Eine Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer Juni 2026 150 Jahre Zeitung in Vilsbiburg
Der Austausch von Fenstern ist eine der effektivsten Maßnahmen, den Wärmeverlust des Hauses zu reduzieren. Mit ihrem Sanierfix®-System beweist die Schreinerei Karl Buchner aus Velden, dass dies auch schnell und sauber geht. Das europaweit patentierte System hat einen entscheidenden Vorteil: Das gesamte alte Fenster wird aus der Mauer entfernt und das neue Fenster eingefügt, ohne Mauer oder Putz zu beschädigen. So kann ein Fenster in Rekordzeit ausgetauscht werden und es fallen keine zusätzlichen Maurer-, Putz-, Fliesenoder Malerarbeiten an. Fensterbrett und Sims sowie die Lichtmaße des alten Fensters bleiben dabei erhalten. Auch ein Gerüst ist nicht notwendig. Das Verfahren erhielt 2003 den bayerischen Staatspreis für besondere Leistungen im Handwerk. Die Schreinerei Buchner verbaut nur in Eigenproduktion hergestellte Holz- oder Holz/Alu-Fenster, denn Holz besitzt hervorragende Dämmwerte. In Niedrigenergiehäusern und Passivhäusern werden überwiegend Fenster aus Holz eingesetzt und sie entsprechen problemlos den Förderkriterien für die Gebäudesanierung. Holz überzeugt aber auch in vielerlei anderer Hinsicht: Es ist ein nachhaltiger Naturstoff und hat das günstigste Ökoprofil aller Baustoffe. Es ist zeitlos schön und die Möglichkeiten der farblichen Gestaltung sind nahezu unbegrenzt. Dadurch lassen sich Holzfenster in jedes Wohnambiente harmonisch einpassen und können jeden Baustil bereichern. Die Verwendung von Aluminiumprofilen außen bietet weitere Gestaltungsmöglichkeiten und einen besonders pflegearmen Witterungsschutz. In punkto Sicherheit sind Holzfenster unschlagbar. Der höchst stabile Werkstoff, zeitgemäß verarbeitet, hält auch extremen Belastungen stand. Im Brandfall bleibt Holz wesentlich länger formstabil als andere Rahmenmaterialien. Dadurch werden das Bersten der Scheiben und die damit verbundene Luftzufuhr verzögert. Außerdem entwickelt Holz im Brandfall weniger Rauch und giftige Gase als beispielsweise Kunststoff. Auch erhöhte Anforderungen an den Schallschutz – z. B. in Einflugschneisen – werden von Holzfenstern erfüllt. Und nicht zuletzt schafft Holz ein gesundes Wohnklima, denn es nimmt hohe Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab. Das natürlich vorhandene antibakterielle Verhalten von Holz trägt weiter zu einer gesunden Wohnumgebung bei. Auf der Landshuter Umweltmesse führt die Schreinerei Buchner vor, wie einfach der Fenstertausch mit Sanierfix® vonstatten geht. Fensterwechsel reduziert Energieverbrauch und Lärm Fensteraustausch mit Sanierfix® – schnell und sauber Patent von Wir gratulieren zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg und wünschen weiterhin viel Erfolg! ANZEIGE Rudolf Thalhammer Bauunternehmen GmbH PLANUNG●ROHBAU ●SCHLÜSSELFERTIGES BAUEN Baumgartenstraße 15 84137 Vilsbiburg Tel. 08741/925 80 36 info@thalhammer-bau.com Wir gratulieren zum Jubiläum „150 Jahre Zeitung in Vilsbiburg“ Tisch- und Bettwäsche, Hemden und Vorhänge bügelt für Sie Mangelstube Zeilbeck Birkenweg 3 ½, Vilsbiburg Telefon 0 87 41 / 7754 ÖFFNUNGSZEITEN: Mo. 8–12 Uhr, Di.–Fr. 8–12 Uhr und 13 – 18 Uhr, Sa. 10 – 12 Uhr Wir gratulieren zum Jubiläum! Unsere besten Wünsche zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg! www.buecherherzog.de LITERATUR vor ORT Seit 40 Jahren in Vilsbiburg! Wir gratulieren zum Jubiläum und danken für die gute Zusammenarbeit! Flottweg gratuliert dem Team der Vilsbiburger Zeitung herzlich zum 150-jährigen Bestehen des Geschäftssitzes in Vilsbiburg und bedankt sich für die gute Zusammenarbeit. ERFOLG IST... GEMEINSAM ETWAS ZU BEWEGEN. Der Markt Geisenhausen gratuliert zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg. Wir freuen uns auch künftig auf verlässlichen Journalismus von hoher Qualität aus der Region für die Region. Martin Fischer 1. Bürgermeister „Ein Grund zum Feiern“ Vorwort von Verleger Prof. Dr. Martin Balle 150 Jahre Zeitung in Vilsbiburg! Eine lange Zeit. Aber dass es in Europa Zeitungen gibt, das ist jetzt schon mehr als 400 Jahre her. Am Beginn des 17. Jahrhunderts begann von Straßburg aus der Siegeszug des gedruckten Wortes. Über ganz Europa setzte er sich in diesem und in den nächsten beiden Jahrhunderten fort. Auch hier in Deutschland, in Bayern, hier bei uns. Und noch immer wird es geliebt, das gedruckte Wort! Mit Beginn der Digitalisierung wurde von den uns feindlich gesinnten Untergangspropheten vor gut 30 Jahren der Niedergang der Zeitungen vorausgesagt. Erst für das Jahr 2000, dann für das Jahr 2010, schlussendlich für das Jahr 2020; aber wir spüren: Wir sind da und es wird uns weiter geben! Denn Menschen lieben den Griff zur Zeitung. Das ist etwas ganz Anderes als der oft genug verkrampfte Blick in den Computer: für den Kopf, für die Seele, für den ganzen Menschen. Der Blick in die Zeitung, das Leseerlebnis, tut gut, das entspannt, das bringt uns uns selbst wieder näher! Wir können uns in hektischen und allzu schnellen Zeiten wieder spüren. Und wir Zeitungen haben ja zudem die sogenannte Transformation in das digitale Zeitalter gut geschafft. Es gibt uns als E-Paper, jeden Tag wieder neu, wir aktualisieren ständig unsere Apps – und wer die Vilsbiburger Zeitung heute abonniert, der bekommt sogar noch die Münchner Abendzeitung in ihrer digitalen Ausgabe ohne Aufpreis dazu. Jeder Abonnent von uns hat bereits am frühen Abend das E-Paper und kann schon hineinschauen in die Zeitung von morgen, im Laufe der Nacht wird die gedruckte Zeitung in den Briefkasten geliefert – und um ein Uhr morgens bekommt er nochmals eine aktualisierte Ausgabe des E-Papers! Uns hilft also die Digitalisierung – sie zerstört uns nicht. Im Übrigen: Der Untergang der Zeitung wurde bereits mit der Erfindung von Radio und Fernsehen vorausgesagt, das ist also nichts Neues! 150 Jahre Zeitung in Vilsbiburg – ein Grund zum Feiern. Und die Geschichte geht weiter. Menschen trinken gerne Tee oder auch Bier; aber auch ein gutes Glas Wein. Es gibt Dinge, die gehen einfach nicht weg, über Jahrhunderte, über Jahrtausende. Und so ist das hoffentlich auch mit uns! ■Vortrag am 6. November Im Rahmen der Aktionen zum Jubiläum wird Prof. Dr. Martin Balle am 6. November in Vilsbiburg einen Vortrag zur Zukunft der Lokalzeitung halten. Details dazu folgen in der Tageszeitung. „Wir sind da und es wird uns weiter geben“, ist sich Prof. Dr. Martin Balle sicher. Foto: Mediengruppe Attenkofer „Und noch immer wird es geliebt, das gedruckte Wort!“ „Uns hilft die Digitalisierung – sie zerstört uns nicht.“ Vor mehr als 400 Jahren trat die Zeitung ihren Siegeszug in Europa an, der vor 150 Jahren auch Vilsbiburg erfasste. Foto: S. Schörghuber Zeitung in Vilsbiburg JAH 150JahreZeitung in Vilsbiburg 2 Impressum 150 JAHRE ZEITUNG IN VILSBIBURG Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer am 13. Juni 2026 Redaktion Christoph Reich, Sandra Schörghuber, Georg Soller, Siegfried Rüdenauer Anzeigen Margot Schmid, Verkaufsleitung Thomas Gedeck, Anzeigenleitung Verkaufsteam der Vilsbiburger Zeitung Grafik Julia Maier, Titellayout Titelbild: ©Prostock-studio, Viorel Sima, JenkoAtaman – stock.adobe.com Druck und Verlag Jos. Thomann’sche Buchdruckerei, Verlag der Landshuter Zeitung KG, Altstadt 89, 84028 Landshut
Vom kleinen Inserat bis zur großen Beilage Die Media-Berater der Anzeigenabteilung kümmern sich um Privat- und Geschäftskunden Von Siegfried Rüdenauer Helle Drei-Zimmer-Wohnung, 98 Quadratmeter, großes Bad, Balkon, Innenstadt – zu vermieten ab 1. August.“ Anzeigen mit Texten wie diesem nehmen Alwin Ehrmann, Ulrike Giglberger, Gerlinde Graf, Katrin Heider und Gudrun Lurz entgegen. Wohnungsanzeigen decken natürlich nur einen Teil ab. Unter anderem werden auch E-Bikes verkauft, Massivholzmöbel gesucht, Speisekartoffeln verkauft und Partner fürs Leben gesucht. In der Geschäftsstelle der Vilsbiburger Zeitung an der Landshuter Straße sind die Media-Berater für Privatund Geschäftskunden zuständig. Per E-Mail, am Telefon oder auch klassisch im persönlichen Gespräch in der Geschäftsstelle werden Form und Größe einer Anzeige geklärt. „Und wenn etwas Besonderes ansteht, etwa ein Firmenjubiläum oder ein großes Neubauprojekt, fahre ich zu den Geschäftsleuten und bespreche alles direkt vor Ort mit ihnen“, sagt Alwin Ehrmann. Dann wird der MediaBerater, der seit 20 Jahren bei der Vilsbiburger Zeitung arbeitet, zum Außendienstler. Überdies werden in der Anzeigenabteilung Neubestellungen und Urlaubsabbestellungen der Zeitung entgegengenommen. Individuell auf die Kunden zugeschnitten Bei Geschäftsanzeigen dreht sich alles um die Begriffe Starterkit, Kollektiv und Beilage. Ein Starterkit eignet sich sehr gut bei der Eröffnung eines Betriebs. Es gibt einen Inseratsteil, in den beispielsweise Firmenlogo und Öffnungszeiten integriert sind. Dazu kommt ein Text von der PR-Redaktion in Landshut. Ein Kollektiv kann den Umfang mehrerer Seiten umfassen, es bietet sich für Jubiläen, Festivals, Eröffnungen und Neueröffnungen an. Die große Schwester des Kollektivs heißt Beilage. Eine Beilage wird – wie der Name sagt – beigelegt. Es handelt sich um ein Geheft mit Titelseite und Vorwort. Ein Beispiel dafür ist diese achtseitige Beilage zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg, in der dieser Text steht. Die Media-Berater besprechen mit den Privat- und Firmenkunden, wo Anzeigen, Kollektive und Beilagen am besten erscheinen. Möglich ist alles vom südlichen Landkreis Landshut bis zum Erscheinen im gesamten Verbreitungsgebiet der Mespielsweise eine spannende Geschichte für einen Artikel, für die anderen ein Kollektiv zu einem Sanierungsprojekt. Die Texte für diese Kollektive liefern die Kollegen der PRRedaktion in Landshut. Schon länger wird auch im Anzeigengeschäft crossmedial gearbeitet. Damit wird die bewährte Printwerbung mit dynamisch wachsenden OnlineAngeboten kombiniert. Wichtig ist dies, weil das Medienverhalten einem Wandel unterzogen ist. Werbe-Turbo wird crossmedial gezündet Printmedien spielen auch künftig eine wichtige Rolle, sie erreichen besonders treue und etablierte Zielgruppen. Das volle Werbepotenzial wird ausgeschöpft, wenn weitere Kanäle bespielt werden. Crossmediale Kampagnen bilden gleichsam einen Turbo in der Werbung. Jeder weitere Kanal steigert die Werbepräsenz. Die Werbebotschaft bekommt so eine größere Reichweite, ist sichtbarer und erschließt so neue Zielgruppen. diengruppe Attenkofer. Wie überall im Verlag arbeiten auch bei der Vilsbiburger Zeitung Redaktion und Anzeigenabteilung Hand in Hand. Für die einen ergibt sich beiGudrun Lurz (links), Alwin Ehrmann und Gerlinde Graf arbeiten als Media-Berater in der Geschäftsstelle der Vilsbiburger Zeitung an der Landshuter Straße. Foto: Matthias Antholzer Jeder Artikel hat seine eigene Geschichte Der Alltag in der Redaktion der Vilsbiburger Zeitung ist meistens bunt und vielfältig Von Siegfried Rüdenauer Der eine sitzt am frühen Morgen mit einer Tasse dampfenden Kaffees und der Vilsbiburger Zeitung vor sich am Küchentisch, die andere hat Artikel bereits am Abend zuvor im E-Paper gelesen. Wie auch immer Leser/Nutzer an die Inhalte gelangen, eines ist ihnen gemeinsam: Sie haben es jeden Tag aufs Neue mit einem fertigen Produkt zu tun. Und hinter jedem Artikel verbirgt sich eine eigene Geschichte. Mal ist diese Geschichte klein und unspektakulär, mal steckt jede Menge Aufwand dahinter. Entscheidend ist, dass am Ende alles seinen Platz in der Zeitung findet, um Teil eines aufeinander abgestimmten Gesamtpakets zu werden. Die W-Fragen werden immer beantwortet Der wichtigste Artikel einer Seite ist der sogenannte Aufmacher. Zum Aufmacher schafft er es, weil er die Leute am meisten interessiert, den größten Nachrichtenwert hat und spannend zu lesen ist. Er wird in der Regel von einem Redakteur, einer Redakteurin oder einem Volontär verfasst. Ein Volontär ist gewissermaßen ein Journalismus-Lehrling. Als Inspiration nicht nur für den Aufmacher, sondern für Artikel jeden Formats können beispielsweise Stadtratssitzungen, Pressekonferenzen, Polizeimeldungen und Feuerwehreinsätze dienen. Immer wieder erreichen die Redaktion auch E-Mails und Anrufe von Lesern, denen etwas aufgefallen ist. Kritisiert wird beispielsweise, dass wegen einer Baustelle schon viel zu lang eine Straße gesperrt ist und die Umleitung viel zu viel Zeit kostet. Leser weisen die Redaktion auch darauf hin, wenn etwas aus ihrer Sicht ganz besonders positiv ist. Beispiele dafür sind Menschen, die sich nicht in den Vordergrund drängen, aber einen wertvollen Beitrag leisten, etwa als Ehrenamtliche beim Roten Kreuz. „Schreiben Sie doch mal über die“, heißt es in derlei Fällen dann am Telefon. Für Lokaljournalisten essenziell ist das Interesse an der Stadt, an der Gemeinde, über die sie berichten, und die Menschen, die in ihr leben. Das, was diese Menschen zu sagen haben, ist es oft wert, darüber zu berichten. Die Menschen ins Blatt holen, nennen Journalisten das. Manche Artikel gehen schnell von der Hand, andere, in denen ein Thema grundlegender behandelt wird, benötigen mehr Zeit und Recherche. Doch egal, ob lang oder kurz, jeder Artikel beantwortet die berühmten W-Fragen: Wer, was, wo, wann, warum? Morgens beginnt der Tag in der Redaktion oft mit dem Durchforsten der E-Mails, die an die Adresse redaktion@vilsbiburger-zeitung.de geschickt werden. Gelegentlich sind die Mails so anregend, dass sie den Anstoß für eine eigene Geschichte geben. Stadtratssitzungen, an denen Mitglieder der Redaktion so oft es geht selbst als Zuhörer teilnehmen, liefern regelmäßig Stoff für Artikel. Der Kollege, der beispielsweise eine Sitzung des Stadtrats oder des Bauausschusses mitverfolgt hat, verfügt schon einmal über einen Großteil der Informationen für den Zeitungsartikel. Er entscheidet, über Größe und Inhalt des Artikels. Und er kümmert sich um die Fotos. Bevor ein Artikel geschrieben wird, werden gegebenenfalls weitere Informationen eingeholt, etwa bei Behörden. Und immer, wenn es sich anbietet und die Zeit reicht, geht man zu den Menschen, die von Entscheidungen betroffen sind, um auch ihnen eine Stimme zu geben. Beispiele dafür sind Debatten über Freiflächen-Photovoltaikanlagen, die zulässige Höhe von Gartenzäunen und die Bestückung des Stadtplatzes mit Sitzbankgruppen. Kein Tag in der Redaktion der Vilsbiburger Zeitung gleicht dem anderen. Fest steht lediglich, dass alle Artikel bis zum frühen Abend geschrieben und freigegeben sein müssen. Denn dann geht das E-Paper, die elektronische Version der Zeitung, online. Freigegeben, also für in Ordnung befunden, sind die Artikel, wenn sie von Kollegen nochmals gelesen worden und durch ein Rechtschreibprogramm gelaufen sind. Gedruckt wird die Vilsbiburger Zeitung in der Druckerei der Mediengruppe an der Porschestraße im Landshuter Standort des Verlags. Von dort bringen Kurierfahrer die Exemplare zu den Ausgabestellen in Vilsbiburg und Umgebung. Zeitungsaussteller stecken die Exemplare spätBildschirm die kompletten späteren Zeitungsseiten her. Sind die Seiten gelesen und korrigiert, wird alles belichtet, um online gehen und in Landshut gedruckt werden zu können. Immer wieder verläuft ein Tag auch ganz anders als geplant. Zwei Beispiele: In der täglichen Video-Konferenz mit den Kollegen der Landkreisredaktion in Landshut kann sich ein neuer Aufmacher herauskristallisieren. Und mittags um 12 Uhr kann es passieren, dass ein Feuerwehrauto nach dem anderen mit tönendem Martinshorn auf der Landshuter Straße an der Redaktion vorbeirast. Mal handelt es sich um falschen Alarm. Meistens aber rückt die Feuerwehr zu einem echten Notfall aus. Und die Geschichte ist am nächsten Tag im Blatt. Auch das gehört zum Alltag einer Lokalredaktion. abends schließlich in die Zeitungsrollen und Briefkästen der Haushalte. Der Altlandkreis wird publizistisch versorgt Die Artikel, die in der Redaktion entstehen, stammen von den Redakteuren Veronika Bayer und Siegfried Rüdenauer sowie von Volontär Matthias Antholzer. Sie werden auch als Reporter bezeichnet. Hinzu kommen Artikel von freien Mitarbeitern. Dies ermöglicht es nach wie vor, dass die Vilsbiburger Zeitung den südlichen Landkreis – den Altlandkreis Vilsbiburg – publizistisch abgedeckt. Die Artikel der freien Mitarbeiter betreut NewsdeskRedakteur Michael Betz. Am Newsdesk redigiert er deren Texte, bearbeitet Pressemitteilungen und Polizeimeldungen. Überdies stellt er am Matthias Antholzer, Veronika Bayer, Siegfried Rüdenauer und Michael Betz (von links) in der Vilsbiburger Redaktion Foto: Alwin Ehrmann Reporter und Newsdesk In den meisten Medienhäusern ist die Redaktionsarbeit mittlerweile aufgeteilt. Das gilt auch für die Vilsbiburger Zeitung, die zur Mediengruppe Attenkofer gehört. Die Reporter planen, recherchieren und verfassen die Artikel, die in der Zeitung erscheinen. Beim Kollegen am sogenannten Newsdesk laufen die Fäden zusammen. Er ist für die Seitenplanung und die Bestückung der Seiten mit den Artikeln zuständig, die von den Redaktionskollegen und den freien Mitarbeitern stammen. (rüd) Zeitung in Vilsbiburg JAH 150JahreZeitung in Vilsbiburg 3
Wir gratulieren zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg Eine Zeitung, die Stadt und Region mit wachem Blick begleitet und deren Geschichten kompetent und engagiert erzählt, bleibt ein unverzichtbares Medium – gerade in einer Zeit, in der journalistische Verantwortung nicht mehr selbstverständlich ist. www.vilsbiburg.de ∙ Landshuter Straße 10 ∙ 84137 Vilsbiburg ∙ Tel.: 0 87 41 / 68 76 www.kers ns-haarzauber.de Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.30 - 18.00 Uhr Sa 7.00 - 12.30 Uhr Unser Team gratuliert zum Jubiläum und freut sich weiterhin auf „gute Nachbarschaft“! Oberbonbruck 29 84428 Buchbach Telefon: 08086/321 info@habermeier-baeder.de Filiale Landshut Telefon: 0871/93300-0 Wir gratulieren zu 150 Jahre Vilsbiburger Zeitung! HEIZUNGSANITÄRSCHWIMMBAD Ihr Ansprechpartner für: • Aufstellbecken • Schwimmhallen • Beton-Folienbecken • Einstück-Fertigbecken • Whirlpools • Rolladenabdeckungen • Schiebehallen • Pooldeck • Wasserpflegemittel Handwerk und gute Form SCHEIDHAMMER Schmiede . Metallgestaltung . 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Erst im Jahr 1963 wurden die verbliebenen zwei Zeitungen, die „Vilsbiburger Nachrichten“ und der „Vilsbiburger Anzeiger“ zur heutigen „Vilsbiburger Zeitung“ zusammengeführt. Begonnen hat die Vilsbiburger Zeitungsgeschichte vor genau 150 Jahren. Lokale Nachrichten für Vilsbiburg In den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts ging es in Deutschland überall aufwärts. Der Krieg von 1870/71 hatte sich mit der Schlacht bei Sedan für Deutschland entschieden. Die folgende Entwicklung war politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich dynamisch; es war eine direkte Folge der Reichsgründung von 1871 und der preußischen Machtpolitik unter Otto von Bismarck. Handel, Verkehr und Kultur entwickelten sich großartig. Ein neues Zeitalter war angebrochen, das man in der Rückschau als die Gründerjahre bezeichnet. Auch die Bürger auf dem Lande wollten genauere Informationen über die neue Entwicklung. Die mündlichen Nachrichten, die fahrendes Volk bisher von Ort zu Ort getragen hatte, genügten auch den Vilsbiburgern nicht mehr. Mit sicherem Gespür erkannte Georg Mertel diese Marktlücke. Er war 1873 als 21-jähriger Buchhandlungsgehilfe von Amberg nach Vilsbiburg gekommen, kaufte sich eine kleine Buchhandlung nebst Buchdruckerei am Stadtplatz 9 und hob eine Zeitung für Vilsbiburg und Umgebung aus der Taufe, den „Vilsbiburger Anzeiger“. Der Anfang war alles andere als ermutigend. Ganze 39 Exemplare konnten von dieser 1. Ausgabe herausgegeben werden. In der „Abonnements-Einladung“ im Kopf der ersten Nummer vom 1. Juli 1876 legte die Redaktion gleichzeitig programmatisch fest, welche Absichten sie mit dieser neuen Zeitung verfolgt. „Der ,Vilsbiburger Anzeiger‘, welcher mit der gegenwärtigen Nummer seine Laufbahn beginnt und vorläufig jeden Mittwoch und Samstag zum Preise von 1 Mark pro Quartal erscheint, wird – fern von jeder Polemik – wichtige, politische Nachrichten stets so rasch wie möglich bringen. Nachrichten über Tages-Ereignisse, Vereinsangelegenheiten etc. etc. nehmen wir gerne auf und bitten unsere geehrten Leser um gel. Unterstützung durch diesbezügliche Mittheilungen.“ Weiter kündigt man „populär Aufsätze über Haus- und Landwirtschaft“ sowie „gediegene Erzählungen und ein gewähltes Feuilleton zur Unterhaltung und Erheiterung“ an. Zweieinhalb Monate später, am 15. September 1876, erschien die „Probe-Nummer“ des „Vilsbiburger Omnibus“ – Organ des Bezirkes Vilsbiburg. Die Wochenzeitung erschien jeden Samstag (ab 26. November 1878 sonntags) und kostete vierteljährlich 1Mark; herausgegeben wurde sie von der Hans Pfeiffer’schen Buchdruckerei am Stadtplatz 15 (später Elektro Aimer, heute: Eiscafé Dolomiti). Der Verlag gab auch das Vilsbiburger Amtsblatt heraus. Der Titel „Omnibus“ war im 19. Jahrhundert ein beliebtes Wortspiel für „bunt gemischte Inhalte“. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen entwickelte sich während der Weimarer Republik die freieste Presse, die Deutschland bis dahin kannte. Partei- und Gewerkschaftszeitungen konkurrierten mit zahlreichen Lokalblättern, die in kleinen Druckereien hergestellt wurden. Das 1920 gegründete „Vilsbiburger Volksblatt“ etwa wurde in einer eigenen Genossenschaftsdruckerei produziert. Der Untertitel wies es als „Lokal- und Anzeigenneue Zeitung kommt zu dir ins Haus! Sie bittet dich um freundliche Aufnahme.“ Herausgeber war wieder die Pfeiffer’sche Buchdruckerei, verantwortlich für die Schriftleitung war aber Leonhard Grundl: „Neben der Berichterstattung aus aller Welt wird die ,Vilsbiburger Zeitung’ den Vorgängen der engeren Heimat ihre ganz besondere Aufmerksamkeit zuwenden. Wir werden rastlos bemüht sein, das Blatt zu vervollständigen und auszubauen unter dem Leitgedanken: das Vaterland über die Partei! Schutz der heimischen Arbeit in Stadt und Land! Liebe zur heimatlichen Scholle!“ Diese „Vilsbiburger Zeitung“ verschwand 1927 aus bislang noch nicht bekannten Gründen wieder vom Markt; es gibt auch keine Verbindung zur „Vilsbiburger Zeitung“ der Gegenwart. blatt für Vilsbiburg und Umgebung, Nachrichtenblatt für den Mittelstand und Organ des bayerischen Bauernbundes“ aus. Dazu muss man sich vor Augen führen, dass damals die journalistischen Regeln noch nicht etabliert waren. Viele Blätter waren politisch gebunden und mitunter waren Herausgeber, Redakteur und Drucker die gleiche Person. Entsprechend zeigten diese Zeitungen in ihrer Berichterstattung eine klare Haltung. Die erste „Vilsbiburger Zeitung“ Mit den Worten „Grüß Dich Gott, lieber Leser und liebe Leserin!“ begrüßt am 1. Januar 1920 die „Vilsbiburger Zeitung“, ein Lokal- und Anzeigeblatt für Vilsbiburg und Umgebung, die Bürger der Stadt: „Ein neues Blatt, eine Buchhandlung, Schreibwaren, Redaktion und Druckhaus des „Vilsbiburger Anzeigers“: Bis heute steht das Haus am Stadtplatz 9 und erinnert an den Beginn der Zeitungsgeschichte in Vilsbiburg. Das Foto ist von circa 1934/35. Fotos: Archiv Heimatmuseum Vilsbiburg Das Attentat war Auslöser für den Ersten Weltkrieg. Georg Mertel war 37 Jahre Schriftleiter des „Anzeigers“. Zeitung in Vilsbiburg JAH 150JahreZeitung in Vilsbiburg 4
Oh, la, la, frische Backwaren vom Elsaß Bäcker Hauptstraße 3 84573 Schönberg Telefon: 08637 / 3 78 Telefax: 08637 / 73 29 Unsere Filialen: Neumarkt-St. Veit Lohkirchen Massing • Velden Mühldorf/Mößling Töging a. Inn Der Elsass-Bäcker gratuliert zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg!!! WWW.ELSASS-BAECKER.DE | info@ELSASS-BAECKER.DE Hermann Fertl • Maybachstraße 15 • 84137 Vilsbiburg Tel. 08741/9250781 · Fax 08741/9250782 · E-Mail info@fertl-heizung.de www.fertl-heizung.de Wir gratulieren zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg! • Wärmepumpen • Holzanlagen • Öl / Gasanlagen • Solaranlagen •Sanitär • Kundendienst • Badsanierungen • Lüftung • Brennstoffzelle Landgasthof Maier GmbH Im Dorf 6 · 84137 Vilsbiburg · Telefon 08741 / 17 25 Mail: info@landgasthof-maier.bayern www.landgasthof-maier.bayern Herzlichen Glückwunsch zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg! 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Mit dem Aufstieg der NSDAP ließ sich im Nachrichtenteil ihr Einfluss mit zahlreichen Abbildungen von Hitler und seinen Gefolgsleuten nicht verkennen, später wurde sie im Zuge der sogenannten Gleichschaltung der Medien eingestellt. „Schutzhaft“ für die Zeitungsredakteure Dieses Schicksal teilte sie mit dem „Vilsbiburger Anzeiger“. „Nach der Machtergreifung 1933 legten die Nationalsozialisten größten Wert auf die Beherrschung der Medien. So lässt sich die Schubkraft des Umschwungs recht deutlich am ,Vilsbiburger Anzeiger’ ablesen“, schreibt Peter Barteit in den „Streiflichtern aus 60 Jahren Stadtgeschichte Vilsbiburg“: „Politisch war das katholisch-konservative Blatt vor 1933 stramm auf die Bayerische Volkspartei (BVP) ausgerichtet. Bei den Wahlen des März und April 1932 nahm der ,Anzeiger’ sogar in Versform ganz klar gegen den Vorsitzenden der NSDAP Stellung: ,Lautes Trommeln, viel Geschrei macht das Vaterland nicht frei. Deshalb wählt den Hitler nicht! Nur Hindenburg, den Mann der Pflicht!’“ Erst mit der Auflösung der BVP am 1. Juli 1933 wandelte sich die Haltung. Redaktion und Verlag teilten ihrer Leserschaft wenige Tage später mit, dass man jede parteipolitische Bindung gelöst habe und dem Anzeiger nun eine „christlichnationale Losung“ mit auf den Weg gebe. Noch im selben Monat nahm die Berichterstattung freundliche Züge gegenüber der NSDAP an. Zu den Eigenheiten der Machtübernahme der Nationalsozialisten gehörte es auch, dass unliebsame Persönlichkeiten in sogenannte „Schutzhaft“ genommen wurden. „Zweck dieser Aktion war es die noch häufig geäußerte öffentliche Kritik abzustellen und mögliche politische Gegner einzuschüchtern und zum Wohlverhalten zu zwingen“, erinnerte sich der spätere Landrat Hans Geiselbrechtinger in seinen Erinnerungen („Sich deines Vaters schämen“). So war es kein Zufall, dass sich unter den Betroffenen drei Mitarbeiter des „Vilsbiburger Anzeigers“ befanden, der auch nach der Machtübernahme seine besonders betont konservative, auf die BVP ausgerichtete Grundeinstellung beibehielt. Mit Dr. Bacherle, Anton Feistle und Willy Watzka wanderten 1933 nacheinander drei Schriftleiter (verantw. Redakteure) in Schutzhaft. Watzkas Festnahme brachte nicht nur den „Anzeiger“, sondern auch den Männerturnverein in arge Bedrängnis. Dieser stand nämlich mitten in den Vorbereitungen zu seinem 50-jährigen Gründungsfest und sah sich plötzlich eines seiner aktivsten Mitarbeiter beraubt. Nach einem flehentlichen Brief des MTV-Vorsitzenden Josef Mareis an das Bezirksamt wurde Watzka am 1. Juli 1933 wieder auf freien Fuß gesetzt. Kurz vor Weihnachten des Jahres 1933 übernahm schließlich mit Max Spoetzl, dem Propagandaleiter der NSDAP-Ortsgruppe, ein linientreuer Parteimann die Redaktion des Heimatblattes. In einem Beitrag vom 22. Dezember 1933 machte er deutlich, welche Aufgaben der traditionsreiche „Vilsbiburger Anzeiger“ künftig zu übernehmen habe. Er nannte sie „eine Bundesgenossin der Kampfpresse“. Am Donnerstag, 31. Oktober 1935, erfuhren die Leser, dass ihre Zeitung mit der „Tageszeitung der nationalsozialistischen Bewegung ... der ,Bayerischen Ostmark’ ... vereinigt“ wird. „Den Kopf der Lokalzeitung zierte nun das Emblem des Reichsadlers, der in seinen Klauen das Nazi-Hakenkreuz umklammert hielt, das er erst nach Kriegsende wieder losließ ...“, schrieb Toni Hesel in seinen Erinnerungen an die Vilsbiburger Zeitungsgeschichte. Die Ostmark war ein reines Parteiorgan. Neuer Aufbruch nach dem Kriegsende Die US-Militärregierung sah nach dem Zusammenbruch der Nazi-Diktatur die Presse als zentrales Instrument, um Deutschland zu demokratisieren. Daher durfte keine Zeitung erscheinen, die nicht ausdrücklich von den Amerikanern lizenziert wurde; nur Personen, die als politisch zuverlässig galten, erhielten eine Lizenz zum Drucken. Das zentrale Nachrichtenorgan in Vilsbiburg war die „Military Government Gazette“; zusätzlich gab es die „Eight Ball News“ als Zeitung für das 8. Panzerbataillon der US-Armee. Schon am 4. Oktober 1945 hieß die Gazette „Amtliches Nachrichtenblatt für den Landkreis Vilsbiburg“, herausgegeben vom Landratsamt Vilsbiburg, aber immer noch mit Genehmigung der Militärregierung. Gleichwohl erschien vom 23. Mai 1945 an auch der „Vilsbiburger Anzeiger“ wieder. Nach zwölf Ausgaben war jedoch Schluss: „Die Veröffentlichung dieser Zeitung steht im Widerspruch zu den Anweisungen der Militärregierung“, heißt es in dem Veröffentlichungsverbot von Captain Donald A. Hyde vom 2. Juli 1945. Erst 1949 erschien der „Anzeiger“ wieder als lokales, demokratisches Blatt. Die lesehungrig gewordene Bevölkerung hatte in der Nachkriegszeit die Wahl. Drei sich gnadenlos bekämpfende Lokalblätter, von denen der „Vilsbiburger Anzeiger“ dreimal und die beiden anderen, „Vilsbiburger Nachrichten“ und die Landshuter „IsarPost“, viermal wöchentlich erschienen, belebten die Vilsbiburger Zeitungslandschaft. Die „Isar-Post – Neue Vilsbiburger Zeitung für Stadt und Landkreis Vilsbiburg mit Bina- und Rottal“ wurde von 1949 bis 1958 vom Landshuter „Isar-Post“-Verlag herausgegeben. Die Geschäftsder „Isar-Post“ gearbeitet hatte. In einem Geleitwort zur ersten Ausgabe schrieb Dr. Erwin Göbel: „Im neuen Gesicht sind wir den Erfordernissen unserer neuen Zeit aufgeschlossen, aber wir führen die alte Tradition unserer ,Vilstaler Zeitung’ weiter“ – als eine christliche Zeitung für die christliche Bevölkerung des Vilstals. Unabhängig von Parteien und Gruppen wolle man allen dienen, die im schönen Vils- und Binatal leben, Einheimischen und Heimatvertriebenen. Die Geburtsstunde der Vilsbiburger Zeitung In den Fünfzigerjahren, als die schlimmste Nachkriegszeit vorbei war und das Wirtschaftswunder begann, hatte sich auch das Gesicht der lokalen Zeitungen verändert. Dem gemütlichen Leben in den Orten an der Vils wurde der ihm gebührende Platz eingeräumt. Trotzdem konnten sich im Landkreis Vilsbiburg auf Dauer keine zwei Zeitungen mehr nebeneinander behaupten. Am 31. Januar 1963 fusionierten der „Vilsbiburger Anzeiger“ und die „Vilsbiburger Nachrichten“ zur „Vilsbiburger Zeitung“, die im Stil der „Nachrichten“ in Landshut hergestellt wurde. Die Nachfolger von Georg Mertel, die Druckerei Gebrüder Geiselberger, Altötting, fungierten als Lizenzgeber. Im Untertitel sind die darin aufgegangenen früheren Zeitungstitel aufgeführt: „Vilsbiburger Nachrichten“ – „Vilsbiburger Anzeiger“ – „Veldener Zeitung“. In der Firmenchronik der Druckerei heißt es lapidar: „Lizenzverträge mit der PNP (Passauer Neue Presse) für den „Alt-Neuöttinger Anzeiger“ und der Verlagsanstalt Straubing für den „Vilsbiburger Anzeiger“. Damit Verlust der Zeitungsproduktion in Altötting und Vilsbiburg.“ Die Redaktion der „Vilsbiburger Zeitung“ wurde bis 1988 von einem Redakteur allein betrieben. Auf Fritz Hartung folgte 1965 Anton Hesel. Dieser hatte 1949 beim „Vilsbiburger Anzeiger“ seine Zeitungskarriere begonnen und war nach und nach bei allen drei Vilsbiburger Zeitungen beschäftigt. 1988 kam Georg Soller in die Redaktion, die nach und nach auf drei Redakteure und einen Volontär ausgebaut wurde. stelle war in der Buchhandlung Brandhuber, Stadtplatz 15, wo vormals die Druckerei Pfeiffer war. Am 16. November 1955 erschien die erste Ausgabe der „Vilsbiburger Nachrichten“, herausgegeben von der Josef Thomann’schen Buchdruckerei, dem Verlag der Landshuter Zeitung. Verantwortlicher Redakteur für Stadt und Landkreis Vilsbiburg war Fritz Hartung, der zuvor bei Auf dieser Handdruckpresse wurden die ersten Ausgaben des „Vilsbiburger Anzeigers“ hergestellt; Willy Watzka (links) demonstrierte 1951 zum 75-Jahre-Jubiläum die mühevolle Arbeit. Fotos: Archiv Heimatmuseum Vilsbiburg Später wurde der „Vilsbiburger Anzeiger“ auf einer kleinen Rotationsmaschine gedruckt, die noch ohne Elektronik auskam. Zeitung in Vilsbiburg JAH 150JahreZeitung in Vilsbiburg 5
vrbank-isar-vils.de 150JahreZeitung in Vilsbiburg! Wir gratulieren herzlich zu diesem Meilenstein. Herzlichen Glückwunsch vilsweg 6 84137 vilsbiburg wackerbauer schreinerei möbel-innenausbau . tel. 08741 / 3129 fax 2430 mobil 0171 / 692 04 51 info@wackerbauer.com www.wackerbauer.com Wir gratulieren zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg! www.holzbau-ingerl.de Zimmerei Holzrahmenbau Passivhaus Massivholzbau Innenausbau Lohnabbund Wir gratulieren zu 150 Jahren Zeitung in Vilsbiburg! Ingerl Holzbau GmbH & Co. KG Schwatzkofen 8 · 84166 Adlkofen Telefon 08707/231 Telefax 08707/8204 info@holzbau-ingerl.de Wiedersbach8 84140 Gangkofen Tel.: +49 (0) 87 22 / 17 49 www.wotzinger-landtechnik.de Kurzzeitpflege Verhinderungspflege Seniorenheim Geisenhausen Bahnhofstr. 56, info.nbo-gei@brk.de / Tel. 08743 / 9696-0 Wir gratulieren sehr herzlich zu 150 Jahren gedruckter Zeitgeschichte mit regionaler werteorientierter Heimatverbundenheit! 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Der „Vilsbiburger Anzeiger“ erschien zunächst am Mittwoch und am Samstag, später viermal die Woche und hatte einen Umfang von vier Seiten und eine Größe, die in etwa dem heutigen DINA-4-Format entspricht. Neben Mertel, der als Schriftleiter fungierte (das entspricht dem heutigen Chefredakteur/ Herausgeber), halfen J. Dratschmid und Buchdruckergeselle Willibald Watzka bei der Produktion. Alle Texte von Hand gesetzt Damals wurden alle Texte noch im Handsatz hergestellt. Der Setzer nahm jede Letter (Buchstaben) einzeln aus dem Setzkasten und fügte sie im Winkelhaken zu Zeilen zusammen; selbst die Abstände mussten mit kleinen Plättchen (sog. „Spatien“ zwischen den Worten und „Regletten“ zwischen den Zeilen) von Hand eingefügt werden. Ein geübter Setzer schaffte 1.000 bis 1.500 Zeichen pro Stunde (als Anhaltspunkt: dieser Text umfasst rund 5.300 Zeichen). Die fertigen Kolumnen (Satzspalten) wurden auf „Setzschiffen“ zu ganzen Seiten zusammengefügt und als Druckform in die Presse eingespannt. Fotos gab es in den damaligen Zeitungen noch nicht, allerdings Grafiken, die als Klischees (= geätzte Bilddruckplatten) oder Holzschnitte hergestellt wurden. Der Fotojournalismus setzte sich erst in den 1920er Jahren durch, als sich die Kameraund die Drucktechnik entsprechend weiterentwickelt hatten. Betriebsgebäude neugebaut Die Geschwindigkeit bei der Textherstellung verbesserte sich erheblich, als nach und nach die von Ottmar Mergenthaler 1886 entwickelte Linotype-Setzmaschine zum Einsatz kam, auf der die einzelnen Zeilen in Blei gegossen wurden. Damit wurde die Leistung eines Handsetzers um das Vierfache gesteigert; nur die Überschriften wurden oft noch im klassischen Handsatz hergestellt. Mit dem Bau eines neuen Betriebsgebäudes hinter dem Mutterhaus am Stadtplatz 9 (wo heute das Rückgebäude der VR-Bank Isar-Vils steht) wurde in den Jahren 1928/29 der „Vilsbiburger Anzeiger“ noch einmal technisch auf den aktuellen Stand gebracht. Die „Vilsbiburger Nachrichten“ Mit der Gründung der „Vilsbiburger Nachrichten“ (die 1963 mit dem „Anzeiger“ zur Vilsbiburger Zeitung fusionierten) trat der Verlag Cl. Attenkofer, Straubing, 1955 in die Vilsbiburger Zeitungslandschaft ein. Die Redaktion war zunächst im ehemaligen Kranzeder-Haus, Frontenhausener Straße 6, untergebracht (heute: Schreibwaren Köstler), zog Anfang der Sechzigerjahre dann schräg gegenüber auf die andere Straßenseite (Nr. 15), bevor man nach dem Neubau des Friseursalons Weinmann dort ein angenehmes Domizil fand – bis kurz nach der Jahrtausendwende. Die technische Produktion und der Druck fanden immer im Landshuter Zeitungs-Haus statt. Redakteur Fritz Hartung und ab 1965 Toni Hesel arbeiteten als Alleinredakteure, die meisten Texte kamen von freien Mitarbeitern. Deren Texte zu redigieren und für den Satz in Landshut vorzubereiten war neben der eigenen Berichterstattung die Hauptaufgabe. Die Fotos lieferte das Fotostudio Bergmann (Grünberger). Manuskripte, Bilder der Neunzigerjahre das Telefax mit sich. Auch inhaltlich veränderte sich die journalistische Arbeit, nachdem immer mehr Behörden und Firmen eigene Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit einrichteten; die Flut der sogenannten PR-Texte nahm zu. Das Zeitungsgeschäft wird immer schneller Nach der Erweiterung und Modernisierung der Redaktionsräume 1993/94 wurde das Zeitungsgeschäft immer schneller. Als kurz darauf der Seiten-Umbruch am Mac (ein Apple-Computer) eingeführt wurde, wurde die Textmettage in Landshut eingestellt. In Vilsbiburg wurde im ersten Stock des Weinmann-Hauses eine Setzerei eingerichtet, in der Texterfasserinnen (es waren ausschließlich Frauen) die damals noch getippten Manuskripte ins elektronische Redaktionssystem übertrugen. Anschließend wurden die Zeitungsseiten in Vilsbiburg druckfertig vorbereitet. Nur die Fotos wurden bis etwa zum Jahr 2000 noch auf Schwarz-Weiß-Filmen aufgenommen und in der Dunkelkammer in der Redaktion entwickelt; die Abzüge entstanden im Fotolabor in Landshut. Mit dem zunehmend besseren Zugang zum Internet bekamen immer mehr private Haushalte eine E-MailAdresse. In der Folge schickten die freien Mitarbeiter ihre Texte nicht mehr via Post oder Fax; die Papiermanuskripte wurden immer weniger; mit der rasanten Entwicklung der digitalen Fotografie kam auch das Bild-Management in die Redaktion. Doch noch immer stand am Ende eine gedruckte Zeitung als Medium, auf das sich alle verständigten und das als zentrale lokale Nachrichtenquelle diente. Das änderte sich aber, als Steve Jobs am 9. Januar 2007 das erste iPhone vorstellte. und Negative wurden zusammen mit den Anzeigenmanuskripten und den Vertriebsabrechnungen zweimal täglich in eine Holzkiste gepackt und mit dem Zug nach Landshut transportiert. Mit der Einführung des Fotosatzes stand Mitte der 1980er Jahre erstmals ein Computer in der Redaktion – ein Ungetüm mit einem grün blinkenden Bildschirm. Damit war es Hesel und ab 1988 seinem Nachfolger Georg Soller möglich, auch nach dem fixen Transporttermin am Bahnhof eigene Texte nach Landshut zu schicken. Eine weitere, deutliche Verbesserung der Nachrichtenübermittlung brachte Anfang Toni Hesel war von 1965 bis 1988 Redakteur der VZ. Georg Soller 1990 am Nixdorf 620/20-Computer-Terminal, das mit dem Rechenzentrum in Landshut verbunden war. Foto: Hans Kratzer Der Setzer nahm jede Letter einzeln aus dem Setzkasten und fügte sie zu Zeilen zusammen. Fotos: Archiv Heimatmuseum Vilsbiburg
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Doch inzwischen erreichen die Inhalte der Vilsbiburger Zeitung ihre Leserinnen und Leser auf den verschiedensten Wegen – klassisch als gedruckte Zeitung zum Anfassen, digital als E-Paper oder als Artikel auf idowa.de beziehungsweise in der App idowa24. Dabei nahm die Mediengruppe Attenkofer mit dem Nachrichtenportal idowa.de eine Vorreiterrolle ein: 1996 ging die erste Version der Homepage online. In den letzten 30 Jahren hat sich das Nachrichtenportal zu „einem festen Anlaufpunkt für viele Menschen aus der Region“ mit fünf Millionen Seitenaufrufen pro Monat entwickelt, so Susanne Raith. Sie ist als stellvertretende Leiterin der idowa-Redaktion für die Inhalte dort mitverantwortlich. „Wir bieten unseren Lesern das komplette Paket: alles, was direkt vor der Haustür unserer Leser passiert, kombiniert mit den wichtigsten globalen Ereignissen“, sagt sie. So sei der Leser top-informiert. Idowa.de zeichne dabei die sehr starke regionale, aktuelle Berichterstattung aus. „Unsere größte Stärke ist der Fokus auf die Region. Genau dieser lokale Bezug unterscheidet uns von großen überregionalen Medien“, so Raith. „Wir schauen dort hin, wo die Menschen leben. Wir greifen zum Beispiel lokale Probleme auf, ordnen sie ein und hinterfragen die Hintergründe kritisch.“ Dabei haben die Redakteure genau im Blick, welche Themen die Leser besonders interessieren: Analysetools erfassen, wie oft ein einzelner Artikel aufgerufen wird, ob er von einem Abonnenten gelesen wird oder ob er zum Abschluss eines neuen Abos führt. Die Auswertung zeigt: Berichte über Unglücke, Prozesse, Infrastruktur oder Geschäftswechsel sind besonders gefragt. Die Leser wollen wissen, ob beispielsweise in Vilsbiburg ein Unfall passiert ist, ein Stau auf der B299 droht, ein neues Café im Ort aufmacht oder die Stammwirtschaft schließt. Damit diese Informationen aktuell verfügbar sind, ist die idowa-Redaktion nahezu rund um die Uhr im Einsatz. Anders als bei der Printausgabe der Zeitung gibt es keinen Redaktionsschluss. Die Nachrichten werden laufend aktualisiert. Artikel gehen online, sobald sie fertig sind, und können über das Smartphone, Tablet oder den PC konsumiert werden. „Der Leser muss nicht warten, bis seine Zeitung am nächsten Tag im Briefkasten liegt, sondern bekommt die Informationen zeitnah“, betont Susanne Raith. Bildergalerien, Videos, Podcasts und mehr Zudem bietet idowa.de – teils frei zugänglich, teils im Plus-Bereich für Abonnenten – Inhalte wie Hintergrundberichte, Bildergalerien, Videos, Podcasts und interaktive Grafiken. Gerade arbeitet die Redaktion an einem neuen Bereich, der sowohl auf idowa.de als auch in der App idowa24 verfügbar sein wird, und in dem die Nutzer Themen, die sie interessieren, direkt abonnieren können. Es soll auch eine neue App geben. Digitale Angebote dieser Art sprechen vor allem eine jüngere Zielgruppe an. So greifen die jüngeren Leser eher zu einem Abo für idowa+, weiß Vertriebsleiter Florian Liebl. Damit haben sie auf idowa.de und in der App Zugriff zu allen Artikeln in voller Länge. Generell ginge der Trend bei Neubestellungen jedoch hin zum E-Paper-Abo. „Lesegewohnheiten wandeln und ändern sich und daran müssen wir uns orientieren“, sagt Liebl. Print bleibt ein wichtiger Bestandteil Trotzdem glaubt der Vertriebschef weiterhin an die gedruckte Zeitung: „Ich bin der Meinung, dass es auch in zehn, 15, 20 Jahren eine treue Print-Leserschaft geben wird.“ Ähnlich wie auf dem Buchmarkt könne es auch bei Zeitungen zu einer Renaissance des Gedruckten kommen. Susanne Raith vertritt eine ähnliche Meinung: „Die Bedeutung digitaler Angebote wird in den nächsten Jahren zunehmen, weil sich das Informationsverhalten der Menschen ändert. Gleichzeitig sehe ich Print als wichtigen Bestandteil des journalistischen Angebots. Die Leser schätzen die Lektüre und die aufbereitete Auswahl der Themen.“ Das E-Paper wird vor allem von neuen Abonnenten bevorzugt. Es bringt Vorteile wie das ortsunabhängige Lesen, die Vorabendausgabe um 20 Uhr sowie das digitale Sonntagsmagazin und die kostenlose Ausgabe der Münchner Abendzeitung mit sich. Composing: Julia Maier, Adobe Stock/mego-studio Susanne Raith, stellv. Leiterin der idowa-Redaktion, geht davon aus, dass die Bedeutung digitaler Inhalte zunehmen wird. Foto: Christine Resch-Henze Vertriebsleiter Florian Liebl ist sich sicher, dass es trotzdem weiterhin eine treue Print-Leserschaft geben wird. Foto: Mediengruppe Attenkofer
Unsere Aktionen 18. Juli Stadtspaziergang durch Vilsbiburgmit Georg Soller mit anschließendem Get-Together 5. September Ferienprogramm„Tag als Lokalreporter“ 6. November Vortrag von Dr. Martin Balle„Zukunft der Lokalzeitung“ 150Jahre Zeitung in Vilsbiburg Weitere Infos folgen in unserer Tageszeitung. Zeitung in Vilsbiburg JAHRE Schau vorbei!
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