Eine Werbebeilage der Mediengruppe Attenkofer August 2025 Kliniken & Fachärzte Gesundheit – Medizin – Prävention
2 Kliniken & Fachärzte EuroPflege-24 Persönlich Geprüft Bezahlbar Mitglied im Bundesverband Haushaltshilfe und Seniorenbetreuung e.V. Mit li d i B d Bogen Tel.: 0170/ 3458368 Tel.: 09422 / 807 6666 www.europflege-24.de Sogenannte 24-StundenPflege im eigenen Haus ANZEIGE „Persönliche Betreuung mit Herz und Verstand“ Liebe Leserinnen undLeser, seit 15 Jahren führe ich als Geschäftsführerin die „Europflege-24“. Meine Agentur vermittelt ausländische Betreuungskräfte für die häusliche Rundumbetreuung – die sogenannte 24-Stunden-Pflege. Seit Sommer 2022 haben wir den Firmensitz von Deggendorf nach Bogen verlegt. Da dieses Thema oft viele Fragen aufwirft, möchte ich Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit geben. Weshalb heißt es„sogenannte“ 24-Stunden-Pflege? Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs dürfen Pflegekräfte keine durchgehende 24-StundenBereitschaft mehr leisten. Die Betreuung erfolgt stattdessen im Rahmen geregelter Arbeits- und Ruhezeiten. Die Regelarbeitszeit von 40 Stunden ist einzuhalten. Mit unseren maßgeschneiderten Konzepten versuchen wir Ihren persönlichen Anforderungen gerecht zu werden. Sie rufen uns an – wir kommen vorbei. Aufgrund unserer Regionalität bieten wir eine persönliche Beratung vor Ort, um auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen. Zunächst machen wir uns ein Bild von der Betreuungssituation, dann beraten wir uns mit unseren osteuropäischen Partnern, welche Pflegekraft optimal passen könnte und organisieren zeitnah eine reibungslose Anreise. Weitere Vorteile unserer Vermittlungsagentur: Wir von der Europflege 24 kümmern uns um eine langfristige, zuverlässige Betreuung und Pflege sowie eine rechtlich einwandfreie Vertragsgestaltung. Obendrein geben wir Tipps zu Zuschüssen und staatlichen Förderungen oder bieten Hilfe bei MDK-Begutachtungen. Um höchste Dienstleistungsqualität zu gewährleisten, bieten wir bei Problemen Hausbesuche oder Mediationsgespräche zwischen Kunden und Pflegekräften an. Entscheidend ist die Nähe zum Kunden und der persönliche Kontakt. Merkmale, die die Europflege-24 auszeichnen: Langjährige Erfahrung, weit über 8000 vermittelte Betreuungskräfte in ganz Bayern, 100 %ige Sicherheit, 14 Tage Kündigungsfrist, kostenloser Ersatz bei Krankheit, Notfalltelefon für ständige Erreichbarkeit, geprüftes Mitglied im BHSB e.V. – das alles spricht für uns. Mit herzlichen Grüßen, Ihre Sabine Lorenz Dr. med. Thomas BraunB. AC Vizepräsident des Akupunkturweltverbandes WFAS Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Sportmedizin, Manuelle Medizin, Unfallarzt (D-Arzt der BG) • Praxisklinik: Böhmerstraße 21, 92444 Rötz, Telefon: 0 99 76 - 12 06 EMS-Training Medizinisches Fitnesstraining Rücken- und Gelenkzentrum Präventionskurse Betriebliches Gesundheitsmanagement Zur Reha sein und doch zu Hause schlafen AMBULANTE REHA - zugelassen für alle Kassen - Physiotherapie Ergotherapie Logopädie Ernährungsberatung Behandlung aufRezept Therapiezentrum im Gesundheitspark am Regenbogen GmbH • Further Straße 19 • 93413 Cham www.therapiezentrum-cham.de • 09971 99 89 30 Hausärztliches MVZ für Allgemeinmedizin Dr. med. Benedikt Ebelt Ärztlicher Leiter, Facharzt für Allgemeinmedizin, Notarzt, Ernährungsmedizin (DAEM), ABSbeauftragter Arzt Dr. med. Franz Unterpaintner Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmediziner Stadtplatz 8 · 94333 Geiselhöring · Tel. 09423 9435699 info@mvz-geiselhoering.de · www.mvz-geiselhoering.de Sprechstunden Mo.-Fr. 07:30-12:00 Uhr Mo. 15:00-18:00 Uhr Do. 15:00-18:00 Uhr und nach Vereinbarung MVZ GEISELHÖRING KREISKLINIKEN BOGEN-MALLERSDORF MVZ Gehen wir zum Arzt, hat das für gewöhnlich einen guten Grund. Es zwickt irgendwo, wir fühlen uns krank, vielleicht steht auch nur ein Vorsorge-Check oder eine Impfung an. Genau so, wie wir uns schnelle Hilfe wünschen, sind die Ärzte, Ärztinnen und Arzthelferinnen darum bemüht, dass es uns schnell wieder besser geht. Doch was ist, wenn die Diagnose „unbefriedigend“ ist, wenn verschiedene Spezialisten nicht weiterwissen und kein Grund oder kein wirksames Mittel gegen ein Leiden gefunden werden kann? Jeden Monat zu hoffen, den richtigen Zeitpunkt für die Triptaneinnahme zu erwischen, damit die Migräne nicht ausbricht. Laute Musik zu meiden und gegebenenfalls Ohrstöpsel zu tragen, um das Gleichgewichtsorgan zu schonen und Schwindel vorzubeugen. Auf diverse Lebensmittel zu verzichten, in der Hoffnung, dass der Darm nicht mehr rebelliert. Gerade letzteres wird bei Frauen viel zu oft als stressbedingter Humbug abgetan. Was hinter der Diagnose „Reizdarm“ steckt, warum Frauen gegenüber den Männern in der Darmregion tatsächlich im Nachteil sind und was helfen kann, darüber habe ich mit der Expertin Prof. Dr. med. Julia Seiderer-Nack aus München gesprochen. Was sie Frauen rät, lesen Sie auf Seite 4. Das Herz, Jugendvorsorge, Haut- und Zahngesundheit – für unsere Beilage „Kliniken & Fachärzte“ haben wir wieder viele interessante Themen aus dem Gesundheitsbereich für Sie zusammengetragen. Außerdem stellen sich Kliniken, Mediziner und Gesundheitsdienstleister in informativen Beiträgen vor. Wir wollen, dass Sie gesund bleiben. Und falls es doch mal zwickt, setzen Sie lieber auf die Expertise der Ärzte Ihres Vertrauens als auf Dr. „Chatbot“. Eine spannende Lektüre und alles Gute für Ihre Gesundheit wünschen Marina Jung und das Gesundheitsteam der Mediengruppe Für Gesundheit und Wohlergehen Foto: ccvision Inhalt 3 Flipflops und die Füße J1, der Check für Jugendliche 4 Reizdarm bei Frauen 5 Neue feste Zähne 6 Schutzschirm gegen Schlaganfall Herzgesund bleiben Dank Anzug mehr Freiheit 7 Bauchraum und Schilddrüse Wundversorgung und Gefäßchirurgie Bei Ringelflechte: cremen 8 Fieser Magen-Darm-Infekt Dem Handynacken vorbeugen 9 Ambulante Wundversorgung Dr. Chatbot 10 Neue Wege in der Klinikarbeit Erbse in Nase oder Ohr Impressum KLINIKEN & FACHÄRZTE Werbebeilage der Mediengruppe Attenkofer am 29. August 2025 Redaktion Dr. Marina Jung Anzeigen Michael Kusch, Gesamtanzeigenleitung Grafik Titelbild: WavebreakMediaMicro - stock.adobe.com Druck und Verlag Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, 94315 Straubing
3 Kliniken & Fachärzte Weich, aber ohne Halt Sind Flipflops schlecht für die Füße? Für viele steht kein Schuh so sehr für den Sommer wie der Flipflop. Dabei kann der aus mehreren Gründen für unsere Füße ein Problem werden, wie ein Orthopäde erklärt. Flipflops bringen für so manchen Urlaubsfeeling in den Alltag. Im Sommer regelrecht in den Schlappen zu leben, ist aber nicht unbedingt eine gute Idee. Zumindest dann nicht, wenn eine Fußfehlstellung vorliegt. Für einen ersten Check, ob das der Fall ist, kann man sich mit nassen Füßen auf ein Handtuch stellen. „Ist der Abdruck total breit auf dem Handtuch zu sehen, besteht ein Fußproblem“, sagt der Orthopäde und Buchautor Michael Lehnert. Zum Beispiel ein Spreizfuß, bei dem das Fußquergewölbe absinkt und die Mittelfußknochen auseinanderweichen – der vordere Teil des Fußes wird breiter. Keine seitliche Begrenzung Wer dann viel in Flipflops unterwegs ist, muss damit rechnen, dass sich die Fußfehlstellung verschlimmert. Schließlich haben die Schlappen keine Begrenzung an den Seiten – das lädt den Fuß dazu ein, noch breiter zu werden. Die Belastung verschiebt sich dabei auf Dauer immer mehr „auf Bereiche der Fußsohle, die dafür nicht geeignet sind“, so Lehnert. Die Folge können Schmerzen und Nervenreizungen sein, bis hin zu tauben Zehen. Auch ein Hallux Valgus, ein sogenannter Ballenzeh, wird begünstigt. Aus orthopädischer Sicht haben Flipflops zwei weitere Nachteile: Zum einen haben viele von ihnen nur eine platte, dünne Sohle, also kein Fußbett, das den Fuß entlastet und seine Muskulatur stärkt. Und außerdem: „Um die Flipflops beim Gehen nicht zu verlieren, muss man mit den Zehen ein bisschen krallen“, sagt Lehnert. Die Zehen verkrampfen sich dadurch – auch das kann auf Dauer für Schmerzen sorgen. Dosiertes Tragen Optimal sind Flipflops zwar nicht für den Fuß, verteufeln möchte der Orthopäde die Schlappen dennoch nicht. Aber er rät, sie dosiert zu tragen, also „nicht acht oder zehn Stunden am Tag“. Wer sich – etwa für einen anstehenden Urlaub – ein neues Paar zugelegt hat, läuft es am besten erst einmal für eine Stunde zu Hause ein. Was den Füßen außerdem – nicht nur in der Flipflop-Saison – guttut, sind regelmäßige Gymnastikeinheiten. So kann man etwa ein Handtuch auf den Boden legen, das man mit den Zehen an sich heranzieht, wie Lehnert vorschlägt. Diese Übung trainiert die vielen kleinen Muskeln im Fuß und zahlt somit auf seine Stabilität ein. Was die kleinen Muskeln im Fuß ebenfalls guttut: „ein bisschen mehr barfuß laufen, zu Hause, aber auch draußen, zum Beispiel im Sand“, sagt Michael Lehnert. (dpa/tmn) Flipflops sind sehr minimalistische Schuhe, was bei dauerhaftem Tragen eine Fußfehlstellung verschlimmern kann. Foto: Soeren Stache/dpa/dpa-tmn Geschützter Raum für wichtige Fragen J1: Das steckt hinter dem Gesundheitscheck für Jugendliche Die meisten Familien nehmen die U-Untersuchungen in der Kinderarztpraxis wahr. Geht es um die J1-Untersuchung, sieht es anders aus. Wann sie für Jugendliche dran ist – und was dort gecheckt wird. In einem Moment war alles gut, im nächsten trüben abgrundtiefe Selbstzweifel alles. Dazu verändert sich der Körper: Die Beine schmerzen, die Haut rastet aus. So kann Pubertät aussehen – und Jugendlichen ganz schön viel abverlangen. Ist trotz all dieser emotionalen und körperlichen Veränderungen gesundheitlich alles in Ordnung? Die J1-Untersuchung bietet für Jugendliche eine Gelegenheit, das einmal checken zu lassen. Hintergrund: So manche Erkrankung zeigt sich erstmals im Jugendalter. Antworten auf wichtige Fragen: Wann ist die J1-Untersuchung angesagt? Sie wird im Alter zwischen 12 und 14 Jahren in Kinder- und Jugendarztpraxen sowie in Hausarztpraxen angeboten. Sie ist kostenlos. Die Teilnahme daran ist freiwillig. Laut dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) nehmen weniger als die Hälfte der Familien die J1-Untersuchung in Anspruch. Zum Vergleich: Bei den U-Untersuchungen sind es mehr als 90 Prozent. Was wird vom Arzt genau gecheckt? Der Termin dauert laut BIÖG etwa eine halbe Stunde und umfasst: Vorgespräch über den Gesundheitszustand: Hier fragt der Arzt unter anderem gesundheitliche Beschwerden und bestehende Erkrankungen ab. Körperliche Untersuchung: Dabei misst der Arzt unter anderem Körpergröße und • Versichertenkarte der Krankenkasse • Impfpass • falls vorhanden: das gelbe U-Untersuchungsheft Manchmal bittet die Arztpraxis darum, vorab einen Fragebogen auszufüllen – auch den sollte man dann dabeihaben. Erfahren die Eltern von den Ergebnissen? Jugendliche können allein – also ohne ihre Eltern – zur J1-Untersuchung gehen. Wer möchte, kann aber einen Freund oder eine Freundin mitbringen. Was im Sprechzimmer Thema ist, bleibt auch dort: Die ärztliche Schweigepflicht gilt nämlich auch für Patienten unter 18 Jahren. Jugendliche dürfen also selbst entscheiden, ob die Arztpraxis die Eltern über die Ergebnisse der J1 informieren soll. Ein Ausnahme allerdings gibt es: Wird eine schwerwiegende Krankheit festgestellt, werden die Eltern darüber in Kenntnis gesetzt. (dpa/tmn) Gewicht, hört Herz und Lunge ab und bestimmt den Blutdruck. Wenn der oder die Jugendliche einverstanden ist, erfolgt auch ein Blick auf die Genitalien. Teil der Untersuchung ist zudem eine Urinprobe. Besprechung der Untersuchungsergebnisse und Beratung: Dieser Teil der J1 ist als geschützter Raum gedacht, in dem Jugendliche Themen ansprechen können, die sie gerade beschäftigen oder zu denen sie Fragen haben – ganz egal, ob es um psychische Probleme, unreine Haut, Sex oder Drogen geht. Impfcheck: Dabei wirft der Arzt einen Blick in den Impfpass – und berät zu gegebenenfalls fehlenden Impfungen. Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sind etwa die Impfungen gegen Hepatitis B und Humane Papillomviren (HPV) wichtig vor dem ersten Sex. Was müssen Jugendliche zum Termin mitbringen? Diese Dinge sollten Jugendliche dabeihaben: Bei der Vorsorgeuntersuchung J1 prüft der Arzt, ob körperlich alles in Ordnung ist. Es geht aber auch um persönliche Themen wie Schule, Alkohol, Drogen oder Sex. Foto: Racle Fotodesign/Adobe Stock 1. BRUSTKREBS 2. MAGEN- UND DARMKREBS 3. PROSTATAKREBS 4. PANKREASKREBS 5. GYNÄKOLOGISCHE TUMOREN 6. TUMOREN AM GEHIRN UND TUMOREN AM RÜCKENMARK 7. HODEN-PENISKREBS 8. TUMOREN AN DER NIERE UND AN DER HARNBLASE 9. BÖSARTIGE BLUTERKRANKUNGEN Wir bieten eine umfassende Behandlung von Krebserkrankungen und sind bei der Diagnose und Therapie der folgenden Erkrankungen besonders ausgezeichnet: 1 2 3 8 7 9 6 5 4 ONKOLOGISCHES ZENTRUM DEGGENDORF VON DER DEUTSCHEN KREBSGESELLSCHAFT EMPFOHLEN Zertiviziertes Onkologisches Zentrum STANDORT DEGGENDORF DONAUISAR Klinikum Perlasberger Str. 41 94469 Deggendorf Tel: 0991 380 -1010 www.donau-isar-klinikum.de
4 Kliniken & Fachärzte Kein psychisch oder stressbedingter Humbug Es gibt Gründe, warum eine Frau andere Darmbeschwerden hat als ein Mann – was helfen kann Männer und Frauen sind Menschen. Und trotzdem sind sie nicht gleich. Das liegt nicht nur am unterschiedlichen Körperbau und daran, wer die Kinder auf die Welt bringt. Die in den vergangenen Jahren gesammelten Daten haben gezeigt, dass es deutliche Unterschiede in Sachen Genetik, Immunregulation, Mikrobiom, Schmerzregulation oder Stoffwechsel gibt. Und auch bei Erkrankungen zeigen beide Geschlechter unterschiedliche Symptome, etwa bei Infektionskrankheiten, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen oder psychischen Erkrankungen. Es braucht also den gesonderten Blick: geschlechtsspezifische Medizin – kurz Gendermedizin –, wie beim Reizdarm. Rennt Mann vermehrt aufs Klo und hat einen empfindlichen Darm, werden meist äußere Faktoren wie Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Einflüsse von Antibiotika oder Schmerzmitteln dafür verantwortlich gemacht, sagt Prof. Dr. med. Julia Seiderer-Nack. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin in München und Expertin, wenn es um das Thema Darmgesundheit und Mikrobiom geht. Bei Frauen ist das anders. Bei ihnen wird ein „Reizdarm“ häufig psychisch oder stressbedingt abgetan. Das ist frustrierend für Betroffene. Zeit, aufzuklären: Der Titel Ihres Buches lautet „Frauen haben anders Darm“. Was meinen Sie damit? Prof. Dr. med. Julia SeidererNack: Zum einen, dass der Verdauungsapparat von Frauen und Männern Unterschiede zeigt: Frauen haben einen etwas längeren Darm, eine andere Zusammensetzung der Darmbakterien, stehen unter dem Einfluss von weiblichen Sexualhormonen, die auch am Darm wirken, haben häufiger Autoimmunerkrankunbruchphasen besteht bei Frauen hier oft ein höherer Bedarf. Manchmal leiden Frauen gar nicht so sehr unter Verstopfung oder Durchfall. Dafür spannt die Hose wegen des Blähbauches. Wo kommt der her? Seiderer-Nack: Ein Blähbauch kann viele Ursachen haben. Neben Ernährung und Nahrungsmittelintoleranzen, zum Beispiel einer Unverträglichkeit von Milchzucker oder Fruchtzucker, gibt es aber auch Störungen im Darmmikrobiom beziehungsweise Fehlbesiedelungen, die zu einem solchen Blähbauch führen können. Wie findet man am leichtesten heraus, welche Lebensmittel man verträgt und welche man lieber meiden sollte? Seiderer-Nack: Am besten mit einem Ernährungstagebuch. Und basierend auf den Ergebnissen dann gegebenenfalls weiteren Testungen. Woran liegt es, dass Menschen vor Stresssituationen vermehrt zur Toilette müssen? Seiderer-Nack: Stresshormone aus dem zentralen Nervensystem wirken auch auf die Nerven- und Muskelzellen im Darm. Die Folge ist, dass der Darm sich schneller bewegt und es zu Stuhldrang kommt. ➔ ben Sie sich nicht mit Standardantworten zufrieden. Lassen Sie sich aber bitte nicht verrückt machen durch die tausend verschiedenen Ernährungstipps in den sozialen Medien. Suchen sie sich seriöse Informationsquellen. Welche Ernährung ist denn geeignet? S e ide re r - Na c k : Ballaststoffe sind der entscheidende Faktor für die Ernährung der Darmbakterien. Diese können aus an sich unverdaulichen Nahrungsbestandteilen wertvolle kurzkettige Fettsäuren wie zum Beispiel Butyrat (ein Salz der Buttersäure) bilden. Diese Fettsäuren sind nicht nur wichtig für die Versorgung der Darmschleimhaut, sondern haben sehr stark immunregulierende Wirkung, die sie im gesamten Körper entfalten können – und uns zum Beispiel gegen Entzündungsreaktionen schützen können. Ohne ausreichend Ballaststoffe ist also nicht nur die Verdauung träge, sondern auch unsere Stoffwechsel- und Immunregulation aus dem Gleichgewicht. Mit etwa 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag in Form von Vollkornprodukten und Gemüse sind wir da auf einem guten Weg. Auch spielen Spurenelemente, Vitamine und Polyphenole eine wichtige und vielseitige Rolle, zum Beispiel durch ihren Effekt auf die Darmmuskulatur, das Mikrobiom oder auch die DarmHirn-Achse. Gerade in hormonellen Umdem Bauchbereich stärker wahr. Das kann teilweise auch durch Hormone wie Östrogen oder auch Prostaglandine zyklusabhängig verstärkt werden. Andere weibliche Hormone wie das Progesteron verlangsamen die Transportgeschwindigkeit des Darms – und Verstopfung ist die Folge. Es gibt also sehr viele frauenspezifische Faktoren, die die Darmtätigkeit beeinflussen. Warum ist es für Frauen so unbefriedigend, wenn ein Arzt die Diagnose „Reizdarm“ stellt? Seiderer-Nack: Also einmal ist es ja so, dass sehr häufig Frauen davon betroffen sind. Da das RDS häufig mit einer erhöhten Stressbelastung oder psychosozialen Faktoren erklärt wird, haben Frauen oftmals nicht das Gefühl, wirklich ernst genommen zu werden. Es gibt komplexe Ursachen – der Einfluss von Hormonen oder Störungen in der Schmerzverarbeitung –, die hier eine Rolle spielen, aber kaum thematisiert werden. Was raten Sie Frauen, die die Diagnose ratlos zurückgelassen hat? Seiderer-Nack: Führen Sie ein Tagebuch, um den Zusammenhang mit den Beschwerden, Zyklus und Ernährung oder auch anderen äußeren Faktoren besser eingrenzen zu können. Und gegen. Die Liste der Unterschiede ist lang und führt dazu, dass Frauen häufiger Darmprobleme haben. Kein Wunder also, dass mehr als 70 Prozent aller Reizdarmpatienten weltweit Frauen sind. Zum anderen sehen wir auch viel häufiger Darmprobleme bei Frauen, die an Endometriose oder PCOS leiden oder auch in Phasen des hormonellen Umbruchs wie Schwangerschaft oder Wechseljahre. Vor allem Frauen leiden unter einem sogenannten „Reizdarm“. Was ist das überhaupt und wie äußert er sich? Seiderer-Nack: Die Diagnose „Reizdarm“ ist eine Ausschlussdiagnose. Wenn wir bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung durch eine Magen-Darm-Spiegelung und Laboruntersuchungen keine organische Störung feststellen, sprechen wir von einem Reizdarmsyndrom, kurz RDS. Wissenschaftlich sieht man das RDS heute als eine Störung der Darm-Hirn-Achse an, das heißt, das komplexe Zusammenspiel zwischen Darm und Nervensystem ist aus dem Gleichgewicht. Welche Ursachen hat der Reizdarm speziell bei Frauen? Seiderer-Nack: Frauen haben oftmals eine viszerale Hypersensitivität, das heißt, sie nehmen Schmerzen aus Prof. Dr. med. Julia Seiderer-Nack Foto: Ina Zabel Das Zusammenspiel der Hormone im weiblichen Körper kann für Darmbeschwerden sorgen. Foto: s-motive/DENIS STANKOVIC/Adobe Stock Mussinanstraße 8 94327 Bogen info@klinik-bogen.de Rezeption/Vermittlung Tel. 09422 822-0 Interdisziplinäre NOTAUFNAHME Chefärztin Susanne Konrad Tel. 09422 822-240 INNERE MEDIZIN Kardiologie Chefarzt Dr. med. Dionys Daller Gastroenterologie Chefarzt Dr. med. Mathias Grohmann Tel. 09422 822-225 Anästhesie und Intensivmedizin Chefarzt Dr. med. Markus Kestler Chefarzt Dr. med. Martin Krivaczek Tel. 09422 822-0 Krankenhausstr. 6 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg info@klinik-mallersdorf.de Rezeption/Vermittlung Tel. 08772-981-0 Interdisziplinäre NOTAUFNAHME Chefarzt Doctor-medic Lucian Jebelean, MHBA Tel. 08772-981-660 INNERE MEDIZIN Kardiologie, Interventionelle Kardiologie, Internistische Intensivmedizin Chefarzt Dr. med. Harald Franck Gastroenterologie, Rheumatologie Chefärztin Dr. med. Claudia Schott Sekretariat Innere Med.: Tel. 08772-981-375 Palliativmedizin Leitender Oberarzt Dr. med. Jürgen Ippenberger Palliativmedizinischer Dienst: Tel. 08772 981-657 (Mo.-Fr. 8-14 Uhr) Anästhesie und Intensivmedizin Chefarzt Dr. med. Steffen Sander Tel. 08772 981-0 CHIRURGIE Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, Proktologie Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner Sprechstunden im FachArztZentrum, MVZ Minavis Bogen: Tel. 09422 8079888 Sekretariat Viszeralchirurgie: Tel. 09422 822-427 Unfallchirurgie, Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Fußchirurgie, Sportmedizin, zertifizierter Mannschaftsarzt, Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (BG) Chefarzt Dr. med. Svend Hofmann Sprechstunden im FachArztZentrum (privat, OP-Beratung, Indikationsstellung, vorstationär, BG): Tel. 09422 822--519 Sekretariat Unfallchirurgie: Tel. 09422 822-227 hausstr 6 ße 8 ·94327 Bogen www.kreiskliniken-bogen-mallersdorf.de CHIRURGIE Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, Proktologie Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner OP-Beratung, Indikationsstellung und Aufklärung: Tel. 08772 981-502 Unfallchirurgie, Orthopädie, Gelenkchirurgie, Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (BG) Chefarzt Thomas Beer Terminvereinbarung BG-Sprechstunden: Sekretariat Chirurgie: Tel. 08772 981-379 Sprechstunden im MVZ Gelenk- & Unfallchirurgie Tel. 08772 981-555 UROLOGIE Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e. V. Chefarzt Dr. med. Gunnar Krawczak Medikamentöse Tumortherapie, Spezielle urologische Chirurgie Chefarzt Dr. med. Tobias Lindenmeir Sprechstunden in der Urologischen Gemeinschaftspraxis an der Klinik Mallersdorf Tel. 08772 981-383 Janahof 2 · 93413 Cham Hotline/Termine 09971/861076 Ein besseres Leben ohne Brille und Kontaktlinsen! Privatklinik Dr. Rau refraktive Chirurgie www.privatklinik-dr-rau.de Dr. Magda Rau Sport ohne Einschränkungen Frühling ohne Brille und Kontaktlinsen Janahof 2 ∙ 93413 Cham Hotline/Termine 09971/861077 klinik@augenklinik-cham.de • Laserbehandlung der Kurz- und Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und jetzt auch der Alterssichtigkeit mir ZEISS MEL 90 • Implantation permanenter Kontaktlinsen bei hoher Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit • Behandlung der Alterssichtigkeit – Linsenaustausch mit Implantation einer multifokalen intraokularen Linse, die Ihren individuellen Ansprüchen entspricht • Jahrelange Erfahrung Wir sorgen uns um Ihre Gesundheit!
5 Kliniken & Fachärzte Diese Verbindung zwischen Darm und Hirn, die Darm-Hirn-Achse, haben Sie schon ein paar Mal erwähnt. Können Sie das genauer erklären? Seiderer-Nack: Natürlich. Unter der Darm-Hirn-Achse verstehen wir das komplexe wechselseitige Zusammenspiel zwischen dem zentralen Nervensystem und dem Nervensystem des Darms. Beide stehen über Nerven, Hormone und Botenstoffe in ständigem Austausch und werden stark durch das Immunsystem und das Mikrobiom beeinflusst. 90 Prozent der Informationen fließen übrigens von Darm Richtung Hirn. Kommt es zu Störungen in diesem komplexen Zusammenspiel, kann es zu Erkrankungen wie dem Reizdarm kommen. Wir wissen mittlerweile aber, dass die Vorgänge im Darm auch Einfluss auf Erkrankungen im Gehirn nehmen können, zum Beispiel bei Multipler Sklerose, Parkinson oder Demenz, aber insbesondere auch bei psychischen Erkrankungen. Wie kann Frau für mehr Entspannung in dieser Darm-Hirn-Achse sorgen? Seiderer-Nack: Atemübungen, Entspannungsübungen, leichte Kost und ausreichend Schlaf sind sicher hilfreich. Sie haben vorhin die Hormone angesprochen. Der weibliche Körper ist den ganzen Monat über auf einer hormonellen Achterbahnfahrt. Was macht das mit der Verdauung beziehungsweise dem Mikrobiom? Seiderer-Nack: Die weiblichen Sexualhormone wie Östrogen oder Progesteron wirken nicht nur an der Gebärmutter, sondern auch am Darm und seinem Nervensystem – und können so die Transportgeschwindigkeit des Darms, aber auch das Schmerzempfinden oder die Histaminfreisetzung beeinflussen. So bewirkt zum Beispiel der Progesteronanstieg in der Schwangerschaft, dass der Darm langsamer wird. Verstopfung ist ein häufiges Problem werdender Mütter. Aber auch im Zyklusverlauf können die hormonellen Veränderungen sich in Form von Darmbeschwerden zeigen, zum Beispiel durch Völlegefühl und Blähungen in der zweiten Zyklushälfte oder durch das Prämenstruelle Syndrom (PMS). Was viele nicht wissen: Das Darmmikrobiom von Frauen hat eine andere Zusammensetzung als bei Männern und hat durch seine Enzymaktivität auch Einfluss auf den Östrogenspiegel einer Frau. Es besteht hier also ein sehr komplexes Zusammenspiel zwischen Hormonhaushalt und Darm. In den Wechseljahren beispielsweise verändert sich das Darmmikrobiom wieder und wird „männlicher“. Und das könnte auch ein Grund sein, warum viele Frauen in dieser Phase über mehr Darmbeschwerden berichten. Was passiert bei Hormonstörungen, etwa bei PCOS (Polyzystisches Ovar-Syndrom)? Seiderer-Nack: Patientinnen mit PCOS haben häufig Reizdarmbeschwerden, wissenschaftlich nachgewiesen ist zudem, dass wir hier häufig eine durchlässige Darmbarriere (Leaky gut) finden und auch Veränderungen im Darmmikrobiom. Zumindest teilweise scheint also das, was im Darm passiert, Auswirkungen auf die Immunreaktion und die Veränderungen im Stoffwechsel und der Hormonlage zu tun zu haben. In ihrem Buch schreiben Sie, dass auch eine Endometriose Darmbeschwerden auslösen kann. Wo besteht hier der Zusammenhang? Seiderer-Nack: Der Zusammenhang besteht in zweierlei Hinsicht: Patientinnen mit Endometriose haben in 30 Prozent der Fälle auch die Diagnose Reizdarm. Hintergrund sind hier oft Beschwerden durch Verwachsungen oder Entzündungen im Bauchraum, aber auch oftmals bakterielle Fehlbesiedelungen im Dünndarm (SIBO). Andererseits sehen wir bei Endometriosepatientinnen auch eine andere Bakterienmischung im Darm, die Einfluss auf den Östrogenhaushalt und damit auch die Krankheitsaktivität haben kann. Darmbeschwerden sind in der Regel auch schmerzhaft. Was kann helfen? Seiderer-Nack: Das hängt in erster Linie davon ab, was die Ursache der Schmerzen ist. Wir behandeln Schmerzen durch Blähungen anders als Schmerzen, die durch Verstopfung oder eine Entzündung bedingt sind. Schnelle Hilfe oder Wundertabletten fehlen uns leider. Für den Reizdarm brauchen wir ein multimodales Therapiekonzept, das heißt eine Kombination von Medikamenten, Pflanzenstoffen, Ernährungsmedizin, Probiotika und auch Entspannungsübungen. Pflanzenstoffe? Welche Möglichkeiten bietet die Natur? Seiderer-Nack: Viele. Es gibt eine ganze Reihe von Pflanzenstoffen, die wir aufgrund ihrer entspannenden oder krampflösenden Wirkung gut einsetzen können. Bekannte Beispiele sind zum Beispiel Pfefferminzöl oder auch Anis, Kümmel oder Fenchel. Können auch Sport und Bewegung den Reizdarm positiv beeinflussen? Seiderer-Nack: Ja, definitiv. Was essen Sie am liebsten, um Ihren Darm gesund zu halten? Seiderer-Nack: Genügend Ballaststoffe, frische Kost, Probiotika wie Kefir, Verzicht auf industriell gefertigte Nahrung. Interview: Dr. Marina Jung Prof. Dr. med. Julia Seiderer-Nack: „Frauen haben anders Darm“, Gräfe & Unzer Verlag 2025, €22,99 Cover: Groothuis. Gesellschaft der Ideen und Passionen mbH Schnell neue, feste Zähne Die minimalinvasive Sofortimplantation Die minimalinvasive Sofortimplantologie ist eine schonende, schnelle, schmerzarme und kosteneffiziente Behandlungsweise zum Einsetzen fester Implantatzähne in wenigen Stunden beziehungsweise Tagen. Wenn Dr. Georg Huber Implantate setzt, wird das Zahnfleisch nicht aufgeschnitten. Es wird keine aufwendige, langwierige und unangenehme Knochenvermehrung durchgeführt. Sein Verfahren der minimalinvasiven Sofortimplantologie wird seit Jahrzehnten weltweit millionenfach angewendet. Pionier auf seinem Gebiet Dr. Georg Huber, Geprüfter Experte der Implantologie (DGOI) aus Dingolfing, kann auf jahrzehntelange Erfahrungen mit klassischen Implantaten zurückgreifen. Zudem publiziert er als Pionier auf dem Gebiet der minimalinvasiven Implantologie bereits seit über 15 Jahren Beitrage, unter anderem im „Bayerischen Zahnärzteblatt“. Außerdem war er am 25. und 26. Oktober 2024 zu Gast in München beim Weltkongress der Sofortimplantologie, auf dem er zusammen mit dem „Vater“ der Methode, Prof. Stefan Ihde, und dem „Großvater“, Prof. Gerard Scortecci, vor internationalem Publikum referieren durfte. Gut kauen ab dem ersten Tag Dr. Georg Huber hat über Jahre hinweg eine herausnehmbare Prothese auf Sofortimplantaten entwickelt, perfektioniert und international vorgestellt. Damit kommen auch ältere Patienten schnell und schonend wieder in den Genuss, bereits ab dem ersten Tag wieder gut kauen zu können. Diese patientenfreundliche, minimalinvasive Vorgehensweise hat, analog der Schlüssellochchirurgie in der Medizin, die implantologischen Möglichkeiten deutlich erweitert. Sie ermöglicht vielen Patienten, ohne aufzuschneiden und ohne Knochenvermehrungen, schnell und schmerzarm wieder ein Leben mit neuen, festen Zähnen. i Weitere Informationen: www.drhuber.de oder persönlich nach Terminvereinbarung ☎08731/ 60611 Dr. Georg Huber (links) mit Prof. Stefan Ihde Foto: Dr. Huber Die Behandlung erfolgt nach neuestem wissenschaftlichen Kenntnisstand: Layout: A. Kellner 12 SPEZIALISTEN IM TEAM Diese Experten sind mit fachübergreifender Zusammenarbeit bei Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Sie da und setzen diese anhand maßgeschneiderter Behandlungskonzepte in die Praxis um: Prof. Dr. Jochen Grassinger Dr. Christopher Haberl Chefarzt Prof. Dr. Robert Obermaier Chefarzt Prof. Dr. Norbert Weigert Chefarzt Dr. Carsten Scholz Chefarzt PD Dr. Christian Gilfrich Chefarzt Prof. Dr. Antoniu-Oreste Gostian Direktor Onkologisches Zentrum, Zentrum für Hämatologische Neoplasien Stellv. Leiter Onkologisches Zentrum Stellv. Leiter Onkologisches Zentrum, Darmzentrum Darmzentrum Brustkrebszentrum und Gynäkologisches Krebszentrum Uroonkologisches Zentrum (mit Prostatakarzinom-, Harnblasenkrebs- und Nierenkrebszentrum) Kopf-Hals-Tumorzentrum ONKOLOGISCHES ZENTRUM am Klinikum St. Elisabeth Straubing Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Kontakt: Sekretariat Onkologisches Zentrum Tel. +49 (0) 9421 710 1181 E-Mail: onkologisches-zentrum@klinikum-straubing.de Klinikum St. Elisabeth Straubing I Tel. 0 94 21/71 00 J A H R E www.klinikum-straubing.de Bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten erforderlich. In solchen schwierigen Situationen wollen wir für Sie da sein, Sie begleiten und unterstützen sowie Ihnen eine umfassende und ineinandergreifende Behandlung im stationären und ambulanten Bereich ermöglichen. Das Onkolgische Zentrum am Klinikum Straubing ist ein Zusammenschluss von anerkannten Fachexperten und zertifizierten Krebsbehandlungszentren. Weitere Informationen auch unter: Daher ist das Onkologische Zentrum am Klinikum Straubing von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert mit der Auszeichnung „Onkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V."
6 Kliniken & Fachärzte Mehr Freiheit Der Exopulse Suit im Sanitätshaus Zimmermann Spastiken und Muskelverspannungen sind häufige Begleiterscheinungen neurologischer Erkrankungen wie beispielsweise bei Multipler Sklerose, Zerebralparese oder in Folge eines Schlaganfalls. Diese Einschränkungen wirken sich nicht nur negativ auf die Bewegungsfreiheit aus, sondern verursachen auch Schmerzen, wodurch der Alltag vieler Betroffener stark beeinflusst wird. Der Exopulse Suit wurde entwickelt, um Menschen mit diesen Herausforderungen gezielt zu unterstützen. Der Anzug stellt eine innovative, tragbare Lösung dar, die Spastiken und Schmerzen reduzieren und die Lebensqualität verbessern soll. Der Exopulse Suit ist ein sogenannter Neuromodulationsanzug und arbeitet mit integrierten Elektroden, die bis zu 40 Muskelgruppen stimulieren und die verspannten Muskeln lockern beziehungsweise den Muskeltonus ausgleichen. Regelmäßiges Tragen – idealerweise für eine Stunde alle zwei Tage, sofern nicht anders verordnet – kann eine anhaltende Entlastung bewirken. Dank des sogenannten „Carry-over-Effekts“ bleibt die Wirkung auch zwischen den Anwendungstagen spürbar. So werden die Mobilität und das Wohlbefinden langfristig unterstützt. Erste klinische Untersuchungen zeigen, dass der Anzug bereits nach 60 Minuten Tragezeit spürbare Ergebnisse liefern kann. Patienten mit Zerebralparese, Multipler Sklerose oder Schlaganfall zeigten hier eine Verbesserung ihres Gleichgewichtssinns und ein verringertes Sturzrisiko. Durch eine regelmäßige Anwendung konnten diese Fortschritte stabilisiert werden. Eine nachhaltige Schmerzreduktion ist möglich Patienten mit Schmerzsymptomen, beispielsweise einer Fibromyalgie, berichteten bereits nach erstmaliger Anwendung von einer Linderung ihrer Beschwerden. Nach vier Wochen konsequenter Nutzung konnte eine anhaltende und nachhaltige Schmerzreduktion erzielt werden. Wer sich für den Exopulse Suit interessiert, kann einen kostenlosen und unverbindlichen Testtermin im Sanitätshaus Zimmermann vereinbaren. Anschließend haben Patienten die Möglichkeit, den Anzug bei ihrer Krankenkasse zu beantragen, zu erwerben oder vier Wochen lang – gegen Gebühr – zu Hause zu testen. Die Zimmermann-Mitarbeitenden übernehmen dabei die Dokumentation der Fortschritte und beraten gerne. i Weitere Informationen: www.zimmermann-vital.de/exopulse-suit, neuromobility@zimmermann-vital.de oder ☎0171 7957894 Der Exopulse Suit ist auch bequem auf dem Sofa zu tragen. Foto: Exopulse Suit/Zimmermann HERZGESUND BLEIBEN – DER JAPANISCHE WEG Ohne die Leistung unseres Herzens sind wir nicht lebensfähig. Und doch schenken viele von uns ihrem Herzen nicht die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt. Dr. Kôki Beppu ist Kardiologe aus Japan. Welchen Stellenwert das Herz dort hat, wie die Japaner herzgesund leben und warum dort 2019 sogar ein Gesetz zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen verabschiedet wurde, verrät er unter anderem in seinem Buch „Gesundes Herz & langes Leben“, erschienen im Trias Verlag. In kurzen, leicht lesbaren Kapiteln nimmt er verschiedene Alltagsgewohnheiten etwa in puncto Ruhe, Puls oder Schlaf unter die Lupe und zeigt, wie Zucker, Salz und Wasser dem Herzen schaden können. Der Abschnitt „Bewegung“ soll das Herz fit halten, etwa mit „Gehen“ und verschiedenen (Kraft-)Übungen. Richtiges Atmen verbessert die Herzfunktion, ein Überlasten der Lunge schädigt das Herz. Ein schmaler Grat. Wie es klappt, verrät das Buch ebenfalls. „Gesundes Herz & langes Leben“ ist präventiv gedacht und richtet sich an Menschen, die bisher nicht an einer Herzkrankheit leiden. Es geht also darum, herzgesund zu bleiben, nicht wieder herzgesund zu werden. Wer bereits erkrankt ist, sollte sich vertrauensvoll an seinen Kardiologen wenden und nicht ohne vorherige Absprache den japanischen Weg beschreiten. (mcj) Dr. Kôki Beppu: „Gesundes Herz & langes Leben“, Trias 2025, € 22 Schutzschirm gegen Schlaganfall Vorhofohrverschluss im Mallersdorfer Herzkatheterlabor Vorhofflimmern ist eine häufige Herzrhythmusstörung, die das Risiko für die Bildung von Blutgerinnseln im Herzen, deren Abwanderung ins Gehirn und damit das Schlaganfallrisiko im Vergleich zu Patienten mit normalem Herzrhythmus um das Fünffache erhöht. Blutverdünnungstabletten helfen hier weiter, doch bei einigen Patienten kommt es bei deren Einnahme zu schwer beherrschbaren inneren Blutungen. Um das Schlaganfallrisiko zu senken, bietet das Herzkatheterlabor der Klinik Mallersdorf unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Harald Franck eine Therapiealternative: den interventionellen Vorhofohrverschluss. „Dieser Herzkatheraum, in dem sich bevorzugt die Gerinnsel bilden. Bedenken zu Risiken und einem eventuellen Fremdkörpergefühl oder Unverträglichkeiten räumt der Kardiologe aus: „Das Risiko entspricht in etwa dem einer Pulmonlavenenisolation bei Vorhofflimmern, also einer Verödungsbehandlung. Das Implantat wächst mit der Zeit ein und wird innerhalb von wenigen Monaten von der Herzinnenhaut überkleidet.“ Es bleibt lebenslang Teil des Körpers ohne ihn zu beeinträchtigen, im Gegenteil: Es reduziert das Schlaganfallrisiko und macht die dauerhafte Einnahme von Blutverdünnern überflüssig. Die Abwägung, ob ein Vorhofohrverschluss sinnvoll ist, erfolgt in der Kardiologie der Klinik Mallersdorf in enger interdisziplinärer Absprache. Bei nicht beherrschbaren Symptomen wie anhaltendem Blut im Stuhl oder Urin, Aushusten von Blut und Blutarmut ist die Vernetzung mit dem Hausarzt sowie mit den weiteren Fachabteilungen an der Klinik, wie der Gastroenterologie, Viszeralchirurgie oder Urologie, entscheidend. Dank kurzer Wege sind hier schnelle konsiliarische Absprachen möglich. So können genau die Patienten einen Vorhofohrverschluss als blutungsarme Alternative zu Blutverdünnern aufgezeigt bekommen, die am meisten davon profitieren. i Weitere Informationen: www.kreiskliniken-bogen-mallersdorf.de/klinik-mallersdorf.html tereingriff verhindert die Bildung von Blutgerinnseln im Herzen genau dort, wo 90 Prozent der Gerinnsel entstehen: im linken Vorhofohr“, sagt Dr. Franck. Das Implantat wird Teil des Körpers Über eine Vene in der Leiste schiebt der Kardiologe einen Katheter in den rechten Herzvorhof vor und führt ihn durch die Vorhofscheidewand hindurch in den linken Vorhof ein. Ein individuell an die Größe des Vorhofohrs angepasstes Implantat, der sogenannte Okkluder, wird dann über den Katheter im Vorhofohr platziert. Wie ein Schirmchen entfaltet und verschließt er nachhaltig den HohlDr. med. Harald Franck, Chefarzt der Inneren Medizin und Kardiologie der Klinik Mallersdorf, mit einem Vorhofohrokkluder Foto: Elisabeth Landinger Jetzt bewerben! jobs.arberlandkliniken.de MITEINANDER NEUEWEGE GEHEN. Wir würden uns freuen, Sie in unserer Praxis begrüßen zu dürfen! Praxisadresse Hoppestraße 5, 93049 Regensburg, Telefon: 09 41 / 8 63 47 kontakt@augenarztpraxis-regensburg.de www.augenarztpraxis-regensburg.de Zulassung für alle Kassen Die bestmögliche Lösung für Sie in jeder Situation zu finden, Sie in Ruhe persönlich zu beraten, auf modernste Geräte zurückgreifen und Sie medizinisch auf höchstem Niveau betreuen zu können, ist mein Anspruch und ärztliches Anliegen. – ambulante Cataractoperationen (Operation des „Grauen Stars“) in schönen, hochmodern ausgestatteten Operationsräumen im fürstlichen Schloss – ausführliche, individuelle Beratung zu Speziallinsen (auf Wunsch) oder Verwendung sehr hochwertiger Linsen, die von der Kasse übernommen werden – Makulatherapie mit Injektionen – Lid-Operationen – Gutachten – Schwerpunkt Glaukome – gesamtes Spektrum der konservativen Therapie www.mvz-fachklinik-osterhofen.de wundzentrum@mvz-fachklinik-osterhofen.de Tel.: 09932/39 393 schmerzzentrum@mvz-fachklinik-osterhofen.de Tel.: 09932/39 390 Sprechzeiten Montag 11.30 - 15.30 Uhr Dienstag 09.00 - 15.00 Uhr Mittwoch 09.00 - 15.00 Uhr Donnerstag geschlossen Freitag 09.00 - 13.00 Uhr Sprechzeiten Montag 08.00 - 16.00 Uhr Dienstag 08.00 - 15.00 Uhr Mittwoch 08.00 - 16.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 15.00 Uhr Freitag geschlossen FKO MVZ GmbH Plattlinger Straße 29 94486 Osterhofen MVZ MINAVIS Bogen Viszeralchirurgie im FachArztZentrum Dr. med. Torsten Brückner Mussinanstr. 31 · 94327 Bogen Tel. 09422 8079888 info@minavis.de www.minavis.de SPRECHSTUNDEN mit Terminvereinbarung Mo. 8-16 Uhr Di. 8-16 Uhr Mi. 8-18 Uhr Do. 8-16 Uhr Fr. 8-14 Uhr Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, minimal invasive Chirurgie, Hernienchirurgie, Wundbehandlungen, Koloproktologie
7 Kliniken & Fachärzte Für ein gutes Bauchgefühl Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasive Chirurgie an den Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf und im MVZ MINAVIS Bogen Mit schonenden Methoden bestmögliche Abhilfe bei Beschwerden im Bauch- und Brustraum sowie an der Schilddrüse zu erreichen, ist das Ziel der Allgemein-, Viszeral- und minimalinvasiven Chirurgie der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf. Der Großteil aller Eingriffe erfolgt minimalinvasiv über kleinste Schnitte. Chefarzt des Fachgebiets ist Dr. med. Torsten Brückner, Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie mit Zusatzbezeichnungen Spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie, Notfallmedizin und Ärztliches Qualitätsmanagement. Er leitet im FachArztZentrum Bogen das viszeralchirurgische MVZ MINAVIS, sodass den Patienten ein ambulant-stationäres Versorgungskonzept der kurzen Wege zur Verfügung steht. Auch in akuten viszeralchirurgischen Notfällen, wie Gallensteinleiden oder Blinddarmentzündung, stehen an beiden Standorten hoch qualifizierte Teams zur Diagnostik und operativen Therapie zur Verfügung. Über die interdisziplinären 24-Stunden-Notaufnahmen und Intensivstationen sind diese für akut und kritisch Kranke ihres Fachgebiets rund um die Uhr im Einsatz. Die Chirurgie von „Weichteilbrüchen“, sogenannten Hernien, ist eines der zendes Universitätsklinikums Regensburg besteht, ist laut Dr. Brückner exemplarisch für das interdisziplinäre Arbeiten in der Viszeralchirurgie. Interdisziplinäre Schilddrüsentherapie Auch abseits des Verdauungstraktes hilft die Allgemein- und Viszeralchirurgie weiter, beispielsweise bei der Schilddrüsenchirurgie, die traditionell einen großen Stellenwert an den Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf einnimmt. Operationen zur Entfernung der Schilddrüse mit Erhalt gesunden Schilddrüsengewebes erfolgen mit Lupenbrille. Moderne Verfahren zur Überwachung während der Operation, wie Stimmnervenfunktions- und Hormonmessung, kommen hierbei zum Einsatz und sichern den Behandlungserfolg. Auch hier wird interdisziplinäre Zusammenarbeit großgeschrieben, wobei HNO, Endokrinologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie, Pathologie und Hausarzt die wichtigsten Partner sind. i Weitere Informationen: www.kreiskliniken-bogen-mallersdorf.de/klinik-bogen.html www.minavis.de schrittmachers bei nicht ursächlich behandelbarer Stuhlinkontinenz an. Ein radikaler zu operierendes Krankheitsbild ist das Enddarmkarzinom oder das Dickdarmkarzinom. Hierfür gibt es moderne Kombinationstherapien mit verbesserter Wirksamkeit und Fokus auf den Erhalt der Kontinenz. Die Krebsbehandlung, für die in Bogen und Mallersdorf eine Anbindung ans Tumorboard und Dickdarmerkrankungen widmet, beispielsweise Hämorrhoidalleiden, Analabszessen, sexuell übertragbaren Krankheiten, Stuhlinkontinenz und Dick- und Enddarmkarzinomen. „Es gibt bei vielen proktologischen Krankheitsbildern gute Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten mit und ohne Operation“, erklärt Dr. Brückner. Als Besonderheit bietet er die Implantation eines Beckenbodentralen Tätigkeitsfelder in der Viszeralchirurgie an beiden Standorten. Sie wird mit hoher Qualität, Häufigkeit und Erfahrung durchgeführt. Versorgung selbst komplexer Weichteilbrüche Hierbei kommen – auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten – alle gängigen Operationsverfahren minimalinvasiv zum Einsatz. Die Implantation von Spezialnetzen der modernsten Generation ist dabei häufig notwendig. Neben den klassischen Weichteilbrüchen der Leisten- und Nabelregion werden auch hoch komplizierte Eingriffe bei Narbenbrüchen sowie bei inneren Brüchen wie dem Zwerchfellbruch vorgenommen. Die Viszeralchirurgie übermittelt ihre Daten zu Hernienoperationen unter Einhaltung des Datenschutzes an die Deutsche Hernien Gesellschaft, an deren Herniamed-Qualitätssicherungsstudie sie teilnimmt. Schonende Behandlung für sensible Bereiche Ein weiterer Schwerpunkt ist das Fachgebiet der Proktologie, das sich der Erkennung und Behandlung von EnddarmChefarzt Dr. med. Torsten Brückner erklärt die Longo-Methode in StaplerTechnik bei der Hämorrhoiden-Operation. Foto: Elisabeth Landinger Cremen, cremen, cremen Ringelflechte lässt sich gut mit Salbe behandeln Runde, juckende rote Flecken auf der Haut können auf eine Ringelflechte hindeuten. Angesteckt hat man sich möglicherweise in Turnhalle oder Schwimmbad. Die Krankheit ist aber gut zu behandeln. Pilze lieben es feuchtwarm. Durch einen Fadenpilz wird etwa die Ringelflechte verursacht, man holt sie sich nicht selten in Schwimmbädern oder Umkleiden. Auf verschwitzter Haut vermehren sich die Pilze ebenfalls gut, heißt es auf dem Online-Gesundheitsportal des Bundesministeriums für Gesundheit „gesund.bund“. Typischer Hautausschlag Auch über Handtücher, Turnmatten oder einfach engen Kontakt zu Erkrankten kann der Hautpilz zu einem gekommen sein. Oder ein örtlich begrenzter Pilz etwa vom Fuß wurde auf andere Körperstellen übertragen. Die Flecken treten zwei bis vier Wochen nach einer Ansteckung auf. Insgesamt ist der Pilz jedoch nur mäßig ansteckend. Zu erkennen ist die Ringelflechte an kreisrunden roten Flecken, etwa einen bis fünf Zentimeter groß, die nach innen blasser werden. Der Rand ist oft etwas verdickt und schuppig. Es kann auch kleinere rote Flecken oder pickelförmige Veränderungen geben. Der meist juckende Ausschlag breitet sich oft auf Bauch, Rücken, Armen, Beinen und im Gesicht aus. Behandeln lässt sich die Ringelflechte in der Regel recht gut mit einer Salbe, die mit Wirkstoffen, wie etwa Terbinafin, gegen Fadenpilze wirkt. Ein Arzt kann die typischen Symptome schnell zuordnen und das passende Mittel verschreiben. Wichtig ist, auch die gesunde Haut etwa zwei Zentimeter drumherum einzucremen. Und selbst wenn die Flecken weg sind, muss noch eine Woche weiterbehandelt werden. Die betroffene Haut sollte möglichst trocken gehalten werden. Falls Erkrankte eine Kontaktsportart ohne Körperbedeckung ausüben, sollten sie eine Woche lang nicht mit anderen zusammen trainieren. (dpa/tmn) Behandeln lässt sich die Ringelflechte mit einer Salbe gegen Fadenpilze. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn Wunden und ihre Ursachen behandeln Gefäßchirurgie am Klinikum St. Elisabeth mit Fachkenntnis und Erfahrung Chronische Wunden sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, da sie sehr häufig als Folge einer nicht erkannten Durchblutungsstörung, eines Diabetes mellitus oder einer Krampfadererkrankung auftreten können. Sollte eine Wunde nach mehreren Wochen nicht abheilen, muss daher vor Einleitung einer lokalen Wundtherapie neben der Anamnese und der körperlichen Untersuchung zwingend eine Gefäßdiagnostik erfolgen. Eine zentrale Rolle spielen hierbei der Knöchel-ArmIndex ABI und der Gefäßultraschall, welche bei chronischen Wunden immer durchgeführt werden sollten, so Prof. Dr. Thomas Betz, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum St. Elisabeth. „Die Diagnostik von Gefäßerkrankungen hat einen sehr hohen Stellenwert bei der Wundtherapie, da ohne eine Behandlung der Ursache es zu keiner Abheilung der Wunde kommen wird. Ohne den Gefäßultraschall geht nichts mehr in der Behandlung von chronischen Wunden,“ sagt Prof. Betz. Durchblutungsstörungen behandeln Sollte beispielsweise eine Durchblutungsstörung vorliegen, stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten bereit, um die Durchblutung zu verbessern. So können beispielsweise Engstellen oder Verschlüsse im Bereich der Gefäße minimalinvasiv durch Aufdehnen des und der Wundumgebung, sowie die Aufnahme- und Rückhaltefähigkeit der Wundflüssigkeit eine wichtige Rolle. Team von Fachärzten und Experten Das Team am Klinikum St. Elisabeth bietet den Patienten mit vier Fachärzten für Gefäßchirurgie und fünf Wundexperten ICW (Initiative Chronische Wunden) ambulant und stationär eine sehr große Expertise in der Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden, stellt Prof. Betz heraus. Von Vorteil ist auch die enge Beziehung der Klinik für Gefäßchirurgie zum Verein Wundverbund Gäuboden. Dr. Christoph Weber, Leitender Oberarzt in der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum St. Elisabeth, gründete ihn vor über zehn Jahren, um die Versorgung chronischer Wunden gemeinsam mit allen Beteiligten zu verbessern. Regelmäßig werden Kurse und Workshops für die Weiterbildung in der Wundversorgung angeboten. Der Verbund stellt die Vernetzung mit den Behandlern sicher. Patienten mit chronischen Wunden werden in der Regel von den Hausärzten an die Gefäßchirurgie überwiesen. i Weitere Informationen: www.klinikum-straubing.de www.wundverbund-gaeuboden.de ☎09421/710-7300 (MVZ Gefäßchirurgie) oder ☎09421/710-1521 (Klinik für Gefäßchirurgie) von Engstellen und Einsetzen von Gefäßstützen oder operativ mit Bypässen behandelt werden. Stadiengerechte Wundtherapie Die Wundtherapie sollte stadiengerecht erfolgen und orientiert sich am Zustand der Wunde. Neben einer mechanischen Reinigung und Spülung der Wunde, für die verschiedene Verfahren – wie chirurgisches Debridement, Kaltplasmatherapie, Jetlavage – zur Verfügung stehen, ist die Wahl des richtigen Wundverbandes entscheidend. Hierfür gibt es eine Vielzahl an Materialien. Dabei spielen die Praktikabilität für den Patienten, der Zustand der Wunde, die Größe der Wundfläche, die Beschaffenheit des WundranProf. Dr. Thomas Betz, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Straubing Foto: Johannes Lehner Praxis für Endokrinologie und Gewichtsreduktion | Privat- und Selbstzahlerpraxis Modern ausgestattete Praxis auf der Mühleninsel, 1. OG im Ärztehaus Zweibrückenstraße 655, barrierefreier Zugang und Aufzug vorhanden Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8:00 bis 17:00 Uhr Freitag 8:00 bis 12:00 Uhr Kontakt & Terminvereinbarung: Telefon 0871 / 66 00 34 16 E-Mail: info@endokrinologie-landshut.de – Termine bequem über Doctolib buchbar Zentrum für Endokrinologie & Stoffwechsel Landshut Zweibrückenstraße 655 • 84028 Landshut Telefon 0871 / 66 00 34 16 E-Mail: info@endokrinologie-landshut.de Prof. Dr. med. Harald J. Schneider Dr.med. Robert Schmidt Dr.med. Christine Cousin Ihre Gesundheit in besten Händen – Willkommen im ZES Landshut Im Zentrum für Endokrinologie und Stoffwechsel Landshut (ZES) stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Wir bieten Ihnen eine moderne, ganzheitliche medizinische Betreuung bei hormonellen Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Adipositas – individuell, kompetent und mit viel Erfahrung. Unsere fachärztliche Privat- und Selbstzahlerpraxis ist spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie komplexer endokriner Erkrankungen. Ob Schilddrüsenerkrankungen, hormonelle Dysbalancen, unerfüllter Kinderwunsch, Testosteronmangel, gynäkologische Endokrinologie oder Geschlechtsinkongruenz – wir nehmen uns Zeit, um Ihre Situation genau zu verstehen und gemeinsam den besten Weg für Ihre Gesundheit zu finden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der ärztlich begleiteten Gewichtsreduktion bei Adipositas. Dabei setzen wir auf ein personalisiertes, multimodales Therapiekonzept: Mit Stoffwechselanalysen, professioneller Körperfettmessung, Ernährungstherapie, medikamentöser Unterstützung und kontinuierlicher medizinischer Begleitung begleiten wir Sie auf dem Weg zu einem gesünderen Leben. Auch im Bereich Diabetologie und Ernährungsmedizin bieten wir umfassende Betreuung – von der differenzierten Diagnostik bei Diabetes mellitus bis zur präventiven Beratung zu Ernährung und Lebensstil. Unsere Expertise in der Inneren Medizin, Osteologie und Präventionsmedizin ermöglicht eine ganzheitliche Versorgung – mit dem Ziel, Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Denn nachhaltige Gesundheit beginnt mit einer fundierten, vorausschauenden Medizin. Warum ZES Landshut? • Fachliche Spezialisierung auf Hormone, Stoffwechsel und Gewichtsmedizin • Individuelle Betreuung auf höchstem medizinischem Niveau • Modernste Ausstattung in zentraler Lage mit guter Erreichbarkeit • Ganzheitlicher Ansatz mit Fokus auf Prävention und langfristige Gesundheit ZES Landshut – Ihre Spezialpraxis für hormonelle Gesundheit, Stoffwechsel und Adipositas-Therapie. Wir begleiten Sie persönlich, vertrauensvoll und mit dem Blick aufs Ganze. ANZEIGE
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