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2 PERSPEKTIVEN - Schule. Job. Karriere. NEUGIERIG AUF DEINE ZUKUNFT? Entdecke deine Möglichkeiten bei SCHOTTin Landshut BEREIT FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT? Bewirb dich jetzt für deine Ausbildung bei SCHOTTin Landshut. Mehr Informationen findest du unter www.schott.com/ausbildung Du fragst dich, welcher Beruf zu dir passt? Damit bist du nicht allein. Nach der Schule geht es schließlich darum, einen Weg zu finden, der dir echte Perspektiven bietet. Bei SCHOTT in Landshut entstehen Hightech-Lösungen aus Spezialglas und innovativen Werkstoffen. Ob Satelliten im All, Mikrochips für KI-Anwendungen oder Technologien, die in elektronischen Geräten weltweit zum Einsatz kommen: Viele Innovationen wären ohne die Lösungen von SCHOTT nicht denkbar. Ob im Labor, in der Logistik, in der Produktion oder im kaufmännischen Bereich: Bei SCHOTT bist du nicht nur dabei, sondern mittendrin. Du übernimmst früh Verantwortung, lernst moderne Technologien kennen und sammelst praktische Erfahrungen im Team. 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ROHR Spezialfahrzeuge bildet in folgenden Berufen aus: · Kraftfahrzeugmechatroniker (w/m/d) · Karosserie- & Fahrzeugbaumechaniker (w/m/d) · Technischer Produktdesigner (w/m/d) · Industriekaufmann (w/m/d) · Fachkraft für Lagerlogistik (w/m/d) Haben wir Dein Interesse geweckt? Hast Du Lust auf eine spannende Ausbildung? Wir bieten Dir eine umfangreiche Ausbildung in einem erfolgreichen Familienunternehmen und interessante Aufgaben mit viel Gestaltungsspielraum in einem kompetenten Team! Wir freuen uns auf Dich! Organisationstalentegesucht (m/w/d) für unser Team im NINOS KINDERHAUS RODING – Qualifikation: Pädagogische FACHkraft – Stellenumfang: Vollzeit wünschenswert – Aufgaben: Organisation, Koordination, Betreuung, Förderung, Entwicklung, Erziehung u.v.m. Mehr Infos: www.amicuspflege.de · info@amicuspflege.de Tel.: 09431/2740 · AMICUS stationäre Intensivpflege GmbH Impressum Perspektiven Schule » Job » Karriere Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer am 18. September 2026 Redaktion Sandra Schörghuber, Petra Scheiblich Anzeigen Michael Kusch, Gesamtleitung Media Sales Grafik Kerstin Geiger, Titellayout Titelbild: ©sementsova321 – stock.adobe.com Druck und Verlag Jos. Thomann‘sche Buchdruckerei, Verlag der Landshuter Zeitung KG, Porschestraße 20, 84030 Landshut Cl. Attenkofer‘sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, 94315 Straubing Ein Neustart ist immer ein Gamechanger Ob Ausbildung oder Studium: Es gibt genügend Gründe, sich auf die Zukunft zu freuen Die gute Nachricht zuerst: Wer jetzt ins Berufsleben oder ins Studium startet, Lust hat, Neues zu lernen, und bereit ist, sich für etwas wirklich einzusetzen, für den gibt es in puncto Ausbildungsmarkt eigentlich gar keine schlechten Nachrichten. Zumindest nicht in Ostbayern. Hier werden nämlich nach wie vor Fachkräfte gesucht, in nahezu jeder Branche. Ob im Gesundheitsbereich, im Handel und in der Gastronomie, im Handwerk, oder auch bei den mittelständischen Industrieunternehmen der Region wird jedes Jahr erneut intensiv um junge Leute geworben, die etwas bewegen wollen – für sich und für die Dinge, die ihnen am Herzen liegen. Nicht wenige finden ihre wahren Interessen auch erst „on the Job“ heraus, wie unsere Geschichte über einen Gärtner-Azubi zeigt. Lust zu studieren? Da bieten die Hochschulen der Region interessante und hochaktuelle Studiengänge an, wie etwa den Master „Nachhaltigkeit und Transformabildungsplatz? Dann legen sich Jugendliche in der Regel nicht auf die faule Haut, sondern absolvieren ein sogenanntes Berufsvorbereitungsjahr an einer Berufsschule. Eine solche Klasse haben wir besucht und mit Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern über Wünsche und Perspektiven gesprochen. Muss man sich Gedanken machen? Manche machen sich Sorgen, ob Künstliche Intelligenz ihnen irgendwann ihren Job streitig macht. Oder wundern sich, warum sie auf ihre KI-generierte Bewerbung kein Feedback bekommen haben. Auch das sind Themen dieser Beilage, genauso wie viele weitere Tipps rund um den Start in den Beruf oder in ein Studium. Vielleicht finden Sie hier ja die eine zündende Idee für Ihre berufliche Zukunft. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß beim Lesen! Petra Scheiblich Redaktion Perspektiven werden. Im Berufsinformationszentrum, kurz BIZ, gibt es jede Menge Input zur Berufswahl. Das Motto hier: Hilfe zur Selbsthilfe! Mangelt es am Schulabschluss oder fehlt noch der passende Ausmachen: Heute ist es normal, dass man noch einmal etwas Neues lernen oder sich beruflich umorientieren möchte. Und wer noch gar keinen Plan hat, dem kann auch geholfen tion“ an der HAW Landshut. Auch klassische Fächer wie Jura werden in dieser Ausgabe der „Perspektiven“ genauer beleuchtet. Wer nicht mehr ganz so jung ist, muss sich aber auch keine Sorgen Optimismus ist durchaus angebracht: Wer jetzt eine Ausbildung startet, investiert in eine Zukunft mit vielen Möglichkeiten. Foto: IMAGO / Westend61
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Der 46-Jährige ist seit 20 Jahren Gärtnermeister und Ausbilder. Außerdem ist er ein Bekannter von Niki Gamraths Mutter, die ihm erzählte, dass ihr Sohn sich nach dem Abbruch seines Studiums gerade neu orientiert. Huttenlocher schlug vor, dass er doch als Aushilfe im Gartencenter arbeiten könne – und daraus ist „etwas sehr Gutes entstanden“, so der Gärtnermeister. Denn Niki Gamrath gefiel die Arbeit. „Nach zwei oder drei Wochen habe ich gemerkt, dass es mir viel Spaß macht. Dann bin ich geblieben“, erzählt der 22-Jährige. Inzwischen steht er am Beginn seines zweiten Ausbildungsjahres zum Gärtner mit der Fachrichtung Zierpflanzen und dem Schwerpunkt auf Verkauf und Beratung. „Ich habe etwas gesucht, das meinen Körper beansprucht, wo ich ein bisschen aktiver bin, wo ich mehr Kontakt zu Leuten habe, weil ich auch früher sehr viele Probleme mit Menschen und soziale Ängste hatte. Durch den Kundenkontakt hat sich das auch um einiges verbessert“, erzählt Gamrath. All das bietet ihm seine Arbeit als Gärtner. Beraten und kümmern Während seiner dreijährigen Ausbildung durchläuft er die drei verschiedenen Bereiche des Gartencenters: Zimmerpflanzen, Baumschule und Gärtnerei. Ab September steht für Gamrath die Arbeit in der Baumschule an. Zuletzt war er während seines ersten Ausbildungsjahres in der Gärtnerei tätig. Hier beginnt ein typischer Arbeitstag um kurz vor acht Uhr mit einer Besprechung mit dem Chef und den Kollegen, was an dem Tag ansteht. Kommt eine Warenlieferung? Gibt es wichtige Aufgaben, die erledigt werden müssen? Anschließend werden die Pflanzen gegossen und die Verkaufsräume gekehrt, bevor um 9 Uhr das Gartencenter öffnet und die ersten Kunden eintreffen. „Ab da ist es der typische Ablauf: beraten und sich um die Pflanzen kümmern“, sagt Gamrath. Denn zur Ausbildungsstation Gärtnerei für den Berufsalltag benötigt werden. Besser als gar nichts? Dann stehen einem mit der Ausbildung viele Möglichkeiten offen, aufgrund des Fachkräftemangels sind die Übernahmechancen sehr gut. Der Beruf ist laut Huttenlocher zukunftssicher und krisenfest. Man beschäftige sich mit aktuellen Themen wie Hitze- und Umweltschutz, etwa mit der Begrünung von Dächern und Fassaden. Trotzdem kämpft der Berufsstand mit Vorurteilen. Gärtner sei besser als gar nichts, bekommt Markus Huttenlocher öfter zu hören. Der Beruf werde nicht als das wahrgenommen, was er sei, nämlich vielfältig, spannend und auch herausfordernd. Das ärgert den 46-Jährigen. „Wir können Menschen glücklich machen, die Umwelt verändern, das Klima verändern – wir Gärtner können das“, betont er. Auch Niki Gamrath würde sich mehr Respekt und Wertschätzung für den Beruf wünschen. Er plant, nach der Ausbildung und einer gewissen Zeit als Geselle den Meister zu machen – und selbst auszubilden. „Ich glaube, dass ich Gefallen daran hätte“, meint er. Sandra Schörghuber i Das Gartencenter Bayerstorfer bietet zum Ausbildungsstart 2027 wieder Ausbildungsplätze für Gärtner und Gärtnerinnen im Zierpflanzenbereich mit dem Schwerpunkt Beraten und Verkaufen an. Praktika können in dem Betrieb ebenfalls absolviert werden. und mit Gewalt aus dem alten Topf geholt. Die Wurzeln müssen mit großen Messern bearbeitet werden. Man steht teilweise bis zu den Schultern im Dreck – und Niki Gamrath ist mit Freude dabei. „Ich liebe es, große Pflanzen umzutopfen, mich danach auch darum zu kümmern, dass es denen gut geht, dass sie gut heilen, dass sie wieder gut verwurzeln – das macht mir Spaß“, erzählt der Azubi. Ein Gespür für Pflanzen brauche man für den Beruf, das Interesse müsse da sein, so Markus Huttenlocher. Schulische Noten sind ihm hingegen nicht so wichtig. Ein Mittelschulabschluss ist ausreichend. Grundkenntnisse in Mathematik sollten vorhanden sein, da Flächen- und Prozentrechnung auch genießt, den ganzen Tag aktiv zu sein“, so der 22-Jährige. Schultertief im Dreck Eine gewisse körperliche Gesundheit muss man für die Ausbildung und den Beruf laut Gärtnermeister Markus Huttenlocher aber mitbringen. Denn schweres Heben gehört dazu, ebenso die gebückte Arbeit an den Verkaufstischen mit den Pflanzen. Und manchmal muss man den Gewächsen besonders rigoros zu Leibe rücken: Vor Kurzem haben die beiden zum Beispiel einen großen Olivenbaum für einen Kunden umgetopft. Hier kommt schweres Gerät zum Einsatz – der Baum wurde mit einer HochhubAmeise zwei Meter hochgehoben die Fächer Vermarktung und Dienstleistung sowie das Gestalten von Schalen oder Balkonkästen auf dem Stundenplan. Ein großes Thema, dem sich der Unterricht widmet, sind die Pflanzenkenntnisse. Wie ist eine Pflanze aufgebaut? Wie funktioniert ihr Stoffwechsel? Und wie lautet ihr botanischer Name? Das erinnert nicht umsonst an das klassische Schulfach „Biologie“ und für das Auswendiglernen von Bezeichnungen wie „Euphorbia pulcherrima“ – die wissenschaftliche Bezeichnung für den Weihnachtsstern – ist auch einmal Geduld und Fleiß gefragt. 15 Kilometer pro Tag Meistens verbringt Gamrath drei Wochen im Betrieb und dann eine Woche in der Schule, doch der Turnus kann in den Ferien abweichen – und während der Hochsaison Anfang April bis Anfang Juni. Denn sobald sich der Frühling seinem Ende zuneigt, wollen die meisten ihre Balkone und Beete neu gestalten. Über 1.000 Kunden kommen in dieser Zeit beispielsweise an einem Freitag ins Gartencenter, erzählt Markus Huttenlocher. Für die 25 Mitarbeiter bedeutet das, im Laufschritt über die Verkaufsfläche zu eilen. Eine Strecke von 15 bis 17 Kilometern kommt hier schnell zusammen. Die dafür nötige Kondition entwickelt sich laut Niki Gamrath mit der Zeit. Am Anfang hatte er mit schmerzenden Füßen zu kämpfen, auch der Rücken habe wehgetan. Doch: „Irgendwann kommt der Punkt, wo man merkt, dass man das nicht nur aushält, sondern gehört auch die Eigenproduktion von Pflanzen: darunter Gemüse wie Tomaten und Gurken, Violas – oder Weihnachtssterne. „Eine sehr intensive Kultur, wo man viel Arbeit und Pflege reinstecken muss“, erklärt Gamrath. Drei bis vier Mal pro Tag muss er nach den Pflanzen sehen, kontrollieren, ob der Wasserhaushalt stimmt und die Weihnachtssterne überbrausen. Herausforderung: Gießen Dabei ist das Gießen generell eine herausfordernde Aufgabe. „Ich habe es immer noch nicht ganz drauf, aber ich habe am Anfang bestimmt zwei bis drei Monate gebraucht, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Pflanzen wie viel Wasser brauchen“, erzählt Niki Gamrath. „Das richtige, korrekte Gießen ist die schwierigste Arbeit von Gärtnern“, pflichtet ihm sein Ausbilder Markus Huttenlocher bei. „Es passiert selbst mir, dass ich es falsch einschätze, weil jede Pflanze individuell ist. Jede Pflanze steht für sich – das macht die Schwierigkeit aus.“ Aber auch Themen wie Düngerund Erdlehre, Temperatur- und Kulturführung oder der Einsatz von Nützlingen zur Schädlingsbekämpfung spielen bei der Produktion von Pflanzen eine Rolle. All das lernt Niki Gamrath nicht nur in seinem Ausbildungsbetrieb, sondern auch in der Marianne-Rosenbaum-Schule in Straubing. Neben der Kulturführung, zu der unter anderem das Vermehren und Erhalten von Pflanzen gehört, stehen hier unter anderem Weihnachtssterne sind arbeitsintensiv. Niki Gamrath muss sich täglich um sie kümmern und zum Beispiel – wie hier auf dem Bild – zum richtigen Zeitpunkt zurückstutzen, damit sie schön buschig wachsen. Fotos: Sandra Schörghuber Über Blümchen freut sich jeder, findet auch Markus Huttenlocher. Doch der Gärtnerberuf wird laut dem 46-Jährigen oft unterschätzt. Der 22-Jährige liebt die Arbeit mit den Pflanzen. „Ich will etwas Schönes in die Welt bringen und den Leuten eine Freude machen“, sagt er. EIN BERUF – VIELE MÖGLICHKEITEN Bei der Gärtnerausbildung werden sieben verschiedene Fachrichtungen angeboten: Baumschulgärtner, Gemüsegärtner, Obstgärtner, Friedhofsgärtner, Landschaftsgärtner, Staudengärtner sowie Zierpflanzengärtner, wobei hier noch zwischen den Schwerpunkten Verkauf und Beratung sowie Produktion unterschieden wird. Weiterbildung oder Studium? Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung stehen viele Karrierewege offen: Sei es der Techniker oder Meister oder zum Beispiel auch die Weiterbildung zum Fachagrarwirt für landwirtschaftliche Direktvermarktung, die sich mit Marketing und Kommunikation beschäftigt. Mit dem (Fach-)Abitur können Gärtner außerdem Gartenbau oder Landschaftsarchitektur studieren oder mit dem passenden Master in der Tasche als Berufsschullehrer arbeiten. Mehr Informationen zu der Ausbildung und den Perspektiven, die sie ermöglicht, gibt es unter www.beruf-gaertner.de. 3 PERSPEKTIVEN - Schule. Job. Karriere.
4 PERSPEKTIVEN - Schule. Job. Karriere. Wegweiser für Planlose ... und nicht nur für die: Das Berufsinformationszentrum in Landshut unterstützt bei Berufswahl und Jobsuche Jeder Mensch steht irgendwann an einem Scheideweg, die meisten sogar mehrmals im Leben. Besser gesagt: im Berufsleben. Wer an so einem Punkt angelangt ist, an dem er Entscheidungen treffen muss, die seine Zukunft ziemlich beeinflussen werden, muss damit nicht alleine zurechtkommen. Damit der schwierige erste Schritt nicht so schwerfällt, gibt es das Berufsinformationszentrum der Bundesagentur für Arbeit LandshutPfarrkirchen, kurz: das BIZ. Wenn man das BIZ in Landshut betritt, kommt man in helle, offene Räume, von draußen leuchtet das Grün der üppigen Bepflanzung herein, und am Empfang wird man mit einem Lächeln begrüßt. Für jemanden, der so gar nicht weiß, wo es nach der Schule langgehen soll, ist das schon mal ein guter Start. Und das sind gar nicht so wenige junge Leute. „Viele kommen erst, wenn sie das Zeugnis in der Hand haben, oder am Ende der Ferien“, sagt Bernhard Peisl, Leiter des fünfköpfigen Teams, das den Besuchern hier zur Seite steht. Die Aussichten, doch noch ab Herbst ins Berufsleben einsteigen zu können, sind auch für „Spätzünder“ gar nicht so schlecht. „Es gibt immer noch mehr offene Stellen als Bewerber“, erklärt Doris Schramm, Pressesprecherin der Arbeitsagentur LandshutPfarrkirchen. Konkret ist das BIZ ein Ort zur Selbstinformation: Hier gibt es jede Menge Broschüren und Flyer, vor allem aber Computer und Tablets, an denen man sich in Ruhe in Online-Recherchen auf der Suche nach dem richtigen Ausbildungsplatz oder einem passenden Praktikum vertiefen kann. „Wir stehen hier als Digitale Scouts bereit“, sagt Peisl. Eine richtige Berufsberatung ist zwar nicht möglich, „doch wir sind mit den Kollegen verzahnt“, sodass der Kontakt gleich hergestellt werden kann. Die Arbeitsagentur bietet eine Vielzahl von Tools wie Berufs- und Persönlichkeitstests sowie Jobportale, über die man fündig werden kann. „Wenn ich einfach so ins Netz gehe, erschlägt mich die Menge an Informationen“, weiß Bernhard Peisl. Ein Scout könne da den Weg weisen. Sich erst mal seiner Stärken bewusst werden „Wir schauen erst mal, wie weit die Person im Prozess bereits ist“, erklärt Peisls Kollegin Susanne Kindsmüller. „Viele sagen, sie wissen noch gar nicht, was sie tun wollen“. Doch auch für Schulabgänger, die noch total planlos beachten: In welchem Beruf gibt es überhaupt offene Stellen?“ Fest steht: Die Arbeitsagentur ist mit den Arbeitgebern in der Region bestens vernetzt. Auch die Eltern können ihre Kinder ins BIZ begleiten, dafür ist extra am Donnerstagnachmittag geöffnet. Oft seien es eben auch Mama oder Papa, die plötzlich feststellen: „Jetzt pressiert’s“, weiß Peisl. Berufe live erleben mit Experten vor Ort Außerdem gibt es hier regelmäßig Live-Veranstaltungen zu den Themen Berufswahl und Bewerbung. Kürzlich stellten Vertreter von Zoll und Bundeswehr ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Oft geht es auch um Nischenberufe wie Förderlehrer oder um Berufe rund ums Autohaus oder Hotel. Selbst kleine Messen werden ausgerichtet, zum Beispiel „Beschäftigung am Flughafen“. „Mit Experten vor Ort kann man gut das Feuer entfachen“, meint Peisl. Immer wieder werden auch Bewerbungstrainings und die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch angeboten. Dies ist aber nur die eine Hälfte des Serviceangebots im BIZ. Die zweite betrifft die Unterstützung rund um e-Services der Bundesagentur für Arbeit. Vieles läuft hier nur noch online ab, und nicht alle Kunden können sich im digitalen Dschungel zurechtfinden. Anderen fehlt einfach die nötige Hardware, um zum Beispiel eine Bewerbung auszudrucken. Auch diese Kunden – so werden alle genannt, die mit einem Anliegen zur Arbeitsagentur kommen – finden hier das technische Equipment wie Drucker und Scanner und falls nötig auch persönliche Hilfestellung vor. Nur keine 0815-Bewerbung! Neben Kunden mit Migrationshintergrund, für die es hier auch eine Anerkennungsberatung für Berufsabschlüsse gibt, kommen immer wieder Menschen, „die sich seit 20 Jahren oder mehr nicht beworben haben“, berichtet Susanne Kindsmüller. Auch denen werde mit Vorlagen und Tipps geholfen, damit es am Ende „keine 0815-Bewerbung“ wird. Bei einem Ratschlag sind sich alle im BIZ-Team völlig einig: Die beste Bewerbung sei immer noch, als Mensch zu überzeugen. Das schaffe man aber meist nicht mit einem Motivationsschreiben, sondern nur über ein Praktikum. Ein Tipp, der für Schulabgänger genauso gilt wie für etwas ältere Bewerber. Petra Scheiblich rufe passen überhaupt zu meinen Talenten und Interessen? So wird die Berufswahl immer konkreter. Dann aber kommt auch die Realität noch mit ins Spiel, sagt Kindsmüller: „Bevor man zu träumen anfängt, sollte man auch man auch ein gutes Ergebnis, also eine Richtung, in die es gehen könnte.“ Im nächsten Schritt kommt die erste große Recherchearbeit, bei der man sich einzelne Berufsfelder genauer ansieht: Welche Beman sein persönliches Stärkenprofil erstellen und sich Gedanken darüber machen, was einen wirklich interessiert. Wichtig sei bei diesem Test, „dass man sich Zeit nimmt und ehrlich ist“, so Kindsmüller. „Dann bekommt sind, hat die Arbeitsagentur Tools: zum Beispiel die Webseite „Mein-Beruf.de“, auf der man einen „Berufswahlfahrplan“ in acht Schritten durchlaufen kann. Der beginnt erst mal mit einem Selbsttest: Mit „Check-U“ kann Ruhige Atmosphäre und Mitarbeitende, die sich Zeit nehmen: ein guter Start für Jobsuchende. Das BIZ ist auch ein Ort für Kunden der Arbeitsagentur, die Hilfe beim e-Service brauchen. Noch nicht den Traumberuf gefunden? Bernhard Peisl, Susanne Kindsmüller und Katrin Ahnert helfen auf die Spur. Fotos: Petra Scheiblich
Möbel biller bietet dir spannende Chancen ■ Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement ■ Kauffrau/Kaufmann für E-Commerce ■ Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel ■ Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice ■ Fachkraft für Lagerlogistik ■ Gestalter/in für visuelles Marketing ■ Fachinformatiker/in für Systemintegration ■ Koch/Köchin billers Stuben Ob kreativ in der Deko, Marketing, digital im E-Commerce, technisch in der IT oder mitten im Geschehen im Verkauf – bei uns kannst du deine Talente entfalten und gleichzeitig Neues entdecken. „Uns ist wichtig, dass du dich bei uns wohlfühlst, Verantwortung übernimmst und mit Freude an deine Aufgaben gehst. Eine Ausbildung bei Möbel biller ist der erste Schritt in deine Zukunft – und wir begleiten dich dabei“, betont die Unternehmerfamilie. Und das Beste: Auch nach deiner Ausbildung warten bei uns viele Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln und immer wieder neue Wege zu gehen. So wächst du nicht nur mit deinen Aufgaben – sondern auch persönlich. Mit über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mittlerweile 30 Auszubildenden sind wir ein starkes Team, in dem du dich von Anfang an willkommen fühlen wirst. Dazu gibt es viele Extras: faire Vergütung, Zeugnisprämien, Teamevents, Fitnessangebote und unsere gemütliche biller-Pausenlounge. Starte mit uns in deine Zukunft – entdecke deine Stärken und werde Teil der biller-Familie. Jetzt bewerben Möbel-Center biller GmbH, 84174 Weixerau, Am Moos 17 www.biller.de ”Du willst mehr als nur irgendeinen Job – du willst etwas finden, das zu dir passt?“ Dann bist du bei Möbel biller genau richtig. Wir begleiten dich auf deinem Weg und geben dir die Chance, herauszufinden, was dir Freude macht. Zum Ausbildungsstart 2027 suchen wir: ■ Fachkraft für Lagerlogistik (auch noch für 2026) ■ Fachinformatiker/in für Systemintegration ■ Koch/Köchin billers Stuben Eine Akademie für Azubis Die Volkshochschule Landshut-Land startet ein Programm zu Soft Skills für die Generation Z Mancher, der jetzt eine Ausbildung anfängt, kommt sich vor, als befände er sich plötzlich in einer ganz anderen Welt. Plötzlich sind da Erwartungen an einen, die viele junge Menschen zuvor nicht haben kommen sehen. Vor allem die Kommunikation mit den Menschen in der Arbeitswelt birgt da so manche Herausforderung. Genau darum geht es in der „Azubi-Akademie“, die von der Volkshochschule Landshut-Land ins Leben gerufen wurde. „Uns ist aufgefallen, dass bei den Auszubildenden und Praktikanten, die zu uns kommen, die für uns normalen Etiketten-Standards nicht mehr so gängig sind“, erklärt Carina Paintner, Leiterin der VHS Landshut-Land. Das fängt bei einfach Fragen an, wie etwa: Wen darf ich in der Arbeit duzen? Wie grüßt man die Leute? Wie meldet man sich am Telefon? Auch die Wortwahl und überhaupt die Ausdrucksweise sei im Berufsleben eine andere als in der Schule oder in der Freizeit, meint Cases Feingefühl an die Hand geben.“ Neuland ist für viele auch der Umgang mit dem selbstverdienten Geld. Das Modul „Dein Geld im Griff“ will hier Hilfestellung leisten. Soft Skills für den Berufsalltag Auch die Betriebe haben Vorteile, wenn sie ihre Azubis das Programm durchlaufen lassen, heißt es bei der Volkshochschule: Die jungen Leute würden dadurch gezielt gefördert und gestärkt, was mehr Motivation und weniger Abbrüche zur Folge habe. Die hier vermittelten Soft Skills könnten im Arbeitsalltag sofort umgesetzt werden. Der Unterricht findet in kleinen Gruppen von sieben bis zwölf Auszubildenden im Mehrzweckgebäude in der Bauhofstraße 1a in Ergolding statt. (pe) i Anmeldungen zu den einzelnen Modulen sind auf der Webseite der VHS LandshutLand möglich. in die Ausbildung ihres Nachwuchses sehen. Azubis, die auf eigenen Wunsch das Programm durchlaufen möchten, könnten sie zumindest zu diesen Zeiten freistellen. Die Themen sind spannend: Von effektivem Lernen und dem Umgang mit Prüfungsangst, reichen sie über den Erwerb von Bewerbungskompetenz und einen „Business-Knigge“ für professionelles Auftreten in der Geschäftswelt bis hin zu wichtigen Kernkompetenzen in der Kommunikation: „Sicher Kommunizieren im Berufsalltag“ und „Persönlichkeitstypen (er)kennen“ lauten hier die Überschriften. Dann geht es auch noch um Konfliktmanagement, was gerade beim Aufeinandertreffen verschiedener Generationen nützlich werden könnte. „Die Azubis sollen hier verstehen lernen, wie ältere Generationen aufgewachsen sind“, erklärt Carina Paintner. Schließlich seien diese keine „Digital Natives“ und würden viele Situationen deshalb anders handhaben. „Da wollen wir ein gewisrina Paintner: „Wir wollen da in der Anfangszeit eine Art Leitfaden zur Verfügung stellen.“ Das Programm startet erstmalig in diesem Oktober, dauert rund zwei Monate und richtet sich an junge Leute, die gerade eine Ausbildung begonnen haben. Es besteht aus insgesamt acht Modulen zu je drei Stunden, wobei jedes davon auch einzeln gewählt werden kann. Lohnende Investition in den Nachwuchs Bei der VHS sieht man dies vor allem als ein Angebot an kleine und mittlere Betriebe an, die keine eigenen Möglichkeiten haben, ihren Auszubildenden solche Basics zu vermitteln. Entsprechende Unternehmen im Einzugsbereich hat man dafür extra angeschrieben. Die Module finden während der Arbeitszeit statt – Montag oder Mittwoch vormittags und Donnerstag nachmittags. Paintner geht davon aus, dass die Firmen die Kosten von 96 Euro pro Modul als eine angemessene Investition Der Einstieg ins Berufsleben eröffnet vielen Azubis eine neue Welt. Die VHS Landshut-Land will mit ihrer „AzubiAkademie“ Unterstützung leisten. Foto: Imago 5 PERSPEKTIVEN - Schule. Job. Karriere.
6 PERSPEKTIVEN - Schule. Job. Karriere. Ausbildung beim Landkreis Landshut! Komm in unser Team! Verwaltungsfachangestellte(m/w/d) in der Fachrichtung Kommunalverwaltung Wir freuen uns auf Deine Bewerbungs bis spätenstens 30.09.2026 über das Bewerberportal des Landkreises Landshut. www.landkreis-landshut.de Begleiten statt bestimmen Wie Eltern ihren Kindern bei der Berufswahl zur Seite stehen können Das Schulpraktikum steht kurz bevor, doch der Nachwuchs hat noch keinen Platz. Oder: Der Abschluss ist geschafft, aber keine Ausbildung in Sicht. Jetzt werden viele Eltern nervös. Sollte man sich einmischen oder lieber zurückhalten? Wie können Eltern ihre Kinder bei der Berufsfindung sinnvoll unterstützen? Daliah Karp, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit Köln, und Marion Schwarz aus dem Bundesverband für Kinderund Jugendlichenpsychotherapie (bkj), erklären, wie Eltern sich in dieser Phase verhalten sollten. Die Rolle der Eltern: Vorbilder, Motivatoren, Nervensägen – je nach Situation können Eltern sehr unterschiedliche Rollen haben. In Bezug auf die Berufsorientierung ihrer Kinder sollten Eltern vor allem Begleiter sein, findet Marion Schwarz. „Es geht darum, für die Kinder da zu sein, das Gespräch anzubieten. Gut ist es, auch mal praktische Vorschläge zu machen, aber nicht zu dirigieren“, sagt sie. Nicht mit dem eigenen Lebensweg kommen! Je nachdem, wie gut sich das Kind bereits in der Welt der Berufe orientiert habe und wie es um seinen Entwicklungsstand und die persönlichen Interessen stehe, gebe es nicht nur den einen Weg, wie Eltern handeln sollten. „Das muss man ausloten. Schwierig wird es, wenn Eltern den Jugendlichen mit ihrem eigenen Lebensweg kommen. Das können Jugendliche oft schwer annehmen“, so Schwarz. Erste Schritte in Sachen Berufsfindung: Um über die Zukunftsplanung in ein erstes Gespräch zu kommen, bieten sich oft Berufsorientierungsangebote der Schulen wie Potenzialanalysen oder Schulpraktika an, sagt Daliah Karp. „Es ist ein guter Einstieg, um locker über das Thema zu sprechen und ein erstes Gefühl zu entwickeln, wie das eigene Kind tickt“, so Karp. Wichtig sei, die Kinder merken zu lassen, dass man sich für ihre sollten Eltern ihre eigene Erwartungshaltung hinterfragen und nicht auf einen bestimmten Schulabschluss oder die Bestnote nach der Ausbildung drängen. „In der Berufswahl muss auch ein Scheitern möglich sein dürfen. Das sind alles Erfahrungen, die wichtig für das ganze weitere Leben sind“, so Schwarz. Oft könne es sinnvoll sein, mit den Kindern gemeinsam eine Berufsberatung aufzusuchen. Allerdings empfiehlt Daliah Karp den Eltern, im Wartezimmer zu bleiben. „Die Jugendlichen sind sonst oft blockiert. Eltern müssen auch lernen loszulassen und ihren Kindern zuzutrauen, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen.“ Alternativen bei Orientierungslosigkeit finden: Wer gänzlich ohne Orientierung ist, dem können Potenzialanalysen bei der Bundesagentur für Arbeit eine erste Perspektive geben. „Oft können junge Menschen gut benennen, was sie nicht machen wollen. So kann man sich herantasten“, sagt Karp. Wichtig sei, dass die Tests wirklich von den Jugendlichen und nicht den Eltern durchgeführt werden. „Es geht ja gerade darum, die Stärken und Schwächen zu erkennen“, so Karp. Manchmal aber ist schlichtweg noch nicht der richtige Zeitpunkt gekommen, um in die Berufswelt zu starten. Dann empfiehlt Marion Schwarz, gemeinsam über Alternativen wie ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Work and Travel nachzudenken. „Auch das kann Druck rausnehmen.“ Wann fachliche Hilfe nötig wird Hilfe in Anspruch nehmen: Ist der Nachwuchs völlig antriebslos, können auch andere Probleme dahinterstecken. „Manche Jugendliche werden depressiv, weil sie unter der eigenen Ratlosigkeit leiden“, sagt Schwarz. Dann sollte man signalisieren, dass man die Sorge wahrnimmt, für den Jugendlichen da ist und sich zugleich zurücknehmen kann. Sie empfiehlt, dann fachliche Hilfe zur Abklärung in Anspruch zu nehmen. (dpa-tmn) Praktika durchaus für sich nutzen kann. Viele Eltern nehmen ihren Kindern alles ab und entscheiden über ihren Kopf hinweg. Andere interessiert es gar nicht“, so Karp. Der goldene Mittelweg sei das Ziel. Aufmerksam und kommunikativ bleiben – das hilft auch bei der Wahl des Bildungswegs nach der 10. Klasse. Verfolgen Eltern die Wahl der Schule und des fachlichen Schwerpunkts nicht mit, kann es fatal sein, sagt Karp. „Man sollte nicht wählen, was der beste Freund wählt, sondern gezielt nach den eigenen Interessen schauen“, so die Expertin. Die eigenen Erwartungen hinterfragen Was Eltern nicht tun sollten: Ebenso schwierig kann es werden, wenn Eltern ihre Kinder mit zu vielen Informationen versorgen. „Dann ruhen sich Jugendliche irgendwann darauf aus“, sagt Karp. „Denn die Kinder sollen lernen, wie sie sich selbst informieren, um eine gute Entscheidung für sich zu treffen und dafür auch Angebote wie die Berufsberatung an ihrer Schule nutzen.“ Auch Überlegungen interessiert. Dabei ist jedoch Feingefühl gefragt. Nachfragen wie: „Sag mal, was du werden willst“ hält Marion Schwarz für unpassend. „Man sollte nicht mit der Tür ins Haus fallen oder den Jugendlichen vermitteln, sie bräuchten schon einen definitiven Plan, was sie ihr ganzes Leben lang machen wollen. Das überfordert sie oft“, sagt die Psychotherapeutin. Gemeinsam nach Ideen suchen Wie stark sich Eltern einmischen sollten: Stattdessen gilt es, gemeinsam mit dem Nachwuchs Ideen zu schmieden und Informationen zu sammeln. Zum Beispiel über passende Praktikumsplätze. Die seien im Hinblick auf die Berufsfindung „immens wichtig“, sagt Daliah Karp. Deshalb sollte man beim Praktikum auch nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen und das Kind beispielsweise in der eigenen Firma, bei Verwandten oder beim Regaleinräumen im Supermarkt unterbringen. „Es ist wichtig, dass Eltern ihren Kindern vermitteln, dass man Unterstützen, aber keinen Druck ausüben: Auch für Eltern ist die Berufswahl des Kindes eine Herausforderung. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn Johannes Schipp ist Fachanwalt für Arbeitsrecht. Foto: DieckmannFotodesign/dpa-tmn Nach der Bewerbung Habe ich Anrecht auf eine Rückmeldung? Tagelang aufs Handy gestarrt, ständig den Posteingang gecheckt – doch die Antwort vom Wunsch-Arbeitgeber auf die Bewerbung bleibt aus. Außer Nachfragen lässt sich da oft nichts machen. Oder doch? Wer sich auf einen Job bewirbt, wartet natürlich gespannt auf eine Antwort. Doch da können Bewerber manchmal lange warten – denn so mancher potenzielle Arbeitgeber meldet sich gar nicht erst zurück. Haben Bewerber überhaupt einen Anspruch auf eine Rückmeldung? „Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Bestimmung, die vorschreibt, dass ein Arbeitgeber auf eine Bewerbung reagieren muss“, erklärt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Das heißt, der Arbeitgeber muss nicht nur keine Absage verschicken, sondern kann auch etwa auf eine Empfangsbestätigung oder Ähnliches verzichten. Zwar erwarten Bewerber zurecht, dass zumindest eine Antwort kommt. Verpflichtend ist diese aber nicht. Ausnahmen im öffentlichen Dienst Wenn es um eine Stelle im öffentlichen Dienst geht, kann es Ausnahmen von dieser Regel geben. So steht im Grundgesetz, dass jeder Deutsche nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt hat, so Schipp. Wer sich also bei einem öffentlichen Arbeitgeber bewirbt, kann mit einer Antwort rechnen, da dem Arbeitgeber sonst vorgeworfen werden kann, dass er den Bewerber in seinen Grundrechten beeinträchtigt. Noch strenger sind die Vorgaben, wenn Bewerber eine Schwerbehinderung haben. Denn bei Jobs im Öffentlichen Dienst müssen Schwerbehinderte, solange sie fachlich nicht offensichtlich ungeeignet sind, grundsätzlich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden, erklärt der Fachanwalt. Der Arbeitgeber ist demnach zu einer Reaktion auf die Bewerbung verpflichtet. (dpa/tmn) Oft fließt viel Mühe in eine Bewerbung – ärgerlich, wenn man dann keine Antwort vom Wunsch-Arbeitgeber bekommt. Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn
Dubist unser Mehrwert. Gemeinsam bringen wir unsere Region nach vorne. Gestalte mit uns die Zukunft: Bewirb dich jetzt! Zusammensind wir mehr. #Mehr als eine Bank. Lisa-Marie Held & Codrin Nechita Auszubildende DORST Technologies GmbH Pfingstreiterstr. 35, 93444 Bad Kötzting andreas.nicklas@dorst.de / 09941 9445-123 YOUR INNOVATION PARTNER Ausbildungsplatz gesucht? Ausbildungsberufe - Mechatroniker* - Industriemechaniker* - Elektroniker für Betriebstechnik* oder Automatisierungstechnik* Duales Studium - Dualer Student Mechatronik* - Dualer Student Maschinenbau* Jetzt bewerben Jetzt noch für 2026durchstarten oder direkt für 2027bewerben Bad Kötzting *m/w/d Bleiben Sie informiert – die Zeitung bringt die Welt zu Ihnen! Was ziehe ich bloß an? Jede Branche hat ihren eigenen Stil – wie man seinen Look auf die Arbeit einstellt Die Ausbildung startet – doch die Shirts aus Schulzeiten sind nicht das Wahre? Was Auszubildende am ersten Tag im Unternehmen – und vielleicht auch danach – wirklich im Schrank lassen sollten. Wie viel eigener Stil geht gut? Was ziehe ich eigentlich an, am ersten Tag im Unternehmen? Eine Frage, die sich wohl viele künftige Auszubildende vor Ausbildungsstart stellen. Ein Tipp, damit man sich am Schluss nicht over- oder underdressed und unwohl fühlt: Gleich im Vorstellungsgespräch fragen, welche Kleidung von Azubis erwartet wird – oder zumindest vor Ort darauf achten, wie die Outfitordnung im Unternehmen aussieht. Aufschluss können auch die Firmenwebsite oder ein gesonderter Besuch im Ausbildungsbetrieb geben, rät die Stilberaterin Dunja Heß. Oder man wirft einen Blick auf den ein oder anderen Social-Media-Post des Unternehmens: Anhand der geteilten Fotos kann man sich womöglich ein Bild über den Style der dort gezeigten Kolleginnen und Kollegen machen. Layering: Einfach etwas ausziehen Das alles hilft nicht weiter? Dann lässt sich ganz generell sagen: „Vom Gefühl her ist das Outfit nicht mehr der lockere Tag in der Schule“, so Dunja Heß. Damit wäre man in den meisten Firmen doch eher underdressed. Aber man muss sich in der Regel auch nicht am Dresscode einer Hochzeit oder der eigenen Konfirmation orientieren. „Es ist eher der festliche 80. Geburtstag deines Opas, für den du deine guten Sachen trägst“, so Heß, die „Corporate Dresscode“-Beratung anbietet und entsprechende Konzepte mit Unternehmen entwickelt. Ihr Tipp, der nicht nur bei wechdes im eigenen Kleiderschrank? Wenige Basics wie etwa zwei Hemden für die ersten Tage anzuschaffen, kann nicht schaden. Keine große Shoppingtour vorab Aber: „Kauft nicht gleich alles neu“, rät Heß. Denn wer mit der Shoppingtour oder der Großbestellung noch ein bisschen wartet, hat bald bessere Einblicke in den Ausbildungsalltag und kann nach und nach entscheiden, welche Stücke im Kleiderschrank wirklich fehlen. (dpa-tmn) haltend oder neutral sein“, so Heß. Gerade wenn man neu im Unternehmen ist, kann es ihr zufolge für den eigenen Wiedererkennungswert sogar sinnvoll sein, den persönlichen Stil in die Garderobe einfließen zu lassen. Ein paar Dinge sollten Auszubildende im Ausbildungsalltag aber dennoch im Kleidungsschrank lassen: bauchfreie Tops, zerrissene Hosen, Jogginghosen, Flipflops oder Schlappen. Und auch abgenutzte Kleidung oder Schuhe bleiben Heß zufolge besser daheim. Es gibt einfach gar nichts Passenselhaftem Wetter, sondern auch bei Jobanlässen gut funktioniert: „einen Zwischenweg“ wählen und ein wenig Layering betreiben. Statt Anzug und Hemd trägt man also etwa eine Jeans zum Hemd oder zur Bluse – und einen Blazer darüber. „Sollte es zu schick sein, kann man den Blazer immer noch ausziehen“, so Heß. Schlappen und Flipflops bleiben daheim Gut zu wissen für alle, denen ein klassischer Büro-Look ein Graus ist: „Es muss nicht immer zurückWie mache ich stilmäßig im Job alles richtig? Diese Frage beschäftigt viele Berufseinsteiger. Foto: Christin Klose/dpa-mag Mehr als Fachwissen Welche Skills im Beruf heute zählen Fachwissen allein reicht im Berufsalltag längst nicht mehr aus. Heute sind digitale, soziale und adaptive Kompetenzen gefragt. Doch welche Fähigkeiten zählen wirklich – und wie gelingt eine gezielte Weiterbildung, ohne sich im Dschungel unzähliger Angebote zu verlieren? Viele berichten von frustrierenden Bewerbungsprozessen: unklare Rückmeldungen, Absagen ohne Begründung. Welche Fähigkeiten gefehlt haben, wird den Bewerbern nicht klar. Und wer sich eigeninitiativ weiterbildet, steht vor einer Vielzahl ähnlich klingender Kurse. Welche Qualifikationen sind tatsächlich gefragt – und lohnen sich langfristig? KI-gestützte Lernsysteme bieten hier Orientierung. Sie analysieren individuelle Kompetenzprofile, gleichen diese mit aktuellen Jobanforderungen ab und schlagen passende Lerninhalte vor. So entstehen Weiterbildungsfahrpläne mit echten Perspektiven – für Arbeitnehmende wie für Unternehmen. Besonders wichtig sind heute Fähigkeiten wie der gezielte Umgang mit KI, Datenkompetenz, kritisches Denken, Kommunikationsstärke, Kreativität sowie Selbstorganisation. Diese Skills entscheiden zunehmend über beruflichen Erfolg. Klassische Bildungswege allein reichen dafür oft nicht aus – gefragt sind praxisnahe Formate, Microlearning und Lernen im Arbeitsalltag. Wie Kompetenz sichtbar wird Petra Timm, Pressesprecherin eines großen deutschen Personaldienstleisters, bringt es auf den Punkt: „Wer KI sinnvoll nutzt und zugleich empathisch im Team agiert, wird zur Schlüsselfigur für Innovation. Mein Rat: Lernsituationen aktiv nutzen – zum Beispiel beim Testen neuer Tools oder im Austausch mit anderen Abteilungen. So wird Kompetenz sichtbar.“ Arbeitnehmende, die gezielt in ihre Fähigkeiten investieren, bleiben anschlussfähig und flexibel. Die Arbeitswelt verändert sich – wer mitlernt, bleibt vorn. (txn) Weiterbildung zahlt sich aus, wenn sie zu den eigenen Zielen passt. Wer gezielt in neue Kompetenzen investiert, bleibt am Arbeitsmarkt gefragt. Foto: txn/Randstad 7 PERSPEKTIVEN - Schule. Job. Karriere.
8 PERSPEKTIVEN - Schule. Job. Karriere. TEISNACH Jetzt deine Zukunft entdecken: ▶Ausbildung ▶Duales Studium ▶Praktikum Dachdecker Bauspengler Meisterbetrieb Leutner GruberGmbH Du willst im Leben nach vorne kommen? Dann fange oben an Dauer der Ausbildung: Dachdecker: 3 Jahre · Spengler: 3,5 Jahre Wir bieten: • Möglichkeit eines Praktikums • eine fundierte und umfassende Ausbildung • gute Ausbildungsvergütung und Sozialleistungen • sicheren Arbeitsplatz Wir erwarten: • Qual. Mittelschulabschluss oder mittlere Reife • handwerkliches Geschick • Verlässlichkeit • Teamfähigkeit • keine Höhenangst/schwindelfrei Ausbildungsbeginn: 1. September 2027 Wir freuen uns über deine aussagekräftige Bewerbung. Gustav-Hertz-Straße 6 – 8 · 94315 Straubing Telefon 09421 1848-0 · Fax 09421 1848-18 dach@leutner-gruber.de · www.leutner-gruber.de Wir bilden aus: Dachdecker m/w/d Spengler m/w/d seit 1969 Es ist nicht zu spät Verstehen, um was es geht: Das lernen Jugendliche ohne Ausbildungsplatz im Berufsvorbereitungsjahr Mehr als sechs Prozent der jungen Menschen in Bayern verlassen jedes Jahr die Schule ohne Mittelschulabschluss. Die meisten von ihnen haben kaum Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Was aber passiert mit denen, die den Berufseinstieg nicht auf Anhieb schaffen und auf keiner weiterführenden Schule unterkommen? Fest steht: Auch für sie besteht noch Berufsschulpflicht. Dort können sie ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren. Wir haben eine solche Klasse besucht. Katharina hat gerade noch eine Bewerbung für eine Ausbildung zur Buchhändlerin offen, falls das nicht geht, möchte sie auf die Wirtschaftsschule gehen. Arda würde gerne im Büromanagement arbeiten, muss dazu aber erst noch den Quali bestehen. Bei Amely steht schon fest, dass sie im September die einjährige Ausbildung zur Pflegehelferin startet. Sie freut sich drauf. Klingt soweit alles ganz normal. Gemeinsam haben diese jungen Leute jedoch, dass sie fürs Weiterkommen einen kleinen Zwischenschritt einlegen mussten: das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), das sie an der Berufsschule 1 in Landshut absolvieren. Es sind gar nicht so wenige Schülerinnen und Schüler, die diese Station durchlaufen, bevor sie einen Ausbildungsplatz finden oder eine weiterführende Schule besuchen. Dazu kommen noch die Berufsintegrationsklassen (BIK), bei denen der Schwerpunkt neben der Vorbereitung auf eine spätere Berufsausbildung auf dem Erwerb der deutschen Sprache liegt. Auch für das nächste Schuljahr erwartet Eustachius Schech, Koordinator dieser Klassen an der Berufsschule 1, wieder an die 200 Schüler, allein aus dem Gebiet Stadt und Landkreis Landshut. Minimalziel ist der Mittelschulabschluss Das BVJ und die BIK gibt es, weil in Bayern bis zum 21. Lebensjahr Schulpflicht besteht, sofern keine Ausbildung begonnen wurde – durch die dann ohnehin die Berufsschule besucht wird. Zum Klientel zählen deshalb vor allem Schulabgänger, die keinen Ausbildungsplatz gefunden und oft auch keinen Schulabschluss in der Tasche haben. Dazu kommen auch Ausbildungsabbrecher oder Azubis, die die Probezeit nicht bestanden haben. Bei ihnen bedann ausgestellt, die die Schüler zu zahlen haben. „Vor allem zu Beginn des Schuljahres ist das wichtig“, meint Brigitte Heidner. Könnten die Bußgelder nicht bezahlt werden, würden sie in Sozialstunden umgewandelt, die die Schüler dann in ihrer Freizeit ableisten müssten. Auch wenn solche Konsequenzen nötig sind – die Jugendlichen nehmen das den Pädagogen nicht wirklich übel, meint Schech. Vielmehr schafften klare Regeln Vertrauen. „Wir gehen in die Klasse rein und schauen: Was brauchen sie?“, sagt Schech. Jeder Einzelne werde ernst genommen und solle das Gefühl haben, „dass er uns wichtig ist“. Gleichzeitig gehe es aber darum, die Realität richtig einzuschätzen. Zum Beispiel im Fach Lebensgestaltung. Der größte Wunsch sei für viele ein eigenes Auto, meint Schech. Dann werde dazu erst einmal eine genaue Kostenplanung erstellt: Führerschein, das Auto, Versicherung, Steuern, Sprit, Verschleiß- und Reparaturkosten. „Die Frage ist doch: Kann ich mir das überhaupt leisten?“ Viele Schüler sind schnell frustriert Auch andere Themen wie Ernährung, ein gesunder Umgang mit dem eigenen Körper, Pflichten im Alltag, wie kauft man ein, wie verhält es sich mit der Handynutzung bei der Arbeit – für viele hat all das bisher keine Rolle gespielt. Dazu komme eine ziemlich niedrige Frustrationsschwelle, meint Brigitte Heidner. Und manchmal wisse man auch einfach nicht, woran es bei einem Schüler liegt: „Der kann’s, kriegt aber die Kurve nicht hin“, sagt Schech. Bei jeder Bewerbung fiebern die Lehrer mit. Für viele stehen die Chancen nach einem Jahr aber nicht schlecht, rund 70 Prozent haben am Ende die Zusage für einen Ausbildungsplatz oder zumindest gute Aussichten darauf. „Den meisten tut das eine Jahr gut“, sagt Klassenlehrerin Heidner. Und sie haben auch einen Plan B entwickelt, wenn etwas nicht klappt. Zum Beispiel Alma, die eigentlich Fachinformatikerin werden wollte. Jetzt beginnt sie erst mal eine Ausbildung zur Verkäuferin. Mit dem entsprechenden Abschluss hat sie danach dann die Chance, doch noch ihren Traum von der Informatik wahr zu machen. Petra Scheiblich abbrecher aus dem Gymnasium, manche hätten Probleme mit den schulischen Leistungen, andere seien von der Persönlichkeit her einfach sehr labil. Um allen gerecht zu werden und dabei auch noch das Ziel der „Ausbildungsreife“ zu erreichen, sind vor allem zwei Punkte wichtig, erklärt Koordinator Eustachius Schech: „Wir begegnen jedem Schüler und jeder Schülerin mit Wertschätzung. Und wir müssen sehen, dass die Leine kurz ist.“ Das ist ebenfalls Aufgabe der Klassenlehrerin. Sie dokumentiert die Absenzen, bereits ab dem ersten Fehltag besteht Attestpflicht. Sollte auch auf Nachfrage keine ärztliche Bescheinigung eingereicht werden, hätte das schnell Konsequenzen. Denn das melde man dann der jeweiligen Bußgeldbehörde bei der Stadt und im Landkreis. Bescheide zwischen 60 und 80 Euro pro Fehltag würden men, Fehlzeiten, kaum Einsatz, all das ließe auf mangelnde Motivation schließen. Wertschätzung und eine „kurze Leine“ Brigitte Heidner ist Klassenlehrerin der BVJ-Klasse A. Die Berufsschullehrerin im Bereich Bautechnik unterrichtet hier Mathe. „Aber eigentlich bin ich Mama für alles“, erzählt sie. Als Lehrkraft werde sie hier mit „jeder Schattierung von Lebensproblemen“ konfrontiert. Sie hat dabei für jeden Einzelnen ein offenes Ohr, hält den Kontakt zu den Sozialpädagogen und Eltern. Sie sieht vor allem ein „Reifeproblem“. Deshalb müsse man die jungen Leute so weit bringen, „dass sie verstehen, um was es geht“. Eine Schwierigkeit sei, dass jede Klasse sehr heterogen ist: Es gebe Förderschüler genauso wie Schultuts betreut. Hier geht es vor allem darum, die jungen Leute in einen Beruf zu bringen. Neben Bewerbungstraining sollen vor allem Praktika in verschiedenen Firmen und Einrichtungen gemacht werden. Bei der Anzahl der betroffenen Schüler „war die Tendenz in den letzten Jahren steigend“, sagt Ostermaier. Zwar sei das Angebot an Ausbildungsplätzen immer noch groß, „doch nicht mehr jeder wird eingestellt“, meint der Berufsschulrektor. Unternehmen klagten zunehmend darüber, dass bei manchen Berufseinsteigern „die Voraussetzungen fehlen“. Sie hätten Schwierigkeiten beim Rechnen, Lesen und Schreiben. Hauptproblem bei den meisten sei aber die Disziplin, die nötig ist, um einer regelmäßigen Tätigkeit nachzugehen, meint der Rektor: „Das schaffen einige nur begrenzt“. Ständiges Zuspätkomsteht ebenfalls meist noch die Schulpflicht. Vielen Jugendlichen sei gar nicht bewusst, dass sie nach den neun Jahren Schule immer noch schulpflichtig sind, erklärt Reinhold Ostermaier, Rektor der Berufsschule 1 in Landshut. Doch das Mindeste, was sie dann noch leisten müssten, ist ein Jahr Berufsvorbereitung in Vollzeit. Zweieinhalb Tage in der Woche werden sie dabei von Berufsschullehrern unterrichtet. Die Fächer sind neben Deutsch, Mathe, Religion sowie Politik und Gesellschaft auch Berufliche Handlungsfähigkeit, Lebensgestaltung und Medienwelten. Ziel ist der reguläre Mittelschulabschluss. Wer will, kann zusätzlich die Quali-Prüfung extern ablegen, die Schule hilft bei der Vorbereitung. Die anderen zweieinhalb Tage werden die Schüler durch Sozialpädagogen eines externen InstiSie organisieren gerade ihre Zukunft: Jamie, Arda, Ghazal, Alma und Andreea (von links). Unterstützung erhalten sie dabei von Klassenlehrerin Brigitte Heidner (dritte v. l.). Foto: Petra Scheiblich
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