84097 Herrngiersdorf ropa-maschinenbau.de/karriere/ausbildung SCANME Industriemechaniker/in Zerspanungsmechaniker/in Fachkraft für Lagerlogistik Verfahrensmechaniker/infür Beschichtungstechnik Land- u. Baumaschinen-Mechatroniker/in Technische/r Produktdesigner/in Industriekaufmann/-frau Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung Fachinformatiker/in Systemintegration Anwendungsentwicklung Direkt in Sittelsdorf, im Herzen der Gemeinde Herrngiersdorf, entwickelt und baut die ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH modernste Erntetechnik, die weltweit Maßstäbe setzt. Als inhabergeführtes Familienunternehmen hat sich ROPA als Weltmarktführer in der Zuckerrüben-Erntetechnik etabliert und baut seine Marktanteile in der Kartoffeltechnik kontinuierlich aus. Doch hinter den imposanten Maschinen steckt vor allem ein motiviertes Team, das auf Innovation und Qualität setzt. Besonderen Wert legt ROPA dabei auf den eigenen Nachwuchs. Das Unternehmen bietet qualifizierten Schulabgängern die Chance, in eine fundierte und zukunftssichere Ausbildung zu starten. Ob als Industriemechaniker, Land- und Baumaschinenmechatroniker oder Fachinformatiker, die Auszubildenden werden von erfahrenen Fachkräften betreut und direkt in die Praxis eines innovativen Industriebetriebs eingebunden. Von der Montage riesiger Erntemaschinen bis hin zur Optimierung digitaler Prozesse bietet ROPA ein Arbeitsumfeld, das technisches Know-how mit echter Leidenschaft verbindet. Eine Karriere bei ROPA bietet die Chance, an zukunftsweisenden Innovationen mitzuwirken und neueste Technologien in einem erstklassigen Produktionsumfeld zu erleben. Laut den Verantwortlichen liegt der Fokus klar auf dem Nachwuchs: „Wir suchen engagierte Talente, die entschlossen sind, den technologischen Wandel aktiv mitzugestalten.“ Wer Teil eines dynamischen Teams werden möchte, das Bodenständigkeit mit High-Tech vereint, findet bei ROPA den idealen Startpunkt für seine berufliche Laufbahn. Bewerber können sich online über alle Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege informieren unter: www.ropa-maschinenbau.de/karriere Dein Start beim Marktführer ANZEIGE

Beim internationalen Spezialglashersteller SCHOTT in Landshut entsteht etwas Großes: ein neues Technologiezentrum, an dem Ideen Wirklichkeit werden und Zukunft entsteht. Hier wirst du Teil eines Teams, das zeigt, wie Fortschritt und starke Gemeinschaft zusammengehören. Bei uns bekommst du nicht nur eine Ausbildung, sondern einen sicheren Start ins Berufsleben, da eine unbefristete Übernahme nach deinem Abschluss garantiert ist. BENEFITS, DIE DEINEN ALLTAG LEICHTER MACHEN Ob 2.000 € Führerscheinzuschuss, Fahrtkostenübernahme, oder Prüfungsvorbereitung direkt im Betrieb – wir unterstützen dich dort, wo es im Alltag wirklich zählt. Dazu kommen erlebnisreiche Team Events wie Grillfeste, Ausflüge oder auch sportliche Aktivitäten wie Bouldern oder Football. Gleichzeitig kannst du deine Ideen und Stärken in Ausbildungs-Projekte mit einbringen – wie z.B. in unser Social Media Team, in dem Azubis den SCHOTT-InstagramAccount aktiv und kreativ gestalten. Und wer Lust auf zusätzliche Einblicke hat, kann über unsere Azubi-Rotation auch andere SCHOTTStandorte wie St. Gallen oder Mainz kennenlernen. FÜNF WEGE, EIN ZIEL Ob Technik, Labor oder Büro – bei unseren fünf Ausbildungsberufen findest du den Weg, der wirklich zu dir passt. - Physiklaborant*in - Oberflächenbeschichter*in - Fachkraft für Lagerlogistik - Industriemechaniker*in - FremdsprachenIndustriekaufmann*frau *Bei SCHOTT zählt deine Persönlichkeit – nicht Geschlecht, Identität oder Herkunft. BE THE DEIN TALENT HAT ZUKUNFT. BEWIRB DICH JETZT! SCHOTT als globaler Technologieführer für Spezialglas bietet dir in Landshut vielfältige Möglichkeiten. Starte deine Ausbildung als: INDUSTRIEMECHANIKER*IN PHYSIKLABORANT*IN OBERFLÄCHENBESCHICHTER*IN FACHKRAFT FÜR LAGERLOGISTIK FREMDSPRACHEN-INDUSTRIEKAUFMANN*FRAU Wir versprechen dir spannende Berufsperspektiven, die Sicherheit eines erfolgreichen Unternehmens und ein breites Angebot an Extras wie einen Führerschein-Zuschuss sowie eine garantierte, unbefristete Übernahme. Willkommen mittendrin. JOIN.SCHOTT.COM SCHOTT AG | Landshut Stephanie Hofreiter und Bergit Müller Telefon: 0871 826-341 Ausbildung mit Zukunft – bei SCHOTT in Landshut Wir investieren– in Landshut und indich Komm an unseren Messestand. Und finde heraus, wie deine Zukunft bei SCHOTT aussehen kann. Weitere Informationen unter: www.schott.com/ausbildung ANZEIGE

6 Berufsinfomesse Landshut 2026 Aussteller in der Sparkassen-Arena A 22 ADITO Software GmbH 27 Agentur für Arbeit LandshutPfarrkirchen 44 AGROLAB Bildungsakademie GmbH 63 Albert Kerbl Gmbh 57 AOK – Die Gesundheitskasse Direktion Landshut-Kelheim 11 ASIS GmbH 30 AusbildungsOffensive-Bayern B 16 Bachner Elektro GmbH & Co. KG 40 Bäcker-Innung Landshut 9 Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH 32 Berufsfachschule für Informatik 35 Berufsfachschule für Pflege am Klinikum Landshut und Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe am Klinikum Landshut 43 Bezirk Niederbayern 33 BFS für Pflege der Kinderkrankenhaus St. Marien gGmbH 42 BKH Landshut 39 Brillux GmbH & Co. KG 59 Bundespolizei C 56 Clariant Produkte (Deutschland) GmbH D 17 DEICHMANN SE 8 Delta Management GmbH 72 Deutsche Post AG, NL Betrieb Freising 24 Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd 15 Diakonisches Werk Landshut e.V. 45 dm-drogerie markt GmbH + Co. KG 28 Donner + Partner GmbH 7 DRÄXLMAIER Group 69 DS elektrotherm GmbH E 3 ebmpapst Landshut 19 ECOVIS BLB Steuerberatungsgesellschaft mbH 38 Elektro Ecker GmbH 21 Elektro-Netzwerk Ramsauer GmbH & Co. KG F 18 Fachschulen für Heilerziehungspflege Abensberg 1 FRIEDL Holzbau GmbH G 4 Gartner Hair GmbH 71 Graf + WLK GmbH & Co. KG Steuerberatungsgesellschaft H 29 HAMMER GmbH & Co. KG 5 Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz 23 Hans Eichbichler GmbH & Co. KG 46 Heinz Entsorgung GmbH & Co. KG I 36 IHK Niederbayern J 64 JS SCHOBER AG K 55 Karate Altinger 25 Kfz Innung Niederbayern 31 komuna GmbH 14 KUHNEN & WACKER L 34 LAKUMED Kliniken 54 Landesamt für Finanzen 73 Landkreis Landshut 37 Landshuter Kunstmühle C.A.Meyer’s Nachf. AG M 61 Metzgerinnung Landshut N 51 Nemela Heizung – Sanitär – Solar 52 Netzwerk SchuleWirtschaft Landshut O 12 Otto Glas Handels GmbH – goGlas P 60 Pitzl GmbH & Co. KG 62 Pöschl Tabak GmbH & Co.KG R 70 Radiologie Mühleninsel 20 RAFO Elektrotechnik GmbH 50 Raiffeisenbank Landshuter Land eG 67 Recrewt 68 Regierung von Niederbayern 13 Richter+Frenzel Landshut GmbH S 10 Sano – Moderne Tierernährung GmbH 6 Schreiner & Wöllenstein GmbH & Co. KG 26 Sonepar Deutschland / Region Süd GmbH 53 Sparkasse Landshut 48 Staatliche Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Landshut-Schönbrunn 47 Staatliche Berufsfachschule für Kinderpflege Landshut-Schönbrunn 49 Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik LandshutSchönbrunn 66 Staatliches Bauamt Landshut 2 Stadt Landshut 65 Stadtwerke Landshut W 58 WOLF GmbH Z 74 Zentrum Bayern Familie und Soziales Niederbayern 41 Zieglmaier Treuhand GmbH Elektroniker (m/w/d) > für Energie- und Gebäudetechnik Praktikanten (m/w/d) > für alle BAUER-Ausbildungsberufe Scan mich www.bauer-netz.de I E-Mail: bewerbung@bauer-netz.de I Tel.: 0871 92332-0 Kaufleute (m/w/d) > für Büromanagement Triff uns auf der Berufsinfomesse - Stand 155 am 21.03.2026 in Landshut, Sparkassen-Arena DEIN WEG INS #TEAMBAUER AUSBILDUNG. PERSPEKTIVE. ZUKUNFT.

7 Berufsinfomesse Landshut 2026 SPARKASSEN-ARENA EINGANG FOYER messe maching Recrewt 67 WC WC WC WC 9 8 7 6 5 4 3 40 37 42 41 27 45 60 61 32 49 65 63 64 62 66 68 69 70 59 36 31 48 30 47 46 VORTRÄGE 2 1 AUSSTELLER CATERING 20 19 15 16 17 18 71 72 73 74 56 57 58 39 38 35 33 34 22 21 43 29 44 28 23 25 24 14 12 13 52 50 51 55 54 53 i 10 26 11 Oisda... bloß du no ned scanme Werde Azubi (m/w/d): Technischer Kaufmann Industriemechaniker Fachkraft für Lagerlogistik Fachkraft für Metalltechnik Fachlagerist MORE WITH YOU

8 Berufsinfomesse Landshut 2026 Aussteller der Messehalle A 178 abel & käufl Mobilfunkhandels GmbH 132 AH Ostermaier GmbH 173 Allfinanz DVAG Eiglstorfer & Team 126 Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern 127 ANTHOLZER GmbH & Co. KG 161 ARISTOTHERM Christian Kliche GmbH&Co.KG B 160 Bäckerei Mareis GmbH 155 Bauer Elektroanlagen Süd GmbH & Co. KG 108 Bauinnung Landshut 102 Bayerische Polizei 101 Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Landshut 119 Berufsfachschule für Musik des Landkreises Deggendorf in Plattling 176 Berufsfachschule für Pflege der Caritas Diözese Regensburg e.V in Landshut 170 Berufsfachschule für Pflege und Altenpflegehilfe, vhs Landshut 172 BMW Group 128 Brillux GmbH & Co. KG 107 Bulthaup GmbH & Co KG 124 Bundeswehr D 148 Deutsche Bahn AG 144 Döpfer Schulen Regensburg GmbH E 136 EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme GmbH & Co. KG 166 Elektro Maier LA GmbH 118 Elektrotechnische Werke Fritz Driescher & Söhne GmbH 109 ERLUS AG 117 Erwein von Fürstenberg & Partner mbB Steuerberatungsgesellschaft 131 exaKT Hydraulik GmbH F-H 142 Fachakademie für Sozialpädagogik Seligenthal 100 Feistl Lüftungs- und Klimatechnik GmbH & Co. KG 128 Finanzamt Landshut 140 Flottweg SE 153 Fremdsprachenschule Landshut 104 Gerhard Mann GmbH & Co. KG 113 Glasfachschule Zwiesel - Staatliches Berufliches Schulzentrum für Glas 175 HA-BE Gehäusebau GmbH 162 Haderstorfer GmbH 157 Haix- Schuhe- Produktions u. Vertriebs GmbH 110 Hauptzollamt Landshut 103 Hiller GmbH 133 himolla Polstermöbel GmbH 171 Hl.Geist-Spitalstiftung Landshut 139 Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern 115 Hochschule Landshut 174 Hofmann Dentaltechnik GmbH 111 Hubauer GmbH I-K 121 Innung für Elektro- und Infomationstechnik Landshut 147 J. Buchner GmbH 116 J.N. Oberpaur GmbH Co. KG 122 Josef Popp & Partner, Steuerberater, Wirtschaftspr 114 Josef Urzinger GmbH 143 Jungheinrich Moosburg AG & Co. KG 164 Justizvollzugsanstalt Landshut 158 Klein Kommunikationstechnik GmbH 163 Kompetenzzentrum für Gesundheitsberufe 134 Kühne + Nagel (AG & Co.) KG L-T 151 Landshuter Zeitung 168 Lidl Vertriebs- GmbH & Co. KG Straubing, Nord 159 Lufthansa Group 123 Maschinenbauschule Landshut 120 MIPA SE 154 neumeier AG 145 Papierwerk Landshut Mittler GmbH & Co. KG 129 PZ Systeme GmbH & Co. KG 105 Rampf Gastro GmbH / McDonald’s Landshut 112 Riebl-Siebdruck GmbH 141 Ropa Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH 156 Schlosshotel Neufahrn e.K. 179 Schmidbaur Unternehmensgruppe GmbH 137 Schönreiter Baustoffe GmbH 106 SCHOTT AG Landshut 135 Schulungsstelle Landshut der Kaminkehrer Innung Niederbayern 130 SHIBAURA MACHINE LWB GmbH Siemens AG 152 165 Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten & Gartenbau 146 SPIE SAG GmbH 138 St. Jodok-Stift 167 STRABAG AG 149 SYLTAX Schlüter, Yblagger & Leitmeier Steuerberater PartGmbB 169 TDT AG U-Z 125 Überlandzentrale Wörth/I.- Altheim Netz AG 180 Veldener Präzisionstechnik GmbH AG 150 xpecto 177 Zimmerer-Innung Landshut Vielfalt hinter Gittern. Egal ob in Uniform oder in Zivil. Im allgemeinen Vollzugsdienst, Werkdienst oder im Verwaltungsdienst. Informiere dich hier: JVA Landshut, Herr Schmidt: 0871/4 73 80-10 70 oder unter: https://www.justiz.bayern.de/justizvollzug

9 Berufsinfomesse Landshut 2026 MESSEHALLE 100 117 115 116 114 113 112 127 126 128 130 129 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 145 144 143 146 152 153 154 155 158 159 162 165 164 163 166 167 171 170 169 168 125 124 123 122 121 111 110 109 108 102 101 103 105 104 106 173 174 175 176 177 178 179 180 107 119 120 160 161 151 172 131 147 150 149 148 157 156 118 Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung* Fachkraft für Lagerlogistik* Industriekaufmann* Fachinformatiker für Systemintegration* Werde Teil unserer bulthaup Familie. Bulthaup GmbH & Co KG Aich, Werkstraße 6 84155 Bodenkirchen bulthaup.com/karriere/ ausbildung-bei-bulthaup Elektroniker für Betriebstechnik* Industriemechaniker* Maschinen- und Anlagenführer* Mechatroniker* Schreiner* Technischer Produktdesigner* Industriekaufmann mit Zusatzqualifikation zum Geprüften Berufsspezialisten für fremdsprachige Kommunikation* * (m/w/d) Starte Deine Ausbildung. Bewirb Dich jetzt: Besuche uns am Stand 107 JETZTDIE RICHTIGEN ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN Sport-/Fitnesskaufmann (w/m) Bachelor-Studium (dual) - IHK Abschluss Gesundheitsmanagement oder Fitnessökonomie Bewerbung an: Karate Altinger Marco Altinger Porschestr. 21, 84030 Landshut oder altinger@karate-alringer.de Wir suchen interessierte Menschen die Sport und Kinderpädagogik verbinden wollen. •vollwertige Berufsausbildung (Chancen in der gesamten Sportund Fitnesswelt) •Vollzeit-Ausbildung (Karate, Fitness, Umgang mit Menschen, pädagogische Fähigkeiten) SONDERSEITEN & SONDERBEILAGEN finden durch ein passendes redaktionelles Umfeld einen hohen Beachtungswert!

10 Berufsinfomesse Landshut 2026 Beste Chancen mit beruflicher Bildung Marc-André Alram, Regionalbetreuer der IHK, zu den Aussichten junger Menschen im Raum Landshut Trübe Aussichten in der Wirtschaft: Der Aufschwung lässt auf sich warten und die Stimmung ist krisenhaft. Wir haben mit Marc-André Alram, Regionalbetreuer der Industrie- und Handelskammer (IHK) für den Raum Landshut und Vorstandsmitglied beim Netzwerk SchuleWirtschaft darüber gesprochen, warum junge Menschen dennoch optimistisch in die Zukunft blicken können. Herr Alram, „Wenig Hoffnung auf Aufschwung“ heißt es von der IHK. Müssen sich junge Menschen, die demnächst ins Berufsleben starten, Sorgen machen? Marc-André Alram: Die jüngste Konjunkturumfrage der IHK hat erneut bestätigt, dass der Arbeits- und Fachkräftemangel ein bedeutender Risikofaktor für die regionale Wirtschaft bleibt. Gut die Hälfte der befragten Betriebe sieht das so. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gilt: Die Unternehmen brauchen die richtigen Leute an der richtigen Stelle – und der größte Mangel herrscht hier bei den Fachkräften aus der beruflichen Bildung. Für die jungen Menschen bedeutet das umgekehrt: Mit einer Berufsausbildung als starker Basis haben sie die besten Chancen für eine erfolgversprechende Karriere vor Ort, bei den Unternehmen in unserer Region. Die Bilanz des vergangenen Ausbildungsjahres fällt nüchtern aus: Die Zahl der Auszubildenden ist um zwei Prozent zurückgegangen, die Neustarter waren sogar acht Prozent weniger als im Vorjahr. Ist die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen weniger geworden oder sind es die Unternehmen, die weniger Ausbildungsplätze anbieten? Ausbildungsangebot übersteigt die Nachfrage Alram: Tatsächlich hat die Zahl der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse im vergangenen Jahr einen neuen Tiefstand erreicht, noch unter den schwachen Werten aus den Corona-Jahren. Das ist aber keineswegs ein Beleg für eine sinkende Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen. Im Gegenteil: In der Ausbildung übersteigt das Angebot bei Weitem die Nachfrage. Laut IHKUmfragen kann über die Hälfte der niederbayerischen Ausbildungsbetriebe nicht alle ausgeschriebenen Stellen für Azubis besetzen. Der Grund dafür ist: Es fehlen die Bewerber. Ist damit eine Verschärfung des Fachkräftemangels vorprogrammiert? Alram: Wenn die Zahl der Neustarter in der Ausbildung sinkt, gefährdet das die Zukunft der Ausbildung. Deswegen ja: Die sinkenden Ausbildungszahlen von heute verschärfen den Fachkräftemangel von morgen. Zieht die Konjunktur wieder an, können die Unternehmen diese Aufwärtsentwicklung nicht mitgehen, wenn dafür die richtigen Leute fehlen. Was würden Sie Unternehmen in Bezug auf Ausbildung bei der jetzigen Konjunkturlage empfehlen? Alram: Die Unternehmen halten an der Ausbildung als wichtigstem Instrument der Fachkräftesicherung fest, und das ist sicherlich auch richtig so. Wichtig ist, in Politik und Gesellschaft, in den Schulen sowie in den Elternhäusern die hohe Bedeutung der beruflichen Bildung für die regionale Wirtschaft zu verdeutlichen, die vielfältigen Möglichkeiten dieses Bildungswegs vorzustellen und die damit verbundenen Verdienst- und Karrierechancen besser zu vermitteln. Daran arbeitet die IHK gemeinsam mit den Unternehmen. In puncto Bildung immer am Ball bleiben Wie sieht es aus Sicht der IHK in der Region Landshut aus: Haben Schulabgänger noch dieselben Auswahlmöglichkeiten bei der Berufswahl wie noch vor ein paar Jahren? Alram: Auch die Wirtschaft in der Region Landshut ist im Wandel – in der Industrie, im Handel, in den Dienstleistungen. Das bildet sich in der Ausbildung ab. Berufsbilder verändern sich, ebenso wie die Anforderungen an die Ausbildung sowie die Kompetenzen, die mit beruflicher Bildung vermittelt werden. Die Vielfalt der Ausbildung ist groß und für jedes Interesse und jedes Talent lässt sich ein passender Beruf und eine passende Spezialisierung finden. Es heißt ja, dass die KI bald viele Berufe überflüssig macht. Welche sind aus Ihrer Sicht noch zukunftssicher und wie kann man sich am besten darauf vorbereiten? Alram: Der Schlüssel heißt wahrscheinlich auch hier: Bildung. Wer am Ball bleibt und sich das Wissen und Können erarbeitet, das in Arbeit und Beruf wirklich gebraucht wird, wird immer eine gefragte Fachkraft sein. Interview: Petra Scheiblich Marc-André Alram betreut für die IHK die Region Landshut und ist einer der vier Vorsitzenden des Netzwerks SchuleWirtschaft. Foto: IHK SVLFG sicher & gesund aus einer Hand Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) Geschäftsstelle Landshut I Dr.-Georg-Heim-Allee 1 I 84036 Landshut Ansprechpartner: Christian Seibold I Telefon: 0561 785-15169 www.svlfg.de/ausbildung-studium Auszubildende zum/r Sozialversicherungsfachangestellten(m/w/d) - zum 01.08. Dual Studierende zum/r Diplom-Verwaltungswirt/in(m/w/d) Studiengang Landwirtschaftliche Sozialversicherung - zum 01.10. Für unsere Geschäftsstelle in Landshut suchenwir Bewirb dich jetzt! i L d h t Ausbildung & Studium in der Sozialversicherung

11 Berufsinfomesse Landshut 2026 Berufswahl ohne Klischees Die Berufswahl ist eine bedeutsame Entscheidung im Leben. Dabei spielen Eltern noch immer die größte Rolle. Im Dschungel des großen Ausbildungsangebots können sie Orientierung geben. Unterstützung bietet dabei die Initiative Klischeefrei: Sie hält für Eltern viele Tipps, Fakten und Adressen bereit. Eltern haben einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder: noch vor dem Internet und der Schule. Sie entscheiden oft mit und sind Vorbilder. Sie leisten einen wichtigen Beitrag, damit sich ihre Kinder für den passenden Beruf entscheiden. Ein sicherer Arbeitsplatz, ein gutes Einkommen und ein Beruf mit Zukunft sind Eltern wichtig. Einflüsse kommen auch von Freunden und der Schule. Ebenso prägen Werbung und Medien die Meinung über Berufe mit. Hier begegnen Jugendliche noch immer alten Rollenbilder: Jungen können Auto, Computer und Technik. Mädchen sind sozialer, da passt ein Job in der Arztpraxis, der Erziehung oder der Pflege. Miguel Diaz, Projektleiter der Servicestelle der Initiative Klischeefrei, erklärt dazu: „Begabungen sind individuell. Sie haben nichts damit zu tun, ob man ein Mann oder eine Frau ist. Auf dem Weg in den Wunschberuf sollte stets eine selbstbestimmte Entscheidung – frei von Klischees und den Erwartungen anderer stehen.“ Viele Mädchen wollen keinen „Frauenberuf“ Ein Ausbildungsreport des DGB von 2025 zeigt, dass dies nicht immer der Fall ist. Nur 25 Prozent der jungen Menschen, die bereits in Ausbildung sind, geben an, dass ihre Ausbildung tatsächlich ihr Wunschberuf sei. 75 Prozent der weiblichen Azubis in sogenannten Frauenberufen arbeiten nicht in ihrem Wunschberuf. Was können Eltern genau tun? Zum Beispiel gemeinsam mit dem Kind die Vielfalt entdecken: In Deutschland gibt es rund 460 Ausbildungsberufe sowie rund 21.000 Studiengänge! Auf www.klischee-frei.de/Eltern gibt es mehr praktische Tipps (auch in den Sprachen Türkisch, Russisch und Arabisch). (Akz-o) AUSBILDUNG BEIMIPA MIPA SE · Am Oberen Moos 1 · D-84051 Essenbach · Tel.: +49 8703 92 20 recruiting@mipa-paints.com · www.mipa-paints.com Kaufmann (m/w/d) für Digitalisierungsmanagement Kaufmann (m/w/d) im Einzelhandel Kaufmann (m/w/d) für Groß- und Außenhandelsmanagement Lacklaborant (m/w/d) Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d) Mediengestalter (m/w/d) Digital und Print Produktionsfachkraft (m/w/d) Chemie Chemikant (m/w/d) Elektroniker (m/w/d) für Betriebstechnik Fachinformatiker (m/w/d) für Systemintegration Fachkraft (m/w/d) für Lagerlogistik Fahrzeuglackierer (m/w/d) Fremdsprachen-Industriekaufmann (m/w/d) Industriekaufmann (m/w/d) Industriemechaniker (m/w/d) Kaufmann (m/w/d) für Büromanagement HABEN WIR DEIN INTERESSE GEWECKT? Dann bewirb dich über unser Karriereportal. www.mipa-paints.com/karriere STARTE DEINE AUSBILDUNG ALS Die Mipa Gruppe ist eine erfolgreiche, familiengeführte Unternehmensgruppe in der Lack- und Farbenbranche. In Essenbach und Landshut sowie an sechs weiteren europäischen Standorten entwickeln und produzieren Unternehmen der Mipa Gruppe Beschichtungssysteme für verschiedenste Anwendungsbereiche. 37,5 Stunden Woche Flexible Arbeitszeiten 30 Tage Urlaub Hohe Übernahmechancen Vielfältige Weiterbildung Gutes Betriebsklima Praxisnahe Ausbildung Attraktive Vergütung Weihnachts-/Urlaubsgeld Übernahme des Deutschlandtickets Besuchen Sie uns unter www.idowa.de

12 Berufsinfomesse Landshut 2026 Fachkraft für Fitness und Gesundheit Ein Duales Studium eröffnet zahlreiche Möglichkeiten in einer boomenden Branche Immer mehr Menschen setzen auf qualitätsgesicherte Gesundheitsangebote. Mit ihnen steigt auch der Bedarf an gut ausgebildeten, motivierten Fach- und Führungskräften. Fitness, Prävention und Gesundheitsmanagement sind zentrale Zukunftsthemen. Immer mehr Menschen ist bewusst, dass ein gesunder Lebensstil Auswirkungen auf die Lebensqualität und Lebenserwartung hat. Das belegt auch die kürzlich veröffentlichte Studie „Eckdaten der Fitnesswirtschaft DACH 2025“. Sie zeigt: Die Fitness- und Gesundheitsbranche ist auf einem stabilen Wachstumskurs. Fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung Mit einem Umsatz von mehreren Milliarden Euro ist die Fitnessund Gesundheitsbranche längst ein fester Bestandteil der Gesundheitsversorgung geworden. Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Ein duales Studium an dieser Hochschule beispielsweise bereitet auf Berufe im Bereich Fitness, Prävention und Gesundheitsmanagement vor – mit einem Mix aus praxisnaher Ausbildung, wissenschaftlicher Kompetenz und sehr guten Berufsperspektiven. Das Studienmodell kombiniert betriebliche Praxis mit einem akademischen Studium. Die Vorteile des dualen Studiums: Man sammelt von Beginn an Berufserfahrung, erhält schon während des Studiums ein Gehalt, die Studiengänge sind staatlich anerkannt und akkreditiert und die Praxispartner etablierte Unternehmen der Gesundheitsbranche. Studium mit strukturiertem Umfeld So ergeben sich nicht nur hervorragende Karrierechancen, sondern es entsteht auch ein sicheres und strukturiertes Umfeld für den Studienstart. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs arbeiten in Fitness- und Gesundheitszentren, im betrieblichen Gesundheitsmanagement, bei Krankenkassen oder in Rehaund Präventionseinrichtungen. (djd) Fitness als Beruf: In einem Dualen Studium kann man Theorie und Praxis verbinden. Foto: djd/DHfPG Metallbauer für Konstruktionstechnik BAU dir deine KArriereleiter doch einfach selbst! (mIwI d) ab 01. September suchen wir Auszubildende als: Pitzl Metallbau GmbH & Co. KG ausbildung@pitzl-connectors.com Siemensstraße 26 Tel.: +49 (0) 8703 93460 84051 Altheim www.pitzl-connectors.com MEHR INFOS STARTE MIT UNS IN DEINE BERUFLICHE ZUKUNFT! Software für Sachwerte xpecto AG | Landshut Besuche uns am 21. März auf der Berufsinfomesse in Landshut. Scannen. Bewerben. Karriere starten. Wir bilden dich aus: FACHINFORMATIKER FÜR ANWENDUNGSENTWICKLUNG (m/w/d) # Individuelle Betreuung # Interne Akademie # Flexible Arbeitszeiten # Team-Events # Sehr gute Übernahmechancen

13 Berufsinfomesse Landshut 2026 Entscheidend sind oft die Soft Skills Expertentipps: Womit man in Bewerbungen bei Arbeitgebern punkten kann Der Schulabschluss ist geschafft? Gut, aber Berufseinstieg und Arbeitssuche können erst einmal einschüchternd sein. Worauf Berufseinsteigende bei ihren Bewerbungen achten sollten, erklärt Anna Wittich, Arbeitsmarktforscherin bei Stepstone. So sind die eigenen Fähigkeiten oft entscheidender bei der Bewerbung als der Abschluss. Wer praxisnahe Erfahrungen hat, sollte diese im Lebenslauf unterbringen. Dazu zählen etwa Praktika, Werkstudentenjobs oder eine Ausbildung. Also all das, bei dem die Fähigkeiten bereits unter Beweis gestellt wurden. Besonders wichtig ist es, zu zeigen, welche Eigenschaften man mitbringt. Sogenannte Soft Skills wie Lernbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit oder Eigeninitiative sollten sowohl im Lebenslauf genannt sowie im Gespräch gezeigt werden, so Wittich. Ebenso wichtig sind die fachlichen Kompetenzen – und einige davon können auf unterschiedliche Berufsfelder übertragbar sein, so die Arbeitsmarktforscherin. Dazu können etwa digitale Grundkenntnisse, organisatorische Fähigkeiten oder der Umgang mit Daten zählen. Dadurch werden Bewerber für den Arbeitgeber interessanter, und die Erfolgschancen steigen. Auch „Vitamin B“ kann helfen Hilfreich können auch Kontakte sein. Der direkte Kontakt zu Betrieben, Initiativbewerbungen, Messen oder persönliche Gespräche können ein guter Weg sein, um ein starkes Netzwerk aufzubauen. Denn genau wie Praktika, können auch Empfehlungen hilfreich sein, um Fähigkeiten und Kompetenzen nachweisen zu können. So hinterlässt man einen besseren Eindruck bei Bewerbungen. Den Traumjob zu bekommen ist zwar der Optimalfall, doch wer keine Bewerbungen außerhalb davon verschickt, kann seinen Chancen, einen Job zu finden, schaden. Auf der Jagd nach dem Traumjob So kann der erste Job einen Lernoder Zwischenschritt darstellen. Hier können Einsteiger Fähigkeiten erlernen und ein starkes Profil aufbauen. Das verbessert die Chancen bei Bewerbungen in angrenzenden Bereichen und kann den Weg in die Wunschbranche ebnen, so Anna Wittich. Auch wenn es gut ist, sich bei mehreren Stellen zu bewerben, sollte damit nicht übertrieben werden. Es gilt: Qualität ist wichtiger als Quantität, so Wittich. Wer eine Bewerbung gut vorbereitet und sich gezielt nur auf passende Stellen bewirbt, kann seine Chancen steigern. (dpa-tmn) Praktika sind hilfreich bei der Bewerbung. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn JOB OFFENSIVE LANDSHUT 2026 U R Z I N G E R Bewirb Dich jetzt für eine Top Ausbildung oder ein Praktikum: Urzinger Textilmanagement steht bereits in der vierten Generation für Wachstum und Innovation. Damit das auch in Zukunft so bleibt, investieren wir in unsere Mitarbeiter. Freut Euch auf tolle Ausbildungsangebote. Wir freuen uns auf Euch! Urzinger – Erfahrung. Innovation. Erfolg. www.urzinger.de/ausbildung Tel.:0871 97315-0 JOSEF URZINGER GMBH TEXTILMANAGEMENT • 84030 LANDSHUT SICHER DIR JETZT DEINE AZUBI-STELLE ALS: • Elektroniker für Betriebstechnikm/w/d • Industrieelektronikerm/w/d • Fachmonteur für Energie- und Datennetzem/w/d • Konstruktionsmechanikerm/w/d • Industriekaufmannm/w/d • Bautechnischer Konstrukteurm/w/d • Leitungsbauer für Infrastrukturtechnikm/w/d • Tiefbaufacharbeiterm/w/d • Straßenbauerm/w/d • KFZ-Mechatronikerm/w/d Jetzt bewerben: spie.de/karriere

14 Berufsinfomesse Landshut 2026 „Habe ein gutes Gefühl“ Mein Name ist Nico und ich besuche gerade die neunte Klasse einer Mittelschule im M-Zug. Ich habe mehrere Messen besucht, um mich über verschiedene Berufe zu informieren. Besonders die Berufsinfomesse hat mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen. Dort konnte ich viele Gespräche führen und offene Fragen klären. Auch die Unterstützung meiner Eltern war für mich sehr wichtig. So habe ich schließlich einen Ausbildungsplatz gefunden und kann die Schule dieses Jahr mit einem guten Gefühl verlassen. Nico, 9. Klasse Praktikum in der Elektrobranche Mein Name ist Leon und ich besuche gerade die neunte Klasse einer Mittelschule und werde diese im September 2027 voraussichtlich mit der Mittleren Reifen verlassen. Ich habe bereits mehrere Praktika gemacht, aber bisher war noch nicht das Richtige für mich dabei. Letztes Jahr habe ich mir auf der Berufsinfomesse erste Inspirationen geholt. In diesem Jahr möchte ich die Messe erneut besuchen und mich gezielt über Elektroberufe informieren, weil ich mir gut vorstellen kann, dass dieser Bereich zu mir passt. Mein nächstes und letztes Praktikum möchte ich deshalb in dieser Berufsbranche absolvieren. Leon, 9. Klasse Die Suche nach dem richtigen Weg Drei Realschülerinnen erzählen, warum sie die Berufsinfomesse besuchen Antonia (14), Lena (15) und Leonie (16) besuchen die 9. Klasse in der Realschule Landshut. Hier erzählen sie, warum sie zur Berufsinfomesse gehen. Antonia hat nach einem Praktikum im Kindergarten schon erste Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt, ist sich aber noch nicht sicher, welcher Beruf wirklich zu ihr passt. „Deshalb freue ich mich darauf, die Berufsinfomesse zu besuchen“, sagt sie. „Dort möchte ich mich über viele verschiedene Ausbildungsberufe informieren, mit Ausstellern ins Gespräch kommen und auch mehr über Berufsfachschulen erfahren, um herauszufinden, welche Wege für mich nach der Schule in Frage kommen.“ Ihre Freundin Lena befindet sich ebenfalls momentan noch in der Orientierungsphase und ist dabei, herauszufinden, welcher Beruf zu ihr passt. Besonders interessieren sie Ausbildungsmöglichkeiten im sozialen Bereich. „Dort habe ich auch schon mein Schulpraktikum absolviert“, erzählt sie. Jetzt möchte sie die Berufsinfomesse besuchen, „um verschiedene Berufe kennenzulernen und mich direkt bei Unternehmen über Ausbildungswege zu informieren.“ Durch die Messe einen Überblick bekommen Auch Leonie sammelt noch Informationen über mögliche Ausbildungsberufe. Sie möchte die Berufsinfomesse besuchen, „um einen besseren Überblick zu bekommen und herauszufinden, welcher Weg zu mir passt.“ Antonia, Lena und Leonie besuchen die 9. Klasse der Realschule. Alle Infos über die Ausbildung bei der Landshuter Zeitung als: · Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement(m/w/d) · Volontär im Bereich Journalismus(m/w/d) Kommt am 21. März 2026 an unserem Stand in der Messehalle vorbei und informiert euch. Wir freuen uns auf Euch!

15 Berufsinfomesse Landshut 2026 Echte Eindrücke für Hoa-Evelyn Ich finde die Berufsinfomesse klasse, weil dort viele Unternehmen aus der Region vertreten sind und ich ganz verschiedene Ausbildungsberufe entdecken kann. Besonders spannend ist für mich, dass ich direkt mit Azubis sprechen und erfahren kann, wie der Arbeitsalltag wirklich ist. Michelle und Hoa-Evelyn, beide 9. Klasse Realschule Michelle spricht mit Azubis Für mich ist die Berufsinfomesse wichtig, weil ich viele Berufe an einem Tag kennenlernen kann. Die Möglichkeit, mit Lehrlingen und Ausbildern ins Gespräch zu kommen, finde ich besonders hilfreich. So kann ich mir ein echtes Bild davon machen, wie eine Ausbildung wirklich abläuft. Matching für die Messe mit Recrewt Bereits seit ein paar Jahren können Schülerinnen und Schüler sich mithilfe der Azubi-Matching-Plattform Recrewt auf die Berufsinfomesse vorbereiten. Damit erhalten sie die Möglichkeit, genau die Ausbildungsstelle und das Unternehmen zu finden, die sie sich vorstellen. „Die Jobsuche kann für Jugendliche oft frustrierend sein“, sagt Bianca Kujath, Diplom-Sozialpädagogin und Co-Gründerin von Recrewt. „Vor allem, wenn sie der Fülle an Plattformen, Firmen und Berufen im Internet ausgesetzt sind.“ Dort würden sie meist nur die ohnehin schon bekannten Unternehmen finden. Das Job-Matching eröffne dagegen die Möglichkeit, Berufe und Unternehmen kennenzulernen, die sie nicht kennen. „Kleinere Betriebe und Mittelständler sind damit genauso sichtbar wie große Unternehmen.“ Hinter der App verbirgt sich ein pädagogisches Konzept, das sich die beiden Schwestern, Sozialpädagoginnen und Co-Gründerinnen Bianca Kujath und Verena Sedlmeier, ausgedacht haben. Die kurze Aufmerksamkeitsspanne und der Horizont der Schüler sollen mit Gamification-Aspekten erweitert werden – ohne sie zu überfordern oder gar zu frustrieren. Wenig Text, bunte Farben und ein Verfahren, das einem Spiel gleicht geleiten die Schüler durch den gesamten Prozess von der Profilerstellung über das Matching bis hin zur Bewerbung. Die Möglichkeit einer Express-Bewerbung erleichtert den Jugendlichen das Verfahren. Im Falle einer Bewerbung erhalten Unternehmen eine Matching-Analyse, die das Profil des Bewerbers auswertet. Kujath: „So können Firmen schnell sehen, ob der Bewerber zu ihnen passt.“ (ots/red) Effizient. Umweltbewusst. Nachhaltig. Maschinenbauer Flottweg entwickelt und produziert Industriezentrifugen für die Fest-Flüssig-Trennung. Bei uns entscheidest Du Dich für eine Perspektive mit Zukunft. Wir bieten Dir ein Umfeld, in dem Du Dich fachlich und menschlich weiterentwickeln kannst. Bringe Deine Ideen ein und überrasche uns. ZEIG, WAS INDIR STECKT. Flottweg SE | Industriestraße 6 – 8 | 84137 Vilsbiburg INTERESSIERT? Dann bewirb Dich unter: Für September 2027 bieten wir an: AUSBILDUNG INDUSTRIEMECHANIKERm/ w/ d MECHATRONIKERm/ w/ d INDUSTRIEKAUFFRAU m/ w/ d mit zusätzlichem Abschluss zur geprüften Berufsspezialistin für fremdsprachige Kommunikation PRAKTIKUM MECHATRONIKERm/ w/ d INDUSTRIEMECHANIKERm/ w/ d (mögliche Starttermine findest Du auf unserer Website) Deine Ansprechpartnerin: Frau Barbara Steinberger Tel. 08741 301-1928 E-Mail: karriere@flottweg.com Besuche uns auf der BERUFSINFOMESSE Sparkassen-Arena Landshut Samstag, 21. März 2026, 9 bis 14 Uhr

16 Berufsinfomesse Landshut 2026 Berufswunsch: Soldatin So läuft der Einstieg in der Bundeswehr für junge Frauen ab Was müssen Frauen wissen, um bei der Bundeswehr zu arbeiten und etwa Soldatin zu werden? Generell gilt für sie das Gleiche wie für männliche Freiwillige. Mit zwei kleinen Ausnahmen: die Ergebnisse im Sport und der Umgang mit der Haarlänge. Während um den Wehrdienst für junge Männer diskutiert wird, sind junge Frauen einstweilen nicht betroffen und können generell auch nicht zu den Streitkräften eingezogen werden. Aber: Frauen stehen alle Laufbahnen und Verwendungen bei der Bundeswehr offen, wenn sie sich freiwillig melden. Frauenanteil liegt in der Truppe bei 13 Prozent Im zivilen Bereich der Bundeswehr sind 39 Prozent der Beschäftigten Frauen, außerdem leisten derzeit mehr als 24.000 Soldatinnen ihren Dienst bei der Bundeswehr, was gut 13 Prozent der insgesamt mehr als 184.000 militärischen Angehörigen entspricht. Wie kommen junge Frauen dahin? Welche Möglichkeiten gibt es für einen Einstieg beim Militär? Für Frauen derzeit die gleichen wie für Männer: • Freiwilliger Wehrdienst (FWD): Man verpflichtet sich für einen begrenzten Zeitraum (7 bis 23 Monate) und lernt den Soldatenberuf kennen. • Soldatin auf Zeit / Zeitsoldatin (SaZ): Wer sich länger verpflichten möchte oder eine militärische Laufbahn anstrebt, kann sich für eine längerfristige Verpflichtung entscheiden. • Berufssoldatin: Je nach Qualifikation (etwa Schulabschluss) und Interesse (zum Beispiel Führungsambition) sind verschiedene Laufbahnen möglich. Die Möglichkeiten der militärischen Laufbahn Frauen wie Männern stehen drei militärische Laufbahnen offen: Mannschaften, Unteroffiziere/ Feldwebel und Offiziere. Eine Übernahme als Berufssoldatin ist allerdings nur in der Unteroffiziers- oder Offizierslaufbahn möglich. • Mannschaftslaufbahn: Dafür ist ein Hauptschulabschluss erforderlich, ein Einstieg mit kürzerer Verpflichtungszeit ist möglich. • Feldwebellaufbahn: Man braucht die Mittlere Reife oder einen Hauptschulabschluss mit Berufsausbildung. Feldwebel übernehmen Führungs- und Fachaufgaben. • Offizierslaufbahn: Voraussetzung ist das Abitur oder eine Fachhochschulreife, ein Studium verschiedener Fachrichtungen an den Bundeswehruniversitäten in München oder Hamburg ist möglich. Gleiche Ansprüche beim Schießen „Von Schießleistungen und Märschen bis hin zum Führungsverhalten – die Leistungen, die Soldatinnen erbringen müssen, entsprechen denen der Soldaten“, heißt es auf der offiziellen Webseite. Lediglich bei der Bewertung von sportlichen Leistungen unterscheidet die Bundeswehr zwischen Männern und Frauen. Insgesamt gibt es mehr als 1.000 verschiedene Berufsbilder in militärischen und in zivilen Bereichen. Frauen dienen gleichgestellt, ob als Boots- oder Panzerkommandantin, als Ärztin oder als IT-Spezialistin, im Inland wie auch in den Einsätzen und einsatzgleichen Verpflichtungen der Bundeswehr im Ausland. Wo kann man sich informieren und beraten lassen? Das geht auf der Webseite der Bundeswehr. Dort findet man Informationen etwa zu verschiedenen Laufbahnen, Verwendungen, Standorten und Dienstzeiten und kann auch interaktiv checken, was vielleicht infrage kommt – je nach Interessen. Dort gibt es auch einen extra Elternbereich. Nächster Schritt: Ein Termin für ein Beratungsgespräch in einer Frauen stehen bei der Bundeswehr nicht nur zivile, sondern auch militärische Bereiche offen. Lange Haar dürfen sie behalten, müssen sie aber zum Zopf binden. Foto: Jens Büttner/dpa-tmn

RkJQdWJsaXNoZXIy MTYzMjU=