Bayerns Bestes

DAS REISE- UND GENUSSMAGAZIN FRÜHLING IN BAYERN Natur erleben, Bier genießen, Feste feiern: Das Lebenblüht wieder auf Eine Werbebeilage der beteiligten Unternehmen der Abendzeitung Nr. 01 | 2026 FRÜHLING/SOMMER

SECHS RICHTIGE.

ED I TOR IAL Chris Sternitzke Redaktion Bayerns Bestes Ob Alpen, Bayerischer Wald, Fränkische Schweiz, Spessart oder Oberpfälzer Wald: Der Freistaat ist eine vielseitige Wanderregion. Durch die wärmeren Temperaturen und die längeren Tage bin ich Mitte April endlich in die Wandersaison gestartet – mit der sechsten Etappe des Fernwanderwegs Goldsteig. InBayerns Bestes stelle ich die Tour im Oberpfälzer Wald vor, die auf 22 Kilometern vorbei an Burgen und entlang des schönen Pfreimdtals führt. Mit dem Frühling ist auch die Zeit angebrochen, in der man sich wieder draußen mit Freunden bei Bier und Brotzeit auf einen entspannten Plausch trifft. Das geht wohl nirgends besser als in einem der zahlreichen Biergärten des Freistaats oder auf einem der Volksfeste. Ich werde auf jeden Fall mal bei Stefan Stretz im Biergarten der Nürnberger Schanzenbräu vorbeischauen, um sein Rotbier zu probieren. Stretz klärt im Interview mit Bayerns Bestes über die Besonderheiten der Spezialität auf und verrät, wo er sie am liebsten genießt. Mit unserer Reise- und Genussbeilage Bayerns Bestes möchten wir Ihnen Anregungen geben für eine abwechslungsreiche Zeit. Genießen Sie den Frühling und den Sommer Bier Goldene Rotes und Steige BAYERNS BESTES 3

INHALT 8 14 14 Der Freistaat feiert Endlich wieder Dirndl und Lederhosen: Ein Auszug bayerischer Volksfeste über das Bundesland verteilt 18 Bayerisches für daheim Vom Bierkrug mit dem passenden Spruch bis hin zum Würfelspiel, bei dem man herrlich granteln kann Impressum Werbebeilage der Abendzeitung München am 30. April 2026 REDAKTIONChris Sternitzke, Andrea Reimer ANZEIGENMelanie Blüml, Anzeigenverkaufsleitung Gaby Moog, Anzeigenverkauf GESCHÄFTSFÜHRERJoachim Melzer LAYOUT, GRAFIK & ILLUSTRATIONJulia Maier, Laura Niederbruckner DRUCK UND VERLAGJos. Thomann’sche Buchdruckerei, Verlag der Landshuter Zeitung KG, Altstadt 89, 84028 Landshut Attenkofer MEDIENGRUPPE DIE NÄCHSTE AUSGABE ERSCHEINT IM OKTOBER 2026 Fotonachweise TITELBILD: Adobe Stock / YariK EDITORIAL: Adobe Stock / Susie INHALTSVERZEICHNIS: Adobe Stock / Siepmann/ imageBROKER (S. 4 o.), IMAGO/Lindenthaler(S. 4 M.), Feigfotodesign (S. 4 u.), Adobe Stock / Minerva Studio (S. 5) NEUES AUS BAYERN: IMAGO/Zoonar (o.r.), Lara Mueller/Stiftungsmanagement Stadt Bamberg (o.l.), © National Archives and Records (USA) (M.), IMAGO/Ardan Fuessmann (u.l.), Hofis Erlebnispark (u.r.) WANDERUNG GOLDSTEIG (S. 8): Chris Sternitzke 5 FRAGEN AN / REZEPT (S. 10/11): Feigfotodesign ROTBIER: Adobe Stock / Love the wind (S. 12), Brauerei Schanzenbräu (S. 13) VOLKSFESTE: Adobe Stock / Thilo Wagner (S. 14 o.), IMAGO/NurPhoto (S. 14 u.), IMAGO/HMB Media (S. 16 l.), IMAGO/Alexander Roßbach (S. 16 r.), IMAGO/ Manfred Segerer (S. 17 l.), IMAGO/Lindenthaler (S. 17 r.) o. = oben, u. = unten, r. = rechts, l. = links, M. = Mitte 10 8 Wildromantisch und ruhig Autor Chris Sternitzke testete eine Etappe des Fernwanderwegs Goldsteig. Er war begeistert vom Pfad am Ufer der Pfreimd 10 Kulinarik und Kultur Die beiden Fotografen Antonia und Alexander Feig über ihr neues Kochbuch „fei Guad“ 12 Feurig rote Spezialität Rotbier war im Mittelalter ein für Nürnberg typisches Bier. Stefan Stretz braut die Sorte noch heute. Im Interview erzählt er von der Geschichte und den Besonderheiten +Rezept

12 BAYERNS BESTES 5

BEDEUTENDES WAHRZEICHEN WIEDER OFFEN Auf einem der sieben Hügel Bambergs steht die Klosterkirche St. Michael. Nach 15 Jahren aufwendiger Sanierung ist das Gotteshaus seit vergangener Woche wieder zugänglich. Von der Stadt hinaus in Richtung Kirche gibt es reizvolle Wanderwege – etwa den Benediktinerweg. Vom Michaelsberg hat man einen wundervollen Ausblick auf Bamberg. In der Kirche ist der sogenannte Himmelsgarten, ein handbemaltes, barockes Deckengewölbe, ein Höhepunkt. NÜRNBERG FEIERT DIE WELTMUSIK Die Nürnberger Innenstadt wird in diesem Jahr bereits zum 50. Mal Schauplatz der Weltmusik. Zum Jubiläum dauert das Bardentreffen vier Tage – einen Tag länger als üblich. Von Donnerstag, 30. Juli, bis Sonntag, 2. August, treten zahlreiche Künstler auf acht Bühnen auf. Das Programm spannt dabei einen Bogen von Global Pop über Folk bis hin zum Musikkabarett. Dabei sind etwa die mit dem Amadeus Award ausgezeichnete Rapperin Nenda oder Blues Virtuose Norbert Schneider. Ein Höhepunkt ist sicher auch der Sing Flashmob zum Auftakt. „BEERIGES“ FREIZEITERLEBNIS IN DASING In Dasing, im schwäbischen Landkreis Aichach Friedberg, ist in den vergangenen zwölf Monaten mit Hofis Erlebnispark eine neue Freizeitattraktion entstanden. Die Betreiberfamilie Hofreiter baute in den zurückliegenden 50 Jahren Erd , Heidel , Johannis und Himbeeren an. Nun haben sie einen Park zu Ehren der Beeren geschaffen. Die Fahrgeschäfte und Attraktionen haben sich die Landwirtschaft und die Natur zum Motto gemacht. BAYERN IN DEN BRENNPUNKT GERÜCKT Wirtschaftliche Krisen und politische Gewalt bedrohten in den 1920er Jahren in der Weimarer Republik die Demokratie. Vor allem Bayern rückte hier in den Brennpunkt: Hier errangen die Nationalsozialisten erste Erfolge, wenngleich 1923 in München ein Putschversuch scheiterte. Dieser Zeit widmet sich ab dem 8. Juli die Bayernausstellung „Brennpunkt Bayern. Hitler und der Kampf um die Demokratie“ im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. RÖMISCHES ERBE WÜRDIGEN Augsburg war eine der bedeutendsten Römersiedlungen in Bayern. Archäologen fanden hier etwa Bayerns größten Silberschatz aus der Römerzeit. Damit die schwäbische Stadt dieses Erbe gebührend würdigen kann, ist nun der Weg frei für ein neues Römermuseum, das in der ehemaligen Justizvollzugsanstalt in der Karmelitengasse entstehen soll. Es ist geplant, dass das Museum 2033 eröffnet. Bayern fördert den Bau mit 30 Millionen Euro. NEUES AUS BAYERN kurz notiert t 6 BAYERNS BESTES

Biologisches Brauverfahren für alkoholfreies Weißbier entdeckt Dank Brauhefe-Fund: Brauerei zum Kuchlbauer etabliert neue Herstellungsweise Die Brauerei zum Kuchlbauer hat mit dem Bier „Alte Liebe Alkoholfrei“ ein dunkles Weißbier auf den Markt gebracht, das sie mit einer neuen Produktionsweise herstellt. Den Ausschlag dafür gab eine neue Brauhefe, die das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität der Technischen Universität München (TUM) entdeckte. Im Rahmen des Projekts „Hefejagd“ fanden die Forscher in den Münchner Isarauen auf der Rinde einer Esche einen neuen Hefestamm, der den Namen „Saccharomyces jurei“ trägt. „Wir wollten bewusst kein weiteres klassisches helles alkoholfreies Bier entwickeln, sondern ein Weißbier mit eigenständigem Charakter auf Basis eines dunklen Weißbiers“, erklärt Jacob Horsch, Bräu der Kuchlbauer. Alkoholentzug oder „Gestoppter Gärer“ Das Verfahren, das die Brauerei zum Kuchlbauer anwendet, unterscheidet sich von den gängigen Produktionsmethoden des alkoholfreien Bieres. Große Brauereien stellen alkoholfreie Biere häufig technisch her, indem sie dem Bier unter Vakuum Alkohol entziehen. Das ist teuer, weswegen viele kleinere auf einen gestoppten Brau- oder Gärungsprozess setzen. Die Biere haben aber oft einen höheren Restzuckergehalt. Alkoholproduktion verzögert Die Brauerei zum Kuchlbauer setzt deshalb nun auf eine alternative Hefe, welche die Würze auf eine besondere Weise verarbeitet. Die Hefe entwickelt beim Brauen zunächst viele Aromen, während der Alkoholaufbau deutlich verzögert, etwa zehn bis 14 Tage später, einsetzt. Dadurch können Brauer ein Bier mit vollem Geschmack herstellen und die Gärung dann stoppen, bevor nennenswerte Mengen Alkohol entstehen. Foto: Fotografie Dietmar Denger

VON CHRIS STERNITZKE 35 000 Leser des Trekking Magazins haben entschieden: Der Goldsteig ist Deutschlands schönster Fernwanderweg. Bei einer Leserumfrage lag der insgesamt 660 Kilometer lange Goldsteig ganz oben in der Gunst. Grund genug, für Bayerns Bestes eine Etappe des Weges vorzustellen, der von Marktredwitz in Oberfranken nach Passau in Niederbayern führt. Mehr oder weniger sichtbare Spuren des Mittelalters, ein wildromantisches Flusstal sowie viel Ruhe bietet die sechste Etappe. Sie führt von Leuchtenberg nach Tännesberg durch das hügelige Land des Oberpfälzer Waldes. Die Strecke fordert von den Wanderern kein besonderes Können. Grundkondition sollte dennoch vorhanden sein, schließlich verlangt die 22 Kilometer lange Route den Wanderern rund 740 Höhenmeter ab. Die Etappe startet an der Burgruine Leuchtenberg. Von der einst mächtigen Burg, die auf 570 Metern über dem Meer auf einer abgeflachten Granitkuppe thronte, ist noch viel zu sehen. Bis mindestens ins Jahr 1124 lässt sich die Geschichte der Burg zurückverfolgen, die Stammsitz der Landgrafen von Leuchtenberg war. Auf den ersten sieben Kilometern wandert man durch Wiesen, Wälder, winzige Dörfer und vorbei an kleinen Fischteichen. Das Mitteldrittel der Etappe zwischen Döllnitz und Trausnitz ist das reizvollste. Hier folgt man dem Verlauf der Pfreimd, einem Fluss, der sich wildromantisch durch die Natur schlängelt. Neben vereinzeltem Vogelgezwitscher ist hier nur das Rauschen des Flusses zu hören, Wanderer trifft man nur vereinzelt. Am Rande der schmalen Pfade tauchen immer wieder Felsen auf, Äste der Bäume ragen in den Weg. Im Fluss liegen Steine und größere Felsen, die Inselchen bilden. Nach rund fünf Kilometern geht es hinaus aus dem Wald und mit dem Örtchen Trausnitz ist das Ende des Mitteldrittels erreicht. Im Dorfladen bietet sich eine kleine Stärkung an, denn im Schlussdrittel warten vor allem Anstiege. Prägend für Trausnitz ist die Burg Trausnitz im Tal, die auf einem Hügel über der Pfreimd thront. Im 13. Jahrhundert bauten hier die Herren von Waldthurn eine Fluchtburg. Der letzte Abschnitt strengt an, und auch das Wandererlebnis ist nicht das größte, geht es doch viel über breite Forststraßen und auch einen Radweg entlang. Doch auf dem Tännesberger Schlossberg angekommen, wird man dafür entlohnt. Der Schlossberg auf 693 Metern garantiert einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Bis zum Dreißigjährigen Krieg stand hier eine Burg, von der noch einzelne Mauerreste übrig sind. Lückenrieth Leuchtenberg Wieselrieth Döllnitz Großenschwand Reisach Söllitz Trausnitz Tännesberg START Mittelalterliche Zeugen und wildromantische Landschaft # Länge: rund 22 km Höhenmeter: rund 740 Gehzeit: 6 bis 7 Stunden 8 BAYERNS BESTES

Voller Naturgenuss Wie die Dorfkirche gehört auch der Kammbräu zu Zenting Der charmante Landgasthof liegt in einem beschaulichen Ort im Bayerischen Wald. Schon seit drei Jahrzehnten führt Küchenchefin und Kräuterliebhaberin Sigrid Kamm dynamisch das Gasthaus. Sie übernahm als 26-Jährige den Betrieb ihrer Eltern, der 1883 von einem Vorfahren ersteigert worden war. Im Laufe der Zeit gestaltete sie das Unternehmen komplett um. Entstanden ist ein Urlaubsrefugium, in dem die Gäste von allem, was ihr wichtig ist, umgeben sind: von Blumen, Kräutern und Bäumen. Von Enten, Vögeln und Bienen. Von Herzlichkeit sowie von einer gekonnten Verbindung aus bayerischer Wirtshauskultur und modernem Design. Echter Landurlaub voller Genuss Bis in die 1990er-Jahre gehörten zum Betrieb eine Brauerei sowie Land- und Viehwirtschaft. Wer noch tiefer in die Geschichte des Anwesens blickt, erfährt, dass sich dort einst ein Kloster befand. Das ist die Vergangenheit. Heute konzentriert sich Sigrid Kamm auf die Verpflegung und Beherbergung von Feriengästen. Eine ihrer Stationen als Köchin war ein Restaurant mit Michelin-Stern in München. Ihren Lebenstraum sieht die Gasthofchefin verwirklicht: „Bis heute koche ich nahezu täglich. Damit ging für mich in Erfüllung, was ich mir seit jeher gewünscht habe.“ Die Bewirtschaftung eines Kräutergartens, eines Obst- und Gemüsefeldes sowie der KammbräuFischweiher samt Waldgrundstück sind Teil ihres nachhaltigen Konzepts. Das Draußen im Urlaub Die Gastgeberin hat immer einen Freizeittipp parat: „Gäste mit Fischereischein dürfen in meinen Weihern angeln. Ich vermiete zudem E-Bikes. Eine Radlgarage gibt es natürlich ebenfalls. Insgesamt sind es 15 tolle Routen, die ich empfehlen kann.“ Wanderern schlägt sie Touren vor der Haustür vor, da die Region Sonnenwald nicht überlaufen ist. Wer ein besonderes Naturerlebnis sucht, sollte in den nahen Nationalpark Bayerischer Wald fahren. Die Gegend ist abwechslungsreich und bietet etwa die reizvolle Altstadt von Passau, ein liebevoll gestaltetes Freilichtmuseum oder eine außergewöhnliche Westernstadt. Im Sommer erfrischen sich die Gäste nach einem Ausflug in einem der umliegenden Seen. Den Tag lassen sie bei einem fantastischen Abendessen im Kammbräu-Gastgarten ausklingen. Weitere Informationen: Landgasthof Kammbräu Bräugasse 1 | 94579 Zenting Telefon: 09907 / 8 92 20 info@kamm-braeu.de www.kamm-braeu.de Fotos: Landgasthof Kammbräu, Zenting Zimmerpreis inklusive Kulinarik ab119,50€ proPerson BAYERNS BESTES 9

[Buchtipp] Antonia und Alexander Feig Fei Guad: Kochkultur & Mundart im Herzfleck Bayerns und rundumadum Antonia und Alexander Feigs Buch ist ein kulinarisches Verwandtschaftstreffen von Oberpfalz, Franken, Niederbayern und Böhmen. In Ihrem zweiten Kochbuch treffen fast vergessene Gerichte und erprobte Klassiker auf neue Küchengeheimnisse. Bavarian Prints Verlag, 2025 256 Seiten, 49,90 Euro 5 FRAGEN AN ALEXANDER UND ANTONIA FEIG 1 2 3 4 5 Mit ihrem Kochbuch „fei Guad“ hat das FotografenEhepaar erneut eine kulinarische Hommage an Ostbayern verfasst. Kurios: Es gibt beispielsweise katholische und evangelische Würste. In Ihrem neuen Kochbuch „fei Guad“ haben Sie Ihr Genussspektrum ausgeweitet. Neben der Oberpfalz finden die Leser nun auch Gerichte aus Franken, Böhmen und Niederbayern. Warum? Die Resonanz der Leser auf unser Buch „Guad & Gnou“ war hoch emotional – im positiven Sinn. Bei den Lesereisen wurden uns weitere Lieblingsrezepte ans Herz gelegt. Als ob es ein tiefes Bedürfnis war, wollten die Leser auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten aus den „Rundumadum“-Regionen der Oberpfalz hinweisen. Unterscheidet sich die Küche zwischen den verschiedenen Regionen wesentlich? Wesentlich, eher nein, im Detail durchaus. Franken gilt als Hochburg für hochwertige Wurstwaren, wobei Niederbayern und die Oberpfalz insbesondere in Sachen Weißwurst und Schwarzgeräuchertem geschmacklich in nichts zurückstehen. Zu lernen, dass es katholische und evangelische Würste, beziehungsweise Metzger-Traditionen gibt, das war für uns ein Wissenszuwachs mit Aha-Effekt! Einzigartig dagegen ist der grüne Hopfendschungel Bayerns, der beeindruckend große Flächen in der Hallertau einnimmt. „Fei Guad“ ist mehr als ein Kochbuch. Was möchten Sie dem Leser mit ihrem Werk mitgeben? In jedem Kapitel finden sich Seiten mit Mundartbegriffen und Sinnsprüchen, denen auch eine hochdeutsche Übersetzung beigefügt ist. Dialekt ist immer auch ein Stück weit „Herzpuls“ und Persönlichkeit. Wir möchten die Leser ermutigen, sich zu ihrer Mundart zu bekennen. Sich über Mundartbegriffe auszutauschen, heißt, sie lebendig zu halten. Da stets Neues in unser Leben integriert werden muss, ist es wertschätzend, auch dem Alten seine Bühne zu geben. Wie ist die Rezeptsammlung in Ihrem Fortsetzungswerk entstanden? Zum einen waren es Speisen, deren Namen so reizvoll klangen, dass wir das Rezept unbedingt nachkochen wollten. Zum anderen wurde uns bei der Recherche immer wieder vor Augen geführt, wie viel Geschichte in einem einfachen Gericht stecken kann. Also haben wir an einigen Stellen im Buch kurze Erzählungen zu – sagen wir es überspitzt – kulinarischen Historiendramen eingefügt. Welches Gericht aus dem Buch schafft bei Ihnen besondere Erinnerungen? Beschreiben Sie diese doch näher. Alexander: An meinem Geburtstag Mitte August hängen die ersten reifen Zwetschgen am Baum. Dabei denke ich gerne an meine Oma, die ihre Kindheit in der Karlsbader Region verbrachte. Sie war eine Meisterin im Zwetschgenknödelmachen. Dazu eine Soße aus gebräunter Butter mit Zimt und Zucker – ein Traum.

ZUTATEN 12 lange Bratwürste, „fein“ 1,2 l Wasser 250 ml Weißweinessig 2 Scheiben Bio-Zitrone 6 weiße Zwiebeln 10 Pfefferkörner 6 Wacholderbeeren 3 Gewürznelken 4 Pimentkörner 2 Lorbeerblätter 1 EL Senfkörner 1ELSalz 1ELZucker SAURE BROUTWÜRSCHT (Im Essigsud gebrühte Bratwurst) fürvier Personen ZUBEREITUNG Essigsud 1. Die Gewürze in einem Mörser leicht andrücken und in einem Kochtopf kurz anrösten, um die Aromen zu aktivieren. 2. Mit Weißweinessig ablöschen, das Wasser hinzugeben und aufkochen lassen. 3. Salz, Zucker und die Lorbeerblätter (optional Zitronenscheiben) dazugeben. 4. Die Zwiebeln mit einem Hobel in sehr feine Ringe schneiden und in den Gewürzsud geben, ca. 5 Minuten kochen. 5. Die Hitze zurücknehmen und weitere 30 Minuten köcheln (simmern) lassen. Brühwürste Die Hitze auf unterste Stufe stellen, die (rohen!) Würste vorsichtig in den Sud legen und für 15 – 20 Minuten im geschlossenen Topf in der heißen, aber nicht kochenden Flüssigkeit gar ziehen lassen. Der Zwiebel-Essig-Sud soll knapp unter dem Siedepunkt bleiben, damit die Würste nicht aufplatzen. Genussstraße mit Ausblick Wer auf der Rossfeld Panoramastraße in Berchtesgaden unterwegs ist, fährt hoch hinaus. Die Strecke auf bis zu 1 570 Metern über dem Meer ist Deutschlands höchstgelegene Panoramastraße. Die rund 15 Kilometer lange, mautpflichtige Route (B 999) bietet spektakuläre Ausblicke auf die Berchtesgadener Alpen, das Salzachtal und das Dachstein-Massiv. Um diesen zu genießen, sollten Autofahrer auf einer der zahlreichen Parkmöglichkeiten stehenbleiben und eine Pause machen. Die Straße ist im Frühling und Sommer idealer Ausgangspunkt für Wandertouren und zugleich beliebt als Filmkulisse. Im Winter profitieren Skifahrer von der Schneesicherheit der Region. Weitere Informationen: www.rossfeldpanoramastrasse.de Foto: Marika Hildebrandt BAYERNS BESTES 11

Getränkemärkte werfen. Dort reiht sich Helles an Helles. Damals kam auch ein neues Bier auf, das heller war. Vermutlich war es auch günstiger in der Herstellung. Schlussendlich setzte es sich dann durch. Dennoch wurde es in Nürnberg wieder aus der Versenkung geholt. Sie brauen seit 2004 Rotbier. Erzählen Sie doch mehr dazu. Als wir 2004 begonnen haben, existierte mit dem Altstadthof schon eine Rotbierbrauerei. Mein geschätzter Kollege Reinhard Engel braute seit der Gründung (1984, Anm. d. Red.) am Burgberg Rotbier. Er war es, der sich die alte Nürnberger Tradition zum Vorbild genommen hat und so den Bierstil aus der Versenkung geholt hat. Ganz genau wussten wir damals nicht, was er da oben so zusammengebraut hat. Warum wurde es bei Ihnen schlussendlich Rotbier? Schon vor 2004, während meines Studiums in Berlin, habe ich ein Red Lager gebraut, das ursprünglich aus England stammt. Das hat mir damals schon geschmeckt. Ich wusste außerdem, dass früher in Nürnberg rotes Bier gebraut wurde. Zusätzliche Inspiration gab mir das Buch „Rotes Bier und blaue Zipfel“, das die Geschichte der Ernährung in Nürnberg aufgreift. Dann haben wir uns an Rotbier herangetraut. Wie kam das Bier an? Die Leute haben es gefeiert. Bei unserem ersten öffentlichen Ausschank 2007 gab es nur Rotbier. Es kamen so viele Gäste, die das Bier probieren wollten. Als ich sah, dass auf jedem Tisch Rotbier stand, lief es mir eiskalt den Rücken hinunter. Die Polizei fragte nach, was das für eine unangemeldete Demonstration sei. Ich entgegnete damals: Nene, das ist nur ein Bieranstich. Wie kommt die rötliche Farbe insBier? Sie kommt vom Malz, das seine Farbe beim Trocknen in der Mälzerei erhält. Je höher die Temperatur beim Darren, desto dunkler wird das Malz – ähnlich wie bei Bratwürsten in der Pfanne. Von hell bis dunkel suchen wir uns die Malze aus und mischen alles so zusammen, dass wir die gewünschte Farbe bekommen. Die Malzmischung ist praktisch unser wahres Geheimnis, das hinter unserem Rotbier steckt – weniger der Brauprozess. Gibt es dennoch Besonderheiten im Brauprozess? Ähnlich wie die Belgier oder Rotbier war in Nürnberg viele Jahrhunderte lang die Hauptbiersorte. Doch mit der Zeit haben Biere mit hellerer Farbe das Regiment übernommen, und das „Rote“ geriet fast in Vergessenheit. In den vergangenen Jahren haben es einige Nürnberger Brauer, wie etwa Stefen Stretz von der Schanzenbräu, aus der Versenkung geholt. Im Interview spricht er über die Besonderheiten der Spezialität und darüber, wer sie unbedingt probieren sollte. Warum ist das Rotbier ein für Nürnberg typisches Bier? STEFAN STRETZ: Rotbier wurde bereits im Mittelalter in Nürnberg gebraut. Im Gegensatz zu den anderen Bieren zu dieser Zeit, die man mit Eichenlaub, Moos, Beeren, Eicheln, Efeu oder Bilsenkraut einbraute, verwendete man ausschließlich Hopfen. Dieser Schritt machte das Bier vollmundiger und besser. Hinzu kam ein anderes Maischverfahren. Der Geschmack setzte sich am Ende durch. Lange Zeit galt Rotbier als eine vergessene Spezialität. Warum geriet es wieder in den Hintergrund? Die Entwicklung von damals lässt sich gut mit heute vergleichen. Das Helle hat in der Gunst der Biertrinker alle anderen Sorten überholt. Man braucht nur einen Blick in die Feurig-Rote Farbe, malzaromatisches Geschmackserlebnis 12 BAYERNS BESTES

HOTEL & GASTHOF BRÄU **** | Dorfplatz 1 | 6280 Zell im Zillertal Tel. +43 5282 2313 0 | info@hotel-braeu.at | WWW.HOTEL-BRAEU.AT © Fotos: Hotel & Gasthof Bräu ****, Zillertaltourismus: TomKlocker Preise Frühjahr, Sommer und Herbst 2026 Zeitraum 7Nächte Inklusivleistungen: • 7 Tage im Doppelzimmer „Comfort“mit HP • Vitales Frühstücksbuffet • 5-Gang-Wahlmenü für Schlemmer • Begrüssungsobstler • Relaxen im Bräu Garten & Spa 1.200m2 • Parkplatz / Tiefgarage • WLAN im ganzen Haus • Anreise jeden Tag möglich Frühling / Herbst 21.05. – 04.07. 29.08. – 18.10. €931,– Sommer 04.07. – 29.09. €999,– Preise pro Person & Woche / 7 Tage Ab-Preise IHR ZUHAUSE IMZILLERTAL MIT ECHTEMTIROLER CHARME NEU: BRÄU GARTEN & SPA • 2 Etagen – 1.200m2 • Luxus-Sauna mit 5 Saunen • Fitnessraum • Innen- & Aussenpool (25m) zum Durchschwimmen • grosser Relax-Garten 1Der Biergarten der Schanzenbräu in Gostenhof 2Stefan Stretz ist begeistert von der Farbe 1 die Tschechen brauen wir unser Bier im Zweimaischverfahren. Dadurch wird das Bier malzaromatischer und vollmundiger. Außerdem sticht dadurch die rote Farbe noch etwas mehr heraus. Wenn ich das Bier gegen das Licht halte, schimmert es feurig rot glänzend. Wie beschreiben Sie den Geschmack von Rotbier? Es ist ein malzaromatisches, feinherb gehopftes Bier, bei dem der Hopfen gut zur Süße und zur Malzaromatik passt. Wenn man in unser Bier hineinriecht, kommt eine leichte Beerennote zur Geltung. Diese passt wunderbar mit der malzigen Note zusammen. Dadurch entsteht ein vollmundiges, fein hopfenaromatisches Bier. Wer sollte unbedingt Rotbier probieren? Es ist etwas für jemanden, der eher dunklere und etwas kräftigere Biere schätzt. Wer gerne schwer isst, greift auch eher zum Rotbier. Veganer hingegen trinken nicht gerade Rotbier. Welche Gerichte sollte man dazu genießen? Rotbier passt gut zu Fleisch – etwa zu Schäuferla, Rouladen, Schweinebraten oder auch zu Bratwürsten. Also alles, was wir in Franken so haben. Wo trinken Sie am liebsten Ihr Rotbier? Ich sitze gerne in meiner Wirtschaft oder im Biergarten mit meinen Freunden zusammen. Aber wenn ich ehrlich bin, trinke ich das Rotbier direkt in der Brauerei am liebsten ganz frisch aus dem Tank. INTERVIEW: CHRIS STERNITZKE 1 2

Ab Ende August zelebriert Augsburg auf dem kleinen Exerzierplatz wieder gut zwei Wochen lang seinen Herbstplärrer, bereits im April findet der Osterplärrer statt. Das größte Voksfest in Bayerisch Schwaben „verdankt“ seinen Namen dem Lärm – dem „Geplärre“. Einer der berühmtesten Söhne der Stadt, Bertolt Brecht, hat dem Fest ein Gedicht gewidmet. Highlights sind der 2Plärrer Augsburg Festumzug am ersten Samstag des Herbstplärrers sowie zwei Feuerwerke an den beiden Freitagen. WO?Augsburg, Schwaben WANN? 28. August bis 13. September VON CHRIS STERNITZKE Volksfeste inBayern B Weitere Volksfeste auf S. 16/17 e Maidult Regensburg Zweimal im Jahr zieht es die Regensburger raus auf ihre Dult: im Mai und im September. Das Volksfest direkt an der Donau im Bezirk Stadtamhof geht auf mittelalterliche Jahrmärkte zurück. Neben zwei Bierzelten bietet das Fest eine Vielzahl von Buden und Fahrgeschäften sowie eine Warendult. Jährlich sind auf der Dult bis zu einer Million Besucher unterwegs. WO? Regensburg, Oberpfalz WANN? 14. bis 31. Mai, 28. August bis 13. September www.r-dult.com 1 E 14 BAYERNS BESTES

Bayerisch-Schwabens Städte neu erleben Digitale Schatzsuche: Staunen, stempeln und gewinnen Wer sich auf Entdeckungsreise in BayerischSchwaben begibt, kann in kurzer Zeit wahnsinnig viel erleben. Ob Welterbe in Augsburg, barocke Pracht in Donauwörth, mittelalterliche Gassen in Nördlingen oder Kunst in Neu-Ulm – die Region steckt voller Überraschungen. Jede der 17 Stadthupferl-Städte eröffnet neue Perspektiven – und genau darin liegt der Reiz. Für den nächsten Ausflug nach BayerischSchwaben gibt es nun einen neuen Begleiter: Mit der kostenlosen „zeigmal.App“ im Gepäck verwandelt sich der Stadtbummel in eine interaktive Entdeckungsreise – individuell, flexibel, unkompliziert. Stempel sammeln und gewinnen Die App mit digitalem Stempelpass bringt auch attraktive Gewinnchancen: für jedes Stadthupferl gibt es einen digitalen Stempel. Wer zehn gesammelt hat, gewinnt mit etwas Glück eines von drei Wochenenden für zwei Personen in seiner Lieblings-StadthupferlStadt. Im Gewinn sind zwei Übernachtungen, Stadtführung und Museumseintritt inbegriffen. Interessierte können bis Ende des Jahres teilnehmen. Download in den App-Stores Die App kann man in den gängigen App-Stores downloaden. Danach öffnet man die App und wählt unter „Regionen“ das Profil „Stadthupferl“ mit seinen 17 beteiligten Städten aus. Mehr unter: www.bayerisch-schwaben.de/ stadthupferl Foto: © F. Trykowski / oeoe

3 Im Herzen Frankens präsentiert sich Ansbach als Stadt voller Geschichte, Kultur und Architektur. Wer durch die Innenstadt mit ihren verwinkelten Gassen spaziert, spürt sie sofort: die elegante Handschrift des Barock und Rokoko, die das Stadtbild bis heute prägt. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten zeugen von der rund 500 Jahre andauernden Hohenzollern-Residenz und von einer Epoche, in der Architektur und Kunstsinn untrennbar verbunden waren. Absolut sehenswert sind die Markgräfliche Residenz mit über 27 Prunkräumen und Originalausstattung aus dem 18. Jahrhundert, der prächtige Hofgarten, die barocke Synagoge und das Museum Retti Palais. www.tourismus-ansbach.de Fotos: Thomas Linkel, Florian Trykowski Ansbach im Glanz des Barock Mit 17 Tagen ist das Volksfest, das jährlich im Juli stattfindet, eines der längsten im Freistaat. Mit rund 800 000 Besuchern ist der Kiliani auf der Würzburger Talavera gleichzeitig das größte Volksfest Unterfrankens. Das Fest ist dem Heiligen Kilian gewidmet, der gleichzeitig Frankens Schutzpatron ist. Ein Höhepunkt des Festes ist der Trachtenumzug am ersten Samstag. Parallel zum Kiliani wird auf dem Würzburger Marktplatz die „Häfelesmess“ abgehalten, wo es Dinge des täglichen Bedarfs zu kaufen gibt. WO? Würzburg, Unterfanken WANN? 3. bis 19. Juli www.wuerzburg.de/events-termine/ kilianivolksfest Kiliani-Volksfest Würzburg Gemeinde Langdorf | Tourist-Information Hauptstr. 8 | 94264 Langdorf | www.langdorf.de Bild: Woidlife Photography IDEAL ALS GESCHENK ZUM MUTTER-/VATERTAG Weitere Infos und Anmeldung Langdorfer Wander-Ge(h)nuss-Wochenende 12.–14.06.26 Geführte Wanderungen im Herzen des Bayerischen Waldes 12.06. Biergenusstour: 5 Genussstationen – Abendtour 13.06. Sagenhafte Gipfeltour: Sagengeschichten – Meditiation kleine kulinarische Überraschungen 14.06. Waldcocktail-Naturgenusstour: Heilkräuterwissen Wassergesundheit – 5 Genussstationen Tickets erhältlich als 3-Tages-Ticket oder einzeln: www.langdorf.de/erlebnisse Die Sandstraße mitten in Bamberg ist die Ausgehmeile der oberfränkischen Stadt. Ende August geht es dort noch einmal belebter zu, wenn Bamberg fünf Tage lang Sandkerwa feiert. Die Straßenzüge sind dann durchzogen von Bier und Essenständen und verschiedenen Bühnen. Das Fest ist hervorgegangen aus der Kirchweihfeier von St. Elisabeth im Sand. Höhepunkt ist am Sonntag das Fischerstechen auf der Regnitz. Hier versuchen sich stets zwei Konkurrenten mit einer Lanze gegenseitig ins Wasser zu stoßen. WO?Bamberg, Oberfranken WANN? 20. bis 24. August www.sandkerwa.de 4Sandkerwa Bamberg

Fotos: Stadt Schwandorf /Thomas Kujat Schwandorfs Unterwelt kennenlernen Bayerns größtes Felsenkeller-Labyrinth befindet sich unter der Oberpfälzer Kreisstadt Wer Schwandorf besucht, sollte unbedingt einen Blick tief unter die Erdoberfläche wagen. Denn hier erwartet die Gäste eine besondere, bayernweit einzigartige bauhistorische Sehenswürdigkeit: das Felsenkeller-Labyrinth. Mehr als 130 Felsenkeller, die bis zu 500 Jahre alt sind, zeugen von einem ehemals blühenden Braugewerbe im Ort. Der Durst der Stadt musste gestillt werden, das Bier brauchte Orte zum Gären und Lagern. Die kühlen, gleichbleibenden Temperaturen unter der Erde bieten die ideale Umgebung, weswegen man die Felsenkeller anlegte. Im Laufe der Zeit erlebten sie eine wechselvolle Geschichte als „Kühlschränke“ des täglichen Bedarfs und als lebensrettende Luftschutzbunker, bis sie schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg fast in Vergessenheit gerieten. Das geheimnisvolle Labyrinth ist ein sanierter, unterirdisch zusammenhängender Bereich aus sechzig Räumen. Es erstreckt sich über drei Etagen. Die Stadt Schwandorf bietet Führungen durch seine Unterwelt an. Außerdem finden auch Erlebnisführungen mit Schauspieleinlagen der „Regensburger Stadtmaus“ zur Geschichte der „Kellerdiebe“ statt. Auch eigenständige Gruppenbuchungen sind auf Anfrage möglich. Mehr unter: Telefon: 09431 4 55 50, tourismus@schwandorf.de www.felsenkeller-labyrinth.de B Nach dem Münchner Oktoberfest gilt das Gäubodenvolksfest in Straubing als das zweitgrößte Bayerns. An den elf Tagen bevölkern jährlich rund 1,3 Millionen Besucher den Festplatz mit seinen sieben Bierzelten. Seine Tradition geht bis ins Jahr 1812 zurück. Bayerns damaliger König Maximilian I. hat es als Landwirtschaftsfest gegründet. Parallel zum Fest findet mit der Ostbayernschau auf 60 000 Quadratmetern eine Verbrauchermesse statt. Höhepunkte des Volksfestes sind der große Auszug, die Lampionfahrt auf der Donau sowie das Schlussfeuerwerk. WO?Straubing, Niederbayern WANN?7. bis 17. August www.ausstellungs-gmbh.de/ gaeubodenvolksfest/ 5 Gäubodenvolksfest Straubing 6Herbstfest Rosenheim Die Rosenheimer feiern auf der Loreto Wiese ab dem letzten Augustwochenende 16 Tage lang ihr Herbstfest. Seinen Ursprung hat es als Landwirtschaftsfest im Jahr 1861. Mit fast einer Million Besucher zählt es zu den beliebtesten in Bayern. Das Flötzinger Festzelt mit 9 500 Plätzen ist das größte seiner Art in Europa. Los geht das Fest mit einem großen Trachtenzug durch die Innenstadt. Ein Highlight ist auch das Feuerwerk, das am Abend des zweiten Donnerstags gezündet wird. WO?Rosenheim, Oberbayern WANN? 29. August bis 13. September www.herbstfest-rosenheim.de BAYERNS BESTES 17

18 BAYERNS BOARISCHES FÜR DAHOAM Unsere schönsten Fundstücke für den Frühling Sagesmit einemBuch Der Bayer an sich ist eher zurückhaltend mit Liebesbekundungen. Wie gut, dass es ein Buch gibt, in dem der oder die Angebetete selbst lesen kann, wie es um die Zuneigung steht. 14,00 € www.fischersauerlaender.de FUNDSTÜCKE Zefix nomal! Der Würfelspiel Klassiker „Kniffel®“ auf Bayerisch. Da wird die Chance zu „Nix gscheids“ und fünf Gleiche zum „Zefix“. 2 € www.kartlerei.de BESTES Shirt mit Aussage Zwei Wörter und je nach Situation und Geschlecht unterschiedliche Bedeutungen. Entweder es „basst“ wirklich oder das Gegenüber nimmt besser schnell die Beine in die Hand. 29,99 € www.meinherzschlag.de Mei Bier, ned deins! Beim Bier ist so mancher Zeitgenosse speziell. Nur ein Schluck der fehlt und schon fällt die ganze Rechnung in sich zusammen. 15,95 € www.bayerwaldshop.de Souvenirs und Sehnsuchtsstiller ausBayern

%8 9-> 7 8 9- 4 >9 :9 '9 9 ! 8 9 '>9;8 4 >9 :9 '9 9 4 >9 :9 '9 9 ! 8 9 '>9;8 (9 : " ( >" >9 > "( >" >9 4 >9 : 9 '9 9 ! 8 9 '>9;8 298 9: ;-> 9- 19 9 29 ,9 8 18 8 8 09 8 5 98>> 09 8 8 $8 >9 $ 2 " " !> 8 8 9 29 8 8 * 8=9 2 8 > ) 8 19:9; 0 ; 0 >9 / 9 8<9 +9:8 ) 9>8 : 28>: * $ ;- 6 8 9 ( 8 >: " 5 8" 09 9 3 8 , ;=> : " 2 >9 3 =9 9 ) 8 19:9; 0 ; 0 >9 / 9 8<9 +9:8 68 2;- 8 > 6 8 # '9 9 5 9 ,9 9 28 8 !> 8 8 9 2 > 8 6 > (9>>8" 2 8 > ,9 - , !>9 ; '> ;- +9" ,9""8 ,9 - +9 >:> 8 0 ; 3 >8 4;= 9 = 2 8 3 =9 9 68 2;- 8 > 6 8 # , ;=> : " 2 >9 !> 8 8 9 , > . =9 2;- 9 9> ! 2 8 > +9" ,9""8 ,9 - !9 8 * 9 8 * 9 ! ;- * = 9>> ( > !9 8 ) 9>8 # 9 8; 59> !9 8 * 9 8 * 9 ! ;- * =9>> ( > !9 8 * 9 8 8 5 9 !9 8 * 9 8 * 9 ! ;- * = 9>> ( > !9 >9 :* 9 8 9>>8 ;> 8 !9 8 ) 9>8 # 9 8; 59> !9 8 ) 9>8 #9 >8;9 !9 8 * 9 8 * 9 ! ;- * = 9>> ( > !9 8 ) 9>8 '9 9,9 ! ! ! ! ! ! $! ! # ! # " ! ! #! # ! ! ! 7 8 " ">8;-8 19 1 " : " : " 2 9 :8 " +9 - 8 8 " : " & 8 : " $9 8 " 8;-9;- 2;- : -9 . : "9 $ , ;- & 9 8 "0 1 8 9;-5 8 :9 "

Bl 02/25M Nur in deiner LOTTO-Annahmestelle

RkJQdWJsaXNoZXIy MTYzMjU=