Frohe Weihnachten!

Eine Sonderbeilage der Chamer Zeitung Dezember 2025 Fr he Weihnachten Informationen und Glückwünsche der Geschäftswelt aus Ihrem Ort Besinnliche Gedichte und liebevolle Zeichnungen Großes Weihnachtsrätsel

Die Wochen vor Weihnachten fühlen sich oft wie ein Wettlauf an: voller Erwartungen, Terminen und kleiner Dringlichkeiten. Die Straßen sind voll mit Menschen, die – wie ich selbst – noch auf der Suche nach Geschenken sind. In den Geschäften erklingt schon seit Wochen weihnachtliche Musik, aber mir fällt es schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen. Die Tage sind gefüllt mit To-dos: Das wollte, das könnte, das sollte ich noch erledigen, bevor das Jahr zu Ende geht. Und manches muss man dann tatsächlich noch erledigen. Irgendwann hilft auch das endlose Aufschieben nichts mehr. Für mich ist es jedes Jahr dasselbe Phänomen: Gerade dann, wenn die „staade Zeit“ anbrechen sollte, scheint sie vielen von uns am wenigsten „staad“ zu sein. Vielleicht ist es gerade deshalb so wichtig, innezuhalten. Nicht lange, manchmal reicht ein Atemzug. Ein kurzer Blick aus dem Fenster auf die weihnachtlich geschmückten Straßen und Häuser oder auch ein gemeinsamer Glühwein mit Menschen, die einem wichtig sind. Weihnachten erinnert uns daran, dass es oft schon die kleinen Augenblicke sein können, die uns ein wenig Glück bringen. Bei all der Hektik und dem Stress vergessen wir das aber nur allzu oft. Die Adventszeit ist aber auch geprägt von Traditionen und Ritualen. Das gemeinsame Schmücken des Christbaums, das Erzählen jener Anekdoten, die zwar schon hunderte Male erzählt wurden, einen aber dennoch wieder zum Schmunzeln bringen. Diese Momente im Kreis der Familie oder Freunde geben Halt in Zeiten, in denen nicht jeder Blick in die Zukunft nur Zuversicht bereithält. Denn auch 2025 war für viele ein Jahr voller Herausforderungen. Manches hat uns überrascht, anderes hat uns sicherlich einiges an Überwindung gekostet. Umso wertvoller sind jene Begegnungen, die uns gestärkt haben. Menschen, die mit uns gelacht haben, uns unterstützt oder inspiriert haben. Weihnachten lädt uns ein, diese Dankbarkeit bewusst wahrzunehmen. Und sie auch zu teilen. Nicht jeder erlebt diese Zeit im Kreis der Familie oder mit Freunden. Umso bedeutsamer sind kleine Gesten: ein Anruf, aufmunternde Worte oder einfach nur zuhören. Oft sind es genau diese Dinge, die die wahre Weihnachtsbotschaft weitertragen: Menschlichkeit, Mitgefühl und ein friedvoller Umgang miteinander. Wenn wir in diesen Tagen zur Ruhe kommen, können wir erkennen, was wirklich zählt: Frieden, Gesundheit, Gemeinschaft. All das sind Werte, die niemals selbstverständlich sind. Wer es schafft, sich dem Zauber dieser besonderen Zeit zu öffnen, geht mit einem leichteren Herzen durch das Leben. Die Mediengruppe Attenkofer und die Geschäftswelt wünschen Ihnen und Ihren Liebsten schöne Festtage und ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest. Marie Burgmeier, Laberweinting, 13 Jahre Pia Schatt, Schwarzach, 12 Jahre Katharina Straubinger Simbach, 14 Jahre Ein herzliches Dankeschön für die rege Teilnahme an unserem Wettbewerb. Unsere Glücksfee hat aus der großen Anzahl der Einsendungen diese 3 Gewinner gezogen: Unsere Gewinner Die (fast) vergessene Weihnachts-Botschaft Kleine Momente des Glücks zum Ende eines bewegten Jahres

Glückwünsche aus Cham + Umgebung Zwei starke Partner unter einem Dach wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und viel Glück im Neuen Jahr Öffnungszeiten Montag u. Dienstag: 8.30 – 12.30 und 13.30 – 17.00 Uhr Donnerstag: 8.30 – 12.30 und 13.30 – 18.00 Uhr Freitag: 8.30 – 12.30 und 13.30 – 15.00 Uhr Mittwoch u. Samstag: geschlossen • Orthopädische Einlagen • Sporteinlagen • Sensomotorische, propriozeptive Einlagen MEISTERBETRIEB FÜR ORTHOPÄDIESCHUHTECHNIK Rosenstraße 5 – 93413 Cham Tel.: 09971/99415-33 – www.orthopaedie-dimpfl.de mit Kassenzulassung Ich wünsche all meinen Kunden, Freunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr. Aumühle 1 · 93482 Pemfling · Tel. 09466/8979850 info@glas-hackl.de · www.glas-hackl.de Frohe Weihnachten & ein gutes neues Jahr 2026 Herzlichen Dank an unsere Kunden und Geschäftspartner für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gerne realisieren wir auch nächstes Jahr wieder Ihre Glasprojekte. An Sonn- und Feiertagen steht Ihnen unser Reparaturservice zur Verfügung. OH, TANNENBAUM! Ein Gutschein schenkt Freude! Wir wünschen allen unseren Kunden und Geschäftsfreunden frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2026! I I I I I I Wir wünschen unseren Kunden frohe Weihnachten und kümmern uns, damit Sie gut beraten ins Jahr 2026 starten. Sie hatten einen Unfall – wir bewerten Ihren Schaden! Unser Leistungsspektrum: • Gutachten für Fahrzeuge aller Art • classic-analytics Vertragspartner • wir prüfen, kalkulieren, bewerten und dokumentieren unabhängig Unfallschäden Wir sind für Sie da, wenn Sie uns brauchen! Thomas Sölch Von der Industrie- und Handelskammer Regensburg für Oberpfalz/Kelheim öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Kfz-Schäden und -Bewertung Asternweg 8•93455 Traitsching Telefon: 09974/902350 Fax: 09974/902351 Mobil: 0172 / 825 3873 E-Mail: info@sv-soelch.de Homepage: www.soelch.org I SCHWAGERL Viehhandel & Transporte Tel.: 0160 94666671 oder 09971 1304830 Friedendorfer Straße 17 · 93495 Pinzing Ihr zuverlässiger und kompetenter Partner in der Kälber-, Schlacht- und Nutzviehvermarktung. Familie Schwägerl mit Team wünscht allen Kunden und Geschäftspartnern recht frohe und gesegnete Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr! „Zusammenkunft ist ein Anfang – Zusammenhalt ist ein Fortschritt – Zusammenarbeit ist ein Erfolg“! Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr! Verbunden mit dem Dank für Ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit wünschen wir unseren Kunden, Freunden und Bekannten. Bgm.-Hunger-Straße 8 93413 Chammünster, Tel. 09971/861266 bauer moderne Haustechnik Hauptstr. 16 · 93495 Weiding · Tel. 0 99 77 / 2 01 Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Frohe Weihnachtenund ein gutes neues Jahr! Spiral-Christbaum Für die ganz Kleinen – und die Eltern – kann die Wartezeit bis das Christkind kommt zur Geduldsprobe werden. Die Stunden zwischen Aufwachen und Bescherung können sich ziehen wie Kaugummi. Passt dann das Wetter nicht und die Flucht nach draußen zum Spaziergang oder Spielen ist nicht möglich, könnte der folgende Basteltipp für einen Spiral-Christbaum zumindest einen Teil des Zeitfensters überbrücken. ■ Was braucht man? Pappteller, grüne Acryl-Farbe, Tonpapier in verschiedenen Farben, Buntstifte, Schere, Pinsel, Wolle/Faden, Anhänger nachWahl ■ Wie wird es gemacht? Zuerst muss man einen Pappteller auf beiden Seiten mit grüner Farbe bemalen. Eventuell ist eine zweite Farbschicht nötig. Während der Trocknungszeit können entweder Plätzchen gegessen werden oder Formen für die Anhänger auf buntes Tonpapier aufgezeichnet werden. Ist die Farbe gut durchgetrocknet, braucht es eventuell die Hilfe eines großen Kindes oder eines Erwachsenen. Jetzt muss man den Pappteller spiralförmig einschneiden. Aber bitte nicht ganz zur Mitte. Hier einen Kreis übrig lassen. Jetzt geht es auch schon ans Schmücken des „Baums“. Egal ob Sterne, Kugeln, Engelchen oder Nüsse: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und wie immer gilt: Zu viel Glitzer gibt es nicht! -anrDer Spiral-Christbaum ist schon für die ganz Kleinen eine schöne Bastelei. Foto: Andrea Reimer Nicklas Leopold, Schönthal, 7 Jahre

Glückwünsche aus Cham + Umgebung Wir wünschen allen ein schönes, besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2026. Lucknerstraße 7 · Telefon 0 99 71 / 76 66 32 93413 Chamnwww.athen-cham.de Werner-von-Siemens-Str. 33 93413Cham www.meating-cham.de Tel. 09971/32442 BauMeisterBetrieb Müller GmbH & Co.KG Rußmühlstraße 1. 93495 Weiding Telefon: 09977 95 99 100. 09977 10 93. 0172 89 30 83 1 HOCHBAU - TIEFBAU - INGENIEURBAU AGRARBAU - TRANSPORTBETON - STATIK BETONFERTIGTEILE - BRANDSCHUTZ Wir wünschen allen Kunden, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr!           . Wir wünschen unseren Kunden, Freunden und Geschäftspartnern ein frohes Weihnachtsfest undein glückliches und gesundes neues Jahr 2026. S S S S S S S S S S S S Tag und Nacht, Sonn- und Feiertag, immer erreichbar unter Tel. 0 99 71/14 31, 0 99 71/ 94 62 od. 0170/5 86 70 40 Bestattungsdienst Cham Marco Kölbl Nunstinger Straße 10 Komplettbestattungen Erd-, Feuer- und Seebestattungen Geschäftszeiten: Montag – Freitag von 8.00 – 18.00 Uhr Seit über 95 Jahren Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Ein herzliches Dankeschön für das entgegengebrachte Vertrauen im vergangenen Jahr. Wir wünschen allen unseren Kunden, Freunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2026! ]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g g]g]g]g]g]g]g]g]g ]g]g]g]g]g]g]g]g] ]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g]g Automaier SUZUKI-Vertragshändler Falkensteiner Straße 10 · 93489 Schorndorf Telefon (0 94 67) 71 00 40 · Fax (0 94 67) 71 00 42 e E E e Werner-von-Siemens-Straße 10a · 93413 Cham Mo. – Fr. von 8.00 – 19.00 Uhr Sa. von 8.00 – 16.00 Uhr Inh. Rainer Gruber Telefon (0 99 71) 39 22 44 Wein- und Heimlieferservice Getränke Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr. Wenn die Zeit beinahe stillstand Pfarrerin Maria Ammon darüber, wie sich Weihnachten als Kind anfühlte Damals, als ich ein Kind war, gab es an Heiligabend einen Moment, der sich für mich wie eine Ewigkeit dehnte. Doch zuvor gab es das Festessen, für dass das kostbare, geerbte Porzellanservice aufgedeckt war, dessen edle Formen mit einem feinen goldenen Rand verziert war. Im Kerzenschein schimmerte dessen Glanz wie Licht aus einer anderen Welt. Jetzt musste es noch abgespült werden. Natürlich von Hand, weil der Goldrand nicht spülmaschinenfest war. Für die Erwachsenen war das ein kurzer Abwaschvorgang, doch für mich war es, weil ich mit Spannung die Bescherung erwartete, ein Ereignis mit geradezu kosmischer Länge, das den gesamten Ablauf des Abends in die Schwebe brachte. Ich stand im Türrahmen der Küche und wartete höchst ungeduldig – auf das Klingeln des Glöckchens, auf den Moment, in dem die Tür zum Wohnzimmer aufging, auf die Geschenke, darauf, dass das Christkind da gewesen sein würde. Darüber hinaus wartete ich noch auf etwas, das ich nicht in Worte fassen konnte: auf den Moment, in dem Weihnachten wirklich anfängt. Und je stärker ich mich danach sehnte, desto schleppender verrann die Zeit. Manchmal hatte ich das Gefühl, die Teller würden nie trocken, die Tassen nie abgestellt, die Gläser nie glänzen. Als Kind hatte ich ein anderes Zeitgefühl. Zeit war nicht die verlässliche, ruhige Begleiterin, die sie mir heute meist ist. Sie war etwas Lebendiges: Sie raste durch Sommertage, blieb an langweiligen Nachmittagen stehen und an Heiligabend, vor der noch geschlossenen Wohnzimmertür, verwandelte sie sich in einen zähen Sirup, der einfach nicht weiterfließen wollte. Heute, viele Jahre später, spüre ich: Dieses kindliche Warten hat mich etwas Wesentliches über den Glauben gelehrt. Denn auch im Advent, so wie im Glauben überhaupt, dehnt sich Zeit manchmal aus. Das Warten auf Trost, auf Veränderung, auf Frieden – es fühlt sich nicht immer gleichförmig an. Nicht selten wächst eine Sehnsucht schneller als sich eine Hoffnung erfüllt. Und doch: Während meine Mutter damals in der Küche stand und behutsam das alte Service abtrocknete, wurde alles still. Es war, als würde sich in der Langsamkeit in mir ein Raum öffnen, den ich sonst nicht wahrnahm. Eine Art innerer Advent: das Spüren der Erwartung, das Atmen zwischen dem einen und dem anderen, zwischen Nochnicht und Gleich. Heute weiß ich: Gott kommt nicht schneller, wenn wir ungeduldig sind. Aber manchmal wird unsere Sehnsucht klarer, wenn wir warten müssen. Und vielleicht hat genau jenes kindliche Warten mich gelehrt, dass Weihnachten nicht nur ein Datum ist, das endlich erreicht werden muss, sondern ein Geschehen, das sich im eigenen Herzen entfaltet, wenn die Zeit einmal stillzustehen scheint. Die evangelische Pfarrerin Maria Ammon. Foto: Maria Ammon Annalena Lommer, Weiding, 8 Jahre Ben Liebl, Traitsching

Glückwünsche aus Cham + Umgebung Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr 2026 wünschen wir allen unseren Kunden und Geschäftsfreunden. Pokalcenter Plötz Ziegelgasse 3 · 93482 Grafenkirchen Telefon 09975/7742035 oder 0174/3928660 cCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcC cCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcCcC C c C c C c C c C c C c C c C c C c C c C c Untere Hofinger Straße 2 93413 Cham-Chammünster p09971/31893 www.blumenbucher.de Wir wünschen unseren Kunden, Geschäftspartnern, Freunden & Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr! . . . . b b b b b . b b Partner von Wir wünschen unseren Kunden Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr! b Fahrzeuglackierung und Unfallinstandsetzung Rhanwaltinger Straße 56–58 93413 Cham-Wackerling info@herrnberger-cham.de Telefon 0 99 71 / 2 00 39 - 1 Telefax 0 99 71 / 2 00 39 - 2 www.herrnberger-cham.de Wir wünschen unseren Kunden frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! b b b Frohe Weihnachten und ein gutes neuesJahr wünscht DANKEfür die Treue und Ihr Vertrauen im vergangenen Jahr. Wir wünschen allen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2026. Gerhard Schießl Am Stockacker 21 · 93413 Cham Tel. 09971/9512 · Fax 79616 · www.auto-schiessl.de Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht www.baggerbetrieb-fleischmann.de Baggerbetrieb Bernhard Fleischmann Am Weinberg 7 93489 Schorndorf-Radling Telefon: +49 (0)9971 / 76 79 98 Mobil: +49 (0)175 / 41 45 727 E-Mail: info@baggerbetrieb-fleischmann.de ... Ihr mann Für , s Grobe und Feine! Ich wünsche allen Geschäftskunden und Freunden frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026. Wackerling 6 93413Cham Weihnachten damals Erinnerung von Pater Jens Bartsch, St. Jakob Cham Wie war das damals, als ich noch ein kleiner Bub war und Weihnachten kam? Vieles kann man auf dem Bild erkennen. Als kleines Kind staunte ich noch über den Christbaum und die Geschenke. Etwas so Besonderes, etwas so Faszinierendes kannte ich natürlich nicht. Ich staunte über den Christbaum, der vor dem Röhrenfernseher mit drei Programmen und der Musikanlage für Schallplatten stand, und wie man sieht, noch mehr Lametta hatte. Es war alles so besonders und so aufregend. So viele neue Eindrücke. Außerdem gab es die Geschenke, über die ich mich so sehr freute. Als Kind konnte man es ja nicht erwarten, bis endlich das Christkind kam, das uns dann die Geschenke brachte. Diese lagen dann unter dem Christbaum. Aber nicht nur normale Geschenke lagen unter dem Christbaum, sondern dort lag auch meine kleine Schwester unter dem Baum mit ihren gerade mal acht Monaten. Jetzt war ich der stolze große Bruder. Das war ein besonderes Geschenk, das meine Eltern mir damals machten. Ich wünsche Euch allen, dass Ihr immer wieder ein solch besonderes Geschenk bekommt. Frohe und gesegnete Weihnachten! P. Jens Bartsch, Pfarrer St. Jakob und St. Laurentius Pater Jens Bartsch mit seiner Schwester. Foto: P. Jens Bartsch Weihnachtliche Stimmung mit Schnee am Chamer Marktplatz. Foto: Andrea Reimer

Glückwünsche aus Cham + Umgebung Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Josef Rädlinger Unternehmensgruppe Rädlinger Allee 1 | 93413 Cham Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen! www.raedlinger.com Knöbling 10a, 93489 Schorndorf Tel. 09971/8984813 | Mobil 0172/9544640 info@krottenthaler.bayern | www.krottenthaler.bayern Wir wünschen all unseren Kunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2026! Baustoffhandel Pflaster- und Baggerarbeiten Garten-, Terrassen- und Landschaftsbau Badsanierung aus einer Hand Rodinger Straße 51 • 93413 Cham-Altenmarkt Telefon: 09971/3793 • Telefax: 09971/32626 Unseren Kunden, Freunden und Bekannten, wünschen wir ein besinnliches, friedvolles Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr! Wir wünschen unseren Kunden und Bekannten ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes, glückliches neues Jahr 2026. Wir bedanken uns für das erwiesene Vertrauen und die angenehme Zusammenarbeit! Norbert Attenberger Weiherhäusl 5 | 93499 Zandt | Telefon 09974/902026 ATTENBERGER Malerarbeiten | Bodenbeläge | Trocken- und Akustikbau Gewerbepark Chammünster Nord C6 · 93413 Cham Telefon 09971/99633-0 · Mobil 0170/2370788 E-Mail: info@kaeltetechnik-wanninger.de www.kaeltetechnik-wanninger.de Kühl- und Tiefkühlanlagen · Klimaanlagen Wärmerückgewinnungsanlagen · Prozesskälte Wir wünschen unseren Kunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr. pengle trobl Blechdächer Fassaden Spenglerei Strobl GmbH & Co. KG • In der Au 7 • 93499 Zandt Tel. 09944/305003 • Mobil 0171/4706457 • www.spenglerei-strobl.de Wir wünschen allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2026! Blechdächer • Dachrinnen• Kaminverkleidungen• Mauerabdeckungen Dachgaubenverkleidungen• Fassaden• Schneefang• Fensterbleche Gesimsbleche • Trapezbleche• Vordächer • Wartungsarbeiten Warten auf den ersten Stern Kindheitserinnerungen an Weihnachten von Pfarrer Pajor, St. Josef Cham Die Zeit meiner Kindheit liegt in der ersten Hälfte der 1960er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ich wuchs mit zwei älteren Geschwistern in Südpolen auf. Damals gab es immer weiße Weihnachten. Die Kriegsfolgen waren noch überall zu spüren und der sowjetische Sozialismus mit seiner atheistischen Ideologie bekämpfte jede Form der Religiosität. Trotz aller Verbote wurde in Polen Weihnachten gefeiert. Schon die Adventszeit war damals ganz anders, als wir sie heute kennen. Jeden Tag gingen wir früh morgens zur Roratemesse. Es war noch finster, frostig und es hatte viel Schnee. Beim Kerzenlicht wurde der adventliche Gottesdienst in der eiskalten Kirche, die trotz alldem voll war, gefeiert. So erlebte ich die Adventszeit als eine wirklich stade Zeit. Das heißt, eine ruhige, besinnliche Vorweihnachtszeit, in der sich die Gemeinschaft der Familie enger zusammensetzte und auf den Heiligabend einstimmte. Der letzte Tag der Adventszeit, der 24. Dezember, war ein besonderer Tag – auf Polnisch „wigilia“ (vom lateinischen vigil – Wache). Bis heute gilt dieser Tag als Fastentag in Polen. Besonders wir Kinder warteten voller Sehnsucht auf den ersten Stern am Himmel – erst dann durfte das festliche Abendessen beginnen. Mehrmals schaute ich nach, ob irgendwo am Himmelszelt ein Stern zu sehen ist. Meine um sieben Jahre ältere Schwester war mit der Mutter fast den ganzen Tag in der Küche beschäftigt, um meist zwölf traditionelle Speisen für den Abend vorzubereiten, die es nur einmal im Jahr gab. Es waren unter anderem: Barszcz (Rote-Bete-Suppe) mit Teigtaschen (Uszka), Pierogi mit Kraut und Pilzen, Fischgericht, Kompott aus Trockenfrüchten, Mohnkuchen aber kein Fleisch. Für Kinder war es ein Abenteuer, diese besonderen Gerichte zu probieren. Leider gehörten sie nicht zu meinen Lieblingsspeisen. Übrigens war ich als Kind ein schlechter Esser. Neben dem Schmücken des Christbaums, was alle am Nachmittag mitgemacht haben, musste noch der große Tisch, der an dem Abend in der Mitte der Stube stand, vorbereitet werden. Zuerst kam eine weiße Tischdecke und darunter etwas Stroh oder Heu zur Erinnerung an die Krippe in Bethlehem. Ein zusätzlicher Teller musste auf dem Tisch sein – für einen unerwarteten Gast. Oft überlegte ich: Wer könnte es sein – der unbekannte Gast? Bei diesem ganzen Heiligabend-Ritual hatte alles eine große Bedeutung. Geheimnisvolle Gedanken und numinose Gefühle begleiteten mich fast immer. Alles hatte mit dem Geheimnis der Heiligen Nacht von Bethlehem zu tun. Als jüngstes Kind durfte ich auf jeden Teller auf dem Tisch eine große Weihnachtsoblate (opłatek) legen. Nachdem der erste Stern am Himmel erschien, standen wir alle am Tisch, jeder an seinem Platz mit der Oblate in der Hand. Man ging zu jedem Mitglied der Familie, brach ein Stück ab, sprach gute Wünsche und umarmte sich. Für Kinder war dies ein sehr emotionaler Moment, weil man spürte: Wir gehören zusammen. Manchmal war dieser Augenblick ganz schwer, wenn es vorher einen Streit oder Ärger gab. Spätestens jetzt musste man sich die Hand geben und in die Augen schauen. Trotzdem war all das – das Teilen der Oblate, die Wünsche der Eltern und ihre Umarmung – ein Moment tiefer Nähe. Bescherung am Heiligabend gab es nicht. Unter dem Christbaum lagen kleine Päckchen für Kinder, die man erst am nächsten Tag öffnen durfte – denn die Geschenke brachte das Christkind nach seiner Geburt. Nach dem Essen sang die Familie gemeinsam polnische Weihnachtslieder (kole˛dy) wie zum Beispiel „Bóg sie˛ rodzi“ oder „Lulajz˙e Jezuniu“. Davon gibt es sehr viele – im polnischen Gesangbuch über 70. Die meisten kennt man auswendig. Der Gesang der Weihnachtslieder wurde in der Kirche während der Pasterka (Hirtenmesse) fortgesetzt. Pasterka, die auch heute um die Mitternacht gefeiert wird, erinnert an die Hirten von Bethlehem, die als Erste zur Krippe kamen, um das neugeborene Christkind anzubeten. Natürlich wollte auch ich mitgehen, aber irgendwann schlief ich ein und erwachte, als die Eltern und Geschwister aus der Kirche zurückkamen. Am ersten Weihnachtstag wurde nicht mehr gekocht, denn von den HeiligabendSpeisen blieb noch reichlich übrig. Immer noch wirkte alles wie ein Zauber – der frische Christbaum, die Kerzen, der Duft von Speisen und Plätzchen. Weihnachten meiner Kindheit war weniger kommerziell als heute, dafür stärker geprägt von Familie, Liedern und Glauben. Pfarrer Dr. Kazimierz Pajor wuchs in Polen auf. Foto: Pfarrer Pajor Gedanken von Pfarrer Pajor Ein Stern am Himmel, zaghaft und klar, kündigt den Abend der Wunder Jahr für Jahr. Die Stube erfüllt vom Duft der Pilze, des Mohns, ein Tisch mit Stroh, mit Wärme, mit Lohn. Die Oblate bricht in Händenklein, Wünsche fließen wie goldenerWein. Ein Teller bleibt leer, doch voller Sinn, für Gäste, für Seelen, die nicht mehr hier sind. Kinderaugen glänzen, gespannt und weit, das Christkind bringt Freude, Geschenke, Zeit. Kole˛dy erklingen, vertraut und rein, „Lulajz˙e Jezuniu“ im Kerzenschein. Die Nacht wird zur Pasterkahell, die Kirche singt, die Glocken schnell. Und tief im Herzen, schlicht und still, bleibt Wigilia: Erinnerung, die wärmen will. Emma Irrgang, Pemfling, 7 Jahre Weihnachtsabend Ein Gedicht von Theodor Storm Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll, der Kinder denkend, die ich ließ zuHaus. Weihnachten war’s, durch alle Gassen scholl der Kinderjubel und des Markts Gebraus. Und wie der Menschenstrom mich fort gespült, drang mir ein heiser Stimmlein indasOhr: „Kauft, lieber Herr!“ Ein magres Händchen hielt feilbietend mir ein ärmlich Spielzeug vor. Ich schrak empor, und beim Laternenschein sah ich ein bleiches Kinderangesicht; wes Alters und Geschlecht es mochte sein, erkannt’ ich im Vorübertreiben nicht. Nur vor dem Treppenstein, darauf es saß, noch immer hört’ ich, mühsam, wie es schien: „Kauft, lieber Herr!“ den Ruf ohn’ Unterlass; doch hat wohl keiner ihm Gehör verliehn. Und ich? War’s Ungeschick, war es die Scham, am Weg zu handeln mit dem Bettelkind? Eh’ meine Hand zu meiner Börse kam, verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind. Doch als ich endlich war mit mir allein, erfasste mich die Angst im Herzen so, als säß’ mein eigen Kind auf jenemStein und schrie nach Brot, indessen ich entfloh.

Glückwünsche aus Cham + Umgebung Besuchen Sie uns in Cham www.eckert-kuechen.de VIELEN DANK FÜR DIE WEITEREMPFEHLUNGEN! Wir wünschen frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes neues Jahr! HOCH- UND TIEFBAU • GMBH 93413 Cham, Further Str. 33 Telefon 09971/20019-0 Telefax 09971/7236 info@gruberbau-cham.de          Die Weihnachtszeit erinnert uns daran, was wirklich zählt: Gemeinschaft, Vertrauen und Menschlichkeit. Wir blicken dankbar auf viele wertvolle Begegnungen zurück und freuen uns auf das, was vor uns liegt. Unser herzliches Dankeschön gilt allen, die uns in diesem Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2026 voller Lebensfreude ProCurand Pflegestift Pfarrer Lukas Pfarrer-Lukas-Str. 20 • 93413 Cham •  09971 7670 ProCurand Pflegestift St. Ulrich Am Kolbichtenhang 8 • 93462 Lam •  09943 90320 Wir wünschen allen unseren Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr ! Am 23. Dezember, 24. Dezember und 25. Dezember 2025 geschlossen! An Silvester ab 17 Uhr geöffnet! Steinmarkt 9 · 93413 Cham Telefon: 0 99 71-7 97 12 Fröhliche Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr wünscht allen Kunden und Bekannten REINHART VACHAL Kraftfahrzeuge – Fahrzeugbau Reparaturwerkstätte – Showbühnenverleih Cham/Katzbach, Telefon 18 27 ///////////////////////////////////// ///////////////////////////////////// ///////////// ///////////// Wir wünschen allen unseren Kunden frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr! Vielen Dank für Ihre Treue.       Göttlinger Haustechnik GmbH & Co. KG Tratweg 9 – 93413 Cham-Katzberg Tel. 09971/79789 www.goettlinger-haustechnik.de Chamer Str. 16, 93489 Schorndorf, Tel.: 09467 459, Fax: 09467 898 E-Mail: info@schmidbauer-gmbh.de, Internet: www.schmidbauer-gmbh.de ZUM WEIHNACHTSFEST frohe und besinnliche Stunden ZUM JAHRESENDE vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Treue ZUM NEUEN JAHR Gesundheit, Glück und Zufriedenheit wünscht Familie Schmidbauer Wir sind ab Freitag, 19.12.2025, im Weihnachtsurlaub. Ab dem 12.01.2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Der Klassiker Sterne haben seit jeher eine starke Anziehungskraft auf uns Menschen: Sie leiten seit mehreren Jahrhunderten Seefahrern den Weg, manche deuten mit speziellen Konstellationen die Zukunft und wieder andere verschenken einen Stern als Zeichen der ewigen Liebe. Der Stern von Betlehem leuchtete den Heiligen Drei Königen den Weg hin zur Krippe und somit zu Jesus. Warum also nicht selbst einen Stern ans Fenster hängen? Vielleicht nicht als Wegweiser für andere, aber für sich selbst. Als Symbol und Erinnerung daran, die eigene Menschlichkeit nicht zu vergessen. Das muss gar nicht viel sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Lächeln für jemanden, der gerade nicht so glücklich scheint? Oder ein einfaches Dankeschön, das man im Alltagstrubel viel zu oft vergisst? Oder man kommt an der Kasse dem Mitarbeiter zuvor und wünscht zuerst einen schönen Tag oder Abend. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, wie es Bastelanleitungen für Sterne gibt. Den Klassiker kennt sicherlich jeder und vermutlich jeder hat ihn im Kindergarten oder in der Grundschule gebastelt: ein Stern aus Transparentpapier. Ein-, zwei- oder mehrfarbig macht er am Fenster schon etwas her. Durch verschiedene Falt- und Klebetechniken lassen sich zusätzlich wundervolle Muster kreieren, die erst bei Gegenlicht von außen zum Vorschein kommen. Nachfolgend eine Schritt für Schritt Anleitung in Bildern. -anrZum Basteln der Sterne benötigt man eine Schere, ein Lineal und Klebstoff ... Fotos: Andrea Reimer Das Papier hochkant hinlegen und einmal zu Mitte falten. Dann alle vier Ecken zur Mitte falten. ... sowie vier DIN-A4- oder acht DIN-A5-Blätter Transparentpapier. Die Schritte mit allen Blättern wiederholen. Die Spitzen wie abgebildet zusammenkleben ... Nun die oberen zwei Ecken nochmal zur Mitte hin falten. ... und fertig ist der Stern. Zum Zusammenkleben eignet sich übrigens auch Tesafilm, da Transparentpapier leicht aufweicht. Weihnachtszeit ist Familienzeit! Wir wünschen Ihnen Zeit für Ruhe, Herzlichkeit und neue Kraft.

Glückwünsche aus Kötzing + Umgebung ©Privat ©Johann Semmler Glücksspiel kann süchtig machen. Spielteilnahme ab 21 Jahren. Informationen und Hilfe unter www.spielbanken-bayern.de www.spielbanken-bayern.de DUO BLACK & WHITE 26. GEBURTSTAG 25.2.2026 Beginn: 19 Uhr ©Hubert Lankes TRIO TRIKOLORE LIVEMUSIK 26.3.2026, Beginn: 19:00Uhr WIR WÜNSCHEN IHNEN EIN FROHES FEST UND FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH. Geschenkideen für Weihnachten. SILVESTER MIT MUSIK PRIVAT JOKER 31.12.2025, Beginn: 20:00Uhr © Andrea Herzig CAPPUCCINO LIVEMUSIK 31.1.2026, Beginn: 19:00Uhr TALK.EAT.PLAY JOHANNES REITMEIER 5.3.2026Beginn: 19:00Uhr Ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches, erfolgreiches neues Jahr wünscht Fam. Franz Nemmer Grubenentleerung – Kanalreinigung – Müllabfuhr TV-Kanaluntersuchung – Transporte – Containerdienst Sand- und Kieslager – Straßenreinigung 93468 Miltach · Rieslstraße 42 · Tel. 09944/587 · Fax 09944/2630 Nichts kann den Menschen mehr stärken, als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt. Wir möchten uns am Ende des Jahres für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir wünschen allen unseren Kunden, Geschäftsfreunden und Bekannten ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!. EECKL Familie Franz X. Eckl Fliesen – Natursteine Untervierau 8 · 93468 Miltach · Telefon 0 99 44 / 26 82 ★ ☆ E-Mail Telefon info@zimmerei-muehlbauer.de 09941 90067 Zimmerei Mühlbauer Kammern26 93444 Bad Kötzting UND EINEN GUTEN START INS JAHR 2026 www.zimmerei-muehlbauer.de WIR WÜNSCHEN EUCH EINEFROHE WEIHNACHTSZEIT S N O E A W ÜN H H EIN FR H U T 2 D H E N IN NS HEN T N R R H I W W E C S l E N ENE E R W d w m e e N T E I E C U R H H E N RO NE R H HE N H AH IH ÜN O E TS N ART aue W Wir wünschen allen unseren Kunden, Bekannten und Freunden ein frohes und gesegnetes We ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest utes neues Jahr! und ein gutes neues Jahr! Martin Emberge Fliesenverlegung Kachel- und Kaminöfen Gsteinetstraße 46 • 93476 Blaibach Tel.: 09941/90 53 66 martin-emberger@gmx.de ihnachtsfest er und ein g G t i t t ß Kein Weihnachten für Zauberer Teil drei der herzergreifenden Serie des Autors Florian Bock Von Florian Bock In einem kleinen Dorf lebte einst ein Zauberer. Er war für seine Zunft noch recht jung. Genau genommen hatte er noch nicht einmal seine Ausbildung beendet. Trotzdem war er zum Dorfmagier ernannt worden. Doch nicht deshalb, weil der junge Zauberer so außerordentlich talentiert war. Nein, es war einfach der Tatsache geschuldet, dass sonst niemand zur Verfügung stand. Sein Vorgänger konnte die Tätigkeit nach diesem unschönen Vorfall vor drei Jahren nicht mehr ausführen. Oh, es war nichts Schlimmes passiert. Zumindest nichts WIRKLICH Schlimmes. Beim Umgang mit einem Feuerzauber war ihm ein kleines Malheur passiert. Es war recht spektakulär gewesen. Sein Bart war anschließend nicht mehr vorhanden, was für einiges Gelächter bei den Dorfbewohnern gesorgt hatte. Dazu muss man wissen, dass der Bart eines Zauberers äußerst wichtig ist. Jeder weiß: Ein Zauberer ohne Bart ist kein Zauberer. Der alte Dorfmagier hatte sich über die Schmach so aufgeregt, dass er das Dorf für immer verlassen hatte. Und so war sein Lehrling auf seine Stelle nachgerückt. So ganz hatte er sich in seine Rolle noch nicht eingefunden. Die Probleme fingen schon beim Äußeren an. Ein gestandener Magier hatte ein alter Mann mit spitzem Hut und einem rauschenden, weißen Bart zu sein. Notfalls durfte er auch grau sein. Der Bart des jungen Dorfmagiers war rot wie das Fell eines Fuchses. Und genau genommen war er ziemlich dünn und eher fusselig. Anfangs dachte er noch, das würde sich mit der Zeit schon geben. Aber egal, wie lange er wartete, sein Gesichtshaar wollte weder die Farbe verlieren noch dichter werden. Und dabei brauchte ein Zauberer einen buschigen, weißen Bart. Genauso, wie Drachen Jungfrauen rauben mussten und Ritter gegen Drachen zu kämpfen hatten. Apropos Drachen. Auf dem Berg über dem Dorf wohnte einer. Ein äußerst beeindruckendes Tier. Groß, grün und stets auf einem riesigen Goldschatz liegend. Die anderen Dorfbewohner meinten stets, dass sie es mit diesem Exemplar recht gut erwischt hatten. Der junge Zauberer konnte ihn aber nicht so recht leiden. Vor allem seit der ihn im letzten Jahr auf sein kleines Bäuchlein hingewiesen hatte. Und wenn er ehrlich war, dann hatte er auch ein klein wenig Angst vor ihm. Trotzdem nötigte ihn der örtliche Ritter dazu, den Drachen am Weihnachtstag als Ersatz-Weihnachtsmann zu besuchen. Dem jungen Zauberer wurde schon flau im Magen, wenn er nur daran dachte. Es war der Abend des 23. Dezembers, als jemand wie verrückt an die Tür des Zauberers hämmerte. Ärgerlich und auch ein wenig ängstlich öffnete er. Draußen in der Dunkelheit stand der Ritter. „Wir müssen sofort zum Drachen“, rief er aufgeregt. „Irgendetwas stimmt nicht.“ „Was ist denn los?“, fragte der Zauberer verwirrt. „Sieh selbst!“ Der Ritter deutete in Richtung des Berges, auf dem die Höhle des Drachens lag. Die Umrisse des Gipfels waren unter dem Halbmond gerade so erkennbar. Ganz oben blinkte in regelmäßigen Abständen ein Licht auf. „Bestimmt braucht er unsere Hilfe“, stellte der Ritter fest. Und ohne auch nur das geringste Maß an Höflichkeit einzuhalten, griff er sich den Zauberer und schleifte ihn mit sich. Der Aufstieg war beschwerlich, waren die Wege doch mit tiefem Schnee bedeckt. Und je näher sie dem Gipfel kamen, um so heller wurde das Aufleuchten und es gesellte sich ein unheimliches Geräusch dazu, das mit jedem Schritt lauter wurde. Endlich erreichten die beiden die Höhle des Drachens. Der saß mit verschränkten Armen davor und wirkte äußerst verärgert. Und jetzt wurde auch klar, woher die Lichter und die Geräusche stammten: Der Drache hatte Schluckauf. Und mit jedem Hickser kam ein kleiner Flammenstoß aus seinem Mund. „Was ist denn bei dir los?“, fragte ihn der Ritter. „Hmpf!“, machte der nur und blickte verdrießlich drein. Nur widerwillig erzählte er, dass er nun schon seit Stunden diesen Schluckauf hatte, der einfach nicht weggehen wollte. Der Bericht wurde immer wieder von einem lauten ‚Hicks‘ samt dazugehöriger Feuershow unterbrochen. „Da müssen wir doch irgendwie helfen können.“ Der Ritter wandte sich an den Zauberer. „Kennst du nicht einen Zauberspruch gegen Schluckauf?“ Der zuckte zusammen. Insgeheim hatte er schon gehofft, dass die anderen seine Anwesenheit einfach vergessen hätten. Fieberhaft grübelte er nach. Ein Zauberspruch gegen Schluckauf ... Ja, doch, den gab es. Wie ging der nochmal? Der Ritter starrte ihn so ungeduldig an. Er musste jetzt irgendetwas sagen. „Oh ... äh, ja“, stotterte er. „Ich denke, es gibt einen Spruch, der helfen könnte.“ „Dann los!“ Und schon schob ihn der Ritter vor den Drachen. Der starrte skeptisch mit seinen riesigen Augen auf ihn hinab, was den Zauberer nur noch nervöser machte. Mit zittrigen Fingern nahm der den Zauberstab aus seiner Manteltasche. „Wie ging der Spruch noch gleich?“ Er spürte, wie sich die Schweißperlen auf seiner Stirn sammelten. „Ah, ja, jetzt erinnere ich mich wieder.“ Er hüstelte und setzte an, den Zauberspruch aufzusagen. Doch genau in diesem Augenblick ertönte ein lautes ‚Hicks‘ und Flammen schossen in Richtung des Zauberers. Erschrocken sprang er zurück. Dabei entglitt ihm der Zauberstab. In hohem Bogen segelte er davon und landete ... Genau im offenen Maul der Drachen. Es war noch schluckendes Geräusch zu vernehmen und weg war er. Welch ein Missgeschick: Der Drache hat den Zauberstab verschluckt. Grafik: Florian Bock

Glückwünsche aus Ränkam + Lixenried Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht Kunstschmiede Bauschlosserei und Zäune sowie Edelstahlverarbeitung Thomas Christl Friedhofstraße 6 · 93437 Ränkam Telefon 0 99 73/27 88 oder 0162/2 40 49 49 CCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCC C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C C CCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCCC 09973 / 801368 info@malerei-lecker.de www.malerei-lecker.de Josef LeckerMaler - Kirchenmaler - Vergolder GmbH & Co. KG Waldmünchener Str. 15 | 93437 Furth im Wald Wir wünschen frohe Weihnachten, leuchtende Festtage und einen farbenfrohen Start ins neue Jahr! Während der Zauberer seinen Körper nach nicht vorhandenen Brandspuren absuchte, saß der Drache auf seinem Hintern und machte große Augen. „Du hast jetzt nicht allen Ernstes den Zauberstab ...“, setzte der Ritter fassungslos an. Doch er wurde von einem weiteren ‚Hicks‘ unterbrochen. Unvermittelt war es taghell. Der Zauberer sah sich erschrocken um. Soweit er sehen konnte, gab es nur gelben Sand und blauen Himmel. Die drei standen mutterseelenallein mitten in einer Wüste. „Was ist denn jetzt passiert?“, fragte der Ritter verdattert. „Äh, ich fürchte, der Drache hat meinen Zauberstab verschluckt und durch seinen Schluckauf wurde wohl ein Teleportationszauber ausgeführt“, meldete sich der Zauberer zu Wort. Der Ritter blickte ihn ungläubig an. „Denkst du, das könnte nochmal passieren?“ „Na ja“, begann der Zauberer. „Ich halte es für eher unwahrscheinlich ...“ Ein weiteres ‚Hicks‘ und sie standen auf einem Eisberg, der im Meer trieb. „Also, das könnte jetzt ein Problem werden“, stellte der Ritter fest. „Äh, Drache?“, wandte sich der Zauberer ein wenig nervös an ihren unfreiwilligen Reiseleiter. „Könntest du das nochmal machen? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich dieser Pinguin feindselig anstarrt.“ „Nein!“, rief der Ritter. „Wir machen es dadurch bestimmt nur noch schlimmer!“ Schnell folgten drei Hickser hintereinander. ‚Hicks‘ – Dschungel – ‚Hicks‘ – Sumpf – ‚Hicks‘ – Sandstrand am Meer. Ein lautes Grummeln ertönte aus dem Bauch des Drachen. „Irgendwie fühlt es sich jetzt anders an“, brummte er. Noch einmal hickste er. Alle blickten sich um. Nichts war passiert. Sie standen immer noch am Strand. Die Wellen schoben sich rhythmisch vor und zurück und die Palmen neigten sich sanft im Wind. „War es das jetzt?“, fragte der Ritter. „Ich vermute, der Zauberstab ist in seinem Magen verrutscht“, wandte der Zauberer. „Wie es scheint, ist es mit der Teleportation erst mal vorbei.“ „Hicks“, stimmte ihm der Drache zu. Der Ritter blickte sich um. „Und wie kommen wir jetzt von hier weg?“ „Na ja, ich könnte uns zurückzaubern. Aber dazu brauche ich den Zauberstab“, erklärte der Zauberer. Die beiden sahen zum Drachen und der blickte auf seinen Bauch. „Hm“, machte der Ritter nach einer Weile. „Wir könnten warten bis er auf natürlichem Wege herauskommt.“ „Was?!“ Der Drache starrte ihn mit aufgerissenen Augen an. Vom Zauberer waren nur würgende Geräusche zu vernehmen. „Stellt euch nicht so an. Wollt ihr nach Hause oder nicht? Schließlich ist morgen Weihnachten!“ Die beiden brummten etwas betreten und nickten schließlich. „Na also“, stellte der Ritter fest. „Drache, du verziehst dich jetzt mal hinter die nächste Palme ...“ Der Drache sah peinlich berührt drein. „Das könnte ein Problem sein.“ Der Ritter runzelte die Stirn. „Weshalb?“ Der Drache murmelte etwas Unverständliches. „Du musst schon etwas lauter reden, wenn ich dich verstehen soll“, rief der Ritter verärgert. „Ich kann nur bei mir daheim in meiner Höhle!“, platzte es dem Drachen heraus. „Ihr treibt mich in den Wahnsinn!“ Der Ritter ließ sich in den Sand fallen. Stundenlang saßen sie schweigend in der Sonne. Nur ein gelegentliches ‚Hicks‘ war zu vernehmen. „Am meisten Leid tut es mir um meine Familie“, durchbrach der Ritter irgendwann die Stille. „Und dabei hatte ich ihnen doch hoch und heilig versprochen, dass ich dieses Weihnachten zu Hause bin.“ „Hicks“, wandte der Drache mitfühlend ein. „Das alles ist meine Schuld“, jammerte der Zauberer. Die beiden anderen sahen ihn überrascht an. „Wie kommst du darauf?“, fragte ihn der Ritter. „Weil ich ein lausiger Zauberer bin! Mein Lehrmeister hätte uns bestimmt schon vor Stunden wieder nach Hause gebracht! Ach was, ihm wäre so was überhaupt nicht passiert. Seinen Zauberstab im Magen eines Drachen verlieren! Wie kann man nur so ungeschickt sein? Ich bin einfach kein richtiger Zauberer. Ich habe ja nicht mal den Bart dazu.“ „Was hat das mit dem Bart zu tun?“, fragte der Drache mit seiner tiefen Stimme. „Jeder Zauberer braucht einen langen, weißen Bart. Genauso wie Drachen Jungfrauen entführen und Ritter gegen Drachen kämpfen.“ „Ähm, also ...“ Der Drache räusperte sich. „Eigentlich entführe ich schon seit Jahren keine Jungfrauen mehr. Die haben immer so laut geschrien. Da war ich froh, wenn sie endlich ein Ritter gerettet hat, damit Ruhewar.“ „Und der Drache und ich kämpfen auch nicht mehr gegeneinander“, wandte der Ritter ein. „Okay, er schubst mich immer noch den Berg runter, weil das einfach dazu gehört. Aber eigentlich unterhalten wir uns jedes Mal recht gut bei einer Tasse Kakao.“ Der Zauberer sah zwischen den beiden hin und her. „Heißt dass, man braucht gar keinen weißen Bart, um ein guter Zauberer sein?“ „Also, ich kann nur sagen, dass du meinem Sohn mit deinen Heilkräutern sehr geholfen hast, als er hohes Fieber hatte“, meinte der Ritter. „Und bisher hat noch jeder deiner Unwetterzauber unser Dorf vor schweren Schäden bewahrt. Und als ich diese Blähungen hatte ...“ Der Drache kicherte. „Du bist mal ganz still“, grollte der Ritter. „Wer mit Rülpsern Tannenbäume abfackelt, sollte nicht mit dem Finger auf andere zeigen.“ „Tschuldigung. Hicks.“ Der Zauberer dachte nach. War er vielleicht gar nicht so schlecht, wie er dachte? Auf seine Kräuterkunde war er tatsächlich schon immer recht stolz gewesen. Moment, Kräuter? Konnte das die Lösung sein? Er blickte sich um. Unvermittelt sprang er auf und rannte zum Ende des Strandes, wo ein lockerer Dschungel wuchs. Dort fand er das, was er gesucht hatte. Mit einer Handvoll Kräuter kam er zurück. „Ritter, kannst du mir deine Handschuhe leihen?“ „Wenn es uns hilft, nach Hause zu kommen, gerne.“ Der Zauberer streifte einen über. Dann reichte er dem Drachen die Kräuter. „Wenn ich es sage, dann riechst du dran. Aber nicht vorher, verstanden?“ Der Drache zuckte ratlos mit den Schultern und wartete ab. Der Zauberer maß 15 Schritte ab. Nachdem er alles noch einmal begutachtet hatte, nickte er zufrieden. „Also los, riech dran!“ Vorsichtig schnupperte der Drache. Es roch seltsam, aber nicht unangenehm. Er hielt die Kräuter etwas näher an seine Nüstern und atmete tief ein. Das kitzelte in der Nase. Der Drache machte ‚Hatschiii‘. Aus seinem Mund schoss ein Feuerstrahl direkt über den Zauberer hinweg. Der passte genau den richtigen Moment ab, sprang hoch und griff mit der behandschuhten Hand den Zauberstab aus den Flammen. Der Ritter jubelte lautstark. „Das war absolute Spitzenklasse!“ „Ach was, man muss nur wissen, wo man Nieswurz findet. Wenn einem dann noch klar ist, dass die Flammen eines Drachen in seinem Magen entstehen und Zauberstäbe feuerfest sind, dann ist der Rest ganz einfach“, erklärte der Zauberer bescheiden aber auch ein klein bisschen stolz. „Du bist der Größte“, beschied der Ritter. „Kannst du uns jetzt nach Hause bringen?“ „Ja, aber zuerst muss ich etwas erledigen.“ Er stellte sich vor den Drachen. Dann grübelte er ein wenig nach und stellte sich neben den Drachen. „Schluckauf Aphanismos!“, rief er und wedelte mit dem Zauberstab. Glitzernde Sternchen sprangen vom Stab zum schuppigen Hals. Der Drache zog erschrocken die Luft ein und atmete nach einer Weile erleichtert wieder aus. „Ich schätze, der Schluckauf ist weg.“ „Dann nichts wie nach Hause!“, rief der Zauberer, sagte seinen Zauberspruch auf und in null Komma nichts standen sie wieder vor der verschneiten Höhle des Drachen. „Na, das war mal ein Abenteuer!“, sagte der Ritter. „Ich muss jetzt aber schnell nach Hause, meine Familie vermisst mich bestimmt schon.“ „Ähm, ja. Auf mich wartet zwar keiner, aber ich komm dann auch mal besser mit. Ist ja schon dunkel“, murmelte der Zauberer. Der Drache kratzte sich am Hinterkopf. „Du könntest auch bei mir bleiben. Ich habe Kakao und da ich nach der ganzen Aufregung eh nicht schlafen kann, dachte ich ...“ Der Zauberer sah den Drachen neugierig an. Seltsamerweise fürchtete er sich jetzt gar nicht mehr vor ihm. „Ja, sehr gerne. Du findest alleine ins Dorf, Ritter?“ Der winkte ab. „Diesen Berg bin ich schon so oft hinunter geschubst worden, das mache ich blind. Dann bis morgen. Schließlich ist es kein richtiges Weihnachten, wenn wir drei nicht zusammen sind.“ Und so saßen der Zauberer und der Drache noch lange in seiner Höhle, tranken Kakao, redeten und lachten. Und als der Ritter an Weihnachten wieder zu ihnen kam, da hatte er seltsamerweise den Eindruck, als wäre der Bart des Zauberers ein klein wenig dichter geworden. Fabian Ederer, Chamerau, 7 Jahre Jolande Ketterl, Chamerau, 8 Jahre Wir wünschen Ihnen frohe und besinnliche Festtage! Weihnachtszeit: die Zeit der Erinnerungen.

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Dort war der Glaube kein selbstverständlicher Besitz, sondern eine tägliche Entscheidung, ein mutiges Zeugnis inmitten einer mehrheitlich hinduistischen Umgebung. Schon als Kind habe ich erfahren, was es bedeutet, mit missionarischem Eifer zu leben. Jeden Sonntag machten wir uns auf den langen Weg – über zwei Stunden zu Fuß durch Wälder und Felder –, um am Gottesdienst teilzunehmen. Dieser Weg war für uns kein bloßes Ritual, sondern Ausdruck einer tiefen Sehnsucht: Christus zu begegnen, trotz aller Mühen und Gefahren. Für mich wurde er zum Bild der Mission: Der Glaube verlangt Einsatz, Geduld und Hingabe, doch er schenkt Freude und Hoffnung, die stärker sind als jede Herausforderung. Vorbereitung auf Weihnachten Weihnachten war die schönste Zeit des Jahres. Schon am 1. Dezember begann unsere Vorbereitung. Wir Kinder bastelten große Sterne aus Papier und Bambusstangen, hängten sie an die Äste eines Baumes und entzündeten am Abend eine Kerze darin, sodass sie in der Dunkelheit leuchteten. Regen und Wind zerstörten sie oft, doch mit Freude und Hingabe reparierten wir sie Tag für Tag. Diese Sterne waren für uns mehr als Schmuck – sie waren Zeichen unserer Hoffnung, dass das Licht stärker ist als jede Finsternis. Ein unerfüllter Traum blieb für uns Kinder das Weihnachtsliedersingen. Männer und Jugendliche zogen von Haus zu Haus, sangen ihre Lieder nicht nur bei Katholiken, sondern bei allen Menschen im Dorf und in den Nachbardörfern. Sie trugen eine kleine Krippe mit dem Jesuskind, Maria und Josef, stellten sie in den Wohnzimmern auf und luden die Familien zum Gebet ein. Für uns war das ein großer Segen. Doch wir Kinder durften nicht mitgehen – der Weg durch den Wald war zu gefährlich, die Nächte zu lang. Wir bereiteten uns darauf vor, Jesus mit viel Weihnachtsschmuck willkommen zu heißen. Das Aufstellen des Christbaums war jedoch eine schwierige Arbeit. Da wir keine Nadel- oder Tannenbäume hatten, verwendeten wir Bambusbäume als Christbaum. Doch die Dornen der Bambusstämme verletzten oft unsere Hände und Körper – ein kleines, aber prägendes Merkmal unserer Weihnachtszeit. Unsere eigene geistliche Vorbereitung begann ebenfalls am 1. Dezember. Wir bastelten einen Adventskalender und schrieben eine Liste mit Dingen, die ein Neugeborenes braucht – Kleidung, Socken und anderes. Jeden Tag versuchten wir, eine gute Tat zu vollbringen und beteten: „Mein Kind Jesus, ich mache diese Arbeit mit großer Liebe und Freude, damit ich für dich ein Hemd bereiten kann.“ Am 24. Dezember brachten wir ein kleines Geschenk zur Kirche und übergaben es während der Gabenprozession dem Priester. Dabei beteten wir: „Jesus, ich habe 24 Tage lang deine Geburt vorbereitet und lade dich ein in mein Herz, wo ich für dich eine wunderschöne Krippe gemacht habe.“ Der Gottesdienst in der Heiligen Nacht war für uns ein Abenteuer. Über zwei Stunden gingen wir durch den Wald, nur mit Taschenlampen oder Kerzen. Wir begegneten Schlangen und wilden Tieren, doch die Sehnsucht nach der Krippe trieb uns voran. Am Vormittag kamen die Kinder, begleitet von einigen Erwachsenen, zur Kirche. Gemeinsam sorgten wir für Sauberkeit, schmückten den Altar und stellten Krippe und Christbaum auf. Am Abend begann um 20 Uhr die Christmette, die wir in feierlicher Stimmung begingen. Danach erklangen unsere Stimmen in vertrauten Weihnachtsliedern, die das Gotteshaus mit Wärme erfüllten. Später kehrten die Erwachsenen nach Hause zurück, während wir Kinder in der Kirche übernachteten und erst am Morgen heimwärts gingen. Das Mahl war schlicht, doch voller Freude: An diesem besonderen Tag gab es Fleisch – eine Seltenheit. Geschenke waren kaum vorhanden, nur ein Weihnachtskuchen gehörte zu unserem Fest. Und doch lag gerade in dieser Einfachheit eine große Tiefe. Weihnachten bedeutete für uns nicht Glanz und Konsum, sondern die Begegnung mit dem Kind in der Krippe – ein Fest der Nähe, der Gemeinschaft und des Glaubens. So war Weihnachten in meiner Kindheit: geprägt von langen Wegen, einfachen Mitteln und großen Herausforderungen – aber erfüllt von Freude, Gemeinschaft und geistlicher Sehnsucht. Für uns Kinder war es eine Zeit des Lichtes, der Hoffnung und der Liebe. Und bis heute bewegt sie mein Herz: Denn dort, im Missionsbistum Punalur, habe ich gelernt, dass wahre Weihnachten nicht im Glanz der Geschenke liegt, sondern im Licht, das selbst durch Dunkelheit und Dornen hindurch leuchtet. Pfarrvikar Thomas Samuel Foto: Pfarrvikar Thomas Samuel Mona Holmeier, Weiding, 10 Jahre Luca Leopold, Schönthal, 10 Jahre Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit! Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

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