Bauen & Wohnen LA

Wohntrends im Frühjahr 2026 Das Ratgeber-Magazin BAUEN & WOHNEN Eine Verlagsbeilage der Landshuter Zeitung und Vilsbiburger Zeitung März2026

INSERENTENVERZEICHNIS ASS Terrassenwelt Bad Kötzting Anbrucker Str. 22 93444 Bad Kötzting www.ass-terrassenwelt.de Auer Baustoffe GmbH & Co. KG Ludwig-Erhard-Str. 20 84034 Landshut www.auer-bauzentrum.de Avanta E. Bauderer GmbH Äußere Parkstraße 13 84032 Altdorf www.avanta.de Buchner Karl Schreinerei e.K. Mariaberg 9 84149 Velden www.bukar.de DENK Fensterbau GmbH Gewerbegebiet 1 84140 Gangkofen-Dirnaich www.denk-fensterbau.de Falter Josef & Sohn e.K. Säge- und Hobelwerk Frathau3 94256 Drachselsried www.falter-holz.de FireStixx GmbH & Co. KG Siemensstr. 1a 84051 Essenbach www.firestixx.org GRAF Rolladen KG Sonnenring 34 – 36 84032 Altdorf www.graf-rolladen.de H & H Bauelemente Handels GmbH Siemensstraße 21 a 84030 Landshut www.bauelemente-handel.de Habermeier Anton Heizung GmbH Oberbonbruck 29 84428 Buchbach www.habermeier-baeder.de Dachdeckerei Haupt GmbH & Co.KG Krempletzerweg 3 84137 Vilsbiburg www.hauptdach.de Judenhofer Glashandel GmbH Alter Rennweg 163 84034 Landshut www.glas-judenhofer-landshut.de Landshuter Schlüsseldienst GmbH Freyung 605 84028 Landshut www.landshuterschluesseldienst.de Laubenbacher Bau GmbH Bahnhofstraße 124 84140 Gangkofen www.laubenbacher-bau.de Lechner Erich Steinmetz Deutlmooser Str. 25 85465 Langenpreising www.steinmetz-lechner.de Leo Bautenschutz GmbH & Co. KG Gewerbestraße 1 84568 Pleiskirchen www.leo-bautenschutz.de MERLI BAU GmbH Daimlerstraße 10 84144 Geisenhausen www.merli-bau.de Holzhandel & Sägewerk Neumair Isarstr. 5 + 7 Betriebsstätte: Windham 2 a 85416 Oberhummel www.saegewerk-neumair.de Niedermaier Estrich GmbH Winzerstr. 9 84079 Bruckberg www.niedermaier-verputz.de Niedermaier Fliesen-Marmor Verlegebetrieb Opalstr. 56 84032 Altdorf www.fliesen-niedermaier.de Pointner classic + design Einrichtungs GmbH & Co. KG Schönbrunner Str. 20 84036 Landshut www.pointner-design.de Rottenkolber Peter, Rolladenbau Schinderstraßl 18 84030 Ergolding www.rolladenbau-rottenkolber.de Spröba Insektenschutz und Alutechnik GmbH Sonnenring 1 84032 Altdorf www.sproeba.de Weko Wohnen GmbH Südeinfahrt 1 84347 Pfarrkirchen www.weko.com WKN Wohnbau GmbH Hauptstr. 22 84144 Geisenhausen www.wkn-wohnbau.de Wolf Immobilien e.K. Stethaimerstr. 32 – 34 84034 Landshut www.wolf-immo.com XXXLutz Landshut Siemensstr. 9 84030 Landshut www.xxxlutz.de

Wir wünschen viel Freude beim Lesen! Redaktion Bauen & Wohnen ein Eigenheim ist die wohl größte Investition, die viele von uns jemals tätigen werden. Egal, ob man ein Haus baut oder eine bereits vorhandene Immobilie kauft – es ist ein Prozess, bei dem viele Entscheidungen getroffen werden müssen und bei dem leider auch viele Kostenfallen lauern. Worauf Sie beim Kauf eines Grundstücks oder einer Immobilie achten müssen und was die teuersten Fehler sind, die man hierbei machen kann, erfahren Sie in dieser Ausgabe unseres Ratgeber-Magazins „Bauen & Wohnen“. Auch warum es so wichtig ist, die Baubeschreibung genau zu prüfen und warum ein Bausachverständiger beim pünktlichen Einzug ins neugebaute Heim helfen kann, lesen Sie auf den folgenden Seiten. Doch, selbst wenn man bereits jahrelang im eigenen Zuhause lebt, ist es mit der Arbeit nicht getan: Nun gilt es, den Wert der Immobilie zu erhalten oder diese sogar aufzuwerten. Ein guter Ansatzpunkt hierfür ist die Dämmung. Wir zeigen Ihnen mehrere kleine und große Maßnahmen – vom Einbau neuer Rollläden und Fenster bis hin zur Dämmung von Dach und Wänden –, mit denen Sie Ihre Heizkosten senken und so mehrere hundert Euro pro Jahr sparen können. Daneben spielt in den eigenen vier Wänden natürlich der Wohlfühlfaktor eine entscheidende Rolle: Hier haben wir hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie beispielsweise mit Mut zur Farbe die richtige Stimmung erzeugen oder die passenden Bodenbeläge finden. Und auch die Außengestaltung darf pünktlich zum Frühlingsanfang nicht fehlen: Haben Sie schon mal über einen Kaltwintergarten oder Pavillon nachgedacht? Mit ihnen kann man den Wohnraum ins Grüne erweitern und auch in der Übergangszeit den eigenen Garten genießen. Mehr dazu gibt es ab Seite 15. Liebe Leserinnen und Leser, Inhalt THEMEN 04 Bauen & Planen 08 Böden, Fliesen, Natursteine 10 Innenausbau, Wohnen, Einrichten 14 Immobilien & Grundstücke 16 Wintergarten, Sonnenschutz, Außenanlagen Impressum BAUEN UND WOHNEN Verlagsbeilage der Landshuter Zeitung & Vilsbiburger Zeitung am 20. März 2026 Redaktion Sandra Schörghuber, Christoph Reich Anzeigen Margot Schmid, Verkaufsleitung Verkaufsteam der Landshuter Zeitung, Vilsbiburger Zeitung und Moosburger Zeitung Thomas Gedeck, Anzeigenleitung Grafik Angela Zellner, Titellayout Titelbild: ©Robert Kneschke - stock.adobe.com Druck und Verlag Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, 94315 Straubing Foto: Drazen - stock.adobe.com

4 Bauen & Planen Verbindlich regeln Einzugstermin fixieren und Baufortschritte kontrollieren Wer ein neues Haus schlüsselfertig kauft, möchte genau wissen, wann man in sein Eigenheim einziehen kann. Wie man diesen Termin vertraglich regelt, meldet der Verband Privater Bauherren (VPB). Wo dennoch Verzögerungen drohen und wie man vorbeugen kann. Dieses Interesse schützt das Gesetz: Verpflichtet sich ein einziger Unternehmer als Schlüsselfertiganbieter gegenüber einem Verbraucher zum Bau des neuen Hauses oder erwirbt man es von einem Bauträger, der neben dem Haus gleich das Grundstück mitliefert, dann müssen die Anbieter einen Fertigstellungstermin verbindlich im Vertrag vereinbaren. Klappt das nicht, weil der Vertrag zu früh geschlossen wird, muss die Bauzeit verbindlich angegeben werden. „Vor allem Bauträger vereinbaren zwar Termine, legen diese oft aber sehr spät, um noch ein großes Sicherheitspolster zu haben“, sagt Holger Freitag, Vertrauensanwalt des VPB. Schlüsselfertiganbieter, die auf dem Grund der Bauherrschaft bauen, lassen sich darauf in der Regel nicht ein, weil sie Verträge abschließen, in denen Planungsleistungen enthalten sind. Da die Dauer der Genehmigungsverfahren unbekannt ist, wird nur die Dauer der Baumaßnahme angegeben. Konkretes Datum wird oft aufgeweicht Ideal wäre für die künftigen Besitzer und Bewohner ein genaues oder genau berechenbares Datum. Damit ließe sich konkret planen: Umzugsurlaub, Mietwohnungskündigung, Ummeldung. „Darauf kann man sich aber trotzdem nicht hundertprozentig verlassen“, weiß Freitag. Zu unwägbar sei der Bauablauf. Das gilt nicht zuletzt in Zeiten von Fachkräftemangel und Lieferengpässen. Vieles kann dazwischenkommen, was den Bau und damit den Einzugstermin verzögert. Deswegen enthalten viele Verträge der Schlüsselfertiganbieter auch Bauzeitverlängerungsklauseln, die den Termin wieder aufweichen. Ob die konkreten AGB wirksam sind, ob der Anbieter eine Vertragsstrafe zahlen muss, ob der Verzugsschaden der privaten Bauherren höher als diese liegt, darum kann man trefflich streiten. Aber vor allem gilt: Niemand will mit den Möbeln im Umzugslager im Hotel wohnen müssen. Ein unabhängiger Bausachverständiger hilft „Das ist die schlechteste Verhandlungsposition, in die man geraten kann“, sagt Freitag. Wer dagegen einen unabhängigen Bausachverständigen während des Baus immer wieder bei wichtigen Bauabschnitten auf die Baustelle schickt, bekommt ein verlässliches Bild nicht nur vom Fortgang, sondern auch viele Informationen zur Bauqualität. Auf dieser Basis können Beanstandungen gleich behoben werden. Es besteht nicht die Gefahr, dass sie überbaut und somit quasi unsichtbar werden. Außerdem kann sofort nachgebessert werden. Das ist besser, als erst zur Abnahme eine Mängelliste zu erstellen. Denn wenn ein Unternehmer erst dann beginnt, sämtliche Mängel nachzubessern und dafür unter Umständen etwas rückbauen muss, kann dies den Einzug um Wochen verzögern. (red) Bauen ist Millimeterarbeit. An dieser Stelle sollen später bodentiefe Fenster gesetzt werden. Stimmen die Maße nicht, muss nachgebessert werden. Das ist ärgerlich und kostet Zeit und Geld. Foto: Verband Privater Bauherren, Regionalbüro Alpenvorland Ihr zuverlässiger Partner beim Thema Bauen Bahnhofstraße 124 - 84140 Gangkofen Tel.: 08722/1696 – www.laubenbacher-bau.de Leo Bautenschutz GmbH & Co. KG Bräustraße 21 | 84568 Pleiskirchen Fon: 08635.693 99 33 | Fax: 08635.693 99 34 info@leo-bautenschutz.de | www.leo-bautenschutz.de Trockenlegung Rissinjektion Kellerinstandsetzung Schimmelbekämpfung Gewerbestraße 1 | 84568 Pleiskirchen Fon: 08635.693 99 33 | Fax: 08635.693 99 34 info@leo-bautenschutz.de | www.leo-bautenschutz.de

5 Bauen & Planen Wichtige Verhandlungssache Vor Vertragsschluss sollten Bauherren die Baubeschreibung genau prüfen Wer schlüsselfertig bauen möchte, hat noch vor der Vertragsunterschrift das Recht auf eine detaillierte Baubeschreibung. Bauherren sollten dieses Dokument besser nicht nur flüchtig durchlesen. Bei Schlüsselfertigbauten haben private Bauherren noch vor Vertragsschluss das Recht auf eine umfassende Baubeschreibung. Anhand derer können sie prüfen, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt oder nicht – am besten in der direkten Gegenüberstellung mit weiteren Baubeschreibungen etwaiger Mitbewerber. Bauherren sollten sich dafür ausreichend Zeit nehmen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Nur anhand eingehender Prüfung der jeweils beinhalteten Arbeiten und des Preises in der Beschreibung können sie abschätzen, ob ein Angebot attraktiv ist oder nicht. Verbraucher sollten die vorvertragliche Baubeschreibung daher auch nicht als endgültig ansehen, sondern sie vielmehr als Auftakt für die Verhandlungen verstehen. Vorvertraglich bedeutet also ausdrücklich nicht: kurz vor Unterschriftsreife. Formalitäten in Ruhe klären und aushandeln Selbst wenn eine Baubeschreibung als klarer Favorit hervorsticht, sollte man sich mit dem Vertragsschluss so lange Zeit lassen, bis alle Formalitäten in Ruhe geklärt und ausgehandelt sind – und dann sicher gehen, dass genau diese getroffenen Vereinbarungen dem Notarvertrag beiliegen. Denn ist die Tinte unter dem Vertrag erst einmal getrocknet, ist für die wohl größte Investition des Lebens kaum noch eine Weichenstellung möglich. (dpa/tmn) Die Baubeschreibung sagt viel über das zukünftige Haus aus. Foto: ccvision

6 Bauen & Planen ALLE LEISTUNGEN AUS EINER HAND Damit ein Hausbau reibungslos vorangeht, müssen viele Rädchen ineinandergreifen. „Beim Fertighaus kommen alle Leistungen aus einer Hand. Das macht den Baufortschritt besser planbar und das Bauergebnis maximal wertig und sicher“, sagt Achim Hannott, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Immer eingebunden sind Fachberater, die zu persönlichen Baubegleitern werden. Von der individuellen Planung über die Vorfertigung und Hausmontage bis hin zum Ausbau und zur technischen Ausstattung des Eigenheims wissen sie Bescheid. (BDF/FT) Hier lauern die teuersten Fehler Das sollten Bauinteressierte bei der Grundstückssuche über Baurecht, Erschließung und Baugrund wissen Der Traum vom Eigenheim braucht einen soliden Grund – mit der Grundstückssuche startet das Projekt Eigenheim. Hier werden die Weichen für viele Jahre gestellt. Neben Lage und Preis gibt es weitere Aspekte zu beachten, vor allem baurechtliche und technische Rahmenbedingungen. Der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) weist darauf hin, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Grundstücksangebote nicht vorschnell reservieren sollten. Nach Einschätzung von Erik Stange, Pressesprecher des BSB, ist eine gründliche Prüfung zum Beispiel mit Unterstützung eines unabhängigen Bauherrenberaters im Vorfeld wichtig, um Planungsprobleme und unvorhergesehene Mehrkosten zu vermeiden. Wichtig: Bebauungsplan und Erschließung Besonders wichtig ist der Bebauungsplan der Gemeinde. Er legt fest, wie und was gebaut werden darf – etwa Dachform, Geschosszahl oder Grundflächenzahl. Wer nicht sorgfältig prüft, riskiert, dass das Wunschhaus nicht genehmigungsfähig ist. Ein großer Kostenfaktor ist die Erschließungssituation. Ist der Grund vollständig erschlossen und für alle erforderlichen Anschlüsse vorbereitet? Sind Erschließungsund Anschlusskosten im Kaufpreis enthalten oder fallen sie zusätzlich an? Auch Baulasten oder Wegerechte im Grundbuch können die Bebaubarkeit einschränken. Ebenso relevant: Gibt es Altlasten oder eine frühere gewerbliche Nutzung des Grundstücks? Informationen dazu erteilen das Altlastenkataster oder die zuständige Kommune. Baugrund und Risiken: Das Unsichtbare prüfen Besondere Aufmerksamkeit verdient der Baugrund. Ein scheinbar günstiges Grundstück kann durch schwierige Bodenverhältnisse schnell zur Kostenfalle werden. Der BSB empfiehlt deshalb ein unabhängiges Baugrundgutachten vor dem Kauf oder zumindest vor Vertragsabschluss. Unter www.bsb-ev.de gibt es dazu weitere Informationen und Hinweise. Schlechter Baugrund, hoher Grundwasserstand, Auffüllungen oder Altlasten können aufwendige Gründungsmaßnahmen erforderlich machen. Erik Stange betont in diesem Zusammenhang, dass das Baugrundrisiko grundsätzlich beim Bauherren liegt. Ohne Gutachten fehlt eine belastbare Planungsgrundlage. Bauherren-Checkliste: Darauf kommt es an • Bebauungsplan und Bauvorschriften prüfen • Erschließungszustand und mögliche Zusatzkosten klären • Grundbuch auf Baulasten, Wegerechte und Dienstbarkeiten prüfen • Altlasten- und Hochwasserinformationen einholen • Baugrundgutachten beauftragen • Lärmbelastung und zukünftige Bauprojekte in der Umgebung recherchieren • Gesamtkosten inklusive Nebenkosten realistisch kalkulieren Wer sich vor dem Kauf ausreichend informiert und fachlichen Rat einholt, reduziert das Risiko teurer Überraschungen. (djd) Bei der Suche nach einem Grundstück gibt es neben Lage und Preis auch rechtliche und technische Aspekte zu beachten. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund/Getty Images/Bim WKN WOHNBAU Sorglos bauen - wir bieten über 48 Jahre Erfahrung Tel.: 08743 - 96 15 0 | Hauptstraße 22 | 84144 Geisenhausen IHR SCHLÜSSELFERTIGES HAUSZUR FESTPREIS GARANTIE. Mehr Infos unter www.wkn-wohnbau.de

7 Bauen & Planen Gegen Wärme und Kälte Viel Aufwand, aber auch viele Vorteile: Warum sich eine Dämmung oft lohnt Wer sein Haus richtig dämmen lässt, schwitzt im Sommer weniger – und kann im Winter Heizkosten sparen. Doch nicht nur das verbesserte Raumklima und niedrigere Energiekosten rechtfertigen den Aufwand. Energiekosten senken, das Raumklima verbessern und das Klima schützen: Eine gute Gebäudedämmung bringt viele Vorteile. Wer eine neue Dämmung für sein Dach und die Fassade plant, verbessert nicht nur seinen Wohnkomfort im Sommer wie im Winter. Entgegen mancher Vorurteile rechnet sich die Maßnahme auch finanziell. In der Regel sei diese Maßnahme günstiger als eine neue Heizung und spare viel CO2 ein, sagt Christian Handwerk, Energieexperte bei der Verbraucherzentrale NRW. Die Dämmung von Dach oder Wand lohne sich fast immer. Daher steht die Gebäudedämmung häufig an erster Stelle, wenn es um Energieeffizienz-Maßnahmen an einer Immobilie geht. Vorteile im Sommer und Winter An warmen Sommertagen ist die Dämmung ein effektiver Hitzeschutz – insbesondere im Dachgeschoss. Denn Dachziegel können sich im Sommer auf bis zu 80 Grad Celsius aufheizen, so die Verbraucherzentrale Bayern. Eine fachgerechte Isolierung kann den Wärmeeintrag spürbar reduzieren. Im Winter hilft die Dämmung im Dachgeschoss hingegen, Heizkosten zu reduzieren. „Ein unsaniertes Haus verliert etwa 20 Prozent seiner Wärme über das Dach“, sagt Sigrid Goldbrunner. Die Energieexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern schätzt, dass je nach Ausgangszustand durch eine Dachdämmung Einsparungen von mehreren Hundert Euro im Jahr möglich sind. Die Immobilie wird aufgewertet Ein Beispiel: Wenn man eine ungedämmte Außenwand 16 Zentimeter dick dämmen lässt, lässt die Wand nur noch 10 bis 20 Prozent der ursprünglichen Energiemenge durch, so Goldbrunner. So könne sich die Investition bei einem Ziegelmauerwerk in der Regel nach weniger als 15 Jahren rechnen. Zwar amortisiere sich eine Dachdämmung häufig nicht ganz so schnell, trotzdem lohne es sich laut Goldbrunner in vielen Fällen. Zumal durch die energetische Aufwertung oft auch der Immobilienwert steigt. Am besten holen sich Hauseigentümer mehrere Angebote von Fachbetrieben ein und lassen sich zu möglichen Dämmmaterialien und -arten sowie der sinnvollen Reihenfolge der Maßnahmen beraten. Einen Anhaltspunkt dazu bietet etwa der Dämmatlas der Verbraucherzentrale Energieberatung. Übrigens: Wichtig ist, dass die Gebäudedämmung durch einen Fachbetrieb ausgeführt wird, um Wärmebrücken oder Schäden bei der Anbringung zu vermeiden. Dann kann eine Dämmung auch das Risiko von Schimmelbildung reduzieren. Die Luftfeuchte im Gebäude muss laut Verbraucherzentrale NRW dennoch kontrolliert werden – regelmäßiges Lüften hilft. (dpa/tmn) i Den Dämmatlas finden Sie unter: verbraucherzentraleenergieberatung.de/sanierenbauen/daemmen Eine gute Dämmung zahlt sich nicht nur finanziell aus – auch der Wohnkomfort und der Immobilienwert können sich dadurch erhöhen. Foto: Kai Remmers/dpa-tmn Baumit MERLI –BAU für’s Leben ERLI BAU für’s Leben Einfach sorglos bauen ✔Beratung, Planung, Ausführung ✔Alles aus einer Hand ✔erfahrene Mitarbeiter ✔hohe Qualitätsansprüche MERLI-BAU Partner: ✔Bau- und Eingabeplanung ✔Einfamilienhäuser ✔Mehrfamilienhäuser ✔Wohnanlagen mit TG www.BAYER.LA | Fotos: Zdera.de ANZEIGE MERLI BAU GmbH, 84144 Geisenhausen, Daimlerstraße 10 | Tel. 08743/9679-10, Fax: - 22, E-Mail: info@merli-bau.de Das MERLI Fachbau-Unternehmen ist eine feste Größe in der Region. Spezialisiert auf private Eigenheime und Geschosswohnungsbau – ausgeführt in höchster Bauqualität mit viel Erfahrung und Verlässlichkeit. Mit rund 35 Mitarbeitern und der Unterstützung der gesamten MERLI BAUFamilie ist ein Unternehmen entstanden, das mit überlieferter Handwerkskunst kombiniert mit neuen Methoden modernsten Bau- und Qualitätsansprüchen gerecht wird. So entstehen Lösungen aus einer Hand für dauerhaft glückliche Wohnfamilien. Eine Reihe von aussagekräftigen Referenzen finden sich im neuen Webauftritt: www.merli-bau.de DH in Geisenhausen Toskana Villa in Mirskofen Wir suchen Dich!

8 Böden, Fliesen, Natursteine Wie Holz den Charakter des Raums prägt Die Vielfalt von Parkett nutzen und den Boden zur Bühne für die Einrichtung machen Hell oder dunkel, weitläufig oder kompakt – der Fußboden setzt die Stimmung im Raum. Parkett überzeugt nicht nur durch seine natürliche Ausstrahlung, sondern auch durch ein breites Farbspektrum, das sich an nahezu jede Inneneinrichtung anpassen lässt. Welche Holzart und welcher Stil sich für welches Innendesign eignen, erklärt der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp). Helle Holzarten lassen kleine Räume großzügiger und offener wirken. Auch Zimmer mit wenig Tageslicht profitieren von einem hellen Bodenbelag, der den Raum freundlicher erscheinen lässt. In großen Räumen entfalten dunkle Hölzer wie Nussbaum oder geräucherte Eiche ihre Wirkung. Sie verleihen dem Raum elegante Tiefe, besonders dann, wenn viel Tageslicht einfällt. Fischgrätmuster verleiht Charakter und Struktur Bestimmte Verlegemuster verstärken diesen Effekt. Werden die Dielen parallel zur Wand verlegt, weiten sie den Raum optisch – ideal bei kleinen Zimmern. Ausgefallenere Verlegearten wie das Fischgrätmuster hingegen, verleihen auch weitläufigen Räumen Charakter und Struktur. Abgestimmt auf die Einrichtung Bei der Auswahl des Parketts sollte das Interieur bedacht werden. „Der Boden ist die Bühne für das Einrichtungskonzept – Parkett bringt die Möbel erst richtig zur Geltung“, sagt Michael Schmid, Parkettexperte und Vorsitzender des Verbands. Mit Möbeln im skandinavischen Design harmonieren helle Hölzer wie Ahorn oder Birke. Mit einer ruhigen Sortierung ohne Äste wirkt der Raum noch minimalistischer. Rustikale Möbel im Landhausstil profitieren von den lebhafteren Tönen der Buche oder Roteiche, die warme, leicht rötliche Akzente setzen. Ebenfalls mit dem Landhausstil harmonieren goldbraune Hölzer. Hier punkten ruhige Variationen der Eiche. Zum Industrial Design passen dunklere Sorten mit lebhafteren Maserungen. Hier steht das Material der Einrichtung im Vordergrund: Der unbehandelte Look von Eiche mit Ast-Einschlüssen unterstreicht den minimalistischauthentischen Wohnstil. Edle, in dunklem Holz oder Leder gehaltene Möbel werden durch markantere Hölzer in Szene gesetzt. Hier eignet sich Kirschholz, das mitunter fast feuerrot wirkt, oder Nussholz mit seinem schokoladigen Braun. Geräuchertes Holz ist im Trend Behandlungen erweitern das Farbspektrum. Neben farbigen Ölen, die oft auf pflanzlicher Basis hergestellt werden, ist derzeit „geräuchertes“ Parkett gefragt. Das Räuchern verleiht Holz auf natürliche Weise einen dunkleren Farbton, ganz ohne künstliche Farbstoffe. Die Räucherung basiert auf einem traditionellen Verfahren. In einer abgeschlossenen „Räucherkammer“ wird Salmiakgeist verflüchtigt. Der Ammoniakdampf regiert mit den Gerbstoffen im Holz, wodurch es sich dauerhaft verdunkelt. Bis das Holz schonend und durchgängig geräuchert ist, vergehen mehrere Wochen. Eichenholz eignet sich besonders gut für diese Behandlung, da es viel Gerbsäure enthält. Parkett bleicht nicht aus, es reift in der Sonne Egal, für welche Holzart man sich entscheidet, eins haben alle gemeinsam: Die Farbkraft überdauert. Während andere Materialien oft von der Sonne ausgeblichen werden, reagiert Parkett auf natürliche Weise: Exotenhölzer dunkeln nach, europäische Hölzer erhalten eine charakteristische Patina. Wirkt die Oberfläche nach Jahren stumpf, braucht Parkett trotzdem nicht ausgetauscht werden, sondern wird lediglich abgeschliffen oder nachgeölt. „Die Langlebigkeit des Parketts ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal, sondern auch ein Beitrag zum Klimaschutz“, so Schmid. Und außerdem: „Einmal verlegt, speichert Parkett den im Holz gebundenen Kohlenstoff über Jahrzehnte und gar Jahrhunderte.“ (red) Industrial Style: Lebhaft sortiertes Parkett mit hohem Astanteil unterstreicht die Authentizität. Foto: Meisterwerke Schulte GmbH Fliesen · Naturstein · Mosaik ∙ Meister-Verlegebetrieb ∙ ∙ Opalstraße 56 ∙ 84032 Altdorf ∙ ∙ www.fliesen-niedermaier.de ∙ kontakt@fliesen-niedermaier.de 0871 143 3618 Fliesen ∙ Marmor N Niedermaier Fliesen – Natursteine – Holzböden AVANTA E. Bauderer GmbH Äußere Parkstraße 13 84032 Altdorf/Landshut Tel. 0871/93193-0 · www.avanta.de Zu erreichen über A92 Ausfahrt Landshut-West Gut beraten Sie erreichen uns unter Tel. 08762 433 oder unter www.steinmetz-lechner.de 85465Langenpreising- Deutlmooser Straße Wer die Tageszeitung täglich liest, weiß mehr!

9 Böden, Fliesen, Natursteine Nicht nur das Design zählt Fehlentscheidungen vermeiden: Drei Profitipps zur Auswahl und dem Kauf von Fliesen Ob Badsanierung, moderne Bodengestaltung oder pflegeleichter Terrassenbelag: Fliesen begeistern heute mit zeitloser Optik und eignen sich für alle Wohnbereiche. Um langfristig von ihrer Ästhetik und dem hohen Komfort zu profitieren, sollten Bauherren und Sanierer bei der Fliesenwahl nicht nur das Design betrachten – sondern auch Nutzungsgewohnheiten, den Reinigungs- und Pflegeaufwand sowie die gewünschte Verlegung bedenken. Wer sich im Fliesenfachhandel professionell beraten lässt, kann teure Fehlentscheidungen vermeiden. Hier kommen drei bewährte Expertentipps zur Auswahl von Fliesen: 1. Einsatzzweck und Beanspruchung beachten: Für den Einsatz an der Wand eignen sich die klassischen Steingut-Fliesen. Am Boden hat sich das robuste Feinsteinzeug durchgesetzt, das sich in Abriebklasse 4 oder 5 in jedem Wohnraum einsetzen lässt. Überall, wo es feucht werden kann, ist eine Rutschhemmungsklasse von R9 oder R10 zu empfehlen. Terrassenfliesen sollten darüber hinaus als frostbeständig deklariert sein. Wer auf Sicherheit hinsichtlich Maßhaltigkeit setzt, sollte rektifizierte Fliesen wählen. 2. Das Format passend zu Raumgröße und Grundriss wählen: Das ehemalige Motto „große Räume, große Fliese, kleine Räume, kleine Fliese“ gilt längst nicht mehr. Vielmehr sorgen XLFliesen auch in kleineren Bädern für großzügig wirkende Flächen. Umgekehrt sorgen Kleinformate, zum Beispiel im angesagten Riegel-Format, auch auf größerer Fläche für visuelle Aha-Effekte. Wer seine Baukosten im Auge behalten möchte, wählt mittelgroße Formate, die in der Verlegung günstiger sind als XXL-Fliesen oder Megaformate. 3. Raumwirkung aktiv gestalten durch Verlegemuster und Fugengestaltung: Nicht nur das Format, sondern auch das Verlegemuster sowie die Fugengestaltung beeinflussen, wie eine Fliese im Raum wirkt. Eine Verlegung im klassischen Fugenschnitt wirkt klar und reduziert, wohingegen ein versetzter Verband oder das beliebte Fischgrätmuster für eine lebendige Raumanmutung sorgt. Ebenso wichtig ist die Fugenfarbe: Wer das Verlegemuster betonen und eine optisch lebendige Flächenwirkung erzielen möchte, kann die Fuge heller oder dunkler als die Fliesenfarbe wählen. Umgekehrt erzielt eine Fuge, die Ton-in-Ton auf die Fliese abgestimmt ist, eine homogene, großzügig wirkende Fläche. Fliesen optisch und haptisch erleben Es lohnt sich also, vor dem Fliesenkauf im Fliesenfachhandel Inspirationen zu sammeln und sich eingehend beraten zu lassen. Zugleich ist dort eine große Auswahl an aktuellen Fliesenkollektionen optisch und haptisch erlebbar. (akz-o) Fliesen im Riegelformat sind gerade angesagt. Foto: Agrob Buchtal/Deutsche Fliese/akz-o ERDING | WARTENBERG | DORFEN | MINTRACHING | PARSDORF | LANDSHUT info@auer-bauzentrum.de • www.auer-bauzentrum.de KANN SO SCHÖN SEIN. BAUEN FLIESEN FENSTER TÜREN BÖDEN BAUSTOFFE BAUFACHMARKT DACH & FASSADE GARTENGESTALTUNG JEDEN SONNTAG - SCHAUSONNTAG! In Erding, Parsdorf und Landshut von 13.00 Uhr - 16.00 Uhr (ohne Beratung, ohne Verkauf)

10 Innenausbau, Wohnen, Einrichten Wie Social Media den Hauseingang beeinflusst Design-Trends bei Haustüren 2026: die Entwicklungen bei Form, Farbe und Technik sowie neue Impulse Haustür-Designs sind langlebig, doch jetzt setzen die sozialen Medien mit einem InfluencerEinrichtungsstil neue Impulse: Welche Entwicklungen bei Form, Farbe und Technik eine Rolle spielen, verrät der Verband Fenster + Fassade (VFF). Die Haustür ist ein Türöffner, wortwörtlich und im Gefühl von Besitzern und Gästen. Daher sind Designaspekte neben den grundlegenden Eigenschaften wie Einbruchsicherheit, Wärmeschutzklasse und Barrierefreiheit bei der Entscheidung für eine neue Haustür essenziell. Materialien: von Influencern beeinflusst In Videos von Influencern sind sie überall im Hintergrund zu sehen: Wandpaneele aus Holz, die eigentlich zur Verbesserung der Raumakustik dienen. Das löste einen regelrechten Hype im Interior Design aus. Viele wünschen sich diese Paneele fürs eigene Zuhause – nicht unbedingt wegen der guten Akustik, sondern wegen der trendigen Optik. Auch Haustüren mit Paneel-Optik sind stark nachgefragt. Denn die klar gegliederte Oberfläche harmoniert einfach gut mit der minimalistischen Formensprache des aktuellen Türdesigns. Design: klare Formen und Lichtspiele Moderne Türen setzen auf eine schlichte Formensprache. Schon wenige geometrische Elemente genügen, um die Türfläche zu gliedern. Gläserne Lichtausschnitte und schmale Zierleisten, sogenannte Lisenen (von frz. lisière „Saum“), oder in die Oberfläche gefräste Ziernuten strukturieren die meist einfarbig gehaltene Türfläche. So erhält der Eingangsbereich trotz minimalistischer Architektur einen starken Charakter. Optische Highlights bilden Lichtausschnitte. Sie lassen Tageslicht ins Haus und machen das Entree freundlicher, ohne zu viel vom Inneren preiszugeben – als ein zentraler senkrechter Glasausschnitt in der Tür oder durch voll verglaste Seitenteile und Oberlichter. Farben: Zurückhaltung in Grau Steht die Materialfrage im Hintergrund, gehören anthrazitfarbene und tiefgrau lackierte Türen zu den beliebtesten Optionen. Grau verkörpert einen aufgeräumten Stil und harmoniert mit dem aktuellen minimalistischen Architekturgeschmack. Häufig sind Türen dabei farblich und im Material an die Fenster angepasst. Technik: alltagstaugliche Smart-Home-Systeme Das Smart Home bietet scheinbar unbegrenzte Digitalisierungsmöglichkeiten. Doch besonders gefragt sind Lösungen, die im Alltag praktisch sind. Beliebt sind daher elektronische Schließsysteme, die sich per Smartphone steuern lassen. Mit einer App kann die Tür geöffnet, geschlossen oder kontrolliert werden – egal, ob man zu Hause oder unterwegs ist. Praktisch ist auch die einfache Verwaltung der Zugangsrechte, etwa wenn Handwerker ins Haus müssen oder ein Familienmitglied für eine Weile zu Gast ist. Ebenfalls beliebt sind Fingerprint-Systeme: Sie reagieren schnell und ermöglichen einen sicheren Zutritt ohne Code- oder Schlüsselsuche. (red) Seitliche Glasflächen verbreitern das Entree. Foto: Rodenberg Türsysteme AG 0871/ 61 21 8 glas_judenhofer 0871/ 61 21 8 • Innen- & Aussenputz • Gerüstverleih • Wärmedämm-Verbundsysteme • Zementestrich • Fassadenrenovierungen • Fließestrich • Malerarbeiten • Bodenbeschichtungen Fenster - Haustüren - Wintergärten Vordächer - Glasfassaden Eigene Fertigung und Montage Denk Fensterbau GmbH Dirnaich - Gewerbegebiet 1 84140 Gangkofen Telefon: 0 87 22 / 96 12 - 0 Telefax: 0 87 22 / 96 12 - 12 info@denk-fensterbau.de www.denk-fensterbau.de

11 Innenausbau, Wohnen, Einrichten Die Kälte draußen lassen Moderne Fenster können die Wärmedämmung des Hauses stark verbessern Die Klimadaten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Durchschnittstemperaturen in der Bundesrepublik zwar langfristig steigen, frostige Nächte, Schnee und Minusgrade jedoch weiterhin fest zum Winter in Deutschland dazugehören. Im Januar 2026 beispielsweise gab es mehrere Tage mit winterlichen Sturmlagen und Glatteis auf den Straßen. Für Hausbesitzer und Bauherren bedeutet das: Auch in Zeiten des Klimawandels bleibt ein wirksamer Schutz vor Wärmeverlusten entscheidend, um Heizenergie zu sparen und Wohnkomfort im Haus zu sichern. Der erste Ansatzpunkt sollten hier die Fenster sein, denn sie zählen oft zu den größten Quellen für Wärmeverluste. Fenster als energetische Schwachstelle Besonders ältere Modelle mit Doppelverglasung oder unzureichend gedämmten Rahmen lassen Heizwärme nach außen entweichen. Wie gut ein Fenster dämmt, lässt sich an mehreren Kennwerten ablesen. Der Uw-Wert beschreibt die Wärmedämmung des gesamten Fensters, der Uf-Wert speziell die Dämmleistung des Rahmens. Niedrige Werte bedeuten jeweils bessere Dämmwirkung. Werden Fenster energetisch modernisiert, kann der Wärmeverlust deutlich sinken und der Energieverbrauch des Hauses langfristig reduziert werden. Eine Zweifachverglasung ist nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) die gesetzliche Mindestanforderung. Mit einer modernen Dreifachverglasung kann man bereits U-Werte erzielen, die dem Passivhausstandard entsprechen, wenn auch Rahmen und Einbau entsprechend hochwertig sind. Der Raum zwischen den einzelnen Scheiben sollte mit Edelgasen gefüllt sein, zum Beispiel mit Argon, Krypton oder Xenon. Ihre Wärmedämmeigenschaften sind nochmals deutlich effektiver als die von Luft als Füllmaterial. Materialien und Konstruktion entscheiden Neben der Verglasung des Fensters spielt die Bauweise der Profile eine wichtige Rolle. Denn Stahlverstärkungen, die herkömmlicherweise zur Stabilisierung eingesetzt werden, können Wärmebrücken verursachen. Moderne Kunststoffsysteme setzen daher zunehmend auf Materialien, die Stabilität und Wärmedämmung miteinander verbinden: Durch den glasfaserverstärkten Werkstoff Rau-Fipro X im gesamten Profilquerschnitt werden Lasten gleichmäßig verteilt, sodass auch bis zu 2,40 Meter große Elemente ohne Stahlarmierung auskommen. Dadurch lassen sich Wärmebrücken reduzieren und UfWerte von bis zu 0,97 W/(m2K) erreichen. Große Glasflächen ermöglichen zusätzlich solare Wärmegewinne. (djd) Licht kommt hinein, Kälte bleibt draußen: Große Fensterflächen sind sehr wohnlich, wenn sie richtig konzeptioniert sind. Foto: djd/Rehau Der Austausch von Fenstern ist eine der effektivsten Maßnahmen, den Wärmeverlust des Hauses zu reduzieren. Mit ihrem Sanierfix®-System beweist die Schreinerei Karl Buchner aus Velden, dass dies auch schnell und sauber geht. Das europaweit patentierte System hat einen entscheidenden Vorteil: Das gesamte alte Fenster wird aus der Mauer entfernt und das neue Fenster eingefügt, ohne Mauer oder Putz zu beschädigen. So kann ein Fenster in Rekordzeit ausgetauscht werden und es fallen keine zusätzlichen Maurer-, Putz-, Fliesenoder Malerarbeiten an. Fensterbrett und Sims sowie die Lichtmaße des alten Fensters bleiben dabei erhalten. Auch ein Gerüst ist nicht notwendig. Das Verfahren erhielt 2003 den bayerischen Staatspreis für besondere Leistungen im Handwerk. Die Schreinerei Buchner verbaut nur in Eigenproduktion hergestellte Holz- oder Holz/Alu-Fenster, denn Holz besitzt hervorragende Dämmwerte. In Niedrigenergiehäusern und Passivhäusern werden überwiegend Fenster aus Holz eingesetzt und sie entsprechen problemlos den Förderkriterien für die Gebäudesanierung. Holz überzeugt aber auch in vielerlei anderer Hinsicht: Es ist ein nachhaltiger Naturstoff und hat das günstigste Ökoprofil aller Baustoffe. Es ist zeitlos schön und die Möglichkeiten der farblichen Gestaltung sind nahezu unbegrenzt. Dadurch lassen sich Holzfenster in jedes Wohnambiente harmonisch einpassen und können jeden Baustil bereichern. Die Verwendung von Aluminiumprofilen außen bietet weitere Gestaltungsmöglichkeiten und einen besonders pflegearmen Witterungsschutz. In punkto Sicherheit sind Holzfenster unschlagbar. Der höchst stabile Werkstoff, zeitgemäß verarbeitet, hält auch extremen Belastungen stand. Im Brandfall bleibt Holz wesentlich länger formstabil als andere Rahmenmaterialien. Dadurch werden das Bersten der Scheiben und die damit verbundene Luftzufuhr verzögert. Außerdem entwickelt Holz im Brandfall weniger Rauch und giftige Gase als beispielsweise Kunststoff. Auch erhöhte Anforderungen an den Schallschutz – z. B. in Einflugschneisen – werden von Holzfenstern erfüllt. Und nicht zuletzt schafft Holz ein gesundes Wohnklima, denn es nimmt hohe Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab. Das natürlich vorhandene antibakterielle Verhalten von Holz trägt weiter zu einer gesunden Wohnumgebung bei. Auf der Landshuter Umweltmesse führt die Schreinerei Buchner vor, wie einfach der Fenstertausch mit Sanierfix® vonstatten geht. Fensterwechsel reduziert Energieverbrauch und Lärm Fensteraustausch mit Sanierfix® – schnell und sauber Patent von ANZEIGE Mehr zum Thema „Fensterwechsel“ auch am 28.03. / 29.03. – Tag der offenen Tür in unserem Haus!

12 Innenausbau, Wohnen, Einrichten Farbe schafft Atmosphäre Bunte Teppichböden wirken als gestalterische Elemente Teppiche prägen die Wirkung eines Raumes stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Sie sorgen nicht nur für warme Füße, sondern strukturieren auch Wohnbereiche, reduzieren Trittschall und schaffen eine wohnliche Atmosphäre. Besonders in offenen Grundrissen können sie helfen, Bereiche sichtbar zu ordnen und eine besondere Atmosphäre zu verleihen. Mit Farbe die richtige Stimmung erzeugen Die Wahl der Teppichfarben beeinflusst die Stimmung im Raum. Im Essbereich wirken beispielsweise Naturtöne wie Grün, Braun oder Ocker beruhigend und schaffen eine gemütliche Umgebung für gemeinsame Mahlzeiten. Wohn- und Aufenthaltsbereiche dürfen dagegen lebendiger gestaltet sein: Gelbe, rosafarbene oder auch einzelne kräftige Akzente bringen Energie in den Bereich und setzen bewusst Kontraste. Auf diese Weise entstehen innerhalb einer Wohnung unterschiedliche Stimmungen, ohne dass bauliche Veränderungen notwendig sind. Bereiche definieren und Räume gliedern In offenen Wohnbereichen lassen sich mit Teppichen einzelne Zonen definieren. Helle Bodenflächen können beispielsweise eine ruhige Arbeitsatmosphäre für eine Homeoffice-Ecke unterstützen. Kräftigere Farben oder markantere Muster eignen sich für Sitz- und Familienbereiche, in denen Kommunikation und Aktivität im Mittelpunkt stehen. Teppiche werden so zu einem gestalterischen Werkzeug, das Orientierung schafft und Räume optisch gliedert. Wer nicht nur unifarbene Bodenbeläge haben möchte, kann mit Teppichfliesen und schnittfesten Bahnen individuelle Muster gestalten. Übrigens: Auch Treppen lassen sich vollflächig oder mit Stufenmatten textil gestalten. Diese bieten zudem Rutschsicherheit. Teppich-Layering sorgt für Tiefe Ein aktueller Einrichtungstrend ist das sogenannte Teppich-Layering: Mehrere einzelne Teppiche werden teilweise überlappend platziert. Das gibt dem Raum mehr Tiefe, Wärme und visuelle Spannung, kann jedoch für Menschen, die unsicher auf den Beinen sind, eine Stolperfalle darstellen. Neben der Farbe spielt auch das Material des Bodenbelags eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden im Raum. Textile Bodenbeläge können den Trittschall reduzieren, die Raumakustik verbessern und für ein fußwarmes Laufgefühl sorgen. Naturmaterialien wie KaschmirZiegenhaar und Schurwolle fördern zudem ein angenehmes Raumklima: Die Naturfasern regulieren die Luftfeuchtigkeit und binden Staubpartikel. (djd) Die Farben der Stufenmatten finden sich im Teppich des Eingangsbereiches im Erdgeschoss wieder. Beim Teppich-Layering geben mehrere Stücke aus einer Farbfamilie dem Raum Charakter. Fotos: djd/Tretford Weseler Teppich ANZEIGE Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause. Wir als registrierter Fachbetrieb für Gebäudesicherheit beraten Sie gerne in allen Fragen zur Planung, Nachrüstung und Wartung von Sicherheitseinrichtungen. Gibt es noch keine Analyse des Bestands, so wird diese für Sie kostenlos vor Ort durchgeführt. Besteht Handlungsbedarf, so erhalten Sie von uns ein detailliertes Angebot. Meist werden verdeckt liegende Beschläge mit hohem Bedienkomfort gewählt. Speziell geschultes Fachpersonal führt den Einbau schnell und sauber durch. Ob Sicherheitsbeschläge, Einbruchschutzglas, Kellerschachtsicherungen, Tresorroste und Tresore, wir beraten Sie gerne. EINBRUCHSICHERUNG? PROFI-LÖSUNGEN BEI Landshuter Schlüsseldienst GmbH Wir sorgen seit über 60 Jahren für Ihre Sicherheit! Alle Arten von Schlüsseln, Schließanlagen, Sicherheitsberatung, schnell und fachmännisch 84028 Landshut | Freyung 605 | Tel. 0871/24859 info@landshuterschluesseldienst.de www.landshuterschluesseldienst.de Mo. bis Fr. von 8.00 bis 17.00 Uhr – Samstag geschlossen Die Pellet-Experten aus Bayern 08703-9 05 88-0 www.firestixx.org

13 Innenausbau, Wohnen, Einrichten Wohlfühlen ist keine Frage der Größe Trend zum Downsizing: Mit Mut zur Farbe mehr aus einem kleinen Zuhause machen Nicht immer muss es das riesige Loft mit mehreren Hundert Quadratmetern Wohnfläche sein. Nicht nur angesichts des knappen Angebots an Wohnungen geht der Trend immer stärker zum Downsizing: Wer sich mit einer kleineren Wohnung zufrieden gibt, spart bares Geld, Heizenergie und wertvolle Ressourcen. Und schließlich ist Wohlfühlen keine Frage der Größe. Mit einer durchdachten Planung, etwas Mut zur Farbe und einer individuellen Einrichtung kann auch ein kleines Zuhause ganz groß rauskommen. Farben schaffen eine individuelle Atmosphäre Wie sorgfältig ausgewählte und aufeinander abgestimmte Farben einem kleinen Raum viel Größe verleihen, zeigt ein Beispiel aus Koblenz. Für Matthias, MKG-Chirurg, ist die Zweitwohnung mit 40 Quadratmetern viel mehr als nur ein Schlafplatz. Hoch über den Dächern der Stadt, in einem Altbau mit schrägen Wänden, charmanten Ecken und einem markanten Erker, ist ein persönlicher Rückzugsort entstanden. Beim Einzug dachte der Mediziner, dass in kleinen Räumen nur weiße Wände vorstellbar seien. Doch gemeinsam mit einem Malermeister entwickelte sich aus der ersten Zurückhaltung ein mutiges Farbkonzept. Statt die Größe der Wohnung zu kaschieren, inszenieren die Farben bewusst die Architektur und schaffen Tiefe, Struktur und Atmosphäre. Im Eingangsbereich setzt ein kräftiger Petrolton ein klares Statement, in der Küche vermittelt ein intensives Gelb Energie am Morgen und Wärme am Abend. Der kombinierte Wohn-, Arbeits- und Schlafbereich wird von Grautönen getragen: matte Oberflächen, weiche Übergänge, dezente Nuancen. Einrichtung und Farben aufeinander abgestimmt Besonderes Highlight der Wohnung ist der Erker. Statt ihn in die übrige Wandgestaltung einzubinden, wurde er bewusst in einem tiefen, eleganten Blau abgesetzt. Eine weitere originelle Idee des Malermeisters: Eine schmale, bewusst freigelassene weiße Kante zwischen Wand und Decke lässt die Farben optisch schweben. Das Farbkonzept der Koblenzer Altbauwohnung wird ergänzt durch sorgfältig ausgewählte Einrichtung: modulare Regale in gedeckten Grüntönen, italienische Designersessel, farbige Stühle und gezielt gesetzte Lichtakzente. Heute ist der Bewohner froh über den Mut zur Farbe. „Ohne meinen Maler hätte ich mich das nie getraut“, sagt er. So fühlt sich die Wohnung bei jedem Ankommen größer an, als ihre Quadratmeter vermuten lassen. (djd) Klein und mein: Mit einem individuellen Farbkonzept lässt sich mehr aus kleineren Wohnungen machen, wie dieses Beispiel in Koblenz zeigt. Fotos: djd/Brillux/Jannik Hammes Die Einrichtung greift das individuelle Farbkonzept gekonnt auf. Ein intensives Gelb in der Küche vermittelt morgens Energie und Wärme am Abend. Pointner Design Schönbrunner Str. 20 84036 Landshut Tel. 0871- 21091 pointner-design.de

14 Immobilien & Grundstücke Gut vorbereitet ins Eigenheim Diese sieben Tipps sollten Interessenten beim Kauf einer Immobilie beachten Ein gebrauchtes Haus kauft man nicht mal eben nebenbei. Unterlagen und Bausubstanz sollten gründlich geprüft werden, ehe der Kaufvertrag unterschrieben wird. Sonst drohen herbe finanzielle Verluste und jede Menge Ärger. Trotzdem gehen manche Interessenten das Projekt Hauskauf vergleichsweise sorglos an und vertrauen weitgehend auf ihr Bauchgefühl. „Sie machen sich mitunter mehr Gedanken um den Kauf einer neuen Küche für das Haus als um die Immobilie selbst“, sagt Rechtsanwalt Tobias Hullermann. Sieben Tipps, was bei der Entscheidung zum Immobilienkauf zu beachten ist: 1. Besichtigung mit einem unabhängigen Experten: „Der technische Zustand der Immobilie ist einer der größten Risikopunkte beim Kauf“, sagt Immobilienexperte Peter Burk. Baulaien könnten oft nicht einschätzen, in welchem Zustand sich das Haus wirklich befindet. „Sie sollten unbedingt möglichst zu einem frühen Zeitpunkt einen Sachverständigen hinzuziehen und dafür die notwendigen finanziellen Mittel einplanen.“ Der Experte könne einschätzen, welche Kosten auf den Käufer zukommen oder ob ein Kauf überhaupt sinnvoll ist. Das sei eine wichtige Entscheidungshilfe. „Wenn der Interessent weiß, dass die Heizung veraltet oder Hausschwamm im Dachstuhl ist, sieht er das Haus mit ganz anderen Augen und kann seine Schlüsse ziehen.“ 2. Objektunterlagen einsehen: Ohne Einblick in den aktuellen Grundbuchauszug sollte niemand in Kaufverhandlungen gehen. Er gibt Aufschluss über Eigentumsverhältnisse, Grundstücksgröße und eventuelle Lasten, die auf dem Grundstück liegen. „Interessenten sollten prüfen, ob gegebenenfalls ein Nießbrauchrecht vorhanden ist, ob es Wohnrechte, Wegerechte oder andere Rechte gibt“, sagt Peter Burk. 3. Energieausweis checken: Er ist ein wichtiges Dokument für den Käufer, weil er den energetischen Zustand der Immobilie dokumentiert. „Nach dem Gebäudeenergiegesetz müssen Käufer eine gebrauchte Immobilie in vielen Fällen innerhalb von zwei Jahren energetisch ertüchtigen und zum Beispiel alte Heizungen austauschen und die oberste Geschossdecke dämmen, wenn das vom Voreigentümer noch nicht gemacht wurde“, sagt Tobias Hullermann. „Das haben viele Käufer nicht auf dem Schirm.“ 4. Baugenehmigung prüfen: Auch für Häuser oder Wohnungen, die schon viele Jahre stehen und bewohnt wurden, sollte man die Baugenehmigung prüfen. „Käufer können sonst böse Überraschungen erleben“, so Hullermann. Gar nicht so selten seien ohne Baugenehmigung nachträglich umgebaute Dachgeschosse, die zu Wohnzwecken genutzt werden. Hier muss eigentlich der Verkäufer über alle Risiken aufklären, die den Kaufinteressenten betreffen. Aber häufig wissen sie selbst nicht Bescheid, weil sie nicht die Erstkäufer sind und keine entsprechenden Informationen vom Vorverkäufer haben. 5. Kaufpreis verhandeln: Der vom Verkäufer angesetzte Kaufpreis ist nicht in Stein gemeißelt. „Verhandeln lohnt sich“, sagt Ralf Oberländer, Baufinanzierungsberater bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Wer gut vorbereitet sei und Argumente wie Sanierungsbedarf oder Marktpreise ins Spiel bringe, könne oft einen besseren Preis erzielen. „Eine Liste mit Baumängeln vom Bausachverständigen gibt der Käuferseite eine gute Verhandlungsbasis“, so Oberländer. Käufer sollten vorab zwei Preise festlegen: ihren Startpreis für die Verhandlung und ihre Obergrenze. 6. Finanzierung realistisch einschätzen: „Bei der Finanzierung der Immobilie sollten sich Käufer nicht überschätzen und die monatlichen Raten realistisch kalkulieren“, so Tobias Hullermann. Die monatliche Belastung sollte nicht zu hoch ausfallen. Oft werden bei der Finanzierung die weiteren Kosten beim Immobilienerwerb unterschätzt. Neben Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklerkosten (etwa zehn Prozent des Kaufpreises) können weitere Sanierungskosten, Umbauten oder die Einrichtung und Küche die Kosten nach oben treiben. Je mehr Eigenkapital die Käufer einbringen, desto besser. „Wir empfehlen, rund 20 Prozent der Gesamtsumme plus Kaufnebenkosten mit Eigenkapital zu finanzieren“, so Ralf Oberländer. 7. Mit Profis reden: „Der Kauf einer Immobilie ist für die meisten Menschen die größte Investition im Leben“, sagt Peter Burk. Entsprechend gründlich sollte er vorbereitet werden. „Interessenten sollten sich möglichst frühzeitig mit Hilfe von Experten einen Plan machen, wie sie einen Immobilienkauf strukturell angehen: Wer prüft das Objekt, wenn eines gefunden ist? Wer den Kaufvertrag? Wer die Finanzierung?“ Oberflächliche Informationen aus dem Internet sind dabei selten hilfreich. „Praxiserfahrungen und Know-how von Fachleuten, die sich mit Bautechnik, Finanzen und Rechtsfragen auskennen und die persönlich erreichbar sind, sind dadurch nicht zu ersetzen“, so Burk. (dpa/tmn) Das Know-how von Profis ist unersetzlich. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Webseite Kontakt Wolf Immobilien Stethaimerstrasse 32 – 34 84034 Landshut 0160 1580858 info@wolf-immo.com wolf-immo.com Wolfgang Schuder Immobilienmakler Selbstverkaufen geht auf den KEKS? Besser professionell durch Wolf Immobilien. Ihr kompetenter Immobilienmakler in Landshut für Verkauf und Vermietung, das Rundumsorglospaket für Sie. Wir für Ihr Zuhause

15 Wintergärten, Sonnenschutz, Außenanlagen Wohnraumerweiterung leicht gemacht Ein Kaltwintergarten ist das ganze Jahr nutzbar – vielseitig und kostengünstig Viele Hausbesitzer träumen davon, ihr Eigenheim zu erweitern, um mehr Platz für die Familie, Hobby und Freizeit oder ihre Lieblingspflanzen zu schaffen. Eine klassische Hauserweiterung ist jedoch meist mit hohen Kosten verbunden – und neben der Baugenehmigung sind auch die Auflagen aus dem Gebäudeenergiegesetz zu beachten. Etwas weniger Aufwand bringt der Anbau eines Kaltwintergartens mit sich. In Bayern ist für den Bau eines Wintergartens immer eine Baugenehmigung nötig. 2025 hat die Bayerische Bauordnung allerdings Erleichterungen für Terrassendächer gebracht. Sobald diese jedoch auf allen Seiten verglast sind, stufen die Bauämter sie in der Regel als Wintergarten ein. Profis für Wintergärten, Markisen und Glasdächer können hier fundiert beraten, welche Auflagen vom Gesetzgeber beim individuell geplanten Projekt beachtet werden müssen. Was ist ein Kaltwintergarten? Ein nicht beheizter Anbau, der sich aus einem Glasdach und zusätzlichen Glaselementen zusammensetzt, gilt als Kaltwintergarten. Er ist wettergeschützt und lässt viel Tageslicht durch die Isolierglaswände. Im Vergleich zum klassischen Wintergarten ist die Nutzung bei Kälte eingeschränkt, doch auch die Kosten sind in diesem Fall geringer: Zum einen werden filigrane, modulare Aluminiumprofile ohne thermische Trennung verwendet. Zum anderen wird keine Heizung verbaut, maximal ein elektrischer Frostwächter schützt empfindliche Pflanzen. Drei Jahreszeiten plus Orangerie Obwohl ein Kaltwintergarten nicht beheizt ist, ist er ganzjährige nutzbar. In den wärmeren Monaten dient er als Wohnraum zum Essen, Feiern mit Freunden und Entspannen mit einem Buch, Magazin oder Musik. Schiebesysteme öffnen je nach Bedarf den Wohnraum ins Grüne oder halten die Elemente fern. In den Übergangszeiten sorgen die Glaswände für ein angenehmes Raumklima, indem sie die Wärme der Sonne einfangen. Im Sommer halten außen angebrachte oder integrierte Textilmarkisen über den Dachflächen oder an der Fassade die Hitze fern. Fenster in der Dachfläche ermöglichen es, angestaute Wärme rasch entweichen zu lassen. Urgemütlich ist es auch, bei Regen und Wind geschützt und doch unmittelbar dem Tanz der Blätter zuzusehen. Für kühlere Tage können zusätzlich Heizstrahler installiert werden, die nur bei Bedarf in Betrieb genommen werden. Im Winter dient der Kaltwintergarten als praktisches, helles Quartier für Kübelpflanzen. Sei es als echte Orangerie, für Zitronenund Olivenbäumchen, für Oleander und Co. oder auch nur für die schonende Aufbewahrung von Gartenmöbelauflagen. (djd/red) Glasdachsysteme lassen sich modular aufbauen: als reine Überdachung, mit einer Glaswand an der Wetterseite oder rundum verglast als Kaltwintergarten. Foto: DJD/www.lewens-markisen.de ANZEIGE (epr) Der Mensch verbringt seine Zeit am liebsten mit Familienangehörigen und Freunden. Doch öffnet man die Türen für liebe Besucher und die Fenster, um für eine helle und luftige Atmosphäre zu sorgen, schleichen sich auch ungebetene Gäste ein: Insekten. Schutz bieten Insektenschutzgitter. Doch oftmals werden sie als optisch störend empfunden und beeinträchtigen die Luftund Lichtzufuhr. Mit dem revolutionären Insektenschutzgitter Transpatec von Neher kann der Mensch selbst entscheiden, mit wem er seine Wohnräume teilt – ohne dass man dies auf den ersten Blick erkennt. Superfeine Fäden und eine neuartige Webtechnik garantieren Transparenz und Durchsicht, denn das Gewebe von Transpatec ist, von innen wie auch von außen betrachtet, so gut wie unsichtbar. Die Licht- und Luftdurchlässigkeit wurde ebenfalls verbessert. Damit die Hausbewohner die vielen Vorteile von Transpatec auch lange nutzen können, wurde bei der Entwicklung besondererWert auf die Witterungsbeständigkeit gelegt. Das Ergebnis: Der superfeine HightechFaden zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit aus und das Gewebe weist eine einzigartige Stabilität und Langlebigkeit, kombiniert mit einer hohen Reiß- und Durchstoßfestigkeit, auf. Mehr unter www.sproeba.de. SCHUTZ, DEN MAN SPÜRT – ABER KAUM SIEHT: REVOLUTIONÄRES GEWEBE HÄLT WOHNRÄUME INSEKTENFREI www.sproeba.de SPRÖBA Insektenschutz und Alutechnik GmbH D-94127 Neukirchen am Inn, Hauptstraße 50 D-84032 Altdorf (Landshut), Sonnenring 1 0800 2036630 (kostenfrei aus dem dt. und österr. Festnetz) www.hauer-heinrich.de ... für mehr Wohnqualität

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