Eine Verlagsbeilage der Landshuter Zeitung und Vilsbiburger Zeitung Juli 2026 Das Ratgeber-Magazin BAUEN & WOHNEN Wohntrends im Sommer 2026
INSERENTENVERZEICHNIS Airoluxx GmbH Hofbauerweg 3 84028 Landshut www.airoluxx.de Avanta E. Bauderer GmbH Äußere Parkstraße 13 84032 Altdorf www.avanta.de Asmo Küchen Maybachstraße 8 84030 Landshut/Ergolding www.asmo.de Anton Heider – Baustoffe Oberbabing 12 84149 Velden Buchner Karl Schreinerei e.K. Mariaberg 9 84149 Velden www.bukar.de CitrinSolar GmbH – Energie- und Umwelttechnik Böhmerwaldstr. 32 85368 Moosburg a. d. Isar www.citrinsolar.de Dackdeckerei Haupt Kremplsetzerweg 3 84137 Vilsbiburg www.hauptdach.de Falter Josef & Sohn e.K. Säge- und Hobelwerk Frathau3 94256 Drachselsried www.falter-holz.de Gudlat Bautrocknung Johannesstraße 41 84144 Geisenhausen H & H Bauelemente Handels GmbH Siemensstraße 21 a 84030 Landshut/Ergolding www.bauelemente-handel.de Haberkorn Fassadenverkleidung Hallertauer Str. 22 a 85368 Moosburg a. d. Isar www.fassaden-bau.de Habermeier Anton Heizung GmbH Oberbonbruck 29 84428 Buchbach www.habermeier-baeder.de Neumair Alois & Sohn GbR Holzhandel & Sägewerk Windham2a 85416 Oberhummel www.saegewerk-neumair.de Elektrotechnik Kuttenlochner GmbH Hofmark 26 84174 Eching/Kronwinkl www.ak-kuttenlochner.de Landshuter Schlüsseldienst GmbH Freyung 605 84028 Landshut www.landshuterschluesseldienst.de Laubenbacher Bau GmbH Bahnhofstraße 124 84140 Gangkofen www.laubenbacher-bau.de Lechner Erich Steinmetz Deutlmooser Str. 25 85465 Langenpreising www.steinmetz-lechner.de Leo Bautenschutz GmbH & Co. KG Gewerbestraße 1 84568 Pleiskirchen www.leo-bautenschutz.de MERLI BAU GmbH Daimlerstraße 10 84144 Geisenhausen www.merli-bau.de Perzl Bauunternehmen Schwalbenfeldstraße 23 84137 Vilsbiburg www.perzl-bau.de Rolladenbau Rottenkolber Schinderstraßl 18 84030 Landshut/Ergolding www.rolladenbau-rottenkolber.de Skarda Metallbau Gutenbergstraße 10 84144 Geisenhausen www.skarda.de Schosser Ofen & Keramik Breitenwies 2 84181 Neufraunhofen www.schosser-ofen-keramik.de Sparkasse Landshut Bischof-Sailer-Platz 431 84028 Landshut www.sparkasse-landshut.de Seiler & Heinzel Tore GmbH Landshuter Straße 57 84030 Landshut/Ergolding www.seiler-heinzel.de Tiffani-homes GmbH Am Eggersdorfener Feld 3 84189 Pauluszell www.tiffani-homes.de Verputz Sedlmeier Sippenbach 4 a 84155 Bodenkirchen Wolf Immobilien Stethaimerstr. 32 - 34 84034 Landshut www.wolf-immo.com Weko Wohnen GmbH Südeinfahrt 1 84347 Pfarrkirchen www.weko.com WKN Wohnbau GmbH Hauptstr. 22 84144 Geisenhausen www.wkn-.wohnbau.de Zimmerei + Holzbau Josef Vögl GmbH Benzstraße 36 84144 Geisenhausen www.zimmerei-voegl.de ZeWi Bau GmbH & Co.KG Hermann-Döring-Str. 14 84494 Neumarkt-St. Veit www.zewi-bau.de
Petra Scheiblich Redaktion Bauen & Wohnen Wer schon einmal einen Hausbau oder auch nur eine etwas umfassendere Renovierung geplant hat, weiß, wie wichtig eine ausführliche Kosten-Nutzen-Rechnung ist. Deshalb sollte man bei der Planung aber nicht nur aufs Geld schauen, sondern auch an die Zukunft denken: Wie möchte ich in fünf, zehn oder zwanzig Jahren Leben? Darum geht es in dieser Ausgabe von „Bauen und Wohnen“. Es gibt einige wichtige Teile an einem Bauwerk, die kann man im Nachhinein nicht mehr hinzufügen. Paradebeispiel dafür ist der Keller. Er macht wohl finanziell den größten Unterschied bei einem Bauvorhaben aus. Doch kann ich wirklich darauf verzichten? Ein weiteres Thema ist das neue Gebäudemodernisierungsgesetz und seine Auswirkungen auf die Frage, welche Heizung künftig für mich persönlich wirklich nachhaltig sein wird. Dazu präsentieren wir viele Ideen für den Innenausbau, zum Sonnenschutz und der Dach- und Fassadengestaltung. Wie immer sprechen wir auch grundsätzliche Themen der Planung an: Soll ich ohne Eigenkapital bauen? Und was bedeutet eigentlich „schlüsselfertig“? Allen Bauherrinnen und Bauherren wünschen wir, dass diese Beilage interessante Gedankenanstöße liefert – und viel Erfolg bei Ihrem Vorhaben! Liebe Leserinnen und Leser! Inhalt THEMEN 04 Bauen & Planen 12 Innenausbau, Wohnen, Einrichten 14 Sanitär, Heizung, Energie 15 Wintergärten, Sonnenschutz, Außenanlagen Impressum BAUEN UND WOHNEN Verlagsbeilage der Landshuter Zeitung & Vilsbiburger Zeitung am 24. Juli 2026 Redaktion Petra Scheiblich, Christoph Reich Anzeigen Margot Schmid, Verkaufsleitung Verkaufsteam der Landshuter Zeitung, Vilsbiburger Zeitung, Moosburger Zeitung und Rottenburger Anzeiger Thomas Gedeck, Anzeigenleitung Grafik Kerstin Geiger, Titellayout Titelbild: ©drubig-photo - stock.adobe.com Druck und Verlag Cl. Attenkofer’sche Buch- und Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts, Ludwigsplatz 32, 94315 Straubing Foto: ©LEKSTOCK 3D - stock.adobe.com
4 Bauen & Planen Auf die Baubeschreibung kommt es an Wann ist ein Haus „schlüsselfertig“? Was Baufamilien über den Begriff wissen sollten Wer baut, ist immer wieder mit neuen Begriffen konfrontiert. Ein eher Bekannterer davon: schlüsselfertig. Doch ist ein schlüsselfertiges Haus wirklich immer vollständig fertig? Was man wissen sollte. Aufschließen und einziehen ins fertige Zuhause: Danach klingt der Begriff „schlüsselfertig“. Viele Baufamilien lassen sich ihr Eigenheim so errichten. Doch „schlüsselfertig“ ist kein geschützter Begriff, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Bezeichnung sagt weder etwas über die Qualität der verbauten Materialien und Konstruktionen aus, noch gibt sie genauen Aufschluss über den Zustand des Hauses nach Ende der Bauarbeiten. Ob beispielsweise die Zimmer tapeziert und gestrichen sein müssen, die Bodenbeläge verlegt oder die Fallrohre an den Regenrinnen angebracht werden, sollte man deshalb auch bei „schlüsselfertig“-Angeboten genau prüfen – und zwar anhand der Bau- und Leistungsbeschreibung. Die Baubeschreibung ist, so schreibt es die Brandenburgische Ingenieurkammer auf ihrer Webseite, das absolut zentrale Dokument im Bauträgervertrag. Sie legt fest, welche Leistungen der Bauträger erbringen muss. Anhand dieser kann man auch vor Vertragsabschluss prüfen, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – am besten in der direkten Gegenüberstellung mit den Baubeschreibungen anderer Anbieter. Wer genau hinsieht, findet laut Peter Reinwald vom VPB dort dann „eventuell auch verdächtig schwammige Formulierungen zu Materialien oder Arbeiten“. Dann kann man genauer nachhaken. Ist ein Anbieter im Vergleich zu Wettbewerbern unschlagbar günstig, kann das dem VPB zufolge schließlich auch daran liegen, dass an der Qualität des Ausbaus gespart wird. Auch Eigenleistungen genau festhalten Auch geplante Eigenleistungen am Bau sollten mit dem jeweiligen Umfang und den Verantwortlichkeiten in die Baubeschreibung aufgenommen werden. Gibt es dort Missverständnisse oder Ungenauigkeiten, kann das sonst teure Auseinandersetzungen zur Folge haben. (dpa–tmn) „Schlüsselfertig“-Angebote sollte man anhand der Bau- und Leistungsbeschreibung genau prüfen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-tmn Die airoluxx GmbH entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige und zugleich kostengünstige dezentrale Lüftungssysteme für Wohngebäude angefangen von passiven Außenluftdurchlässen bis hin energieeffizienten Wärmerückgewinnungsgeräten als auch leistungsstarken Zu- und Abluftgeräten. Das Familiengeführte Unternehmen mit Sitz in Landshut greift auf über 20 Jahre Erfahrung in der Lüftungsbranche zurück und steht für energieeffiziente, hochschallgedämmte und architektonisch anspruchsvolle Lüftungslösungen, die vom Ein- / Mehrfamilienhaus bis hin zu Geschosswohnungsbau, Hotels und Hochhäusern eingesetzt werden können. Dabei begleitet airoluxx seine Kunden von der ersten Planung bis zur erfolgreichen Umsetzung individueller Lüftungskonzepte. Moderne Wohngebäude werden zunehmend luftdicht gebaut, um Energieverluste zu minimieren. Dadurch kann jedoch Feuchtigkeit aus dem täglichen Wohnen – etwa durch Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen – schlechter entweichen. Die Folge sind erhöhte Feuchtigkeitswerte, die insbesondere in Ein- und Mehrfamilienhäusern das Risiko von Schimmelbildung und Bauschäden erhöhen. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung sorgt für den notwendigen Luftaustausch und führt überschüssige Feuchtigkeit kontinuierlich ab. Damit wird nicht nur die Schimmelbildung wirksam reduziert, sondern auch die Raumluftqualität verbessert und die Gebäudesubstanz langfristig geschützt. Gleichzeitig werden Außenlärm, Wärmeverluste und unnötiger Energieverbrauch minimiert. SCHIMMELPRÄVENTION durchkontrollierteWohnraumlüftung minimalistische Innen- und Außenblenden für höchste Architektonische Ansprüche Einsatz von dezentralen Wärmerückgewinnungsgeräten verschiedener Montagevarianten mit erhöhtem Schallschutz in einem Landshuter Bauvorhaben AIROLUXX GMBH | HOFBAUERWEG 3 | 84028 LANDSHUT ANZEIGE
5 Bauen & Planen Gut gewappnet ins Geschäft kommen Beim Kauf einer gebrauchten Immobilie sollte man sich nicht nur auf sein Bauchgefühl verlassen Ein gebrauchtes Haus kauft man nicht mal eben nebenbei. Unterlagen und Bausubstanz sollten gründlich geprüft werden, ehe der Kaufvertrag unterschrieben wird. Sonst drohen finanzielle Verluste und jede Menge Ärger. Trotzdem vertrauen manche Interessenten beim Hauskauf auf ihr Bauchgefühl, meint Rechtsanwalt Tobias Hullermann von der Arbeitsgemeinschaft Bau- und Immobilienrecht im Deutschen Anwaltverein. Acht Tipps zum Immobilienkauf. 1. Besichtigung mit Experten: „Der technische Zustand der Immobilie ist einer der größten Risikopunkte“, sagt Immobilienexperte Peter Burk. Ein Sachverständiger könne einschätzen, welche Kosten auf den Käufer zukommen oder ob ein Kauf überhaupt sinnvoll ist. 2. Objektunterlagen einsehen: Ohne Einblick ins Grundbuch sollte niemand in Kaufverhandlungen gehen. Er gibt Aufschluss über Eigentumsverhältnisse, Grundstücksgröße, eventuelle Lasten wie Nießbrauch-, Wohn-, oder Wegerechte und anderes, meint Peter Burk. 3. Energieausweis checken: Der Energieausweis ist ein wichtiges Dokument für den Käufer, weil er den energetischen Zustand der Immobilie dokumentiert. 4. Baugenehmigung prüfen: Auch für Häuser oder Wohnungen, die schon viele Jahre stehen und bewohnt wurden, sollte man die Baugenehmigung prüfen. „Käufer können sonst böse Überraschungen erleben“, so Tobias Hullermann. Gar nicht so selten seien ohne Baugenehmigung nachträglich umgebaute Dachgeschosse, die zu Wohnzwecken genutzt werden. 5. Den Kaufpreis verhandeln: Der vom Verkäufer angesetzte Kaufpreis ist nicht in Stein gemeißelt. „Verhandeln lohnt sich“, sagt Ralf Oberländer, Baufinanzierungsberater bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. „Eine Liste mit Baumängeln vom Bausachverständigen gibt der Käuferseite eine gute Verhandlungsbasis“, so Oberländer. Käufer sollten vorab zwei Preise festlegen: ihren Startpreis für die Verhandlung und ihre Obergrenze. 6. Finanzierung realistisch einschätzen: „Bei der Finanzierung der Immobilie sollten Käufer die monatlichen Raten realistisch kalkulieren“, so Tobias Hullermann. Neben Grunderwerbsteuer, Notar- und Maklerkosten können weitere Sanierungskosten, Umbauten oder Einrichtung und Küche die Kosten nach oben treiben. Je mehr Eigenkapital die Käufer einbringen, desto besser. 7. Mit Profis reden: Peter Burk meint: „Interessenten sollten sich möglichst frühzeitig mit Hilfe von Experten einen Plan machen: Wer prüft das Objekt, wenn eines gefunden ist? Wer den Kaufvertrag? Wer die Finanzierung?“ 8. Rechtsschutzversicherung: „Nicht alle potenziellen Streitpunkte sind vorhersehbar“, so Tobias Hullermann. „Deshalb empfiehlt sich vor dem Kauf der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung.“ Denn Streitigkeiten seien oft sehr teuer. (dpa/tmn) Vertrag und Gebäudesubstanz checken: Das kann einer teuren Fehlentscheidung vorbeugen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn Immobilien kaufen, bauen, modernisieren. Digital gemanagt – jetzt neu mit Cockpit Immobilie.* Direkt informieren unter: sparkasse.de/cockpit-immobilie *Bei teilnehmenden Sparkassen. Weil’s um mehr als Geld geht Weil’s um mehr als Geld geht.
6 Bauen & Planen Hausbau mit Gruppendynamik Baugemeinschaften können Kosten sparen, haben aber auch Nachteile Gemeinsam ist man weniger allein – und das kann auch beim Bauen zu einer wichtigen Entlastung werden. Stichwort: Baugemeinschaften. Sie sollen Baukosten senken und trotzdem Mitbestimmung ermöglichen. Aber wie funktioniert das Konzept überhaupt? „Eine Baugemeinschaft ist eine Gemeinschaft, die sich zusammenfindet, ein Grundstück erwirbt und als Gruppe Wohnraum baut, der dann in aller Regel zu Wohneigentum wird“, erklärt Andreas Renz. Er ist Fachanwalt für Baurecht und juristischer Berater beim Bauherren-Schutzbund. Bezahlbare Alternative zum Einfamilienhaus Baugemeinschaften sind, so sagt es Nathalie Schaller, „eine tolle Alternative zum Einfamilienhaus, das sich heute kaum mehr jemand leisten kann.“ Schaller ist heute Beraterin bei der Mitbauzentrale München, die Baugemeinschaften zu ihrem Projektvorhaben berät. Ziemlich genau 20 Jahre ist es her, dass sie ihre Münchner Wohnung bezog. Keine Wohnung aus dem Katalog, denn jeder Raum ist von Natalie Schaller und ihrem Mann, die beide Architekten sind, individuell entworfen worden. Möglich machte das eine Baugemeinschaft. Aus ihrer einst kleinen Kerngruppe formierte sich Stück für Stück ein Bauprojekt, das heute 27 Wohneinheiten umfasst. Der Vorteil der Baugemeinschaft liegt für sie in der Menge der Wohneinheiten. Der Kostenpunkt sei einer der Pro-Argumente für Baugemeinschaften, meint Nathalie Schaller. Neben Steuern lassen sich auch die Gewinnmargen der klassischen BauträgerFirmen einsparen. Angesichts gestiegener Baupreise, ist das Einsparungspotenzial heute aber vergleichsweise gering, findet Andreas Renz. „Man spart vielleicht ein paar Nebenkosten. Ich glaube nicht, dass das die entscheidende Weichenstellung ist.“ Natalie Schaller sieht einen weiteren Pluspunkt: „Außerdem kann ich über die Qualität der eingebauten Materialien mitentscheiden“, sagt sie. Für die individuelle Gestaltung braucht es einen Architekten und Personen, die die Gruppe, meist in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), steuern. „Man kann die eigenen Werte und Vorstellungen in das Gebäude legen. Welchen Energiestandard wollen wir? Wie viel Begegnungsfläche soll es geben? Mit welchen Materialien wird gebaut?“, sagt Schaller. „Über solche Fragen kann man mitentscheiden.“ Allerdings: Wer in Gemeinschaft baut, müsse damit rechnen, dass viele Prozesse länger dauern. Jeder haftet bei einem Ausfall Und das ist nicht die einzige Kehrseite. „Das wechselseitige Ausfallrisiko ist der größte Nachteil“, sagt Andreas Renz. Denn anders als bei klassischen Bauträgern gibt es keinen Festpreis. „Das Investitionsvolumen kann man zunächst nur grob schätzen“, so der juristische Berater beim Bauherren-Schutzbund. „Die tatsächlichen Kosten entstehen erst dann, wenn das Haus gebaut wird.“ Kann ein Mitglied der Gemeinschaft diese nicht stemmen, haften die anderen Mitglieder. „Das Risiko, dass der Einzelne für die Schulden der Gemeinschaft einstehen muss, ist theoretisch da, lässt sich aber vertraglich regeln und aus meiner Sicht beherrschen“, sagt Renz. Wer Preisstabilität und Planungssicherheit möchte, sei in einer Baugemeinschaft dennoch nicht gut aufgehoben. Doch was, wenn man die GbR vorzeitig verlassen möchte? „Normalerweise sind die Verträge so gestaltet, dass man während der Bauphase gebunden bleibt“, sagt Renz. „Das ist bei einem Bauträger aber auch nicht anders.“ Interesse an der Gemeinschaft nötig „Man sollte auch ein Interesse an Gemeinschaft haben und die eigenen Interessen der Gemeinschaft unterordnen können“, sagt Natalie Schaller. Nach der Gewährleistung der Baufirmen wurde die GbR aufgelöst. „Heute sind wir eine ganz normale Wohnungseigentümergemeinschaft. Wir haben aber noch immer Arbeitskreise und nutzen Gemeinschaftsräume. Darin sehe ich einen großen Vorteil“, so Schaller. (dpa/tmn) Kann Baukosten für den Einzelnen senken: in Gemeinschaft bauen. Foto: Christian Charisius/dpa/dpa-tmn WKN WOHNBAU Sorglos bauen - wir bieten über 48 Jahre Erfahrung Tel.: 08743 - 96 15 0 | Hauptstraße 22 | 84144 Geisenhausen IHR SCHLÜSSELFERTIGES HAUSZUR FESTPREIS GARANTIE. Mehr Infos unter www.wkn-wohnbau.de
7 Bauen & Planen An den richtigen Stellen sparen Wer an ein paar Stellschrauben dreht, kann die Kosten senken Spätestens beim Blick auf die Kosten gerät der Traum vom Eigenheim oft ins Wanken – und es folgt die bange Frage: Kann man beim Hausbau eigentlich überhaupt sinnvoll sparen? Die kurze Antwort: Ja. Man muss nur wissen, wo. Und vor allem: Wann sich Einsparungen eher nicht lohnen und auf Kosten der Wohnqualität gehen. Andreas May, Architekt und Vorstand des Bauherren-Schutzbundes, und Peter Reinwald, Bausachverständiger beim Verband Privater Bauherren, erklären, worauf man achten sollte. Was sind die größten Hebel beim Sparen? Zunächst einmal ist es wichtig, frühzeitig auf die größten Kostentreiber zu schauen. Dazu zählen vor allem Grundstück und Wohnfläche. „Ganz wichtig ist die Lage“, sagt Andreas May. Manchmal kann es sinnvoll sein, fernab besonders gefragter Lagen zu bauen – etwa außerhalb des öffentlichen Nahverkehrs. „Wobei man bedenken muss, dass sich die Kosten dann möglicherweise in die eigene Mobilität verlagern“, so May. Neben der Lage spielt auch die geplante Größe des Gebäudes eine wesentliche Rolle. „Vor 30 Jahren waren die einzelnen Zimmer noch deutlich kleiner als heute“, sagt der Architekt. „Aber jeden Quadratmeter, den ich baue, muss ich natürlich auch bezahlen. Das verlieren die Leute oft aus dem Blick.“ Und: „Eine frühzeitige Planung ist das A und O“, sagt Peter Reinwald. Er rät diese stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Oft würden sich Bauinteressierte mit dem erstbesten Planungsentwurf von der Stange zufriedengeben. „Aber das Haus muss auch auf das Grundstück passen“, so Reinwald. Mit einer qualifizierten Planung kann man den Flächenzuschnitt konkreter auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und Räume vielseitig nutzen. „Auch das hilft dabei, Fläche zu sparen, ohne auf Lebens- und Wohnqualität zu verzichten“, sagt Andreas May. Wer frühzeitig plant, hat außerdem die Chance, mehrere Kostenangebote einzuholen und zu vergleichen. Mit ungefähr 80.000 bis 100.000 Euro ist der Keller häufig das teuerste Bauteil im Hausbau, sagt Andreas May. Doch wer günstiges Bauland hat, kann die Räume für Technik und Co. eventuell ins Erdgeschoss bauen und auf den Keller verzichten. Rechnerisch lohne sich das oft, so May, solange der Grundstückspreis unter 1.800 Euro pro Quadratmeter liege. Apropos Keller: Will man ihn, lässt sich Geld beim Bodenbelag sparen. „Eine einfache Beschichtung reicht, um mit wenig Geld eine nutzbare Fläche zu schaffen“, sagt Peter Reinwald. „An der Stelle verliert man nichts.“ Und auch beim Balkon liegt Einsparpotenzial. „Es ist ein schickes Bauteil, wird aber nur sehr wenig genutzt“, sagt Andreas May. „Ist ein Balkon nicht die einzige Möglichkeit, um ins Freie zu kommen, ist er eher Dekoration und dafür oft zu teuer.“ In puncto Fensterflächen rät Peter Reinwald, möglichst keine Sonderformen oder Übergrößen zu wählen. „Hebe- und Schiebetüren sind sehr viel teurer und technisch aufwendiger, je größer sie sind“, so der Sachverständige. Welche Bautrends werden überschätzt? Wer größer baut, muss tiefer in den Geldbeutel greifen. Das gilt auch bei großformatigen Fliesen, die aktuell besonders beliebt sind. Ab einer Größe von mehr als 60 Zentimetern müssen sich Bauherren nicht nur auf höhere Materialkosten einstellen. „Auch das Verlegen wird dann teurer, weil mindestens zwei Personen und sehr viel mehr Genauigkeit gefordert ist“, sagt Andreas May. Außerdem im Trend: kostspielige Technik. Oft brauche es gar nicht die aktuellsten Smarthome-Systeme, sagt May. „Sie müssen im Urlaub nicht zwingend kontrollieren können, ob das Badlicht ausgeschaltet ist. Das sind eher technische Spielereien.“ Worauf sollte man nicht verzichten? Wer am falschen Ende spart, kann auch böse überrascht werden. Das gilt vor allem, wenn sich Dinge später nicht mehr nachholen lassen, etwa der Keller. Hier ist also gute Planung vorab gefragt – und ein gründliches Hinterfragen der eigenen Wohnbedürfnisse. Wer etwa beim Schallschutz Abstriche macht, müsse sich darüber im Klaren sein, dass sich das auch auf Wohnkomfort und Wiederverkaufswert auswirken könne, so Reinwald. Auch sei es sinnvoll, die vorbereitenden Maßnahmen für eine Elektroladesäule oder eine Photovoltaikanlage mitzudenken, sagt May. (dpa/tmn) Wer sich gegen den Keller entscheidet, sollte sich der Folgen bewusst sein: Nachrüsten ist quasi nicht möglich. Foto: Markus Scholz/dpa-tmn Baumit MERLI –BAU für’s Leben ERLI BAU für’s Leben Einfach sorglos bauen ✔Beratung, Planung, Ausführung ✔Alles aus einer Hand ✔erfahrene Mitarbeiter ✔hohe Qualitätsansprüche MERLI-BAU Partner: ✔Bau- und Eingabeplanung ✔Einfamilienhäuser ✔Mehrfamilienhäuser ✔Wohnanlagen mit TG www.BAYER.LA | Fotos: Zdera.de ANZEIGE MERLI BAU GmbH, 84144 Geisenhausen, Daimlerstraße 10 | Tel. 08743/9679-10, Fax: - 22, E-Mail: info@merli-bau.de Das MERLI Fachbau-Unternehmen ist eine feste Größe in der Region. Spezialisiert auf private Eigenheime und Geschosswohnungsbau – ausgeführt in höchster Bauqualität mit viel Erfahrung und Verlässlichkeit. 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8 Bauen & Planen Photovoltaik-Anlage richtig geplant Vor der Installation sollten Experten die Rahmenbedingungen vor Ort prüfen Für die Planung einer Photovoltaik-Anlage ist ein Termin vor Ort mit einem Fachbetrieb oder einem unabhängigen Berater unerlässlich. Denn Hauseigentümer sollten vor der Installation der PV-Anlage mit dem Experten die Rahmenbedingungen sowie baulichen Voraussetzungen prüfen. Erst dann können qualifizierte Firmen ein passendes Angebot erstellen, heißt es bei der Verbraucherzentrale NRW. Für die Installation kleinerer PVAnlagen an oder auf Gebäuden sei meist keine Baugenehmigung notwendig. Dennoch raten die Experten, sich vorab bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung nach örtlichen Vorschriften zu erkundigen. Zudem kann es sich lohnen, nach regionalen Förderprogrammen zu schauen. Dabei ist wichtig: Die Fördermittel müssen beantragt und bewilligt sein, bevor man den Auftrag für die Installation der Anlage erteilt. Wichtige Fragen, über die man sich für das Angebot klar werden sollte: • Wie groß soll die Anlage werden? • Wie viel Strom soll sie erzeugen? • Sind Zusatzkomponenten erwünscht? Tipp: Besser zukunftsgewandt denken – also nicht nur den aktuellen Stromverbrauch berücksichtigen, sondern auch überlegen, ob man künftig eventuell eine Wärmepumpe betreiben oder das Elektroauto per Solarstrom laden möchte. Denn je nach Zweck und Bedarf können weitere Komponenten wie ein Batteriespeicher sinnvoll sein. Fachbetrieb sollte aus der Region kommen Preise und Leistungen vergleichen Interessenten möglichst durch mehrere Angebote von Fachbetrieben. Idealerweise kommen diese aus der Region – so kann eine Firma anhand von nahe gelegenen Referenzen ihre Kompetenz nachweisen. Weiterer Vorteil: Ein Termin vor Ort ist einfacher umsetzbar. Der ist nämlich unerlässlich für die Prüfung des Gebäudes sowie für die Angebotserstellung. Liegen Angebote vor, kann man diese anhand dieser Checkliste im Einzelnen durchgehen: • Die Gesamtleistung aller angebotenen Solarmodule in Kilowatt-Peak (kWp) • Die Kosten für alle Bauteile sowie für sämtliche Arbeiten von der Montage bis zum Netzanschluss sollten aufgeführt sein – etwa die komplette Installation inklusive der Dokumentation, der benötigte Arbeitsschutz wie Gerüste und Fangnetze, die Inbetriebnahme sowie die Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. • Die einzelnen Komponenten sollten genau beschrieben werden. • Ist ein Batteriespeicher geplant, sollten die nutzbare Speicherkapazität, deren Kosten, ebenso Nutz-Kapazität, Wirkungsgrad, Lade-/Entladeleistung und Zyklenfestigkeit im Angebot stehen. (dpa-tmn) Für eine Photovoltaik-Anlage sollte man sich beraten lassen. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
9 Bauen & Planen Mit dem Traumhaus in die Schuldenfalle Experten warnen vor einem Immobilienkauf ohne Eigenkapital Immobilienfinanzierung ganz ohne Eigenkapital? Das geht bei manchen Anbietern. Die Verbraucherzentrale warnt allerdings vor dieser Art der Finanzierung. Der Grund: Die hohen Risiken, die bis in die Überschuldung führen können. „Eine gute Finanzierung braucht Eigenkapital“, sagt Sandra Klug von der Verbraucherzentrale Hamburg. Denn das Eigenkapital senke die Zinskosten in erheblichem Umfang. Ohne eine Eigenkapitalquote von 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises seien Finanzierungen riskante Wetten – sowohl für Kreditnehmer als auch für die finanzierende Bank. Instandhaltung braucht Rücklagen Banken lassen sich das Risiko meist mit üppigen Zinssätzen vergüten. Diese hohe Zinsbelastung könne dazu führen, dass Eigentümern das Geld für notwendige Reparaturen oder die energetische Sanierung fehlt. Für die Instandhaltung empfehlen die Verbraucherschützer, mindestens ein Prozent des Gebäudewerts pro Jahr zurückzulegen. Ist das nicht drin, kann es eng werden, wenn Heizung oder Dach kaputtgehen. Auch wenn bei einer vermieteten Immobilie plötzlich Mieteinnahmen ausblieben, könne das zu ernsthaften Schwierigkeiten führen. Ohne Rücklagen sei in einer Notlage oft der Verkauf der letzte Ausweg – und das in der Regel mit massivem Verlust. (dpa-tmn) Bei hohen Zinsen hilft auch die schöne Fassade nicht. Foto: B. Spether/dpa-tmn Gebaut für Ihr Zuhause. Geplant für Ihr Leben. Seit 1974 Ihr Spezialist für Einbauküchen in Bayern! Neufahrn bei Freising, Tel. 08165 / 63 40 Landshut-Nord, Tel. 0871 / 14 39 560 Ingolstadt-Süd, Tel. 0841/ 96 41 40 Unterhaching, Tel. 089 / 612 90 60 München-Freiham, Tel. 089 / 89 71 330 Raubling-Pfraundorf, Tel. 08035 / 90 69 0 Ausgezeichnete Küchenplanung - Individuelle Beratung - Maßgeschneiderte Lösungen - Top-Kundenbewertungen - Langjährige Erfahrung Maßanfertigung Die Markenküchen von LEICHT - präsentiert bei ASMO KÜCHEN: klare Linien, feine Materialien, architektonisch durchdacht. Das wirkt – und das bleibt. Kompetenz Bei uns geht’s um Menschen – nicht um Standards. Wir hören zu, fragen nach und planen praxisnah. Persönlich, ehrlich und dafür mehrfach ausgezeichnet. Zufriedenheit Wir werden so oft weiterempfohlen, weil alles passt: Küchenplanung mit Herz, tolle Aktionsangebote, saubere Montage und mehrfach ausgezeichneter Service. Wer ein Haus baut, denkt in Jahrzehnten. Ihre Küche sollte das auch. Unsere Küchen werden individuell auf Maß gefertigt – mit einer Formensprache, die zeitlose Moderne mit höchster Materialqualität verbindet. 6x in Bayern, Terminvereinbarung telefonisch, via QR-Code oder unter www.asmo.de Jetzt doppelt sparen: Sichern Sie sich jetzt attraktive Design-Aktionswochen-Preise noch vor den anstehenden Preiserhöhungen der Hersteller und lassen Sie sich Ihre Küche jetzt oder erst in 2027 liefern!
10 Bauen & Planen Grüner Hitzeschutz Dämmung mithilfe der Natur ist auch bei einer Dachneigung bis 45 Grad möglich Fachleute sind sich einig: Menschen müssen sich auf heißere Sommer einstellen. Dabei steigen auch die Temperaturen in Innenräumen. Begrünung von Dächern kann als natürliche Klimaanlage dabei helfen, Gebäude möglichst kühl zu halten. Mit bis zu zehn Sonnenstunden am Tag sorgen vor allem Hochsommermonate für hitzige Temperaturen. An Gebäuden heizen sich durch die anhaltende Sonneneinstrahlung vor allem Dachziegel sehr stark auf. Neben einer guten Dämmung unterm Dach können Eigentümer zudem prüfen, ob sie die Dämmung auf dem Dach mithilfe der Natur verbessern und ihr Dach begrünen lassen können. Besonders verbreitet ist die extensive Dachbegrünung mit Moosen, Gräsern und Kräutern. Vorteil: Sowohl die notwendige Vegetationsschicht aus einem speziellen Substrat als auch die Pflanzen selbst heizen sich weniger auf als unbegrünte Oberflächen, so die Energieberatung der Verbraucherzentrale. Zusätzlich bieten begrünte Dächer wertvolle Biotope mitten in der Stadt. Gut zu wissen: Eine grüne Krone eignet sich nicht nur für Flachdächer. Sie ist in der Regel für alle Dachformen und Dachneigungen bis zu 45 Grad möglich. Flachdächer waren lange Jahre bei Eigenheimen nicht besonders beliebt. Erst mit der Weiterentwicklung moderner Dachkonstruktionen sind sie zunehmend in den Fokus gerückt. Vor allem das sogenannte Umkehrdach vermeidet die typischen Schwächen früherer Bauweisen – und bietet die Möglichkeit, die Dachfläche zu begrünen. So entsteht mit vergleichsweise geringem Aufwand eine ökologisch wertvolle Fläche im urbanen Raum. Entscheidend ist die Konstruktion Beim Umkehrdach liegt die Wärmedämmung oberhalb der Abdichtung, wodurch diese dauerhaft vor UV-Strahlung, Temperaturschwankungen und mechanischen Belastungen geschützt wird. Im Sommer sorgt die Begrünung dafür, dass die Dachoberfläche kühler bleibt und sich die darunterliegenden Räume weniger aufheizen, das senkt die Energiekosten für die Raumkühlung. Im Winter hilft sie, die Wärme im Haus zu halten. Gründächer speichern zudem Regenwasser und geben es verzögert ab, wodurch sie die Kanalisation entlasten. Viele Kommunen fördern solche Projekte finanziell. (PM) i Tipps zum Wärmeschutz für Gebäude gibt es bei www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 809 802 400. Begrünte Dächer und Fassaden wirken sich wie eine natürliche Klimaanlage auf die Raumtemperatur aus. Foto: Ursa/Studio/AdobeStock Ihhr zuuverlässiger Paartner füür Planung Schwalbenfeldstr. 23, Tel.08741-4506 Baustoffe Neubau Umbau Sanierung Renovierung Schwalbenfeldstr. 23 · Tel. 08741-4506 Inhaber Ludwig Schandl 84137 Vilsbiburg · www.perzl-bau.de 7293636| Mit höchster Präzision betreuen wir unsere Kunden in den unterschiedlichsten Bereichen des Hoch- und Tiefbau, wie Gewerbebau, Industriebau, Wohnungsbau, kommunale und öffentliche Bauten sowie Umbau und Sanierung. Hermann-Döring-Straße 14 84494 Neumarkt-St. Veit 08639/98612-80 · info@zewi-bau.de kMarkus Wimmer kChristian Zehentmeier bury@fassaden-bau.de Feuchte Wände Feuchte Keller ...die Lösung: Sanieren und erhalten Innen/ Außen / Keller / Natürlich / Ökologisch / Atmungsaktiv / Dauerhaft / Einfache Verarbeitung Info: Tel./Fax (0 87 42) 86 33 Mobil (01 75) 4 65 80 11 Baustoffe Anton Heider Velden/Oberbabing Das Original Feuchteregulierungsputz
11 Bauen & Planen Gebäudeschutz mit einer Holzfassade Das Naturmaterial ist ein vielseitiges Gestaltungselement und ein Baustein für mehr Nachhaltigkeit Holzfassaden gelten im Bauwesen als sehr vielseitiges Gestaltungselement und bieten eine große Bandbreite an architektonischen Möglichkeiten. Zusätzlich haben sie laut dem Forum Nachhaltiges Bauen ein „sehr günstiges ökologisches Profil“. Meist werden Bretter aus Nadelholz genutzt, zum Beispiel heimische Fichte. So entsteht die Fassade aus einem nachwachsenden Rohstoff, der meist keine langen Transportwege braucht. Gleichzeitig hat die Fassade einen dämmenden Effekt und hilft so, das Haus im Sommer kühl und im Winter warm zu halten. Holzart, Profilierung, Verlegeart und Farbgebung eröffnen zahlreiche individuelle Optionen. Für Projekte, die nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards geplant werden, stehen Fassadensysteme mit werkseitig behandelten Profilen zur Verfügung, die über entsprechende zertifizierte Nachweise verfügen. Damit erfüllen sie die technischen und qualitativen Kriterien, die in nachhaltig bewerteten Gebäuden gefordert werden. Unbehandelte Fassaden vergrauen schnell durch Wettereinflüsse. Dem kann man mit breiten Dachüberständen entgegenwirken. Oder man setzt auf farbig behandelte Fassadenprofile. Besonders gefragt sind vorvergraute Profile in verschiedenen Graunuancen. Sie erzeugen eine gleichmäßige, natürlich wirkende Patinaoptik. Fassadenlösung digital konfigurieren Systeme für die vertikale Montage, die die Fassade optisch strecken, liegen aktuell im Trend. Varianten mit dunklen Fugen- oder Federbereichen sorgen zusätzlich für ein ansprechendes Tiefenspiel und lassen die Fassade offen wirken. Über entsprechende Fachportale und digitale Planungstools lassen sich Fassadenlösungen einfach konfigurieren, inklusive Material- und Zuschnittübersichten. (HLC) Farbig behandelte Fassadenhölzer eröffnen einen großen gestalterischen Spielraum. Foto: Osmo Leo Bautenschutz GmbH & Co. KG Bräustraße 21 | 84568 Pleiskirchen Fon: 08635.693 99 33 | Fax: 08635.693 99 34 info@leo-bautenschutz.de | www.leo-bautenschutz.de Trockenlegung Rissinjektion Kellerinstandsetzung Schimmelbekämpfung Gewerbestraße 1 | 84568 Pleiskirchen Fon: 08635.693 99 33 | Fax: 08635.693 99 34 info@leo-bautenschutz.de | www.leo-bautenschutz.de Webseite Kontakt Wolf Immobilien Stethaimerstrasse 32 34 84034 Landshut 0160 1580858 info@wolf-immo.com wolf-immo.com Wolfgang Schuder Immobilienmakler Selbstverkaufen geht auf den KEKS? Besser professionell durch Wolf Immobilien. Ihr kompetenter Immobilienmakler in Landshut für Verkauf und Vermietung, das Rundumsorglospaket für Sie. Wir für Ihr Zuhause
12 Innenausbau, Wohnen, Einrichten Empfindliche Schönheit Ein Holzboden kann schnell zerkratzen – mit diesen Tipps bleibt er länger hübsch Parkett gilt als sehr langlebig und erhöht auf vielfältige Weise die Wohnqualität. Der Nachteil ist, dass die Bewohner ganz schnell Spuren hinterlassen können – in Form von Kratzern. Wer Parkett zu Hause hat und möchte, dass es über die Jahre möglichst wenige Kratzer abbekommt, sollte beim Putzen am besten in der richtigen Reihenfolge vorgehen, nämlich immer zunächst staubsaugen und erst dann wischen. Letzteres am besten nebelfeucht, so der Verband der deutschen Parkettindustrie. Außerdem hilfreich gegen Kratzer auf dem Boden: Filzgleiter unter Stühlen, Tischen, Sofas und anderen Möbeln, die immer mal wieder verschoben werden. Und: eine Fußmatte vor die Haustür legen, damit man keine Steinchen von draußen reinträgt. Das Parkett sieht trotzdem nicht mehr ganz taufrisch aus? Dann kann eine leichte Auffrischung sinnvoll sein, ein sogenanntes „Recoating“. Dafür wird die Deckschicht angeschliffen und neu geölt oder lackiert. Der Verband der deutschen Parkettindustrie empfiehlt das nach ein oder zwei Jahrzehnten „regen Gebrauchs“. Erst wenn Kratzer und Gebrauchsspuren tiefer ins Holz reichen, ist demnach ein richtiger Neuschliff sinnvoll. Hierfür kommen dann spezielle Schleifmaschinen zum Einsatz. Übrigens: Je dicker die Deckschicht des Parketts ist, desto länger lässt sich dessen Lebensdauer durchs Abschleifen verlängern. Mehrschichtparkett mit mindestens fünf Millimetern Deckschicht kann dem Verband zufolge länger als 70 Jahre halten, Massivholzdielen mit über sieben Millimetern können demnach 120 Jahre und länger genutzt werden. Und auch die Verlegeart hat Einfluss auf die Lebensdauer: Wird Parkett mit dem Boden verklebt, hält es tendenziell länger, als wenn es schwimmend verlegt wird. Wie man Kratzer im Laminat versteckt Gut zu wissen: Laminat kann zwar nicht wie Parkett abgeschliffen werden. Feine Kratzer lassen sich aber zumindest verstecken. Laut der DIY Academy in Köln geht das bei oberflächlichen Kratzern meist mit einem speziellen Retuschierstift. Tiefere Schrammen im Laminat lassen sich mit Hartwachs oder Reparaturpasten kaschieren. (dpa/tmn) Schnell passiert: Möbelrücken hinterlässt im Parkett oft bleibende Spuren. Filzgleiter können helfen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn ANZEIGE Mehr Sicherheit für Ihr Zuhause. Wir als registrierter Fachbetrieb für Gebäudesicherheit beraten Sie gerne in allen Fragen zur Planung, Nachrüstung und Wartung von Sicherheitseinrichtungen. Gibt es noch keine Analyse des Bestands, so wird diese für Sie kostenlos vor Ort durchgeführt. Besteht Handlungsbedarf, so erhalten Sie von uns ein detailliertes Angebot. Meist werden verdeckt liegende Beschläge mit hohem Bedienkomfort gewählt. Speziell geschultes Fachpersonal führt den Einbau schnell und sauber durch. Ob Sicherheitsbeschläge, Einbruchschutzglas, Kellerschachtsicherungen, Tresorroste und Tresore, wir beraten Sie gerne. EINBRUCHSICHERUNG? PROFI-LÖSUNGEN BEI Sie erreichen uns unter Tel. 08762 433 oder unter www.steinmetz-lechner.de 85465Langenpreising- Deutlmooser Straße Fliesen – Natursteine – Holzböden AVANTA E. Bauderer GmbH Äußere Parkstraße 13 84032 Altdorf/Landshut Tel. 0871/93193-0 · www.avanta.de Zu erreichen über A92 Ausfahrt Landshut-West Gut beraten In einem passenden Umfeld erreichen Anzeigen viel Aufmerksamkeit! Informieren Sie sich gerne über unsere Sonderthemen unter www.markt.idowa.de
13 Innenausbau, Wohnen, Einrichten Zwischen Klarheit und Charakter Worauf es bei Auswahl und Verlegung von Fliesen ankommt Die Ansprüche an die Gestaltung der eigenen vier Wände werden immer individueller. So spiegeln die Fliesentrends 2026 die komplette Bandbreite des modernen Wohndesigns wider: von puristisch-minimalistisch über entspannten Naturlook bis zu ausdrucksstarken Retro-Dekoren. XL-Fliesen mit minimalistischer Anmutung bleiben auch in diesem Jahr Lieblingsmaterial für moderne, klare Wohnkonzepte. Sie haben einen geringen Fugenanteil und erzeugen mit dezenten Farben und matten Oberflächen eine ruhige, großzügige Wirkung im Raum. Sogenannte Megaformate mit Abmessungen von 1,20 Meter mal 2,60 Meter bekleiden teils komplette Wandflächen imBad. Retro-Dekore setzen individuelle Dekor- und Farbakzente – ob ornamentale Dekorfliesen im Look von Zementfliesen oder farbenfrohe Riemchen im Brick-Design. Lieblingsoptiken bleiben ebenfalls zeitlos-schöne Natursteindekore, von groben Steinstrukturen über Travertin- oder Marmor-Anmutungen bis hin zu TerrazzoLooks in Feinsteinzeugqualität. Gefragt bleiben auch täuschend echte Holzdekore, die die warme Ausstrahlung von Holz haben, aber pflegeleichter, widerstandsfähiger und energieeffizienter sind bei Fußbodenheizung. Bodenbelag muss zur Nutzung passen Bei aller Gestaltungsfreiheit sollte man bei der Fliesenwahl auch praktische Aspekte im Blick behalten, empfiehlt Jens Fellhauer vom Bundesverband Keramische Fliesen: „Vor dem Fliesenkauf sollten sich Bauherren und Sanierer im Fachhandel beraten lassen. Denn nicht nur der persönliche Geschmack zählt, sondern auch, welcher Einsatzbereich geplant ist. Davon hängt letztlich ab, welche Rutschhemmung nötig ist oder wie stark die Beanspruchung und der Pflegeaufwand ausfallen.“ (djd) Mediterraner Charme als Kontrapunkt zu modern-minimalistischen Wohnkonzepten: Fliesen in warmen Cotto-Farben. Foto: DJD/Deutsche-Fliese.de/Agrob Buchtal ANZEIGE Der Austausch von Fenstern ist eine der effektivsten Maßnahmen, den Wärmeverlust des Hauses zu reduzieren. Mit ihrem Sanierfix®-System beweist die Schreinerei Karl Buchner aus Velden, dass dies auch schnell und sauber geht. Das europaweit patentierte System hat einen entscheidenden Vorteil: Das gesamte alte Fenster wird aus der Mauer entfernt und das neue Fenster eingefügt, ohne Mauer oder Putz zu beschädigen. So kann ein Fenster in Rekordzeit ausgetauscht werden und es fallen keine zusätzlichen Maurer-, Putz-, Fliesen- oder Malerarbeiten an. Fensterbrett und Sims sowie die Lichtmaße des alten Fensters bleiben dabei erhalten. Auch ein Gerüst ist nicht notwendig. Das Verfahren erhielt 2003 den bayerischen Staatspreis für besondere Leistungen im Handwerk. Die Schreinerei Buchner verbaut nur in Eigenproduktion hergestellte Holz- oder Holz/Alu-Fenster, denn Holz besitzt hervorragende Dämmwerte. In Niedrigenergiehäusern und Passivhäusern werden überwiegend Fenster aus Holz eingesetzt und sie entsprechen problemlos den Förderkriterien für die Gebäudesanierung. Holz überzeugt aber auch in vielerlei anderer Hinsicht: Es ist ein nachhaltiger Naturstoff und hat das günstigste Ökoprofil aller Baustoffe. Es ist zeitlos schön und die Möglichkeiten der farblichen Gestaltung sind nahezu unbegrenzt. Dadurch lassen sich Holzfenster in jedes Wohnambiente harmonisch einpassen und können jeden Ba stil bereichern. Die Verwendung von Aluminiumprofilen außen bietet weitere Gestaltungsmöglichkeiten und einen besonders pflegearmen Witterungsschutz. In punkto Sicherheit sind Holzfenster unschlagbar. Der höchst stabile Werkstoff, zeitgemäß verarbeitet, hält auch extremen Belastungen stand. Im Brandfall bleibt Holz wesentlich länger formstabil als andere Rahmenmaterialien. Dadurch werden das Bersten der Scheiben und die damit verbundene Luftzufuhr verzögert. Außerdem entwickelt Holz im Brandfall weniger Rauch und giftige Gase als beispielsweise Kunststoff. Auch erhöhte An-forderungen an den Schallschutz – z. B. in Einflugschneisen – werden von Holzfenstern erfüllt. Und nicht zuletzt schafft Holz ein ge-sundes Wohnklima, denn es nimmt hohe Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Raumluft wieder ab. Das natürlich vorhandene antibakterielle Verhalten von Holz trägt weiter zu einer gesunden Wohnumgebung bei. Fensterwechsel reduziert Energieverbrauch und Lärm! Fensteraustausch mit Sanierfix®− schnell und sauber Sippenbach 4a · 84155 Bodenkirchen Tel. 0176 78152655 verputz.sedlmeier@gmail.com Landshuter Schlüsseldienst GmbH Wir sorgen seit über 60 Jahren für Ihre Sicherheit! Alle Arten von Schlüsseln, Schließanlagen, Sicherheitsberatung, schnell und fachmännisch 84028 Landshut | Freyung 605 | Tel. 0871/24859 info@landshuterschluesseldienst.de www.landshuterschluesseldienst.de Mo. bis Fr. von 8.00 bis 17.00 Uhr – Samstag geschlossen
14 Sanitär, Heizung, Energie Das steckt hinter dem neuen „GModG“ Welche Änderungen das Gebäudemodernisierungsgesetz mit sich bringt Der Bundestag hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen. Es ersetzt das bisher gültige Gebäudeenergiegesetz (GEG), das als „Heizungsgesetz“ bekannt war. Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks erklärt die wichtigsten Änderungen: 1. Die neue „Bio-Treppe“: Eine wesentliche Änderung betrifft den Einbau neuer Heizungsanlagen. Die bisher geltende Pflicht, einen Nutzungsanteil von 65 Prozent erneuerbarer Energien nachzuweisen, wurde aufgehoben. Zulässige Heizsysteme, die beim Neubau oder beim Austausch einer Heizungsanlage eingesetzt werden können, sind auch Gas-, Heizöl- und Flüssiggasheizungen. Für diese Heizsysteme gelten allerdings neue Fristen und Pflichtanteile. Der vorgeschriebene Anteil erneuerbarer Brennstoffe steigt stufenweise an, von 10 Prozent im Jahr 2029 bis 100 Prozent im Jahr 2045. 2. Mehr Möglichkeiten, mehr Regeln: Das neue Gesetz enthält zahlreiche Ausnahmen und Sonderregelungen. So können die geforderten Anteile auch durch Wärmepumpen- oder Biomasse-Hybridanlagen sowie durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung erfüllt werden. 3. In Zukunft mehr Eigenverantwortung: Eine verpflichtende Beratung vor dem Einbau fossiler Heizungsanlagen wurde gestrichen. Auch die bisherige technische Bewertung der Heizungsanlage bei der Abnahme durch die bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger wurde in wesentlichen Bereichen deutlich reduziert. Hierin liegt nach Meinung des Schornsteinfegerhandwerks die größte Herausforderung des neuen Gesetzes. „Die Bio-Treppe kann zur Kostenfalle werden“, so Dr.-Ing. Julian Schwark vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks. „Steigende Brennstoffpreise werden sich direkt auf die Heizkosten auswirken.“ 4. Ohne Beratung drohen Fehler und Mehrkosten: Ebenso bestehe für Hausbesitzer die Gefahr einer „Vollzugsfalle“. Das Gesetz enthält zahlreiche Ausnahmeregelungen, Übergangsvorschriften und Nachweispflichten, die bereits bei der Planung einer neuen Heizungsanlage berücksichtigt werden müssen. Werden Fristen versäumt oder erforderliche Nachweise nicht rechtzeitig geführt, drohen Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. 5. Insgesamt weniger Förderung: Parallel wurden auch die Eckpunkte der Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. Die Heizungsförderung wird künftig stärker sozial gestaffelt, gleichzeitig jedoch schrittweise reduziert. Die förderfähigen Investitionskosten für den Heizungstausch werden bis 2030 von 30.000 Euro auf 22.000 Euro abgesenkt. Auch der Klima-Geschwindigkeitsbonus wird schrittweise reduziert, einzelne Förderbestandteile werden vollständig gestrichen – darunter der Effizienzbonus für Wärmepumpen. (ZVI) Ein Bild, das immer seltener wird, aber erst 2045 ganz verschwinden muss: die Lieferung von Heizöl. Foto: Christian Charisius/dpa ## # " $! ! ## # ! ! $ ! # ! $! ## # #" $! $! ! ## !## ! !## # ## !" ! ! ! Jetzt anfragen! 08761-3340-73 citrinsolar.de/pv-anlage WÄRMEPUMPE & PHOTOVOLTAIK VON CITRINSOLAR Alles aus einer Hand zusammen mit unserem Fachpartner! Oberbonbruck 29 84428 Buchbach Telefon: 08086/321 info@habermeier-baeder.de Filiale Landshut Telefon: 0871/93300-0 Seit 135 JahrenKompetenz und Erfahrung! Ihr zuverlässiger Partner in Sachen: Breitenwies 2 · 84181 Neufraunhofen · Telefon 08742/9650101 www.schosser-ofen-keramik.de uli@schosser-ofen-keramik.de
15 Wintergärten, Sonnenschutz, Außenanlagen Sonnenschutz für die Terrasse Moderne Markisen können auch Regen abhalten und mit Licht oder Heizung kombiniert werden Ein Wochenende zu Hause, ein Treffen mit Freunden oder ein Sommerfest: Wenn die Sonne vom Himmel strahlt, wird die Terrasse in vielen Haushalten zum Lebensmittelpunkt. Doch es kann auch zu viel des Guten werden: Hitze lässt Hausbewohner und Gäste nach Schatten suchen. Hier zeigt sich, wie wichtig ein großzügiger Sonnenschutz für Auszeiten im Freien ist. Wer die Terrasse selten oder nur mit wenigen Personen nutzt, spannt einfach den Sonnenschirm oder das Sonnensegel auf. Wer seine Terrasse oder den Balkon aber dauerhaft fit für gesellige Stunden machen möchte, findet heute eine große Auswahl an Markisenlösungen. Für jede Situation die optimale Lösung Klassische Gelenkarmmarkisen punkten mit Flexibilität und schaffen auf Knopfdruck großzügige Schattenflächen. Pergolamarkisen überzeugen durch ihre stabile Konstruktion und eignen sich für noch größere Flächen oder windanfälligere Lagen. Die Entscheidung hängt nicht nur vom Stil des Hauses ab, sondern auch von individuellen Anforderungen an Komfort und Nutzung. Nicht nur intensive Sonneneinstrahlung, auch die Unbeständigkeit des deutschen Sommerwetters kann den Aufenthalt im Freien stören. Ein plötzlicher Regenschauer muss Terrassenfans nicht ins Haus vertreiben, wenn der Außenbereich entsprechend vorbereitet ist. Moderne Regenschutzmarkisen sind so konzipiert, dass Wasser kontrolliert abgeleitet wird und die Fläche darunter trocken bleibt. Wer sich noch mehr Wetterschutz bis in den Herbst hinein wünscht, kann auch die Installation eines Glasdachs mit integrierten Markisen ins Auge fassen. So werden Gespräche, Musik und gute Stimmung an der frischen Luft unabhängig von der Witterung. Ergänzungen für kühle Abendstunden Wenn die Sonne langsam untergeht, beginnt oft die schönste Phase des Aufenthalts im Freien. Damit sie nicht mit den letzten Sonnenstrahlen endet, lassen sich viele Markisen mit integrierter LED-Beleuchtung ausstatten. Sie taucht die Terrasse in ein angenehmes, atmosphärisches Licht. Ergänzend bieten integrierte Heizstrahler wohlige Wärme, wenn der Abend doch einmal kühler wird. So bleibt es auch in langen Nächten gemütlich – und man kann die Zeit bis in die frühen Morgenstunden draußen genießen. (djd/red) Eine großzügig gestaltete Terrasse ist der schönste Platz für entspannte Sommerstunden – wenn sie über den passenden Sonnenschutz verfügt. Foto: djd/www.lewens.de Luft rein, Mücken raus Sonnen- und Insektenschutz lässt sich kombinieren Sommer, Sonne, offene Fenster – die perfekte Kombination. Wären da nicht zwei Störelemente: Nachts flattern Mücken ins Haus, tagsüber heizt die Sonne die Innenräume auf. Getrennte Systeme haben ein außen liegendes Sonnenschutzsystem und ein separat angebrachtes Insektenschutzgitter. Moderne Fenstermarkisen vereinen beides. Kombinierte Lösungen vereinen Sonnen- und Insektenschutz in einem sehr schmalen Rahmensystem. Es spart Platz, und Fenster oder Türen können geöffnet bleiben. Dies Kombilösung lässt sich einfach einbauen, da nur ein Rahmensystem an den Fenstern oder Terrassen- und Balkontüren angebracht werden muss. Für lückenlosen Schutz sorgt ein Modell mittels Zip-Führung. Bei dieser Technik werden die Behänge nach Art eines Reißverschlusses in einer seitlichen Schiene geführt. Dadurch gibt es keine seitlichen Lichtschlitze beim Sonnenschutz und keine Lücken für Insekten. (djd) Eine Kombilösung ist einfach einzubauen.Foto: djd/lewens.de Telefon: 0871/ 7 96 64 Fax: 0871/ 7 32 21 Montage, Reparaturen und Service vom Meisterbetrieb. www.rolladenbau-rottenkolber.de Garagentore • Rollladen • Markisen Terrassendächer • Raffstore Tore Sonnenschutz Seiler und Heinzel GmbH Landshuter Straße 57 84030 Landshut-Ergolding Telefon0871/97471610 Telefax0871/75064 www.seiler-heinzel.de Garagentore Roll-und Sectionaltore Rollgitter Schranken Sonnensegel Markisen Jalousien Rollladen
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