Kliniken & Fachärzte Gesundheit – Medizin – Prävention Eine Werbebeilage der Mediengruppe Attenkofer Januar 2026
2 Kliniken & Fachärzte Schlapp, Ausschlag, Schmerzen Gürtelrose: Diese Symptome sind typisch Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kribbeln, Schmerzen und dann ein Hautausschlag: Bei diesen Symptomen – auch wenn sie oft unspezifisch sind – liegt unter Umständen eine Gürtelrose vor. Oft trifft es Menschen ab 50 Jahren, aber auch junge Menschen können erkranken. Fragen und Antworten: Wie entsteht eine Gürtelrose? Gürtelrose (Herpes zoster) wird wie Windpocken (Varizellen) durch Varizella-zoster-Viren verursacht. Prinzipiell kann jeder, der einmal an Windpocken erkrankt war, später eine Gürtelrose bekommen. Die Viren bleiben nach einer Infektion mit Windpocken im Körper und können viele Jahre später wieder aktiv werden. Besonders ältere Menschen erkranken an Gürtelrose. Wie das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit auf dem Portal „Infektionsschutz“ schreibt, sind zudem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und Personen mit schweren Ausprägungen bestimmter chronischer Grunderkrankungen häufig betroffen. Jüngere Personen sowie Kinder und Jugendliche mit gesundem Immunsystem können aber ebenfalls erkranken. An welchen Symptomen erkenne ich eine Gürtelrose? Kopfund Gliederschmerzen, man fühlt sich krank und abgeschlagen: Ein typischer Verlauf beginnt oft so, bevor Jucken, Kribbeln unter der rungen. Die Hausarztpraxis ist hier in der Regel die erste Anlaufstelle. Zur Besserung der Symptome können zum Beispiel schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel helfen. Auch die Hautpflege ist wichtig: Hier können etwa bestimmte Lotionen, Gels oder Puder zum Einsatz kommen, die antiseptisch wirken oder den Juckreiz stillen. Bei bestimmten Gruppen kommen auch antivirale Medikamente infrage, die die Vermehrung von Viren hemmen. Frühzeitig eingenommen, können sie dem Portal „Gesundsheitsinformation.de“ zufolge die Heilung beschleunigen und die Dauer der Schmerzen verkürzen. Wichtig: Gürtelrose ist ansteckend. Die Flüssigkeit der Bläschen enthält infektiöses Varizella-zoster-Virus und kann durch Schmierinfektion übertragen werden. Um Ansteckungen zu vermeiden, sollten die Bläschen bis zum Verkrusten unbedingt abgedeckt werden. Gibt es eine Impfempfehlung? Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Impfung gegen Gürtelrose mit einem Totimpfstoff allen Personen ab 60 Jahren. Daneben wird die Impfung auch Personen ab 18 Jahren empfohlen, deren Immunsystem durch Krankheit oder Behandlung geschwächt ist, und Personen ab 18 Jahren mit einer schweren Ausprägung einer Grunderkrankung, etwa Diabetes oder Asthma. (dpa/tmn) Bläschen aus, es bilden sich gelbliche Krusten. Nachdem der Hautausschlag abgeheilt ist, kann laut Robert Koch-Institut ein Nervenschmerz in der vormals betroffenen Hautregion noch mehrere Monate bis Jahre anhalten (PostZoster-Neuralgie). Wie lässt sich eine Gürtelrose behandeln? Ärzte erkennen eine Gürtelrose am typischen einseitigen Hautausschlag sowie Schmerzen oder EmpfindungsstöHaut und leichtes Fieber hinzukommen. Zu den eindeutigsten Symptomen für die Gürtelrose zählt in der Regel ein Hautausschlag. Laut „Infektionsschutz“ bilden sich flüssigkeitsgefüllte Bläschen, die sich zu einem gürtelförmigen Ausschlag ausbreiten. Er tritt meist am Rumpf, Brustkorb oder im Bereich des Kopfes auf und zeigt sich normalerweise nur auf einer Körperhälfte. Nach einigen Tagen trocknen die entstandenen Juckreiz ist eines der typischen Symptome der Gürtelrose. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Vorsicht Hohlkreuz Langes Stehen, Schmerz im Rücken Ob auf einem Konzert oder im Job – langes Stehen wird für einige Menschen schnell unangenehm. Der Rücken schmerzt. Beim Stehen zieht es im Rücken, man fühlt sich irgendwie steif. Das kann unterschiedliche Gründe haben, so die Aktion Gesunder Rücken (AGR). Vielleicht war die Schuhwahl nicht die richtige: Dicke Sohlen oder hohe Absätze können für eine ungesunde Körperhaltung und damit für Fehlbelastungen sorgen – Muskeln im Rücken verspannen sich. Was bei langem Stehen ebenfalls typisch ist: Wir fallen ins Hohlkreuz oder lassen die Schultern stark nach vorn hängen. Oft verlagern wir das Gewicht auf ein Bein. Das ist der Startpunkt für eine einseitige Belastung der Rückenmuskulatur, so die AGR. Verstärkt wird die übrigens, wenn wir auf einer Schulter auch noch eine schwere Hand- oder Umhängetasche hängen haben. Was hilft also, wenn der Rücken bereits auf sich aufmerksam macht? Die Rücken-Experten raten zu sanften Bewegungen. Ein paar Schritte gehen, die Schultern kreisen oder den Rücken vorsichtig hin und her bewegen – das kann Verspannungen lösen. Außerdem lohnt es sich, die eigene Körperhaltung zu checken: Stehe ich gerade, verteile ich mein Körpergewicht gleichmäßig auf beiden Beinen? Die Schultern lässt man am besten sanft nach hinten und unten fallen. Auch kleine Übungen tun den verspannten Muskeln gut. Zum Beispiel die Vorbeuge: Dafür lässt man Rücken, Arme und Kopf nach unten aushängen und richtet sich dann langsam wieder auf. (dpa/tmn) Dicke Sohlen oder hohe Absätze können für eine Fehlbelastung sorgen. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Neben Grippe und Erkältung ist der „Dry January“ derzeit ein beliebtes Gesundheitsgesprächsthema – einen Monat kein Alkohol. Wahlweise wird dieser auch ohne Zucker oder vegan als Veganuary gehalten. Der Geschmack der üppigen Weihnachtsgans und des opulenten Silvesterraclettes nur in Ansätzen gedanklich noch präsent, haben sich viele motiviert in diese „kleine Fastenzeit“ gestürzt und dazu die Intensität des eigenen Fitnesslevels erhöht. Der Monat ist fast geschafft. Doch Durchhalten auch über den Januar hinaus kann sich lohnen: Unter anderem für eine bessere Gehirnleistung, besseren Schlaf, weniger Pfunde auf der Waage oder mehr Beweglichkeit. Ein Organ, dass sich über gesünderes Essen, weniger Alkohol und mehr Bewegung besonders freut, ist die Leber. Täglich verrichtet sie im Körper ihren (Reinigungs-)Dienst und hält ihn dadurch gesund. Sie beschwert sich noch nicht einmal mit Schmerzen, Kater, Blähungen und Co., wenn wir es wieder mal übertrieben haben, wie unsere anderen Organe so manche Partynacht oder Fressorgie sofort kommentieren würden. Die Leber leidet still am ungesunden Lebensstil, verwandelt sich über Jahre hinweg unbemerkt in eine Fettleber. Erst kurz bevor sie zu „ersticken“ droht und uns ihre zuverlässigen Dienste versagt, sendet sie Signale, die es zu deuten gilt. Wie Sie ihre Leber richtig „pflegen“ beziehungsweise wie Sie ihre Fettleber für eine gesunde Zukunft wieder fit bekommen, lesen Sie auf Seite 6 in unserer Beilage „Kliniken & Fachärzte“. Im Interview erklärt Prof. Dr. med. Ali Canbay, wie wichtig Ernährung und Wertschätzung für dieses erstaunliche Organ sind. Lockere Zähne, Livebilder aus dem Darm, zu schnell im Bett – wir haben wieder viele interessante Themen aus dem Gesundheitsbereich für Sie zusammengetragen. Dazu stellen sich Kliniken, Mediziner und Gesundheitsdienstleister mit ihren Leistungen vor. Eine spannende Lektüre und alles Gute wünschen Dr. Marina Jung und das Gesundheitsteam Gesund leben über den „Dry January“ hinaus Foto: Johanna Mühlbauer - stock.adobe.com Inhalt Impressum KLINIKEN & FACHÄRZTE Werbebeilage der Mediengruppe Attenkofer am 23. Januar 2026 Redaktion Dr. Marina Jung Anzeigen Michael Kusch, Gesamtanzeigenleitung Grafik Titelbild: wavebreak3 - stock.adobe.com Druck und Verlag Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, 94315 Straubing 2 Gürtelrose erkennen Vorsicht Hohlkreuz 3 Albtraum Nasenbluten Vorzeitiger Samenerguss 4 Live aus dem Dünndarm Wunden professionell versorgen 5 Grippe bei Kindern Unfallchirurgie und Orthopädie unter neuer Leitung 6 Gesunde Leber, langes Leben 7 Minimalinvasive Sofortimplantologie Wackelkandidaten im Mund 8 Zeit ist Hirn Der Anamnesebogen Hautpflege im Winter
3 Kliniken & Fachärzte Kopf in den Nacken Bei Nasenbluten keine gute Idee Für alle, die Blut nur schlecht sehen können, ist diese Situation ein Albtraum: Auf einmal läuft es knallrot aus der eigenen Nase oder der des Nachwuchses. So bekommt man Nasenbluten schnell und gut in den Griff. Für so manchen ist beim Nasenbluten der erste Impuls: den Kopf in den Nacken legen. Schließlich bleibt das Blut so im Körper und tropft nicht mehr auf Kleidung und Co. Eine gute Idee ist das aber nicht, wie der Allgemeinmediziner Thomas Günther in der Zeitschrift „Hausarzt“ (Ausgabe 2025/IV) warnt: „Dies kann dazu führen, dass Blut in den Magen gelangt und es zu Erbrechen kommt.“ Nicht Kopf, sondern Kühlpack in den Nacken Besser setzt man auf eine – oder gleich beide – dieser Strategien, um das Nasenbluten zu stillen: Kälte im Nacken: Nehmen kann man dafür ein in ein Handtuch gewickeltes Kühlpack oder einen Waschlappen, der zuvor mit kaltem Wasser getränkt wurde. Laut dem Informationsportal „Das HNO-Wartezimmer“ löst der Kältereiz im Nacken einen Reflex aus, durch den sich die Blutgefäße in der Nase zusammenziehen. Nasenflügel zusammenpressen: Auch bei Blutungen in der Nase gilt: Druck hilft dabei, sie zu stillen. Dafür beugt man den Kopf im Sitzen leicht nach vorn und drückt die Nasenflügel mit Daumen und Zeigefinger für rund zehn Minuten zusammen. Atmen sollte man in dieser Zeit durch denMund. Wichtig: Nach dem Nasenbluten bildet sich an der Nasenschleimhaut eine Kruste. So verlockend es auch sein mag: Pulen, popeln und kräftiges Schnäuzen sind erst einmal tabu – sonst blutet es wieder. Wann mit Nasenbluten zumArzt? Nasenbluten tritt auf, wenn die feinen Gefäße in der stark durchbluteten Nasenschleimhaut verletzt werden, so der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohren-Ärzte, und das kann unterschiedliche Ursachen haben, etwa festes Schnäuzen, Fremdkörper oder äußere Einwirkungen. Die meisten Blutungen entstehen im vorderen Teil der Nase, dort seien sie fast immer harmlos. Lieber ärztlich abklären lassen sollte man Nasenbluten, wenn es länger als 20 Minuten anhält oder regelmäßig auftritt. Auch wenn es sich vor allem im hinteren Teil der Nase abspielt, das Blut also vor allem den Rachen herunterläuft, ist ein Arztbesuch sinnvoll. (dpa/tmn) Wenn die Nase blutet, hilft Kühlung im Nacken, die Blutung zu stoppen. Foto: Silvia Marks/dpa-tmn Schon wieder zu früh gekommen Was bei häufigem vorzeitigen Samenerguss hilft Schnelle Samenergüsse beim Sex können für Männer zur Belastung werden. Ein Urologe erklärt, warum vorzeitiges Kommen keine Schwäche ist – und was man ausprobieren kann, um länger durchzuhalten. Ehe der Sex richtig angefangen hat, ist er vorbei: Man(n) ejakuliert und der Penis wird schlapp. Gefühlt viel zu früh zu kommen, kann für Männer belastend sein. Was denkt meine Partnerin oder mein Partner? Und beim nächsten Mal ist da gleich wieder der Gedanke: „Bloß nicht sofort kommen.“ Woran liegt das nur? Wichtig für alle, die sich davon betroffen fühlen: Frühzeitig zu kommen, sei weder eine Charakterschwäche, noch sei man daran schuld, sagt der Urologe Prof. Axel Merseburger. Tatsächlich ist der vorzeitige Samenerguss eine medizinisch anerkannte Störung, der Fachbegriff dafür lautet Ejaculatio praecox. Nach medizinischer Definition spricht man davon, wenn man innerhalb der ersten Minute nach dem Eindringen kommt. Oder schon vorher – dann ist von Ejaculatio ante portas die Rede. Doch so genau muss man es nicht festzurren. „Manche Männer leiden vielleicht, wenn sie nach zehn Minuten kommen, und manche gar nicht, wenn sie nach zwei Minuten kommen“, sagt Merseburger. Sex ist kein Leistungsbettsport Was Betroffene eint, ist das Gefühl, keine Kontrolle über ihren Samenerguss zu haben, wenn es drauf ankommt. Neben körperlichen Faktoren, zum Beispiel der Empfindsamkeit für Reize und Nähe, spielt die Psyche eine große Rolle – Stichwort: Ich bringe in Deutschland auch für Ejaculatio praecox zugelassen sei. Es werde ein bis zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. „Ich habe in meinem Behandlungsalltag aber wenig Erfahrung damit“, sagt Merseburger, der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie ist. Neben medikamentösen Ansätzen könnte es auch eine Option sein, mit der Partnerin oder dem Partner zu einer Sexualtherapie zu gehen, so der Mediziner: „Um Stress, Ängste und Leistungsdruck zu reduzieren.“ (dpa/tmn) • Die Start-Stopp-Methode: Also kurz aufhören mit dem Stoßen, wenn man merkt, dass man kurz vor dem Kommen ist. Wobei sich das einerseits nicht immer gut kontrollieren lässt und andererseits es auch das Sexerlebnis trüben kann, wenn man alle 30 Sekunden „Stopp, ich muss kurz aufhören“ sagt. • Weitere Optionen: Atemkontrolle oder ablenkende Gedanken ausprobieren. Was Medikamente bringen – und was nicht Und dann sind da noch Salben oder Sprays, die man auf die Eichel auftragen kann und die eine betäubende Wirkung haben. So wird die Empfindsamkeit reduziert, wie Merseburger sagt. Sie haben als Basis Wirkstoffe wie Fortacin oder Lidocain und Prilocain. „Das kann aber auch nach hinten losgehen, sodass man eventuell gar nicht mehr steif wird.“ Als weiteres Medikament erwähnt er noch Dapoxetin. Das sei ein kurzwirksames, verschreibungspflichtiges Antidepressivum, das es nicht. Was hilft dann? Zunächst vielleicht einmal die Erkenntnis, dass Sex in Deutschland im Schnitt gut fünf Minuten dauert. „Das steht natürlich in kompletten Gegensatz zu dem, was man in irgendwelchen Pornos sieht, wo die Männer über Stunden rammeln“, sagt Merseburger. Das normale Leben muss also kein Erotikfilm und man selbst kein Leistungsbettsportler sein. Von Squeeze bis Start-Stopp Ganz praktisch gibt es auch Dinge, die man ausprobieren kann. • Das Einfachste ist wohl das, was Merseburger als SqueezeTechnik beschreibt: Dabei drückt man den Penis beim Sex unter der Eichel kräftig am Schaft zusammen, um das aufkommende Ejakulationsgefühl zu dämpfen. Damit lässt sich das Kommen zumindest etwas hinauszögern. • Kondome nutzen: „Sie verdicken die Reizschwelle, weil dann nicht Schleimhaut auf Schleimhaut reibt“, erklärt der Urologe. „Zu früh kommen“ heißt für jeden etwas anderes. In der Medizin ist eine Minute der Richtwert. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Der Orgasmus ist eigentlich ein Quell der Freude. Es sei denn, er kommt zu schnell. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Die Behandlung erfolgt nach neuestem wissenschaftlichen Kenntnisstand: Layout: A. Kellner 13 SPEZIALISTEN IM TEAM Diese Experten sind mit fachübergreifender Zusammenarbeit bei Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Sie da und setzen diese anhand maßgeschneiderter Behandlungskonzepte in die Praxis um: Prof. Dr. Jochen Grassinger Dr. Christopher Haberl Chefarzt Prof. Dr. Robert Obermaier Chefarzt Prof. Dr. Norbert Weigert Chefarzt Dr. Carsten Scholz Chefarzt PD Dr. Christian Gilfrich Chefarzt Prof. Dr. Antoniu-Oreste Gostian Direktor Onkologisches Zentrum, Zentrum für Hämatologische Neoplasien Stellv. Leiter Onkologisches Zentrum Stellv. Leiter Onkologisches Zentrum, Darmzentrum Darmzentrum Brustkrebszentrum und Gynäkologisches Krebszentrum Uroonkologisches Zentrum (mit Prostatakarzinom-, Harnblasenkrebs- und Nierenkrebszentrum) Kopf-Hals-Tumorzentrum ONKOLOGISCHES ZENTRUM am Klinikum St. Elisabeth Straubing Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Kontakt: Sekretariat Onkologisches Zentrum Tel. +49 (0) 9421 710 1181 E-Mail: onkologisches-zentrum@klinikum-straubing.de Klinikum St. Elisabeth Straubing I Tel. 0 94 21/71 00 J A H R E www.klinikum-straubing.de Bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten erforderlich. In solchen schwierigen Situationen wollen wir für Sie da sein, Sie begleiten und unterstützen sowie Ihnen eine umfassende und ineinandergreifende Behandlung im stationären und ambulanten Bereich ermöglichen. Das Onkolgische Zentrum am Klinikum Straubing ist ein Zusammenschluss von anerkannten Fachexperten und zertifizierten Krebsbehandlungszentren. Weitere Informationen auch unter: Daher ist das Onkologische Zentrum am Klinikum Straubing von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert mit der Auszeichnung „Onkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V."
4 Kliniken & Fachärzte Wunden versorgen Das MVZ der Fachklinik Osterhofen Während Wunden bei gesunden Menschen rasch von selbst heilen, brauchen manche Patienten eine professionelle Versorgung. Das Team des MVZ der Fachklinik Osterhofen hat sich auf die Versorgung komplizierter, chronischer Wunden spezialisiert. Die Zahl der Patienten, die an Diabetes mellitus und/oder Durchblutungsstörungen leiden, nimmt zu. Bei dieser Patientengruppe besteht erhöhte Gefahr, dass es zu offenen Stellen an Unterschenkeln oder Füßen kommt. Ursache können unter anderem schlecht sitzendes Schuhwerk oder kleinere Verletzungen sein. Werden diese offenen Stellen nicht fachgerecht und zeitnah versorgt, kommt es in vielen Fällen zu lang anhaltenden, schlecht heilenden Wunden. Im MVZ an der Fachklinik Osterhofen arbeiten Fachärzte und ausgebildete Fachtherapeutinnen Wunde ICW®, die langjährige Erfahrung und spezielles Fachwissen bezüglich der Versorgung chronischer Wunden aus dem stationären Bereich mitbringen. Sie kennen sich mit Wundarten, -heilung und -behandlung im Detail aus. Unter Einsatz moderner Behandlungsmethoden, unter anderem der lokalen Unterdruck-/Vakuumtherapie oder der Kaltplasmatherapie, wird die Wundheilung angeregt, unterstützt und beschleunigt. Das Wundzentrum des MVZ hat sich in der Region als geeignete Anlaufstelle für Betroffene etabliert. Bei weiterführendem Behandlungsbedarf kann eine stationäre Einweisung in die Fachklinik Osterhofen erfolgen. i Weitere Informationen: www.mvz-fachklinik-osterhofen.de Chefärztin MUDr. Barbara Groll ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und Ärztliche Wundexpertin (ICW). Foto: Fachklinik Osterhofen Live aus dem Dünndarm Kapselendoskopie an der Klinik Mallersdorf Sie ist winzig, blitzt im Sekundentakt und liefert hochwertige Bilder aus den entlegensten Dünndarmabschnitten: die „Pillenkamera“ – ein Videokapselendoskop, das auch in der Inneren Medizin und Gastroenterologie der Klinik Mallersdorf unter der Leitung von Chefärztin Dr. med. Claudia Schott bei besonderen diagnostischen Fragestellungen zum Einsatz kommt. Der Dünndarm galt bis zur Einführung der Videokapsel als weitgehend uneinsehbarer Bereich. Bis heute bieten nur wenige hochspezialisierte Zentren die anspruchsvolle Doppelballon-Endoskopie zur Dünndarmuntersuchung an, mit entsprechendem Risiko für Darmrisse. Nun kann der Dünndarm auch an der Klinik Mallersdorf risikofrei, schonend und mit hochauflösender Bildgesächlich eine Blutungsquelle entdeckt, weshalb auch die Empfehlung der aktuellen medizinischen Leitlinien dieses Verfahren in den Vordergrund stellt. Kapsel geht, Befund bleibt Die Untersuchung ist unkompliziert im Rahmen des stationären Aufenthalts durchführbar: Nach vorherigem Abführen wird die Kapsel mit etwas Wasser geschluckt. Vier Stunden später hat die Kapsel genügend Vorsprung, dass die Patienten wieder Essen können. Die integrierte Kamera nimmt während der Reise durch den Magen-Darm-Trakt ein Bild pro Sekunde über einen Zeitraum von drei bis zwölf Stunden auf und sendet diese an einen außen am Körper getragenen Rekorder. Dieser kann auch Livebilder anzeigen. Die Kapsel ist ein Einwegprodukt und wird auf natürlichem Weg ausgeschieden, wohingegen die aufgezeichneten Bilder im Empfangsgerät gespeichert bleiben und mit einem speziellen Computerprogramm ausgewertet und fachärztlich gesichtet werden. „Wir haben bereits etliche komplexere Abklärungen bei Blutungen im Verdauungstrakt leisten und den Betroffenen eine geeignete Therapie vermitteln können“, sagt Chefärztin Dr. Schott. Dass diese Befundung etabliert werden konnte, würdigt sie als „gelungene Teamleistung der Endoskopie und IT-Abteilung“. i Weitere Informationen: https://www.kreiskliniken-bogen-mallersdorf.de/klinik-mallersdorf.html tenz mit den hierfür erforderlichen Weiterbildungskursen erlangt. Alle, die mit der Kapsel auf einen Ersatz für eine Magen- und Darmspiegelung spekulieren, muss Oberarzt Christl vertrösten: „Die Videokapsel kann die herkömmliche Magen- und Darmspiegelung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.“ Nur in speziellen Fällen und nur im relativ glatten Dünndarm kann sie ihre Vorteile ausspielen, denn die unbewegliche Kapsel kann nicht wie das manuelle Endoskop bei Falten ums Eck schauen und auch keine Polypen, also Krebsvorstufen, im selben Arbeitsgang abtragen. Unklare Blutarmut im Fokus „Die Hauptindikation für die Kapselendoskopie ist eine unklare Eisenmangelanämie“, sagt Christl, „also Blutarmut, deren Ursache auch im Rahmen einer herkömmlichen Magen- oder Darmspiegelung nicht feststellbar war.“ Häufige Befunde, die mithilfe der Kapsel sichtbar werden, sind Gefäßveränderungen, die mit Strom oder Laser verödet werden müssen, entzündliche Veränderungen im Rahmen von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen – selbst auch so geringe, dass sie bei MRT-Untersuchungen noch nicht sichtbar sind. Bei zehn bis 15 Prozent aller mit Videokapsel untersuchten Patienten wird tatbung untersucht werden. Möglich macht dies die Schluck-Kapsel mit Kamera und eigener Lichtquelle, die ohne eigenen Antrieb durch den Körper reist und währenddessen gestochen scharfe Aufnahmen liefert. Endoskopie für besondere Fragen Nachdem diese Leistung mehrere Jahre im Verbund mit der Klinik Bogen erbracht wurde und der Bedarf an derartigen Untersuchungen stetig stieg, wurde sie in der Gastroenterologie an der Klinik Mallersdorf eingerichtet. Der Vorteil des Auslesens der Bildbefunde im Haus ist laut Oberarzt Stefan Christl, „dass der Patient als Ganzes im Blick bleibt und man weiß, wo man hinsehen und gezielt suchen muss.“ Christl hat ebenfalls die BefundungskompeKleine Technik: Oberarzt Stefan Christl zeigt ein Videokapselendoskop. Foto: Elisabeth Landinger Überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft MVZ sporthopaedicum straubing, regensburg Standort Straubing| Bahnhofplatz 27 | 94315 Straubing | Tel. 09421/99570 | www.sporthopaedicum.de Innenseitige Knieschmerzen – immer der Meniskus schuld oder steckt mehr dahinter? Viele Patientinnen und Patienten mit stechenden Schmerzen an der Innenseite des Knies denken sofort an einen Meniskusriss. Oft folgt die Hoffnung, dass eine kleine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) das Problem schnell und dauerhaft löst. Verständlich – aber leider häufig zu kurz gedacht. Denn hinter innenseitigen Knieschmerzen steckt nicht selten mehr als nur der Meniskus. Was ist der Meniskus überhaupt? Vereinfacht gesagt besteht das Kniegelenk aus dem Oberschenkelknochen und dem Schienbeinkopf. Dazwischen liegen zwei halbmondförmige Knorpelscheiben: die Menisken. Sie wirken wie Stoßdämpfer, verteilen die Belastung gleichmäßig und schützen den Gelenkknorpel. Jeder Meniskus ist fest am Schienbein verankert. Eine Verletzung kann schmerzhaft sein – muss aber nicht immer die Hauptursache der Beschwerden sein. Meniskusriss ist nicht gleich Meniskusriss Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen: – Traumatische Meniskusrisse, etwa nach einem Sturz oder einer Verdrehung. Diese betreffen häufig jüngere Menschen und lassen sich oft operativ durch eine Meniskusnaht behandeln. – Degenerative Meniskusrisse, die sich schleichend durch Abnutzung entwickeln – oft ohne konkretes Unfallereignis. Solche Risse finden sich häufig im MRT, sind aber nicht zwangsläufig der Grund für die Schmerzen. Woher kommen innenseitige Knieschmerzen dann? Entscheidend ist der Blick aufs Ganze. Neben der klinischen Untersuchung spielen Röntgen- und MRT-Bilder eine wichtige Rolle. Ein zentraler Faktor ist dabei die Beinachse – also die gedachte Linie von der Hüfte bis zum Sprunggelenk. Bei sogenannten O-Beinen verläuft diese Linie verstärkt durch die Innenseite des Knies. Die Folge: Überlastung, Knorpelverschleiß und oft auch Meniskusschäden an der Innenseite. In solchen Fällen hilft es meist nicht, nur den Meniskus zu „reparieren“ oder zu entfernen. Im Gegenteil: Der Verschleiß kann dadurch sogar beschleunigt werden. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Zuerst muss die Ursache klar sein – dann folgt die gezielte Therapie. Konservative Behandlungen (oft der erste Schritt): – Muskelaufbau durch Physiotherapie, Radfahren oder Schwimmen – Anpassung des Alltags (z. B. weniger Treppensteigen, tiefes Knien vermeiden) – Gewichtsreduktion, wenn nötig – Spezielle Schuheinlagen zur Entlastung der Innenseite – Knieorthesen zur Achskorrektur – Injektionen (z. B. Hyaluronsäure oder PRP), deren Wirkung individuell unterschiedlich sein kann Operative Möglichkeiten: – Meniskusnaht bei frischen, traumatischen Rissen – Arthroskopische Entfernung eines eingeklemmten Meniskusanteils bei akuten Blockierungen – Knorpeltherapien bei umschriebenen Knorpelschäden und gerader Beinachse – Achskorrekturen am Knochen, um die Belastung dauerhaft von der Innenseite wegzulenken – Bei fortgeschrittenem Verschleiß: Teil- oder Vollprothese des Kniegelenks – Experimentelle Verfahren wie Nervenverödungen lindern teils Schmerzen, beseitigen aber nicht die Ursache – vergleichbar mit dem Abschalten eines Rauchmelders während eines Brandes Fazit – Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal – nicht nur etwas für Schmerzmittel. – Innenseitige Knieschmerzen sind nicht automatisch ein Meniskusproblem. – Eine gründliche Untersuchung durch einen erfahrenen Spezialisten ist entscheidend. – Behandelt werden muss die Ursache, nicht nur das Symptom. – Eine Operation kann sinnvoll sein – ist aber längst nicht immer die beste Lösung. Unser Rat: Wenn Sie anhaltende Schmerzen an der Innenseite des Knies haben, lassen Sie sich umfassend durch einen Kniespezialisten untersuchen. Eine ganzheitliche Diagnostik kann unnötige Eingriffe vermeiden, die richtige Therapie ermöglichen – und Ihr Knie langfristig schützen. Abb. 1: Ein Beispiel der O-Beinachse (l) und nach operativer Korrekturumstellung (r) Abb. 2: MRT Aufnahme des Knies mit einem eingeklemmten Innenmeniskusfragment Anzeige
5 Kliniken & Fachärzte Unter neuer Leitung Dr. Andras Bakai: Unfallchirurgie und Orthopädie der Klinik Bogen Die Unfallchirurgie und Orthopädie der Klinik Bogen steht nach dem Ruhestandsantritt von Chefarzt Dr. Svend Hofmann unter neuer Ärztlicher Leitung. Die Nachfolge hat Dr. Andras Bakai übernommen, der Dr. Hofmann zuvor bereits als Leitender Oberarzt vertreten hatte. Der aus Ungarn stammende Arzt Dr. Andras Bakai hat in Budapest Medizin studiert und seine Facharztweiterbildung für Orthopädie und Unfallchirurgie absolviert. Bis 2007 lebte er dort und war als Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie tätig. Internationale Erfahrung sammelte er als Honorararzt in Schottland, wo er auch das englische Gesundheitssystem kennenlernte. Bei einem kurzen Aufenthalt in Bayern erlangte er die Deutsche Approbation und Facharztanerkennung. Nach einer weiteren Tätigkeit in RheinlandPfalz, wo er überwiegend in der Polytraumaversorgung praktizierte und seine Expertise in der Behandlung von Schwerverletzten vertiefte, kam Dr. Bakai zurück nach Bayern. Hier wurde er Mitglied einer chirurgischen Gemeinschaftspraxis und Praxisklinik in Regensburg, wo er ambulante betont: „Neben der fachlichen Expertise haben wir in Bogen auch die für eine zukunftsfähige Unfallchirurgie und Orthopädie erforderliche Ausstattung verfügbar, insbesondere eine Interdisziplinäre Notaufnahme, leistungsfähige Intensivstation und Anästhesieabteilung, einen modernen OP-Trakt und Großgeräte wie CT und MRT.“ Bei Unfällen und Gelenkproblemen Die Unfallchirurgie und Orthopädie versorgt Patienten mit Verletzungen, bei Arbeits- und Wegeunfällen, für die an der Klinik Bogen eine D-Arzt-Zulassung besteht, sowie bei degenerativen Veränderungen des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates. Darüber hinaus verfügt der Fachbereich an der Klinik Bogen über Schwerpunkte und Spezialisierungen in wichtigen Bereichen. Dazu zählt insbesondere die Behandlung der großen Körpergelenke Hüfte, Knie und Schulter – von gelenkerhaltenden Verfahren bis hin zum Gelenkersatz und Prothesenwechseloperationen. i Weitere Informationen: www.kreiskliniken-bogenmallersdorf.de/klinik-bogen.html Operationen durchführte und kassenärztlich tätig war. Parallel dazu übernahm er an der Klinik Mallersdorf Dienste in der Unfallchirurgie und Orthopädie und pflegte eine enge Kooperation mit der dortigen Abteilung. Vor fünf Jahren wechselte der Arzt komplett zu den Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf. An der Klinik Bogen vertrat er Dr. Hofmann bis zu dessen Verabschiedung in den Ruhestand. Ein kompetentes, leistungsfähiges Team Seit Herbst 2025 leitet Dr. Bakai die Unfallchirurgie und Orthopädie an der Klinik Bogen hauptverantwortlich. Zur neuen Führungsposition gratulierten die Vorstände der Kreiskliniken Bogen-Mallersdorf, Christian Schwarz und Nannette Baumann. „Wir sind froh, mit Dr. Bakai einen sehr erfahrenen und den Kreiskliniken bereits langjährig verbundenen Orthopäden und Unfallchirurgen für die Leitung des Fachbereichs gewonnen zu haben“, so Christian Schwarz. „Eine kompetente Oberarztriege komplettiert Dr. Bakais Team und engagiert sich mit hoher Weiterbildungsbereitschaft dafür, die Abteilung erfolgreich in die Zukunft zu führen.“ Nannette Baumann Dr. Andras Bakai Dr. Andras Bakai, OP-Leitung Marie Schmid, OP-Pfleger Ralf Peter und Oberärztin Dr. med. Ingeborg Raasch (von links) bei einer OP Fotos: Elisabeth Landinger Grippe bei Kindern Was Eltern wissen müssen Das Kind glüht plötzlich, ist schlapp und abgeschlagen, hat keinen Appetit: Die durch Influenza-Viren ausgelöste echte Grippe ist – im Unterschied zu einer oft harmlos verlaufenden Erkältung – eine ernsthafte Erkrankung. Eltern machen sich schnell Sorgen, wenn das Kind so krank ist. Was jetzt wichtig ist: Woran erkenne ich, ob mein Kind eine Grippe hat? Die echte Grippe beginnt in den meisten Fällen ganz plötzlich. Eltern können besonders auf diese typischen Anzeichen achten: • hohes Fieber (über 38,5 Grad Celsius) • Abgeschlagenheit • Muskel-, Kopf- und Gliederschmerzen • trockener Reizhusten • vermehrte Müdigkeit • auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten Zeigt das Kind in Zeiten einer Grippewelle grippeähnliche Symptome, nehmen Eltern am besten Kontakt mit ihrer kinderärztlichen Praxis auf, so die Empfehlung auf „Kindergesundheitinfo.de“, einem Portal des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Für eine zuverlässige Diagnose sind Laboruntersuchungen notwendig. Dafür nimmt die Kinderarztpraxis zum Beispiel einen Nasen- oder Rachenabstrich. Eltern können für eine erste Einordnung auch Kombi-Selbsttests aus Apotheke oder Drogerie für zu Hause nutzen, wenn das Kind eine richtige An- • in Ellenbeuge oder Einwegtaschentuch niesen und husten • benutzte Einmaltaschentücher sofort entsorgen • regelmäßig lüften • eventuell auch eine medizinische Maske tragen Der Berufsverband der Kinderund Jugendärzte weist darauf hin, dass schwere Erkrankungsverläufe vorwiegend ältere Menschen sowie chronisch Kranke und andere Patienten mit geschwächtem Immunsystem betreffen. Eltern sollten deshalb darauf achten, dass ihre Kinder während der Krankheit keinen Kontakt zu den Großeltern haben. Wie sieht die Impfempfehlung für Kinder aus? Wie das BIÖG informiert, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die jährliche Grippeimpfung allen Kindern ab sechs Monaten, die durch eine Vorerkrankung ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Grippe haben. Zu den relevanten Vorerkrankungen zählen unter anderem chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislauferkrankungen, Leber- oder Nierenkrankheiten oder auch Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten. Eltern sollten mit den behandelnden Ärzten ihres Kindes sprechen, ob das Kind einer Risikogruppe angehört oder aus anderen Gründen geimpft werden soll. Generell ist eine Grippeimpfung Experten zufolge auch dann noch sinnvoll, wenn die Grippewelle bereits läuft. (dpa/tmn) wendung zulässt. Laut Robert Koch-Institut (RKI) erkennen Antigentests aber nicht zuverlässig alle Influenzaerkrankungen. Was kann ich zu Hause tun, um meinem Kind zu helfen? Damit ansonsten gesunde Kinder bei einer Influenza wieder fit werden, genügen „Kinder- & Jugendärzte im Netz“ zufolge in der Regel einige Tage Bettruhe. Eltern können ihren Kindern bei Bedarf schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel verabreichen, um das Allgemeinbefinden zu bessern – am besten in Rücksprache mit der Kinderarztpraxis. Zudem wichtig: genug trinken. Antibiotika helfen bei einer Influenza übrigens nicht, da die Erkrankung durch Viren hervorgerufen wird. Falls es infolge der Grippe zusätzlich zu bakteriellen Infektionen der Atemwege mit einer Lungenentzündung kommt, muss die Infektion aber in der Regel mit Antibiotika behandelt werden. Was hilft, damit sich nicht die gesamte Familie ansteckt?Grippeviren sind sehr ansteckend. Den wirksamsten Schutz gegen Influenza bietet eine Impfung. Sind Eltern also geimpft, kann sich die Situation zu Hause etwas entspannter darstellen. Familien sollten während der Erkrankung im Haushalt dennoch auf Hygieneregeln achten, um möglichst zu verhindern, dass sich weitere Mitglieder anstecken. Also: • regelmäßig die Hände waschen Echte Grippe oder nur ein grippaler Infekt? Für Eltern ist das oft nicht einfach herauszufinden. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Das Neurologische Zentrum am Bezirksklinikum Mainkofen bietet moderne, patientenorientierte Diagnostik und Therapie. Mit über 90 Betten, eigener Zentraler Notaufnahme und Hubschrauberlandeplatz sichern wir eine umfassende neurologische Versorgung. Neurologisches Zentrum – fachlich stark, menschlich nah Mehr erfahren: Bezirksklinikum Mainkofen | Mainkofen A3 | 94469 Deggendorf | Tel.: 09931/87-0 Unsere Schwerpunkte: Morbus Parkinson · Multiple Sklerose · Stroke Unit · Neurologische Intensivmedizin · Frührehabilitation · Weaning · Funktionsdiagnostik · Ambulanz hlichn Jetzt bewerben! jobs.arberlandkliniken.de MITEINANDER NEUEWEGE GEHEN. * Gültig bis 28.02.2026 bei Neuanschluss. Gilt für alle Hausnotruf-Leistungen, die nicht von der Pflegekasse übernommen werden. 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6 Kliniken & Fachärzte Gesunde Leber, langes Leben Prof. Dr. med. Ali Canbay: Die Leber darf nicht an der Überforderung ersticken Orangensaft am Morgen, fettige Pizza zu Mittag, am Abend ein Glas wohltemperierter Châteauneuf-du-Pape und Chips vor der Flimmerkiste: Die Leber verzeiht vieles. Doch sie braucht Pausen, um sich zu erholen. Wie man ihr diese verschafft und wie man eine Fettleber mit der richtigen Ernährung wieder fit bekommt, erklärt der Direktor der Medizinischen Klinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. med. Ali Canbay im Interview. Frage: Die Leber mag keinen Alkohol. Das ist allgemein bekannt. Aber warum ist alles andere, was wir zu uns nehmen, genau so wichtig für die Leber? Prof. Dr. med. Ali Canbay: Die Ernährung ist ein ganz wichtiger Bestandteil gesunden Altwerdens – auch des kognitiven Altwerdens. Das Gros der Patienten mit einer Fettleber ernährt sich falsch und belastet damit das Organ. Es braucht Pausen zur Regeneration, die wir ihm mit der passenden Ernährung geben können. Das ist ein wichtiges Thema und für mich ein großes Anliegen, das sich in der Bevölkerung hoffentlich mehr und mehr durchsetzen wird. Wie viele Menschen in Deutschland leiden an einer Fettleber? Canbay: Man spricht von rund fünf Millionen Patienten. Da aber 50 bis 60 Prozent der Bevölkerung übergewichtig ist und davon 25 bis 30 Prozent ein metabolisches Syndrom haben, kann man davon ausgehen, dass mindestens regionale und saisonale Ernährung werben. Denken Sie an ihre Großeltern. Was haben die im Winter gegessen? Sauerkraut, richtig eingemacht. Auch das ist wichtig, um das Mikrobiom und die Mikrobiomachse zur Leber zu verbessern. Unsere Breitengrade sagen nicht, dass ich im Winter Tomaten essen soll. Die wachsen dann hier nicht. Saisonal und regional, dazu so wenig wie möglich und so viel wie nötig essen. Und kein Alkohol. Dann regeneriert sich die Leber. Und wenn die Leber sich regeneriert, regenerieren sich die anderen Organe auch mit. Das ist das Grundprinzip des Programms. Über welche Lebensmittel freut sich Ihre Leber besonders? Canbay: Ich trinke morgens meinen Kaffee, mittags gibt es Gemüse, also Paprika oder Gurken, ganz nativ. Und abends mache ich mir gerne ein Stück Fleisch mit Salat, Olivenöl und Zitrone. Das sind alles natürliche Lebensmittel, die gut für meine Leber sind und sie nicht so belasten. Was kann man sonst noch für eine gesunde Leber tun? Canbay: Ich bin ein Fan von Intervallfasten, auch wenn ich es nicht zu strikt praktiziere. Und die Bewegung ist auch ein wichtiger Punkt. Meine Station zum Beispiel liegt auf der zehnten Etage und wenn ich visitiere, nehme ich niemals den Aufzug, sondern ich laufe. Beim Einkaufen parke ich mein Auto extra weit weg, damit ich mehr laufen kann. Dann gibt es noch Rolltreppen. Ich nehme immer die Treppe. Versuchen Sie, Bewegung in dem Alltag einzubauen, das kann auch entscheidend sein. Interview: Dr. Marina Jung getan hat, ist die Glut erstickt. Genauso ist es mit der Leber. Irgendwann erstickt sie, weil einfach zu viel Fett drin ist. Dann arbeitet sie nicht mehr richtig, LDLCholesterin ist massiv erhöht und es geht in die Arteriosklerose. Prävention fängt nicht mit dem Herzen an, sondern mit der Leber – und zwar schon im Kindergarten. Gucken Sie mal, wie viel versteckter Zucker in den Lebensmitteln drin ist. Genauso in alkoholfreiem Bier. Versteckter Zucker ist wirklich problematisch für die Leber. Was tut der Leber denn gut? Canbay: Pausen zu haben. Das ist total wichtig. Sie müssen der Leber Pausen geben. Die Leber darf nicht Tag und Nacht belastet werden. Wie meinen Sie das? C a n b a y : In unserer Gesellschaft finden wir im Winter Kirschen, im Sommer Orangen. Das passt nicht. Unser Körper muss sich regional saisonal ernähren. Mit viel Gemüse, deutlich mehr Gemüse als Obst. Wenig Fruchtsäfte, weil die unglaublich viel Fruktose enthalten. Ich will nichts verbieten, mir geht es darum, dass die Leber geschont wird. Natürlich kann man Orangensaft trinken, aber lieber nur einmal in der Woche. Manche denken, dass er gesund sei, ist er aber nicht für die Leber. Auch alle zwei Tage ein Glas Rotwein ist nicht das Problem. Die Masse ist entscheidend, wenn man metabolisch, also sehr dick ist, und womöglich sogar Diabetes hat. Wenn man dazu jeden Abend Rotwein trinkt, aggraviert sich die Schädigung der Leber und man entwickelt viel schneller eine Zirrhose. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass man die Leber nicht überbelasten sollte. Und dass man ihr Zeit gebe muss, damit sie in Ruhe arbeiten kann. In ihrem Buch bieten Sie ein 4-Wochen-Erholungsprogramm für die Leber an. Um was geht es da? Canbay: Es geht darum, die Leber zu schonen. Also angefangen vom weitgehenden Verzicht auf Fruchtsäfte. Und dann liegt eben ein großer Fokus auf der Ernährung. Wir haben sehr viel Gemüse eingebaut und auf mediterrane Lebensmittel gesetzt mit Olivenöl und Walnüssen. Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen wissen wir, dass die Leber davon profitiert. Im Grunde will ich für eine dass man in dem Moment, in dem man mit dem Alkohol aufhört, die Leber nicht mehr schädigt. Bei der Fettleber können Sie aber nicht sofort 20 Kilo abnehmen. Das braucht Zeit. Welche Symptome sendet der Körper sonst noch aus, wenn eine Fettleber vorliegt? C a n b a y : Erste Anzeichen, dass mit der Leber etwas nicht in Ordnung ist, sind Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Außerdem können Probleme mit der Konzentration auftreten. Wenn der Augenhintergrund oder die Haut gelb ist, ist die Lebererkrankung schon deutlich fortgeschritten. Wann ist die Leber nicht mehr zu retten? C a n b a y : Das ist dann der Fall, wenn die Leber bereits total zirrhotisch klein geworden ist. Wenn Sie wenig Thrombozyten haben oder die sogenannten Spider naevi. Auch bei Aszites, also Bauchwasser, und Ösophagusvarizen, also Krampfadern in der Speiseröhre, können Sie davon ausgehen, dass sich die Leber nie wieder erholt. Also doch auch schon in jungen Jahren auf die Leber achten. C a n b a y : Ja, richtig, genau das ist es. Wenn ich gesund alt werden möchte, würde ich als Erstes auf meine Leber achten. Wer mit 35 eine Fettleber hat, muss das korrigieren. Ich vergleiche die Leber gerne mit den Kohleöfen von früher. Wenn man da zu viel reindern in der Leber. Wer eine Fettleber hat, hat auch erhöhte Cholesterinwerte. Und wenn das LDLCholesterin erhöht ist, ist das Risiko für einen Herzinfarkt gegeben, also für eine koronare Erkrankung. Wie Sie schon sagten, die Leber tut nicht weh. Aber sie sendet Signale in Form von LDLCholesterin ans Herz, wenn es ihr nicht gut geht. Wenn man dann nicht gegensteuert, machen irgendwann die Herzkranzgefäße zu und Sie bekommen einen Herzinfarkt. Deshalb muss man auf die Leber achten und sie würdigen. Wie lange dauert es, bis eine Leber sich so weit regeneriert hat, dass sie wieder gesund ist? Canbay: Wenn Patienten abnehmen und auf ihre Ernährung achten, kann sich die Fettleber bei beginnender Zirrhose relativ zügig in sechs Monaten deutlich verbessern. Je nach Zustand und Fortschritt der Fibrose beziehungsweise Zirrhose, kann das auch ein Jahr oder zwei Jahre dauern. Im Alter ist es etwas schwieriger, weil die Regenerationsfähigkeit geringer ist. Aber: In jedem Alter ist die Leber fähig, sich zu regenerieren. Gilt das auch für eine Alkoholleber? Canbay: Da geht es sogar noch schneller. Wenn man mit dem Alkohol aufhört, kann sich eine entzündliche Leber – ich spreche hier nicht von einer Zirrhose – innerhalb von vier Wochen deutlich verbessern. Der Unterschied ist, 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung eine Fettleber hat. Die kommt viel, viel häufiger vor, als wir denken. Eine kranke oder geschädigte Leber kann man nicht fühlen. Was raten Sie einem Patienten, wenn er beim Check die Diagnose „Fettleber“ bekommt? Canbay: Dann sollte man einen Spezialisten aufsuchen, um zu klären, in welchem Zustand sich die Leber befindet. Sie kann sich zurückentwickeln. Sie verzeiht sehr viel. Auch wenn sie am Beginn einer Zirrhose ist, kann eine Leber wieder gesund werden, wenn man die Ursache der Lebererkrankung kennt. Welche Ursachen gibt es? C a n b a y : Meistens ist die Fettleber metabolisch bedingt, also durch den Stoffwechsel und Fettleibigkeit. Oder durch Alkohol. Auch seltene Lebererkrankungen oder Zöliakie können Ursache sein, aber nur in sehr geringen Fällen. Was passiert, wenn eine Fettleber nicht erkannt oder behandelt wird? Canbay: Irgendwann kann sich eine Fibrose oder Zirrhose entwickeln, oder ein Lebertumor. Die Leber ist ein Organ, das unglaublich viele Aufgaben hat. In der Summe, glaubt man, dass es etwa 500 Aufgaben sind, die man aber noch nicht im Detail kennt. Ein Problem ist der schon angesprochene Fettstoffwechsel. Der findet nicht im Herzen statt, sonÜbergewicht und jahrelange ungesunde Ernährung können die Leber schädigen. Sie braucht Pausen, um sich zu erholen. Foto: SKT Studio/Stock Adobe Prof. Dr. med. Ali Canbay: Die richtige Ernährung bei Fettleber, Stiftung Warentest 2025Cover: Daniela Greven Prof. Dr. med. Ali Canbay Foto: A.Beyna/UKKKK Bochum Krankenhausstr. 6 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg info@klinik-mallersdorf.de Rezeption/Vermittlung Tel. 08772-981-0 Interdisziplinäre NOTAUFNAHME Chefarzt Doctor-medic Lucian Jebelean, MHBA Tel. 08772-981-660 INNERE MEDIZIN Kardiologie, Interventionelle Kardiologie, Internistische Intensivmedizin Chefarzt Dr. med. Harald Franck Gastroenterologie, Rheumatologie Chefärztin Dr. med. Claudia Schott Sekretariat Innere Med.: Tel. 08772-981-375 Palliativmedizin Leitender Oberarzt Dr. med. Jürgen Ippenberger Palliativmedizinischer Dienst: Tel. 08772 981-657 (Mo.-Fr. 8-14 Uhr) ANÄSTHESIE und Intensivmedizin Chefarzt Dr. med. Steffen Sander Interdisziplinäre INTENSIVSTATION Ärztl. Leiter Dr. med. Gerhard Villing Tel. 08772-981-0 Mussinanstraße 8 94327 Bogen info@klinik-bogen.de Rezeption/Vermittlung Tel. 09422 822-0 Interdisziplinäre NOTAUFNAHME Chefärztin Susanne Konrad Tel. 09422 822-240 INNERE MEDIZIN Kardiologie Chefarzt Dr. med. Dionys Daller Gastroenterologie Chefarzt Dr. med. Mathias Grohmann Tel. 09422 822-225 ANÄSTHESIE UND INTENSIVMEDZIN Chefarzt Dr. med. Markus Kestler Chefarzt Dr. med. Martin Krivaczek Tel. 09422 822-0 CHIRURGIE Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, Proktologie Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner Sprechstunden im FachArztZentrum, MVZ Minavis Bogen: Tel. 09422 8079888 Sekretariat Viszeralchirurgie: Tel. 09422 822-427 Unfallchirurgie, Orthopädie, Gelenkchirurgie, Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (BG) Leiter der Abteilung Dr. Andras Bakai Sprechstunden im FachArztZentrum (privat, OP-Beratung, Indikationsstellung, vorstationär, BG): Tel. 09422 822--519 Sekretariat Unfallchirurgie: Tel. 09422 822-227 hausstr 6 ße 8 · 94327 Bogen www.kreiskliniken-bogen-mallersdorf.de CHIRURGIE Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, Proktologie Chefarzt Dr. med. Torsten Brückner OP-Beratung, Indikationsstellung und Aufklärung: Tel. 08772 981-502 Unfallchirurgie, Orthopädie, Gelenkchirurgie, Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (BG) Chefarzt Thomas Beer Terminvereinbarung BG-Sprechstunden: Sekretariat Chirurgie: Tel. 08772 981-379 Sprechstunden im MVZ Gelenk- & Unfallchirurgie Ärztl. Leiter A. Samy Elhammady Tel. 08772 981-555 UROLOGIE Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e. V. Chefarzt Dr. med. Gunnar Krawczak Medikamentöse Tumortherapie, Spezielle urologische Chirurgie Chefarzt Dr. med. Tobias Lindenmeir Sprechstunden in der Urologischen Gemeinschaftspraxis an der Klinik Mallersdorf Tel. 08772 981-383 Janahof 2 · 93413 Cham Hotline/Termine 09971/861076 Ein besseres Leben ohne Brille und Kontaktlinsen! Privatklinik Dr. Rau refraktive Chirurgie www.privatklinik-dr-rau.de Dr. Magda Rau Sport ohne Einschränkungen Frühling ohne Brille und Kontaktlinsen Janahof 2 ∙ 93413 Cham Hotline/Termine 09971/861077 klinik@augenklinik-cham.de • Laserbehandlung der Kurz- und Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und jetzt auch der Alterssichtigkeit mir ZEISS MEL 90 • Implantation permanenter Kontaktlinsen bei hoher Kurzsichtigkeit und Alterssichtigkeit • Behandlung der Alterssichtigkeit – Linsenaustausch mit Implantation einer multifokalen intraokularen Linse, die Ihren individuellen Ansprüchen entspricht • Jahrelange Erfahrung Wir sorgen uns umIhre Gesundheit!
7 Kliniken & Fachärzte Implantat minimalinvasiv gesetzt Dr. Georg Huber hält Vortrag im Restaurant „Wirgarten“ Wieder feste Zähne ohne Schnitte ins Zahnfleisch, dafür stehen Dr. Georg Huber und die minimalinvasive Sofortimplantologie. Bei der Patienteninformation am Sonntag, 22. Februar, um 14 Uhr im Dingolfinger „Wirgarten“ referiert der Zahnarzt und Implantologe ausführlich. Dr. Georg Huber ist Geprüfter Experte der Implantologie (DGOI) aus Dingolfing und kann auf eine jahrzehntelange Erfahrung mit klassischen Implantaten zurückgreifen. Zudem lehrt er als Pionier auf dem Gebiet der minimalinvasiven Implantologie und Teacher bei der International Implant Foundation (IF) auf Kongressen unter anderem in Montenegro, Tunesien, Sankt Petersrausnehmbare Prothese auf dünnen minimalinvasiven Sofortimplantaten entwickelt, perfektioniert und international vorgestellt. Damit kommen auch ältere Patienten schnell und schonend wieder in den Genuss, bereits ab dem ersten Tag gut und dauerhaft kauen zu können. Das Verfahren wird seit Jahrzehnten weltweit millionenfach angewendet. Wer sich bereits vor der Veranstaltung am 22. Februar im „Wirgarten“ informieren möchte, findet unter www.dr-huber.de die Fernsehberichte der Vorträge vergangener Jahre und noch vieles mehr. i Weitere Informationen: www.zahnarzt-dingolfing.com burg, Tripolis, Paris, München und im „Museum of the future“ in Dubai. Die minimalinvasive Sofortimplantologie ist eine schonende, schnelle, schmerzarme und kosteneffiziente Behandlungsweise zum Einsetzen fester Implantatzähne innerhalb weniger Stunden beziehungsweise Tage. Diese Vorgehensweise hat, analog der Schlüssellochchirurgie in der Medizin, die implantologischen Möglichkeiten deutlich erweitert. Denn bei der minimalinvasiven Sofortimplantation wird das Zahnfleisch nicht aufgeschnitten und es wird keine aufwendige, langwierige und unangenehme Knochenvermehrung durchgeführt. Dazu hat Dr. Georg Huber über Jahrzehnte hinweg eine heDr. Huber referiert vor internationalem Fachpublikum ebenso wie vor interessierten Patienten. Foto: Dr. Huber Hilfe, meine Zähne lockern sich! Weniger Halt: Gründe für Wackelkandidaten im Mund Kraftvoll zubeißen: Das geht nur, wenn die Zähne fest im Kiefer sitzen. Doch was, wenn man den Eindruck hat: Da lockert sich was? Eine Zahnärztin über Ursachen – von Entzündung bis Zähneknirschen. In Apfel, Möhre oder Brot mit Kruste zu beißen – das macht keinen Spaß, wenn einer oder gleich mehrere Zähne locker sind. Auch die Aussprache kann das beeinflussen. Wie kommt es zu den Wackelkandidaten im Mund? Das sollten Betroffene zeitnah in der Zahnarztpraxis abklären lassen – auch, um das Problem dahinter möglichst rasch behandeln zu lassen, damit es nicht noch schlimmer wird. Wenn Zähne an Halt verlieren Die häufigste Ursache für lockere Zähne sind Entzündungen des Zahnfleischs (Gingivitis) oder des gen: Das Zahnfleisch geht zurück, die Zähne nutzen sich ab und können sich lockern, so Thome. Wer knirscht, lässt sich am besten eine Kunststoffschiene anfertigen, die Zähne und Kiefergelenk entlastet. Ebenfalls wichtig: der Ursache hinter dem Knirschen auf den Grund gehen – oft ist es Stress. Drei weitere Ursachen für lockere Zähne sind: Zahnlücken: Zähne neben Zahnlücken verlieren Julia Thome zufolge oft ihren Halt und driften in die Nische. Daher ist wichtig, Zahnlücken zu schließen, etwa mit einer festsitzenden Brücke oder einem Implantat. Prothesen: Sitzt Zahnersatz schief oder locker, kann das die Zähne in Mitleidenschaft ziehen, an denen er befestigt ist. Zahnärzte haben etwa die Möglichkeit, den Zahnersatz mit speziellem Kunststoff zu unterfüttern. So sitzt er besser und belastet die umliegenden Zähne weniger. Wurzelspitzenentfernung: Lässt sich ein Zahn nicht durch eine klassische Wurzelkanalbehandlung retten, bleibt die Möglichkeit, die entzündete Wurzelspitze zu entfernen. Das kann allerdings dazu führen, dass der Zahn schlechter im Kiefer verankert ist – sich also lockert. Hier bringt das Einsetzen von Stiften oder Schienen wieder mehr Stabilität. (dpa/tmn) Zahnbettes (Parodontitis), wie die Zahnärztin Julia Thome vom Kölner Zahnmedizinzentrum Carree Dental sagt. Bei beiden treiben Bakterien des Zahnbelags ihr Unwesen. Mit Folgen: „Diese Entzündungen führen dazu, dass das Zahnfleisch zurückgeht“, so Thome. Bei einer Parodontitis baut sich sogar der Kieferknochen mit der Zeit ab. Kurz: Die Zähne verlieren an Halt. Am besten werden Entzündungen schon vorher erkannt. Ein frühes Warnzeichen ist Julia Thome zufolge blutendes Zahnfleisch. Zur Behandlung kommen unter anderem Zahnreinigungen, Antibiotika und desinfizierende Mundspülungen zum Einsatz. Immerhin: Leicht wackelnde Zähne festigen sich oft wieder von selbst, sobald die Entzündung eingedämmt ist. Druck mit Folgen: Zähneknirschen Auch nächtliches Zähneknirschen kann auf Dauer zu lockeren Zähnen führen. Durch das Pressen wirken enorme Kräfte auf Zähne und Kiefergelenk ein, viel stärker als beim Kauen. Das hat mit der Zeit unerwünschte AuswirkunLockere Zähne können verschiedene Ursachen haben. Foto: Benjamin Nolte/ dpa/dpa-tmn Unerfüllter Kinderwunsch – Was kann man tun? Foto: Dr. Kroiss Kinderwunschzentrum Niederbayern Stadtfeldstraße 50 94469 Deggendorf Tel. 0991 – 29 79 93 32 www.kinderwunsch-niederbayern.de Deggendorf. Viele Paare in Deutschland und auf der ganzen Welt leiden unter ungewollter Kinderlosigkeit. Neben Hormonstörungen und verschlossenen Eileitern gibt es noch verschiedene andere Ursachen weiblicher Sterilität. Eine Fruchtbarkeitsstörung des Mannes liegt meist darin begründet, dass Spermien nicht in ausreichender Anzahl, Qualität oder Beweglichkeit vorhanden sind. Das Ziel unseres engagierten und erfahrenen Teams in Deggendorf ist es, durch eine einfühlsame und auf das jeweilige Paar abgestimmte Beratung, die möglichen Ursachen der Kinderlosigkeit zu erkennen und entsprechend individuell zu behandeln. Hierfür stehen verschiedene innovative Untersuchungs- und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihr Vertrauen und Ihre Kontaktaufnahme. Vereinbaren Sie gern einen Termin für ein Kinderwunschgespräch mit uns. – Dr. Kroiss Individuelle Untersuchung und einfühlsame Behandlung können zum Erfolg führen. Praxis für KARDIOLOGIE und SPORTMEDIZIN Dr. med. Martin Klügl Dr. med. Friederike Schürmann info@kardiologie-herzbewegt.de www.kardiologie-herzbewegt.de PRAXIS STRAUBING Bahnhofstraße 19 94315 Straubing Tel.09421/9637834 PRAXIS REGENSBURG Clermont-Ferrand-Allee 34 93049 Regensburg Tel. 0941 / 46 39 95 40 Terminvereinbarung online oder telefonisch Kardiologie Gefäßdiagnostik Sportmedizin, Sportkardiologie Komplettversorgung aus einer Hand: Ihr Laden vor Ort mit Lieferservice und Hausbesuchen bei Bedarf! PASSAU . FREYUNG . POCKING . VILSHOFEN . OSTERHOFEN . WALDKIRCHEN 0851|988280 Dr.med. Daniela Maurer-Solcher Burggasse 4 · 94315 Straubing Telefon 09421/9742924 · Fax 09421/9689943 www.gastropraxis-straubing.de 24h FÜR SIE DA! IHRE #TOP KLINIK Medizin. Menschlichkeit. Miteinander. Klinikum St. Marien WWW.KLINIKUM-AMBERG.DE FÜR DIE REGION 2.300 Mitarbeitende bündeln täglich ihre Kräfte für Ihre Gesundheit! 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