Kliniken & Fachärzte

Kliniken & Fachärzte Gesundheit – Medizin – Prävention Eine Werbebeilage der Mediengruppe Attenkofer August 2026

2 Kliniken & Fachärzte Einen neuen Rekord bei der Lebenserwartung für Frauen und Männer hat das Statistische Bundesamt im Juli gemeldet: Ab Geburt lag sie für 2025 geborene Mädchen bei 83,6 Jahren, für Jungen bei 79,1 Jahren. Auch die schon 65-Jährigen dürfen ein Plus an Lebenszeit erwarten, Männern verbleiben voraussichtlich noch 18,2, Frauen noch 21,2 weitere Lebensjahre im Schnitt. Ein Grund zur Freude – auch wenn die Hitzewellen den Zahlen für 2026 dann einen Dämpfer verpassen könnten. Doch die immer älter werdende Bevölkerung stellt Gesellschaft und Medizin auch vor große Herausforderungen. Der Hauptrisikofaktor für Parkinson etwa ist das Alter. Die demographische Entwicklung macht Parkinson zur „am schnellsten wachsenden neurologischen Erkrankung“, wie Privatdozent Dr. med. Thomas Köglsperger vom LMU Klinikum München im Interview (Seite 9) berichtet. Und er prophezeit, „dass durch den demografischen Wandel die Anzahl von an Parkinson Erkrankten auch in den nächsten Jahren noch mal deutlich zunehmen wird.“ Auch die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sehprobleme, Osteoporose, Arthrose und Zahnausfall steigen mit dem Alter. Wir verraten in dieser Beilage, wie Sie vorbeugen können, welche Warnsignale und Therapien es gibt. Denn nicht nur das Alter schreitet voran, auch die Forschung. So können wir neuen Herausforderungen mit neuen Lösungen begegnen. Wir werden so alt wie nie Foto: Benjamin Nolte/dpa-tm Inhalt 3 Schonende Herzoperationen Herzinfarkt und Vorhofflimmern 4 Mikrochirurgie und Laser-OPs am Auge Wie Bluthockdruck die Netzhaut schädigt 5 Ein Therapiehund gegen Schmerzen Osteoporose früh erkennen 6 Symptome und Therapie bei Schlaganfall 7 Moderne Unfallchirurgie und Orthopädie Innere Medizin von Herz bis Darm Blutdruck zuhause messen 8 Der Weg zur künstlichen Hüfte Resistente Keime auf dem Vormarsch 9 Neue Erkenntnisse über Parkinson 10 Mobiler mit exopulse suit Minimalinvasive Sofortimplantologie Impressum KLINIKEN & FACHÄRZTE Werbebeilage der Mediengruppe Attenkofer am 21. August 2026 Redaktion Ulrike Kühne Anzeigen Michael Kusch, Gesamtanzeigenleitung Grafik Titelbild: Lumos sp - stock.adobe.com Druck und Verlag Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, 94315 Straubing Bleiben Sie gesund und werden Sie alt! Ihre Ulrike Kühne SOMMER GENIESSEN ohne Brille und Kontaktlinsenmit jugendlicher Ausstrahlung  Lasertherapie der Kurz- und Weitsichtigkeit sowie der Hornhautverkrümmung  Seit Neuestem: Laserbehandlung der Alterssichtigkeit  Implantation der permanenten Kontaktlinsen bei hoher Kurzsichtigkeit  Behandlung der Alterssichtigkeit mit Linsenaustauch  Behandlung des trockenen Auges mit Tixel und Jett  Oberlidstraffung  Faltenbehandlung mit Botox- und Hyaluronspritzen PRIVATKLINIK DR. RAU: Janahof 2, 93413 Cham Hotline/Termine 09971/861076 0151/53632164 www.privatklinik-dr-rau.de AUGENKLINIK CHAM Filiale Furth im Wald LEISTUNGEN:  Augendiagnostik mit den neuesten Geräten: OCT, Fundusfoto und Messung des Augendrucks unabhängig von der Hornhautdicke sowie weitere Methoden  Lasertherapie des Nachtstars, der diabetischen Retinopathie, der Netzhautlöcher und grünen Stars (SLT)  Chirurgische Behandlung des grünen Stars mithilfe der mikroinvasiven Glaukom-Chirurgie (MIGS)  Excimer-Laser-Trabeculotomie, iStent, Hydrus, MINIject, klassische Laseroperationen wie Trabeculectomie und tiefe Sklerectomie  Operative Behandlung des Grauen Stars: Zepto zur präzisen Kapseleröffnung, Implantation von Premium-Linsen, jahrelange Erfahrung mit multifokalen Linsen, Implantation der torischen IOL (Verion)  Chirurgische Therapie des Keratokonus Crosslinking  Therapie der feuchten Form der Makuladegeneration durch intravitreale Glaskörperinjektion (IVOM)  Lidchirurgie, Lidfehlstellungen AUGENKLINIK CHAM Janahof 2, 93413 Cham PRAXIS FURTH IM WALD Von-Müller-Straße 12, 93437 Furth im Wald Hotline/Termine 09971/861076 Dr. Magda Rau PRIVATKLINIK DR. RAU refraktive Chiurgie Komplettversorgung aus einer Hand: Ihr Laden vor Ort mit Lieferservice und Hausbesuchen bei Bedarf! 0851|988280 PASSAU . FREYUNG . POCKING . VILSHOFEN . OSTERHOFEN . WALDKIRCHEN

3 Kliniken & Fachärzte Wir wollen Herz-OPs für Patienten so schonend wie möglich machen Interview mit dem Regensburger Herzchirurgen Prof. Dr. Alexander Weymann Mit Prof. Dr. Alexander Weymann übernimmt ab Oktober 2026 ein international erfahrener Herzchirurg die Leitung der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Regensburg. Sein Schwerpunkt: minimalinvasive Verfahren auch bei komplexen Herzerkrankungen. Im Interview spricht er über Medizin ohne großen Brustkorbschnitt, die Chancen universitärer Spitzenmedizin und darüber, warum gute Herzversorgung nur gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten der Region gelingt. Herr Professor Weymann, Sie stehen für minimalinvasive Herzchirurgie. Was fasziniert Sie an diesen Verfahren? Weymann: Mich treibt die Frage an: Wie können wir einen notwendigen Eingriff am Herzen für den Patienten so präzise und gleichzeitig so schonend wie möglich durchführen? Bei vielen Operationen können wir heute auf die klassische Eröffnung des Brustbeins verzichten. Das bedeutet kleinere Zugangswege und kann eine schnellere Mobilisation und Rückkehr in den Alltag ermöglichen. Für mich ist das ein entscheidender Fortschritt – gerade weil wir damit hoch spezialisierte Herzchirurgie und den konkreten Nutzen für den Menschen verbinden. lichst zügig zu seinen vertrauten Ärzten zurück. Gute Herzmedizin in Ostbayern kann aus meiner Sicht nur als gemeinsames Netzwerk funktionieren. Was möchten Sie mit der Herzchirurgie in Regensburg bewegen? Weymann: Ich möchte eine Herzchirurgie gestalten, die medizinisch innovativ ist, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren. Wir wollen minimalinvasive Verfahren konsequent weiterentwickeln, auch komplexe Patienten auf höchstem universitärem Niveau versorgen und für die Kolleginnen und Kollegen in Ostbayern verlässlich erreichbar sein. Mein Ziel ist, dass Patienten sagen: Ich habe mich medizinisch in den besten Händen gefühlt – und menschlich ebenso. Was ist für Sie persönlich gute Herzmedizin? Weymann: Präzision, Erfahrung und Innovation sind unverzichtbar. Aber am Ende beginnt gute Medizin mit einer einfachen Frage: Was ist für diesen einen Patienten jetzt der beste Weg? Diese Frage müssen wir jeden Tag neu und gemeinsam beantworten. i Weitere Informationen: www.ukr.de ten häufig seit vielen Jahren. Sie erkennen Veränderungen, stellen frühzeitig die richtigen Weichen und begleiten die Menschen langfristig. Genauso wichtig sind für uns die Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern der Region. Dort wird bereits hoch qualifizierte Medizin geleistet, und oft sind es diese Kollegen, die bei komplexen Verläufen erkennen, wann zusätzliche universitäre Expertise oder ein hoch spezialisierter Eingriff sinnvoll sein kann. Ich sehe das Universitätsklinikum dabei nicht als Konkurrenz und auch nicht als Endpunkt einer Überweisung. Wir verstehen uns als Teil eines gemeinsamen Versorgungsteams. Wenn ein Kollege uns einen Patienten anvertraut, bringt er seine Erfahrung und seine Einschätzung in diesen Behandlungsweg ein. Unsere Aufgabe ist es, dort zu unterstützen, wo unsere spezialisierten Verfahren, die interdisziplinäre Struktur des Heart-Teams oder die Nähe zu aktuellen wissenschaftlichen Entwicklungen einen zusätzlichen Nutzen bieten können. Für mich gehört dazu auch eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe: direkte Erreichbarkeit, ein kollegialer Austausch und eine schnelle, klare Rückmeldung. Wir führen die spezialisierte Behandlung durch – und der Patient kehrt mit einer klaren Empfehlung mögwir nah an aktueller Forschung, neuen Technologien und innovativen Behandlungskonzepten. Vor allem aber können wir komplexe Fälle interdisziplinär betrachten. Kardiologie und Herzchirurgie entscheiden im Heart-Team gemeinsam, welcher Weg für einen Patienten der richtige ist. Es geht nicht darum, ob der Katheter oder die Operation „gewinnt“. Es geht um die beste Therapie für den einzelnen Menschen. Eine Herzoperation macht vielen Menschen Angst. Wie begegnen Sie Ihren Patienten? Weymann: Diese Angst nehme ich sehr ernst. Für uns ist eine Herzoperation medizinischer Alltag – für den Patienten ist sie möglicherweise eines der einschneidendsten Ereignisse seines Lebens. Deshalb muss ich erklären, zuhören und auch Unsicherheiten aushalten können. Ein Patient sollte verstehen, warum ich ihm einen Eingriff empfehle. Vertrauen entsteht nicht durch einen Titel oder eine neue Technik, sondern in der persönlichen Begegnung. Welche Bedeutung haben niedergelassene Ärzte und zuweisende Kollegen aus anderen Krankenhäusern für Sie? Weymann: Eine ganz zentrale. Hausärzte und niedergelassene Kardiologen kennen ihre Patiendas sicherste und beste ist. Aber unser Anspruch muss sein, die Grenzen schonender Verfahren durch Erfahrung, Forschung und technische Weiterentwicklung verantwortungsvoll zu erweitern. Welche Rolle spielt dabei die Universitätsmedizin? Weymann: Eine sehr große. An einer Universitätsmedizin sind Ist minimalinvasive Herzchirurgie nur für einfache Eingriffe geeignet? Weymann: Nein, und hier hat sich in den vergangenen Jahren viel entwickelt. Mein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf komplexen Primäreingriffen und Reoperationen. Natürlich muss immer individuell geprüft werden, welches Verfahren medizinisch Prof. Dr. Alexander Weymann Foto: Miralem Jasarevic Schmerzen und Enge in der Brust oder Luftnot Herzinfarkt: Vorboten zeigen sich teils schon Wochen vorher Ein Herzinfarkt ist ein medizinischer Notfall, bei dem man sofort die 112 anrufen sollte. Doch manchmal, so die Deutsche Herzstiftung, gibt es bereits Wochen vorher Vorboten, bei denen man eine Arztpraxis aufsuchen sollte. Man spricht von einem Herzinfarkt, wenn sich Gefäße verschließen, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen – sogenannte Koronararterien. Dazu kommt es, weil sich unter anderem Kalk in ihnen ablagert. Weil das ein schleichender Prozess ist, zeigen sich Symptome oft schon vor dem Verschluss. Dann spricht man von der Koronaren Herzkrankheit. Ein häufiges Symptom dieser Krankheit ist Rücken, Hals, Kiefer oder Schulterblätter ausstrahlen • starkes Engegefühl und Druck im Brustkorb – als säße einem ein Elefant auf der Brust • starkes Brennen im Brustkorb, wie Sodbrennen Frauen fühlen anders Gerade Frauen haben mitunter auch unspezifische Symptome wie Schmerzen im Oberbauch, die mit Magenschmerzen verwechselt werden, Übelkeit oder Erbrechen, Benommenheit, Schwindel oder unerklärliche Müdigkeit. Selbst Profis haben hier mitunter Schwierigkeiten, sofort die passende Diagnose zu stellen. (dpa/tmn) pectoris – Schmerzen, Druckoder Engegefühl und Luftnot – plötzlich auch in Ruhe auftritt. Das kann auf einen kurz bevorstehenden Herzinfarkt hinweisen. Diese Phase kann Wochen dauern, manchmal auch nur Stunden. Gerade wenn man nachts mit Schmerzen im Brustkorb aufwacht, sollte man sofort die 112 wählen. Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute, weil das Risiko einer bleibenden Herzschwäche und das eines Herzstillstands besteht. Typische Symptome sind: • plötzlich einsetzende starke Schmerzen im Brustkorb oder hinter dem Brustbein, die länger als fünf Minuten andauern • Schmerzen, die in andere Körperteile wie Arme, Oberbauch, die sogenannte Angina pectoris: Man spürt Schmerzen und ein Druck- oder Engegefühl in der Brust, Luft zu holen fällt schwer. Wenn sich diese Beschwerden bei körperlicher Anstrengung zeigen und in Ruhe wieder bessern, ist der Gang zum Arzt ratsam. Symptome ernst nehmen Doch auch schwächere Symptome können Vorboten eines Herzinfarkts sein und sollten laut Herzstiftung abgeklärt werden: wenn man etwa schon seit mehr als zwei Wochen Probleme beim Treppensteigen hat, sich schwach fühlt, unerklärliche Luftnot verspürt oder schnell müde wird. Kritisch wird es, wenn die Angina Wenn Gefäße, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, sich verschließen, spricht man von einem Herzinfarkt. Foto: Emily Wabitsch/dpa/dpa-tmn HERZ AUS DEM TAKT Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung gehen 20 bis 30 Prozent der Schlaganfälle, bei denen ein Blutgefäß im Gehirn verstopft, auf Vorhofflimmern zurück. Doch wenn man diese Herzrhythmusstörung früh erkennt, lässt sich vorbeugen. Typische Anzeichen für Vorhofflimmern sind Herzstolpern, unregelmäßiger und schneller Puls, Atemnot, Druckgefühl oder Schmerzen im Brustkorb sowie Schwindel. In aller Regel setzen die Symptome plötzlich ein und hören innerhalb von 24 Stunden plötzlich wieder auf. Wer diese Symptome erlebt, sollte sich ärztlich durchchecken lassen. Aber laut Herzstiftung hat bis zur Hälfte der Betroffenen keine oder kaum Beschwerden. Daher raten Experten, regelmäßig den Puls zu messen. Unregelmäßigkeiten können auf Vorhofflimmern hinweisen. (red) Krankenhausstr. 6 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg info@klinik-mallersdorf.de Rezeption/Vermittlung Tel. 08772-981-0 InterdisziplinäreNOTAUFNAHME Tel. 08772-981-660 INNERE MEDIZIN Kardiologie Interventionelle Kardiologie Internistische Intensivmedizin Gastroenterologie Sekretariat Innere Med.: Tel. 08772-981-375 PALLIATIVMEDIZIN Palliativmedizinischer Dienst: Tel. 08772 981-657 (Mo.-Fr. 8-14 Uhr) ANÄSTHESIEund Intensivmedizin InterdisziplinäreINTENSIVSTATION Tel. 08772-981-0 Mussinanstraße 8 94327 Bogen info@klinik-bogen.de Rezeption/Vermittlung Tel. 09422 822-0 Interdisziplinäre NOTAUFNAHME Tel. 09422 822-240 INNERE MEDIZIN Kardiologie Gastroenterologie Tel. 09422 822-225 ANÄSTHESIEund INTENSIVMEDZIN Tel. 09422 822-0 CHIRURGIE Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, Proktologie Sprechstunden im FachArztZentrum, MVZ Minavis Bogen: Tel. 09422 8079888 Sekretariat Viszeralchirurgie: Tel. 09422 822-427 Unfallchirurgie, Orthopädie, Gelenkchirurgie Sprechstunden im FachArztZentrum (privat, OP-Beratung, Indikationsstellung, vorstationär): Tel. 09422 822-519 Sekretariat Unfallchirurgie: Tel. 09422 822-227 hausstr 6 ße 8 · 94327 Bogen www.kreiskliniken-bogen-mallersdorf.de CHIRURGIE Allgemein-, Viszeral- und minimal invasive Chirurgie, Proktologie OP-Beratung, Indikationsstellung und Aufklärung: Tel. 08772 981-502 Unfallchirurgie, Orthopädie, Gelenkchirurgie, Berufsgenossenschaftliche Heilverfahren (BG) Terminvereinbarung BG-Sprechstunden: Sekretariat Chirurgie: Tel. 08772 981-379 Sprechstunden im MVZ Gelenk- & Unfallchirurgie Tel. 08772 981-555 UROLOGIE Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e. V. Medikamentöse Tumortherapie, Spezielle urologische Chirurgie Sprechstunden in der Urologischen Gemeinschaftspraxis an der Klinik Mallersdorf Tel. 08772 981-383

4 Kliniken & Fachärzte Innovationen für die Patienten Mikrochirurgische Therapien und Lasereingriffe für die Augen Augenärztin Dr. Magda Rau bietet in der Augenklinik Cham und der Privatklinik Dr. Rau verschiedene Methoden zur Behandlung von Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit sowie die mikroinvasive Behandlung des Grünen Stars. Bereits seit vielen Jahren arbeitet die Ärztin Dr. Magda Rau auf dem Gebiet der Augenchirurgie. Dabei ist ihr besonders wichtig, ihren Patienten die bestmögliche Therapiemethode anzubieten, die zum jeweiligen Befund passt. Bei mikrochirurgischen Behandlungen, wie etwa dem refraktiven Linsenaustausch oder bei Lasereingriffen zur Behandlung der Kurz- und Weitsichtigkeit, profitieren Patienten von ihrer langjährigen Erfahrung: Dr. Rau sagt: „Das gesunde Auge zu operieren ist eine besonders große VerantCham verschiedene innovative Behandlungsmethoden an. Sie gehörte zu einem ausgewählten Kreis an Ärzten, die erfolgreich die Entwicklung eines neuartigen Röhrchenimplantats, dem CyPass von Alcon, begleiteten. Von den operativen Erfahrungen, die Dr. Rau mit dem CyPass machte, profitieren Patienten auch heute bei den aktuell angebotenen Produkten: dem Microstent von Glaukos, dem Hydrus von Alcon oder dem MINIject von iSTAR Medical. All diese winzig kleinen Implantate können effektiv den Augeninnendruck senken. Zudem bietet Dr. Rau die Excimer-LaserTrabekulotomie in ihrer Klinik an. Es ist ein Laserverfahren, das ebenfalls der Behandlung des Grünen Stars dient. i Weitere Informationen: www.augenklinik-cham.de wortung. Ich wähle für jeden Patienten die schonendste Methode aus, um seine Bedürfnisse bestmöglich zu erfüllen.“ Sehen ohne Brille nach Grauem Star möglich Dr. Rau arbeitet mit verschiedenen namhaften Linsenherstellern zusammen und kann so, etwa vor einer Behandlung des Grauen Stars, dem Patienten genau die für ihn und seine Bedürfnisse am besten geeignete Kunstlinse anbieten. Diese wird anstatt der eigenen, trübgewordenen Linse implantiert und kann dem Patienten Sehen ohne Brille ermöglichen. In der Regel eignet sich der Linsenaustausch eher für ältere Patienten, die Lasertherapie dagegen für jüngere. Bei der Therapie des Grünen Stars bietet Dr. Rau in der Augenklinik Augenärztin Dr. Magda Rau Foto: Privatklinik Dr. Rau/ Premium Kliniken und Praxen Bei Bluthochdruck zum Augen-Check Erhöhtes Risiko für Erkrankungen der Netzhaut Wer die Diagnose Bluthochdruck bekommt, hat eines meist nicht im Blick: dass auch die Augen dadurch Schaden nehmen können. Zwei Dinge, die Patienten tun können, um vorzubeugen. Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenschwäche: Dass Bluthochdruck auf das Risiko für diese Erkrankungen einzahlt, wissen die meisten. Aber dass auch die Augen in Mitleidenschaft gezogen werden können? Das haben viele nicht im Blick. ben – also regelmäßig einmal im Jahr die Augen ärztlich checken zu lassen. Der zweite Rat: den Blutdruck gut einstellen, ihn also durch Lebensstilveränderungen und gegebenenfalls auch durch Medikamente zu senken. Das nützt auch der Gesundheit der Augen. So lässt sich den Experten zufolge gut vermeiden, dass es zu Komplikationen im Auge wie etwa Thrombosen kommt. Und: Sinkt der Blutdruck wieder, bilden sich Veränderungen im Auge mitunter zurück. (dpa/tmn) lichen Notfall. Wird sie nämlich nicht rasch behandelt, droht eine Erblindung. Was man tun kann, um die Augen zu schützen „Aber ich kann doch gut gucken“: Wer diesen Eindruck hat, ist trotzdem nicht unbedingt auf der sicheren Seite. Die Augenschäden, die ein erhöhter Blutdruck mit sich bringt, kommen nämlich schleichend. Deshalb raten BVA und Hochdruckliga auch dazu, dranzubleiNetzhaut des Auges. Ist insgesamt mehr Druck im System, können diese Äderchen schneller verstopfen, bluten oder undicht werden. Verschließt dabei eine Vene in der Netzhaut, kommt es zu einer Thrombose. Um die Durchblutung weiterhin zu sichern, bilden sich neue Blutgefäße. Das Problem dabei: Sie sind besonders fragil, wodurch schneller Blutungen im Auge auftreten. Im schlechtesten Fall kommt es sogar zu einer Netzhautablösung – und damit zu einem augenärztAlle mit Bluthochdruck sollten daher einmal im Jahr ihre Augen untersuchen lassen, wie der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) und die Deutsche Hochdruckliga raten. Wie Bluthochdruck auf die Augen wirkt „Bluthochdruck bedeutet immer Stress für die Gefäße“, so Christina Kerckhoff, Expertin der Deutschen Hochdruckliga. Das gilt natürlich ebenso für die feinen und empfindlichen Blutgefäße in der Hoher Blutdruck kann sich auch auf die Augen auswirken. Deswegen regelmäßig die Augen checken lassen. Foto: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn MVZ Kinderwunschzentrum Ärztlicher Leiter Dr. med. Jürgen Krieg Emailfabrikstraße 15, 92224 Amberg 09621/769370, anmeldung@kiwuamberg.de www.kiwuamberg.de Unser Kinderwunschzentrum Amberg ist eine ausgesprochen patientenorientierte Praxis, die durch ein hohes Maß an Flexibilität und Kompetenz den Anforderungen der Patienten gerecht wird. Mit dem Leitsatz „Vertrauen verbindet“ begegnen wir täglich unseren Patienten, Kollegen und Partnern rund ums Gesundheitswesen. Dies schafft eine sehr gute Zusammenarbeit und ein wunderbares Klima in unserer Praxis, was unser Zentrum auszeichnet. Die medizinische Behandlung erfolgt auf höchstem Niveau, wird aber nie zum Selbstzweck. Der Mensch mit seinen Ängsten und Nöten steht im Mittelpunkt unserer Betreuung. Auf medizinischem Sektor müssen wir keinen Vergleich mit anderen Zentren in unserer Region oder in Tschechien scheuen. Durch die hohe persönliche Kompetenz im ärztlichen und im labormedizinischen Bereich sowie durch den hohen technischen Standard ist unser Zentrum in der Lage, alle in Deutschland erlaubten Techniken der Reproduktionsmedizin zum Wohle der Hilfe suchenden Paare anzubieten. Einzig die Eizellspende ist in Deutschland im Vergleich zum näheren europäischen Ausland nicht erlaubt. Sehr wohl aber können wir die Blastozystenkultur und die modernsten Brutschränke anbieten – mit Letzterem liegen wir im Allgemeinen deutlich über dem Standard der Nachbarländer. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Krankenkassen im Rahmen unseres „Netzwerkes Kinderwunsch Amberg“ und unseren vertrauensvollen Umgang mit unseren Patienten können wir auch im finanziellen Bereich letztlich jedem Vergleich im In- und Ausland standhalten bzw. in der Regel diesen für uns entscheiden. Unser Ziel ist es, dass jedes Paar, welches von uns betreut wird, unabhängig vom Ausgang der Behandlung, sich angenommen, verstanden und als Menschen wahrgenommen fühlt. Nur so sind auch Rückschläge im Rahmen der Behandlung zu verkraften, aber auch das uneingeschränkte Genießen einer erfolgreichen Behandlung gewährleistet. Im„Zusammen“ liegt unsere Stärke! Unerfüllter Kinderwunsch – wir lassen Sie nicht allein. unsere leistungen: Sterilitätsdiagnostik und -therapie Inseminationen In Vitro-Fertilisation (IVF) ICSI IVF ohne Hormongabe EmbryoScope zur genauen Beurteilung des Zellwachstums Lagerung von Eizellen, Spermien und Hodengewebe humangenetische Beratung zusammen mit Donum vitae – psychische Begleitung vor, während und nach der Behandlung ANZEIGE www.mvz-fachklinik-osterhofen.de wundzentrum@mvz-fachklinik-osterhofen.de Tel.: 09932/39 393 schmerzzentrum@mvz-fachklinik-osterhofen.de Tel.: 09932/39 390 Sprechzeiten Montag 11.30 - 15.30 Uhr Dienstag 09.00 - 15.00 Uhr Mittwoch 09.00 - 15.00 Uhr Donnerstag geschlossen Freitag 09.00 - 13.00 Uhr Sprechzeiten Montag 08.00 - 16.00 Uhr Dienstag 08.00 - 15.00 Uhr Mittwoch 08.00 - 16.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 15.00 Uhr Freitag geschlossen FKO MVZ GmbH Plattlinger Straße 29 94486 Osterhofen Dr. Adam Voll Str.1 | 93437 Furth im Wald 09973 5001 90 | praxis@zfom.de Osteopathie – Kinder- und Säuglingsosteopathie – Naturheilkunde - Ohrakupunktur Praxis für KARDIOLOGIE und SPORTMEDIZIN Dr. med. Martin Klügl Dr. med. Friederike Schürmann info@kardiologie-herzbewegt.de www.kardiologie-herzbewegt.de PRAXIS STRAUBING Bahnhofstraße 19 94315 Straubing Tel.09421/9637834 PRAXIS REGENSBURG Clermont-Ferrand-Allee 34 93049 Regensburg Tel. 0941 / 46 39 95 40 Terminvereinbarung online oder telefonisch Kardiologie Gefäßdiagnostik Sportmedizin, Sportkardiologie Dr. med. Thomas BraunB. AC Vizepräsident des Akupunkturweltverbandes WFAS Facharzt für Allgemeinmedizin, Akupunktur, Sportmedizin, Manuelle Medizin, Unfallarzt (D-Arzt der BG) • Praxisklinik: Böhmerstraße 21, 92444 Rötz, Telefon: 0 99 76 - 12 06

Osteoporose früh erkennen Knochen schützen, Mobilität erhalten in der PhysioKlinik im Aitrachtal Osteoporose gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Skeletts und entwickelt sich meist schleichend. Die Knochendichte nimmt ab, die Knochen verlieren an Stabilität und das Risiko für Knochenbrüche steigt – oftmals bereits nach einem leichten Sturz oder sogar ohne erkennbaren Auslöser. Da die Erkrankung lange keine Beschwerden verursacht, bleibt sie häufig unbemerkt. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Diagnostik. Das Ärztehaus der PhysioKlinik im Aitrachtal bietet eine moderne Osteoporose-Diagnostik mittels DXA-Knochendichtemessung an. Dieses anerkannte Verfahren ermöglicht eine präzise Bestimmung der Knochendichte. Die Untersuchung ist schmerzfrei, strahlungsarm und dauert nur wenige Minuten. Ganzheitliche orthopädische Betreuung Die Diagnostik und Beratung erfolgen durch Oberarzt Hayder Alosi, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Experte für die Allgemeine Osteoporoseversorgung. Nach der Untersuchung bespricht er die Ergebnisse ausführlich mit seinen Patienten und erstellt – falls erforderlich – ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. Peter Hopp, leitender Orthopäde des Ärztehauses der PhysioKlinik im Aitrachtal und Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, sorgt für die umfassende orthopädische und unfallchirurgische Versorgung der Patienten. In seiner Sprechstunde behandelt er das gesamte Spektrum orthopädischer Erkrankungen – von akuten Verletzungen über Gelenk- und Mobilität zu verbessern und das Sturzrisiko nachhaltig zu senken. Vorsorge für Risikopatienten Menschen mit einem erhöhten Osteoporoserisiko – beispielsweise aufgrund des Alters, familiärer Veranlagung, eines Vitamin-Doder Kalziummangels oder nach Knochenbrüchen infolge leichter Stürze – sollten ihre Knochengesundheit möglichst frühzeitig überprüfen lassen. Eine rechtzeitige Diagnose schafft die beste Grundlage für eine gezielte Behandlung und kann helfen, spätere Frakturen und Verluste an Lebensqualität zu vermeiden. i Weitere Informationen: www.physioklinik.de Dazu gehören neben einer ausgewogenen Ernährung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D vor allem regelmäßige Bewegung sowie gezieltes Kraft- und Gleichgewichtstraining. Je nach Schweregrad können zusätzlich Medikamente eingesetzt werden, die den Knochenabbau hemmen oder den Knochenaufbau fördern. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Rehabilitation. In der PhysioKlinik im Aitrachtal werden individuelle Therapieprogramme erstellt, die unter anderem Physiotherapie, Medizinische Trainingstherapie, Gleichgewichts- und Koordinationstraining, Bewegungstherapie im Wasser sowie Ernährungsberatung umfassen. Ziel des gesamten Behandlerteams ist es, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten, die Wirbelsäulenbeschwerden bis hin zu degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Gemeinsam bieten Hayder Alosi und Peter Hopp eine umfassende und individuell abgestimmte Versorgung – von der präzisen Diagnostik über die spezialisierte Osteoporose-Behandlung bis hin zur ganzheitlichen orthopädischen Betreuung. Individuelle Behandlung für mehr Lebensqualität Auch wenn Osteoporose nicht heilbar ist, lässt sich ihr Fortschreiten häufig wirksam verlangsamen. Ziel der Behandlung ist es, Knochenbrüche zu vermeiden, Schmerzen zu lindern und die Mobilität möglichst lange zu erhalten. Die Osteoporose-Experten Hayder Alosi (Mitte) und Peter Hopp (rechts) mit Kollegen aus der Kardiologie und Inneren Medizin Foto: Sandra Kalteis/PhysioKlinik Aitrachtal 5 Kliniken & Fachärzte Yuki gegen Schmerzen Tiergestützte Intervention in Osterhofen In der multimodalen stationären Schmerztherapie der Fachklinik Osterhofen kommt Begleithund Yuki im Rahmen tiergestützter Interventionen erfolgreich zum Einsatz. Dieser Ansatz ergänzt das interdisziplinäre Konzept bei chronischen Schmerzsyndromen – wie Fibromyalgie, chronischen Rückenschmerzen oder therapieresistenter Migräne – auf psychophysischer Ebene. Wissenschaftliche Evidenzen belegen die neurobiologische Wirkung: Der physische Kontakt stimuliert die Ausschüttung von Oxytocin und Endorphinen. Parallel dazu sinken Blutdruck und Cortisolspiegel. Dies beruhigt das vegetative Nervensystem, das bei chronischen Patienten häufig im Zustand der Übererregung verbleibt. Der indikationsspezifische Einsatz erfolgt stets unter professioneller Anleitung. Therapiehund Yuki dient der emotionalen Entlastung und unterstützt den Abbau von Muskelanspannungen. Durch gezielte kognitive Ablenkung wird der Schmerzfokus durchbrochen, während der Hund als Motivator in der funktionellen Bewegungstherapie die Ressourcenaktivierung nachhaltig fördert. i Weitere Informationen: www.fachklinik-osterhofen.de Therapiehund Yuki motiviert und lenkt von Schmerzen ab. Foto: Fachklinik Osterhofen Brustkrebszentrum und Gynäkologisches Krebszentrum Uroonkologisches Zentrum (mit Prostatakarzinom-, Harnblasenkrebs- und Nierenkrebszentrum) K ze FLEXIBILITÄT MITMEHR WERT. Im #teamklinikumSR. Mehr Zulage. Mehr Herzblut. Mehr Urlaub. Kopf-Hal GESUCHT: PFLEGEFACHKRÄFTE (M/W/D) FÜR DEN SPRINGERPOOL Im Springerpool unseres Klinikums erwarten Sie abwechslungsreiche Einsätze in verschiedenen Fachbereichen, eine tarifgerechte Bezahlung nach AVR mit starken Sozialleistungen, attraktive Flexibilitätszulagen und ein kollegiales Team. Bringen Sie Ihr Können dort ein, wo es gebraucht wird und gestalten Sie Pflege jeden Tag neu. Eine zentrale Dienstplangestaltung sorgt für die bestmögliche Koordination Ihrer Einsätze. Hubert Langmantl Telefon +49 (0) 9421 710-1300 hubert.langmantl@klinikum-straubing.de Pflegedirektor FRAGEN? MEHR ERFAHREN:

6 Kliniken & Fachärzte Schlaganfall-Patienten umfassend versorgt „Überregionale Stroke Unit“ am Klinikum St. Elisabeth erfüllt hohe Qualitätsstandards Schlaganfall-Patienten des Klinikums St. Elisabeth profitieren von hohen Qualitätsstandards bei der Versorgung: Die Stroke Unit der Klinik für Neurologie unter der Leitung von Chefärztin Bernadette Amann-Neher ist als „Überregionale Stroke Unit“ zertifiziert worden. Voraussetzung dafür ist unter anderem die interventionelle Neuroradiologie der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sowie die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie und der Klinik für Gefäßchirurgie. Die Auszeichnung drücke aus, dass die Schlaganfall-Patienten sehr gut versorgt werden, meint Amann-Neher. Mehr als 700 Patienten sind es im Jahr. Das Klinikum St. Elisabeth ist eines von etwa 150 der rund 1.900 Krankenhäuser in Deutschland, das den Anforderungen für die überregionale Versorgung entspricht. Moderne Diagnostik und Therapie Neben der Mindestanzahl von 500 Patienten zählt auch das Vorhalten von Fachpersonal in Neurologie, Radiologie und Kardiologie zu den Voraussetzungen. „Wir können Schlaganfall-Patienten besonders umfangreich versorgen“, sagt Amann-Neher. Und das überregional: Das Klinikum St. Elisabeth übernehme Patienten von anderen Kliniken. Da Straubing durch die interventionelle Neuroradiologie zudem Thrombektomie-Zentrum im Tempis-Netzwerk ist, werden auch Patienten mit schwereren Schlaganfällen, die eine besondere Diagnostik und Therapie brauchen, aus weiter entfernten Kliniken nach Straubing verlegt. Die rapie und Physiotherapie den Heilungsprozess, stellt die Chefärztin das multimodale Behandlungskonzept heraus. FAST-Test: Bei Verdacht zählt jede Minute Wie erkennt man einen Schlaganfall? Amann-Neher erklärt den FAST-Test. F steht für Face (Gesicht), A für Arme, S für Sprache und T für Time (Zeit). Bei Auffälligkeiten gilt es, keine Zeit zu verlieren. „Es geht um Minuten“, sagt die Chefärztin. Oft vermeidbar durch Blutdruckeinstellung Größter beeinflussbarer Risikofaktor für einen Schlaganfall ist Bluthochdruck. Schätzungen zufolge ließen sich bis zu 70 Prozent der Schlaganfälle durch die konsequente Behandlung von Risikofaktoren verhindern – allem voran durch eine gute Blutdruckeinstellung. Weitere Risikofaktoren sind Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Bewegungsmangel. Amann-Nehers Patienten im vergangenen Jahr waren zwischen 19 und 95 Jahre alt. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen im Klinikum und mit den Hausärzten ist laut der Ärztin sehr gut. Für die Zukunft plant sie, die Behandlungsabläufe in der überregionalen Stroke Unit weiterzuentwickeln und setzt auf regelmäßige Fortbildungen, damit das Team stets auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse bleibt. i Weitere Informationen: www.klinikum-straubing.de des verschlossenen Gefäßes (Thrombektomie). In ausgewählten Fällen kann diese durch eine intraarterielle medikamentöse Behandlung ergänzt werden. Bei der Hirnblutung steht vor allem das Blutdruckmanagement im Vordergrund. Für die Akutdiagnostik eines Schlaganfalls stehen rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, eine Computertomographie- sowie eine Kernspintomographie- und Angiographieanlage zur Verfügung. Neben der medizinischen Behandlung durch Experten verschiedener Fachgebiete und der Pflege unterstützt auch ein interdisziplinäres Therapeutenteam mit Logopädie, Ergothenächsten überregionalen Stroke Units in Ostbayern befinden sich in Deggendorf, Passau und Regensburg. Schlaganfälle lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Vier von fünf Schlaganfällen werden durch einen Gefäßverschluss (ischämischer Schlaganfall) und 20 Prozent durch eine Blutung ausgelöst. Beim akuten Schlaganfall kann das Blutgerinnsel im Gehirn – sofern sein Auftreten nicht länger als 4,5 Stunden zurückliegt – durch das Spritzen eines Medikaments in die Vene aufgelöst werden. Bei einem Großgefäßverschluss besteht zudem die Möglichkeit einer kathetergestützten mechanischen Wiedereröffnung In der überregionalen Stroke Unit am Klinikum St. Elisabeth werden jährlich mehr als 700 Schlaganfall-Patienten behandelt, sagt Bernadette Amann-Neher, Chefärztin der Klinik für Neurologie. Foto: Johannes Lehner Doch keine Migräne Schlaganfall-Symptome bei Frauen Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute – schließlich wird das Gehirn nicht mehr mit genug Sauerstoff versorgt. Dafür muss man den Notfall aber erkennen. Bei Frauen ist das oft schwerer. Geht es darum, einen Schlaganfall rasch zu erkennen, fällt stets ein Begriff: der FAST-Test. Diese vier Buchstaben helfen bei der Einschätzung, ob so eine gefährliche Durchblutungsstörung im Gehirn vorliegen könnte – und was dann zu tun ist: F wie face (engl. für Gesicht): Ein Mundwinkel hängt herab oder das Gesicht wirkt beim Lächeln asymmetrisch. A wie arms (engl. für Arme): Die Person ist nicht in der Lage, beide Arme nach vorn zu strecken und die Handflächen nach oben zu drehen. S wie speech (engl. für Sprache): Die Sprache der Person ist „verwaschen“ oder sie kann sich gar nicht mehr äußern. T wie time (engl. für Zeit): Liegen die genannten Anzeichen vor, sollte man so schnell wie möglich den Notruf 112 wählen. Weitere Anzeichen für einen Schlaganfall sind der Deutschen Hirnstiftung zufolge schwere Kopfschmerzen sowie Koordinations- und Gangstörungen. Doch bei Frauen können sich Symptome dazugesellen, die die „typischen“ Anzeichen überlagern. Dabei handelt es sich etwa um Übelkeit, Bewusstlosigkeit, Schwindel und Verwirrtheit – Beschwerden, die schnell mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Zum Beispiel Migräne: Wer von starken Kopfschmerzen und Übelkeit geplagt ist, denkt womöglich an diese Erkrankung. Auch Sprechstörungen werden oft auf die Vor-Phase der Migräne, die Aura, zurückgeführt. Prof. Götz Thomalla aus dem Fachbeirat der Hirnstiftung rät daher: „Migränepatientinnen sollten sehr achtsam sein und bei einem akuten Anfall immer auch den FAST-Test durchführen, um mögliche Schlaganfall-Symptome früh zu erkennen, auch wenn sie gering ausgeprägt sind.“ Auch eine aktuelle Studie aus Essen zeigt, dass insbesondere zwei Schlaganfall-Symptome bei Frauen signifikant öfter auftreten als bei Männern: Eine Aufmerksamkeitsstörung, bei der Betroffene Sinnesinformationen auf einer Körperseite nicht mehr wahrnehmen, obwohl die Augen und anderen Sinne funktionieren. Und ein Blick, der von der normalen Sehachse abweicht. Bei dieses Anzeichen sollte man abklären lassen, ob ein Schlaganfall vorliegt, rät Thomalla. (dpa/tmn) Bei Frauen kann sich ein Schlaganfall mit Schwindel oder Verwirrtheit bemerkbar machen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Dr.med. Daniela Maurer-Solcher Burggasse 4 · 94315 Straubing Telefon 09421/9742924 · Fax 09421/9689943 www.gastropraxis-straubing.de ARBERLAND Arberlandklinik Zwiesel Arberlandklinik Viechtach MVZ Viechtach MVZ Zwiesel MVZRegen Zwieselerstr. 15 94209 Regen MVZ Filiale Aldersbach VR-Gesundheitszentrum Bahnhofstr. 4 94501 Aldersbach Hier finden Sie alle Infos zu unseren mvz-Standorten und zur Terminvergabe GESUNDHEIT GANZNAH für Sie im Arberland! ARBERLANDKLINIK ZWIESEL Arberlandstraße 1 Tel. +49 9922 990 94227 Zwiesel ARBERLANDKLINIK VIECHTACH Karl-Gareis-Str. 31 Tel. +49 9942 200 94234 Viechtach • Akutgeriatrie • Allgemein- & Viszeralchirurgie • Anästhesie & Intensivmedizin • Darmzentrum • EndoProthetikZentrum • Gefäßchirurgie • Gynäkologie & Geburtshilfe • HNO • Innere Medizin • Kardiologie • Neurologie Unsere Fachbereiche • Palliativmedizinischer Dienst • Unfallchirurgie • Neurochirurgie & Wirbelsäulentherapie • Physiotherapie • Ergotherapie • Logopädie • Kinder- & Jugendmedizin • Psychiatrie www.arberlandkliniken.de Zimmermann Sanitäts- und Orthopädiehaus GmbH Bahnhofstraße 20 | 94315 Straubing Tel. 09421 8007-0 straubing@zimmermann-vital.de Entdecken Sie mit uns Ihre Superkräfte Spastiken und spastikbedingte Schmerzen überwinden mit dem Exopulse Suit Anwendbar bei Spastiken, motorischen Bewegungsstörungenoder Schmerzen durch neurologische Erkrankungenwiez. B.: Schlaganfall | Multiple Sklerose | Zerebralparese | Parkinson | Fibromyalgie Rückenmarksverletzungen | erworbene Hirnschäden | weitere neurologische Erkrankungen Kostenfreie Testtage Anmeldung unter: Tel. 0171 7957894 oder neuromobility@zimmermann-vital.de Vorteile auf einen Blick: ▪ Linderung von Spastiken und Schmerzen ▪ Verbesserte Mobilität ▪ Einfache Handhabung für Patienten ▪ Nicht invasiv ▪ Anpassung an individuelle Bedürfnisse ▪ In 37 Größen erhältlich, Kindergrößen (ab 2 Jahren) bis hin zu 5XL für Männer und Frauen Unsere Teststandorte: Straubing | Deggendorf | Regensburg Ergolding | Augsburg Testungen nach individueller Absprache auch in einer unserer anderen Filialen möglich. über 30x in Bayern www.zimmermann-vital.de Mehr erfahren zum exopulse suit Helterhofstraße 1 · 93413 Cham Telefon 0 99 71 / 7 68 57 57 www.orthopraxis-cham.de Dr. Ruppert ORTHOPRAXIS CHAM Sportverletzung – Knie?  schmerzarm  sofort feste Zähne  ohne Aufschneiden  ohne Knochenvermehrung  jahrzehntelang bewährt  wissenschaftlich belegt Fischerei 23 84130 Dingolfing Telefon: 08731 / 6 06 11 E-Mail: info@dr-huber.de WWW.DR-HUBER.DE ZAHNERHALTUNG UND IMPLANTOLOGIE Dr. Georg Huber  Geprüfter Experte der Implantologie (DGOI),  Teacher International Implant Foundation (IF) MPLANTOLOGIE DR. GEORG HUBER Medizinische Kompetenz ganz in Ihrer Nähe Gesund leben – mit den richtigen Partnern Vorsorge, Prävention und Betreuung steht bei uns im Mittelpunkt.

7 Kliniken & Fachärzte Moderne Unfallchirurgie und Orthopädie Klinik Mallersdorf vereint ambulante und stationäre Kompetenz für Beweglichkeit und Lebensqualität Ob akute Verletzung, Gelenkverschleiß oder Sportverletzung – Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates erfordern eine individuelle und kompetente Behandlung. Die Klinik Mallersdorf vereint ambulante und stationäre Unfallchirurgie, Orthopädie und Gelenkchirurgie unter einem Dach. Sie bietet Patienten ein umfassendes Versorgungskonzept – von der Diagnostik über die Operation bis hin zur Rehabilitation. Moderne Endoprothetik Das Fachgebiet steht an der Klinik Mallersdorf unter der Leitung von Chefarzt Thomas Beer in der Hauptabteilung, seinem Stellvertreter, dem Leitenden Oberarzt Wolfgang Ruhland und dem Ärztlichen Leiter des MVZ Gelenk- & Unfallchirurgie A. Samy Elhammady, M.Sc., M.D. Mit einem erfahrenen fachärztlichen Team leisten sie moderne konservative und operative Behandlungsmethoden nach den aktuellen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften. Leitung von A. Samy Elhammady, M.Sc., M.D. Hier stehen ambulante Untersuchungen, Diagnostik und Therapien für Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates zur Verfügung. Ob OP-Abklärung, Zweitmeinung oder Nachsorgetermine – das MVZ bietet die gesamte Bandbreite an ambulanten Leistungen. Bereits vor einem geplanten Gelenkersatz profitieren Patienten von einem strukturierten FastTrack-Konzept mit Vorbereitung und physiotherapeutischem Training. Nach dem Eingriff unterstützt die hauseigene Physiotherapie eine frühe Mobilisation, während der Sozialdienst die Organisation einer Anschluss-Reha übernimmt. Mit ihren unfallchirurgisch-orthopädischen Spezialisten bietet die Klinik Mallersdorf eine wohnortnahe Versorgung auf hohem Niveau und ist auch überregionaler Ansprechpartner bei Knochen-, Sehnenund Gelenkbeschwerden. i Weitere Informationen: www.kreiskliniken-bogenmallersdorf.de/klinik-mallersdorf gitales Röntgen, CT und MRT – befindet sich direkt im Haus. Der moderne Operationsbereich verfügt über hoch entwickelte Technik, unter anderem mit 4K-Bildgebung für arthroskopische Eingriffe sowie einem Cell-SaverSystem zur Eigenblutrückgewinnung bei komplexen Operationen. Ergänzt wird das stationäre Angebot durch das MVZ Gelenk- & Unfallchirurgie unter der ärztlichen Ergänzt wird das operative Angebot durch ambulante Eingriffe, beispielsweise Arthroskopien, Materialentfernungen oder Karpaltunneloperationen. Alles aus einem Guss Patientensicherheit und eine optimale Behandlung stehen dabei im Mittelpunkt. Sämtliche moderne Diagnostik – einschließlich diselbst Notfall- und Risikopatienten in besten Händen. Für Schul-, Arbeits- und Wegeunfälle steht eine Durchgangsarzt-Zulassung für berufsgenossenschaftliche Behandlungen zur Verfügung. Minimalinvasive Operationstechniken, moderne Arthroskopie sowie spezialisierte Hand- und Fußchirurgie ermöglichen schonende Eingriffe mit dem Ziel einer möglichst schnellen Mobilisierung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung großer Gelenke, wie Hüfte, Knie und Schulter, die individuell versorgt und möglichst knochensparend ersetzt werden. Auch anspruchsvolle Wechseloperationen künstlicher Gelenke sowie gelenkerhaltende Verfahren gehören zum Versorgungsspektrum. Das interdisziplinäre Schulterzentrum ergänzt das Angebot mit modernen Therapiekonzepten – von der konservativen Behandlung über arthroskopische Eingriffe bis hin zum Gelenkersatz. Im Notfall gut versorgt Auch im Bereich der Unfallchirurgie verfügt die Klinik über ein breites Spektrum. Behandelt werden unter anderem Knochenbrüche, Sehnenverletzungen sowie Sportverletzungen. Als zertifiziertes Lokales Traumazentrum gewährleistet die Klinik die Versorgung schwer verletzter Patienten rund um die Uhr. Dank interdisziplinärer 24-Stunden-Notaufnahme, interdisziplinärer Intensivstation, hauseigener Anästhesie und Innerer Medizin sind Das fachärztliche Team der Unfallchirurgie und Orthopädie der Klinik Mallersdorf (v.l.): Chefarzt Thomas Beer, Leitender Oberarzt und MVZ-Arzt Wolfgang Ruhland, Oberärztin Elisabeth Bauz, Leitender Arzt MVZ und Oberarzt A. Samy Elhammady, Oberarzt Anastasios Kenanidis und Oberarzt und MVZ-Arzt Dr. med. Christoph Stradtmann Foto: Elisabeth Landinger Internistische Kompetenz von Herz bis Darm Moderne Diagnostik und Versorgung in der Inneren Medizin der Klinik Bogen Die Innere Medizin der Klinik Bogen bietet unter der Leitung der Chefärzte Dr. med. Dionys Daller und Dr. med. Mathias Grohmann eine umfassende medizinische Versorgung bei akuten und chronischen Erkrankungen der inneren Organe. Das Leistungsspektrum reicht von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Beschwerden des Magen-DarmTrakts bis hin zur internistischen Intensivmedizin. Dabei arbeiten die verschiedenen Fachrichtungen eng zusammen, sodass Diagnostik und Therapie optimal aufeinander abgestimmt werden können. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Kardiologie. Herzbeschwerden zählen zu den häufigsten Grünkrankungen frühzeitig zu erkennen, sie wirksam zu behandeln und Menschen auf ihrem persönlichen Weg zur Genesung bestmöglich zu begleiten. i Weitere Informationen: www.kreiskliniken-bogenmallersdorf.de/klinik-bogen.html Überwachungstechnik und erfahrene Behandlungsteams ermöglichen eine schnelle Therapie auch in kritischen Situationen. Mit ihrem umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Angebot verbindet die Innere Medizin der Klinik Bogen moderne Medizintechnik mit einer individuellen Betreuung. Ziel ist es, Erfunktionsprüfungen gehören zum diagnostischen Spektrum. Wichtige Früherkennung Ein besonderes Augenmerk gilt der Vorsorge und Früherkennung. Vor allem Darmspiegelungen leisten einen wichtigen Beitrag, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen oder durch die Entfernung von Polypen sogar zu verhindern. Werden Tumorerkrankungen festgestellt, erfolgt die Behandlung nach aktuellsten medizinischen Leitlinien und in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachdisziplinen. Rund um die Uhr gewährleistet die internistische Intensivmedizin die Versorgung schwer erkrankter Patienten. Moderne Magen, Darm, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse befasst. Moderne Magen- und Darmspiegelungen ermöglichen nicht nur eine sichere Diagnose, sondern häufig auch eine direkte Behandlung – etwa durch die Entfernung von Darmpolypen oder die Stillung von Blutungen. Spezialisierte endoskopische Verfahren wie die Gallengangspiegelung (ERCP) erlauben zudem die Behandlung von Erkrankungen der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse ohne größere Operation. Ergänzt wird das Angebot durch vielfältige Ultraschalluntersuchungen sowie spezielle Funktionsdiagnostik. So können beispielsweise Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit Atemtests abgeklärt werden. Auch Lungenden für einen Krankenhausaufenthalt. In der Klinik Bogen stehen moderne Untersuchungsverfahren wie Ruhe-, Belastungsund Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessungen sowie Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der Blutgefäße bereit. Schwerpunkt Kardiologie Auch Herzrhythmusstörungen werden umfassend abgeklärt und behandelt. Dazu gehören auch die Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren sowie elektrische Kardioversionen zur Wiederherstellung eines regelmäßigen Herzrhythmus. Ebenso breit aufgestellt ist die Gastroenterologie, die sich mit Erkrankungen von Speiseröhre, Dr. Dionys Daller und Dr. Mathias Grohmann Foto: Klinik Bogen Selbst messen Bluthochdruck früh erkennen Bluthochdruck kann viele schwere Krankheiten verursachen. Das Problem: Man weiß nicht unbedingt, dass man ihn hat. Experten raten, zu Hause selbst zu messen – und geben Tipps dafür. De Deutsche Hochdruckliga teilt mit, eine regelmäßige Selbstmessung zu Hause habe sogar Vorteile gegenüber vereinzelten Messungen in einer Arztpraxis. Demnach werden Schwankungen besser erfasst. So kann es vorkommen, dass Patienten beim Arzt erhöhte Werte haben, weil sie beim Praxisbesuch aufgeregt sind. Sieben Tage pro Monat Der Aufwand für die Selbstmessung ist überschaubar: Gemessen werden muss eine Woche im Monat – an sieben aufeinanderfolgenden Tagen also, morgens und abends jeweils zweimal. Aus allen Werten, außer denen des ersten Tages, wird der Mittelwert berechnet, raten die Fachleute. Nach den medizinischen Leitlinien sollte der Blutdruck bei Messung in einer Arztpraxis bei Menschen unter 65 Jahren unter 130/ 80 mmHg und bei älteren Menschen unter 140/80 mmHg liegen. Bei meist entspannteren Selbstmessungen daheim werden vom oberen und unteren Wert je fünf mmHg abgezogen. Wichtig für die Selbstmessung sind zuverlässige Geräte. Das CEZeichen allein sichert keine Messgenauigkeit. Die Hochdruckliga hat auf www.hochdruckliga.de eine Liste von ihr geprüfter und zertifizierter Geräte. Smartwatches mit Blutdruckmessung sind laut den Experten weniger präzise und können eine medizinisch exakte Messung mit einer Oberarm-Manschette noch nicht ersetzen. Sie ermöglichten höchstens eine langfristige Überwachung und Aufzeichnung von Trends, Warnung bei auffälligen Werten und Daten-Übermittlung an die Arztpraxis. (dpa/tmn) Der Blutdruck lässt sich am Handgelenk messen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Pfarrer-Michael-Graf-Stiftung Schwarzach Orthopädische Fachklinik Schwarzach Dekan-Graf-Straße 2-6• 94374 Schwarzach Telefon: 09962/209-0• Telefax: 09962/209-525 E-Mail: orthopaedie@ofks.de• www.klinik-schwarzach.de Ihre Spezialklinik für Orthopädie in Niederbayern seit 76 Jahren. Chefarzt Dr.med. Nikiforov Lt. Arzt dr. med. univ. Mitykó Chefarzt Brandt Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie und Traumatologie Spinale Endoskopie Künstlicher Bandscheibenersatz (Artificial disc replacement) Minimalinvasive sowie konventionelle Operationen bei Verschleißerkrankungen Stabilisierende Verfahren bei Verletzungen, Entzündungen und Tumoren Skoliose-Operationen Regenerative Wirbelsäulenoperationen Abteilung für Arthroskopie, Schulterchirurgie und Fußchirurgie Arthroskopie (minimal-invasive Eingriffe) bei Verletzungen und Verschleißschäden an Knieund Schultergelenk, oberem Sprunggelenk Kreuzbandplastiken Revisionseingriffe Korrigierende Operationen an Vor-, Mittel- und Rückfuß, z. B. bei Hallux valgus, Hammerzehen, Mittelfußarthrodesen, Rückfußkorrekturen Abteilung für Endoprothetik, Rheuma- und Kinderorthopädie Künstlicher Gelenkersatz an Hüft- und Kniegelenk Gelenkerhaltende Eingriffe durch z. B. Beinachsengeradestellung, Beckenkorrektur Kinderorthopädie (Schwerpunkt Hüft- und Fußfehlstellungen) Rheumaorthopädie Primäreingriffe und komplexe Wechseloperationen Abteilung für Anästhesie Alle modernen Anästhesieverfahren mit Schwerpunkt Kombinationsanästhesien (Vollnarkose mit Regionalanästhesie) Narkosetiefenmessung Bei Bedarf intensive Kreislaufüberwachung und Therapie Standardisiertes Notfallmanagement Standardisiertes Patient-Blood Management Engmaschige Betreuung unserer Patienten vor, während und nach der Operation Tägliche Akutschmerzvisiten und Schmerzkonsiliardienst Chefarzt PDDr.med. Martini Lt. Arzt Dr. med. Paul Chefarzt Dr. med. Birker Abteilung für Arthroskopie, Schulterchirurgie und Fußchirurgie Arthroskopie (minimal-invasive Eingriffe) bei Verletzungen und Verschleißschäden an Knieund Schultergelenk, oberem Sprunggelenk Kreuzbandplastiken Revisionseingriffe

8 Kliniken & Fachärzte Minimal-invasive Hüftendoprothetik Die Orthopädische Klinik Schwarzach wurde für ihre Qualität mehrfach ausgezeichnet Die Orthopädische Fachklinik Schwarzach feiert ihr 50-jähriges Bestehen als Orthopädische Klinik. Sie wird für ihre Qualität in der Endoprothetik und Wirbelsäulenchirurgie seit Langem unter anderem im Focus- und Stern-Magazin und der FAZ unter den besten orthopädischen Kliniken in Deutschland gelistet. Der künstliche Hüftgelenksersatz kann eine sehr erfolgreiche Operation sein, steht jedoch immer am Ende der Behandlungskette einer Hüftgelenksarthrose, betont Privatdozent Dr. Franz Martini, Chefarzt der Abteilung Endoprothetik, Kinder- und Rheumaorthopädie der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach. Die Hüftarthrose wird fast immer zuerst konservativ behandelt, etwa durch Bewegungstherapie, entzündungshemmende Maßnahmen oder Krankengymnastik. Ergänzend können pflanzliche Präparate und entzündungshemmende Schmerzmittel gegeben, eine Akupunktur oder Gelenkspritze angewendet werden. Ein wesentlicher Pfeiler der Therapie ist die Initiative des Betroffenen. Das bedeutet tägliche Bewegung, Vermeidung von Überlastungen, auch durch Reduktion eines erhöhten Körpergewichtes. So kann eine Operation oft um Jahre hinausgeschoben werden. Operative Verfahren Sind trotz dieser Maßnahmen die Schmerzen nicht mehr erträglich, Schlaf- und Lebensqualität weit herabgesetzt, sind auch operative Verfahren zu überdenken. zent. Eine Empfehlung, die im Umkreis von 100 km keine andere Klinik mit einem Volumen über 500 Hüftprothesen pro Jahr erreicht. Baukastensystem Für dauerhaften Erfolg muss der Gelenkersatz perfekt zum Patienten passen. Verwendet werden in Schwarzach ausgereifte, moderne Systeme im sogenannten Baukastensystem. Viele verschiedene Größen und Formen garantieren die optimale Anpassung an das jeweilige Gelenk. Die Vorauswahl wird anhand der Röntgenbilder in einer Computersimulation getroffen. Während der Operation kann bei schlechter Knochenqualität oder Bandinstabilitäten aber stets auf andere Prothesensysteme ausgewichen werden, da aufgrund der hohen Fallzahlen viele Systeme bereitgehalten werden. Nach der Operation Auch in der Nachbehandlung haben sich neue Konzepte etabliert. Die Patienten werden ermuntert, aktiv frühzeitig die operierten Gelenke zu bewegen, Verbote wie früher treten eher in den Hintergrund. Verschiedene Ziele werden vereinbart – wie das Erreichen einer raschen Selbstständigkeit und die Entlassung des Patienten in die ambulante oder stationäre Rehabilitation. So ist eine Rückkehr in ein normales Leben mit Sport in der Regel nach zwei bis drei Monaten möglich. i Weitere Informationen: www.klinik-schwarzach.de ken. Analysen aus dem Deutschen Endoprothesenregister zeigen, dass Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen über 500 Hüftprothesenversorgungen pro Jahr und großer Erfahrung meist bessere Ergebnisse und niedrigere Revisionsraten erzielen. So wurden in der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach im Jahre 2025 über 550 Hüftprothesen eingesetzt. Die Komplikationsrate war dabei im Vergleich zu Zentren ähnlicher Größe an der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach um 50 Prozent niedriger. Diese guten Ergebnisse mit sehr niedrigen Komplikationsraten sind auch in der Knieendoprothetik nachweisbar. Hier wurden in der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach allein im Jahr 2025 über 1.400 Knieendoprothesen implantiert. Niedrige Transfusionsrate Die Qualität ist neben der niedrigen Komplikationsrate auch dadurch abzulesen, wie viel Fremdblut den Patienten nach einer Hüftprothesenoperation gegeben werden muss. Während die Transfusionsrate in Deutschland bei etwa drei bis zwölf Prozent liegt, lag die Rate an der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach im Jahr 2025 bei knapp unter 0,5 Prozent. Dies kann nur erreicht werden, indem bereits vor der Operation eine Blutarmut festgestellt und therapiert wird, betont Chefarzt Dr. Martini. Bei einer Versichertenbefragung der AOK erhielt die Orthopädische Fachklinik Schwarzach eine Weiterempfehlungsrate von 93 ProBlutverlust und einer schnelleren Mobilisation führen können. Dieses Verfahren wird an der Orthopädischen Fachklinik Schwarzach seit nahezu 20 Jahren mit sehr gutem Erfolg eingesetzt. Minimal-invasiv ist dabei nicht die eigentliche Operation mit Einsetzen eines künstlichen Gelenks, sondern nur der Umgang mit der Muskulatur bzw. dem die Hüfte umgebenden Gewebe. Dabei erreicht man das Hüftgelenk – ohne Muskulatur abzutrennen – zwischen den Muskelgruppen. Dieses Verfahren hat gelegentlich seine Grenzen bei sehr übergewichtigen und muskelkräftigen Patienten. Erfahrung des Operateurs Ein weiterer Grund für den Erfolg der Hüftendoprothetik ist die hohe Spezialisierung der KliniIst der Gelenkverschleiß noch nicht so weit fortgeschritten, oder sind vor allem andere Weichteilstrukturen um das Gelenk herum betroffen, kommen gelenkerhaltende Operationen in Frage. Welche hier sinnvoll sind, wird von den Spezialisten der Orthopädischen Fachklinik teils in gemeinsamen Beratungen festgelegt und ein Behandlungskonzept erstellt. Dieses beinhaltet beispielsweise Gelenkspiegelungen, sogenannte Arthroskopien mit knorpelregenerierenden Maßnahmen, aber auch korrigierende Operationen, wie eine Korrektur des Beckens oder des Oberschenkels bei angeborenen oder erworbenen Fehlstellungen. Sind aber alle konservativen und gelenkerhaltenden Maßnahmen ausgeschöpft, oder liegt bereits eine ausgeprägte Gelenkzerstörung vor, muss das Einsetzen eines künstlichen Gelenkes, einer sogenannten Endoprothese, in Erwägung gezogen werden. Künstliche Gelenke Die minimalinvasive Endoprothetik, vor allem am Hüftgelenk, hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Innovationsfelder der Orthopädie entwickelt. Hier setzen inzwischen viele Kliniken auf schonende Operationsverfahren mit kleineren Schnitten, geringerem Gewebetrauma und einer schnelleren Rehabilitation der Patienten. Bereits frühe Untersuchungen zeigten, dass minimalinvasive Techniken bei Hüftendoprothesen zu weniger Muskelverletzungen, geringerem PD Dr. Franz Martini Foto: Orthopädische Fachklinik Schwarzach RESISTENTE KEIME Antibakterielle Seifen, Desinfektionssprays und Reinigungstücher sind in vielen Haushalten fest etabliert. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass ihr regelmäßiger Einsatz erhebliche Risiken birgt. Statt einen zusätzlichen Schutz zu bieten, können diese Produkte die Entstehung antibiotikaresistenter Keime fördern und damit ein wachsendes globales Gesundheitsproblem verschärfen, warnt der VerbraucherService Bayern (VSB). Gelangen Biozide, die in vielen Hygiene- und Reinigungsprodukten enthalten sind, über das Abwasser in Kläranlagen und die Umwelt, begünstigen sie die Entwicklung resistenter Bakterien. Empfindliche Keime werden abgetötet, während resistente überleben und sich vermehren. Problematisch: Bakterien können gleichzeitig unempfindlich gegenüber Desinfektionsmitteln und Antibiotika werden. Gesundheitsorganisationen empfehlen daher, auf solche Mittel im Alltag zu verzichten. „Es reicht in den meisten Situationen zu Hause, die Hände gründlich zu waschen und zur Reinigung Wasser und normale Seife zu verwenden“, so Marianne Wolff vom VSB. Desinfektionsmittel sollten nur gezielt eingesetzt werden – etwa bei akuten Infektionen oder im Umgang mit besonders gefährdeten Personen. (pm) IhrHerz in guten Händen. Unser Universitäres Herzzentrum als Teil eines Netzwerks für das Wohl der Menschen in Ostbayern – interdisziplinär aufgestellt, innovativ ausgerichtet und regional verwurzelt. Mehr Infos unter www.ukr.de/herzzentrum

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