Abschied Trauerbeilage

ABSCHIED Der Ratgeber zum Thema Vorsorge, Trauer und Andenken mit vertrauensvollen Partnern der Region SELBSTBESTIMMT NACHHALTIG PROFESSIONELL Bestattungsvorsorge als letzte Entlastung Ökologische Kriterien im Trauerfall Worauf es bei der Bestatterwahl ankommt

2 INHALT 4 Ein Abschied, der Halt gibt Warum gute Begleitung in der Trauer wichtig ist 5 Ein letztes Geschenk der Fürsorge Wie eine Bestattungsvorsorge Angehörige entlasten kann 6 Frist versäumt Urteil: Friedhofsträger darf Grabstein behalten 7 Nachhaltigkeit über das Leben hinaus Welchen ökologischen Fußabdruck möchten wir hinterlassen? 8 Abschied ohne Zwang Laut einer Studie wollen immer weniger Menschen ein klassisches Grab 10 Umbettung nach anonymer Beisetzung Gericht entscheidet im Sinne eines Witwers 12 Weil die Liebe bleibt Warum Grabsteine uns Trost und Halt schenken 13 Kosten für Bestattungen Die Preise für Bestattungen steigen langsamer als in den Vorjahren 14 Sicherheit und Würde Was man über den Ablauf einer Feuerbestattung wissen sollte IMPRESSUM ABSCHIED Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer am Freitag, 2. Oktober 2026 Auflage: ca. 31.600 Redaktion: Christoph Reich Titelbild: ©canvas - stock.adobe.com Gestaltungselemente: ©bacapola – stock.adobe.com, ©merfin – stock.adobe.com, ©Olga Bezluk – stock.adobe.com Anzeigenverkauf: Verkaufsteam Landshut, Vilsbiburg, Rottenburg und Moosburg Verkaufsleitung: Margot Schmid Anzeigenleitung: Thomas Gedeck Layout und Grafik: Miriam Ottinger Verlag und Druck: Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlagsbuchhandlung Straubing KG LIEBE LESERINNEN UNDLESER, es ist mehr als verständlich, dass viele Menschen es gerne verdrängen, über ihren eigenen Tod nachzudenken und in der Familie darüber zu sprechen. Denn der Tod ist etwas, für das im Alltag kaum Platz ist. Doch irgendwann müssen sich zumindest die Angehörigen damit auseinandersetzen, wenn jemand in ihrer Familie gestorben ist. Und dann muss alles schnell gehen. Oft völlig unvorbereitet müssen Entscheidungen getroffen und viele Dinge für die Bestattung organisiert werden. Viele Fragen kommen auf: Wie soll die Bestattung aussehen? Was muss geregelt werden? Was hätte sich der Verstorbene gewünscht? Wer sich frühzeitig mit dem eigenen Tod beschäftigt, kann Angehörigen später einiges an Entscheidungen abnehmen. Eine Bestattungsvorsorge kann dabei helfen. Sie hält persönliche Wünsche fest und verhindert, dass Hinterbliebene, die sich bereits in einer schwierigen emotionalen Situation befinden, auch noch alles allein entscheiden müssen. Diese Verantwortung zu übernehmen, kann viele verunsichern und überfordern. Denn in den vergangenen Jahren hat sich unsere Bestattungskultur verändert. Die klassische Grabstätte ist längst nicht mehr für alle selbstverständlich. Es gibt viele andere Formen des Abschieds, die häufiger nachgefragt werden, wie beispielsweise pflegefreie Grabformen oder Bestattungen in naturnaher Umgebung. Auch die Frage der Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle: Welchen ökologischen Fußabdruck möchte ich hinterlassen? Wer im Leben Wert auf Nachhaltigkeit legt, will das dann möglicherweise auch am Ende seines Lebens tun. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an nachhaltigen Bestattungsoptionen. Für viele ist ein traditionelles Grab dennoch wichtig: ein Sarg, der Name auf dem Stein, Blumen auf dem Grab, ein vertrauter Friedhof. Vielleicht ist es deshalb gut, dass wir uns rechtzeitig die Frage stellen: Wie möchte ich erinnert werden? Dieser Ratgeber beleuchtet verschiedene Facetten des Abschieds: Trauer und Begleitung, Vorsorge und neue Bestattungsformen. Denn den einen richtigen Weg gibt es nicht. Entscheidend ist, einen Weg zu finden, der dem Menschen gerecht wird, von dem wir Abschied nehmen. Christoph Reich Redaktion „Abschied“

An Ihrer Seite. Seit 2000. Seit 2000 begleiten wir Menschen, wenn ein Abschied das Leben verändert. Wir hören zu, nehmen Ihnen Organisatorisches ab und gestalten einen persönlichen Abschied. Denn im Mittelpunkt stehen für uns der Mensch und das, was ihn ausmacht. Heutean morgen denken. Zu Instagram VORSORGE Heute regeln. Die Liebsten entlasten. Legen Sie in Ruhe fest, was Ihnen wichtig ist. Mit einer Bestattungsvorsorge geben Sie Ihrer Familie Orientierung und nehmen ihr später schwierige Entscheidungen ab. Wir beraten Sie persönlich und kostenfrei. MODERNE BESTATTUNGSARTEN Ein Abschied, der zu Ihnen passt. Ein Platz auf dem Waldfriedhof, eine Seebestattung oder eine Pilzurne: Wir zeigen Ihnen persönliche Wege und finden gemeinsam, was zu Ihnen passt. Ihre Wünsche geben die Richtung vor. ABHOLUNG TAG & NACHT EinAnruf. Wir kümmern uns. Abholung und Überführung im In- und Ausland: Wir sind Tag und Nacht für Sie da. Von Formalitäten bis zur Trauerfeier und Beisetzung übernehmen wir die Organisation. Alles aus einer Hand. Persönlich begleitet. AUFKLÄRUNG AUF SOCIAL MEDIA Fragen dürfen sein. Auch über den Tod. Was passiert bei einer Bestattung? Was kann ich schon heute regeln? Wir geben Einblicke, beantworten Fragen und räumen mit Tabus auf. Offen. Menschlich. Entdecken Sie uns auf Instagram & Facebook. TAG & NACHT ERREICHBAR 087125040 Bismarckplatz 7 · 84034 Landshut www.bestattung-landshut.de Landshut · Dingolfing · Velden · Vilsbiburg · Geisenhausen · Frontenhausen ANZEIGE

4 Unverarbeitete Trauer kann schwerwiegende Folgen haben. Erkenntnisse aus der Trauerforschung zeigen, dass belastende Verlusterfahrungen mit einem erhöhten Risiko für psychische und körperliche Beschwerden einhergehen können – insbesondere dann, wenn Trauerprozesse ohne ausreichende Unterstützung bleiben. Betroffene berichten häufig von anhaltender innerer Unruhe, Schlafproblemen oder Konzentrationsschwierigkeiten. Vielen fällt es schwer, in den Alltag zurückzufinden, sie ziehen sich zurück oder vermeiden Situationen, die sie an die verstorbene Person erinnern. Gleichzeitig wird häufig unterschätzt, wie entscheidend die ersten Tage nach einem Todesfall sind. Angehörige stehen unter Schock, müssen innerhalb kürzester Zeit weitreichende Entscheidungen treffen und sind dabei emotional stark belastet. In dieser Phase fehlt oft die Kraft, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen oder sich bewusst mit dem Abschied auseinanderzusetzen. Wie ein Abschied dennoch gestaltet wird, kann den weiteren Umgang mit der Trauer maßgeblich beeinflussen. Bestatterinnen und Bestatter übernehmen in dieser Situation eine zentrale Rolle. Sie sind nicht nur für die Organisation verantwortlich, sondern begleiten Hinterbliebene durch eine Ausnahmesituation, geben Orientierung und schaffen den Rahmen für einen persönlichen und würdevollen Abschied. Doch die Qualität dieser Begleitung ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Für viele Angehörige ist es schwierig einzuschätzen, welche Anbieter neben fachlicher Kompetenz auch die notwendige Sensibilität und Erfahrung mitbringen. ORIENTIERUNG IM TRAUERFALL Hier bietet das Markenzeichen der Bestatter eine wichtige Orientierung. Es steht für geprüfte Qualität und verbindliche Standards – sowohl in der fachlichen Ausführung als auch im Umgang mit Hinterbliebenen. Ziel ist es, Menschen in einer emotional herausfordernden Situation Sicherheit zu geben und ihnen den Zugang zu qualifizierter Begleitung zu erleichtern. EIN ABSCHIED, DER HALTGIBT Warum gute Begleitung in der Trauer wichtig ist Ein würdevoller und gut begleiteter Abschied kann Angehörigen helfen, den Verlust zu begreifen und einen ersten Halt zu finden. » Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt nur, mit dem Unbegreiflichen zuleben« (Rainer Maria Rilke) Foto: ©Bundesverband Deutscher Bestatter e. V./akz-o „Ein würdevoller und gut begleiteter Abschied kann Trauer nicht nehmen und soll es auch nicht. Aber er kann Angehörigen helfen, den Verlust zu begreifen und einen ersten Halt zu finden“, sagt Antje Bisping, Justiziarin beim Bundesverband Deutscher Bestatter und verantwortlich für den Bereich Markenzeichen und Qualitätsmanagement. „Das Markenzeichen der Bestatter macht sichtbar, welche Betriebe fachlich qualifiziert sind, verbindliche Standards einhalten und sich regelmäßig überprüfen lassen.“ Gesellschaftliche Entwicklungen wie die zunehmende Individualisierung von Trauer und der Rückgang traditioneller Rituale verstärken diese Herausforderung zusätzlich. Umso wichtiger ist es für Angehörige, dass sie in dieser Ausnahmesituation gesehen und geführt werden. Nicht jede Trauer braucht professionelle Hilfe. Aber jeder Abschied verdient Kompetenz, Sorgfalt und Menschlichkeit. Das Markenzeichen der Bestatter hilft Angehörigen, im Trauerfall qualifizierte Ansprechpartner zu finden. (akz-o) Weitere Informationen zum Markenzeichen der Bestatter und zu den Qualitätskriterien finden Interessierte unter: www.bestatter.de/markenzeichen Grabmale – Inschriften – Bodenbeläge – Natursteinrestauration Thomas Heldrung Steinmetz- und Steinbildhauermeister Steintechniker Am Further Feld 12, 84107 Unterneuhausen Unterneuhausen-Tel.: 08708 / 3 41 00 48 Mobil: 0170 / 5 36 74 74 Fax: 08708 / 9 28 68 88 E-Mail: steinmetz.heldrung@web.de

5 Was hinterlasse ich der Welt? Diese Frage stellt sich vielleicht beim Spaziergang über einen Friedhof, beim Anblick eines Grabes, um das sich niemand mehr kümmert. Möchte ich, dass sich meine Angehörigen später um mein Grab kümmern müssen? Möchte ich auf einem klassischen Friedhof oder lieber in einem Wald begraben werden? Diese Fragen kann man sich zunächst selbst stellen und anschließend in einer Bestattungsvorsorge festhalten. Es liegt in der Natur des Menschen, sich ungern mit Dingen zu befassen, die nach dem eigenen Leben passieren. Doch unser Abschied betrifft nicht nur uns, sondern vor allem unsere Familie und Freunde, die bleiben. Was hinterlasse ich für Umstände, wenn ich sterbe? Das Lebensende ist für die Angehörigen oft der Anfang vieler organisatorischer Mühen. Die Hinterbliebenen haben den Wunsch, dem Verstorbenen gerecht zu werden. Aber was hätte sie oder er sich gewünscht? Einen Sarg oder eine Urne? Ein bestimmtes Lied, einen besonderen Schriftzug oder vielleicht doch ein letztes Fest mit Konfetti? Immer mehr Menschen möchten ihren Liebsten diese Entscheidungen abnehmen. Die steigende Zahl an Bestattungsvorsorgen zeigt, dass Verantwortung und Fürsorge auch über das eigene Leben hinausgehen. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge ist eine letzte Geste, die wir unseren Angehörigen schenken. Doch auch über den eigenen Kreis hinaus hinterlassen wir Spuren. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Bestattung, die die Umwelt nicht belastet. Biologisch abbaubare Urnen aus Holz oder Kohle sind gefragt, ebenso pflegefreie Grabstellen auf Friedhöfen oder in Bestattungswäldern. Wie bei bewusster Ernährung oder nachhaltigem Konsum wollen viele auch im Tod Verantwortung übernehmen und ihre letzte Reise umweltfreundlich gestalten. Das Wissen um den Tod kann so auch eine Chance sein, bewusst über die eigene Zukunft hinauszublicken. Wer sich über die verschiedenen Möglichkeiten einer Bestattungsvorsorge oder umweltbewussten Bestattung informieren möchte, findet auf bestatter.de hilfreiche Informationen. Über die integrierte Bestatter-Suche lässt sich zudem ein Bestatter vor Ort finden, der eine persönliche Beratung anbietet. Am Ende also mit Konfetti? Vielleicht aus echten, biologisch abbaubaren Blütenblättern? Was wir hinterlassen wollen, darauf hat jeder seine eigene Antwort. Nur eines ist sicher: Wer sich zu Lebzeiten Gedanken über seine eigene Bestattung macht, macht es seinen Verwandten und Bekannten leichter. (PM/BDB) EIN LETZTES GESCHENK DER FÜRSORGE Wie eine Bestattungsvorsorge Angehörige entlastet und Raum für Abschied schafft » Niemals geht man so ganz, irgendwas von dir bleibt hier, es hat seinen Platz immer bei mir. « (Trude Herr) Am Ende mit Blüten und Konfetti? Es lohnt sich heute schon über das Danach nachzudenken, um die Angehörigen zu entlasten. Foto: ©Bundesverband Deutscher Bestatter MICHAELA BURCH Schillerstr. 2 | 84034 Landshut www.DieGrabrednerin.com info@DieGrabrednerin.com +49 (0) 151 23 56 29 52 facebook:/DieGrabrednerin

6 Wer Fristen der Friedhofssatzung ignoriert, verliert bares Geld. Nach einem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes muss der Träger eines Friedhofes einen Grabstein nach Ablauf einer angemessenen Frist nicht mehr herausgeben. Erfolglos geklagt hatte ein Grabnutzer, der Jahre nach Ablauf der Nutzungsfrist seines Grabes seinen Grabstein auf einem Friedhof entdeckt hatte. Läuft die Nutzungsdauer eines Grabes aus, fordern Friedhofsverwaltungen die Inhaber des Grabnutzungsrechts zum Abräumen vorhandener Grabmale auf. In einem Fall aus Bayern hatte der Grabnutzer innerhalb der gesetzten Frist von zwei Monaten keinen Anspruch auf das Grabmal erhoben. Nach der örtlichen Satzung ging der Grabstein somit in die Verfügungsgewalt des Friedhofsträgers über. Dieser ließ den Stein stehen und vergab das Nutzungsrecht an der Grabstelle neu. Vorhandene Inschriften wurden entfernt, neue angebracht. FRISTVERSÄUMT Friedhofsträger darf Grabstein behalten » Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat. « (Albert Schweizer) Foto: ©Aeternitas 2017, drei Jahre nach Ablauf des Nutzungsrechts, wurde der frühere Grabnutzer auf sein Grabmal aufmerksam und klagte vor dem Verwaltungsgericht Ansbach auf die Herausgabe des Steins beziehungsweise einen entsprechenden Wertersatz. Dies lehnte das Gericht mit Verweis auf die Rechtmäßigkeit der örtlichen Friedhofssatzung ab. Die anschließend eingelegte Berufung war ebenso erfolglos. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bestätigte im Urteil vom 3. März 2023 als höhere Instanz die ursprüngliche Entscheidung (Aktenzeichen 4 B 22.819). Die Satzungsregelung sei als eine Eigentumsinhaltsbestimmung zu verstehen, die für die Grabmaleigentümer nicht zu einer unzumutbaren Belastung führe und daher auch keine (finanzielle) Ausgleichspflicht begründe. Aeternitas e.V., die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, weist darauf hin, dass ein Grabmal während der Ruhezeit nicht in das Eigentum einer Friedhofsverwaltung übergeht. Wer jedoch sein Grabmal anschließend zurückerhalten möchte, sollte die in der jeweiligen Friedhofssatzung gesetzten Fristen beachten und sein Grabmal rechtzeitig abräumen beziehungsweise abräumen lassen. (PM) naturstein-unikat.de 84051 ESSENBACH-ALTHEIM OHMSTR.2 | TELEFON 08703-397 WWW.STEINMETZ-BRAUN.DE ZWEIGSTELLE: 84088 NEUFAHRN | HAUPTSTR. 50 TELEFON 08773-7089-387 FAX 08773-7089-389 MEISTERBETRIEB ERINNERUNGEN BEWAHREN Als freier Trauerredner begleite ich Sie einfühlsam beim Abschiednehmen von Ihren lieben Verstorbenen und stehe Ihnen in dieser schweren Zeit zur Seite. Was ich anbiete: * Abschied gestalten und begleiten * freie Trauerfeiern und Bestattung www.jerry-valentin.de 0170 - 1835389

7 Wenn jemand im Supermarkt auf Bio-Siegel achtet, häufig das Fahrrad statt des Autos nutzt und sich gerne in der Natur aufhält, zeigt das ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein. Auch das Lebensende kann entsprechend umweltbewusst gestaltet werden. Doch worauf sollten Angehörige achten, wenn sie sich eine nachhaltige Bestattung wünschen? Welche Fragen lassen sich vorab mit dem Bestattungsunternehmen klären? Das Angebot für umweltbewusste Optionen ist auch im Bestattungswesen längst angekommen. Die erste große Entscheidung: Erd- oder Feuerbestattung? Die Kremation in ihrer Umweltfreundlichkeit zu bewerten, ist komplexer als man denkt. Sie ist nicht unbedingt umweltschädlicher. Durch neue Techniken und nachhaltige Energieträger ist heute auch die Feuerbestattung kaum emissionsbelastet. Auch bei der Beisetzung kommt es aufs Detail an. Urnen aus biologisch abbaubaren Materialien werden oft genannt, doch geht es schon beim Aushub des Grabes mittels Maschinen los. Die Nutzung von Spänen, Heu oder Stroh statt Sargmatratzen oder aber das Sargholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sind ebenso entscheidend wie später die biodiverse Grabbepflanzung. Auch auf systemischer Ebene gibt es entscheidende Faktoren: faire Löhne, inklusives, wertschätzendes Arbeitsumfeld und geschultes Personal sind unumgänglich für Nachhaltigkeit. In der Branche setzt sich die Grüne Linie für mehr Nachhaltigkeit im Bestattungswesen ein. Dies ist ein Netzwerk aus Bestatterinnen, Bestattern und Partnerbetrieben, die sich für das Teilen und Verbreiten von Erfahrungen zu nachhaltigen Praktiken stark machen und informieren. Die Grüne Linie stellt Kriterien auf, für die sich die Bestattungsinstitute verpflichten und die zur Selbstreflexion der eigenen Praxis anhalten. Doch außerhalb der Branche? Oftmals sind es die Angehörigen, die gezielt nach umweltfreundlichen Optionen fragen – sofern sie wissen, dass NACHHALTIGKEIT ÜBER DAS LEBEN HINAUS Worauf Angehörige bei einer umweltbewussten Bestattung achten können Foto: ©Corri Seizinger/istockphoto.com/akz-o Das Angebot für umweltbewusste Optionen ist auch im Bestattungswesen längst angekommen. sie existieren. Das Bewusstsein für diese Möglichkeiten bei der Bevölkerung zu wecken ist die entscheidendste Maßnahme und die größte Herausforderung. Dabei darf Nachhaltigkeit für die Grüne Linie kein Dogma werden. Eine Bestattung ist für Angehörige ein Weg, um Trauer zu bewältigen. Wer Abschied am Sarg von der Mutter in ihrer liebsten Polyesterbluse nehmen möchte, wird das auch können. Das Wichtigste bleibt, dass Angehörige nachhaltig bei ihrer Trauer begleitet werden. Begraben im Polyesterkleid, bepflanzt mit heimischem Grün – Nachhaltigkeit ist keine Schwarz-Weiß-Angelegenheit. Das Bestattungswesen ist jedenfalls längst auf dem Weg in die Zukunft. (akz-o) Mehr Informationen erhalten Sie auf www.bestatter.de/wissen/beerdigungund-bestattung/nachhaltigebestattung oder beim Bestattungsunternehmen vorOrt. Trauer. Gedenken. Hoffnung. Die Waldruh Kronwinkl ist ein sorgsam gewählter Ort des Abschieds und des Gedenkens. Inmitten des Waldes können hier zu Lebzeiten oder für verstorbene Angehörige Ruhestätten unter Bäumen ausgewählt werden. Kommen Sie zu Besuch – bei einem individuellen Termin oder bei unseren öffentlichen Führungen, jeden 1. und 3. Samstag im Monat um 11 Uhr am überdachten Andachtsplatz. Adresse: Am Lenghardt 4, 84174 Eching, T: +49 (0) 8709 88 73 700 www.waldruh-kronwinkl.de DirektlinkzuGoogleMaps Kronwinkl Landshut / Deggendorf Viecht Eching Moosburg Landshut A92 B11 B15 Freising / München Ausfahrt 11: Moosburg Nord Nächste Führungen: 03.10. & 17.10. 11 Uhr ANZEIGE

8 Immer weniger Menschen wünschen sich für ihre eigene Bestattung ein traditionelles Grab auf dem Friedhof. Beliebt sind pflegefreie Angebote, insbesondere auch außerhalb klassischer Friedhöfe. Liberalisierungen im Bestattungsrecht steht eine große Mehrheit offen gegenüber. Im Auftrag von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur, hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im vergangenen Jahr einen repräsentativen Ausschnitt der deutschen Bevölkerung zu ihren Bestattungswünschen und möglichen Lockerungen geltender Vorschriften befragt. ABSCHIED OHNE ZWANG Laut einer Studie favorisiert nur noch jeder Vierte ein klassisches Grab Die Urne bleibt beliebt, doch die Wünsche für den Beisetzungsort verändern sich stark. Foto: © Aeternitas Bei den Wünschen für die eigene Bestattung verfestigt sich ein schon seit vielen Jahren anhaltender Trend. Nur 25 Prozent bevorzugen für sich eine klassische Urnen- oder Sarggrabstätte auf einem Friedhof (14 Prozent das Urnen-, elf Prozent das Sarggrab). In einer Umfrage aus dem Jahr 2013 waren dies zusammen noch 49 Prozent (20 Prozent Urne, 29 Prozent Sarg). Insbesondere der Wunsch nach einer Beisetzung im Sarg wird immer mehr zum Randphänomen. Häufig genannt wurde in der aktuellen Befragung dieBeisetzung im Bestattungswald (24 Prozent), gefolgt von einer pflegefreien Beisetzungsform auf einem Friedhof (16 Prozent). Immerhin knapp ein Viertel wünscht sich eine hierzulande in der Regel nicht erlaubte Variante: die Verstreuung der Asche in der freien Natur (14 Prozent) oder die Aufbewahrung oder Beisetzung der Urne beziehungsweise Asche zu Hause oder im Garten (zehn Prozent). Für eine Seebestattung würden sich fünf Prozent entscheiden. Bisher ist es in allen Bundesländern verboten, Teile der Totenasche zu entnehmen und diese in Amulette zu füllen oder daraus Erinnerungsgegenstände wie Glasskulpturen oder Diamanten herzustellen. Praktiziert wird dies dennoch – im Verborgenen oder auf dem Umweg über das Ausland, wo dies häufig erlaubt ist. Die große Mehrheit der Befragten steht dieser Praxis offen gegenüber: 77 Prozent finden dies grundsätzlich in Ordnung, nur 14 Prozent halten das Verbot weiterhin für richtig. Damit hat sich das Stimmungsbild seit 2019, als Aeternitas in einer Umfrage die gleiche Frage gestellt hatte, weiter verfestigt. Damals standen dem Thema 71 Prozent offen gegenüber, 21 Prozent waren dagegen. Erd-, Feuer- und Seebestattungen IHRE HILFE IM TRAUERFALL SEIT 1972 BESTATTUNGEN EISENMANN Persönliche Beratung zur Bestattungsvorsorge 85368 Moosburg, Münchener Str. 44 — Tel.: 0 87 61 / 27 41 — info@Bestattungen-Eisenmann.de

9 »Bedenke stets, dass alles vergänglich ist, dann wirst du im Glück nicht so fröhlich und im Leid nicht so traurig sein. « (Sokrates) Foto: ©Zauberkugel Studio - stock.adobe.com Während die Urnenbeisetzung in Nord- und Ostsee in Deutschland erlaubt ist, ist sie anders als in vielen anderen Ländern in Flüssen verboten. Schon heute nutzen Deutsche deshalb die legale Möglichkeit, die Asche Verstorbener zum Beispiel in den Niederlanden, Österreich oder Tschechien in Flüssen beisetzen zu lassen. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zeigen, dass eine deutliche Mehrheit hierzulande keine Vorbehalte gegenüber sogenannten Flussbestattungen hat: Sosind 57 Prozent der Befragten dafür, die Beisetzung von wasserlöslichen Urnen in ausgewählten größeren Flüssen auch in Deutschland zu erlauben, 30 Prozent sind dagegen. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen eindeutig auf, wie sich die Bestattungskultur in Deutschland sowie die Einstellungen zu Fragen von Pietät und Totenwürde verändern. Sie passen sich an die Bedürfnisse einer mobilen Gesellschaft an, in der sich traditionelle Bindungen und Familienstrukturen zunehmend verändern. Für die vorliegende Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Juni 2025 im Auftrag von Aeternitas im Rahmen einer repräsentativen Zufallsauswahl 1.002 Menschen ab 18 Jahren befragt. Alle Angaben aus früheren Jahren stammen ebenso aus von Aeternitas beauftragten repräsentativen Studien. (PM) Bestattung Eichner GmbH Frontenhausener Str. 35 Fliederstr. 2 Pfarrer-Dichtl-Str. 2 84137 Vilsbiburg 84149 Velden 84175 Johannesbrunn Tel. 08741 / 9 25 45 64 Tel. 08742/96 77 676 Tel. 08744 / 96 64 55 www.bestattungen-eichner.de z Erd- und Feuerbestattung z Trauerdruck z Hilfe bei allen Formalitäten z Grabaushub z Kostenlose Vorsorgeberatung BESTATTUNG HECHT Ihr einfühlsamer Begleiter in schweren Zeiten Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und lassen Sie uns Ihnen helfen, den Abschied so persönlich und würdevoll wie möglich zu gestalten. Nandlstädter Straße 3• 85419 Mauern Tel. 08764 / 9 4919 77• Mobil 0171/ 701 67 62 NEU: Schwestergasse 30• 84034 Landshut Tel. 0871 / 43 08 71 50

Ein Witwer bereute die anonyme Beisetzung seiner Frau. Das VG Hannover gab seiner Klage nun statt. 10 Das Verwaltungsgericht Hannover hat ein zuständiges Gesundheitsamt dazu verpflichtet, der Umbettung einer zunächst anonym beigesetzten Urne zuzustimmen. Den entsprechenden Antrag hatte die Behörde zuvor unter anderem mit Verweis auf den nicht nachweisbaren Willen der Verstorbenen und den Vorrang der Totenruhe verweigert. Für die Umbettung Verstorbener, auch von leicht handhabbaren Urnen, muss ein sogenannter „wichtiger Grund“ vorliegen, um eine Störung der Totenruhe zu rechtfertigen. Wenn abgelehnte Anträge von Gerichten überprüft werden, legen die Richter in der Regel sehr restriktive Maßstäbe an. Durchweg als wichtiger Grund anerkannt UMBETTUNG NACH ANONYMER BEISETZUNG Ausnahme von der Totenruhe: Gericht entscheidet im Sinne eines trauernden Witwers » Manchmal scheint die ganze Welt entvölkert zu sein, wenn ein einziger Mensch fehlt. « (Alphonse de Lamartine) Foto: ©Aeternitas wird nur der Wille zur Umbettung der verstorbenen Person selbst – was in der Praxis kaum nachweisbar ist. Das Verwaltungsgericht (VG) Hannover hat im Juli letzten Jahres jedoch im Sinne eines Witwers entschieden, dass die Umbettung der Urne seiner Frau ausnahmsweise genehmigt werden soll, auch wenn ihr Wille zur Umbettung nur indirekt nachzuvollziehen war (Urteil v. 24.07.2025, Az. 1 A 5445/23). PSYCHISCHER AUSNAHMEZUSTAND Im vorliegenden Fall hatte ein Mann seine Ehefrau nach 50 Jahren Ehe in einer anonymen Grabstelle beisetzen lassen. Schon kurze Zeit später beantragte er eine Umbettung der Urne in ein Doppelgrab, in dem er später ebenso beigesetzt werden wollte. Er begründete seinen Wunsch damit, dass er nach dem Tod seiner Frau wegen seines psychisch angeschlagenen Zustands eine falsche Entscheidung getroffen habe. Außerdem habe er sich später daran erinnert, dass seine Frau zu Lebzeiten eine anonyme Bestattung abgelehnt und dies so empfunden habe „als wenn man einen räudigen Hund verscharrt“. Sie erreichen uns unter Tel. 08762 433 oder unter www.steinmetz-lechner.de 85465 Langenpreising - Deutlmooser Straße Mobil: +49 152 25890492 E-Mail: info@goodbye-trauer.de Instagram: freierednerin_helenebauer (Hier können Sie mich für einen 1. Eindruck sprechen hören) ) › Helene Bauer Freie Rednerin seit 8 Jahren Was wäre ein Abschied ohne Lächeln? "Song ma bitte Lebensfeier dazua“

11 » Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.« (Anselm Canterbury) Die zuständige Behörde lehnte den Antrag mit der Begründung ab, dass kein wichtiger Grund für eine Umbettung vorliege. Auch sei die einzuhaltende Totenruhe der Nachbargrabstätten vorrangig. Darüber hinaus habe der Antragsteller bereits eine unumkehrbare Entscheidung hinsichtlich der Bestattungsart getroffen. Zudem sei der Wille der Verstorbenen beziehungsweise ihre Ansicht hinsichtlich einer anonymen Bestattung nicht dokumentiert, sondern lediglich eine – nicht belegbare – Erinnerung des Antragstellers. DIE ENTSCHEIDUNG DES GERICHTS Das VG Hannover sah den erforderlichen wichtigen Grund in dieser Einzelfallentscheidung jedoch gegeben. Es ließe sich aus den Umständen auf einen entsprechenden mutmaßlichen Willen der Verstorbenen zur Umbettung schließen. Ihre vom Ehemann dargestellten Äußerungen zur anonymen Bestattung seien ein hinreichendes Indiz. Darüber hinaus könne sich ein wichtiger Grund auch daraus ergeben, dass die Interessen der zur Totenfürsorge Berechtigten Vorrang vor der grundsätzlich zu schützenden Totenruhe hätten. Für das Gericht war wegen der Umstände und der Darstellung des Antragstellers letztendlich nachvollziehbar, warum dem Antragsteller der tatsächliche Wille seiner verstorbenen Frau erst nachträglich bewusst wurde. Zudem sei die Umbettung einer Urne einfacher zu bewerkstelligen als die eines Sarges und außerdem mit Pietät, Totenwürde und dem Schutz der Totenruhe vereinbar. (PM) Trauerbegleitung Der Hospizverein Landshut e.V. unterstützt Sie auf Ihrem persönlichen Trauerweg. Wenn Sie Interesse an einer Trauerbegleitung haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. In einem Erstgespräch blicken wir auf Ihre Situation und stellen Ihnen unsere Angebote vor: Einzelbegleitung Gruppenangebote Natur & Kultur Weitere Informationen zu aktuellen Veranstaltungen erhalten Sie auf unserer Homepage und über die aktuelle Tagespresse. Alle Angebote sind für Sie kostenfrei! Hospizverein Landshut e.V. Harnischgasse 35 Georg-Pöschl-Str. 16 84028 Landshut 84056 Rottenburg Tel: 0871/6 66 35| www.hospizverein-landshut.de

12 Am 17. Oktober stehen beim „Tag des Grabsteins“ die besonderen Gedenksteine im Fokus. Bereits seit 2018 stellt der Aktionstag den Grabstein in den Mittelpunkt. Bundesweit können sich Interessierte über den Grabstein informieren, sei es zur möglichen Gestaltung, zu Preisen oder zur Geschichte. Dabei kann sowohl beim Steinmetz vor Ort, als auch online der erste Informationsschritt erfolgen. Das Motto 2026 lautet „Die Liebe bleibt“. Aufgrund der veränderten Trauerkultur ist das Setzen eines Grabsteins ein Akt tiefer Verbundenheit und Liebe. Einen Gedenkstein stellt man für Menschen auf, die einem am Herzen lagen. Nach wie vor entscheiden sich die meisten Menschen für ein Grab mit Grabstein. TRADITION DER TRAUERRITUALE Grabsteine sind seit Jahrtausenden weltweit ein sichtbares Zeichen des Andenkens, der Dankbarkeit und vor allem der Liebe. Sie bieten Trost und Halt, besonders in Zeiten, in denen nur noch die Erinnerungen bleiben. Gräber sind Orte dieser Erinnerung und der Trauerverarbeitung. Der Besuch am Grab eines geliebten Menschen ist ein zentrales Trauerritual, das nachweislich hilft, den Verlust zu bewältigen. Individuell gestaltete Gräber ermöglichen es Angehörigen, für ihre Verstorbenen noch „etwas tun zu können“. Das Steinmetzhandwerk vereint Kreativität und handwerkliches Geschick, um einzigartige Denkmäler für Verstorbene zu schaffen. Initiator Alexander Hanel ist der bekannteste deutsche Experte für die Grabmalgestaltung. Mit dem Tag des Grabsteins möchte er nun dieses Zeichen der Erinnerung in den Mittelpunkt stellen. Hanel, in deutschen Medien der meistgenannte Friedhofsexperte und Steinmetz, der ebenfalls den Friedhofskulturkongress, einen Fachkongress über die Zukunft der Friedhöfe, ins Leben gerufen hat, schuf mit Rokstyle das erste Fashionlabel für Grabsteine. „Ein Grabstein ist ein starkes Zeichen der Liebe“, so Hanel, da sich Hinterbliebene aufgrund der zahlreichen alternativen Bestattungsmöglichkeiten bewusst für ein Grab mit Grabstein entscheiden haben. (akz-o) Mehr Informationen zum „Tag des Grabsteins“ finden Sie unter www.tagdesgrabsteins.de. WEIL DIE LIEBE BLEIBT Warum Grabsteine uns Trost und Halt schenken Am 17. Oktober rückt der „Tag des Grabsteins“ individuelle Denkmäler als Orte der Erinnerung und der aktiven Trauerbewältigung in den Fokus. » Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus. « (Joseph Freiherr von Eichendorff) Foto: ©Stein-Hanel GmbH/akz-o, New Africa - stock.adobe.com Paul Neumeier Steinmetzbetrieb Natursteine für Friedhof – Haus – Garten frei zugängliche Grabmalausstellung mit über 400 Grabsteinen Settelestr. 2 – 85456 Wartenberg Tel. 08762 - 35 16 www.naturstein-neumeier.de Fax 08762 - 31 37 info@naturstein-neumeier.de & Söhne

13 Im vergangenen Jahr sind die Preise für Bestattungen um 3,1 Prozent gestiegen, in den Jahren zuvor noch um4,5 (2024) beziehungsweise 5,4 Prozent (2023). Dies ergibt sich aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur, ausgewertet wurden. Die Preise für Bestattungen steigen langsamer als in den Vorjahren. Mit 3,1 Prozent lag der Wert 2025 aber über der Inflationsrate von 2,2 Prozent –wie bereits 2024 (4,5 zu 2,2 Prozent). Es zeigt sich weiterhin, dass die Branche die höheren Kosten, insbesondere für Personal und Energie sowie für Materialien wie Holz, mit einer gewissen Verzögerung weitergibt. Dies gilt sowohl für Privatunternehmen als auch die öffentliche Hand (Friedhofsträger und kommunale Krematorien). 2023 und 2022lag der Preisanstieg bei Bestattungen nochunterhalb der Inflationsrate, mit 5,4 zu 5,9 beziehungsweise 4,3 zu 6,9 Prozent. Über einen Zeitraum von fünf Jahren stiegen die Bestattungspreise insgesamt um mehr als 20 Prozent. Als Basis der Berechnung dienen die Preise für „Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühr“ (Steigerung 2025: 3,2 Prozent) sowie für „Sarg, Urne, Grabstein oder andere Begräbnisartikel“ (Steigerung 2025: 1,9 Prozent). Dies sind die hier relevanten vom Statistischen Bundesamt im Rahmen des Verbraucherpreisindex erhobenen „Verwendungszwecke des Individualkonsums“. Entsprechend der jeweiligen Gewichtung im Verbraucherpreisindex, dem sogenannten Wägungsanteil, wurde der Wert für die Bestattungsleistungen und Friedhofsgebühren mit einem größeren Anteil berücksichtigt. Dies entspricht der Praxis. Dienstleistungen wie Überführungen, Trauerfeiern und die Abwicklung von Formalitäten sowie die Friedhofsgebühren machen einen weitaus umfassenderen Teil der Bestattungskosten aus als die verschiedenen Waren wie Särge und Urnen. (PM) KOSTEN FÜR BESTATTUNGEN STEIGEN LANGSAMER Innerhalb von fünf Jahren haben sich aber Beisetzungen um mehr als 20 Prozent verteuert Foto: ©Aeternitas Särge und Urnen machen nur einen Teil der Gesamtkosten aus. Vor allem Gebühren und Dienstleistungen verteuern die Beisetzung. ere Regensburger Str. 2&2a, 84034 Landshut info@bestattungen-reichwein.de www.bestattungen-reichwein.de stattung Reichwein seit Generationen ALEN: ERGOLDING | KUMHAUSEN | ALTDORF ENBACH 08703/905780 | FURTH 08704/9297667 t Zuversicht vorgesorgt!“ Zur Regelung Ihrer BESTATTUNGSVORSORGE nehmen Sie gerne unverbindlich mit uns Kontakt auf. %0871–22364 Inne Bes FILIA ESSE „Mit

Im Krematorium kann am Sarg Abschied genommen werden. 14 Die Feuerbestattung ist heute die häufigste Bestattungsform in Deutschland. Dennoch sind viele Menschen verunsichert, wenn sie sich erstmals damit auseinandersetzen. Oft geschieht dies aus Unkenntnis über Abläufe oder aus emotionalen Gründen. Doch mit einem Blick hinter die Kulissen kann Transparenz geschaffen und viel Sorge genommen werden. Auch bei einer Feuerbestattung stehen Würde, Sorgfalt und Sicherheit an erster Stelle. Von der Überführung bis zur Einäscherung sind alle Schritte klar geregelt. „Für Angehörige ist es oft beruhigend zu wissen, dass nichts dem Zufall überlassen wird“, erklärt Judith Könsgen, Geschäftsführerin des Rhein-Taunus-Krematoriums. „Die Abläufe werden streng kontrolliert, dokumentiert und sind auf größtmögliche Sicherheit ausgelegt.“ ZWEIFELSFREIE FESTSTELLUNG DES TODES Eine der häufigsten Fragen betrifft die Feststellung des Todes vor der Einäscherung. Hier besteht ein wichtiger Unterschied zur Erdbestattung: Bei der Feuerbestattung ist eine zweite Leichenschau gesetzlich vorgeschrieben. Diese erfolgt unabhängig von der ersten ärztlichen Todesfeststellung und muss abgeschlossen sein, bevor die Einäscherung überhaupt stattfinden darf. „Diese zusätzliche Kontrolle gibt vielen Angehörigen Sicherheit“, so Könsgen. „Sie wissen, dass der Tod noch einmal sorgfältig überprüft wurde.“ SICHERHEIT UNDWÜRDE IM MITTELPUNKT Was Angehörige über den Ablauf einer Feuerbestattung wissen sollten Foto: ©Rhein-Taunus-Krematorium/akz-o » Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin. « (Jean de la Fontaine) ABSCHIED IM KREMATORIUM Oft wird gefragt, ob Angehörige bei der Feuerbestattung anwesend sein dürfen. In den meisten Krematorien ist dies möglich: Familien können bei der Einleitung, also der Übergabe des Sarges in die Anlage, dabei sein und sich bewusst verabschieden. „Für manche ist dieser Moment ein wichtiger Teil der Trauerarbeit“, sagt Könsgen. „Er kann helfen, den Abschied greifbarer zu machen.“ VIELFALT DER BEISETZUNGSFORMEN Neben der Sicherheit schätzen viele Menschen auch die Vielfalt, die eine Feuerbestattung bietet. Sie eröffnet zahlreiche neue Beisetzungsformen von der klassischen Urnenbeisetzung über Natur- oder Seebestattungen bis hin zu individuell gestalteten Erinnerungsorten. Diese Gestaltungsfreiheit ist, neben den oft geringeren Kosten, ein wesentlicher Grund für die zunehmende Entscheidung zugunsten der Feuerbestattung. Weitere Informationen und Antworten auf häufige Fragen finden Interessierte im Ratgeber der Deutschen Friedhofsgesellschaft (www.deutsche-friedhofsgesellschaft.de). „Je besser Menschen informiert sind, desto mehr treten Sorgen in den Hintergrund“, fasst Könsgen zusammen. „Deshalb bieten wir bei uns auch regelmäßig Führungen an.“ (akz-o) Bestattungsinstitut

TRAUERANZEIGEN in der Tageszeitung Die Veröffentlichung einer Todesanzeige ist ein respektvoller Weg, über den Tod eines lieben Menschen zu informieren. Beratung unter: Telefon 0871/850-2510 und in allen unseren Geschäftsstellen Nur Liebe und Tod ändern alle Dinge! (Khalil Gibran)

Wenn ein geliebter Mensch geht, bleiben die Erinnerungen. An gemeinsame Erlebnisse, vertraute Worte, besondere Augenblicke – und an all die kleinen Dinge, die diesen Menschen so einzigartig gemacht haben. Mit dem Sternenhimmel schafft das Trauerhaus Krämer einen Ort, an dem diese Erinnerungen bewahrt und miteinander geteilt werden können. Für jeden Verstorbenen leuchtet dort ein eigener Gedenkstern. Er führt zu einer persönlichen Gedenkseite, auf der Familie, Freunde und Wegbegleiter gemeinsam erinnern können. Bilder und besondere Momente können geteilt, virtuelle Kerzen entzündet und persönliche Worte hinterlassen werden. Auch die Traueranzeige bleibt dort dauerhaft zugänglich. Der Gedenkstern kann ganz einfach mit anderen geteilt werden. So können auch Menschen Anteil nehmen, die weiter entfernt leben oder nicht persönlich vor Ort sein können. Gerade nach der Beerdigung kann ein solcher Ort wertvoll sein. Denn die Erinnerung endet nicht mit der Trauerfeier. Vielleicht möchte man Wochen oder Monate später noch einmal ein Bild ansehen, eine Kerze entzünden oder sich einfach einen stillen Moment nehmen. Der Sternenhimmel des Trauerhauses Krämer gibt diesen Erinnerungen einen festen Platz – jederzeit und von überall erreichbar. Denn in der Dunkelheit der Trauer leuchten die Sterne der Erinnerung. EINORT,AN DEM ERINNERUNGEN WEITERLEBEN Der Sternenhimmel des Trauerhauses Krämer schenkt Erinnerungen einen besonderen Platz ANZEIGE V E R T R A U E N ZUVERLÄSSIGKEIT Q U A L I T Ä T MENSCHLICHKEIT INDIVIDUALITÄT K O M P E T E N Z 0871 - 687 688 0 LANDSHUT | ALTDORF | TAUFKIRCHEN www.trauerhaus-kraemer.de Wir sind für Sie da E r iEn ni enr uOn gretn, wa ne i tdeerml e b e n . Unser Sternenhimmel schenkt Familie und Freunden einen gemeinsamen Ort des Erinnerns – voller Gedanken, Bilder und persönlicher Worte. Scannen und Erinnerungen bewahren. www.gedenkhimmel.de

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