Gäubodenvolksfest

Ostbayernschau 8. bis 16. August Eine Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer August 2026 Gäubodenvolksfest 7. bis 17. August 2026

Impressum Gäubodenvolksfest 2026 Verlagsbeilage der Mediengruppe Attenkofer am 1. August 2026 Redaktion Ulli Scharrer Redaktionelle Mitarbeit Ulli Scharrer, Monika Schneider-Stranninger, Josef Unterholzner, Karola Decker, Sophie Schattenkirchner, Lena Seidenader, Thomas Heigl, Hannah Sochor, Dominic Casdorf, Lena Kunz, Dr. Dorit-Maria Krenn Gesamtanzeigenleitung Michael Kusch Titelbild (Quelle) Ulli Scharrer Titelgrafik Markus Buchner Druck und Verlag Cl. Attenkofer’sche Buchund Kunstdruckerei, Verlag des Straubinger Tagblatts Auf zum größten Klassentreffen Viel Spaß und Freude beim Lesen der Volksfestbeilage Die fünfte Jahreszeit ist die Zeit, in der jeder heimkommt: Kindergartenkumpels, Schulfreunde, Nachbarskinder, die es schon vor Jahrzehnten in alle Welt verstreut hat. An Weihnachten Mama und Oma besuchen, ist Pflicht, in der zweiten Augustwoche heimzukommen, ist verpflichtende Ehrensache. Freunde und der Rest der Familie machen es ja auch so. Gäubodenvolksfest kann und muss man als großes Straubinger Klassentreffen sehen. Das ist eigentlich die Hauptattraktion. Vollprofi-Volksfestfans haben schon längst beim Aufbau eine Runde gedreht, um sicher zu gehen, dass alles, was man so liebt am Volksfest, wieder da ist und optimalerweise am richtigen Platz, wie zum Beispiel der Riedl-Rossmetzger. Probleme sind vor und nach dem Volksfest da und werden mit einem Besuch am Hagen nicht weggezaubert. Aber ein paar schöne Stunden hat jeder verdient. Es soll ja Menschen geben, die vor der „fünften Jahreszeit“ in den Urlaub flüchten. Selber schuld. Sie versäumen das Klasentreffen. Aber das hat vielleicht auch etwas Gutes, sonst wäre ja die Schlange vorm Welter kurz vor Mitternacht noch länger. Das Trumm vom Paradies darf jeder auf seine Weise genießen. Man kann das Rahmenprogramm nutzen, Freunde und Familie treffen, sich an der Bayerischen Küche erfreuen und viel ratschen, zum Beispiel wie lange der Rathauswiederaufbau noch dauert. Und lasst uns die Dauerdiskussion führen, ob ein Festwirt pro Volksfest ein Einfamilienhaus erwirtschaftet, lasst uns beim Menzl der „Oiden“ huldigen. Lasst uns Volksfestrunden drehen oder dasitzen und leger die Leute in Dirndl und Lederhosen kommentieren, die vorbeiflanieren. Damit Sie auf ihr großes Klassentreffen optimal vorbereitet sind, hat die Lokalredaktion des Straubinger Tagblatts in dieser Sonderbeilage zum Gäubodenvolksfest 2026 viele Hintergründe, Neuigkeiten, Besonderheiten und Geschichten zur fünften Jahreszeit zusammengetragen. Viel Spaß beim Lesen und auf dem Volksfest! Wir bleiben auch weiter dran. Elf Tage lang wird Zeitung in Dirndl und Lederhosen gemacht. Wir freuen uns schon auf die Meldung, wann heuer der Sammlerpin ausverkauft ist und auf ganz viele skurille Geschichten zum Schreiben, die das Volksfest liefert. Das „Carpe Diem“ des Bayern, „So jung kema nimma zam“, darf elf Tage lang ausgiebig genutzt werden. Ulli Scharrer Familie, gute Freunde und ganz viel Lebensfreude Oberbürgermeister Markus Pannermayr genießt das Paradies mit seiner Frau Von Ulli Scharrer Oberbürgermeister Markus Pannermayr ist als Straubinger natürlich schon sein ganzes Leben lang Volksfestfan. Wie jedes Jahr verzichtet die Gäubodenvolksfestbeilage auf Grußworte der Politiker, die bei der Eröffnung sprechen. Wir führen lieber ein kleines Interview über die Volksfestfreuden, die man in jedem Alter elf Tage lang genießen kann. Wir haben nachgefragt, wie der OB sich vorbereitet mit seiner Ausstattung und auf was er sich kulinarisch freut. Was ist ihre älteste Erinnerung an das Volksfest? Markus Pannermayr: Als Kind abends auf Papas Schultern mit der ganzen Familie über den Festplatz zu schlendern. Und die erste Fahrt mir der früheren Achterbahn – das sind Dinge, die man nicht vergisst. Was ist ihre schönste Erinnerung an das Volksfest? Pannermayr: Als Student habe ich in den Ferien bei der Ausstellungs GmbH gejobbt. Das Gemeinschaftsgefühl unter all den Kolleginnen und Kollegen war eine wunderbare Erfahrung. Besonders gefreut habe ich mich auch über das Volksfest 2022, das erste nach der Corona-Pause. ♦ OB Pannermayr ist kein „Süßer“ Welcher Blasmusikklassiker ist ihr Favorit und welchen Partysong hören Sie gern im Bierzelt? Pannermayr: Bei der traditionellen Musik der „Böhmische Traum“, bei den modernen Songs „Bohemian Rhapsody“, gespielt von der Kapelle Josef Menzl. Was gehört unbedingt zu einem Volksfestbesuch dazu? Pannermayr: Meine Familie, gute Freunde und ganz viel Lebensfreude. Sind Sie ein „Süßer“ oder lieber deftig unterwegs? Welches Volksfestschmankerl muss dabei sein? Pannermayr: Das Volksfest bietet viele Schmankerl. Ein guter Spanferkelbraten oder ein Steckerlfisch gehören für mich in jedem Fall dazu. Bei Süßigkeiten bin ich sehr widerstandsfähig. Mit wem würden sie gern einmal bei einer Maß Bier im Festzelt über die Welt philosophieren? Pannermayr: Da gibt es einige. Aus gegebenem Anlass fällt dieses Jahr meine Wahl auf Joseph von Fraunhofer. Mich faszinieren seine Neugier und die Verbindung von Wissenschaft und Handwerk in seiner Arbeit. ♦ Alle passen! Sechs Lederhosen im Schrank Welches Fahrgeschäft trauen Sie sich noch zu und wer darf/ muss dabei neben Ihnen in der Gondel sitzen? Pannermayr: Natürlich die „Fahrt ins Paradies“ mit meiner Frau Carola. Wie viele Lederhosen hat man im Schrank und wie viele davon passen noch? Pannermayr: Es sind sechs Lederhosen und alle passen noch. Sollte es doch einmal zwicken, würde Peter Markgraf bestimmt helfen. ♦ Die „Fahrt ins Paradies“ tritt OB Pannermayr nur mit seiner Frau Carola an. Foto: Ulli Scharrer Zahlen, Zahlen, Zahlen Volksfest-Fan-Wissen für den Biertisch Von Ulli Scharrer Aufgepasst! Ein paar Volksfestzahlen für den Volksfestbesucher am Biertisch im Festzelt, der (fast) alles weiß. Das Gäubodenvolksfest wird 2026 wieder auf einer Fläche von 90.000 Quadratmetern aufgebaut. Das entspricht nach DFB- und FIFA-Standardmaß: 105 Meter auf 68 Meter in etwa der Fläche von 12,6 Fußballfeldern. Dazu kommt noch der Historische Bereich mit 8.000 Quadratmetern (1,12 Fußballfelder) und 60.000 Quadratmeter schlagen bei der Fläche der Ostabayernschau zu Buche (8,4 Fußballfelder). Die fünfte Jahreszeit findet also ungefähr auf 22 Fußballfeldern statt. Viel Fläche davon sieht der Gast nicht, weil da auch der Innenbereich mit den Stellplätzen der Schausteller dazugerechnet ist. Die bebaute Front, also die bunten Fassaden der Karussells, Laufgeschäfte, Losbuden und Schmankerlstände hat eine Länge von drei Kilometern. Die Bewirtschaftungsfläche wird über 21.000 Quadratmeter betragen. An Besuchern werden wieder rund 1,3 Millionen Gäste erwartet, wenn das Wetter mitspielt, das bedeutet rund das 25-fache der Einwohnerzahl Straubings. 29 Fahrgeschäfte wird es 2026 geben, dazu kommen 27 Spiel- und sechs Belustigungsgeschäfte. 62 Imbissund Kaufgeschäfte wird man am Festplatz finden. Rund 500 Bewerber gab es für einen Standplatz, 130 kamen zum Zug, darunter 15 im Historischen Bereich. Erwartet wird wieder, dass rund 700.000 Liter Festbier ausgeschenkt werden, wie die vergangenen Jahren. Für heuer liegt die Schätzung bei 680.000 Liter. Das war schon einmal mehr. Vor rund zehn Jahren waren es in etwa 800.000 Liter Bier, die am Volksfest getrunken wurden und ebenfalls so viele Liter Wasser wurden von der Freiwilligen Feuerwehr benötigt, um damals den Rathausbrand zu löschen. Rund 80 verschiedene LiveBands und Musikgruppen treten heuer wieder auf. Die sieben Festzelte haben zusammengerechnet etwa 27.500 Sitzplätze, dazu kommen noch die Pils- und Proseccostände. Und rund 40.000 Giggerl werden pro Volksfest verspeist. Die Anzahl der Toiletten wird je nach Sichtweise und „Pressier-Status“ ausreichend oder zu wenig sein. Der Festtermin ist immer im August und richtet sich nach dem Feiertag „Maria Himmelfahrt“ (15. August). Das Gäubodenvolksfest beginnt üblicherweise am Freitag vorher und endet elf Tage später am Montag. Fällt der Feiertag auf einen Freitag oder Samstag beginnt das Gäubodenvolksfest den Freitag eine Woche vorher. Die Ostbayernschau beginnt immer am Samstag und endet am Sonntag (neun Tage). Volksfestgaudi ist unbezifferbar, da nicht zählbar, sondern unendlich. ♦ Riesenradstimmung. Foto: Ulli Scharrer 7. - 17. August 2026 Gäubodenvolksfest Ostbayernschau 8.- 16. August 2

Ein Bierzeltredner darf und muss frech sein Wie schreibt man eine Rede zur Eröffnung der fünften Jahreszeit? Ideen hat der OB dazu unter der Dusche Von Ulli Scharrer „Reden kann er!“ Das kurzgefasste niederbayerische Kompliment hört man immer wieder, wenn Oberbürgermeister Markus Pannermayr spricht. Wir haben ihn gefragt, wie das bei der Volksfesteröffnung ist. Zum 17. Mal spricht er vor dem geladenen Eröffnungsredner und „leiert“ diesem in Bierzeltstimmung Versprechen für die Stadt heraus. Ist die Volksfest-Eröffnungsrede die wichtigste oder schwierigste Rede im Jahr oder gibt es da andere? OB Markus Pannermayr: Ja, die hat schon einen hohen Stellenwert. Auf unserem Fest liegt eine hohe Aufmerksamkeit, besonders bei der Eröffnung. Das ist immer ein sehr schöner Termin. Also sie hat schon einen besonderen Stellenwert. Gleichwohl gibt es auch andere wichtige Reden im Jahr, im Jahresablauf, die natürlich sorgfältig vorbereitet sein sollen. Aber der Aufwand oder die Vorbereitungszeit sind am höchsten? Also, das ist nicht richtig planbar. Erst einmal muss man Ideen haben. Mir fallen passende Gedanken beim Radlfahren oder beim Duschen ein. Da ist es wichtig, dass man sich die gleich notiert, damit man sie zur Hand hat, wenn man sich konkret in den Tagen vor dem Volksfest an die Rede macht. Man will Wünsche erfüllt haben. Aber bei einer Volksfestrede darf ja „etwas draufgehauen werden“. Wie süffisant darf es sein? Der Vorteil ist schon, dass man da ein bisschen frech sein darf. Also grundsätzlich ist es ja, wenn man Forderungen in den Raum stellt, immer eine Frage der Abwägung. Was ist realistisch? Was ist möglich? Eine wesentliche Frage dabei ist immer, was brauchen wir Straubinger gerade? Also nicht irgendwas zu erfinden, weil Volksfest ist, sondern etwas in den Mittelpunkt zu stellen, was wirklich Bedeutung hat und wichtig für die Region ist. Ich versuche auch immer, nicht nur die Stadt zu sehen, sondern die Region, den Landkreis. Aber das Schöne ist ja, dass vor allem die Vertreter der Staatsregierung und auch der Ministerpräsident in den vergangenen Jahren immer wieder von sich aus einmal gesagt haben, dass das eine außergewöhnliche Erfindung ist, dass man, wenn man das Straubinger Volksfest eröffnen darf, auch noch etwas mitbringen muss. Und damit liegt der Ball schon im Feld und das eröffnet die Chance, dass man da auch ein bisschen frecher ist und anspruchsvolle Wünsche erfüllt werden. Die Eröffnungsredner der vergangenen Jahre. Wer hat da öfter nachtelefoniert? Sind sich die Redner der Tragweite bewusst oder schütteln die eine Eröffnung des Gäubodenvolksfests aus demÄrmel? Mein Eindruck ist, die nehmen das schon sehr ernst. Das ist jetzt nicht irgendein Termin im Kalender, wo man sich einfach eine Rede schreiben lässt, hingeht und dann diese Rede so hält. Der Status der Eröffnungsrede des Gäubodenvolksfests hat sich herumgesprochen, innerhalb der Staatsregierung ist bekannt, dass das ein besonderer Termin ist und dass da eine besondere Erwartungshaltung der Bevölkerung dahintersteht. Also mein Eindruck ist, die bereiten sich schon ordentlich auf die Rede vor. Der Ministerpräsident kennt das, weil er es ja schon mehrfach machen durfte. Aber wenn ich die letzten Jahre so nehme, dann waren da schon ein intensiver Austausch und Kontakt und auch Nachfragen. Also Interesse an unserem Volksfest ist da. Mein Eindruck ist, dass Eröffnungsredner da viel Energie und Zeit investieren. Eine gute Bierzeltrede ist keine normale Rede, sondern hohe Kunst. Coacht man da Unerfahrene oder wissen die Eröffnungsredner das selbst? In der Regel eröffnet eine Rednerin oder ein Redner, die sich im Bierzelt wohlfühlen und da authentisch sind. Das hat man letztes Jahr bei Michaela Kaniber gemerkt, dass die durchaus im Bierzelt zuhause ist und dass sie das auch beherrscht. Also Coaching in dem Sinne brauchen die Eröffnungsredner nicht. Aber ich nehme schon immer wieder eine gewisse Anspannung im Vorfeld wahr. Wie wählt man einen Volksfesteröffner aus? Tragen sich da manche selbst an? Es gibt jene, denen man anmerkt, dass es fast ein Sakrileg wäre, sie nicht zu fragen, ob sie das Volksfest eröffnen. Es gibt aber auch die, die sich freuen, wirklich authentisch freuen, wenn sie angesprochen werden, vielleicht auch überrascht sind. Das Privileg der Auswahl liegt beim Oberbürgermeister. Und ich versuche immer so auszuwählen, dass es zur Stadt und Region und Volksfest passt und es sollte jemand sein, der etwas mitbringen kann. Der diesjährige Eröffner passt ja wunderbar. Ein Heimspiel für Landwirtschaftsminister Alois Rainer? Mehr Heimspiel geht nicht! Alois Rainer hat sofort Ja gesagt! Klar! Logisch! Er passt, finde ich, ganz besonders, und war auch die vergangenen Jahre, auch als Bundesminister, immer bei der Eröffnung mit dabei. Er ist unserer Heimat und diesem Fest in besonderer Weise verbunden. Er kennt es von klein auf, das heißt, ihm muss man über das Umfeld wirklich nichts erzählen. Und wir sind bei den Wurzeln des landwirtschaftlichen Festes, wenn der Bundeslandwirtschaftsminister kommt. Der Zeitbedarf fürs Nachdenken, wer Eröffnungsredner wird, war da nicht allzu groß. Landrat Laumer war ja immer drittbester Redner bei der Eröffnung. Gibt es Tipps für den neuen Landrat Tobias Beck? Tobi Beck kennt das Gäubodenvolksfest und braucht keinen Tipp oder Hinweis. Grundsätzlich ist zwischen meiner Ansprache und der Eröffnungsrede ein kürzeres Grußwort eingeplant. Das ist sicher eine Rolle, die nicht ganz einfach zu erfüllen ist, aber immer mit Bravour von allen Landräten gemeistert wurde, in ihrem ganz eigenen Stil. Welche Themengebiete schweben für die OB Eröffnungsrede vor? Politische oder was zum Feiern? Ich packe immer einen ingehe halt immer dann wieder, wenn ich das Gefühl habe, jetzt wird es wieder Zeit. Aber das stimme ich jetzt nicht auf die Volksfesteröffnung ab. Beim Outfit versuchen meine Frau und ich schon, dass wir uns farblich einigermaßen aufeinander abstimmen. Meistens lande ich dann immer viel zu spät beim Peter Markgraf und sage, ich bräuchte noch was. Mittlerweile habe ich schon einen ordentlichen Fundus, was Trachten, Janker, Westen, Hemden, Socken, Lederhosen betrifft. Das war eine Veränderung. Ich habe damals begonnen als Oberbürgermeister zur Eröffnung Lederhose zu tragen. Das war vorher nicht üblich. Allerdings kombiniere ich nie Amtskette mit kurzer Hose. Amtskette gibt es nur in Verbindung mit Anzug! Schwieriger ist das mit der Stimme. Nach dem Auszug freue ich mich auf das erste Festbier. Der erste Abend im Bierzelt ist immer ein sehr sehr schöner Abend, wo ich dann am liebsten eigentlich noch länger sitzen bleiben würde und mir irgendwann denke, jetzt ist es gescheiter, wenn du heimgehst, weil morgen hast du ja doch einen anstrengenden Tag. Und dann passiert immer das Gleiche. Am Samstag früh werde ich wach, stehe auf und bin heiser, weil man im Bierzelt am Abend viel lauter spricht als gewöhnlich. Jedes Jahr am ersten Samstagmorgen stelle ich mir daher die gleiche Frage: „Hoffentlich klappt es mit der Stimme.“ Nach einem guten Frühstück klappt es aber zum Glück immer. Gibt es Testhörer der Rede oder fragt man bei jemandem nach? Für mich ist es so, wenn ich die Volksfestrede vorbereitet habe, dann habe ich das Gefühl, die steht jetzt und das passt. Raum für Flexibilität ist immer. Also das, was am Freitag noch passiert oder Samstag früh, kann man immer noch einbauen. Ich verwende auch selten Reden, die vollständig ausformuliert sind, sondern eher Stichpunkte, wo man einen Spielraum hat. Vorher hört keiner meine Volksfestrede. Im Laufe der Zeit bekomt man da ein Gespür, was funktioniert. Wo ich mich selbst kritisiere, dass ich manchmal fünf Minuten kürzer Reden könnte. Man will viele Dinge reinpacken, aber auf ein, zwei Sachen könnte man dann doch verzichten. Wie erleichtert oder froh ist man, wenn die Eröffnung vorbei ist? Also wenn die Eröffnung gut gelaufen ist, wenn die Eröffnungsrednerin oder der Eröffnungsredner geliefert hat, also wenn eine klare Zusage steht und der Tag gut gelaufen ist, dann bin ich schon froh und erleichtert, im Wissen, dass jetzt viele Termine im Volksfest anstehen, aber das ist der Teil (die Eröffnung), wo für mich der stärkste Fokus drauf war. haltlichen Teil in die Rede. Wichtig ist mir, dass bei einer Volksfestrede der Humor nicht zu kurz kommt. Da muss die Mischung stimmen. Mir persönlich ist sehr wichtig, dass man nicht in Populismus abgleitet, also keine „Verbierzeltisierung“ politischer Debatte. Es gibt Themen, die sind einfach so komplex und umfangreich, dass es schwierig ist, ihnen in einem Bierzelt gerecht zu werden. Es ist nicht schwer, Stimmungen oder Emotionen im Bierzelt zu erzeugen, aber man muss das sehr mit Bedacht machen. Da gefallen mir manche Biertzeltredner mit politischen Debatten nur begrenzt. Ich will nicht in billigen Populismus verfallen. Aber Humor gehört dazu. Und da passt ja immer das rein, was sich im laufenden Jahr ereignet hat. Wir hatten einmal die Autobahnschilder, so etwas bietet sich geradezu an. Der Alois war ja in China und Japan und hat da „Gickerlhaxen“ gegessen, da könnte man möglicherweise etwas daraus machen. Ein Grundmotiv meiner Volksfestrede, das immer dabei ist, sind die tiefen Wurzeln, die das Fest hat, in der Geschichte aber auch in der Gegenwart hat das Gäubodenvolksfest eine tiefgehende Bedeutung. Weil es einfach einer Gemeinschaft gut tut, wenn man sich einen Zeitraum reserviert, wo man sich gemeinsam erlaubt, die Alltagssorgen einfach mal ein bisschen vor die Türe zu stellen. Mit Freunden und Familie einfach ausgelassen feiern, sich etwas Gutes tun und Kraft tanken, um danach im Alltag wieder da zu sein. Das ist etwas, was in der Ursprungsidee des Festes mitbegründet war und bis heute überragende Bedeutung hat. Jetzt haben Sie schon 16-mal das Gäubodenvolksfest miteröffnet. Was hat Ihnen am besten gefallen oder ist Ihnen einmal etwas misslungen? Für mich waren die lebendigsten Eröffnungen die mit Ministerpräsident Markus Söder, weil er unglaublich schlagfertig ist und aus dem Stegreif heraus reagiert. Man weiß, wenn man vorlegt, dass da schlagfertig erwidert wird, und das gefällt den Leuten und bringt Stimmung - in einem Rahmen, der zum Volksfest passt. Richtig klasse fand ich auch, wie Michaela Kaniber den Hubert Aiwanger humorvoll angeschossen hat. Sie hat die Melodie von „Michaela“ einspielen lassen und gesagt: „Hubert, warum bist du eigentlich nicht so zu mir?“ Da merkst du halt, dass die Leute da mitgehen und dass das dann auch richtig Spaß macht. Wenn die Volksfestrede fertig geschrieben ist, wählt man dann Haarschnitt und Garderobe aus? Einen festen Rhythmus beim Friseur habe ich nicht. Ich ♦ Oberbürgermeister Markus Pannermayr lauscht jeder Rede zur Volksfesteröffnung genau und feilt an seiner eigenen. ♦ Fürher trug der kleine Markus gehäkelte „Lederhosen“, später führt der OB Pannermayr die aus echtem Leder bei der Eröffnung ein, die „kurze Hose“ wird aber nie mit Amtskette getragen, die ist dem Anzug vorbehalten. Schlagabtausch Markus gegen Markus ist immer gut Zu lang im Bierzelt? Dann ist die Stimme für die Rede weg Keinen billigen Populismus abliefern, mit Humor punkten 7. - 17. August 2026 Gäubodenvolksfest Ostbayernschau 8.- 16. August 3

Auf geht’s ins Krönner! www.festzelt-kroenner.de · festzelt@kroenner.de · Telefon 09421 9891200 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! ImFestzelt Krönner servieren wir Ihnen bayerischeHeimatküche, die mit viel Liebe und Sorgfalt aus frischen, regionalen Lebensmitteln zubereitet wird. Für unsere traditionellen Gerichte beziehen wir hochwertige Wurst von der Metzgerei Wimberger, bestes Geflügel vomGeflügelhof Großaus dem Rottal und knackiges Gemüse vomBrunner Hof aus Oberschneiding sowie bestes Fleisch vomFrische Zentrum Kreipl, das für geprüfte Qualität aus der Region steht. Unsere Brotzeiten werden mit herzhaften Backwaren der Bäckerei Schifferl aus Bogen ergänzt. Abgerundet wird das Geschmackserlebnis durch die feinen Biere der Brauerei Irlbach, die für echte bayerische Braukunst steht. So verbinden wir in unserer Heimatküche beste Qualität, kurze Wege und echte bayerische Tradition – für ein genussvolles Gäubodenvolksfest mit vertrautem Geschmack und echter Gastfreundschaft. Unsere Heimatküche: Qualität, Regionalität, & Tradition Freitag, 07.08.26 Blechzipfl Samstag, 08.08.24 Münchner G’schichten Sonntag, 9.08.26 Die Draufgänger Montag, 10.08.26 Blech Blosn Dienstag, 11.08.26 Input Mittwoch, 12.08.26 LECK O’MIO Donnerstag, 13.08.26 Blechzipfl Freitag, 14.08.26 Münchner G’schichten Samstag, 15.08.26 Königlich Bayerisches Vollgasorchesters Sonntag, 16.08.26 Die Partyhirschen Montag, 17.08.26 Blech Blosn Unser Musikprogramm: Immer frisch aus dem Zeltbackofen: Große Volksfestbrezn vom Schifferl. Liquid Cocaine - der ultimative Partyshot Nur an der Standlund der neuen Garten-Bar! Die Garten-Bar: Espresso, Espresso Afogatto, Konditoreis und viele leckere Drinks. Landrat feiert Feuerwerk, Kiachl und „Narcotic“ von Liquido Tobias Beck freut sich auf seine erste Volksfestrede und Karusellfahrten mit seiner Tochter Von Ulli Scharrer Landrat Tobias Beck ist neu im Geschäft. Es wird sein erstes Grußwort bei einer Eröffnung des Gäubodenvolksfestes halten. Er kennt es natürlich seit seiner Jugend und war schon öfters bei einer Eröffnung mit dabei. Dieses mal aber auch auf der Bühne mit einer Rede. Wir haben ihn vorab gefragt, wie er auf das Volksfest vorbereitet ist. Was ist ihre älteste Erinnerung an das Gäubodenvolksfest? Tobias Beck: AlsKinderinnere ich mich vor allem an die Lampionfahrt und natürlich das große Feuerwerk am letztenTag. Was ist ihre schönste Erinnerung an das Gäubodenvolksfest? Beck: Der erste Auftritt der Kapelle Josef Menzl in der daeinem Besuch am Gäubodenvolksfest dabei sein? Beck: Mal so mal so, aber ein Krustenbraten oder ein Ochs gehört genauso dazu wie gebrannte Mandeln Mit wem würden sie gern einmal bei einer Maß Bier im Festzelt über die Welt philosophieren? Beck: Mit Kult-Kabarettist Gerhard Polt und Astrophysiker Harald Lesch. Welches Fahrgeschäft trauen Sie sich noch zu und wer darf/ muss dabei neben Ihnen in der Gondel sitzen? Beck: Ich fahr tatsächlich überall mit, aber am liebsten mit meiner Tochter. Wie viele Lederhosen hat man im Schrank und wie viele davon passen noch? Beck: Sechs Lederhosen und vier passen noch – zum Glück wachsen Lederhosen ja teilweise etwas mit (lacht). maligen Ochsenbraterei Beck – das war eine einmalige Atmosphäre. Was gehört unbedingt zu einem Volksfestbesuch dazu? Beck: Die Kiachl der Landfrauen auf der Ostbayernschau. ♦ Krustenbraten mit gebrannten Mandeln Welcher Blasmusikklassiker ist ihr Favorit und welchen Partysong hören sie gern im Bierzelt? Beck: Auch wenn ich im Labertal „dahoam bin“, so ist mein Favorit „Mir san vom Woid dahoam“. Und als Partysong „Narcotic“ von Liquido.(Anmerkung der Redaktion: das ist der Kult-Song aus den 90ern, der den Pullunder gehypt hat in seinem Video.) Sind Sie ein „Süßer“ oder lieber deftig unterwegs? Welches Volksfestschmankerl muss bei ♦ Landrat Tobias Beck freut sich auf sein erstes Grußwort bei der Eröffnung des Gäubodenvolksfestes. Foto: Landratsamt ♦ Beim Volksfest geht es wieder rund. Foto: Ulli Scharrer Landwirtschaftsminister würde gern Franz Josef Strauß treffen Alois Rainer eröffnet heuer das Gäubodenvolksfest, vielleicht mit dem „Böhmischen Traum“ Von Ulli Scharrer Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer eröffnet am Samstag, 8. August, das Gäubodenvolksfest im Festzelt Reisinger. Der Haibacher, der in Straubing geboren wurde, kennt das Traditionsfest natürlich von Geburt an. Wir haben ihn befragt, was er am Volksfest so mag. Was ist Ihre älteste Erinnerung an das Gäubodenvolksfest? Alois Rainer: Der Autoscooter und die besondere Stimmung auf dem Gäubodenvolksfest gehören zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen. Für uns war das Gäubodenvolksfest immer ein Höhepunkt des Jahres. Ich erinnere mich noch gut an den Duft von gebrannten Mandeln, die Fahrgeschäfte und die Vorfreude, wenn wir mit der Familie nach Straubing gefahren sind. Meine älteste Erinnerung ist auch die besondere Atmosphäre auf dem Gäubodenvolksfest – die vielen Menschen, die Fahrgeschäfte und die Vorfreude, die jedes Jahr aufs Neue spürbar war. Was ist Ihre schönste Erinnerung an das Gäubodenvolksfest? Rainer: Die schönsten Erinnerungen sind für mich die vielen Begegnungen mit Menschen aus der ganzen Region. Das Gäubodenvolksfest bringt Jung und Alt zusammen. Besonders beeindruckt mich immer wieder die einzigartige Stimmung in den Festzelten und auf dem Festplatz. Was gehört unbedingt zu einem Volksfestbesuch dazu? Rainer: Ein gemütliches Beisammensein mit Freunden und Bekannten, gute Musik, Essen und Trinken und natürlich die Gespräche mit den Menschen. Genau das macht unsere bayerische Volksfestkultur aus. bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß. Er war ein leidenschaftlicher Bayer, ein kluger Kopf und sicher ein spannender Gesprächspartner, wenn es um Bayern, Deutschland und die Weltpolitik geht. Welches Fahrgeschäft trauen Sie sich noch zu und wer darf oder muss dabei neben Ihnen in der Gondel sitzen? Rainer: Ich bin durchaus auch für etwas Rasanteres zu haben. Aber das Riesenrad gehört für mich einfach zu jedem Volksfest dazu – von dort oben hat man den schönsten Blick über das gesamte Festgelände. Und in der Gondel hätte ich am liebsten meine Familie dabei. Gemeinsam macht so ein Volksfestbesuch einfach am meisten Spaß. Wie viele Lederhosen hat man im Schrank und wie viele davon passen noch? Rainer: Ein paar sind’s schon – und glücklicherweise passen sie alle noch (lacht). Welcher Blasmusikklassiker ist Ihr Favorit und welchen Partysong hören Sie gern im Bierzelt? Rainer: Bei der Blasmusik gehört für mich der „Böhmische Traum“ zu den absoluten Klassikern. Wenn es später im Bierzelt etwas ausgelassener wird, darf gern auch „Sweet Caroline“ gespielt werden – da singt einfach jeder mit. Sind Sie ein „Süßer“ oder lieber deftig unterwegs? Welches Volksfestschmankerl muss dabei sein? Rainer: Eher deftig. Zu einem Volksfest gehören für mich ein gutes Hendl oder eine Brotzeit mit Radi und Brezen. Gegen einen Kaiserschmarrn zum Abschluss habe ich allerdings auch nichts einzuwenden. Mit wem würden Sie gern einmal bei einer Maß Bier im Festzelt über die Welt philosophieren? Rainer: Mit dem ehemaligen ♦ Bundesminister Alois Rainer wird die Volksfesteröffnung voll im Griff haben. Foto: Privat 7. - 17. August 2026 Gäubodenvolksfest Ostbayernschau 8.- 16. August 4

JETZT... ...no dro denga! Und no schnell die Biermakerl hoin! Eicha Familie Weckmann midTeam – mia gfrein uns auf eich! www.weckmann-zelt.de | Telefon 09421/989901 | Like us! weckmann.Zelt Zapfhahn Lieblingstier:Zapfhahn B r Du fragst: NEIN!!! evo An Scheiß muass i… Geh scheißn bis oana woant „I mach beim Menzl oan drauf“ A jeda wui eine und a jeda gfreit se af de Weckmann’s Bar amAbend De, de nimma schmatzn kennan, sollten an ihr BANDL denga! Sonntag, 16.8., von 10 – 15 Uhr Frühschoppen mit einem bsondern Schmankerl: Ein paar Weißwürstl mit Breze, süßem Senf und 0,5l Straubinger Weiße Original* 8,90€ 18, 18 Montag, 17.8. da Hammer kommt zum Schluss! Eine unserer Maß’n und 1/2 Hendl vom Grill* * solange Vorrat reicht. 6,00€ ,00€ 6, An den Kindertagen am 11. und 17.8. bis 19 Uhr Unser Knüller fia deKloana: Nudeln mitTomatensoß‘ und 0,5l Orangenlimo* 12,50€ 180€ Sonntag, 9.8. Burschen-Dog von 11 bis 23 Uhr 10l-Fassl Festbier + Brotzeitbrettl + 8 Armbandl + 8 Schnapserl + Gutschein Foto-Automat Reservierung erwünscht! Schattiger Biergarten sowie Brassparty Festwirtsfamilie Reisinger will mit guter regionaler Küche und hellem Zelt überzeugen Von Ulli Scharrer Ramona und Thomas Reisinger freuen sich, dass ihr neues Festzelt auch heuer wieder für jeden den „richtigen Platz“ hat. Manche Gäste schwören auf den Biergarten an der Frontseite. Zwischen den beiden südlichen Eingangstoren sind die Tische sogar tribünenartig aufgestellt. So kann jeder Gast das Treiben am Gäubodenvolksfest genau beobachten, da jeder über die vordere Reihe hinwegschauen kann. Das Festwirtepaar betont aber auch, dass der hintere Biergarten sehr viele Liebhaber hat. Da ist es immer schattig und etwas ruhiger. Gäste genießen dort ihren Mittagstisch oder auch abends Volksfeststimmung, die etwas ruhiger ist. Das Reisingerzelt gehört wie immer zur A-Kategorie am Gäubodenvolksfest, sprich, es ist ein Zelt, das über 5.000 Gäste fasst. Zum 52. Mal baut die Familie Reisinger ein Festzelt am Gäubodenvolksfest auf. Seit wann er dabei ist? Bei der Frage muss Thomas Reisinger schmunzeln: „Schon immer.“ Und mit seiner Frau Ramona führt er das Zelt seit Jahren. Die hat auch die passende LeidenLüftchen vorhanden, das Gäste sehr schätzen. Beim Musikprogramm setzt man auf viel Neues im bewährten Gewand. Die mittige Bühne, die das ganze Zelt erreicht, lädt mit vielfältigen Blaskapellen mittags und nachmittags ein, abends darf dann Party sein. Am ersten Montag lockt zum Beispiel ein Brass-Abend mit Bands vom Woodstock der Blasmusik, und unter anderem ist die Kultband Pop nach 8 am Start. Am zweiten Sonntag kann man sich auf ein Boxerlebnis ab 19 Uhr freuen. Der Straubinger Boxclub tritt gegen Schriesheim an. Jetzt freut sich das Wirtepaar auf den Start des Gäubodenvolksfests, das offiziell heuer wieder einmal in ihrem Festzelt am Samstagvormittag mit Festredner Landwirtschaftsminister Alois Rainer eröffnet wird. schaft für eine Volksfestwirtin. Sie näht ihre Dirndl gern selber, „im Winter, wenn Zeit ist“. Durch durchsichtige Planen, die man leicht öffnen kann, wird das Reisingerfestzelt „zum Hellsten“ am Volksfestplatz am Hagen. Als Klassiker empfehlen die Reisingers den Schweinekrustenbraten, Sauerbraten und das Hendl seien immer sehr beliebt, ebenso der Pulled Pork Burger. Alles von regionalen Lieferanten. Veganer Salat und vegetarische Alternativen seien auch immer gefragt. Klar ist, dass bei hohen Temperaturen gern kalt gegessen wird und Wurstsalat gefragt ist, „aber Schweinebraten und Hendl gehen auch immer“. Dank offenem Zelt und Ventilatoren sei auch mitten im Festzelt immer ein ♦ Ramona und Thomas Reisinger führen die längste Festwirtstradition am Gäubodenvolksfest mit neuem Festzelt weiter. Foto: Ulli Scharrer Festwirtsfamilie Wenisch lebt den Volksfest-Dreiklang Im Team und immer wieder mit neuen Ideen und Beständigkeit punktet die Genuss-Arena Von Ulli Scharrer Bierzeltkultur seit 1985, betont der Werbespruch des Festzelts der Familie Wenisch, das sich seit ein paar Jahren als „Genuss Arena“ präsentiert. Den Volksfestdreiklang aus Musik, Festbier und gutem Essen haben die drei Wenisch-Brüder Anton, Stefan und Christoph im Griff, mit klar verteilten Rollen und Teamwork zusammen mit Ehefrauen. Anton Wenisch ist dabei unter anderem für das Marketing zuständig und erklärt, was das Wenisch-Festzelt heuer wieder so bieten will. Mittags: „Echt gute Blasmusik“ von Bands, die man kennt und für die Fans auch gern von weiter her fahren. Wenn man zum guten Essen und Trinken noch wirklich gute Musik „on top“ bekommt, für die man sonst Eintritt zahlen würde, dann kommen die Leute auch, erklärt er und betont: Blasmusik kommt wieder bei der Jugend an, wenn sie echt und authentisch ist. Anton Wenisch erklärt ehrlich, dass es keine günstigeren Preise geben werde, dafür will man den Gästen aber ein „Top-Preis-Leistungs-Verhältnis“ bieten. Unter anderem mit einer hochwertigen und ausgewogenen Speisekarte mit regionalen Lieferanten, bei der jeder etwas findet. Schon mal eingelegte Gurken probiert? Oder geschmortes Milchkalb? Und den Ochs nicht vergessen. zum Beispiel ein spezielles Angebot für Vereine an. Er und seine Brüder seien im Festzelt aufgewachsen und nach und nach an Aufgaben und Verantwortung herangeführt worden. Nun leite man gemeinsam. Stefan ist zuständig für den Auf- und Abbau, die Produktion in der hauseigenen Metzgerei und den Barbetrieb. Christoph ist für Gäste und Bedienungen da und kümmert sich um Reservierungen und Makerlverkauf. Küche und Marketing sind der Bereich von Anton Wenisch. Gern trifft man sich abends am Festzeltstammtisch mit Freunden und Familie und nach jedem Volksfest sitzt man zusammen, um zu besprechen, was gut gelaufen ist und was nicht so gut. Was Anton Wenisch am Volksfest noch „extrem wichtig ist“: mit der Familie Zeit zu finden, ein paar Volksfestrunden zu drehen. Gemerkt habe man auch, dass einige Volksfestbesucher den Tag am Festplatz genießen und dafür in den frühen Abendstunden nach Hause gehen, für diesen „Day-Drinking-Trend“ steht man bereit. Den bewährten Mädelsstammtisch mit unterschiedlichen Angeboten hat man wieder am ersten Sonntag im Programm. Bei der Klimatisierung des Zeltes probiert man etwas mit zusätzlichen Klimageräten aus, die auch über Nacht laufen werden. Man habe den Vorteil eines „offenen Dachs“, das sich wie bei einem Cabrio öffnen lasse. Wie jedes Jahr will man sich schrittweise an Neues anpassen und sich weiter optimieren. Die hohe Resonanz der Gäste und die Einteilung des Festzeltes, bei der jeder Platz gut sei, zeige, dass das Brüdertrio auf dem richtigen Weg ist. Dafür habe man das Mittelschiff auch verkleinert und biete ♦ Die Festwirtsfamilie Wenisch freut sich wieder auf viele Gäste. Foto: German Popp 7. - 17. August 2026 Gäubodenvolksfest Ostbayernschau 8.- 16. August 5

ABENDPROGRAMM 2026 Freitag 07. August 2026 Bergratz´n Samstag 08. August 2026 Headline Sonntag 09. August 2026 Notausstieg Montag 10. August 2026 Sappralot Dienstag 11. August 2026 Notausstieg Mittwoch 12. August 2026 Zillertaler Gipfelstürmer Donnerstag 13. August 2026 Headline Freitag 14. August 2026 Sappralot Samstag 15. August 2026 Headline Sonntag 16. August 2026 Notausstieg Montag 17. August 2026 Sappralot Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen schöne Stunden in unserem Festzelt am Riesenrad. Ihr Festwirt Anton Nothaft „Hau mi Weck Mann“ gibt es nur im Festzelt Weckmann Vater und Sohn sind im grün-pink-weißen Festzelt ein eingespieltes gutes Team Von Ulli Scharrer Festwirt Stephan Weckmann ist mit seinem Festzelt seit 2013 auf dem Gäubodenvolksfest. Heuer noch mehr eingebunden als in den vergangenen Jahren ist sein Sohn Sven-Erik. Knapp 3.500 Gäste beherbergt das Zelt und nicht nur die Kapelle Menzl soll wieder „voll reinhauen“ im grün-pink-weißen Zelt. Weckmann will seinen Gästen eine Auszeit vom Alltag bieten, mit guter Küche, süffigem Festbier und „super Volksfestkapellen“. Zu ein paar schönen Stunden auf dem Volksfest gehören für den Festwirt gute Musik und Freunde treffen, das ist ganz wichtig, die Geselligkeit. Damit er die elf Tage gut durchsteht, hat Weckmann immer einen Vorrat an Energydosen gebunkert und ab und zu ist eine Pause im Festzeltbüro angebracht. Ansonsten aber ist er auf seinem Lieblingsplatz im Zelt zu finden und der ist „überall“. Er gehe gern durch sein Festzelt und begrüße Gäste. Das hält den Kontakt eng und kleine Probleme und Wünsche lassen sich so schnell lösen. Was immer beliebt sei, ist die Wappenreihe an der rechten Zeltreihe. Die hat er vom Vorgänger übernommen und die war schon weit vorher Bestandteil des Festzelts, das an diesem Platz stand. Die Leute freuen sich, wenn sie ihr Heimatwappen sehen, erklärt Weckmann. Beim Musikprogramm setzt auch dieses Zelt auf gute Blasmusik zum Mittagstisch, unter anderem mit der Kapelle Kaiserschmarrn und Bavaria Blue. Abends darf es mehr Party sein und natürlich punktet Weckmann wieder mit der größten Kultband des Gäubodenvolksfestes, der Kapelle Menzl, die an drei Abenden spielt, am ersten Montag sogar in der „XXL-Wiesn-Besetzung“. Für heißes Klima sei man auch bestens gerüstet. „Mein Zelt ist am höchsten gebaut“, erklärt der Festwirt. Das heißt, es steht auf einem Podest, dadurch könne der Wind leichter durch das Festzelt wehen. Die beliebten Ventilatoren mit Sprühnebel werden dieses Jahr weiter aufgestockt. Sven-Erik Weckmann steht dem Vater schon seit Jahren zur Seite und hat sich über verschiedene Stationen „hochgedient“. Er bringt auch gern eigene Ideen ein, die der Vater sich erklären lässt, wie er schmunzelnd verrät, und dann auch gern umsetzt. Für die jüngeren, und gern auch älteren Festzeltbesucher, wird es eine Fotobox geben, die man unter anderem von großen Festivals kennt. Armbänder mit dem Spruch der Jugend „das crazy“ kann man beim Weckmann-Fanstand finden. Mädchen- oder Damenaktionen gibt es seit ein paar Jahren in Festzelten. „Aber was ist mit den Buam?“, hat sich Weckmann gefragt und bietet daher für Lederhosenträger, „Begleiterinnen sind natürlich nicht ausgeschlossen“, ein Tischangebot für acht Mann an. Darin findet sich am ersten Sonntag ein Zehn-Liter-Bierfass am Tisch zum Selberzapfen, ein Brotzeitbrettl für alle, einen Gutschein für die Fotobox, acht Volksfestarmbänder und acht Schnäpse der Marke „Hau mi Weck Mann“. ♦ Festwirt Stephan Weckmann und Sohn Sven-Erik freuen sich wieder über ganz viele Stammgäste. Foto: Ulli Scharrer Die Krönners erweitern ihren Balkon Festwirtsfamilie steht auch mit der jungen Generation im höchsten Festzelt am Platz bereit Von Ulli Scharrer Darf man heutzutage am Volksfest noch einen „schönen Balkon“ loben? Ein Schuft, wer da ausschließlich auf Dirndlausschnitte spekuliert. Die Festwirtfamilie Krönner hat da aber ein Auge darauf und verdoppelt die Sitzplätze auf ihrem beleibten Aussichtsbalkon, bei dem man einer der schönsten Beschäftigungen am Gäubodenvolksfest nachgehen kann: Leut beobachten! Die Brüder Josef und Andreas Krönner drehen die Fläche ihres ersten Stocks im Festzelt einfach um und gewinnen so außen Platz für zusätzliche 14 Biertischgarnituren. Die obere Bar bleibt dabei weiterhin im Konzept. Nur das neue Anbringen der Treppen war etwas knifflig. Zusätzlich erwartet den Krönnergast eine weitere Außenbar, beim offenen Durchgang an der linken Festzeltseite. Dort wird es sonnenund regengeschützt eine Espressobar mit Siebträgermaschine geben, die auch selbstgemachtes Konditoreis anbietet und natürlich auch die gewohnte Barkarte führt. Eine Idee von Juniorchefin Lena Krönner, die seit Jahren immer tiefer mit einsteigt in die Organisation des Krönner-Familienfestzelts. Man will mit erweiterten schönem Balkon, der sehr beliebt ist, und zusätzlicher Bar, die Außenatmosphäre noch weiter stärken. Wieder rund 3.400 Sitzplätze plus Stehplätze an den Bars wird das Festzelt aufweisen. Die Fassade hat man bereits im vergangenen Jahr fünf Meter nach hinten versetzt, damit man auch im unteren beliebten Außenbereich mehr Platz erhält, wo der Gast ganz nahe am Festplatz sitzt. Für Hitzetage sei man mit dem „höchsten Zelt am Platz“, das 14 Meter aufweist, gut gerüstet. Die Luft habe mehr Platz zum Zirkulieren. Die Krönner-Speisekarte habe man weiter verfeinert. „Heimatküche“: So lautet das Motto der neuen Speisekarte seit vergangenem Jahr. Dort findet sich jetzt bewährten Lieferbrauerei ausschenken dürfen. Da die Brauerei 2016 von Arcobräu aufgekauft wurde und Anfang 2026 das Brauen in Irlbach selbst eingestellt wurde, darf die Marke Irlbach nach Ausschreibungskriterien der Ausstellungs GmbH 2027 nicht mehr Lieferbrauerei für ein Festzelt sein (wir berichteten). Zum 29. mal bauen die Krönners heuer ihr Festzelt auf, immer mit dabei war das Irlbacher Festbier. Bei der 30-Jahrfeier im nächsten Jahr, wird im Krönner mit einem anderen Festbier angestoßen. Von welcher Brauerei? Das steht noch nicht fest. Beim Musikprogramm setzt man auf eine gute Mischung aus bayerisch-böhmischer Blasmusik und Partybands. Der zweite Sonntag ist dabei fest in Östereichischer Hand, mit Tanzlmusi aus dem Ybbstal untertags und Volksrock am Abend. „Die Draufgänger“ sind mit Cordula Grün bekannt und kommen am 9. August abends in das Festzelt Krönner. Zweimal Mittags spielen die Lokalmatadoren von „WasDaBrassKo“. auch ein Essiggurkentrio, auch gut bei Hitze, sowie Rouladen mit Kartoffelstampf, Kalbsrahmgulasch und Lüngerl. Die vergangenen Hitzejahre haben auch hier gezeigt, dass bei Temperaturen lieber kalt gegessen wird. Traurig sind die Krönners, dass sie heuer zum letzten Mal das Festbier ihrer ♦ Josef Krönner (2.v.l.) mit seiner Frau Elisabeth (Mitte), Magdalena Krönner (2.v.r.) mit Ehemann Patrick Krönner-Langer (rechts) sowie Andreas Krönner (links). Foto: Familie Krönner 7. - 17. August 2026 Gäubodenvolksfest Ostbayernschau 8.- 16. August 6

„Wir setzen auf Altbewährtes“ Wer Beständigkeit und Kontinuität schätzt, findet das seit 1988 im Festzelt Nothaft. Im Gespräch erzählt Anton Nothaft junior, was er von seinem Vater gelernt hat und wie er in den Betrieb hineinwuchs. Von Sophie Schattenkirchner Mit der Zapfpistole Spezi vorschenken: Das war eine der ersten Aufgaben, die Anton Nothaft junior im Zelt seines Vaters übernehmen durfte. Inzwischen kümmert sich der 34-Jährige um Vorverkauf, Reservierungen und Organisation. Er ist überzeugt: „Man wächst in alles hinein.“ „Seit ich denken kann, war ich im Bierzelt dabei“, sagt Anton Nothaft junior. Das Volksfest war und ist ein zentraler Punkt im Jahr der Familie Nothaft. Heute ist es sein dreijähriger Bub, der begeistert den Staplerfahrern beim Aufbau des Zelts zusieht. Für den Aufbau und das Personal zeichnet Anton Nothaft senior verantwortlich. „Wir schätzen, dass unsere Mitarbeiter teils seit Jahrzehnten bei uns sind, bei manchen arbeitet inzwischen die nächste Generation bei uns.“ „Von meinem Vater habe ich gelernt, dass es wichtig ist, seiner Linie treu zu bleiben. Auch wenn das manchmal im ersten Moment gar nicht so leicht ist. Es ist wichtig, Konstanz reinzubringen“, sagt der 34-Jährige. Beispielsweise habe sich die Familie bewusst gegen eine Bar entschieden. Sie will den Gästen einen stimmungsvollen Aufenthalt bieten: „Gutes Festbier, gute Küche, gute Musik.“ Eine legere Atmosphäre zum Wohlfühlen: vormittags Frühschoppen, abends eine Stimmungsband – „aber nichts Übertriebenes“. Dabei gelte immer: „Wir setzen auf Altbewährtes.“ Das Festbier liefert bei Nothaft traditionell die Karmeliten-Brauerei. Die Speisekarte werde jedes Jahr überarbeitet, sagt Nothaft, der vor seinem BWL-Studium, das er 2019 abschloss, eine Ausbildung zum Koch absolviert hat. In den vergangenen Jahren werde immer deutlicher: Je wärmer das Wetter, desto kälter die Speisen. Hier habe die Familie inzwischen Erfahrungswerte gesammelt. Je nach Wetterprognose werden mehr Brotzeitbrettl und Wurstsalate angerichtet oder eben mehr deftige Speisen vorbereitet. Klassiker bei Nothaft sind nach wie vor die Spezialitäten vom Grill: Schweinshaxe, Hochrippe, Ente. Speisen, die man das ganze Jahr über eher selten isst – „und dann im Volksfest mit einer schönen Kruste“. Nicht mehr auf der Speisekarte steht die Suppe – schlichtweg der Hitze geschuldet. Zum Thema Hitze sagt Nothaft: „Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen.“ Das Zelt mit den 5.088 Sitzplätzen hat seit dem vergangenen Jahr vier Dachöffnungen. „Wir achten auf eine gute Durchlüftung.“ Ein Vorteil des Standorts sei, dass die Bäume bis Mittag Schatten spenden. „Ansonsten empfehlen wir einen Platz in unserem schattigen Biergarten und eine kühle Maß“, sagt er schmunzelnd. Dennoch ist er überzeugt, dass Leute, die in Regensburg oder Passau wohnen, an einem sehr heißen Tag allein schon die Autofahrt zum Volksfest scheuen. Zugleich setze die Hitze den Mitarbeitern zu: „Viele Trinkpausen und mehr Rotation sind da sehr wichtig.“ Was Anton Nothaft noch lernen möchte: „Wenn ich eine Situation wahrnehme, erst einmal einen Schritt zurückgehen, nachdenken und dann erst reagieren.“ Aber auch in das könne man hineinwachsen. Der 34-Jährige freut sich auf das Volksfest: „Es ist immer schön zu sehen, was für eine Tradition das in Straubing hat.“ Für die Region sei das Fest identitätsstiftend. ♦ Seit 1988 setzt Festwirt Anton Nothaft (links) beim Gäubodenvolksfest auf Tradition. Sein Sohn Anton Nothaft junior unterstützt ihn im Zelt seit 2019. Foto: Foto-Studio Stern „Guter Service liegt uns am Herzen“ Seit 2013 ist das Festzelt Greindl das Zentrum des Historischen Bereichs. Was ihn sein Vater Max gelehrt hat und welche Idee seines Sohnes Luca heuer umgesetzt wird, verrät Festwirt Klaus Greindl. Von Sophie Schattenkirchner Eine Situation wird Klaus Greindl nie vergessen: Beim ersten Gäubodenvolksfest fuhr er nach zwei Tagen nach Degernbach, um Ware zu holen. Doch der Kühlwagen war leer. „Weil das Zelt von früh bis spät voll besetzt war, hatten wir nichts mehr“, sagt Greindl heute. „Das war ein Schock. Das ist uns nie wieder passiert.“ Familie Greindl hat immer schon Feste in der Region betreut, das Gäubodenvolksfest sei aber mit nichts vergleichbar. Sein Vater Max hatte sich jahrelang um ein Zelt beworben, letztlich klappte es sehr kurzfristig. Die Situation damals mit dem Kühlwagen konnte Klaus Greindl pragmatisch lösen: Er ist Metzger und hat sich um Nachschub einfach selbst gekümmert. „Immer bei dir bleiben“ – diese Einstellung hat er von seinem Vater gelernt, sagt der 52-jährige Klaus Greindl. Außerdem die Gewissheit, dass ehrliche Arbeit immer belohnt wird, und dass es hilft, in hektischen Situationen ruhig zu bleiben. Eine wichtige Lehre auch: Man kann mit jedem über alles sprechen. Greindl wünscht sich, dass sich die Gäste Zeit nehmen und einen schönen Tag im Festzelt erleben. Ende Juni, als die Temperaturen über 40 Grad kletterten, haben die Greindls die Gäste beim 150-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Oberalteich bewirtet. „Das war narrisch gut besucht“, sagt Greindl – trotz der Hitze. Ihr Zelt auf dem Volksfest mit 1.900 Sitzplätzen kann in diesem Jahr an den Seiten noch mehr geöffnet werden. Doch für Greindl steht fest: „Jammern bringt nichts.“ Dass die Besucher andere Gerichte wählen, wenn es heiß ist, das ist der Festwirtsfamilie bewusst. „Unsere Speisekarte ist dieses Jahr unverändert, weil alle Gerichte super ankommen und alles gegessen wird“, sagt Klaus Greindl. Wie gewohnt liefert die Karmelitenbrauerei das Bier. „Uns ist wichtig, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Vor allem guter Service liegt uns am Herzen.“ Klaus Greindls Sohn Luca, 22 Jahre, ist die dritte Generation, die im Zelt mitanpackt. Er ist gelernter Koch, im Festzelt aber für die Bar zuständig. Die „7er-Bar“, noch in Anlehnung an das Zelt Sieben, ist heuer nicht Alpen“. Familie Greindl will den Besuchern dieses Jahr einen besonderen Mix bieten: Am Sonntag, 9. August, 18.30 Uhr, findet ein Bayerischer Abend mit Roland Hefter, Probst Tobi und Frollein d’Mausi, am Mittwoch, 12. August, ab 11 Uhr traditionell das siebte GäubodenGstanzlsingen mit Bäff, Weber Bene, Aichinger Andy und der Sparifankerl Musi statt. Ein Stammgast aus Natternberg hat Klaus Greindl vergangenes Jahr gesagt, dass er wegen der Hitze und des Schienenersatzverkehrs wohl nicht mehr so oft nach Straubing fahren werde – mit diesem Programm möchte die Familie daher einen zusätzlichen Anreiz schaffen das Volksfest zu besuchen. Was Greindl sich als Festwirt vornimmt: „Ich möchte versuchen, trotz der Hektik noch öfter durchs Zelt zu gehen und mit unseren Gästen ins Gespräch kommen.“ mehr halbrund, sondern rechteckig und dadurch größer. Außerdem gibt es in den Boxen neue Bänke „für mehr Sitzkomfort“. Luca Greindl hatte die Idee, die Band „Mountain Crew“ für Dienstag, 11. August, 18.30 Uhr, zu buchen, „die Partyboyband aus den ♦ Die Betreiber des Festzelts im Historischen Bereich: die Brüder Klaus und Max Greindl sowie Klaus Greindls Sohn Luca (von links). Foto: Claudia Sprenger 7. - 17. August 2026 Gäubodenvolksfest Ostbayernschau 8.- 16. August 7

Wir hören uns ! BEIM VOLKSMUSIK-FESTIVAL IN DER GENUSSARENA 08.–17.08.2026 ab 11/11.30 Uhr Genussarena Wenisch Gäubodenvolksfest Straubing Handgemachte Volksmusik ~ ~ Jeden Mittag in der Genussarena ~ ~ Unter dem Motto „Servus Volksmusi“ präsentieren wir dir ein Programm, das jedes Musikerherz höherschlagen lässt. Wir bringen das Feinste vom Feinen der Blas- und Volksmusik direkt zu dir an den Tisch. Freu dich auf musikalische Highlights aus Oberbayern und Österreich sowie auf unsere Straubinger Volksfestmusikanten, die als Höhepunkt den Takt angeben und einmal jährlich unter Frank Feulner in der Genussarena Wenisch bayrisch-böhmische Blasmusik spielen. Straubinger Volksfestmusikanten 09./11./12./13./15./16.08.26 | 11.30 bis 17.00 Uhr Viera Blech Sieben hochkarätige Tiroler Musiker mit einzigartigem Blasmusikstil. SA. 08.08.26 | 14.00 bis 17.00 Uhr Kaisermusikanten Acht Männer mit außergewöhnlichem böhmisch-mährischen Blasmusikspiel. SA. 08.08.26 | 11.00 bis 14.00 Uhr Tegernseer Tanzlmusi Sieben Oberbayern mit alpenländischer Musik, Tracht und kraftvollem Spiel. MO. 17.08.26 | 11.00 bis 14.00 Uhr Ursprung Buam Zillertaler Trio mit Ziach, Fidel, Gitarre und Harfe – einfach echte Volksmusik. MO. 10.08.26 | 11.30 bis 17.00 Uhr Pagger Buam Drei Stimmen, drei Instrumente, drei weststeirische Jodelkünstler. MO. 17.08.26 | 14.00 bis 17.00 Uhr Die Grubertaler Tiroler Vollbluttrio mit einmaligem Mix aus Volksmusik und Schlager. FR. 14.08.26 | 11.30 bis 15.00 Uhr Brennholz – Die Band Junge Tiroler Musiker mit frischer Volksmusik und viel Energie. FR. 14.08.26 | 15.00 bis 17.00 Uhr AlleInfos zum Festival: Unser Sparpaket Wir sagen Dankeschön am Montag, den 17.08.2026 | 11.00 bis 17.00 Uhr Wammerl-Krustenbraten und 1 Liter Getränk nach Wahl für nur €19,90! www.genussarena-wenisch.de @festzelt.wenisch Turmführungen Besondere Basilika-Ausblicke Während der Volksfestzeit bietet der Kirchenbauförderverein St. Jakob wieder Führungen auf den 87 Meter hohen Turm der Basilika an. Unterwegs vermitteln ehrenamtliche Turmführer Wissenswertes über Geschichte, Bau und Ausstattung des höchsten Turms der Stadt. In 77 Metern Höhe öffnet sich der Blick über das Gäubodenvolksfest, die historische Innenstadt und die Region bis zu den Höhenzügen des Bayerischen Waldes. Eine Führung zum SonntagEinläuten ermöglicht den Gästen die Kraft des Geläuts zu spüren. Es stehen auch wieder mehrere Termine um 20 Uhr auf dem Programm. Eine Online-Anmeldung ist erforderlich über den Reiter „Führungen“ auf www.st-jakob-straubing.de. Kinder können ab zehn Jahren teilnehmen. Die Führungen finden statt: Samstag, 8. August: 14, 18 und 19 Uhr, Sonntag, 9. August: 17 und 20 Uhr, Montag, 10. August: 18 und 19 Uhr, Dienstag, 11. August: 18 und 19 Uhr, Mittwoch, 12. August: 18, 19 und 20 Uhr, Donnerstag, 13. August: 18, 19 und 20 Uhr, Freitag, 14. August: 19 Uhr, Samstag, 15. August: 19 Uhr, Sonntag, 16. August: 20 Uhr, Montag, 17. August: 17 Uhr. Treffpunkt für alle Führungen ist der Brunnen am Pfarrplatz. Der Teilnahmebeitrag von zehn Euro kommt der Renovierung der Kirchen der Pfarrei St. Jakob zugute.-red- ♦ Ausblick aus dem Turm der Basilika St. Jakob. Fotos: M. Langhammer Der richtige Style Make-up & Haare machen lassen für den guten Zweck Star-Make-up & Hair Artistin Betty Amrhein macht am Dienstag, 11. August, von 16 bis 18 Uhr am Stand der Mediengruppe Attenkofer auf der Ostbayernschau Besucher schick für ihren Volksfestbesuch. Freuen können sich fesche Dirndl-Trägerinnen auf kleine Make-upund Hair-Touch-ups gegen eine Spende zugunsten der Aktion „Freude durch Helfen“. Während des Volksfests bietet Betty vom 7. bis 17. August, täglich von 15 bis 19 Uhr, ihre Volksfest Styling Lounge am Theresienplatz an, direkt über dem Café Valentino. Ob ein Fresh-up mit Make-up, eine Flechtfrisur oder ein Rundum-Volksfest-Styling – hier ist für jeden Wunsch das Passende dabei. Infos und Terminvereinbarung direkt bei Betty Amrhein unter Telefon 0176 66583246. –red– ♦ Betty Amrhein. Foto: Privat Das Lechner-Festzelt „lebt von seiner Offenheit“ Martin Lechner erweitert seine beliebte Bar und lädt in seinen schattigen Biergarten ein Von Ulli Scharrer Martin Lechner und seine Frau Edith freuen sich mit Küchenchef Alex Baumann und dessen Frau Mona schon mit Schmankerlkarte und viel Programm auf ihre Gäste im Festzelt Lechner. Zu viert ist man das Gespann, das gemeinsam die fünfte Jahreszeit im Festzelt Lechner gestaltet. Man hat sich wieder viele Gedanken zum Programm gemacht: Unterm Tag zünftige Musik mit Charme und Witz und abends soll es „a gscheide Partymusik zum Feiern“ geben. Unter anderem lockt am ersten Samstag die Präsentation der Tigers-Spieler und am Dienstag ein großes Schafkopfturnier für den guten Zweck. Zu heißen Temperaturen hat sich natürlich auch Festwirt Lechner seine Gedanken gemacht. Die lange und eigentlich immer offene cher hofft Martin Lechner für alle Volksfestgäste, dass das Wetter keine tropischen Temperaturen annimmt. Die Lechner-Bar wurde Jahr für Jahr beliebter. Dem trägt der Festwirt nun auch gern Rechnung und weitet das Areal der Bar aus, „in den Biergarten hinaus“. Dafür weichen Biertische und das schafft Platz für mehr Stehtische und große SpritzKarte. Die Dekoration im Lechner-Festzelt wird mit Hirschgeweihen erweitert, die sich an der Küchenzeile wiederfinden sollen. Bayerische Bierzeltklassiker finden sich auf der Karte, die Wert auf regionale Lieferanten legt, und die kalte Küche will unter anderem mit Tafelspitz-Sulz glänzen. Kaiserschmarrn im Reindl für’n ganzen Tisch gibt es und wer es noch süßer mag, der kann sich einen Nougat-HaselnussPalatschinken bestellen. Seitenlänge seines Zeltes ist sehr beliebt, weil hier jeder Festzeltgast jeden Freund begrüßen kann, der eine Volksfestrunde dreht, hat noch einen weiteren Vorteil. Das Zelt ist offen und lässt den Wind durchwehen. Dem Wind will Lechner auch unter die Arme greifen und installiert daher heuer Ventilatoren. Die sollen das Gesamtbild nicht stören und eine sanfte, angenehme Brise liefern. Der „Lechner-Garten Nr. Zwo“ ist ein Geheimtipp, der keiner mehr ist, erklärt Lechner lachend. Gemeint ist der Biergarten an der Rückseite des Festzeltes, der sich hinter der Musikbühne befindet. Der profitiert nämlich stark von den benachbarten Bäumen des Parks an der Stadtmauer. „Nichts geht über natürlichen Schatten“, attestiert Lechner. Der sei immer kühler als jener, den man mit Sonnenschirmen schaffen kann. Als Wirtespre- ♦ Mona und Alex Baumann unterstützen Edith und Martin Lechner im Festzelt Lechner. Foto: German Popp 7. - 17. August 2026 Gäubodenvolksfest Ostbayernschau 8.- 16. August 8

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